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Von Al-Andalus zur Renaissance

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ROUTE VON SANTA ELENA NACH SABIOTE

DER ÜBERGANG VON DER ANDALUSISCHEN ZUR KASTILISCHEN GESELLSCHAFT

Die Reise führt von Norden aus auf die Route „Burgen und Schlachten des Königreichs Jaén", ein Rundweg, der am Museum der Schlacht von Las Navas de Tolosa (Santa Elena) beginnt und einige der spektakulärsten Burgen der Route besucht, wie jene von Baños de la Encina, Canena und Sabiote.

Besucher erhalten so einen Überblick über den historischen Prozess, der von der andalusischen zur kastilisch-christlichen Gesellschaft führte; die Geschichte eines Kampfes um die Kontrolle des Territoriums zwischen den christlichen Königreichen der Halbinsel und Al-Andalus, mit besonderem Augenmerk auf die Grenze zwischen dem Nasridenreich von Granada und dem Königreich Kastilien vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Jeder Stopp gewährt Einblick in einen bestimmten Aspekt. So bietet das Museum der Schlacht von Las Navas einen zusammenfassenden Überblick über den Konflikt, während Baños de la Encina die muslimische Perspektive und die Organisation des andalusischen Territoriums vermittelt. Canena und Sabiote hingegen stehen für die Zeit nach der Eroberung und die Etablierung eines neuen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Modells, das unter dem in den eroberten Gebieten vorherrschenden Feudalsystem entstand und so die Verbindung zur Renaissance herstellt.

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Burg Burgalimar

Baños de la Encina

MIT DER SEELE DER FESTUNGEN VON AL-ANDALUS

Diese im 12. Jahrhundert errichtete und nach der christlichen Eroberung 1225 umgebaute Verteidigungsanlage zeichnete sich durch ihre beneidenswerte strategische Lage aus, die die Kontrolle über die Sierra Morena im Norden und die gesamte Landschaft von Jaén im Süden ermöglichte.

Diese Festung ist zweifellos einer der Hauptgründe, warum Baños de la Encina in das Netzwerk der „Schönsten Dörfer Spaniens" aufgenommen wurde. Der Bau dieser Verteidigungsanlage ging den kriegerischen Ereignissen voraus, die in der Schlacht von Las Navas de Tolosa (1212) gipfelten, und diente als Verteidigungsbollwerk – zusammen mit den Burgen von Castro Ferral, Las Navas de Tolosa und Vilches – gegen den Vormarsch der von ihren Königen, unter denen Alfons VII. und Alfons VIII. hervorzuheben sind, geführten christlichen Truppen.

Es handelt sich um eine ummauerte muslimische Festung in Tabiyya-Bauweise (Stampflehm) mit elliptischem Grundriss, bestehend aus einer Alcazaba sowie einer äußeren Umfassung mit 14 quadratischen Türmen und einem Bergfried (Torre de Homenaje). Nach der Eroberung durch Ferdinand III. von Kastilien im Jahr 1225 wurde die Burg samt Verteidigungssystem intern neu geordnet. So entstand im Norden das Alcazarejo mit einem runden Turm und zwei Quadermauern, die an die ursprünglichen muslimischen Mauerabschnitte der Burg angefügt wurden.

Die tiefe Spur von Francisco de los Cobos

Dieser Wandel des Lebens in diesen Gebieten hin zur Renaissance, der sich baulich unter anderem in Burgen wie denen von Sabiote und Canena niederschlug, ist eng mit der Gestalt von Francisco de los Cobos verbunden, dem Privatsekretär und Staatssekretär Karls I., dessen hoher bürokratischer Rang ihn dazu brachte, den Kaiser auf seinen Expeditionen nach Deutschland, Italien und in die Berberei zu begleiten. Im Fall der Festung von Canena beauftragte De los Cobos Andrés de Vandelvira mit ihrem Bau, nachdem er 1539 den gesamten Ort erworben hatte. Im Fall von Sabiote beauftragte er nach dessen Erwerb im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert den Architekten damit, die ursprüngliche Festung in einen majestätischen Renaissancepalast zu verwandeln. 

Weitere unbedingt empfehlenswerte Besuche 

Weitere unbedingt empfehlenswerte Ziele für den geduldigen Reisenden, der ohne Eile unterwegs ist, sind die landschaftlich reizvollen Burgen von Castro Ferral in Santa Elena, Las Navas de Tolosa in La Carolina, Vilches und Giribaile oder Tobaruela und Santa Eufemia in Linares.

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Burg Canena

Canena

EIN FASZINIERENDES BEISPIEL MILITÄRISCH-PALASTARTIGER ARCHITEKTUR

Eine elegante und herausragende Ausprägung der für die Renaissance typischen Architektur, geprägt von einem der großen Meister dieser Kunstströmung in Andalusien: Andrés de Vandelvira.

Der Gebäudekomplex verbindet militärische Elemente — wie die runden Türme, den Wassergraben oder die Schießscharten, die den Haupteingang verteidigen — mit rein dekorativen Elementen wie dem Plateresk-Portal, der Galerie an der Südseite oder dem Innenhof im Renaissancestil. In islamischer Zeit war Canena eine kleine befestigte Siedlung (hisn), doch um 1226 fiel dieses Gebiet in kastilische Hände, was zu einer außergewöhnlichen Situation führte: Es wurde zwischen den Militärorden von Santiago und Calatrava aufgeteilt, wodurch das Dorf in zwei „Viertel" mit unterschiedlicher Rechtsprechung geteilt wurde, die mehr als anderthalb Jahrhunderte lang nebeneinander bestanden. Im 16. Jahrhundert erwarb Francisco de los Cobos, Sekretär Karls I., den Ort und beauftragte den renommierten Andrés de Vandelvira mit dem Bau eines befestigten Palastes. Es handelt sich um ein rechteckiges, kompaktes und schlicht gehaltenes Gebäude. Die Südostseite, an der sich der Eingang befindet, wird durch zwei zylindrische, an den Ecken gelegene Türme sowie durch einen Wassergraben geschützt.

Burg Sabiote

Sabiote

VON DER FESTUNG ZUM MAJESTÄTISCHEN RENAISSANCEPALAST

Im Herzen des bezaubernden Albaicín-Viertels — dem ältesten des Ortes, das noch immer das mittelalterliche Geflecht aus engen Gassen, kleinen Plätzen und Sackgassen bewahrt — erstrahlt die Festung von Sabiote.

Sie gilt als eines der bedeutendsten militärischen Bauwerke Andalusiens. Diese Burg geht auf eine kleine befestigte Siedlung aus emiratisch-kalifaler Zeit zurück, die abgerissen wurde, um Platz für eine solide Burg des Calatrava-Ordens zu schaffen. Ihr späterer Erwerb durch Francisco de los Cobos im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert führte zur letzten Umgestaltung, als er Andrés de Vandelvira damit beauftragte, die Burg umzubauen und in einen majestätischen Renaissancepalast zu verwandeln, der um einen von Arkaden umgebenen Innenhof angelegt ist. Sieben massive Türme prägen die Struktur der Burg von Sabiote, unter denen sich der große Bergfried (Torre del Homenaje) besonders hervorhebt. Vandelvira griff sowohl in den Innenraum als auch in die Verteidigungssysteme ein, stärkte die Wohnfunktion durch neue, bis zu vier Stockwerke hohe Palastflügel und veränderte die Zugänge zum Inneren der Festung. Im Innenraum wurden neue Räume rund um einen großen, von Arkaden umgebenen Innenhof geschaffen, mit Bögen, die auf Säulen ruhen.

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Route der Renaissanceschlösser

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Das Gebiet, wo Cobos Festungen in Paläste verwandelte

Diese Route führt Sie durch die persönlichsten Besitztümer von Francisco de los Cobos, dem bedeutenden Sekretär Karls V., der in seiner Heimat ein architektonisches Erbe hinterlassen wollte, das seiner Macht entsprach. Im 16. Jahrhundert erwarb Cobos die Städte Canena und Sabiote und vollzog in beiden eine beispiellose Transformation: Er wandelte alte mittelalterliche Festungen in Renaissance-Wohnschlösser um – Symbole für Prestige und Moderne.

– Sabiote. Die Renaissancestadt über dem Fluss Guadalimar

Sabiote erhebt sich auf einem Hügel und hat sich inmitten von Olivenhainen und sanftem Licht seinen Renaissancecharakter bewahrt. 1536 ließ Francisco de los Cobos die Stadt nach dem Kauf vom Calatrava-Orden umgestalten und hinterließ ein Erbe, das Sie einlädt, in Ruhe zu erkunden.

Beginnen Sie mit der Kirche San Pedro, deren Bau Anfang des 16. Jahrhunderts begann. Sie ist im für den Meister so charakteristischen Hallenbaustil mit Kreuzgewölben gehalten. Das Projekt wurde von Alonso Barba fortgeführt, der es im 17. Jahrhundert vollendete. Eine der einzigartigsten Besonderheiten ist der äußere Bogen, der gleichzeitig als Strebepfeiler dient – ​​eine so komplexe technische Lösung, dass Alonso de Vandelvira selbst die Virtuosität seines Vaters lobte.

Ganz in der Nähe der Kirche befindet sich das Schloss, wo die alte islamische Festung nach italienischem Vorbild in eine Burgresidenz umgewandelt und für die Artillerie ausgestattet wurde. Obwohl der Wohnbereich fast vollständig verschwunden ist, sind Reliefs und klassische Kapitelle von außergewöhnlicher Qualität erhalten geblieben.

 

 

Das 1584 von María de Mendoza, der Witwe von Cobos, gegründete Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen bewahrt eine Kirche und einen Kreuzgang in schlichter, klassischer Form. Alonso de Vandelvira wirkte am Bau mit und führte so den architektonischen Stil der Familie fort.

 

Die Altstadt rund um die Burg und die Kirche lädt zu Erkundungstouren zu Fuß ein. Die beste Aussicht bietet die Burg, von der aus sich das Guadalimar-Tal bis zum Horizont erstreckt.

 

– Rus. Vandelviras erste Spuren auf dem Jakobsweg

 

Bevor man Rus erreicht, lohnt sich ein Besuch des Heiligtums La Yedra, wo der gleichnamige Christus verehrt wird, die zentrale Figur eines beliebten Wallfahrtsortes in Baeza. Die im klassizistischen Stil erbaute Einsiedelei stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und beherbergt ein barockes Ankleidezimmer aus dem 18. Jahrhundert. Kirche Mariä Himmelfahrt: In Rus ist die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt das bedeutendste Bauwerk. Sie wurde im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Vandelvira errichtet, jedoch mit ziemlicher Sicherheit von seinem Schüler Alonso Barba vollendet. Die Kirche folgt dem Basilika-Grundriss mit drei durch Säulen getrennten Schiffen und Kreuzgewölben – einem der Kennzeichen der Renaissance von Jaén. – Canena: Das Schloss Cobos Das Schloss Canena, 1538 von Francisco de los Cobos erworben, ist eine der wichtigsten Renaissancefestungen Andalusiens. Dieses Juwel der Renaissance wurde in eine herrschaftliche Residenz umgewandelt, die um einen klassischen Innenhof angelegt ist und über eine hohe, nach Süden offene Galerie verfügt – einen wahren Aussichtspunkt mit Blick auf die Stadt und das Gut Cobos.

 

 

Die Bauarbeiten wurden von den Meistern Tolosa und Castillo dem Älteren begonnen, aber erst Vandelvira vollendete sie und hinterließ ein Gebäude von großer Eleganz und Ausgewogenheit.

Kirche der Unbefleckten Empfängnis: Die Pfarrkirche aus der Mitte des 16. Jahrhunderts präsentiert eine Variante des dreischiffigen Tempels, der durch Säulen und große Querbögen gegliedert ist. Das Hauptschiff besitzt eine hölzerne Dachkonstruktion, während der Chorraum mit einem Kassetten-Tonnengewölbe überspannt ist – eine für die damalige Zeit sehr charakteristische Kombination.

 

-Úbeda: Die Stadt, die der Renaissance ihre Tore öffnete

Úbeda, stark ummauert, erinnert in seinem Grundriss an seine militärische Bedeutung im Mittelalter. Doch erst im 16. Jahrhundert entwickelte es sich zu einer außergewöhnlichen Stadt: Sein florierendes Gewerbe und Handwerk, gepaart mit dem politischen Einfluss von Persönlichkeiten wie Francisco de los Cobos und Juan Vázquez de Molina, beflügelten ein Architekturprogramm, das sein Erscheinungsbild grundlegend veränderte.

Plaza del Salvador: Das monumentale Herzstück Úbedas ist die Plaza del Salvador, dominiert von der Sacra Capilla del Salvador, dem Pantheon von Cobos und María de Mendoza. Entworfen von Diego de Siloé, vereint es eine vom Pantheon in Rom inspirierte klassische Rotunde mit einem Längsschiff. Vandelvira, der Baumeister, entwarf die Sakristei – mit ihrem originellen, abgewinkelten Eingang – und die beiden Seiteneingänge.

In Úbeda erwarten Sie Renaissancepaläste wie der Palacio de Deán Ortega, heute ein Parador Nacional (staatliches Hotel), und der Palacio de las Cadenas, das heutige Rathaus, das von Juan Vázquez de Molina in Auftrag gegeben wurde. Bei beiden handelt es sich um Meisterwerke von Vandelvira, die zwei unterschiedliche Interpretationen des römischen Hausmodells darstellen, adaptiert um das Jahr 1930 mit meisterhafter Beherrschung der andalusischen Renaissance.

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Sabiote

A 8 km de Úbeda por la carretera comarcal A-6103, encontramos la villa de Sabiote, comprada con todo su término y habitantes por Francisco de los Cobos en 1536 a la Orden Militar de Calatrava. La mano del héroe pronto se vería en la reconstrucción del antiguo castillo musulmán o en el impulso dado a la iglesia parroquial o en la fundación del convento de las Carmelitas Descalzas por parte de su viuda. El nombre de Andrés de Vandelvira aparece en algunas de esas obras e incluso poco antes, en una de las primeras citas que tenemos del arquitecto en Jaén, aparece en Sabiote haciendo valoraciones de obras. Su hijo Alonso también viviría aquí hasta su traslado a Sevilla.

La iglesia de San Pedro, la iglesia parroquial, iniciada en tiempos del obispo Suárez, a principios del siglo XVI, adopta la planta del salón con bóvedas abovedadas, tan típico del maestro, y utiliza el mismo tipo de soportes como el de Villacarrillo. Posteriormente, su colaborador, Alonso Barba, acabó asumiendo el proyecto, finalizando en el siglo XVII. Un detalle singular es el arco exterior como estribo por su dificultad técnica, elogiado por Alonso de Vandelvira como el virtuosismo del canteril del padre.

El Castillo, próximo a la iglesia, transformó la antigua fortaleza islámica en un moderno castillo-residencia con muros pensados para las exigencias defensivas de la artillería de la época siguiendo los modelos italianos. En la parte residencial, casi perdida, hay restos ornamentales de relieves y capiteles de extraordinarias formas clásicas.

El convento de las Carmelitas Descalzas fue fundado por Dª María de Mendoza en 1584. Con una iglesia y un claustro clásico y sobrio, en el que intervendrá Alonso de Vandelvira.

A las afueras del pueblo se encuentra la ermita de San Ginés de la Jara, patrón del pueblo, construida en el siglo XVIII. La mejor manera de explorar a pie es el centro histórico alrededor del castillo y la iglesia, con el pintoresco barrio de Albaizín. Las mejores vistas, desde el castillo sobre el valle del Guadalimar.

Sabiote tiene pequeños hoteles "con encanto" y su cocina ofrece platos tradicionales de pasta de la montaña y carnes de caza.

 

Rus

Es la primera villa que encontramos en el camino con huella y presencia de Vandelvira, a siete kilómetros de Úbeda, pero conviene detenerse dos kilómetros antes en el Santuario de La Yedra, donde se conserva el milagroso Cristo de igual nombre, y objeto de romería de la cercana Baeza. La ermita es clasicista, de principios del siglo XVII con camarín barroco de mediados del siglo XVIII.

En Rus hay que visitar la iglesia parroquial de La Asunción, construida en el último tercio del siglo XVI sobre traza de A. de Vandelvira, aunque casi con seguridad acabado por su colaborador y discípulo, Alonso Barba, dentro del esquema de templo basilical de naves separadas por columnas y cubierto con bóvedas vaídas.

A tres kilómetros de Rus, dirección norte, se encuentra El Mármol, lugar que fue una villa más dentro del territorio de la familia Cobos-Molina, ya que fue adquirida por Juan Vázquez en 1573, y cuyo escudo familiar campea en la Fuente del pueblo a tamaño monumental, por encargo del nuevo propietario. La iglesia de Nuestra Señora de la Paz, es la otra pieza a destacar. Levantada por las mismas fechas que la de Rus, es sin embargo más sencilla, de una nave, pero casi con seguridad traza también de Vandelvira. Tiene un interesante retablo en yeso, de comienzos del siglo XVII.

Dentro del término Municipal de Rus, pero pasado El Mármol, junto al antiguo camino de Toledo, se encuentra el original Oratorio rupestre de Valdecanales, construcción troglodita a modo de hipogeo, para el que se han barajado fechas entre el siglo VII y X de nuestra era, vinculado más con los mozárabes perseguidos por el Califato, que con los visigodos a los que en un principio se vinculaba. En cualquier caso, un monumento singular en su género de enorme interés histórico.

 

Canena

La villa comprada por Francisco de los Cobos en 1538 a la Orden de Calatrava, tiene en su Castillo, el elemento patrimonial de mayor relieve, transformado o adaptado su estructura típica bajo medieval a una residencia renacentista, articulada por un magnífico patio clasicista y con una galería en alto abierta en la galería sur, auténtico “belvedere” sobre el pueblo y los dominios señoriales de Cobos. Iniciadas las obras por los maestros Tolosa y Castillo “el Viejo”, al final será Vandelvira quien lo termine.

La iglesia parroquial de Nuestra Señora de la Concepción, construida a mediados del siglo XVI, responde a una variante de templo de tres naves separados por pilares y grandes arcos formeros y cubierta de armadura para la nave y acasetonada de cañón para el presbiterio.

Significativo para Canena es también el Balneario de San Andrés, aprovechamiento de unas viejas termas romanas, se piensa, hoy convertido en un moderno establecimiento de salud y recreo.

Podemos completar nuestra ruta continuando por la N-322 hasta el cruce con la carretera J-6101 y desde allí volver a Baeza, o bien continuar hasta la cercana Linares, donde encontramos una de las últimas intervenciones de Vandelvira en su servicio a la Iglesia de Jaén: el Templo parroquial de Santa María, cuya monumental cabecera y crucero señalan una interesante operación de transformación del antiguo templo gótico, que continúa en el cuerpo de la iglesia al quedar interrumpida con la muerte del arquitecto la continuidad de la obra.

Linares, villa minera, que se independizó de Baeza en el siglo XVI, adquiriría posteriormente rasgos capitalinos por su gran desarrollo a partir del siglo XIX, gracias a las minas y al ferrocarril, con una destacada arquitectura ecléctico-historicista, además de una fachada barroca del más puro estilo granadino-cordobés: la del antiguo Hospital de san Juan de Dios, de la mitad del siglo XVIII, y un importante Museo Arqueológico, abastecido sobre todo por el rico yacimiento de la antigua Cástulo romana. Posee además un buen comercio y excelentes bares de “tapas”

Si optamos por esta prolongación hacia Linares, la ruta podemos llevarla diez kilómetros más allá en dirección sur por la carretera A-302, hasta el vecino pueblo de Jabalquinto. Antes de llegar a este punto, en el punto kilométrico 1,9 encontramos el Castillo de Tobaruela, iniciado en el último cuarto del siglo XV por el Señor de Tobaruela, Alonso López de Carvajal, pero que debe encuadrarse dentro de este tipo de castillos residenciales.

En Jabalquinto, descuella el Palacio de los Benavente, señores de Jabalquinto, obra del siglo XVI, pero ampliada y transformada en los siglos XIX y XX, ahora restaurado, y la Iglesia parroquial de la Encarnación, cuya portada de riguroso clasicismo tiene todos los rasgos de Vandelvira.

 

Úbeda

Ciudad fuertemente amurallada, que transmite en cierta medida la importancia militar que tuvo en la Edad Media tanto del punto de vista estratégico, como de su propia estructura social, conoció también por su actividad comercial y artesanal una bonanza económica a la que vino a sumarse en el siglo XVI un importante relieve en lo político representativo y en lo cultural al ser cuna de grandes hombres de Estado, como fueron Francisco de los Cobos y Juan Vázquez de Molina, Secretarios respectivamente de Carlos V y Felipe II, y de otros preclaros miembros de esta familia, que con puntuales empresas constructivas (palacios, iglesias u hospitales) dieron una singular impronta renacentista a Úbeda.

La declaración de conjunto monumental tiene su núcleo en la Plaza del Salvador, presidida por el templo funerario de El Salvador, panteón de Francisco de los Cobos y María de Mendoza, su mujer, diseño de Diego de Siloé, siguiendo modelos clásicos de rotonda inspirada en el Panteón de Roma conectada a una nave, algo ya experimentado en la catedral de Granada. Andrés de Vandelvira, que fue maestro ejecutor, aportó de su cosecha la traza de la sacristía, con original portada abierta en ángulo, y las dos portadas laterales.

Dos palacios alineados en el lado norte de la plaza configuran el espacio junto a otro, en el lado opuesto, recientemente rescatado por la arqueología, el de los Orozco. Los dos primeros pertenecieron, el más próximo a la Capilla de El Salvador, al clérigo, Hernando Ortega, conocido como el Deán Ortega, por ostentar ese cargo en la catedral de Málaga, hombre de confianza de Cobos, hoy convertido en Parador Nacional de Turismo. El otro, el llamado “Palacio de las Cadenas”, fue encargo de Juan Vázquez de Molina (actual sede del Ayuntamiento). Ambos edificios son obra de Andrés de Vandelvira y suponen dos versiones del tema clásico de la casa romana, pero con originales interpretaciones del autor.

Frente al palacio de Vázquez de Molina, la medieval Colegiata de Santa María de los Reales Alcázares, iglesia de mayor rango de la ciudad, construida entre los siglos XIII y XVII, si bien la mayor parte de su fábrica estructural de tres naves y claustro, se puede fechar en las postrimerías del siglo XV, dentro de un estilo gótico-mudéjar. Sólo las fachadas exteriores responden a comienzos del XVII, luego reformada en el siglo XIX. A destacar en su interior sus capillas por su arte mobiliar renacentista, en particular la serie de rejas del Maestro Bartolomé.

Al lado meridional de la plaza se eleva ligeramente el núcleo del antiguo Alcázar, hoy muy despoblado, pero donde pueden verse casas muy interesantes de tradición popular con curiosos elementos de signo hebraico en sus portadas, como correspondientes a lo que fue antigua judería.

A espaldas de la Capilla de El Salvador, el Hospital de Honrados Viejos, forma parte de las mejoras asistenciales que Cobos concibió para la ciudad, en este caso sobre una fundación hospitalaria ya existente desde fines del siglo XIV, también con trazas en la ampliación y reforma de Vandelvira, y que enlaza casi con el inacabado Palacio de Francisco de los Cobos, en la calle que lleva su nombre, iniciado con trazas del arquitecto real, Luis de Vega.

Continuando el recorrido al norte de la plaza del Salvador, otra importante plaza centra el corazón de la Úbeda gótica: Plaza de San Pablo o del Mercado, articulada en torno a la iglesia parroquial de San Pablo, templo gótico del siglo XIV y XV con una portada, la de “los carpinteros”, más antigua, del siglo XIII, a los pies, y el primitivo Ayuntamiento, que muestra una bella logia renacentista.

En el entorno de esta plaza se encuentra el convento carmelita de San Miguel, con el Oratorio de San Juan de la Cruz, donde muere el santo en 1591, aunque es obra del siglo XVIII, reedificado donde estaba su celda. Ahora aloja un Museo con objetos y recuerdos del santo. No lejos de éste convento, en la calle Montiel, está el convento femenino del Carmelo con el título de La Concepción, fundado a fines del siglo XVI y construido a lo largo del XVII. Tiene también Museo con importantes obras suntuarias. También se halla cerca el Museo Arqueológico, instalado en una casa mudéjar del siglo XV, y algunas casas palaciegas de los siglos XVI y XVII, entre un dédalo de callejas de trazado medieval.

Hacia el sector occidental del núcleo intramuros y a espaldas de la plaza de San Pablo, la Calle Real, es la principal arteria que une la plaza de El Salvador con la Puerta de Toledo. En ella se sitúa el Palacio de Vela de Cobos, obra de Andrés de Vandelvira, ya de sus últimos años, reformado interiormente, pero con elegante y original fachada. Metros más arriba el Palacio del Conde de Guadiana, de tipo turriforme, fechado a principios del XVII, resume bien las influencias vandelvirianas.

A espaldas de éste, la iglesia parroquial de San Pedro, de origen medieval con portadas tardorenacentistas, y el Convento de Santa Clara, fundación franciscana del siglo XIII, donde un día se alojó la reina Isabel la Católica, y próximo a él, otro palacio, traza de Vandelvira, el del Marqués de la Rambla.

Piezas interesantes de este sector, en su parte meridional, son la Casa de las Torres, obra renacentista temprana, mandada construir por el caballero don Andrés Dávalos, y cerca de ella las iglesias de San Lorenzo y la de Santo Domingo.

Fuera del recinto amurallado, en lo que eran los arrabales de la ciudad, destacan las iglesias parroquiales de San Nicolás y San Isidoro, ambas de origen gótico pero con importantes elementos renacentistas relacionados directa o indirectamente con Vandelvira. La primera de ellas debe a Vandelvira el diseño de su portada principal, una original capilla de bautismo, obra de su madurez, y quizás una de sus primeras intervenciones en Úbeda: la capilla del Deán Ortega, y con clara influencia vandelviriana su Sacristía. En San Isidoro, una amplia reforma iniciada poco después de la muerte de Vandelvira por su colaborador, Alonso Barba, siguiendo muy de cerca el esquema de la catedral de Jaén, pero interrumpido a la altura del crucero se continuó de forma sobria con una sola nave en el siglo XVII.

Igualmente es de resaltar la iglesia y convento de la Trinidad, estratégicamente situado frente a la Puerta de Toledo y a la muy interesante Torre del Reloj, cuyo airoso cuerpo superior es diseño de Vandelvira (1561). El convento es fundación medieval, que tiene un amplio y elegante claustro renacentista y una iglesia barroca del siglo XVIII.

Pero la pieza indiscutible de los arrabales es el Hospital de Santiago, fundado por el obispo de Jaén, Diego de los Cobos, en 1560, y la obra de más aliento de A. de Vandelvira en plena madurez, donde su arquitectura se hace más abstracta, desprendida de ornamentaciones superfluas. A destacar dentro de él, la escalera, el patio central y la capilla-panteón.

Úbeda posee una rica tradición artesanal, principalmente cerámica y de espartería. Dada asimismo su larga tradición comercial, el visitante encontrará una buena oferta de todos estos objetos en numerosas tiendas en sus paseos por la ciudad. No obstante es muy recomendable la visita al barrio de los alfareros, antigua parroquia o colación de San Millán, vertebrada por la calle Valencia, a la que llegamos saliendo por la histórica Puerta del Losal. Allí se pueden visitar los alfares de Titos o el de los Hermanos Alameda, de reconocido prestigio.

Al igual que en Baeza, Úbeda ofrece una magnífica serie de establecimientos hoteleros, ubicados en antiguos palacios.

Route du comté

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Ein Gebiet voller Geschichte, Reichtum und Landschaft

Die Route du Comté führt Sie durch ein Gebiet zwischen verschiedenen Epochen, Linien und Stilen. Ich bin der Domäne von Francisco de los Cobos, dem Sekretär von Charles Quint, dem Hauptquartier von Benavides, den Grafen von Santisteban, einer Familie, die sich mit der Architektur und dem kulturellen Leben der Region auskennt.

Die Landschaft, die in der Sierra Morena erscheint, wird Sie auf einer Reise begleiten, die der Renaissance, dem Moyen-Zeitalter und der berühmten Kolonisierung begegnet.

Sabiote: Die Stadt Cobos, Fleuron der Renaissance

8 km von Úbeda entfernt ist Sabiote mit seinem einzigen Profil auf einem Hügel gekleidet. Im Jahr 1536 erwarb Francisco de los Cobos die Stadt vom Orden von Calatrava und vollzog einen tiefgreifenden Wandel.

 

Das alte islamische Schloss wurde nach italienischem Vorbild in eine moderne Artilleriefestung umgewandelt. Wenn ein Teil der Wohnzone auseinanderfällt, bleiben Reliefs und Kapellen von erstklassiger, außergewöhnlicher Qualität erhalten.

Die Kirche San Pedro, deren Bau Anfang des 16. Jahrhunderts begann, wurde im typischen Vandelvira-Stil mit voûtes d'arêtes (Nef-Bogen) errichtet. Die endgültige Ausführung wird Alonso Barba, einem seiner bedeutendsten Schüler, zugeschrieben.

Das Kloster der entflohenen Karmelitinnen wurde 1584 von María de Mendoza, der Besitzerin von Cobos, gegründet und beherbergt eine Kirche und einen Kreuzgang mit klassischer Architektur.

Erkunden Sie das Albaicín-Viertel zu Fuß in Sabiote, dem Architekten des Schlosses und der Kirche. Dieses historische Viertel wurde mit Seriosität entwickelt und bietet einen idealen Kader, um seine Geschichte in der Umgebung von Olivenhainen und Häusern in Pierre zu verkörpern.

 

-Navas de San Juan: Hingabe und Architektur im Vandelvira-Stil

Navas de San Juan liegt im Herzen der Gemeinde und zeichnet sich durch seine Kirche San Juan Bautista aus, die an der Stelle eines alten Benavides-Palastes errichtet wurde. Seit dem letzten Vierteljahr des 16. Jahrhunderts ist diese nie dagewesene Kirche über einem Turm mit einer achteckigen Frisur im ewigen Vandelvira-Stil von Alonso Barba aufgebaut.

-Santisteban del Puerto: Hauptstadt der Herrschaft und Kultur

Santisteban del Puerto war die Hauptstadt der Seigneurie, die Mendo Rodríguez de Benavides im Jahr 1371 verliehen wurde. Obwohl es sich gleichzeitig um mittelalterliches Erbe handelt, bewahrt die Stadt Stücke von großem Interesse auf.

L'église Santa María del Collado ist unkonturierbar. Es handelt sich nicht um eine Erhaltung mittelalterlicher Überreste, die einer Renaissance-Märkthalle am Ende des 16. Jahrhunderts und einem barocken Vestiaire des 18. Jahrhunderts vorausgehen. Besonders bemerkenswert sind ein Relief von Dieu le Père, ein Werk von Sebastián de Solís, und drei Panneaux aus dem Künstlerkreis von Úbeda. Auf der Plaza Mayor finden Sie das Museum, das den lokalen Bildhauer des 20. Jahrhunderts, Jacinto Higueras, ehrt. Einen Kilometer im Zentrum von Santisteban del Puerto, in der Region El Condado, gibt es zwei Standorte andalusischer Dinosaurier-Arbeitgeber. Das Monument Natural des Empreintes de Dinosaures, das Sie in den Ruhestand versetzt haben, wurde nicht mehr auf die Erde gebracht.

-Castellar: Sanctuaire Ibérique und klassizistischer Barock

13 km von Santisteban entfernt eröffnet Castellar einen der bedeutendsten archäologischen Schätze der Provinz: das iberische Heiligtum der Cueva de la Lobera (Grotte du Loup), das für sein Exvoto bekannt ist. Ein Teil dieses Erbes wird im Turm von Pallarés (Tour de Pallarés) neben der Mairie ausgestellt.

Außerhalb dieses archäologischen Juwels wurde Castellar auch zur Santiago-College ernannt, 1633 von Mendo de Benavides gegründet und von Juan de Aranda Salazar gegründet, Erbe der überragenden schönen Tradition der Handwerkskunst des 16. Jahrhunderts. Die Sakristei eröffnet eine Reihe von Vaterporträts und Landschaften.

 

Parmi ist ein weiteres Erbe seines Erbes, das aus der gotischen Kirche der Menschwerdung stammt, mit einer Sakristei und einer klassischen Fassade aus dem 17. Jahrhundert, dem Maison des Dix und dem alten herzoglichen Palais von Medinaceli, dem heutigen Stadthotel.

-Sorihuela del Guadalimar: L’empreinte intime de Vandelvira

Nun, diese Wohnung befindet sich in vier Städten des Adelantamiento de Cazorla und ist nun Teil der Route départementale in raison de sa situation géographique et de sons réseau de transport. Eine Schwester von Vandelvira und Vécut, verheiratet mit dem Schwager von Pierre Juan de Bedoya, der selbst am Bau des Glockenturms beteiligt war.

Die Kirche Santa Águeda: Sie hat einen schlichten Grundriss und einen in Stein gehauenen Chor, der Alonso Barba zugeschrieben wird und in Zusammenarbeit mit Sebastián de Solís entstand. Das Kruzifix an der Rückwand ist ein Arbeit von großer Qualität. In Sorihuela de Guadalimar können Sie die Pont d'Ariza bewundern, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, das 1562 von Andrés de Vandelvira geschaffen wurde. Die Brücke von Guadalimar liegt auf der historischen Route von Úbeda à Tolède und ist eines der schönsten Beispiele des zivilen Genies der Renaissance in Spanien.

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Sabiote

A 8 Km de Úbeda por la carretera comarcal A-6103 encontramos la villa de Sabiote comprada con todo su término y habitantes por Francisco de los Cobos en 1536 a la Orden Militar de Calatrava. La mano del prócer pronto se vería en la reedificación del viejo castillo musulmán o el impulso dado a la iglesia parroquial o la fundación del Convento de Carmelitas Descalzas por parte de su viuda. El nombre de Andrés de Vandelvira se hace presente en algunas de esas obras e incluso poco antes, en una de las primeras citas que tenemos del arquitecto en Jaén, aparece en Sabiote haciendo tasaciones de obras. Aquí viviría además hasta su traslado a Sevilla, su hijo Alonso.

La iglesia de San Pedro, la parroquial, iniciada en tiempos del obispo Suárez, a comienzos del siglo XVI, adopta el esquema de planta de salón con bóvedas vaídas, tan propias del maestro, y utiliza el mismo tipo de soportes que la de Villacarrillo. Luego, acabó llevando el proyecto su colaborador, Alonso Barba, terminándose en el siglo XVII. Detalle singular es el arco exterior a modo de estribo por su dificultad técnica, alabado por Alonso de Vandelvira como virtuosismo canteril del padre.

El castillo, cercano a la iglesia, transformó la vieja fortaleza islámica en un moderno castillo-residencia con muros diseñados para las exigencias defensivas de la artillería de la época a tono con modelos italianos. En la parte residencial, casi perdida, subsisten restos ornamentales de relieves y capiteles de extraordinarias formas clásicas.

El Convento de Carmelitas Descalzas, fue fundado por Dª María de Mendoza en 1584. De iglesia y claustro clásicos y sobrios, en el intervendrá Alonso de Vandelvira.

En las afueras del pueblo se encuentra la Ermita de San Ginés de la Jara, santo patrón de la villa, obra del siglo XVIII. Lo mejor para recorrer a pie es el núcleo histórico en torno al Castillo e iglesia, con el pintoresco barrio del Albaizin. Las mejores vistas, desde el castillo sobre el valle del Guadalimar. Sabiote cuenta con pequeños hoteles “con encanto” y su cocina ofrece los platos tradicionales de pasta de la sierra y carnes de caza.

 

Santisteban del Puerto

A unos veinte Km de Navas, por la carretera A-312 (“Carretera del Condado”) se llega a la cabeza del Señorío que en 1371 obtuviera Mendo Rodríguez de Benavides de manos de Enrique II. La villa, que cuenta con un rico historial de asentamientos desde la antigüedad, incluso hasta con un pequeño “parque jurásico” con huellas fósiles de dinosaurios, no ha tenido sin embargo mucha fortuna con su patrimonio medieval y de los siglos modernos, pese a las importantes dotaciones que tuvo. Apenas nada queda del castillo que domina la población, de origen califal, y muy poco del convento del Ejido, tan sólo su armadura mudéjar.

La iglesia de Santa María del Collado, es la que conserva, aún con reformas sensibles, más restos de su pasado medieval en lo que es el cuerpo de la iglesia, precedido de una lonja renacentista de fines del siglo XVI y un camarín barroco fechado en torno a 1770. Renacentista es asimismo el cancel de madera que separa el coro de los pies, ocupado por una sillería sencilla, todo fechable por el escudo del obispo Delgado hacia 1575.

Guarda esta iglesia también restos de un retablo de principios del siglo XVII con un buen relieve de Dios Padre, obra de Sebastián de Solís, y tres tablas, pintadas al óleo, procedentes de la parroquia de San Estaban, fechables en el primer tercio del siglo XVI, perteneciente al círculo artístico de Úbeda.

De la iglesia parroquial de San Esteban, reformada a finales del siglo XIX, dentro del estilo historicista ecléctico dominante, sólo queda parte de la cabecera gótica original. La torre es no obstante digna de reseñarse.

En la Plaza Mayor puede visitarse el Museo Jacinto Higueras, museo de escultura, en honor del ilustre escultor del pasado siglo, hijo de la villa.

Entre las numerosas fiestas anuales que celebra Santisteban, destaca la de la “Mayordomía”, que tiene lugar la semana de Pascua de Resurrección en honor de la Virgen del Collado con el ritual de la “Toma del Cuadro” por parte del Mayordomo que ha de ejercer ese año los preparativos de la fiesta que consiste en hacer pan con el trigo ofrendado anteriormente en septiembre y ofrecer una gran comida a los asistentes. Se acompaña también con lidia de toros.

 

Castellar

A 13 Km de Santisteban por la misma carretera del Condado, se encuentra esta villa famosa por su célebre Santuario ibérico, situado en la cueva de la Lobera, que ha proporcionado gran cantidad de exvotos y otros materiales con los que en parte se ha montado un Museo de arte ibérico en la llamada Torre de Pallarés, torre medieval junto al actual Ayuntamiento.

La huella clasicista la proporciona la Colegiata de Santiago, fundación docente y religiosa realizada por Mendo de Benavides, natural de la villa, obispo de Cartagena-Murcia y Presidente de la Chancillería de Granada, en 1633, con proyecto y realización de Juan de Aranda Salazar, Maestro Mayor de la catedral de Jaén, y digno heredero de la mejor escuela de cantería del siglo XVI jiennense. A destacar en su Sacristía la serie de retratos de Pontífices y cuadros de paisajes.

La Iglesia parroquial de la Encarnación es de factura gótica pero con una sacristía muy al estilo de Juan de Aranda, fruto de las reformas llevadas a cabo en la cabecera en el siglo XVII. La portada principal es también de sobrio clasicismo de ese siglo. Como arte mueble destaca su retablo barroco.

Todo el entorno de la parroquia merece recorrerse por la buena conservación de su caserío en el que encontramos portadas renacentistas tan interesantes como la de la Casa de los Diez, en la calle Antonio Díez, de un estilo renacentista bastante licencioso en su ornamentación.

De mayor empaque es el antiguo Palacio ducal de Medinaceli, sede actual del Ayuntamiento, frente a la Colegiata, que perteneció a los Duques de Medinaceli, al absorber el título del Condado. Es sin embargo obra renacentista tardía, totalmente reformado en su interior para adaptarlo al nuevo uso.

A unos 3 Km del pueblo se halla la ermita de Consolación, junto a restos , de un antiguo castillo medieval, en un paraje natural bellísimo. La ermita de grandes dimensiones alberga la imagen de la patrona y es objeto de una festiva Romería el 3 de mayo cuando se traslada la imagen de la ermita al pueblo, donde permanece hasta septiembre.

El festivo mayo se redondea con un afamado Certamen de Pintura Rápida, la última semana del mes.

 

Sorihuela del Guadalimar

s límites originarios a esta villa, que formó parte de las Cuatro Villas del Adelantamiento de Cazorla, pero que por su situación geográfica y comunicaciones, se engloba ahora aquí. En Sorihuela vivió una hermana de Vandelvira casada con un cantero, Juan de Bedoya, y el mismo Vandelvira intervino en la torre de su iglesia parroquial. Este templo dedicado a Santa Águeda, es de planta muy sencilla, pero con un interesantísimo presbiterio, tallado en piedra, todo atribuible al seguidor de Vandelvira, Alonso Barba, con colaboración de Sebastián de Solís. A este maestro escultor se le atribuye el crucificado que preside el testero, magnífica talla manierista. 

Desde este punto iniciamos el regreso por la misma A-312 hasta Navas de San Juan, para desde allí tomar la local J-7103 que nos conduce a Úbeda. No obstante se puede continuar por la A-312 hasta la cercana Arquillos, localidad fruto de la colonización de Carlos III en Sierra Morena, y desde allí, enlazando con la carretera A-301, bien visitar si lo desea Vilches, donde es reseñable su iglesia parroquial, del siglo XVII, que conserva estandartes de la batalla de las Navas de Tolosa, en la Ermita de la Virgen del Castillo, en la fortaleza que domina al pueblo, con interesantes pinturas al fresco del siglo XVIII, o regresar por esa misma carretera a Úbeda.

Si se opta por el camino de Navas de San Juan, pasamos por el Santuario de la Virgen de las Estrella, antes de enlazar con la A-301, que viene de Vilches. Una vez en esta carretera si merece la pena desviarse a la altura del km. 36, por otra carretera local, la J.3217, para ver el Puente de Ariza, soberbia obra ingenieril de Andrés de Vandelvira, fechada en 1562, que atravesaba el Guadalimar en el camino de Úbeda a Toledo. Por ese mismo camino, poco más adelante se encuentra el Monasterio de Guadalupe, santuario donde se venera la Virgen del Gavellar, patrona de Úbeda, cuya romería se celebra a primeros de mayo.