Iberische Klänge: Elfos del Rocío
Die Provinz Jaén hat das wichtigste Renaissance-Erbe in Spanien, dank der Arbeit des Meisters der Werke Andrés de Vandelvira. Seine Renaissance ist einzigartig; sie kommt aus muslimischer Inspiration. Entdecken Sie eine unvergessliche Route, voller reicher Denkmäler, Bräuche, legendärer Legenden, Kathedralen, die sich zwischen Olivenbäumen erheben, Paläste voller Geschichte, Festungen, Urbanismus usw. Kurz gesagt, alles, was der Reisende braucht, um einen unauslöschlichen Fußabdruck der Jahrhunderte der Geschichte zu entdecken.
Das 4-Sterne-Hotel Infanta Cristina ist die Wahl unter den anspruchsvollsten Reisenden. Ein exquisit dekorierter Raum, der sich durch die Qualität der Dienstleistungen und die hervorragende Aufmerksamkeit seiner Mitarbeiter als Hauptnotizen auszeichnet, die kürzlich mit dem "Q" der Qualität anerkannt wurden.
Alle unsere geräumigen Doppelzimmer sind schallisoliert und mit einem kompletten privaten Badezimmer ausgestattet, mit 3 Suiten, 58 Doppelzimmern und 10 Einzelzimmern.
Räume mit einer dedizierten Dekoration, entworfen für einen unvergesslichen Aufenthalt, serviert mit Pantomime bis ins Detail. Privatparkplätze stehen vor Ort gegen Aufpreis zur Verfügung. Der Tour Desk kann Sie mit Informationen über Jaén versorgen. Die Infanta Cristina hat auch ein traditionelles Restaurant, eine Kaffeebar und eine 24-Stunden-Rezeption. Es gibt auch einen Fernsehraum und große Mehrzweckräume.
Vilches ist eine Gemeinde nördlich von Jaén in der Region El Condado, am Fuße der Sierra Morena. Die Dörfer Guadalén und Miraelrío gehören ebenfalls zu Vilches. Das Gemeindegebiet wird von den Flüssen Guadalén, Guarrizas und Guadalimar durchflossen, die in die Stauseen Guadalén, La Fernandina bzw. Giribaile münden. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet großes touristisches Potenzial. Besonders hervorzuheben sind die Naturschutzgebiete, Stauseen, Steineichenwälder, ausgedehnten Olivenhaine und landwirtschaftlichen Flächen sowie die Jagd- und Fischgründe. Das historische und künstlerische Erbe der Region ist bedeutend. Zu den Höhepunkten zählen die Kirche San Miguel, die Einsiedelei der Jungfrau von der Burg, die Ruinen der Burgen von Vilches und Giribaile, ein Teil der Burgen- und Schlachtenroute von Jaén sowie archäologische Stätten wie Giribaile aus der iberischen Zeit.
Touristengebiet: Sierra Morena/Sierras de Andújar und Despeñaperros
Entfernung zur Hauptstadt (km): 80
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 543
Fläche (km²): 273
Bevölkerung: 5086
Demonym: Vilcheños
Postleitzahl: 23220
Von ihrem künstlerischen Erbe sind folgende Sehenswürdigkeiten besonders hervorzuheben:
Die Einsiedelei – das Heiligtum der Jungfrau von der Burg wurde im 18. Jahrhundert an der Stelle der alten Kirche Santiago, ganz oben auf dem Burghügel, errichtet. Sie beherbergt das Bildnis der Schutzpatronin von Vilches, das jedes Jahr am 14. August, während der Feierlichkeiten zu ihren Ehren, in einer Prozession zur Pfarrkirche San Miguel getragen wird.
Der nördliche Teil der Gemeinde Vilches erstreckt sich über die Sierra Morena und erreicht Höhen von bis zu 800 m. Die Vegetation in diesem höher gelegenen Gebiet ist sehr vielfältig und typisch für mediterrane Wälder: Steineichen-, Korkeichen- und Galleichenhaine. Daneben gibt es Buschland und Kiefernplantagen.
Weiter südlich, in den Ausläufern der Sierra Morena, in Höhenlagen zwischen 400 und 500 m, dominieren Dehesa (Waldweiden) und Grasland. Die sanft hügelige Landschaft wird von Olivenhainen geprägt und weist zudem Buschland mit wilden Oliven- und Erdbeerbäumen auf.
Zahlreiche Tierarten wie Vögel, Säugetiere und Arthropoden leben hier und können in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.
Die Feuchtgebiete befinden sich rund um die bestehenden Stauseen (Guadalén, Girirbaile und Fernandina) an den Ufern der Flüsse Guadalén, Guadalimar und Guarrizas. An den Flussufern und Bächen wachsen Weiden, Tamarisken, Oleander und andere Baumarten wie die Silberpappel und die Espe.
Reptilien sind zahlreich vertreten, insbesondere die Populationen der Spanischen Sumpfschildkröte in den Flüssen Guadalén und Guarrizas sowie die Lataste-Viper in der Sierra. Auch Fischadler, Steinadler, Gänsegeier, Mönchsgeier, Uhus, Luchse, Ginsterkatzen, Dachse usw. lassen sich leicht beobachten.
Vilches ist eine Gemeinde mit tief verwurzelten Traditionen und beliebten Festen, sowohl religiösen als auch weltlichen, die das ganze Jahr über stattfinden und Aktivitäten für alle Altersgruppen bieten.
Der heilige Sebastian, Schutzpatron von Vilches, dessen Gedenktag am 20. Januar gefeiert wird, wird an diesem Tag in einer Prozession durch die Straßen getragen.
Der heilige Sebastian, Schutzpatron von Vilches, dessen Festtag am 20. Januar begangen wird, wird in einer Prozession durch die Straßen getragen.
Der heilige Sebastian, Schutzpatron von Vilches, wird am 20. Januar gefeiert. An diesem Tag wird er in einer Prozession durch die Straßen getragen.
Karnevalsfeierlichkeiten, an denen die Bewohner teilnehmen, indem sie sich verkleiden und satirische Lieder singen (der Stadtrat vergibt Preise an die Besten). Sie finden im Viertel Cuevas del Zahorí statt.
Karnevalsfeierlichkeiten, an denen die Bewohner teilnehmen, indem sie sich verkleiden und satirische Lieder singen (der Stadtrat vergibt Preise an die Besten).
Karnevalsfeierlichkeiten, an denen die Bewohner teilnehmen, indem sie sich verkleiden und satirische Lieder singen (der Stadtrat vergibt Preise an die Besten). Karnevalsfeierlichkeiten Karnevalsfeierlichkeiten Karwoche Eine Woche, die von religiösen Veranstaltungen und Prozessionen vom Palmsonntag bis zum Ostersonntag geprägt ist. Karwoche Eine Woche, die von religiösen Veranstaltungen und Prozessionen vom Palmsonntag bis zum Ostersonntag geprägt ist.
Vilches ist eine Stadt, die ihre Traditionen sehr schätzt, was sich auch in ihrer Gastronomie widerspiegelt. Wildfleisch wird häufig in ihren Gerichten verwendet.
Zu den bekanntesten Gerichten zählen:
Unter den Gebäckspezialitäten möchten wir Folgendes hervorheben:
In der Gemeinde Vilches wurden fast einhundert archäologische Stätten erfasst. Die kupferzeitliche Stätte Santagón wurde entdeckt. Die Besiedlung dieses Ortes endete vermutlich zu Beginn der Bronzezeit, als die Konsolidierung der Metallverarbeitung und die Fruchtbarkeit der umliegenden Böden zur Entstehung kleiner Dörfer in der Region führten, von denen einige befestigt waren, wie beispielsweise Cañada de Malabrigo, Giribaile und Cerro Santo. Diese Siedlung zeichnet sich durch einen großen Wehrturm aus.
Während der iberischen Zeit erlangte Giribaile Bedeutung; von hier aus wurden metallurgische Zentren kontrolliert. Der Ort weist einen klar definierten Stadtplan mit Straßen, Häusern und öffentlichen Plätzen auf, der von einer hohen Mauer umgeben ist. Aus dieser iberischen Zeit wurden zahlreiche Siedlungen und kleinere Befestigungsanlagen erfasst, darunter auch die erste Besiedlung des Burgbergs.
In der Römerzeit wurde Vilches laut einem Grabstein auf dem Burghügel als Baesucci identifiziert. Kaiser Vespasian verlieh der Stadt den Status einer Gemeinde. In Santagón wurden Überreste antiker Villen mit Mosaiken in den repräsentativeren Vierteln gefunden.
Auch die Westgoten siedelten sich in Vilches an. Ein westgotischer Architrav wurde gefunden und befindet sich heute im Provinzmuseum von Jaén.
Während der islamischen Zeit wurde der heutige Standort von Vilches gefestigt und ab 711 besiedelt. Fünf Jahrhunderte lang, vom frühen 8. bis zum 13. Jahrhundert, gehörte die Stadt zu al-Andalus. Diese lange Periode macht Vilches zu einer typisch muslimischen Stadt, deren Spuren noch heute sichtbar sind. Im Laufe des 12. Jahrhunderts wurde die Burg von Vilches aufgrund ihrer Nähe zu Despeñaperros, durch das kastilisch-leonesische Truppen Feldzüge gegen die Besitzungen von al-Andalus unternahmen, sehr verwundbar.
1212 besiegten die christlichen Könige von Kastilien, Aragon und Navarra die Muslime in der Schlacht von Las Navas de Tolosa. Drei Tage später wurde die Burg erobert und die Bevölkerung ausgelöscht, was die Neubesiedlung des Gebiets mit Bewohnern jenseits der Sierra Morena erzwang. Die Christen blieben in der Burg von Vilches, während sich die Muslime nach Giribaile zurückzogen. König Ferdinand III. trat das Gebiet von Vilches an den Rat von Baeza ab, bis Philipp IV. es 1627 befreite und ihm den Status einer Stadt verlieh.
Viel später, im Jahr 1900, erhielt Vilches einen Bahnhof.
Entre extensas llanuras de olivos verdes se vislumbra una noble atalaya en la que se encuentra Porcuna, un universo en piedra labrado a través de sus seis mil años de historia.
Canteros de todas las épocas grabaron en sus muros la huella de un pasado ilustre, dejando para la eternidad el eco de su maestría. En ella se modeló el conjunto escultórico de Cerrillo Blanco; se alzaron los sólidos cimientos de la romana Obulco; sirvió de custodia de un baluarte andalusí y fue emplazamiento de maestres y comendadores calatravos.
Su dorada piedra esculpida a mano luce con majestuosidad en monumentos y plazas que se abren al asombro de quienes la contemplan
Nuestra tierra, cambiante en apariencia, pero inalterable espíritu, ha viajado a través del tiempo envuelta en nombres que narran una misma esencia: Ipolca, Obulco, Bulkuna… Porcuna.
Hoy, Porcuna te invita a adentrarte en sus encantos, a perderte por sus calles serenas, a sentir la cercanía de su gente y a saborear, sin prisas, la verdad de su gastronomía. Porque aquí, cada piedra cuenta una historia y cada historia te espera.
Oficina de Información Turística
Plaza de Andalucía, 3
Tlf.: 953 545 130
oficinaturismo@porcuna.es
Zona turística: Sierra Sur y Campiña de Jaén
Distancia a la capital (km): 42
Altitud sobre el nivel del mar (m): 427
Extensión (Km²): 174,5
N° de Habitantes: 7.055
Gentilicio: Porcunenses
Código postal: 23790
La pálida tonalidad de sus rocas da sentido al nombre de este pequeño cerro situado a dos kilómetros y medio del núcleo urbano de Porcuna: Cerrillo Blanco.
Intervenido arqueológicamente durante los años 70 del pasado siglo, se delimita el proceso de utilización humana del yacimiento en tres momentos.
En primer lugar, durante el período tartésico, se distingue una necrópolis de inhumación fechada en torno al siglo VII a.C. En ella aparecen veinticuatro tumbas individuales y una sepultura de cámara doble.
De una segunda época, alrededor del siglo V a.C., es el mayor conjunto escultórico íbero del territorio nacional. Mil trescientos fragmentos entre los que se encuentran más de una treintena de esculturas. Destaca el guerrero de la doble armadura, símbolo por antonomasia del mundo íbero en general.
Por último, la necrópolis siguió utilizándose para tales fines desde el siglo V a.C. hasta el siglo I a.C., cambiando el primigenio rito de inhumación por el rito de incineración.
El Anfiteatro Romano de Obulco fue uno de los mayores edificios de espectáculos de la Hispania Romana, ejemplo de la enorme magnitud que alcanzó la antigua polis de Ibolca-Obulco. Fue la mayor de las ciudades de la Iberia protohistórica y romana en época de Julio César.
Este anfiteatro muestra la imponente realidad arqueológica del Municipium Pontificiensis Obulconensis en el siglo I a.C., momento en el que fue levantado a unos quinientos metros de las murallas.
Tras la última gran intervención de este anfiteatro colosal, sus monumentales restos, de más de una hectárea de superficie, se han conseguido dimensionar e integrar en armonía con el barrio existente, permitiendo a sus visitantes pasear por un gran tramo de la fachada sur con sus imponentes contrafuertes de sillares almohadillados al estilo helenístico, ver las puertas y vomitorios, las vías de acceso exteriores y los grandes derrumbes de bloques ciclópeos, para después poder entrar a las cáveas o gradas, y bajar desde el muro del podio al espacio de la arena y carcer, donde apreciar las dimensiones y panorama que vieron los antiguos gladiadores que combatieron en los munera o juegos.
La Cisterna Romana de La Calderona es un colosal complejo hidráulico subterráneo del Municipio Pontificiense de Obulco, destinado a almacenar agua, que lleva más de dos milenios en uso y que ha llegado hasta nuestros días en excepcional estado de conservación.
Fue redescubierta accidentalmente por uno de los vecinos de las tres viviendas contemporáneas que se disponen sobre ella y destinada a refugio antiaéreo en la Guerra de España de 1936. En origen fue un gran depósito de agua público con varios caños de recogida de aguas pluviales y tres pozos de captación.
El proyecto se ha completado construyéndose un edificio contemporáneo de acceso mediante rampas al complejo y con la excavación de aproximadamente 500 m² del extenso barrio romano de poniente, donde se han exhumado parte de una calle enlosada transversal, tres casas organizadas en torno a patios, una tienda y un matadero-carnicería, que permiten calificar esta manzana del barrio, como un sector artesanal y comercial de la ciudad.
En una época de invasiones y conquistas, durante el Medioevo, dos nombres expresan una misma realidad. La musulmana Bulkūna y la cristiana Porcuna conviven y comparten un mismo territorio.
Sobre los restos de un baluarte andalusí, que a su vez se erigía sobre vestigios romanos, se fortifica el Castillo de Porcuna con nuevas defensas para ser convertido en alcázar cristiano.
Diez son las torres que componen el recinto amurallado del castillo y una de ellas, la última en construirse, la que se mantiene hasta nuestros días. La Torre Nueva fue levantada durante la primera mitad del siglo XV por precepto del caballero calatravo don Luis de Guzmán.
Es llamada, también, Torre de Boabdil por lo acaecido en 1483 cuando el último sultándel Reino Nazarí de Granada, Boabdil, es trasladado como prisionero a dicha torre tras ser apresado en la Batalla de Lucena.
La torre es de base octogonal, alcanza los 28 metros de altura y tiene forma ochavada. Su interior, de dos plantas y una terraza, albergará las salas de época medieval del Museo Arqueológico Municipal Obulco.
Los primeros datos que se poseen de la ermita de Santa Ana son de finales del siglo XV aunque se desconoce su origen exacto, pudiéndose remontar a finales del siglo XIII.
Santa Ana se traza como una ermita de una nave, con varias dependencias anejas como la casa de la santera y algunos corrales. Durante los siglos posteriores seamplia y consolida el conjunto hasta que en el siglo XIX se cierra al culto. En el siglo XX, el inmueble es vendido a la familia Juárez para su uso como horno de pan.
La reciente intervención llevada a cabo por el Ayuntamiento de Porcuna ha supuesto la restauración y recuperación volumétrica del edificio original. Estos trabajos han sacado a la luz importantes hallazgos: unos pavimentos singulares, numerosos enterramientos o pinturas murales en la zona del altar.
Actualmente, la antigua iglesia de Santa Ana se ha convertido en Centro de Recepción de Visitantes.
Se trata de uno de los edificios, el más modesto, que aparece mencionado ya en el siglo XV junto a la organización de la plaza: las carnicerías de la villa, la Iglesia Mayor y el Cabildo.
Las Carnicerías Reales, denominadas así por el control que tenía la Corona sobre la carne, abastecieron de vacuno y ovino a la población durante más de quinientos años, desde la Edad Media hasta la Segunda República.
A partir de este momento se ubica en el edificio la biblioteca de la ciudad y, además, se realizan allí las funciones de bolsa de trabajo, para ser, antes de su restauración, Juzgado Comarcal.
En 2015 fue inaugurado este espacio tras la rehabilitación y puesta en valor que el Ayuntamiento de Porcuna llevó a cabo, albergándose, allí, los servicios municipales de Archivo Histórico y Oficina de Información Turística.
Pozos íberos, atarjeas romanas, pavimentos de las carnicerías o una de las torres del Castillo de Porcuna, son algunos de los vestigios que pueden apreciarse en el interior del edificio. Merece, además, la atención detenerse a observar su fachada inclinada testimonio del terremoto de Lisboa de 1755.
En la plaza de Andalucía fue construido en plena Ilustración por orden del rey Carlos IV en 1798 el Pósito Real, es decir, un almacén público de grano para el consumo y la siembra. Se trata de un edificio funcional de fachada de sillería con hermosa portada clasicista, el cual consta de tres naves, una central principal y dos laterales, separadas por arcadas de piedra sobre las que descansa la cubierta. Al edificio se accede tras ascender por una escalinata, elemento que permite poder generar un nivel inferior o galería de ventilación.
Tras la contienda de la Guerra Civil el edificio quedó arruinado por lo que hubo que realizar una importante reforma. Si bien las obras fueron dirigidas por Ramón Pajares Pardo, el proyecto se debe al arquitecto y Premio Nacional de Arquitectura José Luis Fernández del Amo, siendo este el primer proyecto que firmó.
En la actualidad, el edificio acoge la sede del Ayuntamiento de Porcuna. Destaca especialmente el amplio “patio de cristales”, un espacio luminoso que actúa como distribuidor de toda la planta baja y funciona, además, como sala principal de atención al público.
Se trata de un espacio ubicado bajo el edificio del Pósito Real, actual Ayuntamiento. En su día fueron las galerías de ventilación y evitaban que la humedad alcanzase la cota del almacén de grano. En origen no tenían acceso directo desde el exterior, únicamente una trampilla de registro. Con el tiempo se abrieron varias puertas de entrada, lo que permitió que este lugar adoptara distintos usos, desde almacén de materiales de construcción hasta calabozo o taller de herrería.
Tras la importante reforma llevada a cabo en 2017, el espacio fue restaurado y abierto al público. Durante la intervención salieron a la luz restos arqueológicos de época romana y medieval, hoy integrados en el recorrido. Destaca especialmente el sistema de bóvedas empleado en su construcción.
En 2023 se incorporaron al conjunto dos salas museísticas que enriquecen notablemente la comprensión del pasado de Porcuna: una dedicada al mundo túrdulo y otra al periodo romano. Ambas ofrecen un recorrido claro y accesible por las culturas que dejaron una huella profunda en la antigua Obulco.
La Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción de Porcuna, concluida a comienzos del siglo XX gracias a una suscripción popular, se levanta sobre el solar de la antigua Iglesia de Santa María la Mayor. El edificio, amplio y luminoso, presenta un estilo neorrománico-bizantino y se articula en tres naves cubiertas con bóvedas de crucería. La sacristía, adosada a la cabecera, pertenece al templo del siglo XVII y se conecta con la casa rectoral, que alberga la residencia del párroco, el archivo, el despacho y el salón parroquial.
Tras terminar la construcción del nuevo templo, se encargó a Julio Romero de Torres la pintura de la bóveda del ábside, donde el artista representó la Asunción de la Virgen, rodeada de un coro de ángeles. La obra impresionó tanto que se le solicitaron dos nuevos murales para las capillas del crucero. En una de ellas plasmó La Santa Cena, mostrando a los apóstoles atentos al momento en que Jesús instituye la Eucaristía. En la otra, representó a La Sagrada Familia en un sereno atardecer, con el Niño Jesús en brazos de María y la presencia silenciosa de San José. Además, el templo conserva cinco obras más del pintor: un óleo de San Juan Bautista en oración y cuatro lienzos de los evangelistas situados en las pechinas del crucero.
Resumen de la artesanía milenaria de la piedra en Porcuna. El cantero y marmolista Antonio Aguilera Ruedas (1896-1980) la construyó a mitad del siglo XX durante 30 años con considerable esfuerzo personal y firme maestría.
Su extravagante y ecléctica combinación de soluciones, técnicas y decoraciones exaltan el trabajo de la piedra. Llaman la atención sus personales e inusuales explicaciones que retratan de manera insólita la compleja trayectoria paralela entre edificio y autor.
En agosto de 2018 fue reinaugurada tras las reformas que el Ayuntamiento de Porcuna realizó. Después de un importante trabajo de limpieza y restauración de la piedra se elige un sofisticado sistema de iluminación para sacar toda la belleza a la artesanía de la piedra. Paralelamente, un extenso juego de rampas, construidas en hormigón de mármol, da acceso a un ascensor de cristal, único elemento disonante pero que permitirá la accesibilidad a la totalidad del inmueble.
El entorno natural de Porcuna conforma un patrimonio medioambiental singular, modelado por miles de años de historia, por un clima mediterráneo marcado y por la presencia constante del olivar como elemento identitario del paisaje.
El municipio se asienta sobre amplias formaciones margosas del Mioceno Medio-Superior, configurando un relieve homogéneo y suavemente ondulado, caracterizado por lomas y colinas redondeadas. De manera puntual afloran espolones y salientes rocosos de litología areno-calcárea, más resistentes a la erosión.
Los suelos del término municipal son, en su mayoría, calizos y poco o medianamente evolucionados. Predominan las margas claras, con perfiles poco profundos pero fértiles, y un pH ligeramente básico que favorece el desarrollo de cultivos característicos de la Campiña.
El clima de Porcuna es mediterráneo continental-templado. La temperatura media anual ronda los 17°C y la precipitación alcanza los 563 mm, con marcadas irregularidades interanuales y prolongados periodos de sequía. Los inviernos son templados, con máximas diurnas cercanas a los 13 °C, mientras que en verano se alcanzan fácilmente los 40 °C, con lluvias escasas.
El municipio se asienta sobre dos acuíferos: el acuífero de Porcuna, que ocupa casi toda la extensión municipal, y el acuífero Aluvial del Guadalquivir, localizado al norte. El término se integra en la cuenca hidrográfica del Guadalquivir, y sus cauces principales son el arroyo Salado, que cruza el municipio de suroeste a noroeste hasta desembocar en el Guadalquivir, y el arroyo del Saladillo, su principal afluente.
Porcuna se integra en la región Mediterránea, y presenta un clima seco con temperaturas suaves en invierno y veranos calurosos.
El olivar constituye hoy el agrosistema dominante y un verdadero monocultivo que ocupa prácticamente todo el territorio, aunque también persisten áreas con especies herbáceas de carácter natural. Porcuna alberga, además, cuatro especies endémicas de gran valor biológico: Hispalense, Bético, Mediterráneo Iberoatlántico-Magrebí y Bético-Magrebí.
La actividad agrícola condiciona la disponibilidad de hábitats, pero el olivar ofrece una cubierta vegetal que permite la presencia de una fauna diversa. Aves, pequeños mamíferos, reptiles e invertebrados encuentran en este ecosistema un espacio propicio para su alimentación y refugio.
En él podemos observar especies como: el verdecillo y el verderón; y en invierno la curruca capirota, el petirrojo y el zorzal común.
La biodiversidad del olivar aumenta mucho cuando junto a él aparecen arroyos con bosques de ribera o linderos de matorral mediterráneo, constituidos por carrizos, adelfas y tarajes. Y así nos encontramos con: gorriones, pinzones, jilgueros, ruiseñores, cogujadas, codornices y cornejas. Anfibios: sapo común, rana verde, salamandra; reptiles: culebra bastarda, lagarto y lagartijas; mamíferos: liebres, conejos, zorros, tejones, jinetas…
Muy recomendables algunos parajes en los que contemplar la naturaleza que hemos descrito en ese apartado:
Cabalgata de Reyes (5 enero). La noche del 5 de enero, las calles de Porcuna se llenan de magia e ilusión por la venida de Sus Majestades los Reyes de Oriente. Una diversa variedad de carrozas, desfiles y música hacen brillar, aún más si cabe, esta noche tan especial.
Día de Andalucía (28 febrero). El Día de Andalucía, fiesta autonómica, se celebra en Porcuna un acto institucional en el que el Ayuntamiento realiza la Concesión de Honores y Distinciones a distintas personalidades relacionadas con esta ciudad.
Carnaval (febrero). Su tradición en esta localidad se remonta a los albores del siglo XX, aunque ha sido más recientemente cuando ha cobrado especial relevancia. Por un lado, en el Cine-Teatro “María Bellido” tiene lugar una Gala de Carnaval en la que las letras y acordes de diferentes agrupaciones carnavaleras se entremezclan con los ritmos de tres por cuatro de las murgas locales. Por otro, durante la tarde del sábado de carnaval, se realiza un espectacular pasacalle en el que cientos de personas se dan cita para mostrar el elaborado trabajo llevado a cabo durante meses. El color, la música y el baile lo inundan todo, y la diversión se apodera de todos aquellos que se animan a contemplarlo.
San Benito, Patrón de Porcuna (21 marzo). La devoción a San Benito en Porcuna se remonta al siglo XIII y tenemos constancia de que tal día se realizaban funciones religiosas desde el siglo XVI. Por tanto, no es de extrañar, que la veneración al Santo Patrón esté tan arraigada entre sus vecinos. El 21 de marzo de cada año, se lleva a cabo una solemne celebración de la eucaristía en su honor y posterior procesión de la imagen, la cual está acompañada por las bandas de música locales.
Semana Santa. Durante la cuaresma, Porcuna se llena de tradición y solemnidad. Las calles de Porcuna conforman un marco excepcional para el procesionar de sus cofradías que, con su saber estar, nos trasladan a un ambiente único de sobriedad, devoción y belleza. Diez son las cofradías y hermandades que procesionan en Porcuna desde el Domingo de Ramos hasta el Domingo de Resurrección.
San Marcos (25 abril). En honor a este evangelista, se celebra una fiesta religiosa y posterior procesión para finalizar con una verbena popular del mismo barrio al que da nombre. Cabe destacar la curiosa tradición de los “Chiscos de San Marcos”. Se trata de la realización de hogueras que tradicionalmente se encendían en plazas y altozanos, con maderas y enseres viejos que se desechaban y que los más jóvenes apilaban para su posterior quema. Esta tradición se realizaba con la finalidad de invocar a San Marcos Evangelista para que trajera lluvias beneficiosas para la agricultura. En la actualidad, junto a la ermita se sigue realizando una de estas hogueras.
Cruces de Mayo (primer fin de semana de mayo). En diversas plazas, calles y barrios del pueblo, engalanados con esmero para la ocasión, se alzan las tradicionales Cruces de Mayo, una festividad que inunda cada rincón con un aire festivo y lleno de color. Las calles se visten de motivos florales y detalles costumbristas, auténticos reflejos de la vida y las tradiciones del lugar, mientras los vecinos, con dedicación y orgullo, compiten por crear la cruz más hermosa y llamativa.
Romería de Alharilla. Fiesta de Interés Turístico de Andalucía. El segundo domingo de mayo tiene lugar en Porcuna una de las romerías más importantes de Andalucía, la que se celebra en honor a la Santísima Virgen de Alharilla, Patrona y Alcaldesa Perpetua de la localidad. La semana previa, el municipio se engalana y sus calles se llenan de gente para festejar la festividad en honor de su patrona. Destacan, entre otros, el espectacular paseo de caballos, en la tarde del sábado, con jinetes y carruajes que desfilan por las calles principales. El domingo, día grande, miles de devotos y romeros se congregan para vivir un día de profunda fe, culminado con la ansiada procesión de la Virgen, llevada en andas entre pétalos y plegarias.
Bervena de San Benito (11 julio). San Benito de Nursia, patrón de Porcuna y de Europa, cuenta con una segunda festividad en julio en la cual, tras la fiesta religiosa, tiene lugar una verbena popular en el barrio con su mismo nombre.
MiaqueFest (primer fin de semana de agosto). Se trata de uno de los mayores festivales musicales de la provincia de Jaén. Con un espíritu abierto y diverso, el festival no se centra en un estilo musical concreto, sino que da cabida a un amplio abanico de géneros en el que se conjugan figuras consolidadas del panorama musical nacional con otras que empiezan a despuntar.
San Lorenzo (10 agosto). Tras la celebración de la Santa Misa tiene lugar la procesión de San Lorenzo por las principales calles de la localidad. Posteriormente se celebra una de las verbenas populares con más raigambre de Porcuna.
Feria Real (septiembre). La llamada "Feria Real" unió la devoción por San Benito y la Virgen de la Soledad, intercesores milagrosos ante una gran tormenta, con la tradición de celebrar una feria de ganado anual otorgada por la reina Isabel II al Ayuntamiento de Porcuna. En la actualidad, se celebran estas fiestas en los primeros días del mes de septiembre y cabe destacar su Besana Flamenca, Porcuna Electronic Night, la noche joven con actuaciones musicales o el desfile de gigantes y cabezudos.
Feria del Aceite (último fin de semana de octubre). Se trata de una festividad celebrada en torno al aceite de oliva, principal motor económico de la localidad, que tuvo su orien en el año 2007. En la Feria del Aceite de Porcuna se encuentra una amplia exposición de maquinaria agrícola, numerosos puestos donde degustar la gastronomía típica, puestos de artesanía, conferencias, catas de aceite... Todo ello clausurado el domingo con la degustación del tradicional hoyo de pan con aceite de oliva virgen extra y aceituna cosechadas en nuestra tierra.
A caballo entre Jaén y Córdoba, Porcuna reúne en su cocina lo mejor de cada una de estas provincias, siempre con su ingrediente estrella: el aceite de oliva virgen extra. Este oro líquido, fruto de los extensos olivares que rodean el municipio, no solo impregna sus recetas de un sabor inconfundible, sino que también se convierte en el símbolo de una tradición que define su esencia culinaria.
En la mesa de Porcuna conviven las pipirranas y los cardillos esparragados jiennenses con los flamenquines y el salmorejo cordobeses, en un perfecto equilibrio que enriquece su patrimonio gastronómico. Sin embargo, es en sus recetas autóctonas donde se encuentra la verdadera esencia de esta tierra.
Entre sus platos más peculiares destacan los violetes, un pequeño pastel cuadrado que se forma doblando una oblea sobre un relleno de carne picada especiada. Este plato, de elaboración artesanal, se convierte en un imprescindible para quienes buscan degustar algo único y auténtico.
Por otro lado, la gallina en leche sorprende tanto por su nombre como por su historia. Este dulce típico, de sabor semejante al mazapán y al alfajor, evoca con su aroma a almendra un pasado andalusí que ha quedado grabado en la memoria gastronómica de Porcuna.
Para los amantes de la buena mesa, la visita a Porcuna no estaría completa sin probar estas especialidades, que representan un puente entre el pasado y el presente, entre la tradición y la innovación. Además, los restaurantes y bares locales ofrecen la oportunidad de disfrutar de estas delicias en un ambiente acogedor, rodeado de la hospitalidad que caracteriza a los porcunenses.
Los orígenes de Porcuna se remontan a un grupo de aldeas del Neolítico Final localizadas en su entorno. En la Edad del Cobre (III milenio a.C.) la zona se convierte en un centro nuclear de la Campiña. Las investigaciones arqueológicas han descubierto en el cerro de los Alcores una de las fortificaciones más antiguas documentadas en el Alto Guadalquivir, con doble cerco amurallado rodeado cabañas circulares. Otro poblado similar se encuentra en el cerro de Albalate y ambos se mantuvieron durante la Edad del Bronce (II milenio a.C.).
En los siglos VII y VI a.C. se conformó la cultura ibérica en estas tierras y así, en el cerro de los Alcores, aparece una nueva ordenación urbana, de trazado geométrico, con casas rectangulares de paredes de adobe que se alzan sobre zócalos de piedra, a veces estucados con barro. La zona mantuvo su condición de gran centro de la campiña y en esta época ibérica emergió una aristocracia con modelos políticos heroicos, al igual que otras regiones mediterráneas. Esta élite, para perpetuar su estirpe, representó sus hazañas y sus orígenes, legándonos de paso el maravilloso conjunto escultórico de los guerreros de Cerrillo Blanco, que ya son emblema de esta cultura. Estas esculturas estaban en un recinto sacro del cerro de los Alcores, pero poco después de su erección fueron enterradas en la necrópolis de Cerrillo Blanco.
La Obulco romana fue el origen de la actual Porcuna, confirmado por los hallazgos epigráficos y los textos de Plinio, Ptolomeo y Estrabón. Durante la república y el primer Imperio la ciudad tuvo gran importancia y disfrutó de cierta autonomía, ya que acuñaba su moneda.
Cuando la segunda guerra civil entre César y Pompeyo estaba a punto de concluir, estalló en la Península una sublevación encabezada por los hijos de Pompeyo. Ante esta situación, César se vio obligado a movilizar con rapidez a sus legiones hacia las zonas rebeldes. Las crónicas relatan que tardó tan solo 27 días en recorrer la distancia entre Roma y Obulco, un ejemplo de la impresionante capacidad logística del general.
Una vez en Obulco, César reorganizó y concentró allí a sus tropas antes de marchar hacia Córdoba, donde tendría lugar la célebre batalla de Munda. El triunfo en este enfrentamiento consolidó definitivamente su poder.
La Huella del Agua es una ruta senderista por Porcuna y sus inmediaciones cuyo hilo conductor es el agua, es decir, el sistema hídrico en Porcuna desde tiempos pretéritos hasta la actualidad. Se propone, por tanto, un recorrido por el desaparecido depósito de agua de San Cristóbal y el actual de la calle Cabeza; las diferentes fuentes que aún se conservan (a las cuales se acudía para llenar los cántaros de agua) situadas en la Carrera de Jesús, en San Juan, en el llamado llanete Cerrajeros o en la plaza de la Cruz; la denominada calle El Albercón; María Bellido y su papel en la Batalla de Bailén (1808); la Cisterna Romana de la Calderona, así como los distintos pilares y aljibes ubicados, estos ya, fuera del casco urbano: la Fuencaliente, el Pilar del Tío Pavo, Fuente Chica y Fuente Grande, Lavaderos, el Pilar de María Cotilla, el Pilar de la Galga, el Pilar de los Camineros, el Vélez y el Pilar y arcón del Comendador.
La Ruta de la Piedra propone un recorrido por uno de los elementos más singulares y definitorios de Porcuna: su piedra arenisca dorada. Esta roca, extraída de las canteras locales desde hace más de 6.000 años, ha sido el hilo conductor de la historia del municipio, pues con ella se han levantado los monumentos más emblemáticos desde época íbera hasta la actualidad.
La cantería en Porcuna es un oficio milenario que nunca se ha interrumpido. Ya los íberos de la antigua Ipolca–Obulco utilizaron esta piedra para sus esculturas, como las conocidas piezas del conjunto de Cerrillo Blanco, que muestran un dominio técnico extraordinario. En época romana, la arenisca local volvió a ser protagonista en edificios públicos, cimentaciones, elementos decorativos y conducciones hidráulicas. Más tarde, durante la Edad Media y la Modernidad, siguió empleándose en murallas, iglesias, casas nobles, espacios civiles y obras hidráulicas, convirtiéndose en la identidad material de la ciudad.
La ruta invita a conocer las canteras históricas, donde todavía hoy se extrae la piedra de manera artesanal, manteniendo técnicas que han pasado de generación en generación. Allí se puede observar cómo se corta, se talla y se prepara este material que ha dado forma a Porcuna durante milenios.
Municipio situado al este de la provincia, en la comarca Sierra de Cazorla.
Posee un enclave en plena zona montañosa. El territorio principal del término municipal se encuentra al oeste de la comarca en terrenos de campiña olivarera. En la división administrativa original se permitía así que este municipio contase con recursos forestales, pastos en zonas comunales de montaña.
Forma parte de la cuenca hidrográfica del Guadalquivir, río que atraviesa el territorio municipal, así como su afluente el Guadiana Menor, el Guadalentín y el Toya.
En su paisaje predominan los extensos olivares y campos de cereales. Además del núcleo principal de población, Peal de Becerro, forman parte del municipio las aldeas de Toya, Hornos de Peal y el enclave de El Almicerán, integrado dentro de la zona de montaña de la Sierra de Cazorla.
En Toya existe una cámara sepulcral de origen íbero, declarada Monumento Histórico Nacional en 1918. En su interior se encontró “La Bicha de Toya” que es una escultura y que actualmente está en el Museo Arqueológico Nacional de Madrid.
La economía local se basa en el cultivo del olivar, transformados metálicos, la construcción, la industria oleícola y derivados de la carne.
Dentro del Patrimonio Histórico destacamos: La Cámara de Toya, la Torre del Reloj, la Torre Mocha, el Castillo de Toya y el Acueducto de Hornos de Peal.
Zona turística: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Distancia a la capital (km): 87
Altitud sobre el nivel del mar (m): 550
Extensión (Km²): 147
N° de Habitantes: 5.277
Gentilicio: Pealeños
Código postal: 23460
Peal de Becerro con una superficie de 147 km2, pertenece a la comarca de Sierra de Cazorla. Posee dos pedanías, Toya y Hornos de Peal, y un enclave, El Almicerán, integrado en la Sierra de Cazorla, a 55 km. del municipio.
Forma parte de la cuenca hidrográfica del Guadalquivir, río que atraviesa el municipio, así como su afluente el Guadiana Menor, el Guadalentín y otras corrientes de agua menores.
En su territorio predominan los terrenos de campiña olivarera y de manera más secundaria, al este de la comarca, una zona montañosa, incluida en el Parque Natural de las Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas.
Las tierras de cultivo se reparten entre cultivos herbáceos (trigo, cebada) y olivar en extensiones parecidas.
El enclave de El Almicerán, forma parte del límite con la provincia de Granada. En estas sierras existe una variedad grande de especies arbóreas. Hasta los 900 m. de altitud se encuentran los bosques de pino carrasco, acompañados de madroños y lentiscos. Subiendo en altitud, encontramos encinas, quejigos y zonas de pino rodeno.
En zonas más húmedas podemos encontrar milenarios tejos y ejemplares de acebos, ambos escasísimos en Andalucía. En las márgenes de los ríos aparecen fresnos, sauces, chopos… así como juncos y eneas donde se cobijan aves acuáticas y pequeños mamíferos.
El Parque Natural encierra una de las floras más ricas de toda la cuenca mediterránea.
Con la declaración del Coto Nacional de Cazorla y Segura en 1960, se introdujeron algunas nuevas especies, tales como: el muflón, jabalí o el gamo. En la actualidad hay 51 especies de mamíferos en el Parque. Entre las restantes destacan: cabra montés, ciervo, gamo, zorro, garduña y el tejón. En la fauna piscícola destaca la trucha común, trucha arco iris y el barbo. Proliferan también varios tipos de reptiles y de anfibios.
Entre los parajes de mayor interés del municipio citaremos:
Dentro de la repostería:
Desde la Edad del Bronce se han documentado asentamientos en el término municipal de Peal de Becerro, con un intenso poblamiento en los cursos de los ríos Toya y Guadiana Menor.
La vinculación de la provincia de Jaén con la arqueología Ibérica es importante, pero sin duda, el municipio de Peal de Becerro ocupa un lugar excepcional. Desde el siglo V a. de C., Tugia era un centro importante en el control de las rutas que a través del Guadiana Menor ponían la Alta Andalucía en contacto con la costa levantina. Entre el siglo V y el II a. de C. la ciudad estuvo vinculada al desarrollo de la aristocracia íbera como lo demuestra entre otros muchos restos hallados en la zona, la localización de una necrópolis de incineración presidida por una extraordinaria cámara sepulcral, la más monumental y mejor conservada que ha proporcionado la Arqueología Ibérica, la Cámara de Toya.
De la etapa romana y visigoda se han hallado varios elementos, como una estela funeraria con relieve de togado, una estela sepulcral, un cancel, una columna visigoda y en el Cerro de la Horca una necrópolis visigoda con ocho tumbas.
En época medieval Peal no se menciona por lo que en ese periodo debió de ser una pequeña población dependiente del centro fortificado de Toya. Su castillo, según las crónicas fue arrasado en 1224 por Fernando III. Unos años después el rey otorga al arzobispo de Toledo, Quesada y Toya, que este incorporó al adelantamiento de Cazorla, pasando en 1.310 a la jurisdicción de Úbeda.
Después de la conquista castellana Peal de Becerro tomó entidad como población independiente. Los castellanos reforzaron sus defensas y levantaron las torres que actualmente conocemos como la del Reloj y Mocha. Ha pertenecido al Adelantamiento de Cazorla hasta la disolución del mismo por las Cortes de Cádiz en 1812.
Posteriormente por Real Orden del rey Fernando VII fue declarada villa en 1822.
Mengíbar liegt nördlich von Jaén, zwischen den Flüssen Guadalquivir, Guadalbullón und Guadalimar, in einer Gegend mit Olivenhainen, Getreidefeldern und Obstbäumen. Die Lage an der E-902 bzw. A-44 (Bailén-Motril) ermöglichte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen. Bei Mengíbar verlangsamt sich der Fluss des Guadalquivir und fließt in einem ruhigen Mittellauf, was ein besseres Wassermanagement ermöglicht. Dank seiner günstigen geografischen Lage war Mengíbar ein bedeutender Flusshafen am Guadalquivir, insbesondere für den Holztransport aus der Sierra de Segura. Das Stadtzentrum, eingebettet in einen sanften Hügel fruchtbaren Landes mit teils trockenen, teils bewässerten Flächen, birgt sehenswerte Gebäude und Denkmäler, darunter die Renaissancekirche, die dem Apostel Petrus geweiht ist, einen eleganten, schlanken christlichen Turm, das Rathaus und das Palastgebäude. In der Nähe wurden auf dem Cerro La Muela das iberische Oppidum Iliturgi und auf dem Cerro Maquiz die berühmte römische Stadt Iliturgi entdeckt. Das Zentrum von Mengíbar, mit seinem unregelmäßigen Grundriss und arabischen Einflüssen, dehnte sich nach Osten, Westen und Norden aus und bildete so ein weitläufiges, geradliniges Straßennetz mit großen Häuserblöcken in der Nähe der Altstadt und kleineren Blöcken am Rand des Stadtzentrums.
Touristenregion: Campiña und Jaén
Entfernung zur Hauptstadt (km): 25
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 315
Fläche (km²): 62,3
Einwohnerzahl: 10.068
Bezeichnung: Mengibares oder Mengibeños
Postleitzahl: 23620
Telefonisch: 677 222 285
Per E-Mail:
Mit eigener Gerichtsbarkeit. Der Ursprung der Pranger geht auf das Jahr 1574 zurück, als die Stadt ihre Unabhängigkeit von Jaén erlangte. Der von Philipp II. verliehene Titel ermöglichte ihr die volle Gerichtsbarkeit, was durch die Anwesenheit von Prangern und Auspeitschungspfählen symbolisiert wird. Während die Pranger den neuen administrativen und rechtlichen Status widerspiegeln, dienten die Auspeitschungspfähle der Bestrafung der Gefangenen. Die Nischen hingegen ähneln in Mauern eingelassenen Vertiefungen und werden von einem Segmentbogen gekrönt. In ihnen wurde ein Votivbild angebracht, das die Volksfrömmigkeit der Stadtbevölkerung demonstriert. Das Palacio ist ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert im Zentrum des historischen und künstlerischen Komplexes, neben dem Bergfried. Das Anwesen war nicht immer ein einzelnes Haus. Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe der Burgmauer errichtet. Dies bildete eine kleine Befestigungsanlage um den großen Turm innerhalb der Mauer. Im Laufe der Jahrhunderte hatte das Palacio bedeutende Besitzer und war Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse. Ebenso diente das Gebäude nicht nur Wohnzwecken. Heute beherbergt es ein Hotel. Einer der ersten, der an der Stelle des heutigen Casa Palacio ein Haus errichten ließ, war Don Pedro Méndez de Sotomayor, Herr von Mengíbar und Ratsherr von Jaén. Er nutzte es zur Lagerung seines Viehs und seiner Getreideernte. Heute ist es das Hotel Palacio de Mengíbar mit einem einzigartigen Spa, das in einer arabischen Zisterne untergebracht und im römischen Stil gestaltet ist.
Die Gemeinde Mengíbar ist landwirtschaftlich geprägt von Ackerbau und Olivenhainen. Fast die gesamte Fläche wird bewässert, insbesondere die Flusstäler des Guadalquivir und Guadalbullón.
Die wichtigsten Anbauprodukte sind Olivenhaine, Sonnenblumen, Baumwolle und Getreide (Weizen, Gerste und Mais). Die malerische Landschaft um Mengíbar wird im Norden von der Sierra Morena und im Süden von der Sierra Mágina und der Provinz Jaén begrenzt. Der Rest des Gebiets ist von sanften Hügeln ohne nennenswerte Erhebungen geprägt. Die Auwälder entlang der drei Flüsse, die die Gemeinde durchqueren – des Guadalquivir und seiner beiden Nebenflüsse Guadalbullón und Guadalimar – tragen zusätzlich zu dieser Schönheit bei. Im Herbst tauchen die Laubbäume die Landschaft in ein leuchtendes Farbenmeer.
Die Gegend um Mengíbar bietet Reisenden zahlreiche Naturschönheiten. Dazu gehört der Cerro Albariza, ein Aussichtspunkt mit herrlichem Blick auf das Guadalquivir-Tal und das Guadalbullón-Delta. Er liegt neben der Cañada Real de Torreblascopedro (Königliche Viehtriebstraße von Torreblascopedro), etwa drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Seine üppige Ufervegetation macht ihn auch botanisch interessant. Der Mengíbar-Staudamm am Guadalquivir, 1916 von König Alfons XIII. eingeweiht, setzt einen farblichen Akzent in der Landschaft. Olivenhaine prägen das Bild, doch entlang der Flussufer findet man auch Silberpappeln, Weiden, Tamarisken, Schwarzpappeln und andere Straucharten. Die Tierwelt ist typisch für die Landschaft um Jaén: Hasen, Kaninchen, Rebhühner, Rehe, Luchse, Wildschweine, Füchse, Wachteln… Störche und eine Vielzahl von Greifvögeln lassen sich ebenfalls leicht beobachten. Und nicht zu vergessen die Vögel, die an den Flussufern und in der Nähe des Stausees leben.
In Mengíbar, wie auch in anderen Städten Andalusiens, fiebern die Menschen den lokalen Festen entgegen, denn sie wissen, dass sie Tage voller Freude und Spaß für Einheimische und Besucher gleichermaßen sein werden. Neben Weihnachten, Karneval und der Karwoche feiert Mengíbar die folgenden Feste:
Die kulinarische Kultur von Mengíbar ist von zwei Aspekten geprägt: Olivenöl und die Verwendung regionaler Produkte, die fester Bestandteil der Gerichte sind. Aus der vielfältigen Gastronomie möchten wir Ihnen folgende Gerichte vorstellen:
Die Geschichte von Mengíbar beginnt vor etwa 6.000 Jahren, in der Jungsteinzeit, am Ufer des Guadalquivir. Spuren aus dieser Zeit entsprechen der Siedlung Vega Baja. Die bedeutendste iberische Besiedlung innerhalb der Gemeinde Mengíbar ist das Oppidum Iliturgi mit seinen verschiedenen Nekropolen, die mit diesem wichtigen Bevölkerungszentrum verbunden sind.
Bis vor Kurzem nahm man an, diese Siedlung habe sich in der Gegend von Cerro Maquiz oder Las Torres befunden, in unmittelbarer Nähe des Zusammenflusses von Guadalbullón und Guadalquivir. Jüngste archäologische Ausgrabungen haben den genauen Standort der iberischen Stadt an der Stätte „Plaza de Armas del Cerro de la Muela“ freigelegt.
Diese Stätte wurde später vom römischen Feldherrn Publius Cornelius Scipio Africanus belagert. Livius berichtete, wie die Stadt angegriffen, niedergebrannt und ihre Bevölkerung massakriert wurde. Im 2. Jahrhundert v. Chr. gründete Rom ein neues Iliturgium in Cerro Maquiz, einer Enklave am gegenüberliegenden Ufer des Guadalbullón, 700 Meter vom antiken iberischen Oppidum entfernt. Aus der Almohadenzeit sind in Mengíbar nur wenige Überreste erhalten. 1225 eroberte Ferdinand III., der Heilige, Mengíbar, übertrug das Land von Maquiz dem Santiagoorden und unterstellte es der Gerichtsbarkeit von Jaén. Der Name „MENXIBAR“ taucht erstmals im Zusammenhang mit der Eroberung von Jaén auf und belegt, dass dort eine von christlichen Truppen besetzte Festung existiert haben muss. Nach der Eroberung von Jaén annektierte der König die Stadt, der sie bis 1574 unterstand. In diesem Jahr verlieh Philipp II. ihr gegen eine Zahlung von 22.500 Dukaten den Status einer Stadt. Am 16. Juli 1808 ereignete sich in Mengíbar ein glorreiches Ereignis: die Niederlage der französischen Truppen, die nach Bailén flohen, wo sie Tage später von General Castaños besiegt wurden. Am 16. Juli 1808 ereignete sich in Mengíbar ein glorreiches Ereignis: die Niederlage der französischen Truppen, die nach Bailén flohen, wo sie Tage später von General Castaños geschlagen wurden. Am 16. Juli 1808 ereignete sich in Mengíbar ein glorreiches Ereignis: die Niederlage der französischen Truppen, die nach Bailén flohen, wo sie Tage später von General Castaños besiegt ... ein glorreiches Ereignis: die Niederlage der französischen Truppen, die nach Bailén flohen, wo sie Tage später von General Castaños besiegt wurden. Am 16. Juli 1808 erlittene Niederlagen erlitten durch Philipp II. gegen eine Zahlung von 22.500 Dukaten den Status einer Stadt.
Diese bevölkerungsreiche und bedeutende Stadt liegt im Norden der Provinz Jaén, am Fuße der Sierra Morena und nahe dem oberen Guadalquivir-Flussbecken. Sie profitiert von ihrer privilegierten geografischen Lage als Verkehrsknotenpunkt in der Nähe der wichtigsten Autobahnen Südspaniens.
Linares besitzt eines der bedeutendsten und am besten erhaltenen Bergbauerbe Spaniens. Überall in der Stadt finden sich Überreste von Schornsteinen und anderen Industrieanlagen – stumme Zeugen einer Vergangenheit voller Bergbauglanz, die Linares eine Architektur verliehen hat, die eng mit der Industrie und der bürgerlichen wie auch der proletarischen Gesellschaft verbunden ist.
Die Basilika Santa María la Mayor, eine Mischung aus Gotik und Renaissance, und das Hospital de los Marqueses im neugotischen Stil sind zwei herausragende Beispiele für das künstlerische Erbe der Stadt. Das archäologische Erbe der iberisch-römischen Stadt Cástulo, nur fünf Kilometer von Linares entfernt, ist besonders interessant. In römischer Zeit zählte sie dank ihrer Blei- und Silberminen zu den zehn wichtigsten Städten der Iberischen Halbinsel. Zu den bedeutenden Überresten gehören heute das Mosaik der Lieben, das Oktagonmosaik, eine frühchristliche Glaspatene aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und die Löwenskulptur aus dem 2. bis 1. Jahrhundert v. Chr. Darüber hinaus verfügt Linares über eine bemerkenswerte Sammlung historischer Denkmäler sowie eine lange Tradition im Stierkampf und in der Musik. Die Stierkampfarena Santa Margarita, direkt an der berühmten Promenade Linarejos gelegen, war Schauplatz großartiger Nachmittage und Tragödien wie dem Tod des Stierkämpfers Manolete im Jahr 1947. Die Stadt, in der der berühmte Gitarrist Andrés Segovia geboren wurde, blickt zudem auf eine lange musikalische Tradition zurück, die eng mit der Taranta verbunden ist, einer Flamenco-Gesangsform, die ihren Ursprung im Bergbau hat. Der Golfplatz La Garza ist der einzige in der Provinz Jaén. Er liegt nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt in einer privilegierten Lage vor der Kulisse der ehemaligen Bergbaulandschaft. Der Golfplatz La Garza ist der einzige in der Provinz Jaén. Er befindet sich wenige Kilometer außerhalb der Stadt in einer privilegierten Lage inmitten der Bergbaulandschaft.
Tourismusgebiet
Iglesia, 5 – 23700 Linares, Jaén
Tel.: +34 953 10 01 83
http://www.turismolinares.es/
E-Mail: turismo@aytolinares.es
Touristische Region: Sierra Morena/Stierkampfkultur von Jaén/Bergbaugebiet Linares-La Carolina/Andújar- und Despeñaperros-Gebirge
Entfernung zur Hauptstadt (km): 49
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 419
Fläche (km²): 196
Einwohnerzahl: 57.414
Bezeichnung: Linarenses
Postleitzahl: 23700
Linares besticht durch eine vielfältige Sammlung von Gebäuden (Kirchen, Paläste, Herrenhäuser) unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, von der schlichten romanischen Architektur bis hin zu den exquisiten Bauten des Modernismus aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Sie alle zeugen von der Vergangenheit der Stadt als bedeutendes Bergbauzentrum. Die Basilika Santa María la Mayor, erbaut zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert in einer Mischung aus Gotik und Renaissance, beherbergt einen wunderschönen Altaraufsatz im Platereskenstil. Die Stadt Cástulo blickt auf eine über 4.000-jährige Geschichte zurück, die die Präsenz und den Einfluss mediterraner Kulturen widerspiegelt, welche die Stadt und ihre Umgebung geprägt haben. Cástulo bietet uns ein reiches Erbe, das wir dank archäologischer Forschung nach und nach wiederentdecken – ein Vermächtnis, das wir verstehen und schützen müssen.
Auch die Stadt hat ihre Vergangenheit nicht vergessen, wie ihre Museen beweisen: das Archäologische Museum beherbergt die Überreste früherer Zivilisationen, die einst diese Gegend bewohnten, und das Interpretationszentrum der Bergbaulandschaft zeigt Beispiele des Bergbaus, Artefakte und Videos über die Stätten des Bergbauerbes in der Region. Mit der Bergmannsstatue ehren die Einwohner die Generationen, die den Grundstein für das heutige Linares legten.
Das Andrés-Segovia-Hausmuseum und das Raffaelmuseum erinnern an berühmte Persönlichkeiten, die den Namen Linares in die Welt trugen.
Linares liegt am Fuße der Sierra Morena und besticht durch atemberaubende Naturlandschaften und idyllische Oasen.
Die landschaftlich schönsten Gebiete befinden sich im Norden der Gemeinde. Bestes Beispiel hierfür ist das Naturdenkmal El Piélago. Der spektakuläre Verlauf des Flusses Guarrizas in seinem Oberlauf wird durch die Schönheit der römischen Brücke von Vadollano ergänzt, die Teil der Via Augusta ist.
Linares verfügt über ein weitläufiges Netz gut markierter Kurzstreckenwege, die durch Teile des Natur- und Bergbauerbes führen. Diese Wege lassen sich zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad erkunden und bieten eine weitere Attraktion für einen Besuch in dieser Region. Ergänzt wird das Wegenetz durch die „Grünen Wege“, deren Routen die alten Eisenbahnstrecken nutzen.
Die Pflanzenarten innerhalb der Gemeinde Linares verteilen sich auf drei klar abgegrenzte Gebiete:
Entlang der Flüsse Guadalimar, Guadiel und Guarrizas findet man Ufervegetation: Eschen, Weiden, Silberpappeln…
Zu den tief verwurzelten Traditionen von Linares gehören:
Neben diesen bekannteren Veranstaltungen werden auch die Maikreuze, Weihnachten, Karneval und das Wahl-Fest gefeiert, das in der Nähe der Einsiedelei Linarejos stattfindet.
Linares hat Tapas zu einem köstlichen Markenzeichen und einer der größten Attraktionen der Stadt gemacht. Tavernen und Bars lassen ihrer Kreativität freien Lauf und kreieren exquisite kulinarische Miniaturen, die stets kostenlos zu den Getränken serviert werden.
Die Gastronomie von Linares ist eng mit der Gastronomie der Provinz verbunden: Olivenöl ist ein gemeinsamer Nenner in den Eintöpfen und Salaten, nicht zu vergessen die marinierten Oliven, die häufig als Vorspeise gereicht werden. Zu den traditionellsten Gerichten zählen: Gachas (eine Art Brei), Migas (gebratene Semmelbrösel), Gazpacho, Andrajos (ein Eintopf), Pipirrana (ein Salat aus eingelegten Paprika und Zwiebeln) und Anisgebäck.
Es gibt auch andere Gerichte mit deutlichem Bezug zum Bergbauerbe, wie zum Beispiel Kartoffeln mit Kabeljau, Kartoffeln mit Paprika, den Bergmannsbeutel und den Salat aus Orange, Kabeljau, Oliven, Frühlingszwiebeln und Olivenöl.
Die Speisekarten der Restaurants in Linares vereinen Tradition, Vielfalt und Innovation und streben danach, die intensivsten Aromen herauszuarbeiten. Unter den lokalen Spezialitäten sticht die charakteristische Süßspeise von Linares, Chachepol, hervor – ein köstlicher Biskuitkuchen, getränkt in Sirup und Brandy.
Die Geschichte von Linares ist seit jeher eng mit dem Bergbau verbunden. Die Bleiadern in der Region zogen verschiedene Völker und Kulturen an. Sie waren ein Anziehungspunkt für die Tartessier, Griechen, Phönizier, Karthager, Römer, Westgoten und Araber. Archäologische Überreste all dieser Völker wurden in der Gegend gefunden.
Innerhalb der Gemeinde wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. die iberische Stadt Cástulo gegründet. Später wurde sie zur Hauptstadt von Oretania (einem großen Gebiet, zu dem auch Teile von Ciudad Real und Albacete gehörten) und verfügte über großen Mineralien- und Agrarreichtum sowie einen florierenden Handel.
Auch Karthager und Römer nutzten diese Minen zur Gewinnung von Blei und Silber. Um die Kontrolle über die wichtigsten Minenstandorte zu sichern, heiratete der karthagische Feldherr Hannibal die iberische Prinzessin Himilce (geboren in Cástulo), jedoch vergeblich, da die Karthager besiegt wurden. Die Römer vergrößerten die Stadt, indem sie ihr zahlreiche Privilegien gewährten (wie beispielsweise das Recht, weiterhin eigene Münzen zu prägen) und Cástulo zu einer Stadt mit erstklassiger Infrastruktur ausbauten, darunter Thermen, Zisternen und sogar ein Forum und ein Amphitheater. Cástulos Reichtum war so groß, dass Chronisten wie Strabon, Polybios, Plinius der Ältere und Livius die Stadt in ihren Schriften erwähnen. Mit den Kriegen verschwand Cástulo, und die Bevölkerung flüchtete in den Wachturm der Minen und wurde von Baeza abhängig. Die heutige Stadt verdankt ihren Namen einem Ort in der Nähe von Cástulo namens Linarium.
Linares taucht erst 1155, während der Herrschaft von Alfons VII., in historischen Aufzeichnungen auf. Damals war es ein Dorf, das von Baeza abhängig war. Mitte des 16. Jahrhunderts nahmen Handel und Bevölkerung dank Landwirtschaft und Viehzucht zu, woraufhin Philipp II. der Stadt den Titel Stadt verlieh. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte der Bergbau einen erheblichen Aufschwung, wobei der Schwerpunkt auf der Bleigewinnung lag.
Im 19. Jahrhundert galt die Stadt als eines der wichtigsten Zentren der Provinz Jaén. Mit der Einführung neuer Maschinen und Bergbautechniken sowie dem Ausbau der Eisenbahn zum Erztransport erlebte Linares seine größte Blütezeit. Der intensive Bergbau zog Migranten an, die die neu entstandenen Arbeitsplätze nutzten, wodurch sich die Bevölkerung innerhalb kurzer Zeit versechsfachte. 1875 verlieh König Alfons XII. der Stadt den Titel einer Stadt. Das Bergbaugebiet Linares-La Carolina entwickelte sich zum weltweit führenden Bleiproduzenten. Die ersten Arbeiterbewegungen entstanden als Folge der Lohnungleichheit zwischen Arbeitern und Arbeitgebern. Im 20. Jahrhundert ging die Bergbautätigkeit jedoch so weit zurück, dass alle Minen geschlossen wurden. Gleichzeitig entstand eine mächtige Industrie, deren Aushängeschild Santana Motor war. Mit Beginn des 21. Jahrhunderts und dem Ende von Santana Motor verlagerte sich der Schwerpunkt der Stadt auf den Dienstleistungssektor als eine ihrer wichtigsten wirtschaftlichen Säulen.
Viele in Linares geborene Persönlichkeiten haben in ihren Berufsfeldern herausragende Karrieren gemacht: ...
Jaén ist eine große Stadt im Südwesten der Provinz und beherbergt die Hauptstadt.
Ihr Gebiet gliedert sich in zwei deutlich unterschiedliche Regionen: eine große, flache Ebene, das ländliche Gebiet im Norden, und eine kleinere, bergige Region im Süden.
Bei der Erkundung der Altstadt mit ihren Straßen, Gassen und Denkmälern entdecken wir das reiche Zusammenleben dreier Kulturen: der christlichen, der jüdischen und der muslimischen. Wir schlendern durch die engen Gassen des jüdischen Viertels und besuchen die arabischen Bäder aus dem 16. Jahrhundert, die Keller des Villardompardo-Palastes aus dem 11. Jahrhundert und bewundern die zahlreichen Kirchen, von denen einige an der Stelle ehemaliger Moscheen errichtet wurden, sowie die vielen Klöster. Von überall in der Altstadt ist die Kathedrale sichtbar, ein wahres Juwel der spanischen Renaissance.
Auf dem Hügel Santa Catalina thront die imposante Burg gleichen Namens, von der aus man einen atemberaubenden Panoramablick über das Guadalquivir-Tal, die umliegende Landschaft und die dahinterliegende Sierra Sur genießen kann.
Jaén, die Welthauptstadt des Olivenöls, ist heute eine moderne Stadt, wie ihre Plätze, Gärten und breiten Alleen beweisen.
Touristenregion: Jaén und Umgebung
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 573
Fläche (km²): 424
Einwohnerzahl: 120.021
Bezeichnung: Einwohner von Jaén
Postleitzahl: 2300x
Die Architektur von Jaén zeugt von den Zivilisationen, die die Stadt und ihre Umgebung über die Jahrhunderte hinweg bewohnt haben. So entstand eine reiche Sammlung an Denkmälern, sowohl religiöser als auch profaner Art. Das historische und künstlerische Erbe der Stadt präsentiert verschiedene Stile: Gotik, Mudéjar, Renaissance, Barock, Neoklassizismus und mehr.
Unter den Denkmälern stechen folgende besonders hervor:
Die Basilika San Ildefonso ist nach der Kathedrale die größte Kirche der Stadt. Die frühesten Aufzeichnungen über das ursprüngliche Gebäude stammen aus dem Jahr 1248, als es als Kapelle für die Kathedrale errichtet wurde. Zwei Jahrhunderte später, im Jahr 1430, wurde sie zum Schauplatz des berühmten Wunders der Marienerscheinung in Jaén. Von da an wurde sie zu einem Heiligtum, das dem darin befindlichen Marienbild geweiht ist und den Titel „Unsere Liebe Frau von der Kapelle“ trägt. Im 16. Jahrhundert wurde die Heilige Jungfrau von der Kapelle zur Schutzpatronin von Jaén ernannt. Schließlich erhob Papst Benedikt XVI. sie 2010 zur Basilica minor. Die Kirche besitzt drei Portale: Das älteste, im gotischen Stil, befindet sich an der Rückseite. Das Seitenportal im Renaissancestil zeigt ein Relief, das die Investitur des Heiligen Ildefonso mit der Kasel darstellt. Zuletzt wurde das Hauptportal im neoklassizistischen Stil errichtet, das von dem Bild der Heiligen, nach der das Gebäude benannt ist, gekrönt wird.
Die Hälfte der Gemeinde Jaén liegt im Gebirge der Sierras Béticas. Dies wird besonders deutlich, wenn man die Umgebung der Stadt vom Schloss auf dem Monte Santa Catalina aus betrachtet, einem hervorragenden Aussichtspunkt mit Panoramablick über die Region.
Im Süden erstrecken sich die Berge und Felsgipfel, die die stadtnahen Parks Santa Catalina und Monte la Sierra bilden. Dieses Gebiet bietet eine Vielzahl von Bergrouten und Wanderwegen in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums.
Im Norden erstreckt sich die Landschaft mit sanft abfallenden Hügeln, die mit jahrhundertealten Olivenbäumen bewachsen sind. Weiter entfernt weichen diese Kiefern, Terpentinbäumen und Steineichen, die die Ankunft der Berge ankündigen. Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Klettern und Klettersteige stehen den Einwohnern von Jaén und Touristen in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums zur Verfügung.
Die Freudenfeuer und der Internationale Stadtlauf „San Antón Night“, der zum nationalen touristischen Interesse erklärt wurde, finden am Wochenende um den 17. Januar statt. Über 12.000 Läufer genießen die lebhafte Atmosphäre entlang der Strecke: Musik, Fackeln, die herzliche Unterstützung der jubelnden Menschen… Später werden in den verschiedenen Vierteln und auf den Plätzen der Stadt Freudenfeuer entzündet. Um sie herum wird gesungen und getanzt, wobei die „Melenchones“ besonders beliebt sind. Man teilt Produkte vom Schweineschlachten, lokalen Wein und Rosetas (Popcorn) – alles in einer großartigen Atmosphäre, die perfekt ist, um besondere Momente zu teilen.
Karneval. Die Karnevalsfeierlichkeiten in der Stadt blicken auf eine über 700-jährige Geschichte zurück. Über einen Monat lang ziehen Karnevalsgruppen, Satiregruppen und andere Karnevalskünstler durch die Straßen zum Darymelia-Theater, wo sie im Rahmen des vom Stadtrat organisierten Wettbewerbs ihre Protest-, Satire- und humorvollen Lieder vortragen. Gruppen und Einzelpersonen nehmen außerdem am Kostümwettbewerb teil, was die Zuschauer des Umzugs im Stadtzentrum begeistert. Die Karwoche in Jaén ist ein bedeutendes religiöses, soziokulturelles und touristisches Ereignis. Die Bruderschaften und Konfraternitäten der Stadt repräsentieren ein Erbe, das bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht und sich durch die Schönheit und Qualität ihrer Skulpturen auszeichnet. Sie wurde zum nationalen und andalusischen Tourismusfestival erklärt. Einundzwanzig Bruderschaften und Konfraternitäten nehmen von Palmsonntag bis Ostersonntag an den Prozessionen teil. Einer der ergreifendsten Momente findet in den frühen Morgenstunden des Karfreitags mit der Prozession von El Abuelo (dem Großvater) statt.
Die Internationale Messe für Olivenöl und verwandte Industrien (Expoliva), die alle zwei Jahre auf dem Messegelände in Jaén stattfindet, zählt zu den weltweit wichtigsten Messen der Branche. Vier Tage lang treffen sich Landwirte, Maschinenhersteller, Transportunternehmen, eine Olivenölausstellung aus aller Welt, Konferenzen, ein wissenschaftliches Symposium und vieles mehr – ein bedeutendes Ereignis, das unsere Stadt ins Zentrum des Olivenanbaus und der Olivenölindustrie rückt.
Der San-Lucas-Markt hat seine Ursprünge im 14. Jahrhundert und verdankt seine Ausrichtung einem Privileg, das König Heinrich IV. von Kastilien der Stadt gewährte. Ursprünglich wurde er im August, zur Erntezeit, gefeiert. Ab dem 19. Jahrhundert fand der Markt im Oktober, zeitgleich mit dem Viehmarkt, statt. Vom 12. bis 18. Oktober gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Stierkämpfen, Konzerten, Theateraufführungen und vielem mehr. Auf dem Alfonso-Sánchez-Festgelände sind zahlreiche Stände aufgebaut, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Dort können Sie typische Gerichte probieren, in ausgelassener Atmosphäre tanzen oder die Fahrgeschäfte nutzen. Auch auf dem Festgelände „La Vestida“ gibt es Stände. Musik ist tief in der Stadt verwurzelt, wie das Herbstfest, der renommierte Internationale Klavierwettbewerb Jaén, Oleosónica, Jaén Sounds Like Opera, das Bolero- und Hispanoamerikanische Musikfestival und viele weitere Musikreihen, die das ganze Jahr über stattfinden, beweisen … sowie das Internationale Jazzfestival Jaén: „Jazz zwischen Olivenbäumen“.
Weitere Veranstaltungen und Festivals:
Die Maikreuze. Eine Tradition, die Nachbarn zusammenbringt, um ihre Kreuze neben Kirchen, auf Plätzen und anderen besonderen Orten der Stadt aufzustellen und zu schmücken. Einheimische und Besucher flanieren entlang der Kreuze, um an den Feierlichkeiten und der lebhaften Atmosphäre mit ihren Speisen und der Gemeinschaft teilzunehmen. Auch die jüngsten Mitglieder der Gemeinde haben am Freitagnachmittag ihren großen Auftritt. Sie ziehen mit ihren kleinen, mit Bildern ihrer Verehrung (Kreuze, Christusfiguren, Jungfrauen) geschmückten Wagen durch die Hauptstraßen der Stadt. Zivile, religiöse und militärische Würdenträger, in Mantillen gekleidet, nehmen ebenfalls an der Prozession teil und erfreuen die Zuschauer.
Ab Anfang Dezember herrscht in der Stadt eine fantastische Weihnachtsstimmung. Die Weihnachtsbeleuchtung wird eingeschaltet und ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Straßenmusik, Theateraufführungen und vielem mehr für Jung und Alt startet. Die zentrale und beliebte Carrera-Straße ist festlich geschmückt und heißt alle Besucher willkommen, die mit den Einwohnern von Jaén fröhliche Momente der Gemeinschaft erleben möchten. Ab Anfang Dezember ist die Stadt von einer fantastischen Weihnachtsstimmung erfüllt.
Die Gastronomie von Jaén ist vielfältig und basiert auf der mediterranen Küche, in der natives Olivenöl extra den Gerichten ein besonderes Aroma und einen einzigartigen Geschmack verleiht.
Zu den herausragendsten Gerichten zählen:
Unter den Gebäckspezialitäten sind süßer Brei, gebratene Milch und natürlich die Klostergebäcke (von den Bernardinerinnen, den Klarissen und den Karmelitinnen) zu erwähnen.
Wenn Sie etwas anderes probieren möchten, finden Sie im Viertel San Ildefonso zwei mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurants: „Bagá“ und „Dama Juana“.
Die menschliche Besiedlung der heutigen Stadt lässt sich bis in die Kupferzeit, auch Chalkolithikum genannt, zurückverfolgen, als mehrere Dörfer in der Gegend verstreut lagen. In der Nähe der Stadt wurden Höhlenmalereien und Überreste megalithischer Bauwerke gefunden.
Jaén ist eine Stadt, die von Legenden durchdrungen ist, die tief in der Seele ihrer Bewohner verwurzelt sind. Die wohl bekannteste dieser Legenden ist die des „Lagarto de la Malena“ oder „Lagarto de Jaén“. Ihr Einfluss ist so groß, dass sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt geworden ist und sich in Architektur, Paraden und Konzerten widerspiegelt. Sie basiert auf der Geschichte eines Drachen (einer Echse), der die Bevölkerung terrorisierte und den die Einwohner schließlich mit List und Tücke vertrieb.
Eine jahrtausendealte Stadt, in der Sie den Spuren vieler unserer bedeutenden Autoren folgen können: San Juan de la Cruz, García Lorca, Miguel Hernández und Juan Eslava Galán.