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Der Weg der Grenze

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ROUTE VON LOPERA NACH ALCALÁ LA REAL

MILITÄRISCHE MARKENZEICHEN AN DER LETZTEN GRENZE

Diese Route, die einige der eindrucksvollsten Bauwerke umfasst, folgt derselben Nord-Süd-Abfolge wie der kastilische Territorialvormarsch: Sie beginnt in Lopera, führt über Porcuna, Martos und Alcaudete und endet in Alcalá la Real. Diese letzte Grenze umfasst mehrere Burgen des Calatrava-Ordens, darunter dessen Hauptkomturei in Martos, sowie die Festung, die nach der kastilischen Eroberung von Jaén zum vordersten Außenposten des neuen Königreichs wurde: Alcalá la Real. 

Reisende erhalten so Einblick in die Organisation der Militärorden und den militärischen Eroberungsprozess, der dem Königreich Kastilien den Vormarsch in das Gebiet des Nasridenreichs ermöglichte, welcher 1492 mit der Einnahme der Stadt Granada seinen Höhepunkt fand.

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Burg Lopera

Lopera

EINE ZENTRALE VERTEIDIGUNGSANLAGE IN DER LANDSCHAFT VON JAÉN

Ihr Ursprung liegt in einer befestigten Kirche, die nach mehreren Umbauten in ein Burgpalais verwandelt wurde. Nach der kastilischen Eroberung wurde Lopera 1240–1241 dem Militärorden von Calatrava übertragen, wodurch die Encomienda de Lopera entstand. Ihre Rolle als Grenzfestung beim Vormarsch der kastilischen Heere durch die Landschaft von Jaén war im 13. und 14. Jahrhundert von entscheidender Bedeutung und gewann in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erneut an Gewicht — im Rahmen der Adelsauseinandersetzungen während der Herrschaft Heinrichs IV. 

Auf diese neue Befestigung geht die heute erhaltene äußere Ringmauer zurück, mit unregelmäßigem fünfeckigem Grundriss und fünf massiven Ecktürmen. Zwischen dem späten 15. und der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erfolgte die Umgestaltung dieser befestigten Kirche zum Burgpalais.

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Stadtmauern und Turm von Boabdil

Porcuna

DAS GEFÄNGNIS, DAS BOABDIL BEHERBERGTE

Der Ortskern von Porcuna bewahrt die Überreste der Stadtmauern, die die alte Stadt einst verteidigten, wobei das bedeutendste erhaltene Bauwerk dieser Festungsanlage die Torre Nueva ist, mit achteckigem Grundriss, 1335 vom Calatrava-Orden im gotisch-mudéjarischen Stil errichtet, in der sich heute das Archäologische Museum von Porcuna befindet. 

Im Volksmund als Turm von Boabdil bekannt, da dieser den Quellen zufolge nach seiner Gefangennahme in der Schlacht von Lucena in der Burg von Porcuna gefangen gehalten wurde, handelt es sich um einen achteckigen Turm im gotisch-mudéjarischen Stil, der einst an die Mauern und die Struktur der Burg angefügt war und eine Höhe von 28 Metern erreichte.

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Burgen von La Villa und La Peña de Martos

Martos

MÄCHTIGE GRENZSTÜTZPUNKTE FÜR DIE CHRISTLICHE EXPANSION

Die Spur der mächtigen Verteidigungsgeschichte von Martos wird von zwei Bauwerken geprägt: dem Bergfried und dem Almedina-Turm des Castillo de la Villa (13. Jahrhundert); sowie den Überresten des Castillo de la Peña des Calatrava-Ordens (eine Alcazaba mit unregelmäßigem Grundriss, schwer zugänglich, umgeben von einer Ringmauer, die sich über der heutigen Stadt erhebt). 

Die Festungen von Martos spielten als Grenzbollwerk eine wichtige Rolle bei der territorialen Expansion, die die kastilischen Heere im 13. und 14. Jahrhundert vorantrieben. Später, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, erlangten sie im Rahmen der Adelsauseinandersetzungen während der Herrschaft Heinrichs IV. erneut Bedeutung. 

Erst nach ihrer Übergabe an den Calatrava-Orden durch Ferdinand III. im Jahr 1228 wurde die heute sichtbare Verteidigungsanlage errichtet.

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Burg Alcaudete

Alcaudete

CALATRAVA-VERSTÄRKUNG GEGEN DAS NASRIDENREICH VON GRANADA

Diese Burg war stets ein Schlüsselbauwerk, insbesondere in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, als sie an der Grenze zum Nasridenreich Granada erhebliche strategische Bedeutung erlangte. Dies veranlasste den kastilischen König Ferdinand III., sie 1246 dem Militärorden von Calatrava zu übertragen, der ihre Verteidigungsanlagen umfassend verstärken sollte.

Die almohadische Alcazaba mit polygonalem Grundriss, gesäumt von Türmen und Bastionen aus Bruchstein- und Stampflehmmauerwerk, wurde vom Calatrava-Orden umgestaltet, der im Inneren eine neue Festung errichtete. In der Renaissance, nachdem sie ihre militärische Funktion verloren hatte, wurde sie in eine Palastresidenz umgewandelt, wobei die bestehenden Bauten umgestaltet wurden.

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Festung La Mota

Alcalá la Real

VON DER ISLAMISCHEN STADT ZUR ABTEI UNTER KÖNIGLICHEM PATRONAT

Der Denkmalkomplex der Festung La Mota erhebt sich imposant über dem Horizont von Alcalá la Real.

La Mota gliedert sich in drei befestigte Bereiche: die Madina, die Alcazaba und die Arrabal (Vorstadt). Der Komplex erhebt sich auf einem steilen, plateauartigen Hügel mit einer Fläche von fast drei Hektar und einer Höhe von über tausend Metern, von dem aus die Verbindungswege zwischen Granada und Almería sowie Córdoba und dem Hochland des Guadalquivir kontrolliert wurden.

Die dreieckige Alcazaba besteht aus drei Türmen: dem Bergfried, dem Glockenturm (Torre de la Vela) und der Torre Mocha. Um sie herum liegt die Madina, die die gesamte Plateaukuppe von La Mota einnimmt. Unter den Türmen der Ringmauer sticht der Torre de la Cárcel hervor, der zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert erbaut wurde. Der Zugang zum Inneren der Anlage erfolgte über ein komplexes Befestigungssystem, bei dem fünf Tore durchschritten werden mussten, von denen heute noch drei erhalten sind: das Puerta de las Lanzas, das Puerta de la Imagen und das Puerta del Peso de la Harina.

Die Iglesia Mayor Abacial, die sich südlich der Alcazaba erhebt, wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert auf den Überresten der ursprünglichen, von Alfons XI. errichteten Kirche erbaut, von der nur noch die gotische Grabkapelle des Dechanten Chirinos (15. Jahrhundert) erhalten ist. Weitere bedeutende Bauwerke der Madina sind die Casas del Cabildo Municipal und die Carnicerías (Schlachthäuser), beide aus dem 16. Jahrhundert. Erhalten sind zudem Zisternen und ein Eiskeller.

Mit der Eroberung Granadas verlor La Mota ihre Verteidigungsfunktion, blieb jedoch weiterhin Zentrum der zivilen und religiösen Macht.

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Burgen zwischen Olivenhainen

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ROUTE VON ANDÚJAR NACH TORREDELCAMPO

DER ALLTAG IN EINEM EINZIGARTIGEN WALD

Die nahezu endlose, urwüchsige Landschaft der Olivenhaine von Jaén ist die verbindende Welt dieser Route, die in Andújar beginnt und über Arjonilla, Arjona, Villardompardo und Torredonjimeno bis nach Torredelcampo führt.

Die verschiedenen Festungen, die diese Route ausmachen, werden von einer weit umfassenderen Erzählung geprägt, die das Gebiet definiert: Aspekte des Alltagslebens an der Grenze, der Olivenwald und die Gastronomie, die eng mit der Olive und dem Olivenöl verbunden ist. Als zusätzlichen Reiz dieser Route ist hervorzuheben, dass ein Abschnitt, der durch die Gemeinden Torredonjimeno und Torredelcampo führt, mit dem Verlauf der Vía Verde del Aceite zusammenfällt. Im Fall von Torredelcampo spielte die Burg El Berrueco eine wichtige Rolle — durch ihre strategische Lage auf einem Hügel war sie eines der wichtigsten Bollwerke zur Kontrolle des Zugangs nach Jaén und Teil eines umfassenden Systems aus Türmen und Wachtürmen. 

Ebenso ist die Altstadt von Andújar von Überresten der Mauern und Türme der alten Stadtmauer durchzogen, die die ursprüngliche Stadt umgab und sich aus der ersten römischen Befestigungsanlage entwickelte. Nach der Eroberung durch Ferdinand III. den Heiligen wurde sie zu einem strategischen Stützpunkt des neuen christlichen Territoriums, von dem aus der Angriff auf den Oberen Guadalquivir und dessen Eroberung organisiert wurden.

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Zisterne der Burg von Arjona

Arjona

GEBURTSSTADT VON MUHAMMAD IBN NASR

Arjona war 1194 die Geburtsstadt von Muhammad ibn Nasr, dem Gründer des Nasridenreichs von Granada und Initiator der Alhambra. Der Ortskern wurde von einer massiven, mehr als zwei Kilometer langen Ringmauer verteidigt, die die Siedlung umschloss und an ihrem höchsten Punkt von einer Alcazaba gekrönt wurde, die sich an der Stelle des heutigen Plaza de Santa María befand.

Neben der Kirche, die auf den Ruinen der Aljama-Moschee errichtet wurde, ist eine außergewöhnliche Zisterne erhalten, vermutlich aus almohadischer Zeit, mit Säulen aus römischer Zeit, die zusammen mit der Kirche besichtigt werden kann. Ein Teil der Stadtmauer und eines angrenzenden Turms ermöglichte die Einrichtung eines kleinen Interpretationsraums zu den Stadtmauern von Arjona.

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Burg des Troubadours Macías

Arjonilla

DAS GEFÄNGNIS, IN DEM DER VERLIEBTE SEINEN SCHMERZ BESANG

Ein besonderer Schauplatz mit einer bedeutenden Geschichte: die Liebesgeschichte des Troubadours Macías, die so bedeutenden Autoren wie Lope de Vega mit „Porfiar hasta morir" oder Mariano José Larra mit „El doncel de Don Enrique el Doliente" als Vorlage diente.

Die Burg, die in ihrer heutigen Struktur und Gestalt christlichen Ursprungs ist, dürfte jedoch ursprünglich almohadisch gewesen sein und wurde vermutlich zwischen dem späten 13. und frühen 14. Jahrhundert erweitert und umgestaltet, insbesondere nachdem Arjonilla in den Besitz des Calatrava-Ordens überging. Sie besteht aus einer ummauerten Anlage, deren markantestes Element ein 17 Meter hoher, quadratischer Turm ist. Heute finden im Waffenhof kulturelle Veranstaltungen statt.

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Burg Villardompardo

Villardompardo

DIE BURG VON PEDRO AZNAR PARDO

Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert errichtet, sticht sie durch ihren großen Bergfried hervor. 1461 fand in dieser Burg die Hochzeit von Miguel Lucas de Iranzo, Konstabler von Kastilien in Jaén, und Teresa de Torres, Herrin des Ortes, statt – ein Ereignis, das dem Dorf und der Burg zu Ansehen verhalf.

Die Burg erhielt Privilegien von Heinrich IV. und den Katholischen Königen, und 1558 schuf Philipp II. die Grafschaft Villardompardo, wonach das Gebäude umgebaut wurde, um als Palast-Residenz der Grafen von Villardompardo zu dienen. Bemerkenswert an dem Bauwerk sind sein monumentales Portal sowie die Zisterne, die das Erdgeschoss des Turms einnimmt. Hervorzuheben ist zudem die jüdische Präsenz, denn das jüdische Viertel gehört zu den wenigen erhaltenen in der Provinz Jaén.

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Burg Torredonjimeno

Torredonjimeno

DIE BURG UND DER WESTGOTISCHE SCHATZ

Sie geht auf eine kleine islamische Siedlung zurück, die möglicherweise in almohadischer Zeit befestigt wurde und sich nach der christlichen Eroberung und ihrer Eingliederung in die Herrschaft des Calatrava-Ordens weiterentwickelte, wobei eine solide Burg aus unregelmäßigem Mauerwerk errichtet wurde. Schließlich wandelte sie sich in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von einer militärischen Festung zu einer Wohnburg. 

Beim Besuch der Burg kann man eine alte Olivenölmühle aus dem 18. Jahrhundert, das Interpretationszentrum des Westgotischen Schatzes von Torredonjimeno sowie die permanente Fossilienausstellung „Testigos de vida" („Zeugen des Lebens") besichtigen, ebenso wie die Überreste eines Herrenhauses (Casa Señorial oder Casa Maestral) aus dem 15. Jahrhundert (hervorzuheben sind die Kassettendecke im Mudéjar-Stil aus dem 15. Jahrhundert und der Garten aus dem späten 18. Jahrhundert).

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Das Herz des Königreichs

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ROUTE VON JÓDAR NACH JAÉN

EINE GRENZE ZWISCHEN ZWEI VERFEINDETEN MÄCHTEN

Diese Route führt durch das zentrale Gebiet der Provinz Jaén und dient als roter Faden, um zu verstehen, wie der Übergang von muslimischer zu christlicher Herrschaft verlief und welche strukturellen Veränderungen damit einhergingen.

Nach der Eroberung von Jaén zeichnet sich die Herausbildung eines Königreichs Jaén als Grenzgebiet zum Königreich Granada ab. Der Ursprung von Jaén als Provinzhauptstadt geht auf seinen Status als Hauptstadt der Chora von Yayyān in muslimischer Zeit zurück, aus der bedeutende Bauwerke wie die Arabischen Bäder oder die Burg Santa Catalina erhalten sind. Burgen wie jene von Jódar, La Guardia oder Huelma weisen heute zwar eine Struktur aus christlicher Zeit auf, besitzen jedoch eine bedeutende muslimische Vergangenheit als Orte, die die Hauptstadt der Cora von Ŷayyān schützten – jenem arabischen Namen, von dem sich der Ortsname Jaén ableitet. Weitere Burgen, die Reisende entlang der Route bewundern können, sind jene von Jimena, Bedmar oder Albanchez de Mágina.

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Burg Santa Catalina von Jaén

Jaén

HÜGEL, KREUZ UND HAUPTSTADT

Über den Gipfel sowie den Nord- und Südhang des Cerro de Santa Catalina erstrecken sich die Verteidigungsanlagen der Stadt Jaén, die im Laufe der Jahrhunderte eine komplexe historisch-architektonische Entwicklung durchlaufen haben.

Die ursprüngliche Festung bestand aus zwei Anlagen — der Burg Abrehuí und dem Alcázar Viejo (Alter Alkazar) —, doch nach der christlichen Eroberung 1246 errichteten die Kastilier eine dritte, den Alcázar Nuevo (Neuer Alkazar), der bis heute seine ursprüngliche Struktur bewahrt hat. Der äußere Umfang wird von einer Ringmauer mit sechs Türmen begrenzt (quadratisch im Grundriss, mit Ausnahme des östlichsten, der Torre de Vela oder de Guardia, die fünfeckig ist). Östlich des Burgtors, an der Nordseite der Anlage, folgen zwei Vorwerktürme aufeinander; im westlicheren befindet sich die Kapelle der Santa Catalina, der Stadtpatronin.

Der Cerro de Santa Catalina war Schauplatz verschiedener Auseinandersetzungen, denn während der christlichen Eroberung des Guadalquivir-Tals widerstand Jaén mehreren Belagerungen, bis der König von Granada, Ibn al-Ahmar, die Stadt 1246 an Ferdinand III. „den Heiligen" übergab. Einige Jahrhunderte später, während des Unabhängigkeitskriegs (19. Jahrhundert), spielten Jaén und seine Verteidigungsanlagen erneut eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Oberen Guadalquivir.

Die noch erhaltenen Mauerabschnitte ziehen sich die Hänge des Hügels hinab und umschließen die Altstadt.

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Burg La Guardia

La Guardia

VOM MITTELALTERLICHEN BAUWERK ZUM ADELSSITZ

1244 wurde La Guardia von Ferdinand III. erobert, als Vorstufe zur Eroberung der Stadt Jaén. Von diesem Moment an wurde La Guardia zu einer strategisch bedeutenden Burg für das Königreich Kastilien. Nachdem sie in christliche Hände übergegangen war, verwandelte sich die ursprüngliche Alcazaba in eine rechteckige Festung mit Türmen an ihren Ecken, von denen einer als Bergfried gestaltet wurde. Zweieinhalb Jahrhunderte lang war sie ein entscheidender Stützpunkt zur Verteidigung der Flanke von Jaén, die den Vorstößen der Nasriden aus dem Guadalbullón-Becken ausgesetzt war.

Nach dem kastilischen Bürgerkrieg des 14. Jahrhunderts ging La Guardia in den Besitz der Familie Mexía über. Die Burg wurde daraufhin zum Adelssitz, was eine umfassende Umgestaltung des mittelalterlichen Gebäudes mit sich brachte, das nun palastartige Elemente und Räumlichkeiten erhielt – hervorzuheben sind das Portal im gotischen Stil sowie die Kirche Santa María.

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Burg Jódar

Jódar

WACHTURM ÜBER DREI WEITE TÄLER

Diese Burg muslimischen Ursprungs, die später von den Christen umgebaut wurde, zählt zu den ältesten Andalusiens und wird bereits in Dokumenten aus dem Jahr 860 erwähnt. Sie bestand aus einer doppelten Verteidigungslinie mit einer äußeren Umfassung und einer kleinen Alcazaba mit zwei großen Bergfrieden an ihren Enden, einem arabischen Ursprungs und einem von den Christen errichteten. Jódar wurde 1090 von den Almoraviden erobert und 1161 in das Almohadenreich eingegliedert, einer Phase, aus der wohl die in der Burg erhaltenen Stampflehmmauern stammen.

Nachdem sie zwischen 1127 und 1229 in kastilische Hände überging, wurde sie zu einem der bedeutendsten Stützpunkte an der Grenze zu Granada und zum Sitz einer Herrschaft, was fortwährende Auseinandersetzungen und wechselnde Besitzverhältnisse zur Folge hatte. Später war die Burg Schauplatz weiterer Konflikte, wie der Karlistenkriege oder des Unabhängigkeitskriegs.

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Wächter des Gebirges

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ROUTE VON SEGURA DE LA SIERRA NACH CAZORLA

AUSSERGEWÖHNLICHE AUSSICHTSPUNKTE 

Diese ganz besondere Route vereint einige der besten Beispiele militärischer Architektur aus dem Festungskatalog der Provinz Jaén mit einer außergewöhnlichen Reihe von Aussichtspunkten über die eindrucksvollsten Landschaften des ehemaligen Königreichs Jaén. 

Die Burgen von Segura de la Sierra, Hornos, La Iruela und Cazorla verleihen dieser Route ihren besonderen Reiz und zeigen, wie sich diese mittelalterlichen Militärfestungen an die Berglandschaft im Osten der Provinz anpassten. Vor den Augen des Reisenden entfaltet sich so eine Landschaft, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten lässt: die natürliche, die man von diesen Wachtürmen aus erblickt; die kulturelle, verknüpft mit der Verteidigungsarchitektur; die wirtschaftliche, sichtbar in den unterschiedlichen Nutzungen des Gebiets zwischen der muslimischen Zeit und der Zeit nach der kastilischen Wiederbesiedlung. Und schließlich erscheint eine symbolische Landschaft, die von den gemeinsamen Vorstellungswelten beider Kulturen und von der Entstehung eines neuen Systems territorialer Organisation erzählt.

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Burg Segura de la Sierra

Segura de la Sierra

UNVERZICHTBARES BOLLWERK IM KAMPF GEGEN GRANADA

Nach der kastilischen Eroberung der Region übertrug Ferdinand III. 1242 Segura dem Santiago-Orden, der es zur Encomienda Mayor von Kastilien machen sollte. Von hier aus wurden zahlreiche Angriffe gegen das Nasridenreich Granada gestartet, und später diente die Burg als Bollwerk während der Adelsauseinandersetzungen des 14. und 15. Jahrhunderts, unter der Herrschaft der Familie Manrique. 1810 war sie Schauplatz der Auseinandersetzung mit napoleonischen Truppen, die sowohl den Ort als auch die Burg zerstörten und niederbrannten. 

Zahlreiche Verteidigungselemente ziehen sich über den Hang des Hügels, auf dem sie errichtet ist, während im Inneren der Burg eine im 13. Jahrhundert vom Santiago-Orden im Mudéjar-Stil erbaute Kapelle, ein Kapitelsaal sowie weitere Bauwerke aus verschiedenen historischen Epochen erhalten sind. 

Die Anlage bewahrt eine im 13. Jahrhundert vom Santiago-Orden im Mudéjar-Stil erbaute Kapelle. Die Burg wurde zum Historisch-Künstlerischen Ensemble und Malerischen Landschaftsschutzgebiet erklärt; ebenso wie die Burg ist auch der Ort in das Netzwerk der „Schönsten Dörfer Spaniens" aufgenommen.

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Burg Hornos de Segura

Hornos de Segura

EIN FENSTER ZU DEN STERNEN

Nach der Eroberung von Hornos im Jahr 1239 durch Don Pedro Pérez Pelayo Correa, Meister des Santiago-Ordens, übertrug Ferdinand III. „der Heilige" dieses Gebiet dem Orden, der eine christliche Burg errichtete, bestehend aus einer trapezförmigen Anlage mit einem großen Bergfried. 

Hornos war einer der Schauplätze der politischen Machtentfaltung der Familie Manrique im 15. Jahrhundert, im Konflikt mit den Königen Johann II. und Heinrich IV. Die Manriques gelangten dazu, einen Großteil der Ressourcen des Santiago-Ordens zu kontrollieren, wodurch Rodrigo Manrique, Komtur von Segura, zum Großmeister des Ordens ausgerufen wurde. 

Ursprünglich setzte sich die Burgmauer fort und bildete eine Umfassung, die den Ortskern umschloss; heute sind noch zwei Türme sowie das sogenannte Puerta de la Villa (Dorftor) erhalten. 

Ein weiterer Anziehungspunkt dieser Festung ist, dass sie das Cosmolarium beherbergt, ein astronomisches Interpretationszentrum.

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Burg de la Yedra

Cazorla

DIE WIEGE DER LEGENDE VON LA TRAGANTÍA

Die Burg de la Yedra, auch Burg der Vier Ecken genannt, ist ein alter Ort mit ursprünglich defensiver Funktion. Sie liegt im unteren Teil des Hügels von Salvatierra, oberhalb des Flusses Cerezuelo. Es handelt sich um ein Bauwerk aus der Berberzeit, das jedoch von den Kastiliern in seiner heutigen Form vollendet wurde. Von ihrem Standort aus, auf 831 Metern über dem Meeresspiegel, blickt man auf die Stadt Cazorla und ihre Umgebung. Auf dem oberen Teil des Hügels ist zudem die Burg von Salvatierra, oder der Fünf Ecken, zu sehen. Die Ursprünge der Burg de la Yedra könnten muslimisch sein, möglicherweise aus der Almohadenzeit (12. Jahrhundert), obwohl die Christen ihr im Laufe des 13., 14. und 15. Jahrhunderts ihre endgültige Gestalt gaben, was erklärt, warum in einem Großteil ihrer Innenräume der gotische Stil vorherrscht. Die Burg beherbergt das Museum für Volkskunst und Bräuche des Oberen Guadalquivir.

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Burg La Iruela

La Iruela

MAJESTÄTISCHES PROFIL AUF EINEM FELSVORSPRUNG

Die Festung von La Iruela beeindruckt durch ihre eindrucksvolle Präsenz auf einem steilen Felsvorsprung. Sie gehörte Don Rodrigo Ximénez de Rada, Erzbischof von Toledo, der den Kreuzzug organisierte, der die christlichen Königreiche in den Krieg gegen das Almohadenreich führte und in der Schlacht von Las Navas de Tolosa gipfelte.

Es handelt sich um ein imposantes Bauwerk almohadischen Ursprungs, das errichtet wurde, um die Grenze von Al-Andalus zu stärken, und zu dem man über einen Torturm aus dem 15. Jahrhundert gelangt. Die Anlage besteht aus drei ummauerten, mit Türmen versehenen Bereichen, die in Nord-Süd-Richtung terrassenförmig angeordnet sind, wobei sich besonders der Bergfried hervorhebt, der sich auf dem höchsten Punkt des Felsens erhebt und von weitem sichtbar ist.

Neben der Burg lassen sich zudem die Ruinen der Renaissancekirche Santo Domingo aus dem 16. Jahrhundert bewundern.

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Schlachtfelder

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ROUTE VON SANTA ELENA (LAS NAVAS DE TOLOSA) NACH LOPERA

KRIEGERISCHE MEILENSTEINE, DIE DIE GESCHICHTE VERÄNDERTEN

Dieses Abenteuer führt den Reisenden an die Schauplätze der drei bedeutendsten Schlachten, die sich auf dem Gebiet von Jaén ereigneten: die Schlacht von Las Navas de Tolosa (1212), die Schlacht von Bailén (1808) und die Schlacht von Lopera (1936).

Die ersten beiden waren besonders folgenreich, da sie das Schicksal der jeweiligen Gegner bestimmten: im ersten Fall das Königreich Kastilien gegen das Almohadenkalifat, im zweiten Spanien gegen Frankreich. An die dritte erinnert man sich unter anderem wegen des tragischen Schicksals der internationalen Brigadisten, die daran teilnahmen, darunter der englische Dichter John Cornford (Urenkel von Charles Darwin) und der Schriftsteller Ralph Winston Fox. „Schlachtfelder" rückt die geografische Lage der Provinz in den Blick, die sie historisch zu einem strategischen Stützpunkt gemacht hat – von der Zeit der römischen Eroberung Hispaniens mit der Schlacht von Baecula (derzeit noch Gegenstand von Untersuchungen) bis hin zum spanischen Unabhängigkeitskrieg im 19. Jahrhundert. Zu allen drei Schlachten gibt es ein Museum oder Interpretationszentrum, in dem Besucher die historischen und militärischen Hintergründe sowie deren Folgen aus erster Hand kennenlernen können.

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Schlacht von Las Navas de Tolosa

Navas de Tolosa

DER GROSSE KREUZZUG AUF DER IBERISCHEN HALBINSEL

Die Schlacht von Las Navas de Tolosa am 16. Juli 1212 in der Provinz Jaén zählt zu den bedeutendsten Ereignissen der mittelalterlichen Geschichte der Iberischen Halbinsel, aufgrund ihrer Bedeutung für den Vormarsch der christlichen Königreiche gegen Al-Andalus.

Der Konflikt war als Kreuzzug angelegt — von Papst Innozenz III. gepredigt — und stellte ein Heer aus Männern der Königreiche der Halbinsel sowie von jenseits der Pyrenäen, angeführt von den christlichen Königen Alfons VIII. von Kastilien, Peter II. von Aragón und Sancho VII. von Navarra, den Truppen des Almohadenkalifen Muhammad al-Nasir gegenüber, dessen Heer Kämpfer aus dem Maghreb, subsaharischen Gebieten und türkische Verbände vereinte. Diese Auseinandersetzung war entscheidend für die weitere territoriale Entwicklung, denn mit der Niederlage der Almohaden bei Las Navas de Tolosa begann die endgültige Eroberung Al-Andalus' durch die christlichen Königreiche der Halbinsel. Genau im Naturpark Despeñaperros, unweit des Ortes, an dem sich die Schlacht ereignete, befindet sich das Museum der Schlacht von Las Navas de Tolosa, konkret in der Gemeinde Santa Elena. Dieser Ort führt Besucher durch die Geschichte des kriegerischen Ereignisses, von den Vorbereitungen bis zur entscheidenden Auseinandersetzung. Dafür werden audiovisuelle Medien und Inszenierungen, pädagogische Workshops sowie Besuche des Schlachtfelds und des Naturparks Despeñaperros genutzt. Zugleich dient er als Ausgangspunkt und Informationsstelle für die Route der Burgen und Schlachten des Königreichs Jaén.

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Schlacht von Bailén

Bailén

NAPOLEONS ERSTER GROSSER RÜCKSCHLAG

Wenn es einen Schlüsselmoment im weiteren Verlauf des Unabhängigkeitskriegs gab, dann war es die Schlacht von Bailén am 19. Juli 1808, denn sie bedeutete die erste große Niederlage der französischen Kaiserarmee gegenüber der spanischen Seite.

An jenem Tag ergab sich General Pierre Dupont nach einem langen Tag wiederholter, erfolgloser Angriffe — und mit einem durch Hitze und Wassermangel geschwächten Heer — den Truppen, die vom Generalkapitän von Andalusien, Francisco Javier Castaños, organisiert worden waren. Der Sieg von Bailén hatte bedeutende Folgen für den weiteren Verlauf des Krieges gegen die Franzosen, da er psychologisch die Moral der Spanier stärkte und politisch das Argument für die Notwendigkeit einer einheitlichen Führungsmacht im Krieg untermauerte. Militärisch öffnete er den Weg nach Madrid und zwang Joseph I. zum Rückzug nach Vitoria. So begann das erste Kapitel eines Krieges, der bis 1814 dauern sollte. Das Museum der Schlacht von Bailén bietet die Möglichkeit, dieses Schlüsselereignis der spanischen Zeitgeschichte kennenzulernen und einen historischen Überblick über den Unabhängigkeitskrieg zu gewinnen, anhand eines Rundgangs durch die sechs Kriegsjahre und ihre Folgen.

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Schlacht von Lopera

Lopera

DIE BLUTIGE FRONTLINIE ZWISCHEN ZWEI LAGERN

In den ersten Monaten des Spanischen Bürgerkriegs wurde die Provinz Jaén zu einem unverzichtbaren Gebiet für die Kontrolle des Weges in den Norden der Halbinsel.

Lopera war einer der zentralen Orte in diesem Geschehen, das Jaén während der mehr als drei Jahre dauernden Auseinandersetzung an der Frontlinie hielt. Ende 1936 zwang das Vorrücken der franquistischen Truppen unter Kommandant Redondo die republikanischen Streitkräfte dazu, ihnen im Gebiet von Porcuna und Lopera den Weg abzuschneiden. In Lopera trafen die XIV. Internationale Brigade — unter dem Kommando von General Walter, auf republikanischer Seite — und die Truppen von Kommandant Redondo — auf Seiten der Putschisten — aufeinander. Es war Weihnachten 1936. Da Lopera bis zum Kriegsende die Trennlinie zwischen beiden Lagern blieb, finden Besucher im gesamten Gebiet Überreste von Schützengräben, Maschinengewehrnestern, Bunkern, kleinen Befestigungen, Höhlen, Unterständen und Ähnlichem. Die Burg von Lopera beherbergt ein Museum mit einer Ausstellung, die dem Bürgerkrieg und dieser Schlacht gewidmet ist.

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Von Al-Andalus zur Renaissance

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ROUTE VON SANTA ELENA NACH SABIOTE

DER ÜBERGANG VON DER ANDALUSISCHEN ZUR KASTILISCHEN GESELLSCHAFT

Die Reise führt von Norden aus auf die Route „Burgen und Schlachten des Königreichs Jaén", ein Rundweg, der am Museum der Schlacht von Las Navas de Tolosa (Santa Elena) beginnt und einige der spektakulärsten Burgen der Route besucht, wie jene von Baños de la Encina, Canena und Sabiote.

Besucher erhalten so einen Überblick über den historischen Prozess, der von der andalusischen zur kastilisch-christlichen Gesellschaft führte; die Geschichte eines Kampfes um die Kontrolle des Territoriums zwischen den christlichen Königreichen der Halbinsel und Al-Andalus, mit besonderem Augenmerk auf die Grenze zwischen dem Nasridenreich von Granada und dem Königreich Kastilien vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Jeder Stopp gewährt Einblick in einen bestimmten Aspekt. So bietet das Museum der Schlacht von Las Navas einen zusammenfassenden Überblick über den Konflikt, während Baños de la Encina die muslimische Perspektive und die Organisation des andalusischen Territoriums vermittelt. Canena und Sabiote hingegen stehen für die Zeit nach der Eroberung und die Etablierung eines neuen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Modells, das unter dem in den eroberten Gebieten vorherrschenden Feudalsystem entstand und so die Verbindung zur Renaissance herstellt.

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Burg Burgalimar

Baños de la Encina

MIT DER SEELE DER FESTUNGEN VON AL-ANDALUS

Diese im 12. Jahrhundert errichtete und nach der christlichen Eroberung 1225 umgebaute Verteidigungsanlage zeichnete sich durch ihre beneidenswerte strategische Lage aus, die die Kontrolle über die Sierra Morena im Norden und die gesamte Landschaft von Jaén im Süden ermöglichte.

Diese Festung ist zweifellos einer der Hauptgründe, warum Baños de la Encina in das Netzwerk der „Schönsten Dörfer Spaniens" aufgenommen wurde. Der Bau dieser Verteidigungsanlage ging den kriegerischen Ereignissen voraus, die in der Schlacht von Las Navas de Tolosa (1212) gipfelten, und diente als Verteidigungsbollwerk – zusammen mit den Burgen von Castro Ferral, Las Navas de Tolosa und Vilches – gegen den Vormarsch der von ihren Königen, unter denen Alfons VII. und Alfons VIII. hervorzuheben sind, geführten christlichen Truppen.

Es handelt sich um eine ummauerte muslimische Festung in Tabiyya-Bauweise (Stampflehm) mit elliptischem Grundriss, bestehend aus einer Alcazaba sowie einer äußeren Umfassung mit 14 quadratischen Türmen und einem Bergfried (Torre de Homenaje). Nach der Eroberung durch Ferdinand III. von Kastilien im Jahr 1225 wurde die Burg samt Verteidigungssystem intern neu geordnet. So entstand im Norden das Alcazarejo mit einem runden Turm und zwei Quadermauern, die an die ursprünglichen muslimischen Mauerabschnitte der Burg angefügt wurden.

Die tiefe Spur von Francisco de los Cobos

Dieser Wandel des Lebens in diesen Gebieten hin zur Renaissance, der sich baulich unter anderem in Burgen wie denen von Sabiote und Canena niederschlug, ist eng mit der Gestalt von Francisco de los Cobos verbunden, dem Privatsekretär und Staatssekretär Karls I., dessen hoher bürokratischer Rang ihn dazu brachte, den Kaiser auf seinen Expeditionen nach Deutschland, Italien und in die Berberei zu begleiten. Im Fall der Festung von Canena beauftragte De los Cobos Andrés de Vandelvira mit ihrem Bau, nachdem er 1539 den gesamten Ort erworben hatte. Im Fall von Sabiote beauftragte er nach dessen Erwerb im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert den Architekten damit, die ursprüngliche Festung in einen majestätischen Renaissancepalast zu verwandeln. 

Weitere unbedingt empfehlenswerte Besuche 

Weitere unbedingt empfehlenswerte Ziele für den geduldigen Reisenden, der ohne Eile unterwegs ist, sind die landschaftlich reizvollen Burgen von Castro Ferral in Santa Elena, Las Navas de Tolosa in La Carolina, Vilches und Giribaile oder Tobaruela und Santa Eufemia in Linares.

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Burg Canena

Canena

EIN FASZINIERENDES BEISPIEL MILITÄRISCH-PALASTARTIGER ARCHITEKTUR

Eine elegante und herausragende Ausprägung der für die Renaissance typischen Architektur, geprägt von einem der großen Meister dieser Kunstströmung in Andalusien: Andrés de Vandelvira.

Der Gebäudekomplex verbindet militärische Elemente — wie die runden Türme, den Wassergraben oder die Schießscharten, die den Haupteingang verteidigen — mit rein dekorativen Elementen wie dem Plateresk-Portal, der Galerie an der Südseite oder dem Innenhof im Renaissancestil. In islamischer Zeit war Canena eine kleine befestigte Siedlung (hisn), doch um 1226 fiel dieses Gebiet in kastilische Hände, was zu einer außergewöhnlichen Situation führte: Es wurde zwischen den Militärorden von Santiago und Calatrava aufgeteilt, wodurch das Dorf in zwei „Viertel" mit unterschiedlicher Rechtsprechung geteilt wurde, die mehr als anderthalb Jahrhunderte lang nebeneinander bestanden. Im 16. Jahrhundert erwarb Francisco de los Cobos, Sekretär Karls I., den Ort und beauftragte den renommierten Andrés de Vandelvira mit dem Bau eines befestigten Palastes. Es handelt sich um ein rechteckiges, kompaktes und schlicht gehaltenes Gebäude. Die Südostseite, an der sich der Eingang befindet, wird durch zwei zylindrische, an den Ecken gelegene Türme sowie durch einen Wassergraben geschützt.

Burg Sabiote

Sabiote

VON DER FESTUNG ZUM MAJESTÄTISCHEN RENAISSANCEPALAST

Im Herzen des bezaubernden Albaicín-Viertels — dem ältesten des Ortes, das noch immer das mittelalterliche Geflecht aus engen Gassen, kleinen Plätzen und Sackgassen bewahrt — erstrahlt die Festung von Sabiote.

Sie gilt als eines der bedeutendsten militärischen Bauwerke Andalusiens. Diese Burg geht auf eine kleine befestigte Siedlung aus emiratisch-kalifaler Zeit zurück, die abgerissen wurde, um Platz für eine solide Burg des Calatrava-Ordens zu schaffen. Ihr späterer Erwerb durch Francisco de los Cobos im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert führte zur letzten Umgestaltung, als er Andrés de Vandelvira damit beauftragte, die Burg umzubauen und in einen majestätischen Renaissancepalast zu verwandeln, der um einen von Arkaden umgebenen Innenhof angelegt ist. Sieben massive Türme prägen die Struktur der Burg von Sabiote, unter denen sich der große Bergfried (Torre del Homenaje) besonders hervorhebt. Vandelvira griff sowohl in den Innenraum als auch in die Verteidigungssysteme ein, stärkte die Wohnfunktion durch neue, bis zu vier Stockwerke hohe Palastflügel und veränderte die Zugänge zum Inneren der Festung. Im Innenraum wurden neue Räume rund um einen großen, von Arkaden umgebenen Innenhof geschaffen, mit Bögen, die auf Säulen ruhen.

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Route der Renaissanceschlösser

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Das Gebiet, wo Cobos Festungen in Paläste verwandelte

Diese Route führt Sie durch die persönlichsten Besitztümer von Francisco de los Cobos, dem bedeutenden Sekretär Karls V., der in seiner Heimat ein architektonisches Erbe hinterlassen wollte, das seiner Macht entsprach. Im 16. Jahrhundert erwarb Cobos die Städte Canena und Sabiote und vollzog in beiden eine beispiellose Transformation: Er wandelte alte mittelalterliche Festungen in Renaissance-Wohnschlösser um – Symbole für Prestige und Moderne.

– Sabiote. Die Renaissancestadt über dem Fluss Guadalimar

Sabiote erhebt sich auf einem Hügel und hat sich inmitten von Olivenhainen und sanftem Licht seinen Renaissancecharakter bewahrt. 1536 ließ Francisco de los Cobos die Stadt nach dem Kauf vom Calatrava-Orden umgestalten und hinterließ ein Erbe, das Sie einlädt, in Ruhe zu erkunden.

Beginnen Sie mit der Kirche San Pedro, deren Bau Anfang des 16. Jahrhunderts begann. Sie ist im für den Meister so charakteristischen Hallenbaustil mit Kreuzgewölben gehalten. Das Projekt wurde von Alonso Barba fortgeführt, der es im 17. Jahrhundert vollendete. Eine der einzigartigsten Besonderheiten ist der äußere Bogen, der gleichzeitig als Strebepfeiler dient – ​​eine so komplexe technische Lösung, dass Alonso de Vandelvira selbst die Virtuosität seines Vaters lobte.

Ganz in der Nähe der Kirche befindet sich das Schloss, wo die alte islamische Festung nach italienischem Vorbild in eine Burgresidenz umgewandelt und für die Artillerie ausgestattet wurde. Obwohl der Wohnbereich fast vollständig verschwunden ist, sind Reliefs und klassische Kapitelle von außergewöhnlicher Qualität erhalten geblieben.

 

 

Das 1584 von María de Mendoza, der Witwe von Cobos, gegründete Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen bewahrt eine Kirche und einen Kreuzgang in schlichter, klassischer Form. Alonso de Vandelvira wirkte am Bau mit und führte so den architektonischen Stil der Familie fort.

 

Die Altstadt rund um die Burg und die Kirche lädt zu Erkundungstouren zu Fuß ein. Die beste Aussicht bietet die Burg, von der aus sich das Guadalimar-Tal bis zum Horizont erstreckt.

 

– Rus. Vandelviras erste Spuren auf dem Jakobsweg

 

Bevor man Rus erreicht, lohnt sich ein Besuch des Heiligtums La Yedra, wo der gleichnamige Christus verehrt wird, die zentrale Figur eines beliebten Wallfahrtsortes in Baeza. Die im klassizistischen Stil erbaute Einsiedelei stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und beherbergt ein barockes Ankleidezimmer aus dem 18. Jahrhundert. Kirche Mariä Himmelfahrt: In Rus ist die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt das bedeutendste Bauwerk. Sie wurde im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Vandelvira errichtet, jedoch mit ziemlicher Sicherheit von seinem Schüler Alonso Barba vollendet. Die Kirche folgt dem Basilika-Grundriss mit drei durch Säulen getrennten Schiffen und Kreuzgewölben – einem der Kennzeichen der Renaissance von Jaén. – Canena: Das Schloss Cobos Das Schloss Canena, 1538 von Francisco de los Cobos erworben, ist eine der wichtigsten Renaissancefestungen Andalusiens. Dieses Juwel der Renaissance wurde in eine herrschaftliche Residenz umgewandelt, die um einen klassischen Innenhof angelegt ist und über eine hohe, nach Süden offene Galerie verfügt – einen wahren Aussichtspunkt mit Blick auf die Stadt und das Gut Cobos.

 

 

Die Bauarbeiten wurden von den Meistern Tolosa und Castillo dem Älteren begonnen, aber erst Vandelvira vollendete sie und hinterließ ein Gebäude von großer Eleganz und Ausgewogenheit.

Kirche der Unbefleckten Empfängnis: Die Pfarrkirche aus der Mitte des 16. Jahrhunderts präsentiert eine Variante des dreischiffigen Tempels, der durch Säulen und große Querbögen gegliedert ist. Das Hauptschiff besitzt eine hölzerne Dachkonstruktion, während der Chorraum mit einem Kassetten-Tonnengewölbe überspannt ist – eine für die damalige Zeit sehr charakteristische Kombination.

 

-Úbeda: Die Stadt, die der Renaissance ihre Tore öffnete

Úbeda, stark ummauert, erinnert in seinem Grundriss an seine militärische Bedeutung im Mittelalter. Doch erst im 16. Jahrhundert entwickelte es sich zu einer außergewöhnlichen Stadt: Sein florierendes Gewerbe und Handwerk, gepaart mit dem politischen Einfluss von Persönlichkeiten wie Francisco de los Cobos und Juan Vázquez de Molina, beflügelten ein Architekturprogramm, das sein Erscheinungsbild grundlegend veränderte.

Plaza del Salvador: Das monumentale Herzstück Úbedas ist die Plaza del Salvador, dominiert von der Sacra Capilla del Salvador, dem Pantheon von Cobos und María de Mendoza. Entworfen von Diego de Siloé, vereint es eine vom Pantheon in Rom inspirierte klassische Rotunde mit einem Längsschiff. Vandelvira, der Baumeister, entwarf die Sakristei – mit ihrem originellen, abgewinkelten Eingang – und die beiden Seiteneingänge.

In Úbeda erwarten Sie Renaissancepaläste wie der Palacio de Deán Ortega, heute ein Parador Nacional (staatliches Hotel), und der Palacio de las Cadenas, das heutige Rathaus, das von Juan Vázquez de Molina in Auftrag gegeben wurde. Bei beiden handelt es sich um Meisterwerke von Vandelvira, die zwei unterschiedliche Interpretationen des römischen Hausmodells darstellen, adaptiert um das Jahr 1930 mit meisterhafter Beherrschung der andalusischen Renaissance.

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Sabiote

A 8 km de Úbeda por la carretera comarcal A-6103, encontramos la villa de Sabiote, comprada con todo su término y habitantes por Francisco de los Cobos en 1536 a la Orden Militar de Calatrava. La mano del héroe pronto se vería en la reconstrucción del antiguo castillo musulmán o en el impulso dado a la iglesia parroquial o en la fundación del convento de las Carmelitas Descalzas por parte de su viuda. El nombre de Andrés de Vandelvira aparece en algunas de esas obras e incluso poco antes, en una de las primeras citas que tenemos del arquitecto en Jaén, aparece en Sabiote haciendo valoraciones de obras. Su hijo Alonso también viviría aquí hasta su traslado a Sevilla.

La iglesia de San Pedro, la iglesia parroquial, iniciada en tiempos del obispo Suárez, a principios del siglo XVI, adopta la planta del salón con bóvedas abovedadas, tan típico del maestro, y utiliza el mismo tipo de soportes como el de Villacarrillo. Posteriormente, su colaborador, Alonso Barba, acabó asumiendo el proyecto, finalizando en el siglo XVII. Un detalle singular es el arco exterior como estribo por su dificultad técnica, elogiado por Alonso de Vandelvira como el virtuosismo del canteril del padre.

El Castillo, próximo a la iglesia, transformó la antigua fortaleza islámica en un moderno castillo-residencia con muros pensados para las exigencias defensivas de la artillería de la época siguiendo los modelos italianos. En la parte residencial, casi perdida, hay restos ornamentales de relieves y capiteles de extraordinarias formas clásicas.

El convento de las Carmelitas Descalzas fue fundado por Dª María de Mendoza en 1584. Con una iglesia y un claustro clásico y sobrio, en el que intervendrá Alonso de Vandelvira.

A las afueras del pueblo se encuentra la ermita de San Ginés de la Jara, patrón del pueblo, construida en el siglo XVIII. La mejor manera de explorar a pie es el centro histórico alrededor del castillo y la iglesia, con el pintoresco barrio de Albaizín. Las mejores vistas, desde el castillo sobre el valle del Guadalimar.

Sabiote tiene pequeños hoteles "con encanto" y su cocina ofrece platos tradicionales de pasta de la montaña y carnes de caza.

 

Rus

Es la primera villa que encontramos en el camino con huella y presencia de Vandelvira, a siete kilómetros de Úbeda, pero conviene detenerse dos kilómetros antes en el Santuario de La Yedra, donde se conserva el milagroso Cristo de igual nombre, y objeto de romería de la cercana Baeza. La ermita es clasicista, de principios del siglo XVII con camarín barroco de mediados del siglo XVIII.

En Rus hay que visitar la iglesia parroquial de La Asunción, construida en el último tercio del siglo XVI sobre traza de A. de Vandelvira, aunque casi con seguridad acabado por su colaborador y discípulo, Alonso Barba, dentro del esquema de templo basilical de naves separadas por columnas y cubierto con bóvedas vaídas.

A tres kilómetros de Rus, dirección norte, se encuentra El Mármol, lugar que fue una villa más dentro del territorio de la familia Cobos-Molina, ya que fue adquirida por Juan Vázquez en 1573, y cuyo escudo familiar campea en la Fuente del pueblo a tamaño monumental, por encargo del nuevo propietario. La iglesia de Nuestra Señora de la Paz, es la otra pieza a destacar. Levantada por las mismas fechas que la de Rus, es sin embargo más sencilla, de una nave, pero casi con seguridad traza también de Vandelvira. Tiene un interesante retablo en yeso, de comienzos del siglo XVII.

Dentro del término Municipal de Rus, pero pasado El Mármol, junto al antiguo camino de Toledo, se encuentra el original Oratorio rupestre de Valdecanales, construcción troglodita a modo de hipogeo, para el que se han barajado fechas entre el siglo VII y X de nuestra era, vinculado más con los mozárabes perseguidos por el Califato, que con los visigodos a los que en un principio se vinculaba. En cualquier caso, un monumento singular en su género de enorme interés histórico.

 

Canena

La villa comprada por Francisco de los Cobos en 1538 a la Orden de Calatrava, tiene en su Castillo, el elemento patrimonial de mayor relieve, transformado o adaptado su estructura típica bajo medieval a una residencia renacentista, articulada por un magnífico patio clasicista y con una galería en alto abierta en la galería sur, auténtico “belvedere” sobre el pueblo y los dominios señoriales de Cobos. Iniciadas las obras por los maestros Tolosa y Castillo “el Viejo”, al final será Vandelvira quien lo termine.

La iglesia parroquial de Nuestra Señora de la Concepción, construida a mediados del siglo XVI, responde a una variante de templo de tres naves separados por pilares y grandes arcos formeros y cubierta de armadura para la nave y acasetonada de cañón para el presbiterio.

Significativo para Canena es también el Balneario de San Andrés, aprovechamiento de unas viejas termas romanas, se piensa, hoy convertido en un moderno establecimiento de salud y recreo.

Podemos completar nuestra ruta continuando por la N-322 hasta el cruce con la carretera J-6101 y desde allí volver a Baeza, o bien continuar hasta la cercana Linares, donde encontramos una de las últimas intervenciones de Vandelvira en su servicio a la Iglesia de Jaén: el Templo parroquial de Santa María, cuya monumental cabecera y crucero señalan una interesante operación de transformación del antiguo templo gótico, que continúa en el cuerpo de la iglesia al quedar interrumpida con la muerte del arquitecto la continuidad de la obra.

Linares, villa minera, que se independizó de Baeza en el siglo XVI, adquiriría posteriormente rasgos capitalinos por su gran desarrollo a partir del siglo XIX, gracias a las minas y al ferrocarril, con una destacada arquitectura ecléctico-historicista, además de una fachada barroca del más puro estilo granadino-cordobés: la del antiguo Hospital de san Juan de Dios, de la mitad del siglo XVIII, y un importante Museo Arqueológico, abastecido sobre todo por el rico yacimiento de la antigua Cástulo romana. Posee además un buen comercio y excelentes bares de “tapas”

Si optamos por esta prolongación hacia Linares, la ruta podemos llevarla diez kilómetros más allá en dirección sur por la carretera A-302, hasta el vecino pueblo de Jabalquinto. Antes de llegar a este punto, en el punto kilométrico 1,9 encontramos el Castillo de Tobaruela, iniciado en el último cuarto del siglo XV por el Señor de Tobaruela, Alonso López de Carvajal, pero que debe encuadrarse dentro de este tipo de castillos residenciales.

En Jabalquinto, descuella el Palacio de los Benavente, señores de Jabalquinto, obra del siglo XVI, pero ampliada y transformada en los siglos XIX y XX, ahora restaurado, y la Iglesia parroquial de la Encarnación, cuya portada de riguroso clasicismo tiene todos los rasgos de Vandelvira.

 

Úbeda

Ciudad fuertemente amurallada, que transmite en cierta medida la importancia militar que tuvo en la Edad Media tanto del punto de vista estratégico, como de su propia estructura social, conoció también por su actividad comercial y artesanal una bonanza económica a la que vino a sumarse en el siglo XVI un importante relieve en lo político representativo y en lo cultural al ser cuna de grandes hombres de Estado, como fueron Francisco de los Cobos y Juan Vázquez de Molina, Secretarios respectivamente de Carlos V y Felipe II, y de otros preclaros miembros de esta familia, que con puntuales empresas constructivas (palacios, iglesias u hospitales) dieron una singular impronta renacentista a Úbeda.

La declaración de conjunto monumental tiene su núcleo en la Plaza del Salvador, presidida por el templo funerario de El Salvador, panteón de Francisco de los Cobos y María de Mendoza, su mujer, diseño de Diego de Siloé, siguiendo modelos clásicos de rotonda inspirada en el Panteón de Roma conectada a una nave, algo ya experimentado en la catedral de Granada. Andrés de Vandelvira, que fue maestro ejecutor, aportó de su cosecha la traza de la sacristía, con original portada abierta en ángulo, y las dos portadas laterales.

Dos palacios alineados en el lado norte de la plaza configuran el espacio junto a otro, en el lado opuesto, recientemente rescatado por la arqueología, el de los Orozco. Los dos primeros pertenecieron, el más próximo a la Capilla de El Salvador, al clérigo, Hernando Ortega, conocido como el Deán Ortega, por ostentar ese cargo en la catedral de Málaga, hombre de confianza de Cobos, hoy convertido en Parador Nacional de Turismo. El otro, el llamado “Palacio de las Cadenas”, fue encargo de Juan Vázquez de Molina (actual sede del Ayuntamiento). Ambos edificios son obra de Andrés de Vandelvira y suponen dos versiones del tema clásico de la casa romana, pero con originales interpretaciones del autor.

Frente al palacio de Vázquez de Molina, la medieval Colegiata de Santa María de los Reales Alcázares, iglesia de mayor rango de la ciudad, construida entre los siglos XIII y XVII, si bien la mayor parte de su fábrica estructural de tres naves y claustro, se puede fechar en las postrimerías del siglo XV, dentro de un estilo gótico-mudéjar. Sólo las fachadas exteriores responden a comienzos del XVII, luego reformada en el siglo XIX. A destacar en su interior sus capillas por su arte mobiliar renacentista, en particular la serie de rejas del Maestro Bartolomé.

Al lado meridional de la plaza se eleva ligeramente el núcleo del antiguo Alcázar, hoy muy despoblado, pero donde pueden verse casas muy interesantes de tradición popular con curiosos elementos de signo hebraico en sus portadas, como correspondientes a lo que fue antigua judería.

A espaldas de la Capilla de El Salvador, el Hospital de Honrados Viejos, forma parte de las mejoras asistenciales que Cobos concibió para la ciudad, en este caso sobre una fundación hospitalaria ya existente desde fines del siglo XIV, también con trazas en la ampliación y reforma de Vandelvira, y que enlaza casi con el inacabado Palacio de Francisco de los Cobos, en la calle que lleva su nombre, iniciado con trazas del arquitecto real, Luis de Vega.

Continuando el recorrido al norte de la plaza del Salvador, otra importante plaza centra el corazón de la Úbeda gótica: Plaza de San Pablo o del Mercado, articulada en torno a la iglesia parroquial de San Pablo, templo gótico del siglo XIV y XV con una portada, la de “los carpinteros”, más antigua, del siglo XIII, a los pies, y el primitivo Ayuntamiento, que muestra una bella logia renacentista.

En el entorno de esta plaza se encuentra el convento carmelita de San Miguel, con el Oratorio de San Juan de la Cruz, donde muere el santo en 1591, aunque es obra del siglo XVIII, reedificado donde estaba su celda. Ahora aloja un Museo con objetos y recuerdos del santo. No lejos de éste convento, en la calle Montiel, está el convento femenino del Carmelo con el título de La Concepción, fundado a fines del siglo XVI y construido a lo largo del XVII. Tiene también Museo con importantes obras suntuarias. También se halla cerca el Museo Arqueológico, instalado en una casa mudéjar del siglo XV, y algunas casas palaciegas de los siglos XVI y XVII, entre un dédalo de callejas de trazado medieval.

Hacia el sector occidental del núcleo intramuros y a espaldas de la plaza de San Pablo, la Calle Real, es la principal arteria que une la plaza de El Salvador con la Puerta de Toledo. En ella se sitúa el Palacio de Vela de Cobos, obra de Andrés de Vandelvira, ya de sus últimos años, reformado interiormente, pero con elegante y original fachada. Metros más arriba el Palacio del Conde de Guadiana, de tipo turriforme, fechado a principios del XVII, resume bien las influencias vandelvirianas.

A espaldas de éste, la iglesia parroquial de San Pedro, de origen medieval con portadas tardorenacentistas, y el Convento de Santa Clara, fundación franciscana del siglo XIII, donde un día se alojó la reina Isabel la Católica, y próximo a él, otro palacio, traza de Vandelvira, el del Marqués de la Rambla.

Piezas interesantes de este sector, en su parte meridional, son la Casa de las Torres, obra renacentista temprana, mandada construir por el caballero don Andrés Dávalos, y cerca de ella las iglesias de San Lorenzo y la de Santo Domingo.

Fuera del recinto amurallado, en lo que eran los arrabales de la ciudad, destacan las iglesias parroquiales de San Nicolás y San Isidoro, ambas de origen gótico pero con importantes elementos renacentistas relacionados directa o indirectamente con Vandelvira. La primera de ellas debe a Vandelvira el diseño de su portada principal, una original capilla de bautismo, obra de su madurez, y quizás una de sus primeras intervenciones en Úbeda: la capilla del Deán Ortega, y con clara influencia vandelviriana su Sacristía. En San Isidoro, una amplia reforma iniciada poco después de la muerte de Vandelvira por su colaborador, Alonso Barba, siguiendo muy de cerca el esquema de la catedral de Jaén, pero interrumpido a la altura del crucero se continuó de forma sobria con una sola nave en el siglo XVII.

Igualmente es de resaltar la iglesia y convento de la Trinidad, estratégicamente situado frente a la Puerta de Toledo y a la muy interesante Torre del Reloj, cuyo airoso cuerpo superior es diseño de Vandelvira (1561). El convento es fundación medieval, que tiene un amplio y elegante claustro renacentista y una iglesia barroca del siglo XVIII.

Pero la pieza indiscutible de los arrabales es el Hospital de Santiago, fundado por el obispo de Jaén, Diego de los Cobos, en 1560, y la obra de más aliento de A. de Vandelvira en plena madurez, donde su arquitectura se hace más abstracta, desprendida de ornamentaciones superfluas. A destacar dentro de él, la escalera, el patio central y la capilla-panteón.

Úbeda posee una rica tradición artesanal, principalmente cerámica y de espartería. Dada asimismo su larga tradición comercial, el visitante encontrará una buena oferta de todos estos objetos en numerosas tiendas en sus paseos por la ciudad. No obstante es muy recomendable la visita al barrio de los alfareros, antigua parroquia o colación de San Millán, vertebrada por la calle Valencia, a la que llegamos saliendo por la histórica Puerta del Losal. Allí se pueden visitar los alfares de Titos o el de los Hermanos Alameda, de reconocido prestigio.

Al igual que en Baeza, Úbeda ofrece una magnífica serie de establecimientos hoteleros, ubicados en antiguos palacios.

Route du comté

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Ein Gebiet voller Geschichte, Reichtum und Landschaft

Die Route du Comté führt Sie durch ein Gebiet zwischen verschiedenen Epochen, Linien und Stilen. Ich bin der Domäne von Francisco de los Cobos, dem Sekretär von Charles Quint, dem Hauptquartier von Benavides, den Grafen von Santisteban, einer Familie, die sich mit der Architektur und dem kulturellen Leben der Region auskennt.

Die Landschaft, die in der Sierra Morena erscheint, wird Sie auf einer Reise begleiten, die der Renaissance, dem Moyen-Zeitalter und der berühmten Kolonisierung begegnet.

Sabiote: Die Stadt Cobos, Fleuron der Renaissance

8 km von Úbeda entfernt ist Sabiote mit seinem einzigen Profil auf einem Hügel gekleidet. Im Jahr 1536 erwarb Francisco de los Cobos die Stadt vom Orden von Calatrava und vollzog einen tiefgreifenden Wandel.

 

Das alte islamische Schloss wurde nach italienischem Vorbild in eine moderne Artilleriefestung umgewandelt. Wenn ein Teil der Wohnzone auseinanderfällt, bleiben Reliefs und Kapellen von erstklassiger, außergewöhnlicher Qualität erhalten.

Die Kirche San Pedro, deren Bau Anfang des 16. Jahrhunderts begann, wurde im typischen Vandelvira-Stil mit voûtes d'arêtes (Nef-Bogen) errichtet. Die endgültige Ausführung wird Alonso Barba, einem seiner bedeutendsten Schüler, zugeschrieben.

Das Kloster der entflohenen Karmelitinnen wurde 1584 von María de Mendoza, der Besitzerin von Cobos, gegründet und beherbergt eine Kirche und einen Kreuzgang mit klassischer Architektur.

Erkunden Sie das Albaicín-Viertel zu Fuß in Sabiote, dem Architekten des Schlosses und der Kirche. Dieses historische Viertel wurde mit Seriosität entwickelt und bietet einen idealen Kader, um seine Geschichte in der Umgebung von Olivenhainen und Häusern in Pierre zu verkörpern.

 

-Navas de San Juan: Hingabe und Architektur im Vandelvira-Stil

Navas de San Juan liegt im Herzen der Gemeinde und zeichnet sich durch seine Kirche San Juan Bautista aus, die an der Stelle eines alten Benavides-Palastes errichtet wurde. Seit dem letzten Vierteljahr des 16. Jahrhunderts ist diese nie dagewesene Kirche über einem Turm mit einer achteckigen Frisur im ewigen Vandelvira-Stil von Alonso Barba aufgebaut.

-Santisteban del Puerto: Hauptstadt der Herrschaft und Kultur

Santisteban del Puerto war die Hauptstadt der Seigneurie, die Mendo Rodríguez de Benavides im Jahr 1371 verliehen wurde. Obwohl es sich gleichzeitig um mittelalterliches Erbe handelt, bewahrt die Stadt Stücke von großem Interesse auf.

L'église Santa María del Collado ist unkonturierbar. Es handelt sich nicht um eine Erhaltung mittelalterlicher Überreste, die einer Renaissance-Märkthalle am Ende des 16. Jahrhunderts und einem barocken Vestiaire des 18. Jahrhunderts vorausgehen. Besonders bemerkenswert sind ein Relief von Dieu le Père, ein Werk von Sebastián de Solís, und drei Panneaux aus dem Künstlerkreis von Úbeda. Auf der Plaza Mayor finden Sie das Museum, das den lokalen Bildhauer des 20. Jahrhunderts, Jacinto Higueras, ehrt. Einen Kilometer im Zentrum von Santisteban del Puerto, in der Region El Condado, gibt es zwei Standorte andalusischer Dinosaurier-Arbeitgeber. Das Monument Natural des Empreintes de Dinosaures, das Sie in den Ruhestand versetzt haben, wurde nicht mehr auf die Erde gebracht.

-Castellar: Sanctuaire Ibérique und klassizistischer Barock

13 km von Santisteban entfernt eröffnet Castellar einen der bedeutendsten archäologischen Schätze der Provinz: das iberische Heiligtum der Cueva de la Lobera (Grotte du Loup), das für sein Exvoto bekannt ist. Ein Teil dieses Erbes wird im Turm von Pallarés (Tour de Pallarés) neben der Mairie ausgestellt.

Außerhalb dieses archäologischen Juwels wurde Castellar auch zur Santiago-College ernannt, 1633 von Mendo de Benavides gegründet und von Juan de Aranda Salazar gegründet, Erbe der überragenden schönen Tradition der Handwerkskunst des 16. Jahrhunderts. Die Sakristei eröffnet eine Reihe von Vaterporträts und Landschaften.

 

Parmi ist ein weiteres Erbe seines Erbes, das aus der gotischen Kirche der Menschwerdung stammt, mit einer Sakristei und einer klassischen Fassade aus dem 17. Jahrhundert, dem Maison des Dix und dem alten herzoglichen Palais von Medinaceli, dem heutigen Stadthotel.

-Sorihuela del Guadalimar: L’empreinte intime de Vandelvira

Nun, diese Wohnung befindet sich in vier Städten des Adelantamiento de Cazorla und ist nun Teil der Route départementale in raison de sa situation géographique et de sons réseau de transport. Eine Schwester von Vandelvira und Vécut, verheiratet mit dem Schwager von Pierre Juan de Bedoya, der selbst am Bau des Glockenturms beteiligt war.

Die Kirche Santa Águeda: Sie hat einen schlichten Grundriss und einen in Stein gehauenen Chor, der Alonso Barba zugeschrieben wird und in Zusammenarbeit mit Sebastián de Solís entstand. Das Kruzifix an der Rückwand ist ein Arbeit von großer Qualität. In Sorihuela de Guadalimar können Sie die Pont d'Ariza bewundern, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, das 1562 von Andrés de Vandelvira geschaffen wurde. Die Brücke von Guadalimar liegt auf der historischen Route von Úbeda à Tolède und ist eines der schönsten Beispiele des zivilen Genies der Renaissance in Spanien.

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Sabiote

A 8 Km de Úbeda por la carretera comarcal A-6103 encontramos la villa de Sabiote comprada con todo su término y habitantes por Francisco de los Cobos en 1536 a la Orden Militar de Calatrava. La mano del prócer pronto se vería en la reedificación del viejo castillo musulmán o el impulso dado a la iglesia parroquial o la fundación del Convento de Carmelitas Descalzas por parte de su viuda. El nombre de Andrés de Vandelvira se hace presente en algunas de esas obras e incluso poco antes, en una de las primeras citas que tenemos del arquitecto en Jaén, aparece en Sabiote haciendo tasaciones de obras. Aquí viviría además hasta su traslado a Sevilla, su hijo Alonso.

La iglesia de San Pedro, la parroquial, iniciada en tiempos del obispo Suárez, a comienzos del siglo XVI, adopta el esquema de planta de salón con bóvedas vaídas, tan propias del maestro, y utiliza el mismo tipo de soportes que la de Villacarrillo. Luego, acabó llevando el proyecto su colaborador, Alonso Barba, terminándose en el siglo XVII. Detalle singular es el arco exterior a modo de estribo por su dificultad técnica, alabado por Alonso de Vandelvira como virtuosismo canteril del padre.

El castillo, cercano a la iglesia, transformó la vieja fortaleza islámica en un moderno castillo-residencia con muros diseñados para las exigencias defensivas de la artillería de la época a tono con modelos italianos. En la parte residencial, casi perdida, subsisten restos ornamentales de relieves y capiteles de extraordinarias formas clásicas.

El Convento de Carmelitas Descalzas, fue fundado por Dª María de Mendoza en 1584. De iglesia y claustro clásicos y sobrios, en el intervendrá Alonso de Vandelvira.

En las afueras del pueblo se encuentra la Ermita de San Ginés de la Jara, santo patrón de la villa, obra del siglo XVIII. Lo mejor para recorrer a pie es el núcleo histórico en torno al Castillo e iglesia, con el pintoresco barrio del Albaizin. Las mejores vistas, desde el castillo sobre el valle del Guadalimar. Sabiote cuenta con pequeños hoteles “con encanto” y su cocina ofrece los platos tradicionales de pasta de la sierra y carnes de caza.

 

Santisteban del Puerto

A unos veinte Km de Navas, por la carretera A-312 (“Carretera del Condado”) se llega a la cabeza del Señorío que en 1371 obtuviera Mendo Rodríguez de Benavides de manos de Enrique II. La villa, que cuenta con un rico historial de asentamientos desde la antigüedad, incluso hasta con un pequeño “parque jurásico” con huellas fósiles de dinosaurios, no ha tenido sin embargo mucha fortuna con su patrimonio medieval y de los siglos modernos, pese a las importantes dotaciones que tuvo. Apenas nada queda del castillo que domina la población, de origen califal, y muy poco del convento del Ejido, tan sólo su armadura mudéjar.

La iglesia de Santa María del Collado, es la que conserva, aún con reformas sensibles, más restos de su pasado medieval en lo que es el cuerpo de la iglesia, precedido de una lonja renacentista de fines del siglo XVI y un camarín barroco fechado en torno a 1770. Renacentista es asimismo el cancel de madera que separa el coro de los pies, ocupado por una sillería sencilla, todo fechable por el escudo del obispo Delgado hacia 1575.

Guarda esta iglesia también restos de un retablo de principios del siglo XVII con un buen relieve de Dios Padre, obra de Sebastián de Solís, y tres tablas, pintadas al óleo, procedentes de la parroquia de San Estaban, fechables en el primer tercio del siglo XVI, perteneciente al círculo artístico de Úbeda.

De la iglesia parroquial de San Esteban, reformada a finales del siglo XIX, dentro del estilo historicista ecléctico dominante, sólo queda parte de la cabecera gótica original. La torre es no obstante digna de reseñarse.

En la Plaza Mayor puede visitarse el Museo Jacinto Higueras, museo de escultura, en honor del ilustre escultor del pasado siglo, hijo de la villa.

Entre las numerosas fiestas anuales que celebra Santisteban, destaca la de la “Mayordomía”, que tiene lugar la semana de Pascua de Resurrección en honor de la Virgen del Collado con el ritual de la “Toma del Cuadro” por parte del Mayordomo que ha de ejercer ese año los preparativos de la fiesta que consiste en hacer pan con el trigo ofrendado anteriormente en septiembre y ofrecer una gran comida a los asistentes. Se acompaña también con lidia de toros.

 

Castellar

A 13 Km de Santisteban por la misma carretera del Condado, se encuentra esta villa famosa por su célebre Santuario ibérico, situado en la cueva de la Lobera, que ha proporcionado gran cantidad de exvotos y otros materiales con los que en parte se ha montado un Museo de arte ibérico en la llamada Torre de Pallarés, torre medieval junto al actual Ayuntamiento.

La huella clasicista la proporciona la Colegiata de Santiago, fundación docente y religiosa realizada por Mendo de Benavides, natural de la villa, obispo de Cartagena-Murcia y Presidente de la Chancillería de Granada, en 1633, con proyecto y realización de Juan de Aranda Salazar, Maestro Mayor de la catedral de Jaén, y digno heredero de la mejor escuela de cantería del siglo XVI jiennense. A destacar en su Sacristía la serie de retratos de Pontífices y cuadros de paisajes.

La Iglesia parroquial de la Encarnación es de factura gótica pero con una sacristía muy al estilo de Juan de Aranda, fruto de las reformas llevadas a cabo en la cabecera en el siglo XVII. La portada principal es también de sobrio clasicismo de ese siglo. Como arte mueble destaca su retablo barroco.

Todo el entorno de la parroquia merece recorrerse por la buena conservación de su caserío en el que encontramos portadas renacentistas tan interesantes como la de la Casa de los Diez, en la calle Antonio Díez, de un estilo renacentista bastante licencioso en su ornamentación.

De mayor empaque es el antiguo Palacio ducal de Medinaceli, sede actual del Ayuntamiento, frente a la Colegiata, que perteneció a los Duques de Medinaceli, al absorber el título del Condado. Es sin embargo obra renacentista tardía, totalmente reformado en su interior para adaptarlo al nuevo uso.

A unos 3 Km del pueblo se halla la ermita de Consolación, junto a restos , de un antiguo castillo medieval, en un paraje natural bellísimo. La ermita de grandes dimensiones alberga la imagen de la patrona y es objeto de una festiva Romería el 3 de mayo cuando se traslada la imagen de la ermita al pueblo, donde permanece hasta septiembre.

El festivo mayo se redondea con un afamado Certamen de Pintura Rápida, la última semana del mes.

 

Sorihuela del Guadalimar

s límites originarios a esta villa, que formó parte de las Cuatro Villas del Adelantamiento de Cazorla, pero que por su situación geográfica y comunicaciones, se engloba ahora aquí. En Sorihuela vivió una hermana de Vandelvira casada con un cantero, Juan de Bedoya, y el mismo Vandelvira intervino en la torre de su iglesia parroquial. Este templo dedicado a Santa Águeda, es de planta muy sencilla, pero con un interesantísimo presbiterio, tallado en piedra, todo atribuible al seguidor de Vandelvira, Alonso Barba, con colaboración de Sebastián de Solís. A este maestro escultor se le atribuye el crucificado que preside el testero, magnífica talla manierista. 

Desde este punto iniciamos el regreso por la misma A-312 hasta Navas de San Juan, para desde allí tomar la local J-7103 que nos conduce a Úbeda. No obstante se puede continuar por la A-312 hasta la cercana Arquillos, localidad fruto de la colonización de Carlos III en Sierra Morena, y desde allí, enlazando con la carretera A-301, bien visitar si lo desea Vilches, donde es reseñable su iglesia parroquial, del siglo XVII, que conserva estandartes de la batalla de las Navas de Tolosa, en la Ermita de la Virgen del Castillo, en la fortaleza que domina al pueblo, con interesantes pinturas al fresco del siglo XVIII, o regresar por esa misma carretera a Úbeda.

Si se opta por el camino de Navas de San Juan, pasamos por el Santuario de la Virgen de las Estrella, antes de enlazar con la A-301, que viene de Vilches. Una vez en esta carretera si merece la pena desviarse a la altura del km. 36, por otra carretera local, la J.3217, para ver el Puente de Ariza, soberbia obra ingenieril de Andrés de Vandelvira, fechada en 1562, que atravesaba el Guadalimar en el camino de Úbeda a Toledo. Por ese mismo camino, poco más adelante se encuentra el Monasterio de Guadalupe, santuario donde se venera la Virgen del Gavellar, patrona de Úbeda, cuya romería se celebra a primeros de mayo.

Sierra Mágina Route

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Breve descripción

Zwischen Stein und Gipfel

Diese Route erkundet den Südosten der Provinz, geprägt vom meisterhaften Einfluss Andrés de Vandelviras. Auf dieser Reise tauchen Sie ein in den Naturpark Sierra Mágina, wo sich sakrale Architektur – sowohl diözesane als auch private – harmonisch in eine Landschaft von atemberaubender Schönheit einfügt. Hier entdecken Sie stattliche Villen und neu erbaute Dörfer, Zeugnisse der Kolonisation des 16. Jahrhunderts, die bis heute eine unberührte Ruhe bewahren.

Licht und Berge: Wir schlagen eine Reise durch die Seele der Sierra Mágina vor, wo der helle Stein den Gipfeln trotzt:

Architektur eines Genies: Lassen Sie sich von den Tempeln und Palästen verzaubern, in denen Vandelvira seine unverwechselbare Handschrift hinterlassen und die Identität dieser Region auf das Niveau der großen Meister des 16. Jahrhunderts erhoben hat.

Neu erbaute Dörfer: Entdecken Sie die ideale Stadtplanung der Renaissance in Städten, die für Wohnen und Landwirtschaft konzipiert wurden und in denen Geometrie und Ordnung von einer neuen Ära künden.

Militärisches und ziviles Erbe: Mágina präsentiert sein militärisches und ziviles Erbe, von Burgen, die Bergpässe bewachen, bis hin zu Rathäusern und Getreidespeichern, die den Rhythmus der Städte im ruhigen Wandel widerspiegeln.

– La Guardia. Die Stadt, die seit jeher über Jaén wacht.

Nur fünf Kilometer von Jaén entfernt thront La Guardia auf einer Anhöhe, die ihren Namen und ihre Bestimmung erklärt: Seit dem Mittelalter die Stadt zu beschützen, die den Eingang zur Hauptstadt bewacht. Ihre Geschichte ist tiefgründig und vielfältig. Unter ihren Straßen liegen westgotische, römische – das antike Mentesa – iberische und sogar neolithische Schichten.

 

Während der muslimischen Zeit war La Guardia die Hauptstadt der Cora von Jaén und wurde nach der christlichen Eroberung zur Seigneurie. Im 16. Jahrhundert erlebte die Stadt unter der Familie Messia ihre Blütezeit. La Guardia ist ein Ort, an dem jeder Stein seine eigene Geschichte erzählt und Landschaft und Architektur harmonisch ineinandergreifen.

 

Auf dem höchsten Punkt thront die Burg, ein weitläufiger Komplex, der die Stadt überragt. Ihre Ursprünge sind arabisch, doch christliche Umbauten fügten Türme, Mauern und die in die Festung integrierte Kirche Santa María hinzu.

 

Am nördlichen Ende befindet sich der Alcázar, eine regelmäßige Zitadelle mit vier Türmen. Der Bergfried, der zu einer herrschaftlichen Residenz umgebaut wurde, vereint gotische Rippengewölbe mit Renaissance-Elementen und spiegelt so einen künstlerischen Wandel wider.

 

 

Die an die Mauer angebaute Kirche Santa María bewahrt ihre Ringmauern und einen Turm aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts, ein Werk von Francisco del Castillo „El Mozo“ (dem Jüngeren). Sie ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich sakrale Architektur an den Verteidigungsraum anpasste.

 

Das Erbe Vandelviras

 

Kloster Santa Catalina. Am Fuße der Burg liegt das ehemalige Kloster Santa Catalina, das 1530 von Bruder Domingo de Valtanás gegründet wurde. Obwohl ein Großteil der Anlage verloren gegangen ist, bewahrt die Kirche – heute die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt – eine der genialsten architektonischen Leistungen von Andrés de Vandelvira. Im Jahr 1542 gestaltete der Baumeister einen früheren Entwurf zu einem vollständig im Renaissancestil errichteten Gebäude um: Säulen, die an die Kathedrale von Jaén erinnern, ein Chorgewölbe von großer Virtuosität und ein Querschiff, das die Reife seines Architekturstils verdeutlicht. Die Bauarbeiten zogen sich in die Länge und umfassten schließlich auch die Integration des Castillo „El Mozo“ in den unteren Teil des Gebäudes. Ganz in der Nähe des Klosters befindet sich das alte Waschhaus, das restauriert und zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Dieses Gebäude aus dem 20. Jahrhundert hat seinen ethnografischen Wert bewahrt und lässt das Alltagsleben der Stadt vor der Moderne wiederaufleben. Auf dem Plaza de Isabel II. steht der öffentliche Brunnen, ein Trinkbrunnen aus dem Jahr 1566. Seine horizontale Form mit fünf von kleinen Säulen eingefassten Ausläufen, die eindeutig von Vandelvira inspiriert sind, zeigt, wie die Renaissance auch die Architektur des öffentlichen Raums prägte. Ein Spaziergang durch die steilen Gassen führt zum runden Rathausplatz, einem Ort, der den traditionellen Charakter der Stadt bewahrt. Der Besuch wird durch die Einsiedelei San Sebastián, eine kleine Kirche, die dem Ensemble eine andächtige Note verleiht, abgerundet. - Pegalajar: Die Landschaft des Wassers Nur zwei Kilometer von La Guardia entfernt präsentiert sich Pegalajar als Dorf, das sich mit Blick auf die Grenze zu Granada entwickelte. Nach der Eroberung durch Ferdinand III. im Jahr 1244 war es jahrhundertelang ein christlicher Außenposten, bis es 1559 seine Unabhängigkeit als Stadt erlangte. Heute bewahrt Pegalajar die Ruhe eines Bergdorfes, in dem Wasser, Stein und Geschichte auf natürliche Weise miteinander verschmelzen. Es empfängt seine Besucher mit der Charca, einem großen Steinbecken (1605), das das Herzstück eines Systems terrassenförmig angelegter Obstgärten bildet, die zum Kulturgut erklärt wurden. Es ist ein lebendiges Beispiel für die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Bogen der Inkarnation: Das alte Tor der Burg, das Heute hebt es sich von den weißgetünchten Häusern ab und erinnert an seine Vergangenheit als christlicher Außenposten. Kirche des Heiligen Kreuzes: Erbaut Ende des 16. Jahrhunderts und Alonso Barba, einem treuen Anhänger Vandelviras, zugeschrieben. Ihr Glockenturm ist der umgebaute alte Bergfried. Einsiedelei Unserer Lieben Frau vom Schnee: Eine Oase der Ruhe mit einer Statue der Unbefleckten Empfängnis, die von Murillo beeinflusst ist. In den Außenbezirken außerhalb der Stadtmauern befinden sich zwei wichtige Orte zum Verständnis von Pegalajar: die Plaza de la Laguna mit dem Rathaus und seiner klassizistischen Fassade sowie die Charca, ein großes Becken mit einer Steinmauer aus dem Jahr 1605. Die Charca speiste die Huertas, ein System terrassenförmiger Felder, das unter Denkmalschutz steht und zeigt, wie das Wasser die Landschaft und das Leben der Stadt prägte. Die Einsiedelei Unserer Lieben Frau vom Schnee ist ein Ort der Ruhe und Besinnung und verdeutlicht, wie das Wasser die Landschaft und das Leben der Stadt prägte.

 

 

-Cambil und Mata Bejid: Zwischen zwei Felsen und zwei Burgen

Eingebettet zwischen zwei Felsvorsprüngen und umflossen vom Fluss Oviedo, bewahrt Cambil den dramatischen Charakter der Grenzstädte, die bis zum Ende der Nasridenherrschaft Widerstand leisteten. Die Stadt birgt ein Juwel der Vandelvira-Schule, die Kirche der Menschwerdung, mit einem prächtigen Altarbild von Sebastián de Solís und Mudéjar-Holzschnitzereien, die dem Ganzen Wärme verleihen.

Barocke Architektur findet sich im Constable-Haus und im von Bischof Benito Marín gegründeten Hospital mit seinen von Córdoba beeinflussten, geschwungenen Fassaden.

Im Herzen des Naturparks erwartet Sie ein überraschender Ort mit einem romantischen Garten und einer neugotischen Einsiedelei – Überreste einer prachtvollen Vergangenheit, umgeben von Steineichen und Kiefern. Mata Bejid bewahrt die Erinnerung an eine alte arabische Burg, die von Ferdinand III. erobert wurde und jahrhundertelang mit der Stadt Jaén verbunden war. Im 19. Jahrhundert ging das Anwesen in den Besitz der Familie Bosch über, die es mit einer Reihe einzigartiger Bauwerke umgestaltete: einer neugotischen Kapelle, einem romantischen Garten, einem Wasserkraftwerk und einer Olivenölmühle. Das Ensemble bildet eine kleine historische Landschaft, die Spiritualität, Industrie und Natur vereint. Huelma: Das Dorf des Markgrafen und die Schönheit der Renaissance Das Dorf, das den Markgrafen von Santillana zu seinen Versen inspirierte, beherbergt eines der bedeutendsten Kunstdenkmäler der Provinz. Die Kirche der Unbefleckten Empfängnis ist schlichtweg eine der schönsten Renaissancekirchen in Jaén. Im Jahr 1550 wirkte Andrés de Vandelvira mit und verlieh der Burg eine atemberaubende Eleganz und Proportionen.

Schloss Huelma: Sein quadratischer Grundriss und die runden Türme prägen die Skyline und erinnern an die Bedeutung dieses Ortes im 15. Jahrhundert.

El Pajarillo: Ganz in der Nähe erzählt diese iberische Ausgrabungsstätte von einer viel ferneren Vergangenheit, in der Bildhauerei ein inmitten der Natur praktiziertes Ritual war. Die Stätte stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und beherbergt eine beeindruckende Wolfskopfskulptur. Ihre Fragmente sind im Iberischen Museum zu sehen.

– Bedmar. Zwischen Burgen, Wasser und Bergen

Nachdem Sie Bélmez hinter sich gelassen haben, betreten Sie eine Landschaft, die die Nähe der Sierra Mágina erahnen lässt. Eine Abzweigung führt nach Bedmar, einer Stadt, die einst dem Santiagoorden gehörte, bevor sie 1562 zur Seigneurie wurde. Alonso de la Cueva erwarb sie und erhob sie unter Philipp III. zur Markgrafschaft.

 

Die militärische Geschichte der Stadt spiegelt sich in ihrer Burg aus dem 15. Jahrhundert wider, die zwar heute stark verfallen ist, aber immer noch eine imposante Silhouette besitzt. Ihre Mauern, Türme und Wehranlagen zeugen von einem Gebiet, das jahrhundertelang als Grenze und Aussichtspunkt diente.

 

Im Schatten der Burg steht die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Ihre gotischen Ursprünge sind in der Apsis erkennbar, doch die von Alonso de la Cueva veranlasste Renovierung verwandelte sie in einen prächtigen Renaissance-Tempel. Die Arbeiten wurden von Francisco del Castillo „El Mozo“ geleitet, der zwei wunderschöne manieristische Portale hinterließ.

 

Im Schatten der Burg steht die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

 

Am Stadtrand, neben dem Fluss Cuadros und unterhalb eines alten Wachturms, liegt die Einsiedelei der Jungfrau von Cuadros, der Schutzpatronin von Bedmar. Ihr Bauwerk und die Malereien aus dem frühen 17. Jahrhundert sind bemerkenswert gut erhalten.

 

– Garcíez: Ein kleines Herrenhaus inmitten von Tälern

Nahe Bedmar liegt Garcíez, ein kleines Dorf mit einer adeligen Vergangenheit, die von den Grafen geprägt wurde, die ihm seinen Namen gaben. Später gelangte es in den Besitz des Markgrafen von Viana, Kämmerer Alfons XIII.

In dieser Enklave erwartet Sie der Palast des Grafen von Garcíez. Obwohl er verfallen ist, besitzt das Gebäude noch immer ein klassisches Marmorportal im dorischen Stil und einen Innenhof mit Reliefs aus dem späten 16. Jahrhundert. Garcíez: Ein kleines Herrenhaus inmitten von Tälern

In Garcíez können Sie auch die Mariä-Himmelfahrts-Kirche besichtigen, eine schlichte, aber elegante Pfarrkirche aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Sie wurde von Miguel Ruiz de la Peña erbaut, einem Steinmetz aus Baeza, der mehrmals unter Vandelvira arbeitete. Ein außergewöhnliches Stück wurde hier über Jahrhunderte aufbewahrt: das Messbuch des Kardinals Mer. ino, heute in der Kathedrale von Jaén aufbewahrt.

– Jimena: Ein mittelalterliches Dorf eingebettet in die Hügel

Jimena, ein Dorf, das sich mit seinen dicht gedrängten Häusern und seinem ausgeprägt mittelalterlichen Flair den Berghang entlangzieht. Im Zentrum erhebt sich die Burg, deren quadratischer, massiver Bergfried mit seinen Mudéjar-Doppelfenstern die Plaza de la Constitución dominiert. Im Inneren sind Wandmalereien mit Seefahrtszenen aus dem 15. Jahrhundert erhalten – ein überraschendes Detail inmitten der Berge.

Die Pfarrkirche Santiago ist das herausragendste Bauwerk. Im späten 16. Jahrhundert im spätgotischen Stil begonnen, zeigt ihre Hauptkapelle klassische Motive, die die Renaissance vorwegnehmen. Der Bau ist mit dem Besitzerwechsel des Dorfes verbunden, das vom Calatrava-Orden an Doña María de Mendoza, die Witwe von Francisco de los Cobos, überging.

In der Sierra del Lanchar liegt die Cueva de la Graja (Krähenhöhle) mit ihren schematischen neolithischen Höhlenmalereien – eines der ältesten Kunstwerke der Region.

- Albanchez de Mágina: Ein Dorf eingebettet in die Berge

Von Jimena führt eine Abzweigung ins Herz der Sierra Mágina. Die Straße schlängelt sich zwischen den Gipfeln des Aznaitín und des Monteagudo entlang des Flusses Hutar. Die Landschaft ist spektakulär: steile Berge, Wälder, Wasser und in der Ferne Albanchez, hoch oben auf einem Hügel gelegen und von einer Felsenburg überragt, deren Aufstieg eine kleine Wanderung erfordert.

Im Zentrum des Dorfes vereint die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt die Architektur einer Renaissance-Basilika mit einem Kassettengewölbe und einem Mudéjar-Dach. Das steinerne Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert ist eines der ältesten Stücke der Gemeinde. – Torres: Zwischen Kirschbäumen, Wasser und Renaissance-Architektur Torres, eine Stadt, die Francisco de los Cobos 1539 vom Calatrava-Orden erwarb. Dieser Kauf ermöglichte die Anwesenheit Vandelviras, dessen Spuren sich in mehreren Gebäuden der Stadt finden. Die Kirche Santo Domingo, auf einem Felsvorsprung mit natürlichem Aussichtspunkt gelegen, hat im Laufe der Zeit viele Veränderungen erfahren, doch Vandelvira gilt als ihr Architekt. Sie beherbergt ein einzigartiges Mudéjar-Taufbecken aus glasierter Keramik aus dem 15. Jahrhundert. Das Casa-Almacén (Lagerhaus), einst zur Aufbewahrung der Einkünfte der Markgrafen von Camarasa erbaut, wurde für kulturelle und medizinische Zwecke renoviert. Seine klassizistische Fassade aus dem Jahr 1565 ist auf die Entwürfe des Meisters zurückzuführen. Die Torres-Brücke, im Volksmund „La Puente“ genannt, überspannt den Río Torres auf dem Weg nach Fuenmayor. Sie ist ein dokumentiertes Werk von Vandelvira aus dem Jahr 1565. Etwa zehn Kilometer entfernt erwartet Sie die Quelle von Fuenmayor, einer der schönsten Naturorte der Provinz. Ein Besuch ist besonders zur Kirschblütenzeit empfehlenswert, wenn die Früchte von ausgezeichneter Qualität sind. Mancha Real: Der Traum von Ordnung und Moderne Mancha Real ist mehr als nur eine Stadt: Sie ist ein wegweisendes Experiment. Gegründet im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts, repräsentiert sie das wichtigste Zentrum der Kolonisationsstädte, ein städtebauliches Experiment, das als Testlauf für den Prozess diente, der gleichzeitig in den großen Städten Amerikas begann. In Mancha Real entdecken Sie die Strenge und Hierarchie der Renaissance. Ihr 1537 entworfener Plan verzichtet auf das mittelalterliche Labyrinth und setzt stattdessen auf Geometrie. Die Straßen kreuzen sich rechtwinklig, ganz nach dem Konzept der „idealen Stadt“.

Das Vermächtnis von Vandelvira:

Das herausragendste Bauwerk ist die Kirche San Juan Bautista, die nach den architektonischen Vorbildern der Renaissance von Jaén errichtet wurde. Obwohl der Bau bis weit ins 17. Jahrhundert andauerte, ist die Handschrift von Andrés de Vandelvira deutlich erkennbar, insbesondere am Seitenportal, wo die für den Meister charakteristische Eleganz und Proportion zum Vorschein kommen.

Auch das Innere spiegelt Vandelviras Stil wider: klare Räume, harmonische Proportionen und eine Struktur, die Tradition und Moderne auf natürliche Weise vereint.

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La Guardia

A 5 Km de Jaén por la autovía E-902 se encuentra esta villa, que como su nombre indica se erige en defensa de la capital tras la conquista cristiana de Jaén en el siglo XIII. Anteriormente fue un importante centro visigodo, asentado sobre población ibera y romana (Mentesa) e incluso más antiguo aún, sobre yacimiento neolítico. También bajo la dominación musulmana, La Guardia tuvo rango de capitalidad dentro de la cora de Jaén. Convertida en señorío en 1331, en el siglo XVI en manos de la familia Messia alcanza su mayor esplendor con el matrimonio de don Rodrigo Messia y doña Mayor de Fonseca.

Elemento esencial, obviamente, de la villa es su castillo, que ocupa una gran extensión en la cota más alta y llana de la población. De origen árabe, el conjunto de torres, el recinto y la Iglesia de Santa María que alberga dentro son transformaciones cristianas góticas y renacentistas, de las que destaca el conjunto del alcázar en el extremo norte, ciudadela de planta regularizada con cuatro torres con la descollante Torre del Homenaje habilitada para residencia de los señores de la Guardia y en la que se dan la mano bóvedas de crucería gótica con ornamentaciones renacentistas. Del mismo modo ocurre con la iglesia, arrimada a la muralla, de la que sólo quedan los muros perimetrales y la torre con remate del último cuarto del siglo XVI, obra de Francisco del Castillo, “El Mozo”.

El Convento de Santa Catalina, de la orden de Santo Domingo, a los pies del castillo, es fundación del célebre predicador Fr. Domingo de Valtanás (1530). De él se ha perdido la mayor parte, subsistiendo sólo una parte del claustro y la iglesia, que bajo la advocación de la Asunción, ejerce de parroquia. Ésta es sin embargo lo más brillante y una de las obras señeras en la carrera de A. de Vandelvira, quien interviene en ella en 1542, sobre una traza anterior, que transforma en un espacio vandelviriano en el que vemos el tipo de pilar que luego se aplicará en la Catedral de Jaén y un derroche de virtuosismo canteril en la bóveda del presbiterio y en la del crucero. Dicha intervención se hace bajo el auspicio de Rodrigo Messia y Mayor Fonseca, aunque al final la iglesia (que no se llegó a terminar del todo) y el convento alargan su construcción en el tiempo, dando entrada al arquitecto Francisco del Castillo, “El Mozo”, a quien corresponde el tramo de los pies.

Próximo al convento se encuentra el antiguo lavadero, recientemente restaurado y rehabilitado como centro cultural, obra del pasado siglo de notable interés constructivo y antropológico.

No lejos del anterior, en la plaza de Isabel II, encontramos la otra huella relevante del Renacimiento en La Guardia, la Fuente pública, del tipo pilar-abrevadero, datada en 1566, si bien con reformas del siglo XIX. Su formato apaisado con cinco caños dentro de un paño enmarcado por columnitas de clara raigambre vandelviriana, la hace deudora del maestro.

Un recorrido por las empinadas calles hasta la plaza circular del Ayuntamiento y una ojeada a la Ermita de San Sebastián, completan la visita a La Guardia.

 

Pegalajar

A dos kilómetros de La Guardia, siguiendo la autovía E-902 dejamos ésta, para desviarnos a la izquierda por una comarcal que nos conduce a Pegalajar, avanzada cristiana en la frontera con Granada tras ser conquistada por Fernando III en 1244, perteneció al municipio de Jaén hasta su independencia como villa en 1559.

También aquí el castillo se erigía como la construcción más importante, pero a diferencia de La Guardia, apenas quedan restos de él: una puerta , cuyo arco de piedra apuntado (Arco de la Encarnación) se recorta en una de las calles principales del pueblo, y la torre del Homenaje, transformada en torre campanario de la Iglesia parroquial de Santa Cruz, iglesia de finales del siglo XVI, atribuida al seguidor de Vandelvira, Alonso Barba.

De los dos arrabales o barrios extramuros, situados en cotas más bajas, en uno de ellos se sitúa el Ayuntamiento, en la Plaza de la Laguna, que conserva una portada en piedra muy clasicista de tradición renacentista aunque retocada en el siglo XVIII. En el otro arrabal la gran protagonista es la “Charca” o gran alberca con un bello pretil de piedra fechado en 1605, acuífero natural hoy casi perdido, que regaba las Huertas, o bancales aterrazados en la ladera del monte, que constituyen un paisaje declarado y protegido como Bien de Interés Cultural.

En sus inmediaciones la Ermita de las Nieves, de construcción sencilla, pero amplia y con una importante pintura de la Inmaculada, copia o de escuela de Murillo.

 

Cambil

Regresando a la autovía, ocho kilómetros adelante, nos desviamos para tomar la N324, que nos conduce hasta esta pintoresca villa encajada entre dos peñas en un estrechamiento del río Oviedo, defendida por los Castillos de Cambil y Alhabar, de los que apenas quedan restos, tan efectivamente que estando tan próxima a Jaén resistió en manos nazaríes hasta 1485, en que fue conquistada por los Reyes Católicos.

A resaltar, aparte de las vistas que desde cualquiera de las dos orillas del río pueden verse del caserío, la Iglesia de La Encarnación, de finales del siglo XVI, obra encuadrada dentro de la escuela vandelviriana. En su interior destacamos el retablo mayor, obra de Sebastián de Solís, y algunas piezas de carpintería mudéjar.

Paseando por sus calles descubrimos algunas casas con portadas barrocas entre las que destacan dos: la del Hospital, fundado por el obispo Fr. Benito Marín (h. 1760) y la de la Casa del Condestable, ambas con planos alabeados y ampulosas ornamentaciones características del barroco cordobés y sevillano.

Dejamos el núcleo urbano y tomamos de nuevo la N-324 remontando el cauce del río para adentrarnos en el corazón del Parque Natural de Sierra Mágina, rumbo a Huelma. A 6 Km encontramos Mata Begid, un anejo de Cambil, que tuvo su origen en un castillo árabe, que conquistado por Fernando III fue entregado a la ciudad de Jaén hasta su venta a la familia Bosch en 1860. En este predio estuvo el Monasterio de Santa María de Oviedo, de la Orden de San Basilio y allí se instaló después un Cuartel de Remonta de Caballería antes de pasar a manos particulares. De este momento data la ermita neogótica y la creación de un llamativo jardín romántico, que enlaza la ermita con las viviendas. Posteriormente se añadiría una fábrica de luz y un molino de aceite.

En el mismo camino, pero ya cercano a Huelma, tenemos el Santuario de la Fuensanta, célebre por el agua de su pozo al que acuden a beber los fieles de la romería, que se celebra el primer domingo de septiembre, por los poderes curativos que se le atribuyen.

 

Huelma

La villa del marqués de Santillana, don Iñigo López de Mendoza, quien la conquistara en 1438, y cuyos bellos escenarios serranos sirvieran de inspiración al marqués para sus composiciones poéticas.

El castillo, que domina la población, responde a esa tipología de fortaleza residencial de planta cuadrada con cuatro torres circulares característica del siglo XV.

El monumento indiscutible que nos guía, sin embargo, es el Templo parroquial de La Asunción, gracias a la intervención de A. de Vandelvira a finales de 1550 sobre lo ya iniciado por Castillo “el viejo” y Domingo de Tolosa, completado después con la aportación de Castillo “El Mozo”. Una de las iglesias más bellas del renacimiento jienense.

A unos pocos kilómetros de Huelma siguiendo la N-324 en dirección a Úbeda se localiza el Yacimiento ibérico de El Pajarillo, que ha alumbrado excelentes piezas escultóricas guardadas en el Museo Provincial de Jaén.

Continuando la misma dirección, a mano derecha sale una carretera local que nos conduce a Castillo de Solera y a Cabra de Santo Cristo. Es un desvío opcional de nuestra ruta. La primera es un pequeño núcleo extendido al pie de la roca en la que se incrusta un castillo casi derruido. La segunda, en el extremo oriental de la provincia, se configuró entre los siglos XVI y XVII, sobre todo en este último, gracias a la milagrosa presencia del “Cristo de Burgos”, un lienzo con propiedades milagrosas por el cual se construye un buen templo, realizado por los arquitectos jiennenses, Juan de Aranda y Eufrasio López, y dotado con un gran retablo del siglo XVIII.

Si no abandonamos la N-324, bordeando el río Jandulilla, nuestra ruta principal, encontramos a mano izquierda el pueblo de Bélmez de la Moraleda, sin interés desde el punto de vista artístico y monumental, aunque se hizo célebre por las misteriosas “caras” aparecidas en el suelo de una casa particular.
Bedmar

Unos 20 Km más allá del cruce de Bélmez encontramos otro que nos conducirá por la C-328 hasta Bedmar. No obstante, opcionalmente, si continuamos 4 Km más llegaríamos a Jódar, villa de señorío, que jugó un importante papel bajo la dominación islámica. Posee un Castillo con fuerte Torre del Homenaje, recientemente restaurado y provisto de un interesante Centro de Interpretación. También posee una buena iglesia parroquial, bajo el título de La Asunción, iniciada en el siglo XVI, aunque configurada en su mayor parte durante el siglo XVIII, con excelente portada neoclásica; una Ermita del Santo Cristo, que posee una buena talla barroca de crucificado, el Cristo de la Misericordia, patrón de la villa, y un interesante Ayuntamiento, neohistoricista, del primer cuarto del siglo XX en la misma plaza de la iglesia parroquial.

La villa de Bedmar, que en principio fue de la Orden de Santiago, se convirtió en villa de señorío al adquirirla por compra don Alonso de la Cueva en 1562, luego transformado en marquesado con Felipe III. La importancia estratégica y militar, al igual que en Jódar, deriva en la construcción de un potente castillo en el siglo XV, hoy muy deteriorado, pero de gran belleza e interés en su sistema defensivo.

A la sombra del castillo, la Iglesia de La Asunción, de origen gótico, como puede verse en la cabecera, pero reformado ampliamente a raíz de la adquisición de la villa por Alonso de la Cueva, se inscribe en la línea de los templos vandelvirianos realizado en este caso por Castillo “El Mozo”, de bellas portadas manieristas.

En las cercanías del pueblo, en un bello paraje natural a orillas del río de Cuadros y al pie de una atalaya medieval está la ermita de la patrona de Bedmar, la Virgen de Cuadros, que conserva bien su fábrica y decoración pictórica de comienzos del siglo XVII.

 

Garcíez

Esta pequeña villa, hoy anexionada municipalmente a Bedmar, asentada en el valle, equidistante de Bedmar y de Jimena, fue el señorio del conde de Garcíez, que en tiempos recientes pasó a manos del marqués de Viana, sumiller de Alfonso XIII. Testimonio de ese pasado señorial es el Palacio del conde de Garcíez, muy deteriorado, pero con una sobria portada clásica de mármol, de orden dórico, y un patio con muy buenos relieves, ya de finales de siglo XVI. Actualmente está siendo rehabilitado por su actual propietario.
La Iglesia parroquial de La Asunción, aunque sencilla, responde igualmente al estilo de mediados del siglo XVI, realizada por un cantero baezano que trabajó en otras ocasiones a las órdenes de Vandelvira: Miguel Ruiz de la Peña. Esta iglesia tuvo una pieza de excepcional calidad, hoy en la catedral de Jaén, el Misal del cardenal Merino, realizado en talleres del norte de Italia.

 

Jimena

De nuevo en la C-328 encontramos a Jimena extendida sobre la ladera del monte, una villa de fuerte impronta medieval, árabe y cristiana, con un castillo en el centro de la población a cuya Plaza de la Constitución se asoma la Torre del Homenaje, cuadrada y fuerte con ventanas geminadas mudéjares y en su interior restos de una curiosa temática de escenas navales pintada en sus muros, fechables en torno al siglo XV.
La Iglesia parroquial de Santiago, es la pieza más destacada. Una gran fábrica iniciada en un estilo gótico tardío ya en pleno siglo XVI visible en su capilla mayor, que al exterior muestra ya motivos ornamentales clásicos, posiblemente cuando la villa pasó de manos de la Orden de Calatrava a la de doña María de Mendoza, viuda ya de Francisco de los Cobos. El templo ha sufrido una seria reforma en los años 60 del pasado siglo.
Más conocida sean quizás la pinturas rupestres de la Cueva de la Graja, en la Sierra del Lanchar, de tipo esquemático, consideradas del periodo Neolítitico.

 

Albanchez de Mágina

Desde Jimena retrocedemos dos kilómetros para tomar un desvío que nos introduce en el corazón de Sierra Mágina rodeando el núcleo montañoso más alto con los picos del Aznaitín (1740?m) y Monteagudo (1683?m), entre los que se encuentran los núcleos de Albanchez y Torres. Los ocho kilómetros hasta llegar a Albanchez transcurren junto al cauce del río Hutar en medio de un paisaje de montaña bellísimo y al fondo, el pueblo de Albanchez encaramado en una ladera, dominado por un castillo roquero, cuyo acceso constituye un estimulante ejercicio de senderismo.
El apretado caserío del pueblo invita a penetrar por sus empinadas calles hasta la placeta donde se halla la Iglesia parroquial de La Asunción, muy sencilla, pero con su estructura basilical de templo renacentista, que se cubre mediante bóveda acasetonada en combinación con armadura mudéjar. Posee además una interesante pila bautismal de piedra del siglo XIV.
Imprescindible probar los dulces tradicionales del horno de Contreras.
La oferta de turismo rural nos posibilita descansar en el Cortijo de Hutar, muy bien rehabilitado y con vistas excepcionales.

 

Torres

A 9 Km de Albanchez de Mágina, se sitúa esta villa que fue adquirida por Francisco de los Cobos a la Orden de Calatrava, en 1539. Esto dará pie a una presencia activa de A. de Vandelvira documentada en su iglesia, un puente y tal vez en las trazas de la Casa- Almacén. Todo ello dentro de una estructura urbana adaptada a su disposición en ladera de gran efecto pintoresco.

La Iglesia parroquial de Santo Domingo, sobre un espolón que se convierte en un mirador espléndido, está muy alterada para reconocer la mano de Vandelvira, que sin embargo consta fue su autor. A cambio si nos ofrece una singular pila bautismal de cerámica vidriada mudéjar del siglo XV.

La Casa- Almacén, para guardar las rentas de los marqueses de Camarasa, hoy rehabilitada para funciones sanitarias y culturales, tiene una interesante portada clasicista, fechada en 1565, que guarda relación con los diseños vandelvirianos.

Del mismo modo el puente o “La Puente”, como se le denomina popularmente, que salva el cauce del río Torres para subir al paraje de Fuenmayor, donde se localizaban los molinos de pan, es obra documentada de Vandelvira de la misma fecha.

El manantial de Fuenmayor, a unos 10 Km de Torres, es uno de los más bellos parajes naturales de la provincia. Especialmente recomendable es la visita durante la floración de los cerezos, cuyo fruto además es de excelente calidad.

Desde Torres alcanzamos Mancha Real, bien continuando por la misma carretera local que traíamos hasta enlazar con la C-328, o por otra local, de trayecto más corto.

 

Mancha Real

Es el núcleo más importante de toda la serie de poblados de colonización llevados a cabo en el entorno de Jaén durante el primer tercio del siglo XVI. Una experiencia, que reviste el mayor interés de cara al proceso paralelo de colonización a gran escala que se estaba iniciando en América. Asentada sobre una llanura, a 15 Km de Jaén, su trazado es rigurosamente ortogonal con calles de dos anchos diferentes, cruzada de este a oeste por una principal o calle Maestra, situándose en el centro la Plaza, rectangular, donde se sitúa la iglesia, el ayuntamiento y otras dependencias municipales, según el plano original, fechado en 1537.
La pieza monumental más importante es la iglesia de San Juan Bautista, en la que está presente la mano de Vandelvira en su portada lateral. También en lo que es la estructura del templo se atiene a los esquemas vandelvirianos, aunque no se realizara totalmente hasta bien entrado el siglo XVII.

Route durch die Berge von Cazorla, Segura und Las Villas

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Breve descripción

Zwischen Adelantamiento und Sierra

 

Diese Route lädt Sie ein, die Wirkungsstätten zweier Persönlichkeiten zu erkunden, die die Landkarte von Jaén prägten: die politische Macht Francisco de los Cobos', kaiserlicher Sekretär Karls V., und das architektonische Genie Andrés de Vandelviras. Eine Reise vom goldenen Stein Úbedas zu den Felsen der Sierra de Segura.

 

– Torreperogil: Das Echo der Ritter auf dem Hügel

 

Nur einen Steinwurf von Úbeda entfernt, erhebt sich Torreperogil auf dem Hügel – eine Stadt, die gelernt hat, mit ihren zwei Seelen zu koexistieren: der mittelalterlichen Festung und der Gelassenheit der Renaissance. Bei der Ankunft spürt der Reisende jene Verschmelzung von Geschichte und Landschaft, die Grenzstädte so auszeichnet. Die Dunklen Türme: Die beiden Türme, die sich noch immer über dem Dorf erheben, sind die Wächter der Vergangenheit. Ihre Silhouette gegen den Himmel erinnert an die alte Festung und die Geschichten der Ritter, die dem Ort einst seinen Namen gaben. Kirche Santa María: Im Herzen des Dorfes vereint die Kirche Santa María die Schlichtheit der Spätgotik mit der Klarheit der Frührenaissance. Ihre Portale künden von einem Epochenwechsel, und in der Kapelle der Kreuzabnahme zeigt der steinerne Altaraufsatz von 1571 die Harmonie, die Vandelviras Stil prägte.

Einsiedelei der Barmherzigkeit: In einer ruhigen Ecke überrascht die Einsiedelei der Barmherzigkeit mit einer barocken Kapelle, in der das Licht auf den Stuck fällt und einen intimen und zarten Raum schafft.

 

– Peal de Becerro Erinnerung an Stein und Olivenbäume

 

 

Peal de Becerro ist ein Ort, an dem die Geschichte spürbar ist. Zwischen Olivenhainen und sanften Hügeln entdeckt der Reisende eine Gemeinde, die seit der Antike Heimat verschiedener Zivilisationen war.

 

Der Uhrturm und der Mocha-Turm sind die letzten Überreste der Festung, die einst über das Adelantamiento (den Bezirk) wachte. Ihre Präsenz erinnert an die strategische Rolle, die Peal bei der Verteidigung des Gebiets spielte.

 

 

Nur wenige Minuten vom Dorf entfernt öffnet sich die Landschaft und gibt den Blick frei auf einen der bedeutendsten archäologischen Schätze Spaniens: die Grabkammer von Toya, ein iberisches Hypogäum aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., das die Grabarchitektur eines Volkes bewahrt, das hier seine Weltanschauung hinterließ.

 

-Quesada. Licht, Mystik und Landschaft

 

Nächster Halt: Quesada. Das historische Zentrum führt Sie durch enge Gassen und mittelalterliche Winkel. Ein Labyrinth der Ruhe und Schönheit, in dem das Barrio de los Santos (Viertel der Heiligen) Sie in ein mittelalterliches Dorf mit Blick auf die Berggipfel entführt.

 

 

In Quesada, dem Tor zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas, steht ein Gebäude, das selbst ein Kunstwerk ist. Das Rafael-Zabaleta-Miguel-Hernández-Museum bewahrt nicht nur das Erbe des in Quesada geborenen Malers, sondern ist auch zu einem kulturellen Pilgerort geworden, der seine Geschichte mit dem Andenken an den Dichter Miguel Hernández verbindet. ... Dank der Verbindung des Dichters zu Quesada (dem Geburtsort seiner Frau Josefina Manresa) bietet das Museum einen intimen Einblick in sein Leben und Werk. Zu sehen sind Originalmanuskripte, sein persönlicher Briefwechsel und die berühmte Schreibmaschine, an der einige der kühnsten Verse der spanischen Literatur entstanden sind.

 

Unter den Sakralbauten sticht die Kirche San Pedro y San Pablo hervor, die den Einfluss des Erzbistums Toledo auf ihre Architektur widerspiegelt. In der Nähe bewahrt die Kirche des Hospitals die Schlichtheit der Tradition Toledos, angepasst an den Charakter der Berge.

 

 

Quesada ist eines der Tore zu Spaniens größtem Naturpark: der Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Das Gemeindegebiet umfasst einige der markantesten Landschaften des Parks: Tíscar und die Cueva del Agua (Wasserhöhle), ein Ort, an dem Fels und Wasser eine einzigartige Naturkulisse bilden. Außerdem befindet sich hier eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Quesadas. Dieses Gebiet ist seit prähistorischen Zeiten ein Zentrum der Kunst.

 

Verpassen Sie nicht die Einsiedelei der Barmherzigkeit, deren barocke Kapelle Sie mit der Feinheit ihrer Stuckarbeiten überraschen wird.

 

-Peal de Becerro: Erinnerung aus Stein und Öl

 

Als Wiege der Zivilisationen ist Peal de Becerro ein absolutes Muss für alle, die die tiefsten Wurzeln unseres Landes entdecken möchten. Der Uhrturm und der Mokkaturm sind die letzten Zeugen der alten Festung, die einst über das Adelantamiento wachte.

 

Nur zwei Kilometer entfernt birgt die Stille der Landschaft eines der bedeutendsten archäologischen Denkmäler Spaniens: die Grabkammer von Toya. Dieses iberische Hypogäum aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. ist ein Meisterwerk steinerner Grabarchitektur – eine direkte Reise zu den Ursprüngen unserer Kultur.

 

– Cazorla. Die Stadt, die sich den Bergen öffnet

 

 

Cazorla erscheint dem Reisenden als eine Stadt, die mit dem Blick auf die Berge gewachsen ist. Ihre Geschichte ist geprägt von Jahrhunderten der Herrschaft Toledos, von mächtigen Herren und von einer Landschaft, die jede Straße und jeden Ausblick formt. Am Fuße der Sierra de Cazorla und durchflossen vom Fluss Cerezuelo, erstreckt sich die Stadt in weißen Terrassen, gesäumt von Kirchen, Klöstern und dem imposanten Castillo de la Yedra, das das gleichnamige Viertel dominiert. Die Plaza de Santa María ist das Herzstück des Adelantamiento. Im unteren Teil, wo der Fluss unter einem Gewölbe hindurchfließt, öffnet sich ein großer Platz, der unter den Adelantado Cobos das Zentrum Cazorlas bildete. Dort befinden sich die Ruinen der Kirche Santa María, eines Renaissance-Tempels. Ihre Apsis, eindeutig im Vandelvira-Stil gehalten, bildet einen Kontrast zur späteren Eleganz des Kirchenschiffs. Selbst in Ruinen bewahrt sie eine überraschende Schönheit.

 

In der Nähe erinnert der Kettenbrunnen an die Bedeutung dieses Platzes als öffentlichen Platz, neben dem alten Rathaus, den Metzgereien und dem Sitz des Vikars von Toledo.

 

Der Eierplatz und die Klöster. Im oberen Teil der Stadt ist der beliebte Eierplatz – benannt nach seiner Form – das Zentrum des lokalen Lebens. Ihn umgebend steht die Kirche San José, die ehemalige Kirche des Augustinerklosters aus dem 17. Jahrhundert. Ihre Tabernakelkapelle mit ihrem zentralen Grundriss und dem barocken Stuck ist einer der einzigartigsten Orte der Stadt.

 

 

 

Ganz in der Nähe befindet sich das heutige Rathaus im ehemaligen Kloster La Merced, einem der bedeutendsten Klöster in Cazorla. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert erweitert.

 

 

Wenn Sie die Calle del Carmen entlanggehen, finden Sie die Kirche des gleichnamigen ehemaligen Klosters. Obwohl sie heute als Karmeliterkirche bekannt ist, hat sie jesuitische Wurzeln: Sie wurde 1589 von Doña Ana de Guzmán, der Schwiegertochter von Francisco de los Cobos, gegründet.

 

Die heutige Kirche, entworfen vom in Jaén geborenen Architekten Blas Antonio Delgado, ist ein Beispiel für die Sakralarchitektur des späten 17. Jahrhunderts. Sein Turm aus Stein und Ziegeln bewahrt die Tradition Toledos und gehört möglicherweise zum ursprünglichen Bauwerk.

 

Über die Hügel rund um die Stadt verstreut liegen alte mittelalterliche Einsiedeleien; von dort bietet sich ein spektakulärer Blick auf Cazorla und Peña del Halcón.

 

– La Iruela. Ein Dorf, das sich an den Felsen schmiegt

 

Nur wenige Kilometer von Cazorla entfernt überrascht La Iruela mit seiner perfekten Einbettung in die Landschaft. Das Dorf schmiegt sich mit einer friedvollen Natürlichkeit an den Berg, als wäre es aus ihm entstanden.

 

Das Dorf wird von einer Almohadenburg dominiert, die sich auf einem Felssporn erhebt. Ihre Präsenz ist imposant: Sie scheint direkt aus dem Stein zu wachsen. Innerhalb der Festungsmauern befinden sich die Überreste der Kirche Santo Domingo, eines Renaissancebaus, dessen Stil in einigen Punkten an Vandelvira erinnert, dessen Gestaltung jedoch eher mit Rodrigo de Gibaja, einem ebenfalls in Quesada tätigen Architekten, verwandt ist.

 

 

Von jedem Punkt innerhalb der Festungsmauern bietet sich ein atemberaubender Blick über das Tal und die Berge. Die Hauptstraße, die sich durch den gesamten Ort zieht, führt zur Pfarrkirche und zum Rathaus, das im ehemaligen Getreidespeicher aus dem 16. Jahrhundert untergebracht ist. Dessen Gewölbesilos, ein dokumentiertes Werk Vandelviras, gehören zu den einzigartigsten Elementen des lokalen Erbes.

 

Von La Iruela aus erreicht man das Herz des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Im Torre del Vinagre (Essigturm) befindet sich ein Besucherzentrum, das die natürliche Vielfalt der Umgebung näherbringt.

 

Beim Abstieg zum Tranco-Stausee, dem größten Stausee der Provinz, öffnet sich die Landschaft hin zu den Bergen. Die Segura-Region beginnt an einem ihrer Ränder, wo Hornos de Segura, die nächste Station der Route, liegt. – Hornos de Segura. Der Aussichtspunkt der Zeit …

 

– Segura de la Sierra. Der Balkon des Himmels

 

Hoch oben auf einer legendären Anhöhe thront die ehemalige Zentrale des Santiagoordens – eine Oase von atemberaubender natürlicher und monumentaler Schönheit. Aus ihren Wäldern stammen die berühmten „Segura-Kiefern“, aus denen die spanische Marine gebaut wurde, sowie die schönsten Altarbilder Andalusiens.

 

 

Die Spuren einer imperialen Vergangenheit bewahren ein bedeutendes Erbe: die mittelalterliche Burg, die Arabischen Bäder und den Karl-V.-Brunnen, der stolz das Wappen des Kaisers präsentiert.

 

 

In der Kirche Santa María del Collado, deren Fassade den Stil des Meisters widerspiegelt, findet sich ein Echo von Vandelvira. Das ehemalige Jesuitenkolleg (heute ein Kulturzentrum) prägt mit seiner architektonischen Pracht das Stadtbild.

 

Segura de la Sierra ist auch ein Land der Dichter. Hier befindet sich der Geburtsort von Jorge Manrique; seine Anwesenheit in der Region Jaén ist in mehreren Schlüsselmomenten des 15. Jahrhunderts belegt.

 

-Orcera. Das Tal des Wassers

 

Am Fuße von Segura empfängt Sie Orcera mit seiner Kirche Mariä Himmelfahrt. Eine spätgotische Kirche, deren Portal, gerettet aus dem heute verschwundenen Kloster La Peña, ein wahres Meisterwerk der Feinheit ist. Von hier aus können Sie einsame mittelalterliche Türme erkunden, die über das Tal wachen, oder weiter in Richtung Siles und Benatae wandern, um die Militärarchitektur zu entdecken, die diese Grenzregion prägte. – Beas de Segura. Die Begegnung mit der Mystik Am Rande der Sierra verbindet Beas de Segura seinen Namen mit dem der Heiligen Teresa von Ávila. Hier gründete die Heilige 1575 ihr erstes Kloster in Andalusien: das Kloster San José del Salvador, ein Ort absoluter Stille, der, obwohl wiederaufgebaut, die Typologie und den Geist der Karmeliterstiftung bewahrt hat. – Villanueva del Arzobispo. Das nördliche Tor zum Adelantamiento Nachdem man Beas de Segura hinter sich gelassen hat, führt die Route zurück in das historische Gebiet des Adelantamiento de Cazorla. An ihrem nördlichsten Punkt entstanden vier Siedlungen, die das Leben in dieser Gegend prägten: Iznatoraf, Villacarrillo, Villanueva del Arzobispo und Sorihuela del Guadalimar, bekannt als die Vier Städte.

Die erste Stadt, die Sie auf Ihrem Weg erreichen, ist Villanueva del Arzobispo, eingebettet am Fuße des Hügels, auf dem sich Iznatoraf erhebt. Bis zu ihrer Erhebung zur Stadt im Jahr 1396 war sie von Iznatoraf abhängig. Majestätisch am Fuße der Berge gelegen, lädt sie zu einem gemütlichen Spaziergang vorbei an ihren hellen Steinbauten und Zeugnissen alter Frömmigkeit ein:

 

Die Kirche San Andrés, eine Pfarrkirche von beachtlicher Größe, wurde im Laufe des 17. Jahrhunderts erbaut. Ihr klassizistischer Stil spiegelt das Erbe der Renaissance von Jaén wider, was sich in der Klarheit ihrer Formen und der Schlichtheit ihres Designs zeigt.

 

 

 

Das Kloster Santa Ana, 1540 von dem aus Fuensanta stammenden Prediger und Schriftsteller Fray Domingo de Valtanás gegründet, ist ein Juwel der Dominikanerkirche und bewahrt mit seinem charakteristischen Doppelportal die typische Bauweise von Frauenklöstern. Im Refektorium sind Wandmalereien aus dem späten 16. Jahrhundert erhalten, die dem Komplex einen einzigartigen Wert verleihen.

 

Das Heiligtum von Fuensanta, am Stadtrand neben der N-322 gelegen, ist ein religiöser Ort, an dem die Jungfrau von Fuensanta verehrt wird. Diese Verehrung hat eine lange Tradition und findet sogar in den Cantigas Alfons’ X. Erwähnung. Der Legende nach vollbrachte die Jungfrau hier ein Wunder und heilte an der örtlichen Quelle eine maurische Königin von ihrem Augenlicht und ihren Händen. Der mittelalterliche Turm an seiner Spitze erinnert an die antiken Ursprünge des Gebäudes, obwohl das Innere Ende des 17. Jahrhunderts umgestaltet wurde. – Iznatoraf. Der Blumenturm Hoch oben auf seinem Hügel thront Iznatoraf, die älteste der Vier Städte, ein Labyrinth der Ruhe und Schönheit. Sein arabischer Name, „Bergburg“, beschreibt ihn treffend. Stellen Sie sich diese Stadt vor, die über der Landschaft zu schweben scheint. Ein Spaziergang durch ihre Straßen genügt, um dies zu verstehen: Mauern, Tore und die dicht gedrängten Häuser zeugen von ihrer militärischen Bedeutung. Von Ferdinand III. erobert, gelangte sie in den Besitz des Erzbistums Toledo, das sie jahrhundertelang verwaltete. Heute entfaltet sich ihre Geschichte still zwischen Olivenbäumen und lebendigem Stein: Die Mariä-Himmelfahrts-Kirche. Ihr imposanter Baukörper überragt die umliegenden Häuser. Ende des 16. Jahrhunderts erbaut, zeigt sie den Einfluss Vandelviras in ihrem hallenartigen Grundriss mit Kreuzgewölben, die vermutlich von seinen Nachfolgern, möglicherweise Alonso Barba, geschaffen wurden. Die Sakristei beherbergt hochwertige Renaissance-Kommoden sowie wertvolle liturgische Metallarbeiten und Textilien. – Villacarrillo Die Stadt, die Vandelvira willkommen hieß Villacarrillo entstand als Weiler, der von Iznatoraf abhängig war, bis er im 15. Jahrhundert dank Erzbischof Alfonso Carrillo den Titel „Villa“ (Stadt) erhielt. Sein Name wurde mit dem Ortsnamen verbunden. Der Getreidereichtum ermöglichte im 16. Jahrhundert ein rasantes Wachstum und zog Meisterhandwerker und Künstler an, darunter Andrés de Vandelvira, der sich hier sein erstes Zuhause schuf und Besitztümer erwarb, die ihn für immer mit der Stadt verbanden. Die Kirche Mariä Himmelfahrt, erbaut an der Stelle der alten mittelalterlichen Burg – deren Überreste in die oberen Räume, heute ein Museum, integriert sind –, ist eine der bedeutendsten Renaissancekirchen der Diözese Jaén. Die 1931 zum Nationaldenkmal erklärte Kirche vereint gotische Elemente in ihren Säulen und Seitenschiffen mit Vandelviras Raumgestaltung, die von Kreuzgewölben geprägt ist.

 

 

Die bemalte Gewölbedekoration, ein Werk von Pedro de Raxis, stammt aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts. Der barocke Hauptaltar wurde 1670 von Juan Gómez Lobo geschaffen. Die Kapelle Christi vom Wahren Kreuz mit ihrer barocken Nische und die Sakristei – in der Alonso Barba wirkte – vervollständigen dieses außergewöhnliche Ensemble.

 

In der Vandelvira-Straße gilt Hausnummer 7 traditionell als das Haus, in dem der Architekt während seiner Zeit in Villacarrillo lebte. Die Straßen dieses Hauses erzählen Geschichten zwischen Olivenbäumen und ruhigen Steinmauern:

 

In der Feria-Straße reihen sich einige der schönsten Beispiele für Wohnarchitektur aneinander: prachtvolle Häuser im Stil des Historismus aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zu den Höhepunkten zählen der Palast des Kardinals Benavides, das Haus Rubiales, das alte Gerichtsgebäude und das Jugendzentrum. Weiter unten erinnert das Regil-Haus aus dem 17. Jahrhundert an eine Steinmetzfamilie, die mit der Kirche verbunden war.

 

In der Repullete-Straße hat das Haus der Inquisition seine ursprüngliche Struktur aus dem 16. und 17. Jahrhundert bewahrt. Ganz in der Nähe befindet sich das 1645 von Bischof Moscoso Sandoval gegründete Hospital Santa Isabel mit einer Kirche, die eine bemerkenswerte Sammlung barocker Gemälde der Schule von Granada beherbergt. – Úbeda, La Loma und Las Villas: Ein Gebiet, in dem der Glanz der Renaissance noch immer spürbar ist. Úbeda empfängt Sie mit der Majestät seiner Mauern, Zeugen einer Grenzvergangenheit, die sich im 16. Jahrhundert in strahlendes Licht verwandelte. Als Geburtsort großer Staatsmänner wie Francisco de los Cobos und Juan Vázquez de Molina erblühte die Stadt im Puls der Moderne und wurde zu einem kulturellen und politischen Wahrzeichen, das heute zum Weltkulturerbe gehört.

Heute bildet Úbeda zusammen mit La Loma und Las Villas ein Gebiet, in dem Geschichte, Architektur und Landschaft auf natürliche Weise ineinanderfließen:

 

Plaza Vázquez de Molina: Ein Ort des Ruhms. Es ist zweifellos einer der schönsten Plätze Europas. Ein Ort, an dem die Renaissance-Architektur ihren höchsten Ausdruck von Ruhe und Harmonie erreicht.

 

Sacra Capilla del Salvador: Sie thront mit bezaubernder Eleganz über dem Platz. Ursprünglich als Grabtempel für Francisco de los Cobos und María de Mendoza konzipiert, wurde ihr Entwurf von Diego de Siloé von Andrés de Vandelvira ausgeführt und bereichert. *Ein meisterhaftes Detail: Besuchen Sie unbedingt die Sakristei, in der Vandelvira sein Genie mit dem Entwurf eines spektakulären, schrägen Portals unter Beweis stellte – ein technisches und ästhetisches Wunderwerk seiner Zeit. Dean Ortega Palace (Parador Hotel): Erbaut für Hernando Ortega, einen vertrauten Berater der Familie Cobos, ist dieser Palast ein Beispiel für Schlichtheit und Eleganz. Sein Renaissance-Innenhof lädt zum Verweilen und Genießen der Ruhe von Úbeda ein. Der Kettenpalast (Rathaus): Dieses von Juan Vázquez de Molina für Vandelvira in Auftrag gegebene Gebäude ist eine meisterhafte Interpretation des römischen Hauses. Seine kühne und harmonische Fassade verkörpert den lebendigen Charakter der Stadt. Seit Jahrhunderten das Verwaltungszentrum der Stadt.

 

Die Spuren eines Genies. In Úbeda errichtete Vandelvira nicht einfach nur Gebäude; er schuf eine Identität. Das Zusammenspiel der Paläste und der Kapelle von El Salvador erzeugt eine Atmosphäre aus hellem Stein, der das Sonnenlicht zu absorbieren und es bei Sonnenuntergang in goldenen Tönen zurückzugeben scheint.

 

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Torreperogil

A 8 kilómetros de Úbeda en dirección a Albacete, la villa de Pero Gil, caballero ubetense del siglo XIV, se destaca por la potencia de sus dos torres medievales, conocidas como Torres Oscuras, restos de la antigua fortaleza. Próxima a ellas, la iglesia parroquial de Santa María, es el monumento más singular. De construcción gótica tardía (principios del s.XVI), muestra dos portadas exteriores de un renacimiento temprano y en su interior una capilla-retablo en piedra, fechada en 1571, Capilla del Descendimiento, muy vandelviriana.
A destacar también el camarín de la ermita de la Misericordia, de factura barroca con yeserías del siglo XVIII, y alguna casa tardorenacentista y una amplia serie de viviendas historicistas fechadas entre el siglo XIX y XX.

 

Peal de Becerro

A 22 kilómetros de Torreperogil, dirección a Cazorla, la villa de Peal de Becerro no conserva nada más que dos torres medievales, la Torre del Reloj y la Torre Mocha, de lo que hubo de ser una importante fortaleza conquistada en el siglo XIII por los cristianos e incluida en el Adelantamiento de Cazorla perteneciente al Arzobispado de Toledo. Ambas torres fueron declaradas Bien de Interés Cultural en el año 1985.
Lo más interesante se encuentra a dos kilómetros en un descampado: la Cámara sepulcral de Toya, uno de los mejores monumentos funerarios de la cultura ibera de España, un hipogeo en piedra, que data del siglo V a.c. (Para su visita hay que solicitar la llave en el Ayuntamiento).

 

Quesada

A 13 kilómetros de Peal, Quesada, villa medieval que estuvo desde el siglo XIII alternativamente en manos musulmanas y cristianas, hasta adjudicársela Úbeda en 1331, muestra un bello e interesante núcleo urbano intramuros de calles estrechas, adarves y dos puertas de acceso abiertas en sus muros defensivos, la de “los Santos” y la de “la Manquita”. En el interior de ese núcleo destaca la iglesia parroquial de San Pedro y San Pablo, muy restaurada, pero con algún elemento renacentista, que nos habla de un gran templo, construido bajo el influjo castellano de la arquitectura levantada en el Adelantamiento cuando estaba bajo el dominio de la Mitra de Toledo. Muy interesante son algunas pinturas de artistas modernos, hijos de Quesada, como Zabaleta, Hidalgo de Caviades o Verdes, y piezas de orfebrería barroca.

Fuera del núcleo intramuros o “Barrio de los Santos”, próximo a la Plaza del Ayuntamiento se encuentra la Iglesia del Hospital de la Purísima Concepción, de arquitectura sencilla evocadora de la tradición constructora toledana dominante en la zona y en cuyo interior destaca parte de un retablo barroco y camarín del siglo XVIII.

De especial singularidad es el Museo Rafael Zabaleta (2008), edificio de notable interés arquitectónico, obra de José Gabriel Padilla, que alberga una buena parte de la obra de este célebre pintor quesadeño, fallecido en 1960, además de obra de otros artistas contemporáneos españoles, amigos de Rafael.

El pueblo, emplazado en un paisaje de sierra de extraordinario pintoresquismo, representado con frecuencia por Zabaleta, ofrece en sus alrededores otros hitos culturales dignos de visitarse. En el bellísimo paraje del Puerto de Tiscar, a unos 15 kilómetros, se alza un castillo medieval de origen musulmán y a su pie el Santuario de la Virgen de Tiscar, patrona de la villa y objeto de una sonada romería. En sus inmediaciones se encuentra la Cueva del Agua, espacio de inusitada belleza natural habilitado para conciertos musicales, y en distintos abrigos también naturales de este entorno, pinturas rupestres neolíticas, incluidas en el arco de pinturas mediterráneas declarado Patrimonio de la Humanidad.

Regresando a Quesada para dirigirnos a Cazorla por la carretera local encontramos la Villa Romana de Bruñel, de gran amplitud, fechada entre los siglos II y V de nuestra era, y de la que pueden verse, además de las estructuras arquitectónicas parte de sus mosaicos.

 

Cazorla

Ciudad, cabeza del Adelantamiento que lleva su nombre, territorio administrado por el arzobispado de Toledo desde su conquista en el siglo XIII por el arzobispo Rodrigo Ximénez de Rada hasta que pasó a manos del Secretario Imperial Francisco de los Cobos en 1537, para después volver, en 1605, a manos de la Mitra toledana. Su emplazamiento, al pie de la Sierra de Cazorla, y atravesada por el río Cerezuelo, le da una belleza extraordinaria por la disposición escalonada de sus blancas casas tradicionales entre las que se incrustan iglesias y conventos de elevadas torres y el soberbio Castillo de la Yedra, frente a ellos dominando el barrio de su nombre.

En torno a la popular Plaza del “huevo”, en alusión a su forma, la principal de la ciudad, se sitúa la iglesia de San José, perteneciente al desaparecido convento de monjas agustinas, que data del siglo XVII, restaurada en época moderna. Es de resaltar en el interior la capilla del Sagrario, planta centralizada y decoración con yeserías barrocas.

El actual Ayuntamiento, se asoma a esta plaza por un ángulo, al comienzo de la calle del Carmen, instalado en el que fuera Convento de la Merced, el mayor de todos los conventos cazorleños y en parte mejor conservado, datado en pleno siglo XVI con añadidos en el siglo siguiente.

En la misma empinada calle encontramos la iglesia del convento del Carmen, aunque en realidad se trata de una fundación jesuita realizada por la marquesa de Camarasa, doña Ana de Guzmán, nuera de Francisco de los Cobos, en 1589. La actual iglesia es traza del arquitecto de Jaén, Blas Antonio Delgado, a finales del siglo XVII, ya con el patrocinio de benefactores locales. No obstante, la torre, que muestra un peculiar aparejo de piedra y ladrillo, de tradición toledana, responde a un momento anterior de finales del siglo XVII, quizás resto de la primitiva iglesia.

En la parte baja de la ciudad, en la vaguada que separa el barrio del Castillo del resto de la ciudad escalonada en la falda de la Peña del Halcón, y sobre el embovedado del río, se extiende una amplia plaza, centro neurálgico de la Cazorla del Adelantado Cobos y donde el poderoso señor quiso dejar su impronta. Preside este espacio las ruinas de la Iglesia de Santa María, templo monumental de magnífica arquitectura renacentista, que en sus ruinas revisten una especial belleza paisajística. En ellas pueden apreciarse dos estilos diferentes, en la cabecera, claramente vandelviriano en torno a 1550, y el de los pies, muy refinado y más tardío, de fines de ese siglo.

Próxima a la iglesia la Fuente de las Cadenas, obra del último cuarto del siglo XVI, muestra en su monumentalidad la importancia de la plaza como espacio público, reforzado con el viejo Ayuntamiento y las Carnecerías, a las que más tarde se añadiría la sede del vicario de Toledo.

Coronando las alturas y el entorno de Cazorla existen una serie de antiguas ermitas de origen medieval con ornamentaciones de otros momentos y estilos, en particular del Barroco.

Aparte del atractivo paseo que ofrece el recorrido por sus calles, Cazorla tiene una excelente oferta de hostelería y una gastronomía tradicional, en la que destacan los andrajos y el rin-ran o las gachasmigas. Muy popular y recomendable es “tapear” en los bares cazorleños, sobre todo en torno a la “Plaza del huevo”. Por todo ello, Cazorla o sus alrededores puede ser un buena opción para pernoctar antes de seguir la ruta Sierra adentro.

 

La Iruela

A sólo tres kilómetros de Cazorla se encuentra esta bellísima villa, conquistada en 1231 y dada a Cazorla veinticinco años después. Pocas veces se encuentra una adaptación de asentamiento urbano tan bien integrado en el espacio natural como en este caso. Dominada la pequeña villa por un colosal castillo almohade engastado en las peñas que se cortan sobre el camino, hoy carretera, a sus pies, encierra dentro de su muros los restos de una iglesia renacentista, Santo Domingo, obra en la que se ha querido ver la mano de A. de Vandelvira, porque no faltan rasgos del estilo de este arquitecto, aunque en su conjunto se muestra más acorde con el hacer de Rodrigo de Gibaja, el sobrino de Rodrigo Gil de Hontañón, quien dirigió asimismo la iglesia de Quesada.

Las vistas desde cualquier punto de la fortaleza, son sencillamente espléndidas. En la calle principal y prácticamente única que articula todo el núcleo, se halla la actual iglesia parroquial, reformada, y al final o casi entrada al pueblo, el Ayuntamiento que ocupa el inmueble del antiguo Pósito o almacén para el grano, de originales y fuertes silos abovedados en planta baja, obra documentada de A. de Vandelvira, en torno a 1570.

A partir de La Iruela nos adentramos en el corazón del Parque de la Sierras de Cazorla, Segura y las Villas donde encontremos un Centro de Interpretación sobre estos bellísimos parajes naturales en la Torre del Vinagre. Se recomienda la visita especialmente en otoño, cuando se produce la “berrea” o reclamo de los ciervos en celo y brotan con las primeras lluvias los níscalos bajo los pinares, apreciadísimo manjar entre los amantes de las setas. La citada Torre marca el límite entre las Sierras de Cazorla y Segura Descendiendo hacia el Pantano del Tranco, el mayor embalse de la provincia, y en un borde sobre el mismo, la villa de Hornos de Segura, próxima parada.

 

Hornos de Segura

Villa de extraordinario pintoresquismo apoyada sobre un borde rocoso fortalecido por un recinto de época almohade, que todavía conserva su puerta en acodo característica, en su interior veremos la iglesia de Santa María, donde se registra por primera vez el nombre de Andrés de Vandelvira acompañando a su suegro, Francisco de Luna y a Juan de Mojica, en territorio jiennense para visitar unas obras que se realizaban en la década de 1520. Su interior ofrece todavía cerramientos de bóvedas nervadas, pero la portada si responde a un estilo clasicista temprano.

 

Segura de la Sierra

A 10 kilómetros de Hornos y encaramada en una altura de no fácil acceso se encuentra la que fue cabeza de la Encomienda de la Orden Militar de Santiago en la Sierra de Segura, un enclave hoy muy pequeño de interés netamente turístico por su belleza natural y también monumental, ya que de aquella capitalidad que tuvo en la Edad Media y en la Época Moderna, han quedado importantes vestigios. No olvidemos que toda esta demarcación serrana formó la Provincia Marítima, de cuyos bosques se nutrió la marina española para la construcción de sus barcos, del mismo modo que los célebres “pinos de Segura” son la materia prima con la que se ha construido la mayor parte de los retablos y tallas de imaginería del arte en Andalucía.

Domina la villa un potente castillo medieval de origen islámico, luego fuertemente fortificado tras la conquista y cuyas defensas descienden para envolver el núcleo, del cual todavía subsisten las puertas medievales de acceso. En las proximidades de una de estas puertas se pueden ver los Baños árabes, reconstruidos en la década de 1970 por Luis Berges. Cerca está igualmente la Iglesia de Santa Maria del Collado, cuya planta debió invertir su orientación en un momento posterior a su construcción inicial. Muy transformado el templo por esta y otras reformas, su portada exterior muestra bien el eco de Vandelvira, aunque realizada por mano de seguidores del maestro. Sin embargo, el joven Vandelvira acudió, al igual que en Hornos, en la visita ordinaria en compañía de los anteriores maestros cuando se construía la iglesia nueva, que responde a la actual planta. El templo guarda una serie de imágenes de talla barroca del siglo XVIII de ascendencia murciana y una virgen gótica de alabastro policromada, la Virgen de la Peña, traída de un célebre monasterio del mismo nombre situado en las cercanías.

Junto a la iglesia parroquial, se levanta otro templo de mayor empaque arquitectónico, la Iglesia del Colegio de los Jesuitas, diseño primero del hermano Juan García, de la Compañía, y después y definitivo de Juan Bautista Prioli, proyectada y acabada en el último cuarto del siglo XVI, y hoy adaptada a centro cultural. Toda la manzana contigua estuvo ocupada por el Colegio hasta enlazar con las casas de Cristóbal Rodríguez de Moya, el acaudalado responsable de la venida de los jesuitas a este apartado lugar.

En el mismo eje de este conjunto se encuentra la Fuente de Carlos V, fuente de tipo abrevadero, reformada, pero que todavía conserva restos de su decoración gótica tardía de comienzos del siglo XVI, cuando se construye, y el escudo imperial de Carlos V.

En el breve, pero rico paseo por la población, puede verse la supuesta casa de Jorge Manrique, donde se dice que nació, ya que su padre era entonces comendador de la Orden en Segura, y junto a la entrada a Segura, el edificio de Ayuntamiento, que luce una portada renacentista tardía muy vandelviresca, con anagramas de la Compañía de Jesús, posiblemente trasladada del Colegio.

Segura es otro excelente lugar de “parada y fonda” donde pernoctar y disfrutar de la comida serrana (andrajos, ajoatao) y los magníficos corderos segureños.

 

Orcera

Al pie de Segura de la Sierra se extiende la que fuera una barriada de Segura, hoy convertida en núcleo administrativo destacado en la zona. Allí llegó también el joven Vandelvira visitando el templo parroquial que por los años de 1520 se levantaba.

La actual iglesia de Nuestra Señora de la Asunción, responde sin embargo a una nueva iglesia construida una década después y en un emplazamiento más llano, siguiendo el tipo visto en Hornos, e igualmente en un lenguaje gótico tardío. Destacable es su portada, de un renacimiento tardío, procedente del cercano Monasterio de La Virgen de la Peña, desaparecido.

Opcionalmente el viajero puede desde este punto adentrarse en la Sierra para visitar otros pueblos serranos como Benatae, Torres de Albanchez, Siles y Villarrodrigo, que carecen de piezas monumentales renacentistas, salvo elementos aislados, pero sí una arquitectura militar y religiosa medieval digna de conocerse o villas y casas señoriales del eclecticismo historicista muy interesantes, como es al caso de Siles, aparte de la exploración del paisaje natural de la Sierra.

Si se sigue la ruta trazada, desde Orcera se alcanza la carretera N-322 para regresar en dirección a Úbeda, a 10 kilómetros, tras pasar por La Puerta de Segura, núcleo estratégico, como su nombre indica, a la entrada del valle que conduce a las localidades citadas. Antes en el camino, pueden verse a poco de salir de Orcera una serie de torres aisladas, que explican bien la defensa y control del territorio en época medieval. En la Puerta de Segura puede verse la iglesia de San Mateo, sobrio templo neoclásico, de 1817, y un interesante Teatro, recientemente restaurado, fechado en 1928.

 

Beas de Segura

Camino de Úbeda, por la N-322 hay un desvío a la izquierda y siguiendo la comarcal A-314, a dos kilómetros se halla Beas de Segura, límite del territorio de la Sierra de Segura, históricamente dominio de la Orden de Santiago y en lo religioso dependiente de la diócesis de Cartagena-Murcia. Pero sobre todo, Beas va unido al nombre de Santa Teresa de Jesús, por ser aquí donde fundó su primer convento en Andalucía, en 1575, con el apoyo entusiasta de Catalina María Sandoval y Godínez.

El convento de San José, advocación bajo la que se puso la fundación, está totalmente rehecho a mediados del siglo XX, aunque conservando la tipología y emplazamiento del primitivo.

El pintoresquismo de la villa aconseja un paseo por ella. Ascender al barrio del Albaicín, de interesante arquitectura popular de casas encaladas y abundancia de macetas en sus fachadas, y bajar hasta la calle Feria donde encontramos un conjunto muy notable de vivienda burguesa historicista.

Célebres por su interés cultural son las Fiestas del Toro de San Marcos, celebradas a finales de Abril, que consisten en encerrar un gran número de reses (superan el medio centenar) que se llevan por las calles “ensogados”, es decir, con maromas que rodean la cabeza y manejadas por los vecinos y que acompañan incluso en la procesión del día del santo.

En el término municipal, a la altura de Arroyo del Ojanco, se encuentra la villa romana de Baños.

 

Villanueva del Arzobispo

Abandonada Beas, entramos de nuevo en territorio del antiguo Adelantamiento de Cazorla, que en su extremo norte vería crecer en la Baja Edad Media cuatro núcleos importantes: Iznatoraf, Villacarrillo, Villanueva del Arzobispo y Sorihuela del Guadalimar, conocidas como “las Cuatro Villas”. En nuestro recorrido la primera que encontramos es Villanueva del Arzobispo, al pie del cerro donde se asienta Iznatoraf, villa de la que en principio dependía ésta hasta su constitución en Villa, en 1396.

De Villanueva destacaremos la iglesia parroquial de San Andrés, de grandes proporciones, que aunque realizada a lo largo del siglo XVII, observa un estilo clasicista derivado del fértil renacimiento del siglo anterior.

El Convento de Santa Ana, de monjas dominicas, fue fundado por el célebre escritor y predicador, Fray Domingo de Valtanás, que era natural de Villanueva, en 1540. Sin gran alarde arquitectónico, presenta la versión de la puerta geminada o doble puerta, relativamente frecuente en los conventos femeninos, y en su interior unas curiosas pinturas murales en el refectorio, de finales del siglo XVI.

En las afueras de la villa y junto a la actual carretera N-322, está el Santuario de la Fuensanta, donde se venera a la virgen homónima de antiquísima tradición, pues aparece en Las Cantigas, de Alfonso X, y su origen –según la leyenda- parte del milagro que obró la virgen al devolverle la vista y las manos a una reina mora en el manantial que existe allí. La pesada torre que conforma su cabecera indica el origen medieval de la construcción, pero interiormente se transformó a finales del siglo XVII.

 

Iznatorraf

Es la más antigua de las Cuatro Villas. Encaramada en lo alto de un cerro, domina el territorio y en su topónimo alude a un origen árabe (“Castillo del Polvo” o del Monte, mejor). Sus estrechas calles y la sólida fortificación que presenta, hablan de la importancia militar que hubo de tener. Conquistada por Fernando III, se la dio el rey al arzobispado de Toledo.
En su apretado caserío, destaca por su volumen la iglesia parroquial de la Asunción, obra de finales del siglo XVI que denota la influencia de Vandelvira en la estructura de planta de salón cubierta con bóvedas vaídas, sin duda traza de los seguidores del Maestro, quizás Alonso Barba. Guarda en su interior unas bellísimas cajoneras en la sacristía talladas con magníficos relieves renacentistas, así como una importante orfebrería y vestidos litúrgicos. Merece la pena recorrer sus calles, pasando por la diversas Puertas de acceso al núcleo intramuros: Puerta del Campo, del Arrabal…, ésta última con un relieve de la Virgen, clasicista. Las vistas sobre el entorno son memorables.

Importantes son las Fiestas de San Isidro y el Corpus.

 

Villacarrillo

Aldea dependiente en principio de Iznatoraf, hasta su conversión en villa a mediados del siglo XV por mediación del arzobispo de Toledo Alfonso Carrillo, de donde viene su topónimo. La riqueza de su campo cerealista posibilitará un rápido crecimiento mantenido durante la centuria siguiente. Fruto de ello serán obras de la categoría de su iglesia parroquial, que lleva a establecerse a Andrés de Vandelvira, quien monta aquí su primer hogar a la vez que adquiere una serie de bienes raíces, que lo unirán de por vida a Villacarrillo.

La Iglesia parroquial de la Asunción, se levanta sobre el antiguo castillo medieval, parte del cual se integra en las dependencias altas del templo, convertidas hoy en museo.

Por sus dimensiones y calidad arquitectónica es una de las iglesias más significativas del Renacimiento en la diócesis de Jaén. Monumento Nacional desde 1931. Aún con resabios góticos, visibles en los pilares y naves laterales, muestra lo que será la idea de templo cristiano que tiene Vandelvira, dominado por las bóvedas de tipo vaída.

Muy importante será toda la decoración pictórica de las bóvedas, obra de Pedro de Raxis, fundamentalmente, datadas en el último cuarto del siglo XVI. El retablo mayor, barroco, de Juan Gómez Lobo, de procedencia toledana, en 1670; la Capilla del Cristo de la Vera Cruz, con su camarín de yeserías barrocas del siglo XVIII y la Sacristía, de finales del siglo XVI, en la que debe intervenir Alonso Barba. En el museo es de reseñar la colección de orfebrería barroca.

Cercana a la iglesia y en la calle Vandelvira se halla un caserón, en el número siete, que se tiene por la casa del maestro en Villacarrillo.

Por debajo de la anterior calle se extiende la de la Feria, la principal arteria, en la que se sitúan los mejores ejemplos de vivienda doméstica, particularmente brillante en las casas-palacios de estilo historicista de fines del siglo XIX y principios del XX (Casa de los Rubiales; Palacio del Cardenal Benavides; Juzgados; actual Casa de la Juventud) y más abajo la de los Regil, del siglo XVII, que debió pertenecer a esta familia de canteros que trabajaron asimismo en la iglesia.

Fuera de este eje, la Casa de la Inquisición, en la calle Repullete, obedece a la construcción tradicional de mampostería, pero conservando los huecos, rejería, escaleras etc… originarias de los siglos XVI y XVII. Cerca de ella, en la calle Ramón y Cajal, el Hospital de Santa Isabel, fundación del obispo Moscoso Sandoval en 1645, realizado por el arquitecto Juan de Aranda Salazar. La iglesia conserva un notable conjunto de cuadros encastrados barrocos de escuela granadina.

Fiesta de gran relevancia es la del Corpus Christi, que por bula del Papa León XIII, fue la primera en hacer su procesión por la tarde.

 

Úbeda

Ciudad fuertemente amurallada, que transmite en cierta medida la importancia militar que tuvo en la Edad Media tanto del punto de vista estratégico, como de su propia estructura social, conoció también por su actividad comercial y artesanal una bonanza económica a la que vino a sumarse en el siglo XVI un importante relieve en lo político representativo y en lo cultural al ser cuna de grandes hombres de Estado, como fueron Francisco de los Cobos y Juan Vázquez de Molina, Secretarios respectivamente de Carlos V y Felipe II, y de otros preclaros miembros de esta familia, que con puntuales empresas constructivas (palacios, iglesias u hospitales) dieron una singular impronta renacentista a Úbeda.

La declaración de conjunto monumental tiene su núcleo en la Plaza del Salvador, presidida por el templo funerario de El Salvador, panteón de Francisco de los Cobos y María de Mendoza, su mujer, diseño de Diego de Siloé, siguiendo modelos clásicos de rotonda inspirada en el Panteón de Roma conectada a una nave, algo ya experimentado en la catedral de Granada. Andrés de Vandelvira, que fue maestro ejecutor, aportó de su cosecha la traza de la sacristía, con original portada abierta en ángulo, y las dos portadas laterales.

Dos palacios alineados en el lado norte de la plaza configuran el espacio junto a otro, en el lado opuesto, recientemente rescatado por la arqueología, el de los Orozco. Los dos primeros pertenecieron, el más próximo a la Capilla de El Salvador, al clérigo, Hernando Ortega, conocido como el Deán Ortega, por ostentar ese cargo en la catedral de Málaga, hombre de confianza de Cobos, hoy convertido en Parador Nacional de Turismo. El otro, el llamado “Palacio de las Cadenas”, fue encargo de Juan Vázquez de Molina (actual sede del Ayuntamiento). Ambos edificios son obra de Andrés de Vandelvira y suponen dos versiones del tema clásico de la casa romana, pero con originales interpretaciones del autor.

Frente al palacio de Vázquez de Molina, la medieval Colegiata de Santa María de los Reales Alcázares, iglesia de mayor rango de la ciudad, construida entre los siglos XIII y XVII, si bien la mayor parte de su fábrica estructural de tres naves y claustro, se puede fechar en las postrimerías del siglo XV, dentro de un estilo gótico-mudéjar. Sólo las fachadas exteriores responden a comienzos del XVII, luego reformada en el siglo XIX. A destacar en su interior sus capillas por su arte mobiliar renacentista, en particular la serie de rejas del Maestro Bartolomé.

Al lado meridional de la plaza se eleva ligeramente el núcleo del antiguo Alcázar, hoy muy despoblado, pero donde pueden verse casas muy interesantes de tradición popular con curiosos elementos de signo hebraico en sus portadas, como correspondientes a lo que fue antigua judería.

A espaldas de la Capilla de El Salvador, el Hospital de Honrados Viejos, forma parte de las mejoras asistenciales que Cobos concibió para la ciudad, en este caso sobre una fundación hospitalaria ya existente desde fines del siglo XIV, también con trazas en la ampliación y reforma de Vandelvira, y que enlaza casi con el inacabado Palacio de Francisco de los Cobos, en la calle que lleva su nombre, iniciado con trazas del arquitecto real, Luis de Vega.

Continuando el recorrido al norte de la plaza del Salvador, otra importante plaza centra el corazón de la Úbeda gótica: Plaza de San Pablo o del Mercado, articulada en torno a la iglesia parroquial de San Pablo, templo gótico del siglo XIV y XV con una portada, la de “los carpinteros”, más antigua, del siglo XIII, a los pies, y el primitivo Ayuntamiento, que muestra una bella logia renacentista.

En el entorno de esta plaza se encuentra el convento carmelita de San Miguel, con el Oratorio de San Juan de la Cruz, donde muere el santo en 1591, aunque es obra del siglo XVIII, reedificado donde estaba su celda. Ahora aloja un Museo con objetos y recuerdos del santo. No lejos de éste convento, en la calle Montiel, está el convento femenino del Carmelo con el título de La Concepción, fundado a fines del siglo XVI y construido a lo largo del XVII. Tiene también Museo con importantes obras suntuarias. También se halla cerca el Museo Arqueológico, instalado en una casa mudéjar del siglo XV, y algunas casas palaciegas de los siglos XVI y XVII, entre un dédalo de callejas de trazado medieval.

Hacia el sector occidental del núcleo intramuros y a espaldas de la plaza de San Pablo, la Calle Real, es la principal arteria que une la plaza de El Salvador con la Puerta de Toledo. En ella se sitúa el Palacio de Vela de Cobos, obra de Andrés de Vandelvira, ya de sus últimos años, reformado interiormente, pero con elegante y original fachada. Metros más arriba el Palacio del Conde de Guadiana, de tipo turriforme, fechado a principios del XVII, resume bien las influencias vandelvirianas.

A espaldas de éste, la iglesia parroquial de San Pedro, de origen medieval con portadas tardorenacentistas, y el Convento de Santa Clara, fundación franciscana del siglo XIII, donde un día se alojó la reina Isabel la Católica, y próximo a él, otro palacio, traza de Vandelvira, el del Marqués de la Rambla.

Piezas interesantes de este sector, en su parte meridional, son la Casa de las Torres, obra renacentista temprana, mandada construir por el caballero don Andrés Dávalos, y cerca de ella las iglesias de San Lorenzo y la de Santo Domingo.

Fuera del recinto amurallado, en lo que eran los arrabales de la ciudad, destacan las iglesias parroquiales de San Nicolás y San Isidoro, ambas de origen gótico pero con importantes elementos renacentistas relacionados directa o indirectamente con Vandelvira. La primera de ellas debe a Vandelvira el diseño de su portada principal, una original capilla de bautismo, obra de su madurez, y quizás una de sus primeras intervenciones en Úbeda: la capilla del Deán Ortega, y con clara influencia vandelviriana su Sacristía. En San Isidoro, una amplia reforma iniciada poco después de la muerte de Vandelvira por su colaborador, Alonso Barba, siguiendo muy de cerca el esquema de la catedral de Jaén, pero interrumpido a la altura del crucero se continuó de forma sobria con una sola nave en el siglo XVII.

Igualmente es de resaltar la iglesia y convento de la Trinidad, estratégicamente situado frente a la Puerta de Toledo y a la muy interesante Torre del Reloj, cuyo airoso cuerpo superior es diseño de Vandelvira (1561). El convento es fundación medieval, que tiene un amplio y elegante claustro renacentista y una iglesia barroca del siglo XVIII.

Pero la pieza indiscutible de los arrabales es el Hospital de Santiago, fundado por el obispo de Jaén, Diego de los Cobos, en 1560, y la obra de más aliento de A. de Vandelvira en plena madurez, donde su arquitectura se hace más abstracta, desprendida de ornamentaciones superfluas. A destacar dentro de él, la escalera, el patio central y la capilla-panteón.

Úbeda posee una rica tradición artesanal, principalmente cerámica y de espartería. Dada asimismo su larga tradición comercial, el visitante encontrará una buena oferta de todos estos objetos en numerosas tiendas en sus paseos por la ciudad. No obstante es muy recomendable la visita al barrio de los alfareros, antigua parroquia o colación de San Millán, vertebrada por la calle Valencia, a la que llegamos saliendo por la histórica Puerta del Losal. Allí se pueden visitar los alfares de Titos o el de los Hermanos Alameda, de reconocido prestigio.

Al igual que en Baeza, Úbeda ofrece una magnífica serie de establecimientos hoteleros, ubicados en antiguos palacios.