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Jimena

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737120
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https://www.facebook.com/Ayuntamiento-de-Jimena-1590966931179764/
Descripción
Breve descripción

Jimena ist eine Stadt im Süden der Provinz, an den Nordhängen der Sierra Mágina, eingebettet in eine Landschaft, die sich mit Olivenhainen, Obstgärten und Gemüsegärten sowie Berggebieten abwechselt.

 

Die Gemeinde ist unter anderem für ihren Feigenanbau bekannt, insbesondere für ihre frühen Feigen (Brebas).

Das Gemeindegebiet lässt sich in zwei Bereiche unterteilen: Der südöstliche Teil mit seinem bergigen Terrain gehört zum Naturpark Sierra Mágina; der Rest besteht aus Ackerland, auf dem Olivenhaine vorherrschen.

Die Wirtschaft basiert auf dem Anbau und der Verarbeitung von Oliven, ergänzt durch den Feigenanbau zur Produktion von Feigen und frühen Feigen (Brebas).

Besonders hervorzuheben sind die Höhlenmalereien der Cueva de la Graja (Höhle von Graja) im schematischen levantinischen Stil. Erwähnenswert sind auch die Burg, die im späten Mittelalter erbaut und 1434 dem Calatrava-Orden übergeben wurde, sowie die gotische Pfarrkirche Santiago el Mayor, die 1960 wiederaufgebaut wurde.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 357 001
Sitio web
www.jimena.es
Fax
953 357 002
Correo electrónico
ayuntamientodejimena@gmail.com
Ubicación
Nombre
Jimena
Latitud
37.840910
Longitud
-3.476520
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.47652 37.84091)
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Información adicional
Curiosidades

Informationsstelle des Naturparks Sierra Mágina:

Burg Jimena. C/ Audiencia, 5
Montag bis Freitag, 9:00 bis 14:00 Uhr.
Samstag und Sonntag, 10:00 bis 14:00 Uhr.

Die Stadtverwaltung von Jimena hat ein modernes Tourismusportal erstellt, um die Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zu präsentieren.

https://jimenaturismo.grupofortalezas.com/

Diese Aktivität wird vom Provinzrat Jaén gefördert. Digitale Tools zur Tourismusförderung (Geschäftsjahr 2022)

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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Mágina
Entfernung zur Hauptstadt (km): 38
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 606
Fläche (km²): 48
Einwohnerzahl: 1.675
Bezeichnung: Jimenatos oder Jimenenses
Postleitzahl: 23530

Videos
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Cultura
  • Kirche Santiago el Mayor. Sie besitzt drei Schiffe, wobei das Mittelschiff das markanteste ist, und verdankt ihren Namen dem Tag, an dem Ferdinand III. 1234 Jimena von den Arabern eroberte. Der ursprüngliche Bau der Kirche ist gotisch, mit bedeutenden Elementen wie den Kapitellen mit Pflanzenmotiven, dem spitzbogigen Chorbogen, der den Blick auf die Hauptkapelle freigibt, und dem darüberliegenden Sterngewölbe. Ihr erstes Dach war im Mudéjar-Stil gehalten, und das erste Portal mit einem halbrunden Bogen, segmentierten Laibungen und breiten Keilsteinen mit einem Kragstein am Schlussstein sowie die Strebepfeiler und die rustizierten Traufen weisen Spuren der Renaissance auf, die einen Kontrast zum Gesims bilden. Die gotische Außenfassade der Apsis. Das heutige Dach, die drei Altarbilder in der Apsis, die Darstellung der Rosenkranzkönigin und der quadratische Turm stammen aus dem Wiederaufbau von 1960. Einsiedelei Unserer Lieben Frau der Heilmittel. Diese kleine Kirche besticht durch harmonische Architektur, einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes und eine Nische für die Schutzpatronin. Sie wurde 1910 erbaut. Burg. Ihr Bergfried, der als einziger Teil vollständig erhalten ist, zeugt von ihrer einstigen Bedeutung. Die mittelalterliche Bauweise dieser Burg, zusammen mit der von Bedmar, verstärkte die Grenzlinie. Sie trägt Wappen, die die Macht der Markgrafen von Camarasa, der Nachfolger der Familie Cobos, bezeugen. Karl I. übertrug die Burg, nachdem er sie dem Calatrava-Orden entzogen hatte. 1985 wurde sie zum Kulturgut erklärt. Höhle von Graja. Dies ist ein kleiner Felsüberhang mit Höhlenmalereien, in denen bis zu sieben Figurengruppen im schematischen Stil mit Rottönen entdeckt wurden. Es wird der Jungsteinzeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zugeschrieben.

 

Naturaleza

Jimena liegt im Zentrum der Provinz Jaén und umfasst eine Fläche von 48,04 km² bei einer durchschnittlichen Höhe von 774 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt befindet sich im Nordwesten der Sierra Mágina, deren südöstlicher Teil gebirgig ist und zum Naturpark Sierra Mágina gehört. Der Rest des Gebiets besteht aus Ackerland, vorwiegend Olivenhainen. Die Wirtschaft basiert auf dem Olivenanbau und der Olivenverarbeitung, ergänzt durch den Feigenanbau zur Produktion von Früh- und Vollkornfeigen. Um Ihnen eine Vorstellung vom Umfang der Frühfeigenproduktion zu geben: Im Jahr 2013 wurden rund 60.000 kg Frühfeigen geerntet. Von der Gesamtproduktion werden etwa 10 % in der Provinz Jaén vertrieben, 25 % erreichen Märkte in Andalusien und der Rest wird nach Barcelona, ​​Madrid und Valencia exportiert.

In unmittelbarer Umgebung befinden sich die folgenden Gipfel: Aznaitín (1794 m), Cuevas del Aire (1364 m) und Atalaya (760 m).

Die Vegetation ist geprägt von Steineichenhainen, Galleichenwäldern, Aleppo-Kiefern und Weiden. Der Olivenbaum ist zudem das Wahrzeichen der Gemeinde.

 

In der Gemeinde Jimena ist die Tierwelt sehr vielfältig und umfasst viele symbolträchtige Arten wie den Wiedehopf, den Ziegenmelker, den Habichtsadler, den Schlangenadler, die Haubenmeise, den Wanderfalken, die Felsenschwalbe, die Steppenweihe, den Steinadler, den Uhu, den Dachs, den Fuchs, das Wildschwein, die Ginsterkatze, den Damhirsch, den Rothirsch, die Leiterotter und die Viper…

Eine der besten Möglichkeiten, einen herrlichen Panoramablick auf die Gemeinde zu genießen, ist der Besuch eines der zahlreichen Aussichtspunkte in der Umgebung. Zu den beliebtesten gehören: ...

Fiestas y Eventos

Neben den traditionellen Weihnachts- und Osterfeierlichkeiten begeht die Gemeinde Jimena auch folgende Feiertage:

  • Das Luciafest findet am 13. Dezember statt. Am Vorabend werden Freudenfeuer entzündet, um die herum Popcorn und Wein gegessen werden, begleitet von Gesang und Tanz.
  • Markusfest findet am 25. März statt. Der Heilige wird, wie in vielen anderen Gemeinden der Sierra Mágina, verehrt, weil er die Stadt vor einer Heuschreckenplage bewahrt hat, die die Ernte zu vernichten drohte. Fronleichnam. Es gibt Hinweise darauf, dass während dieses Festes ein „Toro de Maroma“ (Stier am Strick) stattfand, der heute besser als „Toro Ensogado“ (Stier am Strick) bekannt ist und ein Vorläufer des heutigen „Toro de Fuego“ (Feuerstier) der Feierlichkeiten zum Schutzpatron ist. Kreuzweg, 3. Mai. Ein Fest mit einem religiösen Bestandteil, bestehend aus der Prozession zu den Feldern des Vaterunsers Jesus, der das Kreuz trägt. Und einem weltlichen Bestandteil, den „Onkeln von Ricia“. Dabei handelt es sich um Strohpuppen aus alten, mit Papier ausgestopften Kleidern mit Tontöpfen oder -pfannen als Köpfen. Diese in humorvollen Posen aufgestellten Puppen werden mit Schildern, die scherzhaft auf Ereignisse im Dorf anspielen, durch die Straßen gezogen. Sie werden schließlich geschlagen oder verbrannt. Fest zu Ehren Unserer Lieben Frau der Heilmittel. Es findet vom 7. bis 10. September statt. Am 7. September wird das Bildnis von seiner Einsiedelei nach Jimena gebracht, wo es bis zum 10. verbleibt. An diesem Tag wird es zurück in sein Heiligtum in Cánava am Fuße der Berge gebracht. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten werden mehrere „Feuerstiere“ freigelassen. Dabei handelt es sich um metallene Vorrichtungen, die auf den Rücken der Träger platziert werden und Funken, Leuchtraketen und kleine Knallkörper versprühen, was bei den Zuschauern für große Heiterkeit sorgt.
Gastronomía

Die frühen Feigen aus Jimena sind seit Langem berühmt und spielen nicht nur eine wichtige Rolle in der lokalen Wirtschaft, sondern sind auch Bestandteil einiger regionaler Gerichte.

Zu den traditionellsten Gerichten zählen:

  • „Weizen“ ist das bekannteste Gericht der Jimenanischen Küche. Es handelt sich um einen aufwendigen Eintopf, bei dem die Weizenkörner zunächst in einem Steinmörser zerstoßen und geschält werden. Nach dem Entfernen der Spelzen werden sie eingeweicht und am nächsten Tag mit gehackten Zwiebeln, einer roten Tomate, grünen Bohnen und etwas Kabeljau oder Sardellen gekocht.

     

  • „Borullos“ ist ein stärkehaltiges Gericht, das in der traditionellen Küche einiger Gegenden von Mágina weit verbreitet ist und dort „Talarines“ genannt wird. Es besteht aus einer Brühe, in der Gemüse und Hasenfleisch mit einem Teig aus geknetetem Mehl gekocht werden.
  • „Morococo“ ist ein Gericht, das nicht nur in den Küchen von Mágina, sondern auch in denen von La Loma zu finden ist. Es wird aus sehr stark pürierten, gekochten Kichererbsen zubereitet, denen Brühe, ein großzügiger Schuss Olivenöl und gebratene Paprika hinzugefügt werden. Das Ganze lässt man köcheln, bis ein Püree entsteht, manchmal mit Zugabe von gehackten Zwiebeln.
  • Weitere Gerichte: Pipirrana und Papajotes.

Bei den Gebäcksorten: Roscos (in der Pfanne gebraten), Alfajores (Feigenbrot), Brevas-Käse…
 

Historia

Jimena blickt auf ein reiches prähistorisches Erbe zurück, darunter eine Gruppe von Höhlenmalereien in der Höhle La Graja, die die Existenz von Hirtenvölkern belegen, die zwischen dem 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. die südlichen Berge bewohnten. Eine weitere Siedlung aus dieser Zeit ist Cerro Alcalá, ein wichtiger Bezugspunkt für die Vorgeschichte und Antike dieser Stadt. Während der iberischen Zeit wurde Cerro Alcalá zu einer der Oppida, die über Jahrhunderte bis in die Römerzeit besiedelt blieben.

 

Während der arabischen Zeit war das Gemeindegebiet von Jimena dicht mit kleinen ländlichen Siedlungen und Weilern besiedelt.

In diesem Gebiet gab es mehrere befestigte Zufluchtsorte, wie beispielsweise Fuente del Moro, Cerro Alcalá und San Estabín. Jimena (Xemena) könnte eine dieser Burgen oder ein befestigter Weiler nach der Eroberung Granadas gewesen sein.

Die Gemeinde Jimena wurde 1234 am Jakobstag von Ferdinand III. erobert und dem Gebiet des Rates von Baeza angegliedert. Nach mehreren Besitzerwechseln übertrug König Johann II. die Gemeinde 1434 dem Calatrava-Orden, der die Encomienda Torres, Canena, Jimena und das Gut Recena gründete. Im 16. Jahrhundert beteiligte sich Jimena, verbündet mit Baeza, am Aufstand der Comuneros in Kastilien unter Karl V. und diente den Rebellen sogar als versteckte Festung. Jahre später verkaufte Karl V. die Stadt an seinen Sekretär Francisco de los Cobos. Von da an blieb Jimena die Herrschaft von Francisco de los Cobos und später von dessen Nachkommen, den Markgrafen von Camarasa, bis zur Abschaffung der Feudalprivilegien im Jahr 1812.

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Jaén

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Descripción
Breve descripción

Jaén ist eine große Stadt im Südwesten der Provinz und beherbergt die Hauptstadt.

Ihr Gebiet gliedert sich in zwei deutlich unterschiedliche Regionen: eine große, flache Ebene, das ländliche Gebiet im Norden, und eine kleinere, bergige Region im Süden.

Bei der Erkundung der Altstadt mit ihren Straßen, Gassen und Denkmälern entdecken wir das reiche Zusammenleben dreier Kulturen: der christlichen, der jüdischen und der muslimischen. Wir schlendern durch die engen Gassen des jüdischen Viertels und besuchen die arabischen Bäder aus dem 16. Jahrhundert, die Keller des Villardompardo-Palastes aus dem 11. Jahrhundert und bewundern die zahlreichen Kirchen, von denen einige an der Stelle ehemaliger Moscheen errichtet wurden, sowie die vielen Klöster. Von überall in der Altstadt ist die Kathedrale sichtbar, ein wahres Juwel der spanischen Renaissance.

Auf dem Hügel Santa Catalina thront die imposante Burg gleichen Namens, von der aus man einen atemberaubenden Panoramablick über das Guadalquivir-Tal, die umliegende Landschaft und die dahinterliegende Sierra Sur genießen kann.

Jaén, die Welthauptstadt des Olivenöls, ist heute eine moderne Stadt, wie ihre Plätze, Gärten und breiten Alleen beweisen.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 313 281
Sitio web
https://www.jaencityofgastronomy.com/ www.culturayturismojaen.es
Correo electrónico
otjaen@andalucia.org
Ubicación
Nombre
Jaén
Latitud
37.772770
Longitud
-3.787970
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.78797 37.77277)
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Curiosidades

Öffnungszeiten


Touristeninformation Jaén
C/ Carrera de Jesús, 2.
23002 Jaén
Tel. 953 190 455

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Datos de interés

Touristenregion: Jaén und Umgebung
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 573
Fläche (km²): 424
Einwohnerzahl: 120.021
Bezeichnung: Einwohner von Jaén
Postleitzahl: 2300x

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Cultura

Die Architektur von Jaén zeugt von den Zivilisationen, die die Stadt und ihre Umgebung über die Jahrhunderte hinweg bewohnt haben. So entstand eine reiche Sammlung an Denkmälern, sowohl religiöser als auch profaner Art. Das historische und künstlerische Erbe der Stadt präsentiert verschiedene Stile: Gotik, Mudéjar, Renaissance, Barock, Neoklassizismus und mehr.

Unter den Denkmälern stechen folgende besonders hervor:

  • Die Kathedrale Mariä Himmelfahrt, ein Meisterwerk von Andrés de Vandelvira, einem der größten Architekten der Renaissance und Inspirationsquelle für den Bau vieler Kathedralen in Lateinamerika, gilt als eines der bemerkenswertesten Renaissancewerke Andalusiens. Aus diesem Grund wurde vor einigen Jahren das Verfahren zur Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe eingeleitet. Die erste Kathedrale der Stadt wurde nach der Eroberung durch Ferdinand III., den Heiligen, im Jahr 1246 auf den Fundamenten der Hauptmoschee errichtet. Einige Zeit später, im 14. Jahrhundert, brachte Bischof Nicolás de Biedma die Reliquie des Heiligen Antlitzes in die Stadt, eines der drei Tücher, mit denen Veronika der Überlieferung nach Jesus auf seinem Weg nach Golgatha Schweiß und Blut vom Gesicht wischte. Die Anwesenheit dieser Reliquie in der ersten christlichen Kathedrale trug dazu bei, dass diese zu einem bedeutenden Wallfahrtsort wurde und bald darauf ihre Erweiterung im gotischen Stil notwendig machte. Elemente dieses Stils sind noch heute in der Apsis der heutigen Kathedrale zu sehen. Aufgrund mehrerer Bauprobleme im 14. Jahrhundert wurde der Architekt Andrés de Vandelvira mit dem Bau einer neuen Kathedrale im Renaissancestil beauftragt. Obwohl der Bau drei Jahrhunderte dauerte, blieb die Handschrift des Meisters erhalten. Das Ergebnis ist die architektonisch ausgewogenste, harmonischste und wohlproportionierteste Kathedrale aller andalusischen Kathedralen und diejenige mit dem feierlichsten und majestätischsten Innenraum.

Die Basilika San Ildefonso ist nach der Kathedrale die größte Kirche der Stadt. Die frühesten Aufzeichnungen über das ursprüngliche Gebäude stammen aus dem Jahr 1248, als es als Kapelle für die Kathedrale errichtet wurde. Zwei Jahrhunderte später, im Jahr 1430, wurde sie zum Schauplatz des berühmten Wunders der Marienerscheinung in Jaén. Von da an wurde sie zu einem Heiligtum, das dem darin befindlichen Marienbild geweiht ist und den Titel „Unsere Liebe Frau von der Kapelle“ trägt. Im 16. Jahrhundert wurde die Heilige Jungfrau von der Kapelle zur Schutzpatronin von Jaén ernannt. Schließlich erhob Papst Benedikt XVI. sie 2010 zur Basilica minor. Die Kirche besitzt drei Portale: Das älteste, im gotischen Stil, befindet sich an der Rückseite. Das Seitenportal im Renaissancestil zeigt ein Relief, das die Investitur des Heiligen Ildefonso mit der Kasel darstellt. Zuletzt wurde das Hauptportal im neoklassizistischen Stil errichtet, das von dem Bild der Heiligen, nach der das Gebäude benannt ist, gekrönt wird.

  • Die Burg der Heiligen Katharina. Auf dem Gipfel des Hügels Santa Catalina wurde bereits im 9. Jahrhundert eine alte Zitadelle kalifatischen Ursprungs errichtet. Jahrhunderte später, nach der Eroberung der Stadt durch Ferdinand III. im Jahr 1246, wurde die bis heute erhaltene christliche Burg errichtet. Im 19. Jahrhundert wurde die Burg aufgrund der Invasion napoleonischer Truppen mehrfach renoviert, um ihre Verteidigungsanlagen zu verstärken. Ganz in der Nähe der Burg befindet sich das Gebäude, in dem sich der Parador Nacional (ein staatliches Hotel) befindet. Vom Gipfel bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Stadt und die Umgebung, insbesondere vom Mirador de la Cruz (Aussichtspunkt Kreuz). In der Festung ist das Besucherzentrum untergebracht, das einen Einblick in die Geschichte der Burg bietet.
  • Die Arabischen Bäder. Sie sind die größten und am besten erhaltenen Bäder Spaniens. Sie wurden im 11. Jahrhundert während der Herrschaft von Abd ar-Rahman II. erbaut. Sie befinden sich im Untergeschoss des Villardompardo-Palastes, mitten im historischen Zentrum der Stadt. Sie erstrecken sich über eine Fläche von 450 Quadratmetern. Anhand der erhaltenen Überreste almohadischer Dekoration in einigen Räumen lässt sich schließen, dass sie gegen Ende des 12. Jahrhunderts restauriert wurden. Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert, als sie nicht mehr als Bäder dienten, wurden die Räume als Gerbereien genutzt. Später, Ende des 16. Jahrhunderts, errichtete Don Fernando de Torres y Portugal, Graf von Villardompardo und Vizekönig von Peru, seinen Palast über den Bädern. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden sie zusammen mit einigen angrenzenden Häusern als Teil eines Frauenhospizes genutzt. 1913 wurde ein kleiner Teil der Bäder entdeckt, und wenige Jahre später wurden sie zum Nationaldenkmal erklärt.Heute, nach ihrer Restaurierung, für die sie mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet wurde, teilt sie sich die Räumlichkeiten mit dem Kulturzentrum „Arabische Bäder“, in dem das Museum für Volkskunst und -bräuche sowie das Internationale Museum für Naive Kunst untergebracht sind.
  • Die Ankleide Jesu. Die Ankleide und die Klosterkirche San José sind die einzigen erhaltenen Überreste des ehemaligen Klosters San José der Unbeschuhten Karmeliten, das im 16. Jahrhundert gegründet wurde. Die kürzlich restaurierte Kirche, deren Fassade typisch für die Karmeliter ist und eine Nische aufweist, beherbergt die Kapelle und das Ankleidezimmer Jesu. Diese wurden im 17. Jahrhundert errichtet, um die berühmte Renaissance-Skulptur unseres Vaters Jesus von Nazareth (El Abuelo) aufzunehmen, die der Bruderschaft gehörte, die 1588 im selben Kloster San José gegründet wurde. Das Bildnis wird in den frühen Morgenstunden des Karfreitags in einer Prozession vor Tausenden von Gläubigen und Verehrern getragen. Eine wunderschöne Terrakotta-Skulptur des Heiligen Josef, geschaffen von dem berühmten Keramiker Paco Tito, schmückt die Fassade.
  • Die Kirche La Magdalena. Sie war während der islamischen Zeit die Hauptmoschee der Stadt und wurde nach der christlichen Eroberung in eine Pfarrkirche umgewandelt. Ihre Hauptfassade und ihr Innenraum sind im gotischen Stil gehalten. Das alte arabische Minarett ist in einem seiner Türme noch erkennbar. Es beherbergt Kunstwerke von besonderem Interesse, darunter die Kalvarienbergszene „El Indaco“ von Jacobo Florentino, ein Relief der Jungfrau von der Säule, das Pedro Machuca zugeschrieben wird, den Christus der Barmherzigkeit aus dem 16. Jahrhundert, ein Werk von Salvador de Cuellar, und die Maria Magdalena aus dem 18. Jahrhundert von Mateo de Medina. Der Hof der ehemaligen Moschee mit seinem rechteckigen Waschbecken wurde in der christlichen Ära auch anderweitig öffentlich genutzt und im 20. Jahrhundert mit einem kleinen Garten und Goldfischen verziert.
  • Die Kirche San Bartolomé ist eine der ältesten noch erhaltenen Kirchen in der Provinz Jaén. Dieses religiöse Bauwerk stammt aus dem Mittelalter und besticht durch seine barocke Fassade und das Interieur im Mudéjar-Stil. Im Inneren befindet sich ein beeindruckendes Taufbecken aus glasierter grüner Keramik mit gotischen Inschriften aus dem 15. Jahrhundert.
  •  
  • Provinzratspalast. Dieser Palast wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom Architekten Jorge Porrua erbaut. Ursprünglich beherbergte er das Kloster San Francisco, das im 13. Jahrhundert von König Ferdinand III., dem Heiligen, in Auftrag gegeben worden war. Ein Jahrhundert später schenkte Peter der Grausame ihn den Franziskanermönchen. Mit der Konfiszierung des Kirchenbesitzes ging er in öffentlichen Besitz über und wurde schließlich Sitz des Provinzrats. Heute sind der Innenhof und die unteren Galerien für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • ​​Oppidum von Puente Tablas. Die befestigte Stadt Puente Tablas liegt 4 Kilometer von Jaén entfernt. Über dreißig Jahre Forschung haben den hohen kulturellen Wert der Stätte durch ihre lange Besiedlungsgeschichte von der Bronzezeit bis zur islamischen Zeit belegt, wobei die iberische Periode, insbesondere das 4. Jahrhundert v. Chr., die bedeutendste Phase darstellt. In dieser befestigten iberischen Stadt können Sie mehr über das Leben der Iberer am oberen Guadalquivir erfahren und eine der imposantesten Befestigungsanlagen bewundern, von der über 300 Meter erhalten sind und deren Mauer über 5 Meter hoch ist. Besucher können die Stadt zu Fuß erkunden, indem sie dem Weg folgen, den einst die Bewohner des Oppidums beschritten, und durch das bekannte Sonnentor gehen.
Naturaleza

Die Hälfte der Gemeinde Jaén liegt im Gebirge der Sierras Béticas. Dies wird besonders deutlich, wenn man die Umgebung der Stadt vom Schloss auf dem Monte Santa Catalina aus betrachtet, einem hervorragenden Aussichtspunkt mit Panoramablick über die Region.

Im Süden erstrecken sich die Berge und Felsgipfel, die die stadtnahen Parks Santa Catalina und Monte la Sierra bilden. Dieses Gebiet bietet eine Vielzahl von Bergrouten und Wanderwegen in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums.

Im Norden erstreckt sich die Landschaft mit sanft abfallenden Hügeln, die mit jahrhundertealten Olivenbäumen bewachsen sind. Weiter entfernt weichen diese Kiefern, Terpentinbäumen und Steineichen, die die Ankunft der Berge ankündigen. Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Klettern und Klettersteige stehen den Einwohnern von Jaén und Touristen in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums zur Verfügung.

Fiestas y Eventos

Die Freudenfeuer und der Internationale Stadtlauf „San Antón Night“, der zum nationalen touristischen Interesse erklärt wurde, finden am Wochenende um den 17. Januar statt. Über 12.000 Läufer genießen die lebhafte Atmosphäre entlang der Strecke: Musik, Fackeln, die herzliche Unterstützung der jubelnden Menschen… Später werden in den verschiedenen Vierteln und auf den Plätzen der Stadt Freudenfeuer entzündet. Um sie herum wird gesungen und getanzt, wobei die „Melenchones“ besonders beliebt sind. Man teilt Produkte vom Schweineschlachten, lokalen Wein und Rosetas (Popcorn) – alles in einer großartigen Atmosphäre, die perfekt ist, um besondere Momente zu teilen.

Karneval. Die Karnevalsfeierlichkeiten in der Stadt blicken auf eine über 700-jährige Geschichte zurück. Über einen Monat lang ziehen Karnevalsgruppen, Satiregruppen und andere Karnevalskünstler durch die Straßen zum Darymelia-Theater, wo sie im Rahmen des vom Stadtrat organisierten Wettbewerbs ihre Protest-, Satire- und humorvollen Lieder vortragen. Gruppen und Einzelpersonen nehmen außerdem am Kostümwettbewerb teil, was die Zuschauer des Umzugs im Stadtzentrum begeistert. Die Karwoche in Jaén ist ein bedeutendes religiöses, soziokulturelles und touristisches Ereignis. Die Bruderschaften und Konfraternitäten der Stadt repräsentieren ein Erbe, das bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht und sich durch die Schönheit und Qualität ihrer Skulpturen auszeichnet. Sie wurde zum nationalen und andalusischen Tourismusfestival erklärt. Einundzwanzig Bruderschaften und Konfraternitäten nehmen von Palmsonntag bis Ostersonntag an den Prozessionen teil. Einer der ergreifendsten Momente findet in den frühen Morgenstunden des Karfreitags mit der Prozession von El Abuelo (dem Großvater) statt.

 

Die Internationale Messe für Olivenöl und verwandte Industrien (Expoliva), die alle zwei Jahre auf dem Messegelände in Jaén stattfindet, zählt zu den weltweit wichtigsten Messen der Branche. Vier Tage lang treffen sich Landwirte, Maschinenhersteller, Transportunternehmen, eine Olivenölausstellung aus aller Welt, Konferenzen, ein wissenschaftliches Symposium und vieles mehr – ein bedeutendes Ereignis, das unsere Stadt ins Zentrum des Olivenanbaus und der Olivenölindustrie rückt.

Der San-Lucas-Markt hat seine Ursprünge im 14. Jahrhundert und verdankt seine Ausrichtung einem Privileg, das König Heinrich IV. von Kastilien der Stadt gewährte. Ursprünglich wurde er im August, zur Erntezeit, gefeiert. Ab dem 19. Jahrhundert fand der Markt im Oktober, zeitgleich mit dem Viehmarkt, statt. Vom 12. bis 18. Oktober gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Stierkämpfen, Konzerten, Theateraufführungen und vielem mehr. Auf dem Alfonso-Sánchez-Festgelände sind zahlreiche Stände aufgebaut, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Dort können Sie typische Gerichte probieren, in ausgelassener Atmosphäre tanzen oder die Fahrgeschäfte nutzen. Auch auf dem Festgelände „La Vestida“ gibt es Stände. Musik ist tief in der Stadt verwurzelt, wie das Herbstfest, der renommierte Internationale Klavierwettbewerb Jaén, Oleosónica, Jaén Sounds Like Opera, das Bolero- und Hispanoamerikanische Musikfestival und viele weitere Musikreihen, die das ganze Jahr über stattfinden, beweisen … sowie das Internationale Jazzfestival Jaén: „Jazz zwischen Olivenbäumen“.

Weitere Veranstaltungen und Festivals:

  • Die Freudenfeuer des Heiligen Antonius am 17. Januar. Zwischen Gesang und Tanz, wobei „Melenchones“ besonders beliebt sind, wird gelacht, geplaudert und Popcorn („Rosetas“) geteilt. Es handelt sich um ein Fest von nationalem touristischem Interesse.

Die Maikreuze. Eine Tradition, die Nachbarn zusammenbringt, um ihre Kreuze neben Kirchen, auf Plätzen und anderen besonderen Orten der Stadt aufzustellen und zu schmücken. Einheimische und Besucher flanieren entlang der Kreuze, um an den Feierlichkeiten und der lebhaften Atmosphäre mit ihren Speisen und der Gemeinschaft teilzunehmen. Auch die jüngsten Mitglieder der Gemeinde haben am Freitagnachmittag ihren großen Auftritt. Sie ziehen mit ihren kleinen, mit Bildern ihrer Verehrung (Kreuze, Christusfiguren, Jungfrauen) geschmückten Wagen durch die Hauptstraßen der Stadt. Zivile, religiöse und militärische Würdenträger, in Mantillen gekleidet, nehmen ebenfalls an der Prozession teil und erfreuen die Zuschauer.

  • Fronleichnam.
  • Fest zu Ehren der Jungfrau von der Kapelle, der Mitpatronin der Stadt. Die Feierlichkeiten finden im beliebten Viertel San Ildefonso statt und verbinden die religiöse Verehrung der Schutzpatronin mit dem ausgelassenen Feiern in Jaéns typischem Gastronomieviertel, wo sich zahlreiche Bars und Restaurants aneinanderreihen.Händler bieten auf den Straßen ihre besten Gerichte an. Die Stadtverwaltung organisiert ihrerseits während der gesamten Feria-Tage ein umfangreiches Programm mit touristischen und kulturellen Aktivitäten. Jedes Jahr am 11. Juni veranstaltet der Kulturverein Lola Torres (Chöre und Tänze) eine Blumenopferung für die Jungfrau Maria. Die Teilnehmer ziehen in traditionellen Trachten – Pastira (für sie) und Chirrri (für ihn) – gemeinsam mit anderen Einwohnern von Jaén durch die Straßen. Zum Abschluss tanzen sie vor dem Bildnis den Bolero von Jaén. Am Nachmittag wird die Jungfrau in einer Prozession durch die Innenstadt zur Kathedrale getragen.
  • Am 25. November ist der Gedenktag der Heiligen Katharina. Das Fest der Mitpatronin von Jaén wird auf dem Santa Catalina-Hügel gefeiert. Nach der Prozession hinauf zur Burg beginnen die religiösen Feierlichkeiten mit einer Messe. Anschließend können die Besucher an den Ständen und Bars rund um die Burg eine Vielzahl an Gerichten genießen, darunter typische gegrillte Sardinen, Barbecue, „Patatas a lo pobre“ (ein einfaches Kartoffelgericht) und Paella – alles in einer wunderbar geselligen Atmosphäre.

Ab Anfang Dezember herrscht in der Stadt eine fantastische Weihnachtsstimmung. Die Weihnachtsbeleuchtung wird eingeschaltet und ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Straßenmusik, Theateraufführungen und vielem mehr für Jung und Alt startet. Die zentrale und beliebte Carrera-Straße ist festlich geschmückt und heißt alle Besucher willkommen, die mit den Einwohnern von Jaén fröhliche Momente der Gemeinschaft erleben möchten. Ab Anfang Dezember ist die Stadt von einer fantastischen Weihnachtsstimmung erfüllt.

  •  
Gastronomía

Die Gastronomie von Jaén ist vielfältig und basiert auf der mediterranen Küche, in der natives Olivenöl extra den Gerichten ein besonderes Aroma und einen einzigartigen Geschmack verleiht.

Zu den herausragendsten Gerichten zählen:

  • Pipirrana, zubereitet aus gewürfelten, reifen Tomaten mit einer Sauce aus Olivenöl, grüner Paprika, Ei, Knoblauch und Salz. Sie kann mit geriebenem Ei und optional Thunfisch garniert werden.
  • Hausgemachte Rebhuhnpastete.
  • Migas mit Beilagen.
  • Rührei mit Saubohnen und iberischem Schinken.
  • Saubohnen, Wildkräuter oder Spinat mit Pinienkernen – ein Beweis für die Vielfalt der Gemüsegärten von Jaén.
  • Gebratenes Zicklein, Huhn, Ziege oder Lamm.
  • Forelle aus den Flüssen von Jaén.

Unter den Gebäckspezialitäten sind süßer Brei, gebratene Milch und natürlich die Klostergebäcke (von den Bernardinerinnen, den Klarissen und den Karmelitinnen) zu erwähnen.

Wenn Sie etwas anderes probieren möchten, finden Sie im Viertel San Ildefonso zwei mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurants: „Bagá“ und „Dama Juana“.

 

Historia

Die menschliche Besiedlung der heutigen Stadt lässt sich bis in die Kupferzeit, auch Chalkolithikum genannt, zurückverfolgen, als mehrere Dörfer in der Gegend verstreut lagen. In der Nähe der Stadt wurden Höhlenmalereien und Überreste megalithischer Bauwerke gefunden.

Otra información

Jaén ist eine Stadt, die von Legenden durchdrungen ist, die tief in der Seele ihrer Bewohner verwurzelt sind. Die wohl bekannteste dieser Legenden ist die des „Lagarto de la Malena“ oder „Lagarto de Jaén“. Ihr Einfluss ist so groß, dass sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt geworden ist und sich in Architektur, Paraden und Konzerten widerspiegelt. Sie basiert auf der Geschichte eines Drachen (einer Echse), der die Bevölkerung terrorisierte und den die Einwohner schließlich mit List und Tücke vertrieb.

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Jabalquinto

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Descripción
Breve descripción

Eine Gemeinde im Süden der Nordregion, deren Gebiet fast flach ist und eine typische Landschaft des Olivenanbaugebiets aufweist. Das Stadtzentrum liegt auf einem Hügel und bietet einen weiten Panoramablick auf fast zwanzig umliegende Dörfer. Jabalquinto verfügt zudem über bewässerte Flächen in den Auen der drei Flüsse Guadiel, Guadalimar und Guadalquivir, die das Gebiet durchqueren. Die Haupteinnahmequelle ist die Landwirtschaft, vorwiegend mit Olivenhainen, sowie der Anbau von Industriepflanzen wie Zuckerrüben und Baumwolle. Unter den architektonischen Schätzen der Stadt sticht die Pfarrkirche Mariä Verkündigung hervor, die im 16., 17. und 18. Jahrhundert erbaut wurde und eine interessante Renaissancefassade aufweist. Ebenfalls sehenswert ist der Palazzo Jabalquinto, dessen Bau im 15. Jahrhundert von der Familie Benavides begonnen und von den Grafen von Benavente fortgesetzt wurde.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 617 373
Sitio web
www.jabalquinto.es
Fax
953 618 004
Ubicación
Nombre
Jabalquinto
Latitud
38.019570
Longitud
-3.727590
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.72759 38.01957)
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Curiosidades

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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Morena/Sierras de Andújar und Despeñaperros
Entfernung zur Hauptstadt (km): 40
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 490
Fläche (km²): 73
Bevölkerung: 2.583
Demonym: Jabalquiteños oder Jabalquinienses
Postleitzahl: 23712

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Cultura
  • Pfarrkirche der Menschwerdung. Ihr Bau begann im 16. Jahrhundert, doch das Bevölkerungswachstum ab dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts machte eine umfangreiche Erweiterung notwendig, die im 19. Jahrhundert abgeschlossen wurde. Das ursprüngliche Gebäude ist ein rechteckiges Langhaus mit einem Tonnengewölbe, das auf Bögen ruht, welche wiederum auf Strebepfeilern ruhen. Der Chorraum, der durch einen halbrunden Bogen zugänglich ist, ist ein viel späterer Anbau, und seine Apsis wird durch dreipassförmige Fenster erhellt. Das Portal, das wichtigste Element der Kirche, ist im Renaissancestil gehalten und stammt aus dem Jahr 1577. Es besteht aus einem halbrunden Bogen mit Kämpfern und einem markanten Schlussstein, flankiert von kannelierten korinthischen Säulen auf Sockeln. Bekrönt wird es von einem Gebälk mit vorspringenden Elementen an den Enden im ersten Geschoss und einem großen Wappen mit dem Bildnis der Jungfrau Maria, das von einem dreieckigen Giebel und kleinen Fialen bekrönt wird. Der Jabalquinto-Palast ist das Wahrzeichen der profanen Architektur dieser Gemeinde, die strategisch günstig zwischen den Flüssen Guadalquivir und Guadalimar liegt. Der Bau begann im 15. Jahrhundert, er wurde im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut und zeigte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutliche Verfallserscheinungen. Die Familie Benavides, die das Anwesen nach dem Kauf von Baeza erwarb, war der Initiator des Palastes. Sie wollte ihre Macht durch den Bau des Palastes an der Stelle der ehemaligen Festung demonstrieren und vererbte ihn Jahrhunderte später an die Grafen von Benavente. Die Fassade besteht aus einer zweigeschossigen Mauer mit rechteckigen Öffnungen und Gittern, in die zwei Türen führen. Die Haupttür rechts, ein Doppelbogenportal, wird von schlanken Pilastern mit zurückgesetzten Säulen auf Sockeln flankiert und von einem Gebälk mit vorspringenden Elementen an den Enden bekrönt, das durch den Anbau eines Balkons im Jahr 1856 teilweise beschädigt wurde. Zwei große Wappen mit dem für das 16. Jahrhundert typischen Lederschnitt vervollständigen die Fassade. Die andere, noch schlichtere Tür besteht aus einem Sturzbogen aus langen Keilsteinen, eingerahmt von Pilastern und einem Gesims. Sie beherbergt heute das Rathaus. Die Pracht des Benavides-Palastes und die schlichte Architektur der Kirche der Menschwerdung bilden einen starken Kontrast zur Einfachheit der ländlichen Wohnhäuser in der Gemeinde.
Naturaleza

Jabalquinto liegt südlich der Sierra Morena. Die Landschaft ist typisch für die Olivenhaine der Provinz Jabalquinto, eingebettet zwischen dem östlichen Teil der Sierra Morena und dem Oberlauf des Guadalquivir. Der Fluss Guadalquivir bildet die südliche und westliche Grenze der Gemeinde.

Das Gebiet um Jabalquinto zeichnet sich durch sanft hügeliges Gelände aus, das von einem zentralen Hügel dominiert wird. Dieser Hügel ist mit 496 Metern der höchste Punkt der Gemeinde und beherbergt das Stadtzentrum. Mehrere Bäche fließen die Südhänge des Hügels hinab und münden in die Flüsse Guadalimar und Guadalquivir, während der Fluss Guadiel der Hauptwasserlauf an den Nordhängen ist.

 

Die Hauptattraktion der Region liegt in El Veredón–La Barca, historisch bekannt als Camino de los Romanos (Römerstraße), da die antike Römerstraße Cástulo und Iliturgi mit Hispalis (Sevilla) verband. Sie befindet sich am rechten Ufer des Guadalquivir und zeichnet sich durch die typische Ufervegetation aus Pappeln, Schilf, Rohrkolben und Tamarisken sowie Eukalyptusbäumen aus. Weiter flussabwärts findet man weitere häufige Arten wie Andorn, Duftöl und Süßholz. Durch die Nähe der Olivenhaine hat die Gegend viel von ihrem früheren Charme eingebüßt, doch der Abstieg zum Flussufer bietet einen idealen Ort, um die Natur zu genießen. Nur wenige Tierarten, die an den Fluss und seine Umgebung gebunden sind, haben überlebt. Frösche sind selten geworden, und die Viper kann man noch schwimmen sehen. Die häufigsten Vögel in diesem Gebiet sind die Bachstelze, die Gebirgsstelze und der Grauschnäpper.

 

Fiestas y Eventos

Jabalquinto war schon immer eine Stadt, die sich durch ihre Lebensfreude, ihre herzliche Gastfreundschaft und die rege Teilnahme ihrer Bürger an den wichtigsten Festen auszeichnet. Zu den Festlichkeiten zählen unter anderem:

  • Lichtmess, das am 2. Februar stattfindet. An diesem Tag werden Freudenfeuer entzündet, die den Beginn des traditionellen Festzyklus der Stadt markieren.
  • Die Karwoche, in der vor den Prozessionen die „Proklamationen“ gesungen werden. Unter diesen Festen sticht das Fest „El Paso“ hervor, das am Karfreitag stattfindet und die Begegnung zwischen dem Bild Jesu und dem seiner Mutter darstellt. Die Einwohner von Jabalquinto hegen eine besondere Verehrung für Jesus Christus von Nazareth, den sie als Schutzpatron ihrer Stadt verehren. San Isidro wird am 15. Mai gefeiert. Es ist ein vorwiegend landwirtschaftliches Fest, das mit einem Umzug geschmückter Festwagen begangen wird.
  • Fronleichnam Es ist ein Fest, an dem die eucharistische Prozession an den Altären vorbeizieht, die die Einwohner vor ihren Häusern aufstellen.
  • Fest und Jahrmarkt zu Ehren unseres Vaters Jesus von Nazareth, gefeiert am 26. Juli. Es ist beeindruckend, das Bildnis Mitte Juli in einer Prozession zu sehen, und es erinnert an andere Feste im Frühling.
Gastronomía

Diese Stadt möchte ihrer traditionellen Küche treu bleiben und den Brauch bewahren, bestimmte Gerichte bei einigen ihrer wichtigsten Feste zu essen:

  • Guiñapos ist ein altmodisches, mehliges Gericht, das andernorts auch Andrajos, Harapos oder Tallarines genannt wird. Es besteht im Wesentlichen aus einem Teig aus Mehl, Wasser und etwas Salz, der zu sehr dünnen Streifen oder Stücken geformt wird. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit Stofffetzen erhält es diese Namen. Diese Mischung wird schließlich in einer Brühe gekocht, deren Hauptzutaten die eines Sofritos aus Paprika, geschälten und gehackten Tomaten, Zwiebelscheiben und Knoblauch sind. Beim Kochen werden getrocknete Paprika und Paprikapulver sowie Stücke von Kleinwild wie Hase, Kaninchen, Rebhuhn und, falls Fastenzeit ist, Kabeljau und sogar Muscheln hinzugefügt. Dieses Gericht ist ein Überbleibsel der traditionellen Küche. Kichererbsen-Kabeljau-Eintopf ist ein typisches Gericht für Gründonnerstag und Karfreitag. Gebratener oder geschmorter Kabeljau ist einer der beliebtesten Fische in der Fastenzeit und der Karwoche. Kabeljau ist einer der beliebtesten Fische, die während der Fastenzeit und der Karwoche gegessen werden.
  •  
  • Schlachtprodukte: Obwohl die Anpassung an die Moderne und die Nähe zu Großstädten dazu beitragen, dass dieser Brauch mit moderneren Methoden gepflegt wird, gibt es immer noch Menschen, die den „authentischen“ Charakter bewahren und ihre Schlachtung mit modernen Mitteln, aber im festlichen Geist vergangener Zeiten durchführen – in dem letzten Versuch, die Merkmale zu erhalten, die die Wärme des Herdes und die ältesten Schränke überdauert haben.

Zu den sogenannten „frittierten Früchten“ gehören:

  • Borracuelos, diese werden zu festlichen Anlässen zubereitet. Sie werden so genannt, weil sie vor dem Frittieren in Weißwein und Muskateller eingelegt werden.
  • Hausgemachte Muffins, die die Vorabendfeier von Gründonnerstag und Karfreitag versüßen.
  • Huevos moles werden aus Eigelb hergestellt, dem Honig oder Zucker, Milch, Mehl und Zimt hinzugefügt werden.
Historia

Sowohl die gefundenen Überreste als auch die Nähe zu drei Flüssen und die Lage auf einem Hügel mit Blick auf fast zwanzig umliegende Gemeinden machen eine menschliche Besiedlung des Gebiets um Jabalquinto seit der Jungsteinzeit sehr wahrscheinlich.

Ob es sich um ein iberisches Oppidum handelte, ist nicht bestätigt, aber es ist belegt, dass sich dieser Ort an der Römerstraße zwischen Cástulo und Cádiz befand. Das Gebiet um Jabalquinto diente als Rastplatz an der römischen Quelle, wo Mensch und Tier ihren Durst stillen konnten.

 

Nach der Ankunft der Araber wurden die fruchtbaren Ebenen in der Nähe der Flussbetten, die bereits von den Römern gerodet worden waren, kultiviert. Sie erweiterten sogar die bewässerten Flächen durch den Bau von Wasserrädern und die Kanalisierung des Bewässerungswassers.

Die Gründung der Stadt Jabalquinto im 14. Jahrhundert ist eng mit der Entstehung der Herrschaft von Día Sánchez de Biedma verbunden. Dieser erhielt vom Rat von Baeza die Herrschaft über die ehemaligen islamischen Dörfer Estivel und La Ventosilla mit dem Auftrag, sie wieder zu besiedeln.

Día Sánchez de Biedma vermachte diese Siedlungen seinem Sohn, Manuel de Benavides, der bereits 1446 als erster Herr von Jabalquinto amtierte. Im Laufe des 16. Jahrhunderts, mit der Zunahme gerodeter und kultivierter Flächen, wuchs auch die Bevölkerung und stieg von 120 Einwohnern auf 1200 im 17. Jahrhundert.

Im 18. Jahrhundert ging die Bevölkerung aufgrund der hohen Steuern, die die Bauern zahlen mussten, zurück. Dieser demografische Rückgang wurde jedoch bald überwunden, und mit der Diversifizierung der Anbaukulturen, in der Olivenhaine häufiger angebaut wurden als Getreide, erholte sich die Bevölkerung und erreichte in den 1950er Jahren ihren Höchststand von 3.725.

 

Ab diesem Zeitpunkt begann die Bevölkerung aufgrund verschiedener Faktoren – der Nachkriegszeit, des Rückgangs der Verkaufspreise für landwirtschaftliche Produkte, jahrelanger Missernten und der einsetzenden Auswanderung sowohl in die stärker industrialisierten Städte Spaniens als auch ins Ausland – zu sinken und liegt derzeit bei 2.039.

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Huelma

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Huelma ist eine bedeutende Stadt im südlichen Teil der Sierra Mágina, direkt an der Provinzgrenze zu Granada. Der nördliche Teil der Gemeinde gehört zum Naturpark Sierra Mágina, dessen Höhenlage über 2.000 Meter liegt und bis zum Fluss Jandulilla im Osten der Gemeindegrenze abfällt. Solera wurde 1975 nach Huelma eingemeindet. Huelma ist wirtschaftlich eine wichtige Gemeinde der Region. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist die Herstellung von Holzmöbeln mit nationalen und internationalen Märkten, die sich trotz Krisenzeiten immer wieder neu erfinden konnte. Auch die Keramik- und Textilindustrie spielen eine bedeutende Rolle. Die Stadt verfügt über ein großes Potenzial für Kultur-, Natur- und Sporttourismus.

Die Landwirtschaft bietet die meisten Arbeitsplätze, gefolgt vom Dienstleistungssektor. Olivenhaine sind die am weitesten verbreitete Anbaukultur, gefolgt von Getreide, während Obstplantagen und Gemüsegärten eine untergeordnete Rolle spielen. Im Industriesektor befindet sich eine Olivenölabfüllanlage, die zur Ursprungsbezeichnung Sierra de Mágina gehört.

Auch die Viehzucht spielt eine wichtige Rolle; Schafe, Ziegen und Schweine werden gehalten. Besonders hervorzuheben ist die Zucht der Montesina-Schafe, die in den Bergregionen der Provinz Granada und im Süden der Provinz Jaén beheimatet sind. Huelma ist ein absolutes Muss auf der Reise „Reise in die Zeit der Iberer“, denn hier befindet sich in der Gegend „Cortijo Pajarillo“ eine iberische Ausgrabungsstätte aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.

Was das historische und künstlerische Erbe betrifft, so sticht die Burg hervor, die auf einem steilen Felsvorsprung thront. Auch die Pfarrkirche der Unbefleckten Empfängnis aus dem 16. Jahrhundert ist sehenswert.

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953 390 210
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Entfernung zur Hauptstadt (km): 50
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 1100
Fläche (km²): 250
Einwohnerzahl: 6051
Bevölkerungsname: Huelmenses
Postleitzahl: 23560

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Cultura

Das wunderschöne Stadtzentrum von Huelma, bestehend aus einem Netz von Straßen und weißen Häusern, die sich unterhalb der Ruinen der Burg erstrecken, bildet ein harmonisches und reizvolles Ensemble, das 1971 zum Historisch-Künstlerischen Denkmal erklärt wurde.

Zu ihrem reichen Erbe zählen unter anderem:

  • Die Burg von Huelma oder Alburquerque. Sie liegt am Stadtrand von Huelma auf einem Hügel mit Blick über die gesamte Stadt. Die heutige Festung wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts vom Stadtherrn, dem Herzog von Alburquerque, erbaut. An dieser Stelle stand einst eine muslimische Burg, von der nur noch Teile der Mauer und die große Zisterne im Inneren erhalten sind. Sie hatte einen viereckigen Grundriss und vier zylindrische Türme, je einen an jeder Ecke, die durch Mauerabschnitte und ein Portal mit einem halbrunden Bogen im Erdgeschoss miteinander verbunden waren. An ihrer Westseite ruht sie direkt auf einem großen, steilen Felsen, der bereits eine imposante Festung bildet.

     

    Die Kirche der Unbefleckten Empfängnis gilt als Juwel der Renaissance-Architektur in der Provinz Jaén. Die bedeutendsten Künstler ihrer Zeit wirkten an ihrem Bau mit: Diego de Siloé, Francisco del Castillo der Ältere, Andrés de Vandelvira und Francisco del Castillo der Jüngere. Das Gebäude hat einen basilikaartigen Grundriss mit drei Schiffen. Die Apsis der Kirche mit ihrer flachen Giebelwand ist mit einem Kassettengewölbe überspannt. Die Südfassade ist bemerkenswert elegant und harmonisch gestaltet und orientiert sich an italienischen Vorbildern. Sie besitzt einen achteckigen Glockenturm.

    Iberisches Heiligtum von Pajarillo

    Das iberische Heiligtum von Pajarillo ist ein iberisches Oppidum aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., das im Weiler Cabritas de Huelma gefunden wurde. Die Skulpturen befinden sich heute im Provinzmuseum von Jaén. Zu sehen sind ein Wolf, ein Krieger, zwei Greifen, ein Junge und ein Raubtier. Das Heiligtum liegt im Tal des Flusses Jandulilla, der einstigen Handelsroute zwischen Murcia und dem Guadalquivir-Tal.

    Castell Solera: Hier, auf einem Hügel, befinden sich die Überreste einer Nasridenburg aus dem 13. Jahrhundert. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick über das Tal, wo die Flüsse Jandulilla und Gargantón zusammenfließen.

    Einsiedelei Unserer Lieben Frau von Fuensanta Etwa 7 km von der Stadt entfernt, im Herzen der Sierra Mágina, liegt das Heiligtum von Fuensanta, das Zentrum der Verehrung für die Einwohner von Huelma, denn es ist die Heimat ihrer verehrten Schutzpatronin.

Naturaleza

Ein bedeutender Teil der Gemeinde Huelma wird von Süden nach Norden vom Fluss Jandulilla durchflossen, der sie in zwei etwa gleich große Gebiete teilt. Am linken Ufer liegen die Sierra Mágina und die Stadt Huelma. Am rechten Ufer befinden sich die Sierra de Cabra und die Altstadt von Solera. Rund 10 % der Gemeindefläche gehören zum Naturpark Sierra Mágina. Mehrere markierte Wanderwege, wie der Kurweg Cordel del Salado, der Borregueras-Pfad und der Weg zum Gipfel des Pico Mágina, bieten atemberaubende Panoramablicke auf die Region.

 

Die Routen durch die Karstlandschaften der Sierra Mágina ermöglichen es uns, Wiesen, Buschland, Wacholderhaine und die Gipfelvegetation (Bleiwurz, Ginster, Bergwinde, Thymian und Luzerne-Sandkraut) sowie Karstformationen, Schneegruben, Habichtsadler, Steinschmätzer und Ringdrosseln zu beobachten.

Die tiefer gelegenen Gebiete sind hauptsächlich mit Oliven- und Mandelbäumen bedeckt, obwohl auch Steineichen, Gall-Eichen, Aleppo-Kiefern und Kiefernwälder häufig vorkommen.

Fiestas y Eventos
  • Die Karwoche, die in der Region einen einzigartigen Charakter besitzt, wird von zahlreichen Bruderschaften begangen, und ihre Prozessionen werden von vielen Einwohnern besucht, sei es aus Frömmigkeit oder Tradition.
  • Maifeste und Septemberwallfahrt. Dies sind die Festlichkeiten zu Ehren der Jungfrau von Fuensanta, der Schutzpatronin von Huelma. Am ersten Sonntag im Mai werden die Statuen der Jungfrau von Fuensanta und der Heiligen Lucia vom Heiligtum in die Pfarrkirche überführt. Jedes Jahr nehmen mehr Festwagen und Pilger daran teil. Am ersten Sonntag im September findet die Wallfahrt zum Heiligtum der Jungfrau von Fuensanta statt. Seit dem 16. Jahrhundert organisiert die Bruderschaft Unserer Lieben Frau von Fuensanta und der Heiligen Lucia diese Wallfahrt, die jedes Jahr am ersten Sonntag im September stattfindet. Die Feierlichkeiten beginnen mit dem Empfang der angeschlossenen Bruderschaften von Cambil, Solera und Torres, gefolgt von der Prozession zum Heiligtum. Nach der Eucharistie wird die Marienstatue in einer Prozession getragen, begleitet von der Statue der Heiligen Lucia auf ihrem Thron. Traditionell verbringt man einen Tag auf dem Land, an dem man das Wasser aus dem Brunnen des Heiligtums trinken muss, dem zahlreiche Wunder zugeschrieben werden. Karneval. Er ist sehr beliebt. Seit 1989 findet neben Tänzen auch ein Wettbewerb der Chirigota- und Comparsa-Gruppen statt. Zum Abschluss der Feierlichkeiten wird das „Karnevalsfilet“ gefeiert. Augustmesse. Auch bekannt als San-Agustín-Fest. Im Rahmen der Feierlichkeiten findet die Expohuelma-Messe statt, und der Wettbewerb „La Serranilla de Mágina“ wird ausgetragen. Volksfeste in den Gemeinden: Jedes der zu Huelma gehörenden Dörfer feiert sein eigenes Fest: Im Mai findet das San-Isidro-Fest in Solera statt; im Juni das Fest in Cabritas de Huelma; im Juli die Feste in La Calesera und La Unión Plaza Nueva; und im August wird das Auswandererfest in Solera, La Villa und Campo del Moral gefeiert.
Gastronomía

Die Gastronomie von Huelma ist köstlich und vielfältig. Besonders hervorzuheben sind herzhafte Gerichte wie „Andrajos“, Eintöpfe mit Saubohnen und Kabeljau, Zicklein in Knoblauchsauce, Andrajos mit Kabeljau und Andrajos mit Hase. „Bacalao Encebollao“ (Kabeljau mit Zwiebeln) ist ein typisches Gericht der Karwoche. Huelmas Gastronomie ist köstlich und vielfältig.

Im Bereich der Süßspeisen gibt es eine große Vielfalt an Leckereien: Roscos (ringförmiges Gebäck), Flores (blütenförmiges Gebäck), Borrachuelos (süße Krapfen), Perrunas (Mandelkekse), Polvorones (Mürbeteigkekse), Mantecados (Mürbeteigkekse), Huevos Moles (süßes Eigelbgebäck), Papajotes (süße Krapfen), Membrillo (Quittenpaste), Gachas (Brei) und das traditionelle Hornazo (Osterbrot) für Ostersonntag.

Historia

Einer der wichtigsten Meilensteine ​​in der Geschichte von Huelma ist die Existenz eines heldenhaften iberischen Heiligtums auf dem Hügel „El Pajarillo“, das auf das 4. Jahrhundert v. Chr. datiert werden kann. Dieses Heiligtum bildete das Tor zu einem Gebiet, das von einem iberischen Aristokraten am Fluss Jandulilla kontrolliert wurde und dessen Hauptsitz sich in Úbeda befand. Später, in der römischen Zeit, im 3. Jahrhundert n. Chr., wurde das obere Jandulilla-Tal mit kleinen landwirtschaftlichen Betrieben und Viehzucht wiederbesiedelt.

Während der muslimischen Herrschaft erlebte Huelma eine Blütezeit. Nach der Eroberung der Iberischen Halbinsel durch die Muslime entstand die heutige Siedlung um den Hügel, auf dem sich die Burg befindet. Diese muslimische Befestigungsanlage spielte eine Schlüsselrolle in den Grenzkonflikten des Mittelalters zwischen den Königreichen Kastilien und Granada. Die Nasriden hielten die Stadt bis 1438, als sie von Íñigo López de Mendoza, dem 1. Marquis von Santillana, erobert wurde. König Johann II. verlieh sie ihm als Herrschaft, und Jahre später, 1474, erhob Heinrich IV. diese Herrschaft zur Vizegrafschaft und schließlich zur Grafschaft, verliehen an Beltrán de la Cueva, den 1. Herzog von Albuquerque. Daher wurde die Burg zu dieser Zeit auf den Überresten der alten muslimischen Festung errichtet und ist auch als „Burg der Herzöge von Albuquerque“ bekannt. Nach dem Ende des Krieges von Granada im Jahr 1492 erlebte Huelma in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts dank der Wiederbesiedlung und der Kultivierung neuer Ländereien eine Phase politischer und wirtschaftlicher Stabilität. Diese Jahre des wirtschaftlichen Aufschwungs spiegelten sich in der Durchführung umfangreicher religiöser und ziviler Bauprojekte wider, wie beispielsweise dem Bau der Pfarrkirche.

Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts kam es aufgrund von Krisen und Epidemien zu einem Bevölkerungsrückgang. Im Zuge des Unabhängigkeitskrieges rückten französische Truppen nach Huelma vor und zerstörten die Festung.

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Hornos de Segura

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Descripción
Breve descripción

Ein wunderschönes Städtchen in der Sierra de Segura, vollständig im Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas gelegen. Es befindet sich in der Nähe des Stausees Tranco de Beas und des Oberlaufs des Guadalquivir.

Die Gemeinde Hornos umfasst mehrere Weiler, die über ihr Gebiet verstreut liegen: Cañada Morales, La Capellanía, El Carrascal, Fuente de la Higuera, Guadabraz, Hornos El Viejo, El Majal, La Platera, El Tovar, El Tranco und La Venta. Einige, wie La Platera und La Capellanía, liegen in abgeschiedenen Gegenden von großer Schönheit, während andere, wie Cañada Morales und El Tranco, aufgrund ihrer Lage belebter sind. Die übrigen Weiler mit ihrem ausgeprägten landwirtschaftlichen Charakter bieten Ruhe und Erholung und entwickeln derzeit eine attraktive, hochwertige touristische Infrastruktur, wie zum Beispiel ländliche Unterkünfte.

 

Hornos ist überwiegend bewaldet; Kiefernwälder bedecken etwa 80 % des Gemeindegebiets.

Das Stadtzentrum besticht durch seine Lage auf einem großen Felsvorsprung. Sein mittelalterlicher Charakter verleiht ihm einen besonderen Charme. Es wurde 1985 zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt. 
Die Wirtschaft basiert auf Tourismus, Forstwirtschaft und Olivenanbau. Auch Jagd und Fischerei spielen eine wichtige Rolle.

Hornos verfügt über ein reiches kulturelles Erbe: die Burg, die Kirche Mariä Himmelfahrt, die Burg Bujaraiza, das Stadttor, den Aussichtspunkt Aguilón und den Bujarcaiz-Turm.

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Teléfono
953 495 002
Sitio web
www.hornos.es
Fax
953 495 031
Correo electrónico
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Ubicación
Nombre
Hornos de Segura
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Longitud
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Distrito
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POINT (-2.71917 38.21673)
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Entfernung zur Hauptstadt (km): 103
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 865
Fläche (km²): 117
Einwohnerzahl: 679
Bezeichnung: Horneros oder Hornenses
Postleitzahl: 23292

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Cultura

Burg. Hornos wurde 1239 nach der Eroberung durch Ferdinand III., den Heiligen, dem Santiagoorden übergeben. Die Burg wurde in dieser Zeit vermutlich an der Stelle einer älteren muslimischen Festung errichtet, von der noch die Zisterne erhalten ist.

Die trapezförmige Anlage diente rein der Verteidigung und ist aus kleinen Mauersteinen erbaut. Sie besteht aus einem prächtigen Bergfried, drei schlanken, quadratischen Türmen und der Außenmauer einer Halle, die den Exerzierplatz umschloss.

Der Bergfried, quadratisch mit abgerundeten Ecken – ein typisches Merkmal der Bauwerke des Santiagoordens –, besitzt einen einzigen Eingang in halber Höhe.

Im Inneren befinden sich zwei übereinanderliegende Räume, die von Gewölben getragen und durch eine in die dicke Mauer gehauene Treppe miteinander verbunden sind.

Ende des 20. Jahrhunderts begann die Sanierung des verfallenen Schlosses. Nach vielen Versuchen wurde die vollständige Restaurierung 2011 abgeschlossen. Es wurde 1985 zum Kulturgut erklärt.

Im Schloss befindet sich eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region: das Kosmolarium. Dieses Astronomiezentrum bietet ein digitales Planetarium mit einer 8 Meter durchmessenden Kuppel, die immersive audiovisuelle Produktionen präsentiert, umfangreiche Ausstellungsräume zum Thema Universum, Bereiche für Workshops und Lernspiele sowie eine Terrasse für astronomische Beobachtungen.

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Sie stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und ist im Stil des Santiagoordens erbaut. Die Kirche hat einen quadratischen Grundriss mit einem einzigen Hauptschiff und Seitenkapellen und ist durch Querbögen in drei quadratische Abschnitte unterteilt.

Die Dächer sind gotisch, der Altaraufsatz hingegen stammt aus der Renaissance und datiert, wie auf dem Altaraufsatz selbst vermerkt, aus dem 16. Jahrhundert. Das Portal ist eines der ersten Platereskenportale in der Provinz Jaén, obwohl es heute stark verfallen ist.

Der Turm zeichnet sich durch die Wasserspeier am Gesims und den gotischen Giebel aus. Er gilt als ein prächtiges Beispiel für den Übergang zwischen Gotik und Renaissance.

Im Inneren wurde ein ornamentales, amphorenförmiges Gefäß im Nasridenstil gefunden, das mit blau-goldenen Glasurmotiven auf weißem Emaille-Grund verziert ist. Es befindet sich heute im Nationalen Archäologischen Museum.

Das Stadttor ist ein Tor in der Stadtmauer aus dem 10./11. Jahrhundert. Es ist schräg angelegt, um den Zugang für Feinde zu erschweren, was auf einen almohadischen Ursprung hindeutet. Es ist aus Mauerwerk und roten Ziegeln in den Gewölben errichtet, ebenso wie ein kleines Fenster in der Fassade. 1985 zum Kulturgut erklärt. ... Direkt neben dem Rathaus gelegen, bietet es einen der schönsten Ausblicke auf den Naturpark und einen atemberaubenden Blick auf das Wasser des Tranco-Stausees.

Naturaleza

Die Gemeinde Hornos liegt im Herzen der Sierra de Segura. Die Oberläufe der Flüsse Segura und Guadalquivir durchfließen das Gebiet, wobei letzterer sein Wasser in den Stausee von Tranco leitet.

Wasser ist in weiten Teilen der Region reichlich vorhanden und lässt die Natur in üppigem Wasser erstrahlen. Dies zeigt sich sowohl in den trockenen, mit Korsischen Kiefern und hohen Eiben bewachsenen Gipfeln als auch in den tiefer gelegenen Gebieten, wo Schwarzkiefern – deren Holz äußerst widerstandsfähig gegen Fäulnis ist – sowie Eichen, Steineichen, Gall-Eichen und Pappeln wachsen.

Hier finden sich über dreißig endemische Arten, die die steilen Felswände bedecken, darunter aromatische Pflanzen und die ungewöhnliche Venusfliegenfalle.

 

Die Vielfalt der Ökosysteme spiegelt sich auch in der großen Artenvielfalt der hier lebenden Tiere wider. In den höher gelegenen und steileren Gebieten leben Großwildarten wie Mufflons, Hirsche, Damhirsche und Wildschweine sowie Greifvögel und Aasfresser wie Adler, Bartgeier und Gänsegeier. In den tieferen Lagen findet man Kleinwildarten wie Dachse, Füchse, Hasen, Kaninchen und Ginsterkatzen. Nicht zu vergessen die Fauna, die in den kristallklaren Gewässern dieser Flüsse lebt: Forellen, Barben, Otter und Salamander. Auch die Vögel, die entweder in Olivenhainen leben oder sich während ihres Zuges von deren Früchten ernähren, sind hier beheimatet: Kohlmeisen, Wiedehopfe, Stieglitze, Rotkehlchen, Bussarde… Die Gemeinde Hornos bietet unzählige Wege, die es zu entdecken gilt, und die, die wir bereisen, werden uns sicherlich tief beeindrucken. Drei Orte möchten wir Ihnen besonders ans Herz legen: Der Stausee von Tranco. Es ist ein Binnenmeer inmitten von Pinienwäldern, dank der üppigen Vegetation, die es umgibt, und des Olivenhains, der sich bis zum Ufer des Stausees erstreckt. Er ist der Quell- und Regulierungsstausee des Guadalquivir. Das Dorf El Tranco besaß eine Kapelle, Schulen, eine Aula, ein Kino, ein Postamt und eine Kaserne der Guardia Civil. Das Versinken der geschichtsträchtigen Herrschaft San Miguel de Bujaraiza, deren Burg selbst bei Höchststand des Stausees noch immer stolz über dem Wasser thront, war ein schmerzlicher Verlust. In letzter Zeit haben Wassersportarten in El Tranco stark zugenommen. Öffentliche Einrichtungen bemühen sich, diese Aktivität als Alternative zum Tourismus an einem der beliebtesten Ausflugsziele für Naturliebhaber zu fördern.

  • Jagdpark Ein interessantes Naturschutzgebiet, in dem Tiere, insbesondere Hirsche und Damhirsche, in halbfreier Freiheit leben. Es kann über einen gut markierten Wanderweg mit Brunnen und Aussichtspunkten erkundet werden. Es liegt in der Nähe des Stausees von Tranco. Las Celadillas: Ein Spazierweg mit einem Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und den Stausee von Tranco bietet. Las Celadillas: Ein Spazierweg mit einem Aussichtspunkt, der die Stadt und den Stausee von Tranco überblickt. Die Aussicht ist unvergleichlich.
Fiestas y Eventos

Dies sind die Feste, die in Hornos gefeiert werden:

  • Schutzpatronenfeste. Zu Ehren von Unserer Lieben Frau von der Himmelfahrt und dem Heiligen Rochus werden sie Mitte August gefeiert. Eine Woche lang gibt es Tänze, Kegelturniere, Open-Air-Kino und das wichtigste Ereignis: Las Vaquillas”. Am neuen Tor werden die jungen Stierkühe freigelassen und rennen durch die Straßen der Stadt. Diese Stierkampftradition hat tiefe Wurzeln im Volk. ...
  • Der Gedenktag des Heiligen Antonius wird am 17. Januar gefeiert. Antonius ist der Schutzpatron der Tiere. Am Vorabend des Festes werden Freudenfeuer entzündet, um die herum die Menschen tanzen, singen, essen und trinken. Während das Feuer brennt, werden Würste, Blutwürste und andere Schweinefleischgerichte wie Schweinskopf zubereitet, begleitet von traditionellen Getränken wie Cuerva und Mistela.
  • Die Wallfahrt unter dem Schutz Unserer Lieben Frau von Fatima wird seit Mitte des 20. Jahrhunderts begangen. Eine Lehrerin der Schule in La Capellanía schenkte der Pfarrei Hornos ein Bildnis Unserer Lieben Frau von Fatima und bat den Pfarrer, eine Messe zu zelebrieren, damit die Kinder des Dorfes und der umliegenden Bauernhöfe ihre Erstkommunion empfangen konnten. Die Messe findet derzeit in der malerischen Kulisse von El Control statt. Karwoche: Am Ostersonntag findet eine bewegende Prozession statt, in der die Begegnung Marias mit ihrem auferstandenen Sohn dargestellt wird. Die Einwohner von Hornos feiern diesen Tag, indem sie während der Prozession mit ihren Schrotflinten in die Luft schießen.

Weitere Feste werden ebenfalls gefeiert, wie beispielsweise das Fest des Heiligen Josef in Cañada Morales und das Fest der Jungfrau von Carmen in El Tranco.

 

 

 

Gastronomía

Zu den typischsten Gerichten von Hornos gehören:

  • Schweinefleischprodukte. Schweinefleischprodukte spielen eine wichtige Rolle. Chorizo, Lendenstücke, Rippchen und Filets werden in Öl in traditionellen Tontöpfen eingelegt. Blutwürste, Longaniza und Schweinsköpfe werden am Antoniustag am Lagerfeuer gegessen.
  • Knoblauch-Eintopf. Er wird mit gebratener Schweineleber zubereitet, die in ein Sofrito aus grünen Paprikaschoten, Tomaten, Knoblauch und Paprikapulver gegeben und mit Semmelbröseln, Wasser und Gewürzen verfeinert wird. Er ist auch als Schlachtknoblauch bekannt.

Knoblauchmehl. Mit Kartoffeln und Gemüse, aber mit dem unverwechselbaren Geschmack der Safran-Reizker aus den Bergen. Semmelbrösel. Diese sind insofern einzigartig, als sie in einer Fleischbrühe mit zerdrückten, geschälten Tomaten gekocht werden.

Es lohnt sich, die Getränke hervorzuheben, die üblicherweise zu festlichen Anlässen genossen werden. Dazu gehören „la cuerva“, eine Mischung aus Wein und Wasser mit viel Zucker und Fruchtstücken, und „mistela“, zubereitet mit Brandy, Kaffee und Gewürzen.

Diese Getränke werden von traditionellen Süßigkeiten begleitet, darunter Panetes und Roscos Fritos
 

Historia

Der heutige Ort Hornos war während der Kupferzeit besiedelt und blieb es auch während der Bronzezeit. Später wurde er verlassen.

Aus römischer Zeit stammen zahlreiche Überreste von Grabsteinen, Münzen und Keramikfragmenten aus der archäologischen Stätte La Laguna.

Im Mittelalter erlebte die Stadt ihre Blütezeit, vor allem aufgrund ihrer strategischen Lage. Die Araber kannten sie als Fornus. Aufgrund ihrer Lage war sie ein kleines, schwer zugängliches Dorf.

Die islamische Zeit in der Region Hornos und im gesamten Gebirge war von Unruhen geprägt, da Herrscher um die Vorherrschaft kämpften. Die Bevölkerung bestand überwiegend aus Muladi (zum Christentum konvertierten Muslimen). Im 10. und 11. Jahrhundert erlebte die Region eine Blütezeit, da sie zusammen mit den umliegenden Städten die Grenze zwischen Christen und Muslimen bildete und als Ausgangspunkt für Feldzüge gegen die Christen diente. Die christliche Eroberung erfolgte 1239 durch die Ritter des Santiagoordens, insbesondere durch Pedro Pelayo Correa, den Ordensmeister. Hornos wurde der Encomienda (Kommanda) Segura de la Sierra angegliedert und unterstand geistlicher Autorität dem Bistum Cartagena. Ferdinand III. verlieh der Stadt das Stadtrecht. Hornos war neben Segura de la Sierra einer der Orte, von denen aus Mitglieder der Familie Manrique im 15. Jahrhundert aktiv in die kastilische Politik eingriffen. Diese Familie stand in ständiger Feindschaft mit den kastilischen Königen Johann II. und Heinrich IV., da sie stets einen bedeutenden Teil der Streitkräfte und Ressourcen des Santiagoordens kontrollierte. Don Rodrigo Manrique, Kommandant von Segura, ernannte sich sogar selbst zum Großmeister des Ordens, nachdem er die von Johann II. und seinem Günstling, Don Álvaro de Luna, gegen ihn entsandten Truppen bei Hornos besiegt hatte.

1833 wurde die Gemeinde der Provinz Jaén zugeordnet, nachdem sie zuvor zur Provinz Murcia gehört hatte.

Die größte Wachstumsphase der Stadt erstreckte sich von Mitte des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Seitdem ist die Einwohnerzahl deutlich zurückgegangen und liegt heute bei etwas über 700.

Otra información

Eine typische Sportart in Hornos ist das Kegeln auf dem Holzkegel. Dabei wird ein Ball so weit wie möglich geworfen, ohne eine Linie zu überqueren. Es werden Meisterschaften ausgetragen, an denen auch Einwohner der anderen Dörfer der Gemeinde teilnehmen.

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Génave

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Descripción
Breve descripción

Génave ist eine Gemeinde nördlich der Sierra de Segura, am Fuße der Sierra Morena. Der größte Teil des Gemeindegebiets liegt im Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Zwei Drittel des Territoriums sind bewaldet, wo Forstwirtschaft und Viehzucht vorherrschen. Der Rest besteht aus Ackerland, aufgeteilt in Olivenhaine (überwiegend Trockenland) und den Anbau von krautigen Pflanzen. Génave war eine strategisch wichtige Enklave und diente als Durchgang zwischen Andalusien und La Mancha. Die von Festungen geprägte Grenzregion verleiht dem Ort inmitten einer außergewöhnlich schönen Landschaft seinen urbanen Charakter. Die Pfarrkirche der Unbefleckten Empfängnis ist ein architektonisches Highlight. Sie wurde Ende des 15. Jahrhunderts im Stil der Renaissance erbaut, abgesehen von einigen älteren, gotischen Elementen aus dem 13. Jahrhundert. Ebenfalls erwähnenswert ist der Torre de la Tercia im Stadtzentrum, der Bergfried einer alten mittelalterlichen Burg.

 

Die Dörfer La Almohadilla, Las Parrillas, Las Atalayas und das Castillo de la Laguna (auch Zarrocotín genannt) gehören ebenfalls zur Gemeinde Génave.

Die Wirtschaft der Gemeinde basiert auf der Produktion von Bio-Olivenöl unter der geschützten Ursprungsbezeichnung Sierra de Segura und der Marke Oro de Génave. Besonders hervorzuheben ist das Engagement für den ökologischen Landbau. Die Idee entstand 1989 bei einigen Einwohnern und hat seitdem stetig neue Mitglieder gewonnen und viele Hektar für diesen Anbau genutzt.

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953 493 124
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Entfernung zur Hauptstadt (km): 152
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 823
Fläche (km²): 54
Einwohnerzahl: 629
Name: Genfer
Postleitzahl: 23392

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Cultura

Zu den Höhepunkten ihres architektonischen Erbes gehören:

  • Die Pfarrkirche der Unbefleckten Empfängnis weist aufgrund der langen Bauzeit verschiedene Architekturstile auf. Der Bau begann im 13. Jahrhundert mit gotischen Elementen und wurde größtenteils Ende des 15. Jahrhunderts im Stil der Renaissance vollendet. Die letzten Details im Barockstil wurden im 18. Jahrhundert hinzugefügt. Das rechteckige Langhaus ist in fünf Abschnitte unterteilt, deren Bögen auf Halbsäulen ruhen. An den Seiten schließen sich Kapellen mit Tonnengewölben an. Der Chorraum besitzt eine flache Apsis mit einem Tonnengewölbe und Lünetten und ist durch einen halbrunden Bogen zugänglich, der auf Säulen mit Gebälken ruht. Am Fuße der Kirche erhebt sich der Turm, ein Renaissancebau aus Quadersteinen. Er besitzt einen quadratischen Sockel und Öffnungen für die Glocken. Besonders sehenswert sind seine beiden Renaissanceportale. Der Torre de la Tercia (Dritter Turm) ist ein imposantes, kubisches Bauwerk im Stadtzentrum. Er könnte der Bergfried einer Burg gewesen sein, die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert von Christen errichtet wurde. Diese Burg ersetzte möglicherweise eine ältere islamische Festung. Sie hat einen quadratischen Grundriss, und im Inneren sind zwei Räume mit Spitztonnengewölben erhalten. 1985 wurde sie zum Kulturgut erklärt.
  • Die Burg La Laguna oder Zarracotín liegt im Norden, etwa drei Kilometer von Génave entfernt, in Richtung Sierra Morena. Es wurde zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert von den Muslimen erbaut und war während der christlichen Eroberung eine wichtige Festung. Heute sind nur noch die Überreste eines rechteckigen Turms aus Stampflehm und Mörtel erhalten. Seine Struktur und Bauweise ähneln anderen Festungen in der Sierra de Segura. Im Inneren muss es mindestens zwei übereinanderliegende Kammern besessen haben. Es wurde 1985 zum Kulturgut erklärt.
Naturaleza

Génave liegt im nördlichen Teil der Sierra de Segura auf einer Höhe von 835 m. Der größte Teil des Gebiets gehört zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas.

Aufgrund seiner Lage war Génave eine strategische Enklave und diente als Durchgang zwischen Andalusien und La Mancha. Die Grenzregion besticht durch eine ländliche Landschaft von außergewöhnlicher Schönheit. Sie ist geprägt von einem weiten Tal mit asymmetrischen Hängen und sanften Hügeln, die vom 1296 m hohen Gipfel des Picarzo überragt werden. Génave liegt im nördlichen Teil der Sierra de Segura auf einer Höhe von 835 m.

Nördlich der Gemeinde erhebt sich der Hügel Cuarto de Ardal, auf dem Steineichen vorherrschen, neben Ginster, Weißdorn, Wildrosen, Wacholder, Efeu und Geißblatt. Ein ideales Terrain für Großwild (Wildschweine, Hirsche, Rehe usw.) und auch als Weideland, insbesondere für Kampfstiere.

Im Süden liegt der Cerro de los Palancares mit seinen ausgedehnten Olivenhainen und anderen krautigen Kulturen wie Getreide. Die Stadt Génave gilt als Vorreiter in der Produktion von Bio-Olivenöl. Zur Schädlingsbekämpfung werden keine Insektizide eingesetzt. Die vorherrschende Sorte in 97 % der Olivenhaine der Region ist Picual, eine Sorte, die resistent gegen Pilzkrankheiten und niedrige Temperaturen ist. Weitere Pflanzenarten, die wir im Süden finden, sind Gall-Eichen, Steineichen, Kiefernwälder und Rosmarin.

 

Was die Fauna betrifft, so dominieren Vögel; am häufigsten ist die Kohlmeise. Unter den Greifvögeln stechen Turmfalke und Mäusebussard hervor. Auf den Wiesen und im Gebüsch sind Heidelerche und Haubenlerche häufig anzutreffen.

 

Fiestas y Eventos

Neben Weihnachten, Karneval und San Isidro werden in der Stadt auch folgende Feste gefeiert:

  • San Antón wird am 17. Januar gefeiert. Am Vorabend werden in der Dämmerung Freudenfeuer entzündet, und die Einheimischen essen, trinken, tanzen und feiern ausgelassen. Dieses Fest ist tief in der landwirtschaftlichen und festlichen Kultur der Bergbevölkerung verwurzelt.
  • San Marcos wird am 25. April gefeiert. An diesem Tag begeben sich die Einwohner von Génave auf die Felder und folgen dem alten Brauch des „Teufelsbindens“. Dabei binden sie Getreidehalme oder Ginster zu Knoten. So fesseln sie symbolisch den Bösen, und die Menschen und Felder von Génave werden von seinen Missetaten befreit. Die Wallfahrt der Jungfrau der Felder ist ein relativ neues Fest, das am letzten Samstag im Mai zu Ehren der Jungfrau der Felder gefeiert wird. An diesem Tag folgen die Einwohner von Génave dem Bildnis zur Einsiedelei in Pizarro Rodeo. Dort wird ihr zu Ehren eine Messe gefeiert, anschließend gibt es ein gemeinsames Essen. Am Nachmittag kehren sie mit ihrer Schutzpatronin und der Stadtkapelle zurück.
  • Die Kulturwoche findet in der dritten Augustwoche statt. Die Einwohner organisieren in dieser Zeit zahlreiche Aktivitäten: Ausstellungen, Tanzwettbewerbe, Theateraufführungen, Verkostungen traditioneller Speisen usw.
  • Die Feierlichkeiten zu Ehren ihrer Schutzpatronin, der Jungfrau vom Felde, finden vom 23. bis 27. September statt. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht der Stierlauf. Einer der Stiere wird geopfert, und sein Fleisch, geschmort oder gebraten, wird an Einheimische und Besucher verteilt. Die Kulturwoche findet in der dritten Augustwoche statt. Unter dem reichen ethnologischen Erbe dieser Gemeinde ragt die Jota de Génave heraus. Sie gehört zur großen Gruppe der Bergjotas aus der Region Segura, wobei in diesem Ort ein gewisser Einfluss der Region um Genf in Musik und Tanz erkennbar ist. Sie wurde bei Festen auf dem Marktplatz, bei der Wallfahrt zur Virgen del Campo und bei Tanzveranstaltungen in den Bauernhäusern der Gegend aufgeführt. Sie besteht aus einem Vorspiel, einem Refrain und Versen voller Witz und schelmischem Charme. Die Musik wird hauptsächlich auf der Gitarre gespielt, wobei Zimbeln den Rhythmus des Tanzes begleiten.
Gastronomía

Die Gastronomie von Génave ist nach wie vor traditionell und legt den Schwerpunkt auf Gerichte mit Produkten aus der Schweineschlachtung.

Während der Schweineschlachtsaison werden Ajopringue oder Ajomarrano zubereitet. Es besteht aus gekochter, gemahlener Schweineleber, die mit reichlich Olivenöl und anderen Zutaten gewürzt wird. Dieses Gericht wird zusammen mit Olla oder Cocido con Cardos traditionell den Schlachtbesuchern serviert.

Morcilla Blanca wird, entgegen ihrem Namen, nicht aus Schweineblut, sondern aus magerem Schweine-, Hühner- oder Putenfleisch, Semmelbröseln, verquirlten Eiern und Gewürzen zubereitet. Gachamiga ist das traditionelle, fladenbrotförmige Semmelbröselgericht.

Diese Gemeinde hat ihre eigenen Spezialitäten für bestimmte Feste. Zum Beispiel gibt es zum Antoniustag traditionell „Lebrillo de Cuerva“, eine Mischung aus Wein, Zucker, Wasser und Früchten, serviert mit Bratkartoffeln.

Zum Markustag wird „Caldereta de Cordero“ (Lammeintopf) zubereitet, und zu den Feierlichkeiten des Schutzpatrons ist es Brauch, einen jungen Stier zu schlachten. Das Fleisch wird mariniert, gebraten oder in einem Caldereta geschmort und anschließend mit Einheimischen und Besuchern geteilt.

Zu Allerheiligen sind „Gachas Dulces con Tostones“ (süßer Brei mit Croutons) ein Muss.

Weitere typische Gerichte der Sierra de Segura werden ebenfalls zubereitet, wie zum Beispiel „Migas de Pan“ (Semmelbrösel), „Ajopringue“ (ein Knoblauch-Paprika-Eintopf) und „Pipirrana“ (ein Salat aus Paprika und Zwiebeln).

In der Konditorei stellen sie Hornazos (eine Art herzhaftes Gebäck), Krapfen, Kichererbsenküchlein, Osterbrötchen und Borrachuelos (eine Art Krapfen) her.
 

Historia

Anhand der gefundenen Überreste lässt sich vermuten, dass die ersten menschlichen Siedlungen aus der iberischen Zeit stammen, obwohl genauere Daten nicht vorliegen.

 

Aufgrund seiner Lage war der Ort ein natürlicher Übergang zwischen Oberandalusien und der levantinischen Küste der Iberischen Halbinsel. Ein Abschnitt der Römerstraße aus dem 1. und 2. Jahrhundert ist erhalten; er ist etwa 100 Meter lang und 3 Meter breit.

Die strategische Lage der Gemeinde führte dazu, dass die Muslime im 11. und 12. Jahrhundert angesichts des Vormarsches christlicher Truppen an zahlreichen Orten Festungen errichteten, um die Bewegungen des feindlichen Heeres zu kontrollieren. Dies trifft vermutlich auch auf den Torre de La Laguna zu. Génave erscheint nicht in der Liste der von Ferdinand III., dem Heiligen, eroberten Orte. Zu jener Zeit handelte es sich vermutlich um eine kleine ländliche Siedlung, die um 1235 in christliche Hände gelangte. Nach der Eroberung wurde sie dem Santiagoorden übergeben und gehörte fortan zur Encomienda von Segura. Diese Zugehörigkeit zur Encomienda von Segura blieb bestehen, bis Philipp II. ihr 1551 den Stadtstatus verlieh.

Das Stadtbild aus der Mitte des 16. Jahrhunderts blieb lange Zeit unverändert. Die Einwohner widmeten sich der Landwirtschaft und bauten Getreide, Kichererbsen, Weinreben, Olivenhaine usw. an. Weideland und Wald spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Mit der Agrarkrise des späten 19. Jahrhunderts begann der Anbau von Getreide durch andere Feldfrüchte zu ersetzen, und im Laufe des 20. Jahrhunderts gewannen Olivenhaine zunehmend an Bedeutung und nahmen den größten Teil der Anbaufläche ein.

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Fuensanta de Martos

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728249
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https://es-es.facebook.com/ayuntamientofuensanta/
Descripción
Breve descripción

Fuensanta de Martos ist eine Gemeinde im Zentrum der Sierra Sur, eingebettet zwischen bergigem Gelände im Süden und Osten und Olivenhainen im Westen und Norden. Zu dieser Gemeinde gehören die Dörfer Los Encinares, El Regüelo und La Ribera. Es gibt auch Quellen, die weitere kleinere Siedlungen innerhalb des Gemeindegebiets erwähnen. So ist beispielsweise Vadohornillo in vier kleine Ortsteile unterteilt: Vadohornillo, Las Ventas, Las Veletas und La Castillería.

 

Ein Großteil der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, und die Landwirtschaft bildet das Fundament der Wirtschaft. Olivenanbau und Olivenölverarbeitung zählen zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Gemeinde.

Auch die Möbelpolsterei ist aufgrund ihres hohen Geschäftsvolumens und der damit verbundenen Beschäftigung von Bedeutung und stellt einen wichtigen Wirtschaftszweig in Andalusien dar. Die Möbelpolsterei ist aufgrund ihres Umfangs und der damit verbundenen Beschäftigung ebenfalls ein bedeutender Wirtschaftszweig.

Eine weitere zu berücksichtigende Aktivität ist die Zucht und Mast von Schweinen in Stallhaltung. Die Gemeinde ist der drittgrößte Produzent in der Provinz.

Zu ihrem historischen Erbe zählen die Kirche Unserer Lieben Frau von Fuensanta, die Fuente de la Negra (Schwarze Quelle), El Lavadero (Das Waschhaus), die Wehrtürme von Torrevieja und El Algarrobo sowie die Einsiedeleien von Los Encinares, La Ribera und El Regüelo.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 56 50 00
Sitio web
www.fuensantademartos.es
Fax
953 56 54 66
Correo electrónico
ayuntamiento@fuensantademartos.es
Ubicación
Nombre
Fuensanta de Martos
Latitud
37.646290
Longitud
-3.911020
Distrito
Ubicación en el mapa
POINT (-3.91102 37.64629)
Imágenes
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Datos de interés

Touristenregion: Sierra Sur und Campiña de Jaén
Entfernung zur Hauptstadt (km): 36
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 718
Fläche (km²): 54
Einwohnerzahl: 3377
Bezeichnung: Fuensanteños
Postleitzahl: 23610

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Cultura
  • Die Kirche Unserer Lieben Frau von Fuensanta wurde im 16. Jahrhundert im schlichten Renaissancestil erbaut. Sie besteht aus einem einzigen Kirchenschiff, das in Abschnitte unterteilt ist, die von Säulen mit glatten Schäften und dorischen Kapitellen sowie Rundbögen getragen werden. Äußerlich präsentiert sie sich in zwei durch ein Gesims getrennte Abschnitte mit zwei schlichten, von Rundbögen umrahmten Portalen. Die Hauptfassade ist größer als die Seitenfassade. Das markanteste Element der Kirche ist ihr Turm, der seitlich an der Ecke zwischen den beiden Portalen steht und in das Gebäude integriert ist. Er überragt die Portale und bildet einen dritten Abschnitt für den Glockenturm mit von Rundbögen überdachten Öffnungen.
  • Fuente de la Negra. Eine Legende erklärt den Ursprung des Namens dieses Brunnens. Seine Beliebtheit übertrifft seinen architektonischen Wert. Die heutige Gestaltung wurde durch eine Abstimmung der Anwohner festgelegt.

 

  • Lavadero. Ganz in der Nähe der Fuente de la Negra befindet sich das Lavadero, dessen Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen und das architektonische Elemente des volkstümlichen Barock aufweist. Es ist ein rechteckiges Gebäude mit einem überdachten Mittelkanal, der als Waschhaus dient. Seine Nutzung hat sich bis heute fortgesetzt.
  • Algarrobo-Turm. Dieser befestigte Wachturm wurde im 13. Jahrhundert erbaut und 1985 zum Kulturgut erklärt. Auf demselben Gelände befindet sich eine archäologische Stätte aus iberischer Zeit.
  • Torrevieja- oder Cazalla-Turm. Dieser Turm markiert die Gemeindegrenze zur Stadt Martos. Er war Teil der Verteidigungsanlagen des Calatrava-Ordens, dem Ferdinand III., der Heilige, diese Region nach ihrer Eroberung übertrug. Es ist seit 1985 als Kulturerbestätte anerkannt und geschützt. Die Beschreibungen und Absätze sind nicht hierarchisch strukturiert. Eine Gliederung nach Abschnitten wäre sinnvoller, um Gebäudebeschreibungen innerhalb derselben Absatz- und Abschnittshierarchie zu vermeiden. Daher habe ich die Absätze gruppiert.
Naturaleza

Fuensanta de Martos liegt auf einer Höhe von 725 Metern und sein Gemeindegebiet umfasst höher gelegene Gebiete mit steilem Gelände. Die typische Vegetation dieser Bergregion besteht aus Rosmarin-Gestrüpp neben Steineichen- und Kermeseichenhainen sowie anderen einheimischen Arten. Der Bach Humbría ist eine Besonderheit, sowohl wegen der kleinen Schlucht nahe der Stadt als auch wegen seiner Verbindung zu den umliegenden Bergen. Sein Tal verbindet die Stadt mit dem höchsten Teil der Gemeinde. Ein Fußweg verläuft entlang des Baches und beginnt direkt im Ortszentrum. Das Gebiet ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, 90 % davon werden für Trockenfeldbau genutzt. Das Land, hauptsächlich Weideland, durchsetzt mit Gebüschflächen, in denen Weißdorn, Wildrosen und Kirschbäume wachsen, bildet eine Mosaiklandschaft, die einer vielfältigen Vogelwelt Lebensraum bietet. Der Theklark ist, wie auch die Zaunammer, die Amsel und die Kohlmeise, häufig anzutreffen und profitiert von den Weideflächen.

 

Die zahlreichen Kirschplantagen locken Amseln, Misteldrosseln und Eichelhäher an.

Das Gebiet ist zudem reich an Amphibien und Reptilien, die von der Vielfalt der Lebensräume sowie dem Fluss Víboras, der durch die Gemeinde fließt, profitieren: Geckos, verschiedene Schlangenarten und die Lanzenotter.

Fiestas y Eventos

Der Festkalender von Fuensanta de Martos ist geprägt von traditionellen und volkstümlichen Festen:

  • Lichtmess, das am 2. Februar gefeiert wird. Es ist noch immer Brauch, Freudenfeuer zu entzünden und die Nacht darum zu verbringen.
  • Karneval, ein Fest, das in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt hat und sich großer Beliebtheit bei den Einwohnern von Fuensanta erfreut. Karneval, ein Fest, das in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt hat und sich großer Beliebtheit bei den Einwohnern von Fuensanta erfreut.
  • Der Tag Andalusiens wird am 28. Februar gefeiert. Traditionell finden an diesem Tag unter anderem Sport- und Musikveranstaltungen statt, und man genießt Brot mit Olivenöl, dazu Saubohnen oder Kabeljau.
  • Die Karwoche. In dieser Woche wird die Passion und der Tod Jesu Christi lebendig dargestellt. Die Aufführungen finden auf dem Kalvarienberg statt. Die Ursprünge dieser Darstellungen liegen im Dunkeln, aber sie wurden 1976 wiederbelebt und mit bemerkenswertem Erfolg gefeiert. Eine Aufführung, die sich durch die Qualität ihrer schauspielerischen Leistungen und ihren Realismus auszeichnet. Sie genießt hohes Ansehen und ist heute fester Bestandteil der traditionellen Kultur von Jaén. Feierlichkeiten zu Ehren Unserer Lieben Frau von Fuensanta, der Schutzpatronin. Die Feierlichkeiten finden vom 23. bis 26. September statt und sind als „Feigenmarkt“ bekannt, da sie mit der Feigensaison zusammenfallen. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist der 24. September, das Fest Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit. Johannistag, 24. Juni. An diesem Abend erfreuen junge Männer junge Frauen, indem sie deren Balkone mit Blumen, Früchten oder Ständchen schmücken.
Gastronomía

Zunächst muss die Qualität des Olivenöls hervorgehoben werden, das zu den besten der Provinz zählt und als außergewöhnlich bewertet wird. Zweitens ist die Qualität der Produkte aus dem eigenen Garten hervorzuheben. Zweifellos handelt es sich hierbei um zwei hochwertige Zutaten, die in den meisten Gerichten unverzichtbar sein werden.

  • Pipirrana, zubereitet mit Tomaten, grünen Paprika, Knoblauch, hartgekochten Eiern, Salz, nativem Olivenöl extra und Thunfisch.
  • Gazpacho, zubereitet mit Produkten aus dem eigenen Garten.
  • Gebratene Saubohnen mit Schinken und Ei
  • Eintopf, der Avicolilla (eine Vogelart) und grüne Bohnen enthält.
  • Wildpilze, die Zubereitung von Wildpilzen ist sehr beliebt. Zu den bekanntesten Pilzen zählen die „Cagarrias“, wie die Morchelart im Volksmund genannt wird. Diese Pilze mit fleischigen Hüten reifen im Frühling und werden mit Knoblauch zubereitet oder in Mehl gewendet und gebraten. Sie gelten in der Region als hochgeschätzte Delikatesse. Die traditionelle Schweineschlachtung (Matanza) von Fuensanta ist von großer Bedeutung. Auch wenn sie heute nicht mehr so ​​intensiv stattfindet wie früher, trägt sie zur hohen Qualität der Produkte bei, darunter Chorizo, Blutwurst mit Zwiebeln und luftgetrockneter Schweinelendenbraten (Lomo de Orza). Letzterer wird mit Olivenöl serviert, um seine Textur zu verfeinern und seinen Geschmack zu intensivieren. Die traditionelle Schweineschlachtung (Matanza) von Fuensanta ist ebenfalls von Bedeutung.
Historia

Die geografische Lage dieser Gemeinde, eingebettet zwischen Bergen und ländlicher Umgebung, prägte ihre Rolle als strategischer Kontrollpunkt im Laufe der Geschichte. In verschiedenen Teilen ihres Gebiets finden sich Überreste befestigter Anlagen aus unterschiedlichen Epochen.

Aus der späten iberischen Zeit und dem Beginn der Romanisierung dieser Region stammt die trapezförmige Befestigungsanlage Cerro del Algarrobo.

In der Endphase der Römerzeit erlebte der Bezirk Fuensanta einen Aufschwung ländlicher Villen, wie beispielsweise Atalaya und Las Monjas. In Las Monjas wurde eine Grabstele aus schwarzem Marmor mit Inschrift gefunden, die sich heute im Provinzmuseum befindet.

In der Endphase der Römerzeit entstanden im Bezirk Fuensanta zahlreiche ländliche Villen, darunter Atalaya und Las Monjas. Dort wurde eine Grabstele aus schwarzem Marmor mit Inschrift gefunden, die heute im Provinzmuseum ausgestellt ist.

 

 

Aus der arabischen Vergangenheit stammt die Hins-Refugio auf dem Hügel Atalaya, wo zahlreiche Keramikfunde aus dem 8. bis 10. Jahrhundert gemacht wurden. Entlang des Baches Fuensanta existierten vermutlich landwirtschaftliche Siedlungen.

Nach der Eroberung dieser Region durch Ferdinand III., den Heiligen, übertrug der König sie der Herrschaft des Militärordens von Calatrava. Zu dieser Zeit wurde sie Teil der Encomiendas Martos und Víboras. Zwei Wehrtürme des Ordens von Calatrava sind in der Gemeinde erhalten: der von Torrevieja und ein weiterer, kleinerer auf dem Cerro del Algarrobo. Beide wurden 1985 zu Kulturdenkmälern erklärt.

Über diese Siedlung aus der Neuzeit liegen uns keine nennenswerten Hinweise vor. Es muss sich um ein Dorf gehandelt haben, das sich der Landwirtschaft widmete und die umliegenden Quellen wie die Schwarze Quelle und die Quelle der Trunkenbolde nutzte.

1835 erlangte es durch königlichen Erlass von Königin Maria Cristina von Bourbon die Unabhängigkeit von Martos. Einige Historiker erwähnen Gemüsegärten, Obstbäume und Getreideanbau sowie die Rodung von Berggebieten für Olivenhaine Mitte des 19. Jahrhunderts. In den letzten Jahren des Jahrhunderts erfasste eine Agrarkrise die gesamte Provinz und führte zu einer Ausweitung des Olivenanbaus. Dieser Trend setzte sich im 20. Jahrhundert fort.

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Frailes

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4844517
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Descripción
Breve descripción

Frailes ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Jaén, im Süden gelegen und an die Provinz Granada angrenzend. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte sie zur ehemaligen Abtei Alcalá la Real und war aufgrund ihres reichlich vorhandenen Wassers und ihres traditionellen Kurortes ein beliebter Erholungsort.

Am Hang gelegen und von den Flüssen Chorrillo und Soto Redondo durchflossen, sind die Straßen steil und gewunden, mit kleinen Terrassen, die als Familiengärten dienen. Beim Spaziergang durch die Straßen hat man das Gefühl, sich zwischen ländlicher und urbaner Landschaft zu bewegen.

Wasser sprudelt aus dem Herzen des Ortes und scheint überall in Form von Brunnen, Quellen und Bächen zu zirkulieren. Man kann also sagen, Wasser ist die Essenz von Frailes. Frailes liegt am Hang und wird von den Flüssen Chorrillo und Soto Redondo durchflossen.

Die Einwohnerzahl von Frailes beträgt 1.775, die sich aufgrund der engen Verbindung von Haus und Garten über ein weitläufiges Stadtzentrum verteilen. Die Stille des Ortes wird nur vom Klang der Glocken der Pfarrkirche oder einer der Kapellen unterbrochen. Zweifellos ein Ort mit ganz besonderem Charme.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 593 002
Sitio web
www.frailes.es/
Fax
953 593 002
Correo electrónico
ayuntamientofrailes@frailes.es
Ubicación
Nombre
Frailes
Latitud
37.486220
Longitud
-3.837320
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.83732 37.48622)
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Sur und Campiña de Jaén
Entfernung zur Hauptstadt (km): 80
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 780
Fläche (km²): 40
Einwohnerzahl: 1.575
Name: Fraileros
Postleitzahl: 23690
 

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Cultura

Zu ihrem künstlerischen Erbe zählen unter anderem:

  • Die Pfarrkirche Santa Lucía. Sie wurde im 16. Jahrhundert auf den Überresten einer alten Einsiedelei erbaut. Im Laufe der Zeit wurde das Kirchenschiff erweitert, um der wachsenden Zahl der Mönche Platz zu bieten. Bei der letzten Renovierung Ende des 20. Jahrhunderts wurde eine prächtige Kassettendecke aus Granada hinzugefügt.
  • Das Dekanat von Mudarra. Das Ende der 1920er Jahre erbaute Gebäude besticht durch seine schlichte, dreistöckige Fassade. Besonders hervorzuheben sind die wunderschönen schmiedeeisernen Geländer der Balkone im ersten Stock. Das Haus von José Escribano liegt nur wenige Meter vom Haus des Dekans von Mudarra entfernt und stammt aus derselben Zeit. Der Aussichtspunkt mit seiner Balustrade und den mit floralen Motiven verzierten Pilastern ist besonders sehenswert. Die Kalvarienberg-Einsiedelei befindet sich am höchsten Punkt der Stadt und ist über einen gewundenen, in den Hang gehauenen Pfad zwischen Steineichen und Mandelbäumen zu erreichen. Die Einsiedelei des Heiligen Antonius ist die größte und diejenige, in der die Verehrung am stärksten ausgeprägt ist. Ihr Äußeres wird von einem Glockengiebel mit einer Glocke gekrönt, die jedes Mal läutet, wenn ein Gläubiger die Einsiedelei betritt oder verlässt. Über der Einsiedelei thront ein Bild des Heiligen Antonius mit dem Jesuskind in seinen Händen.
  • Einsiedelei San Pedro. Sie befindet sich in Las Eras de Mecedero und ist das letzte Gebäude im Dorf an der Straße nach Valdepeñas de Jaén. Es handelt sich um eine sehr kleine Einsiedelei, da es sich um einen Raum handelt, den ein Nachbar für die Verehrung des Heiligen gestiftet hat. Das Bild des Schutzpatrons der Einsiedelei thront im Inneren.
Naturaleza

Das privilegierte Klima von Frailes mit seinen angenehm kühlen Sommern und dem allgegenwärtigen Wasser lädt dazu ein, die Natur in dieser einzigartigen Umgebung zu genießen.

Der Gipfel der La Martina ist mit 1552 Metern der höchste Punkt des gleichnamigen Gebirgszugs. Zahlreiche Wander- und Radwege durchziehen seine Hänge und laden alle ein, diese Landschaft zu erkunden.

 

Mit zunehmender Höhe weichen die Olivenhaine der unteren Hänge Buschland, Gall- und Steineichen. Die Hänge dieses Gebirgszugs sind ein ideales Jagdgebiet, nur 5 km vom Stadtzentrum entfernt.

Mit zunehmender Höhe weichen die Olivenhaine der unteren Hänge Buschland, Gall- und Steineichen.

La Fuente del Raso liegt auf 1100 Metern über dem Meeresspiegel und ist der ideale Ort, um die Topografie der Gegend zu bewundern und die mediterrane Vegetation zu erleben. Hier sprudelt Wasser hervor und erfrischt die Besucher oder begleitet sie auf ihrer Weiterreise zum Fluss Genil.

La Fuente del Raso liegt auf 1100 Metern über dem Meeresspiegel und ist der ideale Ort, um die Topografie der Gegend zu bewundern und die mediterrane Vegetation zu erleben. Hier fließt reichlich Wasser, das Besucher erfrischt oder ihnen den Weg zum Genil-Fluss ebnet. Es ist interessant, die sogenannten „El Tajo“ zu besuchen – durch Erosion in den Kalkstein geformte Vertiefungen, die früher von den Bewohnern als Wohnstätten genutzt wurden.

 

Um die Weiler herum erstreckt sich eine Reihe von Vegas, tiefliegenden, feuchten und fruchtbaren Gebieten, auf denen die besten Obstbäume und Gemüsesorten gedeihen.

Fiestas y Eventos

Die Feste in Frailes werden von den Jahreszeiten und der christlichen Liturgie bestimmt. Dies sind die wichtigsten Feste der Stadt:

  • Karwoche: Die Nachstellung der Karwochenprozessionen durch die Einwohner ist eine tief verwurzelte Tradition, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. In Kostümen aus der Zeit Jesu Christi stellen sie die verschiedenen Szenen der Passion dar.
  • Fronleichnam: Seit 1779 gibt es in Frailes eine Bruderschaft des Allerheiligsten Sakraments, deren Feierlichkeiten in den letzten Jahren besonders prachtvoll waren. An diesem Tag werden die Straßen entlang der Prozessionsroute von den Einwohnern der Stadt liebevoll geschmückt.
  • Heiliger Antonius: Am 13. Juni wird nach der Feier der Messe in seiner Einsiedelei das Bildnis des Heiligen Antonius in einer Prozession durch die Straßen seines Viertels getragen.
  • San Pedro: Dies ist das Fest des Schutzpatrons der Stadt. Am 29. Juni wird nach der Messe das Bild des Heiligen in einer Prozession durch die Straßen getragen. Anschließend findet ein Straßenfest statt, bei dem Jung und Alt rhythmisch tanzen.
  • Augustfest: In der ersten Augustwoche feiert die Stadt ihr Fest mit Aktivitäten für Jung und Alt: Umzüge, ein Volkslauf, Pferderennen, ein Gemüsewettbewerb und Tanz bis zum Morgengrauen. Augustfest Tag der Wein- und Gastronomiefeier: Am Ende des Winters, wenn der Wein der Ernte zur Verkostung bereit ist, wird dieser mit Spannung erwartete Tag gefeiert. Seit 1997 wirbt das Rathaus an diesem Tag für typische Produkte der Schweineschlachtung sowie für traditionelle Süßigkeiten, die noch heute in den Bäckereien der Stadt hergestellt werden. Tag der Wein- und Gastronomiefeier: Am Ende des Winters, wenn der Wein der Ernte zur Verkostung bereit ist, wird dieser Tag mit Spannung erwartet.
Historia

Der Name Frailes leitet sich von Alfralyas ab, dessen Ursprung vermutlich nicht-arabisch ist.

Als König Alfons XI. 1341 Alcalá la Real eroberte, zu dessen Bezirk die Ebene und der Turm von Alfralyas gehörten, wurden diese Gebiete in die Krone von Kastilien eingegliedert.

Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Einsiedelei Santa Lucía in der Nähe der ersten Siedlungen errichtet. Um 1621 war das Gebiet um die Einsiedelei als Huerta de Santa Lucía bekannt, und die Siedlungen wuchsen weiter.

Von diesem Zeitpunkt an sind mehrere Unabhängigkeitsversuche dieser neuen Siedlungen von Alcalá la Real belegt, die jedoch erst 1836 erfolgreich waren. Damit begannen sie ihre unabhängige Existenz mit dem Titel Villa (Stadt).

Während des Spanischen Bürgerkriegs von 1936 blieb die Stadt den republikanischen Streitkräften treu, was Bombenangriffe der nationalistischen Armee und die damit einhergehenden Folgen von Zerstörung, Leid und Tod zur Folge hatte.

Heute ist Frailes eine Stadt mit fast 2.000 Einwohnern, die sich durch ein wunderbares Klima und außergewöhnliche Schönheit auszeichnet.

 

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Castillo de Locubín

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727290
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Die Stadt Castillo de Locubín liegt in der Sierra Sur von Jaén, am Eingang zum Subbetischen Gebirge. Ihr Gemeindegebiet ist von Oliven- und Kirschbäumen bedeckt. Am Rande der Sierra de Ahillos, eingebettet in ein Tal am Ufer des Río San Juan, wechseln sich Berglandschaften mit Tälern voller üppiger Obstgärten ab.

Zum Gemeindegebiet gehören die Weiler Ventas de Carrizal und Los Chopos. Die Quelle des Río San Juan ist ein Ort von großer Schönheit, der sowohl von den Einwohnern Castillos' als auch von Besuchern zur Erholung genutzt wird.

In dieser Stadt ist der Kirschbaum die symbolträchtige Frucht. Er ist Gegenstand eines Jahrmarkts und eines Festivals, das sich um seine Ernte dreht. Während der Blütezeit des Baumes, gegen Ende März, bietet er einen wahrhaft bewundernswerten Anblick.

Unter den künstlerischen Zeugnissen der Stadt sticht die Pfarrkirche San Pedro Apóstol hervor, die Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurde. Ihr Hauptportal ist klassizistisch, das Seitenportal hingegen manieristisch.

 

In der Umgebung des Stadtzentrums befinden sich noch immer Wachtürme aus der muslimischen Zeit, wie beispielsweise der in La Villeta, von dem noch der untere Teil und ein Teil der ihn umgebenden Mauer erhalten sind.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 591 364
Sitio web
www.aytocastillolocubin.org
Fax
953 591 311
Correo electrónico
info@aytocastillodelocubin.org
Ubicación
Nombre
Castillo de Locubín
Latitud
37.527950
Longitud
-3.942240
Distrito
Ubicación en el mapa
POINT (-3.94224 37.52795)
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Datos de interés

Touristenregion: Sierra Sur und Campiña de Jaén
Entfernung zur Hauptstadt (km): 68
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 550
Fläche (km²): 103
Einwohnerzahl: 5366
Bevölkerungsbezeichnung: Kastilier
Postleitzahl: 23670

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Cultura

Das künstlerische Erbe der Stadt erstreckt sich über das gesamte Stadtzentrum und die Umgebung. Im Stadtzentrum befinden sich:

  • Die Kirche San Pedro, erbaut um 1580. Ihre Fassade zieren zwei dorische Säulen, die in einer Nische mit einer Statue des Apostels Petrus enden.
  • Die Einsiedelei Unserer Lieben Frau von Nazareth, aus dem Jahr 1700, in der die Originalgemälde und Holzschnitzereien des Schutzpatrons, Unseres Vaters Jesus von Nazareth, aufbewahrt werden.
  • Die Einsiedelei San Antón aus dem Jahr 1800 wurde abgerissen und 2001 wiederaufgebaut.

In der Nähe des Stadtzentrums:

  • Der Torre del Batán ist römischen Ursprungs und wurde später um einen arabischen Anbau erweitert. Er diente zunächst als Getreidemühle und später als Olivenölmühle.
  • La Villeta, Überreste einer arabischen Festung, von der der untere Teil und ein Teil der Mauer erhalten sind.
  • Cabeza Baja de Encina Hermosa, ein befestigtes Siedlungszentrum, das in einer späten Phase der iberischen Kultur gegründet wurde und seine Blütezeit in der Römerzeit erlebte.
  • Torre del Marroquín, ein gut erhaltener, neun Meter hoher mittelalterlicher Wachturm, wurde zum Kulturgut erklärt.

 

Naturaleza

Die Quelle des Río San Juan liegt im grünen Herzen von Castillo de Locubín. Es ist ein Ort von großer Schönheit, umgeben von üppiger Vegetation, mit einem reichhaltigen Wasserstrom, der aus dem Inneren des Berges entspringt. Rund um diese Quelle haben sich zahlreiche Becken mit kristallklarem Wasser gebildet, aus denen das Wasser in Fontänen emporsprudelt. Dieses Gebiet ist zu einem beliebten Erholungsort für Einheimische und Besucher geworden.

Beidseitig des Río San Juan erstreckt sich die Ebene von Castillo de Locubín, ein fruchtbares Land, das eine sorgfältig gepflegte und wertvolle Agrarlandschaft trägt, in der alle Arten von Obstbäumen wachsen, wobei Kirschbäume besonders häufig vorkommen.

Um die Flora und Fauna der Gemeinde genauer kennenzulernen, gibt es nichts Besseres, als die Wanderwege und Pfade zu erkunden, die diese Gegend durchziehen. Wege, die nicht allzu anspruchsvoll sind, laden dazu ein, die Kontraste dieser Landschaft zu entdecken.

Eine Möglichkeit, die Eigenschaften der Gesteine ​​dieser Berge kennenzulernen, ist der Besuch einiger Höhlen, die diese Felsformationen bilden. Eine der bekanntesten ist die Jabonero-Höhle, die während der Kupferzeit bewohnt war.

Ein Besuch der Cabeza Baja de Encina Hermosa ist ein absolutes Muss. Es handelt sich um ein langgestrecktes Plateau mit steilen Hängen in alle Richtungen, das bereits in der Antike als archäologische Stätte bekannt war.

Die Ausgrabungsdaten deuten darauf hin, dass das Oppidum der Cabeza Baja de Encina Hermosa Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. gegründet wurde und ein Siedlungsmuster aufweist, das der typischen iberischen Stadtplanung des oberen Guadalquivir entspricht.

Fiestas y Eventos
  • Jahrmarkt und Fest zu Ehren unseres Vaters Jesus von Nazareth, der vom 7. bis 11. September stattfindet.
  • Kirschfest wird seit 1983 gefeiert und hat dem Tourismus und der Gastronomie der Stadt einen großen Aufschwung verliehen. Zu den vielen organisierten Aktivitäten gehört die kostenlose Verkostung verschiedener Produkte, die hauptsächlich aus Kirschen hergestellt werden. Es findet üblicherweise im Juni statt, wenn die Kirschernte abgeschlossen ist.
  • Das Fest des Heiligen Antonius wird am 13. und 14. Juni im Dorf Ventas de Carrizal gefeiert.

 

Gastronomía

Die große Vielfalt an Obst und Gemüse, die in den Obstgärten von Castillo de Locubín angebaut werden, gibt uns einen Eindruck von der Vielfalt der Gerichte, die in der Stadt zu finden sind.

Zu den Hauptgerichten gehören: Oreganillo de Orza, Migas con Melón, Sopa de Boladillos, Potaje de Semana Santa, Cazuela de Bacalao, Choto al Ajillo, Conejo al Oreganillo, Gazpacho und ajoblanco con cerezas.

Unter den Desserts sind vor allem die vielen Kompotte und Marmeladen aus Obstgärten, hauptsächlich Kirschen, hervorzuheben. Erwähnenswert ist auch der Kirschlikör, der ausschließlich in dieser Stadt hergestellt wird.

Zu den Gebäckspezialitäten gehören: Manta castillera, ein Biskuitkuchen mit Naturfüllung; Rosquetas castilleras, mit Zucker und Eiweiß überzogen; Mandelkrokant, Papuecas und Kirschpralinen.

Alle diese Produkte können Sie auf dem Kirschfest kostenlos probieren.

Historia

Die frühesten Spuren menschlicher Besiedlung in dieser Gemeinde datieren aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. und stammen aus den Höhlen von El Chatarra, die von Hirten bewohnt wurden, welche Ritzkeramik herstellten.

Innerhalb der Gemeinde Castillo de Locubín liegt die iberische Siedlung Cabeza Baja de Encina Hermosa, die ihre Blütezeit in der Römerzeit erlebte. Auch die römische Villa Cortijo del Baño im Weiler Ventas de Carrizal stammt aus dieser römischen Kaiserzeit.

In islamischer Zeit war der Ort als Hisn al-Uqbin bekannt, was mitunter als „Adlerburg“ übersetzt wird. Die Geschichte dieser Stadt war eng mit der von Alcalá la Real verbunden, von der sie abhängig war.

 

Während der Herrschaft Ferdinands III. gehörte es zum Territorium des Calatrava-Ordens und bildete eine der vordersten Grenzen der Komturei Martos. König Alfons XI. schenkte die Burg und die Stadt Castillo de Locubín der Stadt Alcalá la Real, eine Abhängigkeit, die bis in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts bestand.

 

1835 erlangte es nach mehreren Versuchen schließlich die Unabhängigkeit. 1915 verlieh König Alfons XIII. ihm den Titel einer Stadt.

 

Otra información

Wir möchten eine der vielen Legenden erwähnen, die sich um das Bildnis Jesu von Nazareth ranken. Es heißt, als das Bildnis auf einem Karren nach Alcalá la Real transportiert wurde, verbrachten die Bewohner die Nacht in Castillo de Locubín. Am nächsten Morgen, als sie ihre Reise fortsetzen wollten, war das Bildnis so schwer, dass die Ochsen, die den Karren zogen, es nicht mehr bewältigen konnten. Dies wurde als Zeichen gedeutet, dass das Bildnis in dieser Stadt bleiben sollte. Und so geschah es, und heute ist es das Bildnis, das sie als ihren Schutzpatron verehren.

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Castellar

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Castellar ist eine Gemeinde im nordöstlichen Teil der Provinz Jaén. Es befindet sich im zentralen Teil des Bezirks El Condado, zwischen den Bergketten von La Loma und Sierra Morena.

Die Kulturen nehmen mehr als die Hälfte ihrer Gemeindezeit ein und befinden sich im Süden, wo der Olivenhain vorherrscht, obwohl die Vega del Guadalquivir Gartenbau-, Industrie- und Futterpflanzen hervorbringt. Die Haupttätigkeit liegt in der Landwirtschaft und insbesondere im Olivenanbau.

Diese Gemeinde hat den Übergang von tausendjährigen Kulturen erlebt, die ihre Spuren hinterlassen haben. Das Heiligtum der Lobera-Höhle, in dem Überreste der iberischen Ära gefunden wurden, und die ehemalige College-Kirche Santiago aus dem 17. Jahrhundert, die 1983 zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt wurde, ist bemerkenswert.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 460 005
Sitio web
www.castellar.es
Fax
953 460 006
Correo electrónico
info@castellar.es
Ubicación
Nombre
Castellar
Latitud
38.251690
Longitud
-3.131480
Distrito
Municipio
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POINT (-3.13148 38.25169)
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Datos de interés

Touristische Region: Sierra Morena/Sierras de Andújar und Despeñaperros
Entfernung zur Hauptstadt (km): 110
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 757
Fläche (km²): 157
Einwohnerzahl: 3.654
Bezeichnung: Castellariegos, Castellarenses oder Alcucillas
Postleitzahl: 23260
 

Videos
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Cultura
  • Die ehemalige Stiftskirche Santiago, die zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt wurde, ist ein schlichtes Gebäude von eleganten Proportionen aus dem 17. Jahrhundert. 1692 wurde sie von Papst Innozenz XII. zur Stiftskirche erhoben.
  • Die Pfarrkirche Unserer Lieben Frau von der Menschwerdung wurde an der Stelle einer alten westgotischen Burg errichtet, die im 10. Jahrhundert von den Arabern wiederaufgebaut wurde. Ihr Bergfried diente als Fundament für den Turm der heutigen Kirche. Das Innere des Gebäudes ist frühgotisch (14. Jahrhundert), das Portal hingegen neoklassizistisch (17. Jahrhundert). Der Palast des Hauses Medinaceli, ein Renaissancepalast aus dem 16. Jahrhundert, dient heute als Rathaus. Das iberische Heiligtum der Höhle von La Lobera, 1,5 km von Castellar entfernt, liegt auf einem Felsvorsprung mit Höhlen, die von früheren Zivilisationen als Wohnstätten genutzt wurden. Es ist eine bedeutende Stätte der iberischen Archäologie. Die als Altos de Sotillo bekannte Stätte barg zahlreiche bronzene Votivgaben aus iberischer Zeit, die im Museum des Heiligtums ausgestellt sind.
  • Das Museum für Iberische Kunst, im Volksmund auch als Ex-Voto-Museum bekannt, befindet sich im Bergfried von Schloss Pallarés aus dem 14. Jahrhundert. Es beherbergt eine der größten öffentlich ausgestellten Sammlungen von Ex-Votos.
  • Das Haus der Familie Díez ist ein prachtvolles Wohnhaus aus dem 16. Jahrhundert, das sich durch sein platereskenartiges, aus Stein gehauenes Portal mit einem imposanten Wappen auszeichnet.

 

Naturaleza

Die Gemeinde Castellar hat eine sehr unregelmäßige Form. Sie erstreckt sich 39 km von Norden nach Süden, während ihre maximale Breite von Osten nach Westen weniger als 10 km und in der Nähe des Flusses Montizón sogar weniger als 0,5 km beträgt.

Der nördliche Teil der Gemeinde, bekannt als Sierra del Oro, ist gebirgig und gehört zum Gebirgszug Sierra Morena. Er ist geprägt von typischem mediterranem Wald, steilen Hängen und felsigem Gelände.

Die charakteristische Fauna entspricht der der Sierra Morena, wo es zahlreiche Wildarten gibt: Hirsche, Wildschweine, Damhirsche, Füchse, Kaninchen, Rebhühner…

Die Flora besteht aus Buschland und einheimischem mediterranem Wald: Steineichen, Wacholder, Erdbeerbäume, Wildoliven, Gall-Eichen…

Südlich der Gemeinde, als Teil des Guadalquivir-Beckens, erstreckt sich das Tal, das sich besonders gut für Olivenhaine, Weiden, Futterpflanzen und Gemüsegärten eignet.

 

Fiestas y Eventos

Zu den wichtigsten Festlichkeiten zählen folgende:

  • Die Feria Grande, die vom 10. bis 15. August stattfindet, ist das Fest zu Ehren des Schutzpatrons von Castellariego. Im Mittelpunkt stehen dabei der Stier und verschiedene Stierkämpfe.
  • Am 21. März feiern die Einwohner von Castellariego den Gedenktag ihres Schutzpatrons, des Heiligen Benito. An diesem Tag wird die Statue des Heiligen in einer Wallfahrt zu seiner Einsiedelei getragen, begleitet von verschiedenen religiösen und geselligen Aktivitäten.
  • Die Schutzpatronin der Stadt, Unsere Liebe Frau vom Trost, wird vom 1. bis 3. Mai gefeiert. Im Anschluss findet eine Wallfahrt statt, bei der die Schutzpatronin in die Stadt überführt wird.

 

Gastronomía

Die Gastronomie von Castellar ist reichhaltig und vielfältig, ihre Grundlage bildet Olivenöl.

Die Einwohner rühmen sich, den besten Wildspargel der Provinz zu produzieren, und bereiten ihn auf vielfältige Weise zu.

Auch die traditionellsten Gerichte sind vertreten:

  • Calandrajos, mit Minze, zubereitet mit Hasen- oder Kabeljaufleisch. Andernorts werden sie auch Andrajos, Harapos oder Guiñapos genannt.
  • Die Galianos lassen vermuten, dass dies ein Land von Wanderhirten war.
  • „Ajoharina“ ist ein Eintopf aus Gemüse, Kartoffeln, Mehl und Paprika.
  • „Ajopringue“, typisch für die Schweineschlachtung, besteht aus mit Gewürzen und „Pringue“, entweder Schmalz oder Olivenöl, gewürzter Schweineleber.
  • „Gachasmigas“ ist ein herzhaftes Frühstück für Männer, die schwere Feldarbeit verrichten mussten.
  • Weitere Varianten, bei denen „ajo“ „zerkleinert“ bedeutet: "ajoquemado" und "ajomortero".

Unter den traditionellen Süßspeisen stechen folgende hervor: Enredos (eine Art süßes Brot), Mantecados Aceitados (mit Öl bestrichenes Mürbeteiggebäck), Roscas de Aguardiente (mit Brandy) und Roscas de Aceite de Oliva (ringförmige Gebäckstücke aus Olivenöl), Florecillas (kleine Blüten), Borrachuelos (kleine Krapfen), Papajotes (kleine Krapfen)...

Auch die Olivenholzschnitzereien sind bemerkenswert.

 

Historia

Die archäologischen Funde innerhalb der Stadtgrenzen datieren aus der Jungsteinzeit. Eine der interessantesten Entdeckungen ist die Sima-Höhle mit ihrem Kollektivgräberkomplex.

Castellar war während der iberischen Zeit ein bedeutender Ort, da es im Gebiet von Oretania lag. Hier befindet sich eines der wichtigsten religiösen Zentren der Iberischen Halbinsel, das Felsenheiligtum der Lobera-Höhle in der Region Altos del Sotillo.

Auch aus römischer Zeit wurden zahlreiche Überreste und charakteristische Siedlungen gefunden, darunter die Stätten von Campillo und El Dorado.

 

 

Castellar war eine der ersten Städte, die König Ferdinand III. 1226 von den Nasriden eroberte. Im Mittelalter und in der Neuzeit war Castellar mit dem Haus Benavides verbunden. Die Stiftskirche St. Jakobus des Apostels wurde unter ihrer Schirmherrschaft erbaut.

Die Dynastie der Benavides wurde 1473 Graf, und ihre Grafschaft umfasste die drei Städte Navas, Castellar und Santisteban. Konflikte zwischen den drei Städten um den Besitz von Gemeinland waren häufig und dauerten lange an. Sie wurden schließlich 1978 mit der „Versöhnungsurkunde“ beigelegt.

Otra información

Es ist erwähnenswert, dass Castellar über eine bedeutende Fischverarbeitungsanlage verfügt, obwohl dies angesichts der Lage der Stadt im Landesinneren zunächst widersprüchlich erscheinen mag. In dieser Anlage werden hochwertige Meeresfrüchte von den entferntesten Küsten verarbeitet und vertrieben.

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