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Segura de la Sierra

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751057
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https://www.youtube.com/channel/UC0tAxfUQ5z6fv74Z3R6BrGg
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https://www.instagram.com/seguradelasierra_/
Descripción
Breve descripción

Segura de la Sierra ist ein wunderschönes Dorf im Herzen der Sierra de Segura im Nordosten Andalusiens. Es zählt zweifellos zu den schönsten Dörfern Andalusiens und ist daher Teil des Netzwerks der schönsten Dörfer Spaniens.

Segura ist Namensgeber eines Flusses und einer Region und eng mit der Geschichte verbunden. Bei einem Besuch können Sie in der historischen Altstadt in die Geschichte und das kulturelle Erbe eintauchen oder die Natur in ihrer ganzen Pracht in den zahlreichen Dörfern des weitläufigen Gemeindegebiets genießen.

Von der Burg, die auf muslimische Einflüsse zurückgeht, bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über die gesamte Region, die sich durch ihre imposante Bergkette und ihren immensen Natur- und Waldreichtum auszeichnet. Sie ist Teil des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas, dem größten Naturschutzgebiet Spaniens.
Diese wunderschöne Landschaft mit ihren Straßen und historischen Ecken führte dazu, dass Segura de la Sierra als historisch-künstlerisches Denkmal und malerisches Gebiet anerkannt wurde.
 

Segura de la Sierra und ihre hohen Gipfel inspirierten einige der bedeutendsten Werke der Renaissanceliteratur, darunter Jorge Manrique, den Autor von „Coplas a la muerte de mi padre“ (Strophen über den Tod meines Vaters).

Telecomunicaciones
Teléfono
953 480 280
Sitio web
www.seguradelasierra.es
Fax
953 481 012
Correo electrónico
administracion@seguradelasierra.es
Ubicación
Nombre
Segura de la Sierra
Latitud
38.298850
Longitud
-2.651870
Distrito
Ubicación en el mapa
POINT (-2.65187 38.29885)
Imágenes
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Entfernung zur Hauptstadt (km): 160
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 1145
Fläche (km²): 224
Einwohnerzahl: 1986
Bezeichnung: Segureños
Postleitzahl: 23379

Videos
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Cultura

Die Stadt hat sich den Charme vergangener Zeiten bewahrt und ihre steilen, ruhigen Gassen erhalten. Zu ihrem reichen und vielfältigen Erbe gehören unter anderem:

  • Die Burg. Dieser aus der Mudéjar-Architektur stammende, ewige Wächter thront auf dem höchsten Punkt der Stadt und ist von einer alten Mauer mit einigen Türmen umgeben. Der Bergfried ragt mit einer Höhe von 18,50 Metern besonders hervor und bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die Sierra del Segura. Im Inneren der Burg befinden sich eine Kapelle, überdachte Gänge mit Holzbalken und Giebeldächern, eine Zisterne und arabische Bäder. Die Pfarrkirche Santa María del Collado wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle der alten romanischen Kirche errichtet. Napoleonische Truppen brannten es nieder, und es wurde zwischen 1814 und 1817 wiederaufgebaut. Sein einschiffiges Kirchenschiff ist rechteckig mit einem Gewölbe. Besonders auffällig ist der gemauerte Turm. Er hat einen quadratischen Grundriss, sein erster Abschnitt weist Schießscharten auf, der zweite Abschnitt ist mit einer achteckigen Pyramide bedeckt, die von einem schmiedeeisernen Kreuz gekrönt wird. Im Laufe seiner Geschichte hat er eine reiche religiöse Ikonographie angesammelt.
  • Rathaus.Ein weiteres Renaissance-Paradigma, ehemals Jesuitenresidenz. Es öffnet sich mit einem Sturzbogen mit markanten Schlusssteinen, flankiert von Pilastern und einer dorischen Säule. Das zweite Stockwerk ist mit einem durchgehenden Balkon, einem dreieckigen, mit Blöcken verzierten Giebel und ovalen Wappen mit Federhelmen geschmückt.
  • Kaiserbrunnen.Ein Denkmal, das den Übergang zwischen Gotik und Renaissance widerspiegelt. Er wurde vor der Kirche errichtet und stammt aus dem Jahr 1517. Er verfügt über einen großen, in drei Abschnitte unterteilten Giebel, die durch ionische Säulen getrennt sind. Im Mittelteil befindet sich ein großes Wappen mit dem Wappen Karls V. Das Haus von Jorge Manrique. Die Fassade weist einen mit Pflanzenmotiven verzierten Halbkreisbogen auf, der von Pilastern flankiert und durch kleine ionische Säulen ergänzt wird. Darüber ist das Wappen der Familie Figueroa, der mütterlichen Familie von Jorge Manrique, in Stein gemeißelt. Die Jesuitenkirche. Sie wurde im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts erbaut. Ihr Renaissancedekor umfasst einen halbrunden Bogen, der mit Reliefs der Apostel verziert ist. Das Gebäude wurde umgebaut und dient heute als Auditorium und Ausstellungshalle. Die Stierkampfarena befindet sich am Stadtrand auf dem ehemaligen Exerzierplatz und den ehemaligen Stallungen. Sie ist eine der ältesten und ungewöhnlichsten Stierkampfarenen, da sie viereckig ist. Das Hammam diente nicht nur der Körperpflege, sondern auch als Treffpunkt. Es wurde von Männern und Frauen zu unterschiedlichen Zeiten genutzt. Es besteht aus drei Längsschiffen, die dem kalten (äußersten), dem warmen (innersten) und dem heißen (innersten) Raum entsprechen. Überspannt wird es von einem doppelten Hufeisenbogen und einem Tonnengewölbe mit Oberlichtern. Der Bau wird auf das 11. und 12. Jahrhundert datiert. Befestigungsanlagen und Verteidigung. Viele Abschnitte der Stadtmauer sind noch erhalten. Eines der am besten erhaltenen Bauwerke ist der Wasserturm. Er wurde so benannt, weil er eine Quelle schützte, die die Zitadelle mit Wasser versorgte. Weitere erhaltene Bauwerke sind der Dreschturm, der Schulturm und der Schneebrunnen. Letzterer diente dazu, im Winter Wasser und Schnee zu speichern und diese dann über Abflüsse am Boden abzuleiten.
  • Zugangstore. Die Festung Segura de la Sierra war durch vier Tore zugänglich: La Nueva (Das Neue Tor), La Gontar (Das Gontar-Tor), La Catena (Das Catena-Tor) und La Orcera (Das Orcera-Tor).

 

 

Naturaleza

Segura de la Sierra liegt im Herzen des gleichnamigen Gebirges. Die gesamte Gemeinde gehört zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y las Villas.

Die Flora ist aufgrund der erheblichen Höhenunterschiede innerhalb der Gemeinde sehr vielfältig: In den Hochgebirgen findet man die Korsische Kiefer mit ihrem biegsamen, harzreichen Holz und die Stechpalme; in den Mittelgebirgen die Schwarzkiefer, deren Holz sehr fäulnisresistent ist und die eine Höhe von 45 Metern erreichen kann, sowie die Eibe, die langsam wächst, aber bis zu 5.000 Jahre alt werden kann; in den tieferen Lagen gedeihen Aleppo-Kiefer, Gall-Eiche, Pyrenäen-Eiche, Steineiche, Kermes-Eiche, Olivenbäume und andere endemische und aromatische Pflanzen. Die Fauna ist, wie die Flora, ebenfalls sehr vielfältig. Hier findet man Greifvögel und Aasfresser (Adler, Gänsegeier, Schmutzgeier usw.), Großwild (Hirsche, Mufflons, Damhirsche, Wildschweine usw.) und Kleinwild (Rebhühner, Kaninchen, Hasen, Krähen, Raben, Turteltauben, Tauben und Füchse). Es ist außerdem Heimat verschiedener Fischarten wie Forellen, Barben, Iberischen Nasen usw. sowie von Säugetieren wie Fledermäusen, Wildkatzen, Steinmardern, Dachsen, Ottern, Füchsen und Ginsterkatzen. Ein Gebiet mit enormem Natur- und Waldreichtum – ein Ort, an dem man die Lebendigkeit der Natur spürt. Eine Region mit enormem Natur- und Waldreichtum, ein Ort, an dem man die Natur hautnah erlebt.

Fiestas y Eventos

Die Einwohner von Segura feiern folgende Festlichkeiten:

  • Festlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Sie finden vom 4. bis 8. Oktober statt und werden zu Ehren der Schutzpatronin gefeiert. Am 8. Oktober findet der bewegendste Höhepunkt statt: die Prozession mit der Jungfrau Maria, die von den Frauen Seguras auf den Schultern getragen wird. Während dieser Tage werden Stierkämpfe in der einzigartigen viereckigen Stierkampfarena sowie Wettkämpfe im traditionellen Kegelspiel Bolo Serrano ausgetragen.
  • Der heilige Vinzenz.Er ist der Schutzpatron der Stadt und sein Gedenktag wird am 22. Januar.Ihm zu Ehren werden Freudenfeuer vor den Stadtmauern entzündet.Es ist ein tief verwurzelter Brauch in den Bergen, während der Winterfeste Freudenfeuer zu entzünden. Dies geschieht am Fest der Unbefleckten Empfängnis (8. Dezember), am Luciafest (13. Dezember), am Heiligabend, Silvester, am Antoniusfest (17. Januar), am Vinzenzfest (22. Januar) und schließlich an Mariä Lichtmess (2. Februar). [Hier fehlt der Text, der hier nicht übersetzt werden sollte.] San Vicente. Er ist der Schutzpatron der Stadt und sein Festtag wird am 22. Januar gefeiert.
  • Die Wallfahrt des Heiligen Isidro. Er ist der Schutzpatron von Cortijos Nuevos, dem wichtigsten der vielen Weiler in Segura. Die Wallfahrt wird in der Gegend von Lomilla, neben dem Dorf El Ojuelo, gefeiert.
Gastronomía

Die Gastronomie von Segura de la Sierra ist reichhaltig und traditionsreich. Sie vereint auf gelungene Weise landwirtschaftliche Bräuche mit denen der Hirten und der Holzfäller, die in den Bergen die Kiefern fällen.

Die Vielfalt der Gerichte in der Stadt zeichnet sich durch die Verwendung regionaler Produkte aus: Olivenöl, Wild während der Jagdsaison (Wildschwein, Rebhuhn, Kaninchen, Segura-Schaffleisch) und zu bestimmten Jahreszeiten Pilze wie der Safran-Reizker (Lactarius deliciosus) oder Spargel, die in den Bergen gedeihen.

 

  • Galianos, Brot, Kuchen, Kaninchen und Gewürze.
  • Tatters, mit Mehlfladen, Fleisch und Gewürzen.
  • Migas, zubereitet mit Brot, dem Chorizo, gebratener Schweinebauch usw. hinzugefügt werden.
  • Gachamiga, zubereitet mit Mehl und Kartoffeln, serviert mit allerlei süßen und herzhaften Beilagen.
  • Schäferlamm in Knoblauchsauce, Hirteneintopf, Lamm in Knoblauch-Kohl-Sauce – bei all diesen Gerichten ist die Basis dieselbe: Schaffleisch aus Segureña.
  • Lazybones Ratatouille, zubereitet mit Ziege, Lamm oder Kaninchen, wird traditionell auf Jahrmärkten oder Totenwachen gegessen. Daher der Name „Lazybones“. 
    • Cecina, hergestellt aus gepökeltem Schaf- oder Ziegenfleisch.
    • Ajopringue, wird während der Schweineschlachtsaison verzehrt und aus gehackter Schweineleber zubereitet.

In der Konditorei sind Hornazo bekannt, eine Art Fladenbrot mit einer Olivenölfüllung und einem hartgekochten Ei in der Mitte.

Historia

Die Gastronomie von Segura de la Sierra ist reichhaltig und traditionsreich. Sie vereint auf gelungene Weise landwirtschaftliche Bräuche mit denen der Hirten und der Holzfäller, die in den Bergen die Kiefern fällen.

Die Vielfalt der Gerichte in der Stadt zeichnet sich durch die Verwendung regionaler Produkte aus: Olivenöl, Wild während der Jagdsaison (Wildschwein, Rebhuhn, Kaninchen, Segura-Schaffleisch) und zu bestimmten Jahreszeiten Pilze wie der Safran-Reizker (Lactarius deliciosus) oder Spargel, die in den Bergen gedeihen.

 

  • Galianos, Brot, Kuchen, Kaninchen und Gewürze.
  • Tatters, mit Mehlfladen, Fleisch und Gewürzen.
  • Migas, zubereitet mit Brot, dem Chorizo, gebratener Schweinebauch usw. hinzugefügt werden.
  • Gachamiga, zubereitet mit Mehl und Kartoffeln, serviert mit allerlei süßen und herzhaften Beilagen.
  • Schäferlamm in Knoblauchsauce, Hirteneintopf, Lamm in Knoblauch-Kohl-Sauce – bei all diesen Gerichten ist die Basis dieselbe: Schaffleisch aus Segureña.
  • Lazybones Ratatouille, zubereitet mit Ziege, Lamm oder Kaninchen, wird traditionell auf Jahrmärkten oder Totenwachen gegessen. Daher der Name „Lazybones“. 
    • Cecina, hergestellt aus gepökeltem Schaf- oder Ziegenfleisch.
    • Ajopringue, wird während der Schweineschlachtsaison verzehrt und aus gehackter Schweineleber zubereitet.

In der Konditorei sind Hornazo bekannt, eine Art Fladenbrot mit einer Olivenölfüllung und einem hartgekochten Ei in der Mitte.

Otra información

Wir möchten zwei tief verwurzelte Traditionen in Segura de la Sierra hervorheben:

  • Die Jota Serrana. Von allen Volkstänzen Segura de la Sierras besitzt die Jota Serrana zweifellos den unverwechselbarsten Charakter. Sie wird solo oder mit ganzen oder halben Seguidillas aufgeführt, üblicherweise auf lokalen Festen.
  • Lebender Kreuzweg. Dieser wird von den Einwohnern der Stadt an verschiedenen Orten im Ort aufgeführt und bietet einen herrlichen Blick auf die Sierra de Segura.
     
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Literatura

Diese Gemeinde könnte die Wiege des Dichterkriegers gewesen sein, da sein Vater Komtur von Segura de la Sierra war, der bedeutendste Komturei des Santiago-Ordens. Tatsächlich ist das Haus der Familie Manrique bis heute erhalten.

Segura de la Sierra ehrt den Dichter nicht nur durch die Kennzeichnung des Hauses der Familie Manrique, sondern hat auch einen Teil seines touristischen Angebots rund um Jorge Manrique aufgebaut, indem mehrere Räume der Burg als Interpretationsräume sowohl dem Dichter als auch dem Santiago-Orden gewidmet wurden.
Segura de la Sierra huldigt dem bedeutenden Schriftsteller zudem mit einem Denkmal in Form einer Statue sowie mit einem eindrucksvollen Aussichtspunkt, der sich aus sich die Weite des Naturparks direkt vom Ort aus überblicken lässt.

Der Höhepunkt der Ehrung von Jorge Manrique bildet alle zwei Jahre stattfindende Feier der Jornadas Manriqueñas, eine Veranstaltung mit akademischem und unterhaltsamem Charakter, die dazu dient, diese bedeutende Persönlichkeit zu würdigen.

Santisteban del Puerto

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750817
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Descripción
Breve descripción

Santisteban del Puerto ist eine Gemeinde in der Region El Condado. Sie liegt im Zentrum der Region und ist deren wichtigstes Zentrum.

Sie befindet sich in den Ausläufern der Sierra Morena im Norden der Provinz, auf dem Hügel Loma de Chiclana, zwischen den Flüssen Guadalimar und Montizón.

Berggebiete prägen das Landschaftsbild, insbesondere in der nördlichen Hälfte. Der größte Teil des Landes ist unkultiviert; Wälder und natürliche Wiesen dominieren. Die Anbauflächen werden hauptsächlich für Olivenhaine genutzt.

Die Wirtschaft basiert auf Olivenhainen, der Olivenölproduktion, der Schafzucht, der Jagd (Groß- und Kleinwild) sowie dem Gastgewerbe.

 

Was das architektonische Erbe betrifft, so sticht die Kirche Santa María del Collado hervor, die Renaissance-, Barock- und Platereskenstile vereint. Ebenfalls sehenswert sind die gotische Kirche San Esteban aus dem 15. Jahrhundert und das Jacinto-Higueras-Museum.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 402 112
Sitio web
www.santistebandelpuerto.es
Fax
953 402 424
Correo electrónico
santisteban@promojaen.es
Ubicación
Nombre
Santisteban del Puerto
Latitud
38.248430
Longitud
-3.206180
Distrito
Ubicación en el mapa
POINT (-3.20618 38.24843)
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Morena
Entfernung zur Hauptstadt (km): 104
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 681
Fläche (km²): 373
Einwohnerzahl: 4.472
Bezeichnung: Santistebeños
Postleitzahl: 23250

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Cultura
  • Kirche Santa María del Collado.Sie ist die Hauptkirche der Gegend und wurde zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert auf den Grundmauern einer westgotischen Kirche aus dem 7. Jahrhundert errichtet. Sie besteht aus drei Schiffen, die durch Säulen mit einzigartigen westgotischen Kapitellen der ursprünglichen Kirche voneinander getrennt sind. Das Dach ist aus Holz. Die zentrale Apsis, die durch einen Spitzbogen aus Quadersteinen zugänglich ist, beherbergt einen Plateresken-Altar, der mit der barocken Garderobe verbunden ist. Im Inneren besticht die Platereskenkunst: das hölzerne Gitter der Kapelle, der geschnitzte Holzaltar und das Chorgestühl. Außen fallen die beiden Portale ins Auge: eines gotisch mit Spitzbogen und das andere im Renaissancestil. Der Renaissance-Portikus weist fünf Quadersteinbögen auf, die von Ziegelpfeilern auf Steinfundamenten getragen werden. Sie wurde 1978 zum Kulturgut erklärt. Kirche San Esteban. Ihr Bau begann im 15. Jahrhundert und erstreckte sich über die folgenden Jahrhunderte. Das mittelalterliche Bauwerk hat einen basilikaartigen Grundriss. Das Mittelschiff ist durch halbrunde, von Säulen getragene Bögen von den Seitenschiffen getrennt. Die Außenfassade vereint Mauerwerk und roten Backstein mit neugotischen Elementen im Portal und neo-mudéjarischen Elementen im Turm, der von einer kegelförmigen, polygonalen Kuppel aus blauer Keramik gekrönt wird.
  •  
  • Einsiedelei El Egido. Die Einsiedelei El Egido (auch El Collado genannt), die der Legende nach mit der Erscheinung der Jungfrau Maria in Verbindung steht, wurde 1624 erbaut. Von ihrem ursprünglichen romanischen Baustil ist fast nichts mehr erhalten. Es ist das Ergebnis von Rekonstruktionen aus verschiedenen Epochen. Im Inneren besticht das prächtige Holzdach im Mudéjar-Stil mit seinen Giebeln und paarweise angeordneten Dachstühlen.
  • Schloss San Esteban. Ein fantastischer Aussichtspunkt über das historische Zentrum von San Esteban del Puerto, das 1985 zum Kulturgut erklärt wurde. Von diesem Schloss und anderen Befestigungsanlagen wie dem Schloss Torre Alver oder dem Turm von Ero, die ebenfalls unter Denkmalschutz stehen, sind nur noch wenige Überreste erhalten. Der organische Stadtplan des frühen Mittelalters ist jedoch im historischen Zentrum erhalten geblieben, was ihm ebenfalls den Status eines Kulturguts einbrachte. Schloss San Esteban.
  • Poyato-Turm.Dies ist ein Bergfried, der einst zu einer ländlichen Burg aus dem 13. Jahrhundert gehörte.
  • Archäologisches Erbe. Ebenfalls bekannt sind die Artefakte aus iberischer Zeit, die auf dem Gut Perotito gefunden wurden und sich heute im Nationalen Archäologischen Museum (Madrid) befinden. Innerhalb der Gemeinde Santisteban befinden sich außerdem die Felsunterstände Cerro de la Caldera, Alamedilla und Morciguilla de la Cepera sowie die Höhle Apolinario, die alle zu Kulturdenkmälern erklärt wurden.
Naturaleza

Santisteban del Puerto liegt am Fuße der Sierra Morena. Das Stadtzentrum mit seinen überwiegend weißen Häusern ist reich an Geschichte. Von der alten Burg aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die wunderschöne Altstadt.

Das Naturerbe von Santisteban del Puerto beherbergt eine große Vielfalt an bedrohten mediterranen Waldvogelarten, wie den Mönchsgeier, den Iberischen Luchs, den Steinadler und den Gänsegeier. Diese Tiere finden in diesen Gebieten ihren letzten Zufluchtsort.

In der Stadt prägen Olivenhaine, Viehzucht und Forstwirtschaft eine abwechslungsreiche Landschaft von hoher ökologischer Qualität.

Unter den zahlreichen Naturdenkmälern der Gemeinde möchten wir Folgendes erwähnen:

  • Dinosaurier-Fußabdrücke: Hierbei handelt es sich um 24 Dinosaurier-Fußabdrücke, die eine Fläche von ca. 20 m² bedecken. Wissenschaftler ordnen die Abdrücke einem Archosaurier zu, einem zweibeinigen Dinosaurier, der vor 230 Millionen Jahren lebte. Die Stätte ist bestens für Besucher ausgestattet, mit Informationstafeln und einem Spielbereich für Kinder. Sie liegt nur 1 km vom Stadtzentrum entfernt. Sie wurde von der Regionalregierung von Andalusien zum Naturdenkmal erklärt.
  • La Ballestera: Sie liegt 30 km westlich der Stadt, direkt am Fluss Guarrizas. Es ist ein herrlicher Ort, um die typische Flora und Fauna des Sierra Morena-Massivs, insbesondere den mediterranen Wald, zu entdecken.
  • La Carnicera: Es handelt sich um ein städtisches Gut und ein ideales Jagdrevier für Großwild: Hirsche, Wildschweine, Mufflons, Damhirsche usw. Besucher können die typischen Pflanzenarten des mediterranen Waldes und einen interessanten Korkeichenhain bewundern. Es liegt nördlich der Stadt, im Herzen der Sierra Morena.
  • Las Buitreras. Ein weiterer außergewöhnlicher Ort, um die Fauna und Flora der Sierra Morena, insbesondere den mediterranen Regenwald, zu entdecken. Er liegt nördlich der Stadt, direkt an der Grenze zur Provinz Ciudad Real, in der Nähe des Flusses Guadalén. Um dorthin zu gelangen, muss man 30 km auf der Sierra-Straße fahren.

Mehrere Flüsse durchfließen die Gemeinde: der Guadalquivir im Süden, der die Gemeinde über mehrere Kilometer an die Nachbarstadt Villacarrillo grenzt; Der Fluss Montizón durchquert die Gemeinde nördlich des Stadtzentrums; weiter nördlich fließen die Flüsse Guadalén und Guarrizas. Aus diesem Grund sind die Uferwälder entlang der Flussbetten von großer Bedeutung. Pappeln, Weiden, Eschen, Weiden, Tamarisken und andere Bäume bieten im Wechsel der Jahreszeiten ein farbenfrohes Bild, besonders eindrucksvoll im Herbst. Reptilien, Amphibien, Forellen und Barben vervollständigen die reiche und vielfältige Fauna von Santisteban del Puerto.

Fiestas y Eventos

Zu den Festen, die in Santisteban del Puerto gefeiert werden, gehören:

  • Stephanstag am 26. Dezember. Es ist der Gedenktag des Schutzpatrons. Ihm zu Ehren wird an diesem Tag ein großes Freudenfeuer entzündet.
  • Antoniustag am 17. Januar. Die Tradition des Entzündens von Freudenfeuern wird fortgeführt. Es ist das Fest, das den weihnachtlichen Festzyklus abschließt, denn wie es so schön heißt: „Bis zum Antoniustag ist noch Weihnachten, und wenn dann noch Marzipan übrig ist, bis zum Fabiantag“ (20. Januar). Am 2. Februar wird Lichtmess gefeiert. Am Vorabend werden Freudenfeuer entzündet. Zum Anzünden werden Olivenzweige verwendet. An diesem Tag entzündet der Gemeinderat zusammen mit dem Verwalter Freudenfeuer vor dem Haus des Oberbruders und des Verwalters und bietet den Anwesenden Süßigkeiten und Liköre an.
  • Pfingstfeierlichkeiten. Dies sind die Feierlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin, der Heiligen Jungfrau von Collado Coronada, im Volksmund bekannt als „Fiesta de Pascuamayo“ (Mai-Osterfest). Die Feierlichkeiten beginnen am Palmsonntag, dauern bis Ostersonntag, Ostermontag und Osterdienstag und gipfeln am Pfingstmontag mit der „Entnahme des Gemäldes“. In dieser Zeremonie wird durch einen besonderen Ritus die Person bestimmt, die die Verantwortung für die Feierlichkeiten übernimmt. Zu den Aufgaben dieser Person gehört unter anderem die Organisation der Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Maria für das kommende Jahr.
  • Ein weiteres Ereignis, das man während der Feierlichkeiten nicht verpassen sollte, ist der tief verwurzelte Stierlauf.  
  • Markustag, 25. April. An diesem Tag gehen die Menschen hinaus, um den Teufel zu vertreiben und essen einen Hornazo, der aufgrund seiner Form als „Markusringgebäck“ bezeichnet wird.
  • Nacht der Mailieder. Es handelt sich um ein beliebtes Fest, bei dem die Einwohner von Santisteban und Besucher am 30. April um Mitternacht zur Kirche Santa María del Collado gehen, um die „Mailieder“ zu singen, eine Jota, die den Monat begrüßt. Begleitet werden sie von der Stadtkapelle und der Tuna (einer traditionellen spanischen Studentenmusikgruppe).
     
Gastronomía

Wie in vielen anderen Orten verwenden die Einwohner von Santisteban in ihrer Küche Zutaten aus der Region: Wild (Kaninchen, Hase), Pilze, Produkte vom Schwein und Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Schweineschlachtung ist in Santisteban del Puerto eine tief verwurzelte Tradition. Nicht nur wegen der Produkte, die das ganze Jahr über zum Kochen verwendet werden, sondern auch, weil die Schlachtung seit jeher mit Feierlichkeiten, Gemeinschaftssinn und Familientreffen verbunden ist. Sie bereiten an diesem Tag sogar besondere Gerichte zu Ehren ihrer Gäste zu, wie zum Beispiel „Ajopuerco“. Zu den traditionellsten Gerichten gehören: ... Sie bestehen aus dünn geschnittenen Kartoffeln mit Zwiebeln, Paprika und Petersilie, die alle in der Pfanne angebraten werden. Ein schmackhaftes Gericht, das pur oder als Beilage zu Fleisch oder Fisch genossen werden kann. „Cocido con arroz“ ist ein typisches Gericht aus Santisteba, herzhaft und stärkend nach einem anstrengenden Arbeitstag. „Andrajos con liebre“ (Hasen-Lumpen) werden mit Wasser, Mehl und Salz für die Waffeln zubereitet. In einer Pfanne werden Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, grüne Paprika, etwas Chili und Kaninchen, Hase oder Rebhuhn angebraten. Sobald das Fleisch gar ist, werden die Waffeln hinzugefügt und köcheln gelassen. Anschließend wird das Gericht in derselben Pfanne serviert.

  • „Ajoharina“: Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln und Auberginen anbraten. Getrocknete rote Paprikaschoten in der Pfanne anrösten und anschließend mit Kreuzkümmel und Salz im Mörser zerstoßen. Sobald alles vorbereitet ist, Wasser und zum Schluss Mehl zum Andicken hinzufügen.
  • „Ajolamalo“: Kartoffeln, getrocknete Paprikaschoten, Tomaten und Salz kochen. Anschließend im Mörser zerstoßen und mit dem Kochwasser, Öl, Zwiebeln und Kabeljau vermengen.

Gebäck: Die meisten Süßspeisen sind mit der Festtagszeit verbunden:

  • „Roscos de San Marcos“ haben ihren Ursprung in den traditionellen Hornazos, die mit bemalten Eiern zubereitet wurden.
  • „Wohltätigkeitsgaben“ finden während der Pfingstfeierlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin, der Jungfrau von Collado, statt. Dabei werden drei kleine Häppchen, einige „Wohltätigkeitsbrötchen“ und ein Stück Stierfleisch verteilt.
     
Historia

Die ersten Bewohner hinterließen uns eine große Sammlung von Höhlenmalereien, darunter die Apolinario-Höhle aus der Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr.

Während der Bronzezeit im 2. Jahrtausend v. Chr. und im Zusammenhang mit der Festigung der Metallurgie in der Sierra Morena war dieses Gebiet intensiv besiedelt und es entstanden mehrere Siedlungen.

Die Ursprünge des heutigen Standorts reichen bis in die iberische Zeit zurück, als ein Oppidum (befestigte Siedlung) errichtet wurde, das als Ilurgeia identifiziert wurde. Diese Stadt hinterließ uns die Schätze von „Perotitos“ (heute im Nationalen Archäologischen Museum von Madrid) und „Alameda“ (im Archäologischen Provinzmuseum). In römischer Zeit wurde die Via Augusta erbaut und die Städte befestigt. Es waren die Westgoten, die den römischen Namen Ilugo in San Esteban änderten, woraus sich der heutige Name ableitet.

Während der islamischen Zeit wird der Ort als Sant Astiban oder Sant Istiban erwähnt.

Aus der al-Andalus-Zeit sind Festungen wie San Esteban, Torrealber und Poyato erhalten.

Die christliche Eroberung erfolgte durch Ferdinand III. im Jahr 1226. Sein Sohn, Alfons X, trat Santisteban als Dorf an Úbeda ab, was jedoch nur von kurzer Dauer war, da Sancho IV. dem Ort 1285 das Privileg einer königlichen Stadt verlieh.

Vom 14. bis zum 19. Jahrhundert war die Geschichte von Santisteban mit der Haus Benavides. Diese Situation blieb bis 1812 bestehen, dem Jahr, in dem die Cortes von Cádiz die Abschaffung der Feudalgüter beschlossen. Viele Jahre lang gab es Streitigkeiten über die Grenzen der Gemeindebezirke zwischen den drei Städten, aus denen der Bezirk bestand: Santisteban, Castellar und Navas de San Juan.

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Sabiote

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750335
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Descripción
Breve descripción

Sabiote ist eine Gemeinde im Zentrum der Provinz Jaén, in der Region La Loma und Las Villas, auf dem oberen Teil des Flussplateaus. Sie wird im Norden vom Fluss Guadalimar und im Süden vom Fluss Guadalquivir begrenzt. Sie ist der dritte Eckpunkt des sogenannten Renaissance-Dreiecks von La Loma, einem Zentrum der schönsten Renaissancekunst zusammen mit Úbeda und Baeza.

Sabiote ist außerdem Teil der umfassenderen Südlichen Renaissance-Route, zusammen mit Úbeda, Baeza, Canena und Villacarrillo. Diese Route führt durch eine Vielzahl von Denkmälern, versteckten Winkeln und Orten in der Region, die Touristen anlocken sollen. Ein Spaziergang durch Sabiote ist angenehm, da sich die gesamte Stadt in einem hervorragenden Erhaltungszustand befindet. Die gut erhaltenen Häuser und die gepflasterten Straßen sind gesäumt von stattlichen Anwesen mit Wappen. Die wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde bildet der Olivenanbau, der wie in der gesamten Region als Monokultur betrieben wird. Auch Kunsthandwerk ist in der Stadt verbreitet: Artikel aus Espartogras und Palmenholz, Lederwaren und Wollteppiche. Die Vermarktung der historischen Sehenswürdigkeiten wird gefördert, um den Tourismus anzukurbeln. Das beste Beispiel für das architektonische Erbe der Stadt ist zweifellos die Burg, die ursprünglich eine hispanisch-muslimische Zitadelle war und später von Francisco de los Cobos in einen Renaissancepalast umgewandelt wurde. Ebenso sehenswert sind die Pfarrkirche San Pedro, eine Mischung aus Gotik, Platereske und Renaissance, sowie die Einsiedelei San Ginés de la Jara aus dem 18. Jahrhundert. und das Kloster der Unbeschuhten Karmeliten im Renaissancestil.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 773 002
Sitio web
www.sabiote.com
Fax
953 773 503
Ubicación
Nombre
Sabiote
Latitud
38.070120
Longitud
-3.309740
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.30974 38.07012)
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Datos de interés

Touristenregion: Úbeda/Baeza
Entfernung zur Hauptstadt (km): 64
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 840
Fläche (km²): 112
Einwohnerzahl: 4.302
Bevölkerungsbezeichnung: Sabioteños
Postleitzahl: 23410

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Cultura

Die Stadt ist im Allgemeinen in einem hervorragenden Erhaltungszustand, sodass ein Spaziergang durch ihre Straßen uns mühelos in vergangene Zeiten zurückversetzt.

Die Aussicht von den Stadtmauern oder den Aussichtspunkten ist wahrhaft spektakulär. Zu den herausragendsten Sehenswürdigkeiten zählen:

  • Schloss Sabiote. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut, obwohl dieser Hügel bereits in früheren Zivilisationen eine befestigte Anlage gewesen sein muss. Die alte muslimische Festung thront auf einem kleinen Hügel, auf dem sich ihr imposantes Tor erhebt, dem ein Wassergraben vorgelagert ist. Das heutige Erscheinungsbild mit seinen massiven Mauern und der eleganten, imposanten Bastion verdankt sich dem Wiederaufbau im 16. Jahrhundert, der von Francisco de los Cobos, dem Sekretär Karls V., in Auftrag gegeben wurde. Die Renovierung wurde von Andrés de Vandelvira geleitet und war von italienischen Renaissance-Festungsanlagen inspiriert. Leider wurde das Bauwerk von napoleonischen Truppen gesprengt, sodass im Inneren nur noch eine Skizze dieses einst bemerkenswerten Kunstwerks erhalten ist. Es besitzt einen deutlich militärischen Charakter. Besonders hervorzuheben sind die prachtvolle Renaissancefassade aus Quadersteinen und Mauerwerk sowie die großen fünfeckigen Türme. 1931 wurde es zum Kulturgut erklärt, und die ummauerte Anlage 1972 zum historisch-künstlerischen Denkmal. Die Pfarrkirche San Pedro bietet für eine Pfarrkirche eine ungewöhnlich große Perspektive. Sie wurde im 16. Jahrhundert nach einem Entwurf von Alonso Barba, einem Schüler Vandelviras, wiederaufgebaut. Das Nordportal ist im isabellinischen Gotikstil gehalten, das Südportal, die Puerta del Sol (Sonnentor), hingegen überwiegend im proto-platerekischen Stil. Ein großer Eckbogen trägt das gesamte Gewicht des Bauwerks an der Südseite. Besonders beeindruckend ist sein prächtiger Turm. Die Stadtmauer, die bis vor gut einem Jahrhundert die gesamte Stadt umschloss, ist erhalten geblieben, ebenso wie zwei ihrer sechs Tore: die Puerta de los Santos (Heiligentor) und die Puerta de Granada (Tor von Granada) sowie der im 19. Jahrhundert geöffnete Bogen. Das Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen erinnert an die Anwesenheit des Heiligen Johannes vom Kreuz in La Loma. Es wurde 1584 von Francisco de los Cobos und seiner Frau María de Mendoza gegründet. Die im Renaissancestil erbaute Kirche besitzt einen wunderschönen Kreuzgang mit halbrunden Bögen und dorischen Säulen. Dieser Kreuzgang wurde 1586 von Alonso de Vandelvira y Luna, dem Chefarchitekten von Sabiote, entworfen. Die der Heiligen Maria geweihte Kirche wurde an der Stelle einer älteren romanischen Kirche errichtet. Im Inneren ist die Chorschranke erhalten, ebenso wie der große Holzbalken, der sie trägt, und an ihren Enden kunstvolle Konsolen mit Engeln und dem Wappen des Karmeliterordens. Man nimmt an, dass das Kirchenportal ein Werk des genialen Alonso de Vandelvira ist. Heute wird die Kirche vom Stadtrat als Kulturhaus genutzt.
  •  
  • Die Einsiedelei San Ginés. Sie liegt etwas außerhalb des historischen Zentrums und ist der Schutzpatronin der Stadt geweiht. Es wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Es besitzt einen halbrunden Torbogen und einen dreieckigen Giebel.
  • Das Viertel Albaicín. Von den verschiedenen Vierteln im Stadtzentrum bewahrt dieses am besten den Charme vergangener Zeiten: den einer Altstadt mit glatt geschliffenen Kopfsteinpflasterstraßen, wo jedes Haus seine eigene Geschichte erzählt.
Naturaleza

Sabiote, mit einer Fläche von 112 km² und einer durchschnittlichen Höhe von 840 m über dem Meeresspiegel, liegt im oberen Teil des La-Loma-Plateaus und wird im Norden vom Guadalimar und im Süden vom Guadalquivir begrenzt.

Das Panorama der Region ist das typische „Olivenmeer“, das sich an den Nord- und Südhängen sanft bis zu den Tälern des Guadalimar bzw. Guadalquivir erstreckt.

 

Vom Ortszentrum aus bietet sich ein spektakulärer Panoramablick: im Norden die Ausläufer der Sierra Morena, im Süden die Sierra Mágina und die Guadalquivir-Senke. Und im Osten die Sierras de Cazorla, Segura und Las Villas.

Neben dieser herrlichen Kulisse bietet Sabiote auch einige besondere Sehenswürdigkeiten, darunter:

  • Cañada Real del Paso, ein Naherholungsgebiet nur 3 km vom Stadtzentrum entfernt.
  • La Fuente de la Corregidora. Eine wunderschöne natürliche Senke mit einem Wasserfall und einer Höhle in der Nähe.

     

  • La Fuente de la Salud zeichnet sich durch seine Stalaktiten und die Quelle eines Baches aus.
  • Salto de Olvera, ein Wasserfall am Fluss Guadalimar, ist ein beliebter Angelplatz für Barben.

Die Bewohner von Sabiote nutzen die pflanzlichen Ressourcen des Landes optimal, um traditionelle Tätigkeiten zu pflegen. Noch heute findet man Beispiele für Kunsthandwerk aus Espartogras und Palmenblättern sowie traditionelle Sattlerei aus Leder und Wolldecken.

Sabiote, im Schatten von Úbeda, mag leicht übersehen werden, doch wie wir gesehen haben, ist es eine Stadt mit einem reichen historischen, künstlerischen und natürlichen Erbe, die sie zu einem würdigen Vertreter der charakteristischsten Merkmale der Region La Loma in Jaén macht.

Fiestas y Eventos
  • Karwoche. Wenn die Karwoche naht, bringt Sabiote seine religiösen Kunstwerke auf die Straßen, um der Passion Christi zu gedenken. Ihre Ursprünge reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die ersten Bruderschaften gegründet wurden: Unser Vater Jesus von Nazareth, Unsere Liebe Frau der Einsamkeit und der Heilige Christus der Ausstellung. Die Besucherzahlen sind im Laufe der Jahre gestiegen, sowohl aufgrund der Qualität und des Wertes der Skulpturen als auch der Marschkapellen, deren Mitglieder, als Büßer gekleidet, Prozessionsmärsche aufführen.
  • San Ginés, dessen Feierlichkeiten bis in die Zeit Ferdinands III. zurückreichen. Die Feierlichkeiten finden zwischen dem 22. und 26. August statt. Am 25. August, dem Patronatsfest, wird das Bildnis des Heiligen Ginés in einer Prozession von der Kirche San Pedro Apóstol zur gleichnamigen Einsiedelei getragen. Im Anschluss an die Prozession findet die traditionelle Versteigerung von ringförmigen Kuchen statt. Ein Feuerwerk und eine musikalische Darbietung beschließen die Feierlichkeiten. Anlässlich der Feierlichkeiten Unserer Lieben Frau vom Stern (1. Mai) finden Pferderennen statt, bei denen die Pferde im Stil des Mittelalters geschmückt sind. Die Rennen finden auf dem Fußballplatz statt und werden um 12:00 Uhr und 18:00 Uhr ausgetragen.
  • Stierkampf. Die Stierkampftradition dieser Stadt reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Bis 1914, dem Ostersonntag, an dem die feste Stierkampfarena eingeweiht wurde, fanden die Kämpfe in transportablen Arenen statt. Der 24. August, der Gedenktag des Schutzpatrons der Stadt, ist der Haupttag des Stierkampfs. Die führenden Stierkämpfer traten in dieser Arena auf. Die Stierkampftradition dieser Stadt reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück.
  • Feiertagsfest des Heiligen Antonius, 17. Januar. Der Tag beginnt mit einem religiösen Fest, an dem Bauern, Viehzüchter, Handwerker und der Abt teilnehmen. Nach der Messe beginnt die Prozession des Heiligen durch die Straßen der Stadt. Im Anschluss an die Prozession bietet der Abt den Anwesenden Erfrischungen an. Am Nachmittag werden die traditionellen Lagerfeuer entzündet, an denen mit Matalahúga hergestellte Zigaretten geraucht und ringförmiges Gebäck sowie geröstete Kichererbsen gegessen werden. Unsere Liebe Frau vom Stern, 1. Mai. Sie ist die Schutzpatronin von Sabiote. Am frühen Morgen dieses Tages wird sie in einer Prozession durch die Straßen getragen. Während des Morgenrosenkranzgebetes wird sie zur Einsiedelei San Ginés gebracht, wo die Eucharistie gefeiert, die Mailieder gesungen und den Gläubigen die traditionelle Opfergabe aus Brot und Öl, grünen Bohnen und Wein gereicht wird. Am Nachmittag, nach dem Rosenkranzgebet, wird unsere Schutzpatronin in einer Prozession zur Pfarrkirche getragen, wo sie den ganzen Mai über für die Blumenopfer verweilt und am letzten Sonntag im Mai in ihr Heiligtum zurückgebracht wird. Unsere Liebe Frau vom Stern Die Sabiotenbruderschaft ist eine der ältesten, die an der Wallfahrt teilnimmt. Die Jungfrau vom Haupt Die Sabiotenbruderschaft ist eine der ältesten, die an der Wallfahrt teilnimmt.
  • La Candelaria, 2. Februar
  • San Isidro Labrador, Schutzpatron der Bauern, die ihre Maschinen ausstellen.
  • San Rita, 22. Mai, obwohl sich die Einsiedelei dieser Heiligen im Zuständigkeitsbereich von Villacarrillo befindet.
  • Fronleichnam.
  • Karneval.
Gastronomía

Diese Stadt ist bekannt für ihre Vielfalt an traditionellen Gerichten, von denen einige die verschiedenen Kulturen widerspiegeln, die dieses Land einst bewohnten. Zu den traditionellsten Gerichten der Region zählen:

  • „Andrajos“: Zubereitet in der Brühe von gekochtem Kleinwild mit Minze, einem Sofrito aus Gemüse und Streifen aus zerkleinertem Mehlteig, genannt „Talarines“.
  • „Ajoharina“: Ein Sofrito aus Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln und Auberginen. Getrocknete rote Paprikaschoten werden in einer Pfanne geröstet und anschließend mit Kreuzkümmel und Salz im Mörser zerstoßen. Sobald alles vorbereitet ist, wird Wasser hinzugegeben und zum Schluss Mehl zum Andicken untergerührt.
  •  
  • „Semmelbrösel.“: Diese werden mit Chorizo, gebratenem Schweinebauch, Radieschen, Oliven und Früchten wie Weintrauben oder Melone serviert.
  • „Hasenhaarsuppe.“: So wird Tomatensuppe genannt. „Hasenhaarsuppe.“
  • „Sabioteña-Salat.“ Dieser Salat enthält Gurke, Melone, Orange und Tomate, angemacht mit Olivenöl, gehacktem Knoblauch, Oregano, Salz und Essig.
  • „Gazpacho-Salat.“ Dieser Salat wird mit Wasser, Salz, Öl und Essig zubereitet und enthält gehackte Zwiebeln und geröstetes Brot.
  • „Ajete“ ist ein einfaches, würziges Gericht aus La Loma, zubereitet mit sautiertem Gemüse, angedickt mit Mehl, geröstetem Brot und gefärbt mit Paprika.

Zu den alltäglichen Gerichten gehören:

 

  • „Puchero“ ist ein Eintopf, der in Sabiote „viudo“ (Witwer) genannt wird, wenn er kein Fleisch enthält.
  • Cortijero-Reis enthält neben den Gewürzen nur gehackte Kartoffeln.
  • Auberginenomelett
  • Panetes: Das sind Fleischbällchen aus Paniermehl und Stücken von entgrätetem Kabeljau.

Folgende Süßwaren stechen hervor:

 

  • San Ginés Roscos. Diese werden auf die Sänfte des Heiligen gelegt, wenn diese zu seiner Einsiedelei getragen wird, und am Ende der Prozession versteigert.
  • „Blanchete Roscos“. Dieses Gebäck aus maurischer Tradition besteht aus Öl, Mehl und Ei und wird mit einer dünnen Schicht aus Zucker, Eiweiß und einem Spritzer Zitronensaft überzogen. Dadurch erhält es eine feste Konsistenz – eine weiße Glasur oder Blanquete.
  • Weitere: Borrachuelos, Perrunas, Canelos und Polvorones.
Historia

Die ersten Siedlungen datieren wahrscheinlich aus der Kupferzeit und lagen in den fruchtbaren Gebieten entlang des Guadalimar. Charakteristisch für diese Siedlungen sind ihre terrassenförmige Bauweise mit Plattformen, auf denen die Wohnhäuser auf Steinfundamenten errichtet wurden. Überreste dieser Siedlungen wurden in den Gebieten „La Cobatilla“ und „Cerro de la Mula“ gefunden.

Weitere Informationen erhalten wir erst gegen Ende der Iberischen Periode, zwischen dem 2. und 1. Jahrhundert v. Chr., als wir eine Siedlung in der Ebene bei „Cortijo de Avenazar“ auf einer Terrasse mit Blick auf den Guadalimar entdeckten. Die Siedlung bestand aus 20 bis 30 Häusern.

 

In der Römerzeit, im 1. Jahrhundert, siedelten sich Kleinbauern auf dem Land an; diese Siedlungen wurden als Villen bezeichnet.

 

In der muslimischen Zeit (8.–10. Jahrhundert) entstand aufgrund der strategischen Lage auf dem Hügel ein „Hisn“, ein Zufluchtsort, an den sich die Bewohner der Gehöfte bei Gefahr flüchteten. Diese Siedlung wurde im 9. Jahrhundert befestigt.

Diese Siedlung wurde zwischen 1227 und 1229 von Ferdinand III. erobert. Jahre später übergab sein Sohn Alfons X. sie dem Calatrava-Orden, der die mittelalterlichen Befestigungsanlagen verstärkte. Sie blieb bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts unter der Herrschaft des Ordens. Der Militärorden verkaufte die Stadt und ihre Ländereien an Francisco de los Cobos, Sekretär Karls V., und später an dessen Sohn Philipp II. In dieser Zeit wurde die Burg renoviert und zu einem Palast umgebaut. Als Napoleons Truppen 1808 Sabiote verließen, sprengten sie das Innere des Palastes. Ab diesem Zeitpunkt spiegelte sich die Stabilität im Bevölkerungswachstum von Sabiote wider, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits 7.000 Einwohner zählte. Die Bevölkerung lebte von der Landwirtschaft, vorwiegend vom Anbau von Getreide und Wein. Im 20. Jahrhundert begann die Umstellung vom Getreideanbau auf Olivenhaine. Die sozialen Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie der Bürgerkrieg und die Abwanderung in Provinzhauptstädte oder Industriegebiete führten zu einem Bevölkerungsrückgang, der die Einwohnerzahl auf heute 4.302 reduzierte. Die Bevölkerung von Sabiote schrumpfte aufgrund sozialer Umbrüche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, des Bürgerkriegs und der Abwanderung in Provinzhauptstädte und Industriegebiete.

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Rus

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Breve descripción

Eine Gemeinde nördlich der Region La Loma, inmitten ausgedehnter und fruchtbarer Olivenhaine. Das Gebiet ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, wobei der Olivenanbau die Hauptanbaupflanze darstellt. In den letzten Jahren wurden 85 % der Ackerfläche bewässert.

Die Wirtschaft von Rus basiert auf dem Olivenanbau, der Olivenölindustrie und der Textilindustrie, die tief in der Stadt verwurzelt ist. Die Nähe und die guten Straßenverbindungen zu Úbeda und Linares führen dazu, dass Handel und soziale Dienstleistungen in diesen Gemeinden konzentriert sind. Die autonome Gebietskörperschaft El Mármol liegt innerhalb der Gemeindegrenzen von Rus. Zu ihrem historischen Erbe zählen wir unter anderem die Pfarrkirche Unserer Lieben Frau von der Himmelfahrt, den maurischen Turm von Rus und das Höhlenoratorium von Valdecanales.

Telecomunicaciones
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953 770 002
Sitio web
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Fax
953 770 002
Correo electrónico
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Nombre
Rus
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38.047670
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Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.4618 38.04767)
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Datos de interés

Touristengebiet: Úbeda/Baeza

Entfernung zur Hauptstadt (km): 52

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 590

Fläche (km²): 47

Bevölkerung: 3801

Demonym: Ruseños

Postleitzahl: 23430

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Cultura
  • Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: Erbaut zwischen 1565 und 1576. Das Gebäude spiegelt die Prinzipien der Schule von Vandelvira wider: ein zentraler Grundriss, vorherrschende Kreuzgewölbe und eine flache Apsis, die durch einen Triumphbogen zugänglich ist. Der Architekt führte manieristische Kompositionselemente ein, insbesondere in den Portalen, die ursprünglich ein Renaissance-Design aufwiesen. Der Innenraum ist in drei Schiffe unterteilt, die jeweils durch zylindrische dorisch-toskanische Säulen auf quadratischem Sockel in zwei Joche gegliedert sind. Ein flaches Presbyterium ist in das Mittelschiff integriert. Die verschiedenen Abschnitte des Mittelschiffs sind mit Kreuzgewölben über halbrunden Bögen mit ansprechendem Stuckdekor überspannt. Die Außenfassade präsentiert sich in drei Formen. Der Haupteingang, erbaut aus Quadersteinen und eingefasst von massiven Strebepfeilern, besteht aus einem Halbkreisbogen, toskanischen Säulen und einem schlichten Giebel. Der zweite Eingang ist im gleichen Stil gehalten, jedoch schlichter. Der Glockenturm schließt sich an die dritte Fassade an; er ist quadratisch und trägt das Wappen von Bischof Sancho Dávila. Er wurde Mitte des 20. Jahrhunderts restauriert. Das Denkmal wurde 2009 zum Kulturgut erklärt. ...

     

    • Arabischer Turm der Rus:Von der arabischen Burgfestung der Rus aus dem 13. Jahrhundert, die vermutlich einen dreieckigen Grundriss mit einem Turm an jeder Ecke besaß, ist nur noch ein Turm erhalten. Es besteht aus Mauerwerk, hat einen Umfang von 12 Metern und seine Öffnungen bestehen aus Schießscharten und Abflüssen. Bis vor wenigen Jahren waren noch die Überreste des mutmaßlichen dritten Turms erhalten, in dem sich das Eingangstor befunden haben dürfte. Es wurde 1985 zum historischen Denkmal erklärt.
    • Felsenkapelle von Valdecanales: Die wenige Kilometer von der Stadt entfernte Felsenkapelle von Valdecanales stammt aus der Westgotenzeit. Ihr Bau wird auf das 6. und 7. Jahrhundert datiert, und sie ist das einzige westgotische Hypogäum auf der südlichen Iberischen Halbinsel. Der Komplex besteht aus drei in den Fels gehauenen Höhlen. Die in einen Hang gehauene Hauptfassade weist einen langen, blinden Arkadengang mit Hufeisenbögen und Tympana auf, die mit Palmetten im klassischen Stil verziert sind. Im Inneren befindet sich eine dreischiffige Kapelle mit Tonnengewölben, die von quadratischen Pilastern getragen werden. Die beiden anderen Höhlen dienten vermutlich als Wohnstätte für die Mönche des Oratoriums und möglicherweise als Baptisterium. Das Gebäude wurde 1970 zum Kulturgut erklärt. Eine weitere westgotische Kultstätte oder ein Kloster, die „Cueva de la Veguilla“, wurde kürzlich in der Gemeinde Rus entdeckt. Rathaus: Das Rathaus befindet sich an der Plaza de la Constitución und ist ein Quaderbau aus dem 20. Jahrhundert im klassizistischen Stil. Es zeichnet sich durch einen von Pilastern flankierten Eingang, Stürze und Fensterumrahmungen aus. Das Stadtwappen ist an der Spitze des Gebäudes zu sehen.
Naturaleza

Rus, in der Region La Loma südlich des Flusses Guadalimar gelegen, mit einer durchschnittlichen Höhe von 590 m und einer Fläche von 47 km², ist ein typisches Beispiel für diese Region der Provinz Jaén.

Die Landschaft, die sich uns in Rus bietet, ist wahrhaft spektakulär: ein wahres Meer aus Olivenhainen, das charakteristischste Bild von La Loma in Jaén. Die Hügel sind niedrig und die Hänge sanft. Einige kleine Flächen werden für den Getreideanbau genutzt. In der Nähe des Flusses Guadalimar geht die Vegetation in einen Auwald über: Weiden, Pappeln und niedriges Buschland.

Dank seiner privilegierten Lage bietet Rus interessante Naturräume, die es zu entdecken lohnt. Die umliegende Landschaft ist beeindruckend: im Norden die Sierra Morena, im Süden die Sierra Mágina. Im Osten erheben sich die Sierras de Cazorla, Segura und Las Villas. Zu den interessantesten Naturgebieten innerhalb der Gemeindegrenzen zählen:

  • La Lambra. Dieser Ort liegt im nördlichen Teil der Gemeinde, nahe dem Stausee von Giribaile, und ist ideal für ein Picknick. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den Stausee, Las Cuevas, die Burg von Giribaile und die Gemeinde Vilches. In der Nähe befinden sich einige Bauernhöfe wie La Lambra, Mirabuenos, La Colonia und La Casería. Der Boden ist kalkhaltig und rötlich, und die Vegetation ist typisch mediterran mit Arten wie Steineiche, Mastixstrauch, Ginster, Oliventhymian und Spargel. La Lambra liegt im Norden der Gemeinde, nahe dem Stausee von Giribaile, und ist ein idealer Ort für ein Picknick. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den Stausee, Las Cuevas, die Burg von Giribaile und die Gemeinde Vilches. In der Umgebung befinden sich einige Bauernhöfe wie La Lambra, Mirabuenos, La Colonia und La Casería. Der Boden ist kalkhaltig und rötlich, und die Vegetation ist typisch mediterran mit Arten wie Steineiche, Mastixstrauch, Ginster, Oliventhymian und Spargel. La Lambra liegt im Norden der Gemeinde, nahe dem Staudenhütchen, und ist ein beliebter Ort für Picknicks.
  • Giribaile-Stausee. Dieser Stausee sammelt das Wasser des Flusses Guadalimar und gehört zum Guadalquivir-Becken. Er betrifft die Gemeinden Ibros, Vilches, Rus, Canena, Úbeda, Navas de San Juan und Sabiote an den Hängen des Naturschutzgebiets La Lambra.

Neben den zahlreichen Tierarten, die in den Olivenhainen leben – darunter so charakteristische Arten wie Wiedehopf, Ziegenmelker, Kohlmeise, Wiesenweihe und Wiesenweihe –, sind auch Säugetiere wie Fuchs, Kaninchen, Ginsterkatze und Reh hier beheimatet. Und vergessen wir nicht die Vögel, die während ihrer langen Zugreisen über die Halbinsel in den Olivenhainen Nahrung finden – eine nahrhafte Nahrungsquelle, die ihnen hilft, wieder zu Kräften zu kommen.

 

Fiestas y Eventos

Zahlreiche Feste werden gefeiert, doch zwei Traditionen ragen besonders hervor: San Blas und das Fiesta de Mozos (Fest der jungen Männer).

 

  • San Antón wird am 16. und 17. Januar gefeiert. Es ist eines der traditionellen Feste in Rus. Am Abend des 16. Januar werden die „Hogueras de San Antón“ (San-Antón-Feuer) entzündet, begleitet von San-Antón-Tortillas, heißer Schokolade, Churros und den traditionellen „Cigarrillos de Matalahúva“ (Aniszigaretten). Am 17., dem Tag des Heiligen Antonius, wird ihm zu Ehren eine Eucharistiefeier gefeiert. Anschließend werden die von ihren Besitzern mitgebrachten Tiere gesegnet.
  • San Blas: 2., 3. und 4. Februar. Die Feierlichkeiten beginnen am 2. Februar mit dem Lichtmessfeuer auf dem Rathausplatz. Bündel von Zweigen, die von den Mitgliedern der Bruderschaft des Heiligen Blas geschnitten und in die Stadt gebracht wurden, werden in diesem Feuer verbrannt. Am 3. Februar beginnt der Haupttag um 8 Uhr morgens mit dem Blumenweckruf. Die Stadtkapelle zieht, begleitet von Mitgliedern der San-Blas-Bruderschaft, die Raketen zünden, durch die Stadt. Anschließend findet eine Messe zu Ehren des Heiligen statt, gefolgt von der Verteilung von Krapfen. Danach zieht eine Prozession mit der Statue des Heiligen Blas durch die Straßen, an der die Einheimischen teilnehmen. Am Abend wird ein Feuerwerk gezündet. Die Feierlichkeiten enden am vierten mit dem Schubkarrenwettbewerb und dem großen Feuerwerksfinale. Fiesta de Mozos (Fest der jungen Männer): Am dritten Sonntag im September wird die Fiesta de los Mozos gefeiert. Ihr Ursprung liegt in einer Pestepidemie, die die Stadt heimsuchte und viele junge Männer dahinraffte. Der Überlieferung nach trugen die Bewohner das Allerheiligste Sakrament in einer Prozession, um die Pest zu bekämpfen, und die Kranken begannen zu genesen. Zum Gedenken an dieses Wunder wird das Allerheiligste Sakrament jedes Jahr in einer Prozession getragen. Anschließend füllt sich die Stadt mit Masken, und die Einwohner bereiten sich auf eine Art Karneval vor, der den Sommer gebührend ausklingen lässt. Drei Tage lang feiern die Menschen in Ruseño ein authentisches Volksfest, bei dem sie auf den Straßen ihren Witz, ihre Späße oder ihre Kritik zum Ausdruck bringen – einfach, um Spaß zu haben. Das Fest wurde zum touristischen Highlight Andalusiens erklärt. Zweifellos ein Fest mit einem ganz besonderen und außergewöhnlichen Charakter.
Gastronomía
  • Rus' Füllung: Ein großer Fleischklops, der aus einer Mischung aus Schweinefleischprodukten, gewürzt mit Gewürzen, Paniermehl, gehacktem hartgekochtem Ei und Petersilie, hergestellt wird. Dieser wird in einen Schweinemagen gefüllt und anschließend in der Brühe des Eintopfs gegart.
  • Paniermehl: Hergestellt aus Brot, Knoblauch, grünen Paprika, Olivenöl, Salz, Wasser, Rus Chorizo, Speck und Croutons. Dazu passen Oliven, Weintrauben, Melone, Sardinen… Schnittersuppe: mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Wasser, Salz, Essig, Olivenöl und Brot. Hasenküchlein: sautierte rote und grüne Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeerblatt, Olivenöl, Paprikapulver, Weißwein, Gemüse und Hase. Mit Minze verfeinert. Für den Teig: Mehl und Wasser.
  • Kaninchen in Knoblauchsauce, Kabeljau-Eintopf, Olivenöl-Eintopf, Pipirrana-Salat…

Gebäck:

  • Papajotes: Teig aus Eiern, Milch und Zucker. In Olivenöl frittiert.
  • Süßer Brei nach russischer Art: Sie benötigen Milch, Mehl, Zucker, gemahlenen Zimt, Anis, Wasser, etwas Brot und Olivenöl.
  • San-Antón-Tortillas, Krapfen, Engelshaar-Gebäck, Weinkrapfen…

 

Historia

Einigen Quellen zufolge handelt es sich bei Rus um die antike Republik Ruradensis aus dem Jahr 202, zur Zeit des römischen Kaisers Marcus Aurelius, obwohl es möglicherweise bereits zuvor eine iberische Siedlung gab.

Aus der Westgotenzeit stammen neben den beiden Oratorien oder Klöstern Valdecanales und Cueva de la Veguilla auch Keramikfunde, die in der gesamten Region verstreut sind und auf ein Siedlungszentrum hindeuten.

Obwohl die Stadt in den Chroniken nicht erwähnt wird, wird angenommen, dass sie um das Jahr 1226, zusammen mit dem Rest der Region, in die Hände Ferdinands III. fiel. Damals wurde sie Teil des Calatrava-Ordens und unterstand bis 1628 der Gerichtsbarkeit von Baeza. Durch ein Privileg Philipps IV. wurde sie dann abgetrennt und zur königlichen Stadt erhoben.

 

 

Es ist bekannt, dass Rus 1340 an der Schlacht von Salado teilnahm.

Gebäude mit Schmiedeeisen, Balkonen und Wappen aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind erhalten.

1886 wurde der Weiler El Mármol, ehemals das Gut von Juan Vázquez de Salazar, Sekretär Philipps II., in die Gemeinde eingemeindet.

Otra información

El Mármol ist eine Gebietskörperschaft, die kleiner als eine Gemeinde ist und zur Gemeinde Rus gehört.

Von 1577 bis zur Abschaffung der Herrschaft durch die Cortes von Cádiz war sie eine Seigneurie. Im 19. Jahrhundert wurde sie eine eigenständige Gemeinde, doch aufgrund der hohen Verschuldung beantragten die Einwohner 1886 beim Provinzrat die Eingliederung in Rus.

El Mármol verfügt über ein reiches historisches Erbe, bestehend aus:

  • Castillo de las Canalejas: ein christliches Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert. Erhalten ist nur noch ein zylindrischer Turm. Es wurde 1985 zum Kulturgut erklärt. Die Kirche Unserer Lieben Frau vom Frieden stammt aus dem späten 16. Jahrhundert. Das Portal: Portal eines Herrenhauses aus dem 18. Jahrhundert mit dem Wappen des Calatrava-Ordens. Das Rathaus von El Mármol aus dem Jahr 1798. Das Rathaus von El Mármol aus dem Jahr 1798.
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Quesada

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Quesada ist eine Gemeinde in der Sierra de Cazorla im Südosten der Provinz Jaén. Der östliche und südliche Teil ihres Gebiets gehört zum Naturpark Sierra de Cazorla, Segura y Las Villas. Die Gemeinde besteht aus Quesada und den Dörfern Belerda, Don Pedro, Collejares, Los Rosales und Tíscar sowie El Cortijuelo. Sie zählt zu den schönsten und geschichtsträchtigsten Städten des Parks. Um einen Hügel herum erbaut, zeigen ihre Straßen und Plätze den geschwungenen und abwechslungsreichen Grundriss einer mittelalterlichen Stadt. Die Quelle des Guadalquivir befindet sich innerhalb der Gemeindegrenzen in La Cañada de las Fuentes. Olivenhaine prägen die Landwirtschaft. Die Region verfügt über eine Olivengenossenschaft, die Teil der geschützten Ursprungsbezeichnung „Sierra de Cazorla“ ist. Auch die Schafzucht spielt eine wichtige Rolle. Getreideanbau ist nur in geringem Umfang üblich und wurde nach und nach durch Olivenhaine ersetzt. Die Umgebung ist gespickt mit Orten von ökologischem und kulturellem Interesse, wie der römischen Villa Bruñuel und dem verehrten Heiligtum der Jungfrau von Tíscar. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche St. Peter und Paul, der Wachturm des Prinzen Heinrich, der Heiligenbogen und die Höhlenmalereien im levantinischen Stil, die zum Weltkulturerbe erklärt wurden und sich in der Spitzenklöppelhöhle befinden; außerdem das Rafael-Zabaleta-Museum, das einem in Quesada geborenen Maler gewidmet ist, und das Miguel-Hernández-Museum, dessen Frau in dieser Stadt geboren wurde.

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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Entfernung zur Hauptstadt (km): 99
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 676
Fläche (km²): 328
Einwohnerzahl: 5.944
Bevölkerungsbezeichnung: Quesadeños
Postleitzahl: 23480

Videos
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Cultura

Aus dem reichen historischen und künstlerischen Erbe möchten wir Folgendes hervorheben:

  • Schloss Tíscar. Es wurde während der maurischen Zeit erbaut und liegt in einem felsigen, leicht zu verteidigenden Gebiet. Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses stammt aus dem Jahr 876. Es handelt sich um eine kleine Anlage mit einem kleinen Bergfried. Erbaut wurde es aus grob gestampfter Erde, mit Abschnitten aus Bruchsteinmauerwerk, wobei die Mauern direkt an den Felsen angebaut sind. In der Mitte befindet sich ein großer Felsvorsprung namens „Peña Negra“ (Schwarzer Felsen). 1949 wurde es zum Kulturgut erklärt.

    Schloss Tíscar. Es wurde während der maurischen Herrschaft erbaut und liegt in einem felsigen, leicht zu verteidigenden Gebiet.

  • Heiligtum der Jungfrau von Tíscar. Zweifellos ist es das Zentrum der Marienverehrung in der Region, sowohl aufgrund seiner Tradition als auch seiner Lage unterhalb der Burg Peña Negra. Das heutige Heiligtum der Jungfrau von Tíscar stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, bewahrt aber architektonische Überreste aus früheren Epochen, wie die große Eingangstür mit Spitzbogen und verzierten Türpfosten, Reste granadranischer Fliesen in der Sakristei aus dem 14. Jahrhundert und weitere Elemente, die es möglicherweise in die Spätgotik des 16. Jahrhunderts einordnen. Das Äußere des Heiligtums hat seine ursprüngliche Gestaltung bewahrt, und die Fassade weist einen zweistöckigen Glockengiebel auf. Über dem Haupteingang befindet sich ein Relief der Jungfrau Maria zwischen zwei Bäumen. Im Bürgerkrieg wurde es stark beschädigt, weshalb das Heiligtum restauriert wurde. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul stammt aus dem 18. Jahrhundert, ist im neoklassizistischen Stil erbaut und wurde an der Stelle einer ehemaligen gotischen Kirche errichtet, von der eine Kapelle erhalten geblieben ist. Sie hat einen kreuzförmigen Grundriss mit drei Schiffen, die von Tonnengewölben mit Lünetten überspannt werden. Besonders bemerkenswert an der Fassade sind das bronzebeschlagene Eingangsportal aus dem 18. Jahrhundert und der Glockenturm, der auf einem alten mittelalterlichen Turm errichtet wurde. Der Wachturm des Prinzen Heinrich. Der imposante, über 10 Meter hohe Zylinderturm befindet sich im Hafen von Tíscar. Er diente der Überwachung der Truppenbewegungen des Nasridenreichs von Granada. Er wurde Ende des 13. Jahrhunderts im Auftrag von Infant Don Enrique, dem Sohn Ferdinands III., erbaut. Nach seiner Restaurierung ermöglicht eine Metalltreppe den Zugang zum Inneren durch die originale, etwa drei Meter hohe Tür. Von seiner privilegierten Lage aus bietet sich ein weites Überblick über das Gelände. Der Heiligenbogen. Ein gotisches Tor aus dem 14. Jahrhundert, das den Zugang zur ummauerten Anlage ermöglichte. Die Außenfassade ziert ein Spitzbogen aus Quadersteinen mit zwei Keilsteinen, dessen rechter Pfosten eine römische Grabstele aus dem 3. Jahrhundert ist. Darunter befindet sich ein halbrunder Ziegelbogen mit Tonnengewölbe. Die heute sichtbare Doppelarkade ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass der innere Halbkreisbogen ursprünglich Teil der andalusischen Anlage war und in der christlichen Ära wiederaufgebaut wurde.
  • Römische Villa von Bruñel. Diese Villa ist ein prachtvolles Beispiel römischer Wohnarchitektur, die eng mit der Landwirtschaft verbunden war. Der außergewöhnliche Reichtum und die Größe von Bruñel machen sie zu einem seltenen Beispiel ländlicher Häuser dieser Zeit. Ursprünglich muss hier ein eher bescheidenes Gebäude gestanden haben, das im 2. Jahrhundert n. Chr. zu einem weitläufigen Komplex mit reicher Dekoration ausgebaut wurde. Es entstand ein Gebäude im urbanen Stil, das um einen großen zentralen Innenhof angeordnet ist, um den sich die Räume gruppieren. Die meisten von ihnen sind mit prächtigen Mosaiken und Stuckwänden verziert. Im 4. Jahrhundert wurde ein Teil des Hauses abgerissen, um Platz für einen Neubau mit einem Säulengang im zentralen Innenhof, einer großen Doppelhalle mit Apsisfassade im Norden und einem weiteren Flügel mit einem zentralen Innenhof im Osten zu schaffen. In dieser späteren Phase, obwohl zahlreiche Dekorationselemente erhalten geblieben sind, ist bereits ein deutlicher Wandel hin zum ländlichen Leben in der Villa erkennbar. Ihre Aufgabe und Verwahrlosung erfolgten vermutlich allmählich im 6. und 7. Jahrhundert. Die Villa wurde 2005 zum Kulturgut erklärt. Weitere Denkmäler sind: Die Kirche der Reinigung, bekannt als die Kleine Kirche, erbaut im 17. Jahrhundert mit barocken Stilelementen, und die Einsiedelei San Sebastián.
Naturaleza

Quesada, eingebettet in die Natur und umgeben von majestätischen Bergen wie dem Pico Gilillo (1899 m), dem Rayal (1884 m) und dem Magdalena (1219 m), liegt am Ufer des Guadiana Menor, dessen Hänge von Bächen durchflossen werden. Besucher sind eingeladen, die zahlreichen Wanderwege zu erkunden und die vielfältige Flora und Fauna der Region zu entdecken. Ein Teil des Gemeindegebiets gehört zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas, dem größten Naturschutzgebiet Spaniens. Dieses orografische Labyrinth aus Tälern, Kalksteinplateaus, Schluchten, Bergen und Hochebenen ist aufgrund der zahlreichen Flüsse und Bäche, die es durchziehen, von großer hydrologischer Bedeutung. Die botanische Vielfalt ist vielfältig (unter anderem Korsische Kiefer, Aleppo-Kiefer, Eibe und zahlreiche endemische Arten). Wildtiere, Jagd und Landschaft.

 

Im Quesada-Gebirge befinden sich zahlreiche Felsunterstände mit Höhlenmalereien, darunter die Höhle von Encarejo, der Felsunterstand Cerro Vitar, die Höhle von Hiedra und die Höhle von Cabrera. Neben den Höhlenmalereien wurden in diesen Unterständen auch Keramik und Steinartefakte gefunden, wodurch die erste menschliche Besiedlung dieser Gebiete auf das 3. Jahrtausend v. Chr. datiert werden kann.

Die Vielfalt der Ökosysteme bedingt eine große Artenvielfalt im Tierreich dieser Gebiete. In den höchsten und steilsten Lagen leben Großwild wie Mufflons, Rothirsche, Damhirsche und Wildschweine sowie Greifvögel und Aasfresser wie Adler, Bartgeier und Gänsegeier. In den tiefer gelegenen Gebieten leben Kleinwildarten wie Dachse, Füchse, Hasen, Kaninchen und Ginsterkatzen. Nicht zu vergessen die Fauna, die in den kristallklaren Gewässern dieser Flüsse lebt: Forellen, Barben, Otter und Salamander. Auch die Vögel, die entweder in Olivenhainen leben oder sich während ihrer Wanderungen von deren Früchten ernähren, sind hier beheimatet: Kohlmeisen, Wiedehopfe, Stieglitze, Rotkehlchen, Bussarde… Ein Ort, den man unbedingt besuchen sollte, ist die Cueva del Agua (Wasserhöhle). Sie ist eine der ersten natürlichen Höhlen mit Kalksteinformationen, die in Spanien entdeckt wurden. Hier treffen das Wasser des Flusses Tíscar und die Felsformation Monte de Caballo aufeinander. Sie ist auch als Höhle der Wunder bekannt, aufgrund ihrer spektakulären Wasserfälle während der Schneeschmelze und ihrer Stalaktitenformationen, sowie als Höhle der Jungfrau von Tíscar, da der Überlieferung nach die Jungfrau Maria dort 1391 dem Kleinkönig von Tíscar, Mohamad Abdon, erschienen sein soll. Das Heiligtum der Jungfrau von Tíscar befindet sich in der Nähe der Höhle. Der Zugang zur Höhle erfolgt durch einen etwa 10 Meter langen und 1 Meter hohen Tunnel. Aufgrund ihrer fantastischen Akustik finden hier Konzerte statt. Die Höhle liegt 13 Kilometer von Quesada entfernt. Quesada bietet außerdem folgende Naturschönheiten: Der Chorro. Seine beeindruckenden Felswände sind ein besonderes Highlight. Hier lassen sich große Aasfresser wie Gänsegeier oder Schmutzgeier hervorragend beobachten.

  • Lage: Westlich der Stadt, im Herzen des Naturparks Cazorla, Segura y Las Villas.
  • Entfernung: 11 km.
  • Mittel: Pkw.
  • Anfahrt: Folgen Sie der A-315 Richtung Peal de Becerro. Nach wenigen Kilometern biegen Sie rechts auf die A-322 Richtung Cazorla ab. Nach 1,5 km folgen Sie der JV-7107 Richtung Quelle. Anfahrt: Folgen Sie der A-315 Richtung Peal de Becerro. Nach wenigen Kilometern biegen Sie rechts auf die A-322 Richtung Cazorla ab. Nach 1,5 km nehmen Sie die JV-7107 Richtung Quelle. Zufahrt:

Quelle des Guadalquivir. Beeindruckende Landschaft im Naturpark Cazorla, Segura y Las Villas, geprägt von zahlreichen großen Felsformationen. Korsische Kiefern wachsen hier zusammen mit kriechenden Wacholdersträuchern.

  • Lage: Westlich der Stadt, neben der Cañada de Las Fuentes, im Herzen des Naturparks Cazorla, Segura y Las Villas.
  • Entfernung: 27 km.
  • Verkehrsmittel: Pkw.
  • Zufahrtsweg: Über die A-315 in Richtung
Fiestas y Eventos

Folgende Festlichkeiten werden in Quesada gefeiert:

  • San Sebastián.Zwischen dem 19. und 21. Januar finden die Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Sebastian, des Schutzpatrons von Quesada, statt. Am 19. wird die Statue des Heiligen aus seiner Einsiedelei in die Stadt gebracht. Am folgenden Tag führen die drei Fahnenträger und der Trommler in historischen Kostümen während der Nachmittagsprozession mit der Statue fünf Fahnenschwingrituale auf. Der Tag endet mit dem Entzünden eines Freudenfeuers vor dem Rathaus, wo traditionelle Schweinefleischprodukte und Wein genossen werden. Die Feierlichkeiten enden am 21. Januar. Dieser Tag unterscheidet sich vom Vortag nur dadurch, dass dreimal mit Fahnen geschwenkt wird.
  • Antoniustag. Gefeiert wird er am 17. Januar. Antonius ist Schutzpatron der Tiere. Am Vorabend werden in einigen Straßen und auf Plätzen Freudenfeuer entzündet, Migas (ein traditionelles Semmelbröselgericht) zubereitet und Blutwurst, Chorizo, Speck usw. gebraten. Die Feierlichkeiten werden stets von Tanz und Gesang der Teilnehmer sowie von Cuerva (einem lokalen alkoholischen Getränk) begleitet. Antoniustag
  • Festlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin, Unserer Lieben Frau von Tíscar. Die Sommerfestlichkeiten finden zwischen dem 23. und 29. August statt. Während dieser Tage wechseln sich verschiedene Aktivitäten ab, bis die Schutzpatronin die Kirche San Peter und San Paul verlässt, um zum Heiligtum von Tíscar zurückzukehren. Dort verbleibt sie bis zum ersten Samstag im Mai des folgenden Jahres. Dann findet erneut eine Wallfahrt statt, um sie nach Quesada zurückzubringen. Fiesta de los Cargos oder Fiesta del Dios Chico. Dieses Fest, das im Weiler Belerda gefeiert wird, hat eine Tradition, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Die Feierlichkeiten beginnen am 25. Dezember. Die fünf „Cargos“ (die Verantwortlichen): Erster und Zweiter Kapitän, Fahnenträger, Windenmann und der jüngste Offizier, begleitet vom Trommler und einem sehr frommen Gefolge, begeben sich am 26. zum Heiligtum von Tíscar, wo sie in einer Prozession mit der Jungfrau Maria verehrt werden. Auf dem Rückweg ziehen sie von Bauernhof zu Bauernhof und kosten die Produkte der Schweineschlachtung und den edlen Wein, mit dem sie bewirtet werden. Das Fest endet mit der Erneuerung der „Cargos“.
Gastronomía

Die Küche von Quesada ist bergig und daher herzhaft. Zu den Gerichten, die wir hervorheben möchten, gehören:

  • Talarines. Dies ist das einzigartigste Gericht, ähnlich wie Manchego-Gazpacho und Andrajos (eine Art Eintopf). Es besteht aus einem Fleischeintopf (Kaninchen, Hase, Schwein) mit Gemüse und Pilzen, in dem flockige Teigfladen so lange gekocht werden, bis sie zu Streifen werden, die an Stofffetzen erinnern. Daher der Name. Talarines
  • Pipirrana. Ein Salat, dessen Hauptzutaten Zwiebeln, Tomaten, grüne Paprika und Gurken sind. Migas mit Chorizo, Paprika, Speck und Weintrauben. Knoblauchmehl. Es besteht aus roter Paprika, Safran-Reizker, Naturspeck, Kartoffeln, Knoblauch, Paprika und Mehl. Manchmal wird auch Kabeljau verwendet.
  • Gachurreno. Kartoffeln, Öl, Mehl, Salz und Wasser für den Teig, der zu den frittierten Kartoffeln gegeben wird. Gachurreno

Wichtig ist auch das Gebäck, aus dem Folgendes zubereitet wird: Feigenbrotpudding, Papajotes, Floretas, Borrachuelos und Roscas de Baño.

Historia

In der Sierra de Quesada befinden sich Höhlen mit Höhlenmalereien sowie Keramik- und Steinartefakten, die es ermöglichen, die erste menschliche Besiedlung des Gebiets auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zu datieren.

Während der Bronzezeit, mit der Ankunft der ersten Argaric-Bevölkerung, wurden diese und weitere Höhlen, wie beispielsweise die Siedlung und Nekropole „Corral de Quiñones“, erneut besiedelt.

Die Villa de Bruñel ist ein eindrucksvolles Beispiel für die römische Vergangenheit. Sie besteht aus einer römischen Nekropole aus dem 1. bis 4. Jahrhundert, einer Villa aus dem 3. Jahrhundert mit Innenhöfen, Peristylen, einem Impluvium und einer interessanten Mosaiksammlung. Aus dem 4. Jahrhundert stammen die Überreste einer frühchristlichen Basilika. Neben dieser Villa wurden weitere Villen entdeckt, darunter Voladero, Aguas Calientes, Allozar und Los Rosales. Der heutige Standort des Stadtzentrums wird den Westgoten zugeschrieben, wie zahlreiche Funde in der Stadt belegen, beispielsweise die Kapitelle am Eingang zum Garten. Während der arabischen Herrschaft erlangte die Stadt Bedeutung als Bevölkerungszentrum und zählte zu den zehn wichtigsten Städten in Jaén. In den historischen Texten wird sie als Madinat erwähnt, eine Festung am Fuße eines Berges mit Märkten, Bädern, Gasthäusern und einem angrenzenden Dorf. Die in dieser Zeit hergestellten Holzteller und -becher wurden in ganz Al-Andalus und dem Maghreb verkauft. Seit der ersten christlichen Eroberung im Jahr 1157 durch König Alfons VI. wechselte die Stadt mehrmals zwischen christlicher und arabischer Herrschaft. 1310 wurde sie endgültig von Ferdinand IV. zurückerobert und 1331 Teil des Adelantamiento Cazorla, bevor sie später von König Alfons XI. an Úbeda abgetreten wurde. Im 19. Jahrhundert verlieh Königin Isabella II. der Stadt den Titel einer Stadt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besuchten Antonio Machado und Manuel Cigues Aparicio die Stadt und ließen sich in einigen ihrer Werke von Quesada inspirieren. Etwa zur selben Zeit wurde der Maler Rafael Zabaleta geboren, und 1916 kam Josefina Manresa, die Ehefrau von Miguel Hernández, zur Welt.

Otra información

Das Zabaleta-Museum 

Rafael Zabaleta wurde 1907 in Quesada geboren. Nach seinem Studium an der Kunsthochschule in Madrid reiste er nach Paris, wo er die Meister der zeitgenössischen Malerei, wie beispielsweise Picasso, studierte. 1942 hatte er seine erste Einzelausstellung und feierte von da an zahlreiche Erfolge. 1956 erhielt er den UNESCO-Preis auf der 3. Hispanoamerikanischen Biennale. In seinen Gemälden verewigte er Licht, Farbe, Alltagsgegenstände und die Landschaft Quesadas. Seine Werke hängen in vielen Museen weltweit. Er starb 1960 in Quesada.
Das Zabaleta-Museum wurde 1963 mit dem bedeutenden Nachlass der Erben des Malers gegründet. Die ausgestellte Sammlung ist von großem Interesse und stellt seine umfassendste Werkschau dar.

Miguel Hernández und Josefina Manresa Museum

Das Museum befindet sich im Erdgeschoss des Zabaleta-Museums und beherbergt einen Großteil des Nachlasses von Miguel Hernández. Es bietet eine Reise durch das Werk und Leben des Dichters und seiner Frau Josefina Manresa aus Quesada – eine Liebesgeschichte voller Leidenschaft und Emotionen.

Archäologisches Besucherzentrum Quesada, CIPAQ

Das Archäologische Besucherzentrum Quesada (CIPAQ) öffnete im September 2015 seine Pforten und bereichert das vielfältige Kulturangebot dieser malerischen Stadt in der Provinz Jaén, der Quelle des Guadalquivir. Ziel des Zentrums ist es, das außergewöhnliche prähistorische und römische Erbe Quesadas zu präsentieren. So ist das erste Obergeschoss einer der bedeutendsten Sammlungen levantinischer und schematischer Felskunst in der Provinz Jaén gewidmet, die 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Im Erdgeschoss dreht sich alles um die römische Villa von Bruñel mit einer beeindruckenden Gruppe von Mosaiken in exzellentem Erhaltungszustand. Ergänzt wird der Rundgang durch die Ausstellung interessanter Objekte, Nachbildungen, audiovisuelle Präsentationen, interaktive Exponate und ein Lernzentrum, in dem junge Besucher spielerisch lernen können.

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Literatura

Eine hervorragende Möglichkeit, eines der schönsten und geschichtsträchtigsten Dörfer dieses Naturparks kennenzulernen, ist es, den Spuren zweier bedeutender Dichter zu folgen: Antonio Machado und Miguel Hernández.

Die Verbindung von Quesada zu Antonio Machado ergibt sich daraus, dass es einer der Orte war, die der Dichter bei einigen seiner häufigen Ausflüge zu den Quellen des Guadalquivir besuchte. Sie können Machados Spuren in einem Park folgen, in dem es Keramikfliesen mit einem Gedichtausschnitt gibt, und dasselbe gilt für das Heiligtum der Virgen de Tíscar. Nutzen Sie einen Besuch dort auch für einen Abstecher zur unvergleichlichen Cueva del Agua.

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Descripción
Breve descripción

Entre extensas llanuras de olivos verdes se vislumbra una noble atalaya en la que se encuentra Porcuna, un universo en piedra labrado a través de sus seis mil años de historia.

Canteros de todas las épocas grabaron en sus muros la huella de un pasado ilustre, dejando para la eternidad el eco de su maestría. En ella se modeló el conjunto escultórico de Cerrillo Blanco; se alzaron los sólidos cimientos de la romana Obulco; sirvió de custodia de un baluarte andalusí y fue emplazamiento de maestres y comendadores calatravos.

Su dorada piedra esculpida a mano luce con majestuosidad en monumentos y plazas que se abren al asombro de quienes la contemplan

Nuestra tierra, cambiante en apariencia, pero inalterable espíritu, ha viajado a través del tiempo envuelta en nombres que narran una misma esencia: Ipolca, Obulco, Bulkuna… Porcuna.

Hoy, Porcuna te invita a adentrarte en sus encantos, a perderte por sus calles serenas, a sentir la cercanía de su gente y a saborear, sin prisas, la verdad de su gastronomía. Porque aquí, cada piedra cuenta una historia y cada historia te espera.

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Curiosidades

Oficina de Información Turística

Plaza de Andalucía, 3

Tlf.: 953 545 130

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Porcuna
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Datos de interés

Zona turística: Sierra Sur y Campiña de Jaén

Distancia a la capital (km): 42

Altitud sobre el nivel del mar (m): 427

Extensión (Km²): 174,5

N° de Habitantes: 7.055

Gentilicio: Porcunenses

Código postal: 23790

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Cultura

Yacimiento Íbero de Cerrillo Blanco

La pálida tonalidad de sus rocas da sentido al nombre de este pequeño cerro situado a dos kilómetros y medio del núcleo urbano de Porcuna: Cerrillo Blanco.  

Intervenido arqueológicamente durante los años 70 del pasado siglo, se delimita el proceso de utilización humana del yacimiento en tres momentos.

En primer lugar, durante el período tartésico, se distingue una necrópolis de inhumación fechada en torno al siglo VII a.C. En ella aparecen veinticuatro tumbas individuales y una sepultura de cámara doble.

De una segunda época, alrededor del siglo V a.C., es el mayor conjunto escultórico íbero del territorio nacional. Mil trescientos fragmentos entre los que se encuentran más de una treintena de esculturas. Destaca el guerrero de la doble armadura, símbolo por antonomasia del mundo íbero en general.

Por último, la necrópolis siguió utilizándose para tales fines desde el siglo V a.C. hasta el siglo I a.C., cambiando el primigenio rito de inhumación por el rito de incineración. 

Anfiteatro Romano de Obulco 

El Anfiteatro Romano de Obulco fue uno de los mayores edificios de espectáculos de la Hispania Romana, ejemplo de la enorme magnitud que alcanzó la antigua polis de Ibolca-Obulco. Fue la mayor de las ciudades de la Iberia protohistórica y romana en época de Julio César.

Este anfiteatro muestra la imponente realidad arqueológica del Municipium Pontificiensis Obulconensis en el siglo I a.C., momento en el que fue levantado a unos quinientos metros de las murallas.

Tras la última gran intervención de este anfiteatro colosal, sus monumentales restos, de más de una hectárea de superficie, se han conseguido dimensionar e integrar en armonía con el barrio existente, permitiendo a sus visitantes pasear por un gran tramo de la fachada sur con sus imponentes contrafuertes de sillares almohadillados al estilo helenístico, ver las puertas y vomitorios, las vías de acceso exteriores y los grandes derrumbes de bloques ciclópeos, para después poder entrar a las cáveas o gradas, y bajar desde el muro del podio al espacio de la arena y carcer, donde apreciar las dimensiones y panorama que vieron  los antiguos gladiadores que combatieron en los munera o juegos.

Cisterna Romana de La Calderona 

La Cisterna Romana de La Calderona es un colosal complejo hidráulico subterráneo del Municipio Pontificiense de Obulco, destinado a almacenar agua, que lleva más de dos milenios en uso y que ha llegado hasta nuestros días en excepcional estado de conservación.

Fue redescubierta accidentalmente por uno de los vecinos de las tres viviendas contemporáneas que se disponen sobre ella y destinada a refugio antiaéreo en la Guerra de España de 1936. En origen fue un gran depósito de agua público con varios caños de recogida de aguas pluviales y tres pozos de captación.

El proyecto se ha completado construyéndose un edificio contemporáneo de acceso mediante rampas al complejo y con la excavación de aproximadamente 500 m² del extenso barrio romano de poniente, donde se han exhumado parte de una calle enlosada transversal, tres casas organizadas en torno a patios, una tienda y un matadero-carnicería, que permiten calificar esta manzana del barrio, como un sector artesanal y comercial de la ciudad.

Torre de Boabdil 

En una época de invasiones y conquistas, durante el Medioevo, dos nombres expresan una misma realidad. La musulmana Bulkūna y la cristiana Porcuna conviven y comparten un mismo territorio.

Sobre los restos de un baluarte andalusí, que a su vez se erigía sobre vestigios romanos, se fortifica el Castillo de Porcuna con nuevas defensas para ser convertido en alcázar cristiano.

Diez son las torres que componen el recinto amurallado del castillo y una de ellas, la última en construirse, la que se mantiene hasta nuestros días. La Torre Nueva fue levantada durante la primera mitad del siglo XV por precepto del caballero calatravo don Luis de Guzmán.

Es llamada, también, Torre de Boabdil por lo acaecido en 1483 cuando el último sultándel Reino Nazarí de Granada, Boabdil, es trasladado como prisionero a dicha torre tras ser apresado en la Batalla de Lucena.

La torre es de base octogonal, alcanza los 28 metros de altura y tiene forma ochavada. Su interior, de dos plantas y una terraza, albergará las salas de época medieval del Museo Arqueológico Municipal Obulco.

Iglesia de Santa Ana 

Los primeros datos que se poseen de la ermita de Santa Ana son de finales del siglo XV aunque se desconoce su origen exacto, pudiéndose remontar a finales del siglo XIII.

Santa Ana se traza como una ermita de una nave, con varias dependencias anejas como la casa de la santera y algunos corrales. Durante los siglos posteriores seamplia y consolida el conjunto hasta que en el siglo XIX se cierra al culto. En el siglo XX, el inmueble es vendido a la familia Juárez para su uso como horno de pan.

La reciente intervención llevada a cabo por el Ayuntamiento de Porcuna ha supuesto la restauración y recuperación volumétrica del edificio original. Estos trabajos han sacado a la luz importantes hallazgos: unos pavimentos singulares, numerosos enterramientos o pinturas murales en la zona del altar.

Actualmente, la antigua iglesia de Santa Ana se ha convertido en Centro de Recepción de Visitantes. 

Carnicerías Reales 

Se trata de uno de los edificios, el más modesto, que aparece mencionado ya en el siglo XV junto a la organización de la plaza: las carnicerías de la villa, la Iglesia Mayor y el Cabildo.

Las Carnicerías Reales, denominadas así por el control que tenía la Corona sobre la carne, abastecieron de vacuno y ovino a la población durante más de quinientos años, desde la Edad Media hasta la Segunda República.

A partir de este momento se ubica en el edificio la biblioteca de la ciudad y, además, se realizan allí las funciones de bolsa de trabajo, para ser, antes de su restauración, Juzgado Comarcal.

En 2015 fue inaugurado este espacio tras la rehabilitación y puesta en valor que el Ayuntamiento de Porcuna llevó a cabo, albergándose, allí, los servicios municipales de Archivo Histórico y Oficina de Información Turística.

Pozos íberos, atarjeas romanas, pavimentos de las carnicerías o una de las torres del Castillo de Porcuna, son algunos de los vestigios que pueden apreciarse en el interior del edificio. Merece, además, la atención detenerse a observar su fachada inclinada testimonio del terremoto de Lisboa de 1755.

Pósito Real de Carlos IV. Ayuntamiento 

En la plaza de Andalucía fue construido en plena Ilustración por orden del rey Carlos IV en 1798 el Pósito Real, es decir, un almacén público de grano para el consumo y la siembra. Se trata de un edificio funcional de fachada de sillería con hermosa portada clasicista, el cual consta de tres naves, una central principal y dos laterales, separadas por arcadas de piedra sobre las que descansa la cubierta. Al edificio se accede tras ascender por una escalinata, elemento que permite poder generar un nivel inferior o galería de ventilación.

Tras la contienda de la Guerra Civil el edificio quedó arruinado por lo que hubo que realizar una importante reforma. Si bien las obras fueron dirigidas por Ramón Pajares Pardo, el proyecto se debe al arquitecto y Premio Nacional de Arquitectura José Luis Fernández del Amo, siendo este el primer proyecto que firmó.

En la actualidad, el edificio acoge la sede del Ayuntamiento de Porcuna. Destaca especialmente el amplio “patio de cristales”, un espacio luminoso que actúa como distribuidor de toda la planta baja y funciona, además, como sala principal de atención al público.

Galerías del Pósito Real de Carlos IV. Museo Arqueológico Municipal de Porcuna

Se trata de un espacio ubicado bajo el edificio del Pósito Real, actual Ayuntamiento. En su día fueron las galerías de ventilación y evitaban que la humedad alcanzase la cota del almacén de grano. En origen no tenían acceso directo desde el exterior, únicamente una trampilla de registro. Con el tiempo se abrieron varias puertas de entrada, lo que permitió que este lugar adoptara distintos usos, desde almacén de materiales de construcción hasta calabozo o taller de herrería.

Tras la importante reforma llevada a cabo en 2017, el espacio fue restaurado y abierto al público. Durante la intervención salieron a la luz restos arqueológicos de época romana y medieval, hoy integrados en el recorrido. Destaca especialmente el sistema de bóvedas empleado en su construcción.

En 2023 se incorporaron al conjunto dos salas museísticas que enriquecen notablemente la comprensión del pasado de Porcuna: una dedicada al mundo túrdulo y otra al periodo romano. Ambas ofrecen un recorrido claro y accesible por las culturas que dejaron una huella profunda en la antigua Obulco.

Parroquia Ntra. Sra. de la Asunción

La Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción de Porcuna, concluida a comienzos del siglo XX gracias a una suscripción popular, se levanta sobre el solar de la antigua Iglesia de Santa María la Mayor. El edificio, amplio y luminoso, presenta un estilo neorrománico-bizantino y se articula en tres naves cubiertas con bóvedas de crucería. La sacristía, adosada a la cabecera, pertenece al templo del siglo XVII y se conecta con la casa rectoral, que alberga la residencia del párroco, el archivo, el despacho y el salón parroquial.

Tras terminar la construcción del nuevo templo, se encargó a Julio Romero de Torres la pintura de la bóveda del ábside, donde el artista representó la Asunción de la Virgen, rodeada de un coro de ángeles. La obra impresionó tanto que se le solicitaron dos nuevos murales para las capillas del crucero. En una de ellas plasmó La Santa Cena, mostrando a los apóstoles atentos al momento en que Jesús instituye la Eucaristía. En la otra, representó a La Sagrada Familia en un sereno atardecer, con el Niño Jesús en brazos de María y la presencia silenciosa de San José. Además, el templo conserva cinco obras más del pintor: un óleo de San Juan Bautista en oración y cuatro lienzos de los evangelistas situados en las pechinas del crucero.

Casa de la Piedra 

Resumen de la artesanía milenaria de la piedra en Porcuna. El cantero y marmolista Antonio Aguilera Ruedas (1896-1980) la construyó a mitad del siglo XX durante 30 años con considerable esfuerzo personal y firme maestría.

Su extravagante y ecléctica combinación de soluciones, técnicas y decoraciones exaltan el trabajo de la piedra. Llaman la atención sus personales e inusuales explicaciones que retratan de manera insólita la compleja trayectoria paralela entre edificio y autor.

En agosto de 2018 fue reinaugurada tras las reformas que el Ayuntamiento de Porcuna realizó. Después de un importante trabajo de limpieza y restauración de la piedra se elige un sofisticado sistema de iluminación para sacar toda la belleza a la artesanía de la piedra. Paralelamente, un extenso juego de rampas, construidas en hormigón de mármol, da acceso a un ascensor de cristal, único elemento disonante pero que permitirá la accesibilidad a la totalidad del inmueble.

Naturaleza

El entorno natural de Porcuna conforma un patrimonio medioambiental singular, modelado por miles de años de historia, por un clima mediterráneo marcado y por la presencia constante del olivar como elemento identitario del paisaje.

Descripción geológica

El municipio se asienta sobre amplias formaciones margosas del Mioceno Medio-Superior, configurando un relieve homogéneo y suavemente ondulado, caracterizado por lomas y colinas redondeadas. De manera puntual afloran espolones y salientes rocosos de litología areno-calcárea, más resistentes a la erosión.

Edafología

Los suelos del término municipal son, en su mayoría, calizos y poco o medianamente evolucionados. Predominan las margas claras, con perfiles poco profundos pero fértiles, y un pH ligeramente básico que favorece el desarrollo de cultivos característicos de la Campiña.

Climatología 

El clima de Porcuna es mediterráneo continental-templado. La temperatura media anual ronda los 17°C y la precipitación alcanza los 563 mm, con marcadas irregularidades interanuales y prolongados periodos de sequía. Los inviernos son templados, con máximas diurnas cercanas a los 13 °C, mientras que en verano se alcanzan fácilmente los 40 °C, con lluvias escasas.

Hidrogeología e hidrología

El municipio se asienta sobre dos acuíferos: el acuífero de Porcuna, que ocupa casi toda la extensión municipal, y el acuífero Aluvial del Guadalquivir, localizado al norte. El término se integra en la cuenca hidrográfica del Guadalquivir, y sus cauces principales son el arroyo Salado, que cruza el municipio de suroeste a noroeste hasta desembocar en el Guadalquivir, y el arroyo del Saladillo, su principal afluente.

Flora y vegetación

Porcuna se integra en la región Mediterránea, y presenta un clima seco con temperaturas suaves en invierno y veranos calurosos.

El olivar constituye hoy el agrosistema dominante y un verdadero monocultivo que ocupa prácticamente todo el territorio, aunque también persisten áreas con especies herbáceas de carácter natural. Porcuna alberga, además, cuatro especies endémicas de gran valor biológico: Hispalense, Bético, Mediterráneo Iberoatlántico-Magrebí y Bético-Magrebí.

Fauna

La actividad agrícola condiciona la disponibilidad de hábitats, pero el olivar ofrece una cubierta vegetal que permite la presencia de una fauna diversa. Aves, pequeños mamíferos, reptiles e invertebrados encuentran en este ecosistema un espacio propicio para su alimentación y refugio.

En él podemos observar especies como: el verdecillo y el verderón; y en invierno la curruca capirota, el petirrojo y el zorzal común.

La biodiversidad del olivar aumenta mucho cuando junto a él aparecen arroyos con bosques de ribera o linderos de matorral mediterráneo, constituidos por carrizos, adelfas y tarajes. Y así nos encontramos con: gorriones, pinzones, jilgueros, ruiseñores, cogujadas, codornices y cornejas. Anfibios: sapo común, rana verde, salamandra; reptiles: culebra bastarda, lagarto y lagartijas; mamíferos: liebres, conejos, zorros, tejones, jinetas…

 

Muy recomendables algunos parajes en los que contemplar la naturaleza que hemos descrito en ese apartado:

  • Paseo de Jesús. Estamos ante el gran jardín de Porcuna. Se trata de un extenso parque público con una gran arboleda construido a finales del siglo XIX. Es el centro de la vida lúdica y social de la ciudad ya que en él se dan cita las importantes fiestas de Porcuna, desde la Feria Real hasta la Feria del Aceite. Este importante espacio verde con innumerables especies botánicas está poblado de monumentos o elementos singulares del patrimonio de la ciudad, tales como la iglesia de Jesús, la casa de la Piedra o el importante mirador de la redonda, un lugar desde el cual se pueden divisar el bellísimo paisaje del olivar, así como diversos pueblos vecinos de la campiña hasta la sierra Subbética de Córdoba y Jaén.
  • Llano de Alharilla. La aldea de la Alharilla situada a tan solo 4 km de Porcuna se caracteriza por un amplio llano rodeado de antiguas caserías de olivar, muchas de ellas hoy convertidas en acogedoras casas de recreo. Una frondosa arboleda ofrece sombra y frescor, creando un entorno ideal para el descanso y la convivencia. Además, el espacio cuenta con un merendero, lo que lo convierte en un lugar idóneo para el esparcimiento familiar o para disfrutar de una jornada de campo en plena naturaleza.
  • Pilares y aljibes. Los actuales pilares tienen su origen en las fuentes o manantiales cuyas aguas fueron canalizadas en tiempo y fecha antiquísima, quizás protohistórica, para recogerla en receptáculos, los pilares, a fin de tenerla disponible para que los ganados pudieran abrevar con facilidad, para utilizarla en lavaderos o en albercas para el riego de las numerosas huertas que en su cauce se establecieron. Tomando como hilo conductor los pilares y fuentes, se puede realizar una ruta senderista recorriendo y visitando: el pilar de La Galga, María Cotilla, la Fuente Grande, la Fuente Chica, el Tío Pavo y la Fuencaliente, entre otros.

 

Fiestas y Eventos

Cabalgata de Reyes (5 enero). La noche del 5 de enero, las calles de Porcuna se llenan de magia e ilusión por la venida de Sus Majestades los Reyes de Oriente. Una diversa variedad de carrozas, desfiles y música hacen brillar, aún más si cabe, esta noche tan especial.

Día de Andalucía (28 febrero). El Día de Andalucía, fiesta autonómica, se celebra en Porcuna un acto institucional en el que el Ayuntamiento realiza la Concesión de Honores y Distinciones a distintas personalidades relacionadas con esta ciudad.

Carnaval (febrero). Su tradición en esta localidad se remonta a los albores del siglo XX, aunque ha sido más recientemente cuando ha cobrado especial relevancia. Por un lado, en el Cine-Teatro “María Bellido” tiene lugar una Gala de Carnaval en la que las letras y acordes de diferentes agrupaciones carnavaleras se entremezclan con los ritmos de tres por cuatro de las murgas locales. Por otro, durante la tarde del sábado de carnaval, se realiza un espectacular pasacalle en el que cientos de personas se dan cita para mostrar el elaborado trabajo llevado a cabo durante meses. El color, la música y el baile lo inundan todo, y la diversión se apodera de todos aquellos que se animan a contemplarlo.

San Benito, Patrón de Porcuna (21 marzo). La devoción a San Benito en Porcuna se remonta al siglo XIII y tenemos constancia de que tal día se realizaban funciones religiosas desde el siglo XVI. Por tanto, no es de extrañar, que la veneración al Santo Patrón esté tan arraigada entre sus vecinos. El 21 de marzo de cada año, se lleva a cabo una solemne celebración de la eucaristía en su honor y posterior procesión de la imagen, la cual está acompañada por las bandas de música locales.

Semana Santa. Durante la cuaresma, Porcuna se llena de tradición y solemnidad. Las calles de Porcuna conforman un marco excepcional para el procesionar de sus cofradías que, con su saber estar, nos trasladan a un ambiente único de sobriedad, devoción y belleza. Diez son las cofradías y hermandades que procesionan en Porcuna desde el Domingo de Ramos hasta el Domingo de Resurrección.

San Marcos (25 abril). En honor a este evangelista, se celebra una fiesta religiosa y posterior procesión para finalizar con una verbena popular del mismo barrio al que da nombre. Cabe destacar la curiosa tradición de los “Chiscos de San Marcos”. Se trata de la realización de hogueras que tradicionalmente se encendían en plazas y altozanos, con maderas y enseres viejos que se desechaban y que los más jóvenes apilaban para su posterior quema. Esta tradición se realizaba con la finalidad de invocar a San Marcos Evangelista para que trajera lluvias beneficiosas para la agricultura. En la actualidad, junto a la ermita se sigue realizando una de estas hogueras.

Cruces de Mayo (primer fin de semana de mayo). En diversas plazas, calles y barrios del pueblo, engalanados con esmero para la ocasión, se alzan las tradicionales Cruces de Mayo, una festividad que inunda cada rincón con un aire festivo y lleno de color. Las calles se visten de motivos florales y detalles costumbristas, auténticos reflejos de la vida y las tradiciones del lugar, mientras los vecinos, con dedicación y orgullo, compiten por crear la cruz más hermosa y llamativa.

Romería de Alharilla. Fiesta de Interés Turístico de Andalucía.  El segundo domingo de mayo tiene lugar en Porcuna una de las romerías más importantes de Andalucía, la que se celebra en honor a la Santísima Virgen de Alharilla, Patrona y Alcaldesa Perpetua de la localidad. La semana previa, el municipio se engalana y sus calles se llenan de gente para festejar la festividad en honor de su patrona. Destacan, entre otros, el espectacular paseo de caballos, en la tarde del sábado, con jinetes y carruajes que desfilan por las calles principales. El domingo, día grande, miles de devotos y romeros se congregan para vivir un día de profunda fe, culminado con la ansiada procesión de la Virgen, llevada en andas entre pétalos y plegarias.

Bervena de San Benito (11 julio). San Benito de Nursia, patrón de Porcuna y de Europa, cuenta con una segunda festividad en julio en la cual, tras la fiesta religiosa, tiene lugar una verbena popular en el barrio con su mismo nombre.

MiaqueFest (primer fin de semana de agosto). Se trata de uno de los mayores festivales musicales de la provincia de Jaén. Con un espíritu abierto y diverso, el festival no se centra en un estilo musical concreto, sino que da cabida a un amplio abanico de géneros en el que se conjugan figuras consolidadas del panorama musical nacional con otras que empiezan a despuntar.

San Lorenzo (10 agosto). Tras la celebración de la Santa Misa tiene lugar la procesión de San Lorenzo por las principales calles de la localidad. Posteriormente se celebra una de las verbenas populares con más raigambre de Porcuna.

Feria Real (septiembre). La llamada "Feria Real" unió la devoción por San Benito y la Virgen de la Soledad, intercesores milagrosos ante una gran tormenta, con la tradición de celebrar una feria de ganado anual otorgada por la reina Isabel II al Ayuntamiento de Porcuna. En la actualidad, se celebran estas fiestas en los primeros días del mes de septiembre y cabe destacar su Besana Flamenca, Porcuna Electronic Night, la noche joven con actuaciones musicales o el desfile de gigantes y cabezudos.

Feria del Aceite (último fin de semana de octubre). Se trata de una festividad celebrada en torno al aceite de oliva, principal motor económico de la localidad, que tuvo su orien en el año 2007. En la Feria del Aceite de Porcuna se encuentra una amplia exposición de maquinaria agrícola, numerosos puestos donde degustar la gastronomía típica, puestos de artesanía, conferencias, catas de aceite... Todo ello clausurado el domingo con la degustación del tradicional hoyo de pan con aceite de oliva virgen extra y aceituna cosechadas en nuestra tierra.

 

Gastronomía

A caballo entre Jaén y Córdoba, Porcuna reúne en su cocina lo mejor de cada una de estas provincias, siempre con su ingrediente estrella: el aceite de oliva virgen extra. Este oro líquido, fruto de los extensos olivares que rodean el municipio, no solo impregna sus recetas de un sabor inconfundible, sino que también se convierte en el símbolo de una tradición que define su esencia culinaria.

En la mesa de Porcuna conviven las pipirranas y los cardillos esparragados jiennenses con los flamenquines y el salmorejo cordobeses, en un perfecto equilibrio que enriquece su patrimonio gastronómico. Sin embargo, es en sus recetas autóctonas donde se encuentra la verdadera esencia de esta tierra.

Entre sus platos más peculiares destacan los violetes, un pequeño pastel cuadrado que se forma doblando una oblea sobre un relleno de carne picada especiada. Este plato, de elaboración artesanal, se convierte en un imprescindible para quienes buscan degustar algo único y auténtico.

Por otro lado, la gallina en leche sorprende tanto por su nombre como por su historia. Este dulce típico, de sabor semejante al mazapán y al alfajor, evoca con su aroma a almendra un pasado andalusí que ha quedado grabado en la memoria gastronómica de Porcuna.

Para los amantes de la buena mesa, la visita a Porcuna no estaría completa sin probar estas especialidades, que representan un puente entre el pasado y el presente, entre la tradición y la innovación. Además, los restaurantes y bares locales ofrecen la oportunidad de disfrutar de estas delicias en un ambiente acogedor, rodeado de la hospitalidad que caracteriza a los porcunenses.

 

Historia

Los orígenes de Porcuna se remontan a un grupo de aldeas del Neolítico Final localizadas en su entorno. En la Edad del Cobre (III milenio a.C.) la zona se convierte en un centro nuclear de la Campiña. Las investigaciones arqueológicas han descubierto en el cerro de los Alcores una de las fortificaciones más antiguas documentadas en el Alto Guadalquivir, con doble cerco amurallado rodeado cabañas circulares. Otro poblado similar se encuentra en el cerro de Albalate y ambos se mantuvieron durante la Edad del Bronce (II milenio a.C.).

En los siglos VII y VI a.C. se conformó la cultura ibérica en estas tierras y así, en el cerro de los Alcores, aparece una nueva ordenación urbana, de trazado geométrico, con casas rectangulares de paredes de adobe que se alzan sobre zócalos de piedra, a veces estucados con barro. La zona mantuvo su condición de gran centro de la campiña y en esta época ibérica emergió una aristocracia con modelos políticos heroicos, al igual que otras regiones mediterráneas. Esta élite, para perpetuar su estirpe, representó sus hazañas y sus orígenes, legándonos de paso el maravilloso conjunto escultórico de los guerreros de Cerrillo Blanco, que ya son emblema de esta cultura. Estas esculturas estaban en un recinto sacro del cerro de los Alcores, pero poco después de su erección fueron enterradas en la necrópolis de Cerrillo Blanco.

La Obulco romana fue el origen de la actual Porcuna, confirmado por los hallazgos epigráficos y los textos de Plinio, Ptolomeo y Estrabón. Durante la república y el primer Imperio la ciudad tuvo gran importancia y disfrutó de cierta autonomía, ya que acuñaba su moneda.

Cuando la segunda guerra civil entre César y Pompeyo estaba a punto de concluir, estalló en la Península una sublevación encabezada por los hijos de Pompeyo. Ante esta situación, César se vio obligado a movilizar con rapidez a sus legiones hacia las zonas rebeldes. Las crónicas relatan que tardó tan solo 27 días en recorrer la distancia entre Roma y Obulco, un ejemplo de la impresionante capacidad logística del general.

Una vez en Obulco, César reorganizó y concentró allí a sus tropas antes de marchar hacia Córdoba, donde tendría lugar la célebre batalla de Munda. El triunfo en este enfrentamiento consolidó definitivamente su poder.

Otra información

Huella del Agua

La Huella del Agua es una ruta senderista por Porcuna y sus inmediaciones cuyo hilo conductor es el agua, es decir, el sistema hídrico en Porcuna desde tiempos pretéritos hasta la actualidad. Se propone, por tanto, un recorrido por el desaparecido depósito de agua de San Cristóbal y el actual de la calle Cabeza; las diferentes fuentes que aún se conservan (a las cuales se acudía para llenar los cántaros de agua) situadas en la Carrera de Jesús, en San Juan, en el llamado llanete Cerrajeros o en la plaza de la Cruz; la denominada calle El Albercón; María Bellido y su papel en la Batalla de Bailén (1808); la Cisterna Romana de la Calderona, así como los distintos pilares y aljibes ubicados, estos ya, fuera del casco urbano: la Fuencaliente, el Pilar del Tío Pavo, Fuente Chica y Fuente Grande, Lavaderos, el Pilar de María Cotilla, el Pilar de la Galga, el Pilar de los Camineros, el Vélez y el Pilar y arcón del Comendador.

Ruta de la Piedra

La Ruta de la Piedra propone un recorrido por uno de los elementos más singulares y definitorios de Porcuna: su piedra arenisca dorada. Esta roca, extraída de las canteras locales desde hace más de 6.000 años, ha sido el hilo conductor de la historia del municipio, pues con ella se han levantado los monumentos más emblemáticos desde época íbera hasta la actualidad.

La cantería en Porcuna es un oficio milenario que nunca se ha interrumpido. Ya los íberos de la antigua Ipolca–Obulco utilizaron esta piedra para sus esculturas, como las conocidas piezas del conjunto de Cerrillo Blanco, que muestran un dominio técnico extraordinario. En época romana, la arenisca local volvió a ser protagonista en edificios públicos, cimentaciones, elementos decorativos y conducciones hidráulicas. Más tarde, durante la Edad Media y la Modernidad, siguió empleándose en murallas, iglesias, casas nobles, espacios civiles y obras hidráulicas, convirtiéndose en la identidad material de la ciudad.

La ruta invita a conocer las canteras históricas, donde todavía hoy se extrae la piedra de manera artesanal, manteniendo técnicas que han pasado de generación en generación. Allí se puede observar cómo se corta, se talla y se prepara este material que ha dado forma a Porcuna durante milenios.

 

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Pegalajar

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Descripción
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Eine Gemeinde im westlichen Teil der Sierra Mágina, deren Gemeindegebiet sich im Nordosten bis in den Naturpark Sierra Mágina erstreckt. Dieser Park, Teil der Subbétischen Sierra, bietet wunderschöne und spektakuläre Landschaften. Der Ort liegt am Fuß der Serrezuela-Bergkette auf 798 m ü. d. M., wo die Quelle Fuente de la Reja entspringt und La Charca und La Huerta mit Wasser versorgt – einzigartige Merkmale der Landschaft von Pegalajar.

Die Gemeinde Pegalajar umfasst eine Fläche von 80 km² und liegt im Tal des Flusses Guadalbullón, etwa 18,8 km von der Stadt Jaén entfernt. Der Weiler La Cerradura gehört zur Gemeinde. Die Olivenhaine, die heute fast eine Monokultur bilden, bedecken die abfallenden Hänge der zahlreichen Gipfel, die die Geomorphologie von Pegalajar prägen. Sie konzentrieren sich im Süden und Osten und bedecken etwa die Hälfte des Gemeindegebiets. Die Wirtschaft basiert auf den Olivenhainen und der Olivenölindustrie. In der Gemeinde Pegalajar gibt es 26 Objekte, die zum andalusischen Kulturerbe gehören, sechs davon sind zusätzlich als Kulturgüter von besonderem Interesse eingetragen. Dazu zählen: die Kirche Santa Cruz, der Torre de la Cabeza, der Arco de la Encarnación, die Burg Las Peñuelas, ein mittelalterlicher Vorort, das Rathaus, die Einsiedelei Virgen de las Nieves, La Fuente de la Reja, der Teich und der Obstgarten, die Mühlen, der Stierkampfplatz, die Höhlen von Serrezuela…

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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Mágina

Entfernung zur Hauptstadt (km): 21

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 818

Fläche (km²): 79

Bevölkerung: 3145

Demonym: Pegalajeños

Postleitzahl: 23110

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Cultura
  • Rathaus von Pegalajar: Sein Bau steht im Zusammenhang mit der Wiederbesiedlung des südlichen Teils von Jaén unter der Herrschaft Karls V. Es hat seine Fassade aus dem 18. Jahrhundert bewahrt. Es wurde vollständig neu errichtet, und nur das zweistöckige Portal aus dem 17. Jahrhundert ist vom ursprünglichen Entwurf erhalten geblieben.
  • Kirche des Heiligen Kreuzes: Erbaut im 16. Jahrhundert im Renaissancestil innerhalb des Schlossgeländes. Die beiden Portale mit ihrer schlichten Verzierung sind im manieristischen Stil gehalten. Im Inneren sticht der barocke Altaraufsatz hervor, von dem nur noch der obere Teil erhalten ist. Der Glockenturm war einst der Bergfried. 1985 wurde die Burg zum Kulturgut erklärt. Castle Peñuelas: In christlichen Chroniken wird sie als muslimische Festung erwähnt. Die erhaltenen Ruinen offenbaren zwei unterschiedliche Befestigungsanlagen. Eine ältere Anlage mit einem inneren ummauerten Bereich und zwei Eingangstoren. Eines war von zwei Rundtürmen, das andere von zwei quadratischen Türmen geschützt. Sie besaß einen weiteren, höheren Turm, der heute als Glockenturm der Kirche dient. Der zweite, äußere Bereich ist jünger, stärker beschädigt und diente als Erweiterung der ursprünglichen Befestigungsanlage. Eines ihrer Tore, das sich in gutem Zustand befindet, ist als Inkarnationsbogen bekannt. Die Burg wurde zum Kulturgut erklärt. Torre de la Cabeza: Errichtet zwischen 1462 und 1470, vermutlich auf den Ruinen eines Vorgängerbaus. Er gehört zu einer Gruppe von Türmen, die einst die Provinz durchzogen, wie beispielsweise der Wachturm Pedregosa in Serrezuela de Pegalajar. Zum Kulturgut erklärt
  • Inkarnationsbogen:Dies ist das Haupttor zum ummauerten Gelände und zur alten Burg von Pegalajar. Es bildet einen Spitzbogen, über dem sich eine Gedenktafel in gotischer Schrift und zwei Wappen befinden. Das linke Wappen gehört einer Familie, die mit dem Calatrava-Orden verbunden ist, das rechte der Stadt Jaén. Über allem steht das Wappen Ferdinands III., des Heiligen. Es ist gut erhalten. Im 19. Jahrhundert wurde auf dem Wall die Kapelle der Menschwerdung errichtet. Sie wurde 1985 zum historischen Denkmal erklärt.
Naturaleza

Der Obstgarten von Pegalajar und der dazugehörige Teich (Charca) sind ein Ort von kulturellem Interesse, da sie ein beispielhaftes Zusammenspiel von Mensch und Natur darstellen.

Die Serrezuela de Pegalajar ist ein mediterranes Gebirge mit einem großen Bestand an wiederaufgeforsteten Aleppo-Kiefern, natürlich nachwachsenden Steineichen und anderen Sträuchern (Weißdorn, Wacholder, Seidelbast usw.). Auch aromatische Pflanzen (Rosmarin, Lavendel und Thymian) sind hier sehr häufig anzutreffen. Zur Fauna gehören große Greifvögel (Bonneli-Adler, Turmfalke), nachtaktive Greifvögel (Uhu, Steinkauz und Zwergohreule) sowie Steinböcke in den Felsgebieten.

Dieses Gebirge wird heute für Outdoor-Sportarten wie Wandern, Mountainbiken, Klettern, Bouldern und Paragliding genutzt. Es bietet zwei Aussichtspunkte mit herrlichem Panoramablick auf die umliegenden Berge sowie ein Erholungsgebiet namens „Siete Pilillas“ (Sieben Bunker).

Pegalajar verfügt über zahlreiche Naturdenkmäler von bedeutendem ökologischen und kulturellen Interesse. Besonders hervorzuheben sind:

La Charca (Der Teich). Dieser Stausee sammelt seit dem Mittelalter das Wasser der Fuente de la Reja (Quelle der Reja). Ursprünglich handelte es sich um einen einfachen Damm mit einer steinernen Stützmauer und Schleusentoren, die den Wasserfluss durch ein kilometerlanges Netz von Bewässerungsgräben regulierten. Diese Gräben bewässerten die Terrassenfelder und Olivenhaine südlich des Stadtzentrums. Die Quelle reichte nie aus, um das gesamte zum Fluss Guadalbullón abfallende Land zu düngen. Zudem führt die Quelle in Dürreperioden deutlich weniger Wasser.

Fuente de la Reja (Quelle der Reja). Dies ist der natürliche Ausfluss des unterirdischen Grundwasserleiters und Ursprung des Bewässerungssystems für die landwirtschaftlichen Flächen von Pegalajar. Der Legende nach entdeckte eine Wäscherin an diesem Ort ein Bild der Jungfrau Maria, und ihr zu Ehren wurde über der Quelle selbst eine Einsiedelei errichtet.

Erholungsgebiet „Siete Pilillas“. Dieses Gebiet liegt 2 km von Pegalajar entfernt und ist nach einer gleichnamigen Quelle in der Nähe benannt. Es bietet Picknickplätze und Aussichtspunkte mit außergewöhnlichen Panoramablicken auf die Region Campiña, die Sierra de Cazorla, die Stadt Jaén und die umliegende Gemeinde. Das Gleitschirmzentrum Siete Pilillas befindet sich ebenfalls hier.

Weitere sehenswerte Orte sind das Guadalbullón-Tal (La Cerradura) und das Bercho-Tal.

Fiestas y Eventos
  • Karneval: Diese Tradition ist in Pegalajar so tief verwurzelt, dass das Maskenfest auch nach dem Spanischen Bürgerkrieg weiter gefeiert wurde.
  • Fest Unserer Lieben Frau von der Gnade: Am ersten Sonntag im Mai pilgern die Teilnehmer zur Einsiedelei der Jungfrau Maria in der Nähe der Quelle Fuente de la Reja. Ihr zu Ehren wird eine Messe gefeiert, gefolgt von einer Prozession durch die Straßen der Stadt.
  • Heiliger Gregor von Nazianz: Die Verehrung dieses Heiligen geht auf das Jahr 1670 zurück, als die Stadt beschloss, jährlich ein Fest mit Prozession zu veranstalten, um die Landschaft vor Seuchen zu schützen.
  • Unsere Liebe Frau vom Schnee: Vom 4. bis 8. August finden die Feierlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin Unserer Lieben Frau vom Schnee mit zahlreichen Aktivitäten für alle Altersgruppen statt. Besonders hervorzuheben ist das Flamenco-Festival, das namhafte Persönlichkeiten aus ganz Spanien anzieht. Ebenfalls beliebt sind die Stierkämpfe und Novilladas (Stierkämpfe mit jungen Stieren), die in der 1919 eingeweihten Stierkampfarena stattfinden.
  • Flamenco-Festival: Das Flamenco-Festival von Pegalajar verdient besondere Erwähnung. Es findet seit 1969 jährlich statt und ehrt jedes Jahr bedeutende Persönlichkeiten der Flamenco-Welt.
Gastronomía

In Pegalajar erwartet Sie eine vielfältige Küche, die sich vorwiegend auf regionale Produkte stützt. Zu den traditionellsten Gerichten zählen: Pipirrana: ein Salat mit Tomaten, Knoblauchpaste, hartgekochtem Ei, Salz und Olivenöl. Cachorreñas: eine Suppe mit Knoblauch, Brot, roter Paprika und Chorizo. Cazolilla: ein Gericht aus einer traditionellen Konfitüre namens „Torta de Tomate“, die aus sonnengetrockneten Tomaten besteht, die zu einem großen Fladenbrot geformt werden. Dazu wird eine Sauce zubereitet und ein Sofrito aus Zwiebeln und Kabeljau hinzugefügt. Arroz de Bercho: ein Reisgericht mit Kartoffeln und Gemüse aus dem Garten oder mit „Pitilos“ (einer Wurstsorte). Gebäck: Papajotes: frittiertes Gebäck aus Mehl, Milch, Zucker und Ei. Gusanillos und Roscos (frittierte Krapfen), Zuckerstreusel, Mandel-Roscos und Mantecados (Mürbeteigkekse)... Hausgemachte Liköre aus Schlehen, Brombeeren, Mistela (einem süßen Likörwein) und Wein aus der Region.

Historia

Die ersten dokumentierten Erwähnungen stammen aus der Bronzezeit. In der Cueva de los Majuelos, die in den 1970er Jahren entdeckt wurde, fand sich eine Kollektivgrabstätte mit menschlichen Überresten und Werkzeugen aus Knochen und Feuerstein, poliertem Stein und Keramikfragmenten.

Eine weitere prähistorische Stätte ist der Hügel Torre de la Cabeza, wo Überreste aus der Kupferzeit, Bronzezeit, der iberischen, römischen und mittelalterlichen Zeit gefunden wurden.

Im gesamten Gemeindegebiet wurden Stätten aus römischer Zeit entdeckt, die kleinen Nekropolen und Villen entsprechen und auf eine verstreute Siedlung mit einer auf Landwirtschaft und Viehzucht basierenden Wirtschaft hinweisen. Eine dieser Nekropolen ist die von Puerto Alto, wo auch Terra-Sigillata-Keramik, Fragmente römischer Dachziegel und ein behauener Steinaltar gefunden wurden. Weitere Fundorte wurden entdeckt, darunter La Canteruela, Los Charcones und sogar die Nähe des Torre de la Cabeza, wo römische Töpferwaren von der Töpferscheibe gefunden wurden. Die vier 1975 in La Cerradura entdeckten Meilensteine ​​belegen die Existenz einer wichtigen Römerstraße, die durch dieses Gebiet führte. Die Unsicherheit der Region im Mittelalter spiegelt sich im Verschwinden der über das Gebiet verstreuten römischen Bauernhäuser und der Besetzung der natürlichen Festung Peña de los Buitres wider, wo eine noch heute erhaltene Zisterne errichtet wurde. Die Ursprünge der Stadt reichen bis in die Al-Andalus-Zeit zurück. Ihr Leben dreht sich um die Fuente de la Teja (Fliesenbrunnen), die Wasserquelle von La Charca (Der Teich). Mit dem Frieden und dem Aufstieg des Kalifats zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert wurde das Netz aus Bewässerungsgräben und Terrassen, das den Obstgarten von Pegalajar bildet, vermutlich erweitert. Die christliche Eroberung erfolgte zeitgleich mit der Eroberung von Jaén durch Ferdinand III., der auch die Burg von Pegalajar einnahm. Die ursprüngliche muslimische Anlage wurde nach der Eroberung erweitert, indem eine zweite Anlage errichtet und die erste mit runden, feuerbeständigeren Türmen verstärkt wurde. Seit ihrer Eroberung im Jahr 1246 war Pegalajar ein Dorf, das zu Jaén gehörte und Teil seines Bezirks (Alfoz) war. Die Nähe zum muslimischen Königreich Granada machte die Stadt bis zum Ende der Reconquista 1492 zu einem wichtigen Verteidigungspunkt. Zu dieser Zeit verlor die Burg zwar ihre strategische Bedeutung, nicht aber ihre wirtschaftliche, denn am Fuße der Festung erstreckte sich eine fruchtbare Ebene mit Obstgärten und Olivenhainen, die von den Arabern geerbt worden war. Die Bevölkerung von Pegalajar nach der Reconquista stammte ursprünglich aus der Stadt Jaén, der sie administrativ unterstand. Sie setzte sich aus Männern zusammen, die im 13. Jahrhundert aus verschiedenen kastilischen Regionen eingewandert waren. 1559 verlieh König Philipp II. Pegalajar ein königliches Privileg, das die Stadt von Jaén befreite und ihr den Status einer Stadt einbrachte. Im Gegenzug zahlte Pegalajar eine beträchtliche Summe an Maravedís, die im Dienste der Krone standen. Die Gemeinde erlebte daraufhin eine Phase wirtschaftlichen und demografischen Aufschwungs.

Nach der Krise des 17. Jahrhunderts, die im 18. Jahrhundert durch Seuchen und Hungersnöte noch verschärft wurde, setzte ein langsames Bevölkerungswachstum ein. Dies führte zur Ausweitung der Anbauflächen und zur Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produktion. Dieses Wachstum hielt bis Mitte des 20. Jahrhunderts an, als – wie im Rest der Provinz – eine bedeutende Abwanderung in die Städte auf der Suche nach einem besseren Leben stattfand.

 

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Peal de Becerro

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Descripción
Breve descripción

Municipio situado al este de la provincia, en la comarca Sierra de Cazorla.

Posee un enclave en plena zona montañosa. El territorio principal del término municipal se encuentra al oeste de la comarca en terrenos de campiña olivarera. En la división administrativa original se permitía así que este municipio contase con recursos forestales, pastos en zonas comunales de montaña.

Forma parte de la cuenca hidrográfica del Guadalquivir, río que atraviesa el territorio municipal, así como su afluente el Guadiana Menor, el Guadalentín y el Toya.

En su paisaje predominan los extensos olivares y campos de cereales. Además del núcleo principal de población, Peal de Becerro, forman parte del municipio las aldeas de Toya, Hornos de Peal y el enclave de El Almicerán, integrado dentro de la zona de montaña de la Sierra de Cazorla.

En Toya existe una cámara sepulcral de origen íbero, declarada Monumento Histórico Nacional en 1918. En su interior se encontró “La Bicha de Toya” que es una escultura y que actualmente está en el Museo Arqueológico Nacional de Madrid.

La economía local se basa en el cultivo del olivar, transformados metálicos, la construcción, la industria oleícola y derivados de la carne.

Dentro del Patrimonio Histórico destacamos: La Cámara de Toya, la Torre del Reloj, la Torre Mocha, el Castillo de Toya y el Acueducto de Hornos de Peal.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 730 075
Sitio web
www.pealdebecerro.es
Fax
953 730 901
Correo electrónico
ayuntamiento@pealdebecerro.es
Ubicación
Nombre
Peal de Becerro
Latitud
37.912130
Longitud
-3.124050
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.12405 37.91213)
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Datos de interés

Zona turística: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Distancia a la capital (km): 87
Altitud sobre el nivel del mar (m): 550
Extensión (Km²): 147
N° de Habitantes: 5.277
Gentilicio: Pealeños
Código postal: 23460

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Cultura
  • La Cámara de Toya. Descubierta a principios del siglo XX, es uno de los monumentos funerarios más importantes de la cultura ibérica en la Península, no solo por su estado de conservación, también por el monumento en sí. Hay quién la considera la primera gran obra arquitectónica de la Península Ibérica. Se trata de una cámara sepulcral subterránea construida con grandes piedras labradas “in situ”, colocadas una sobre otra sin ningún tipo de argamasa. El interior impacta, pues se trata de un recinto de tres naves, las laterales a su vez, divididas en dos, hecho de sillares labrados para que encajaran perfectamente unos sobre otros. Aparecen bancos, hornacinas y una mesa. El techo también está cerrado con losas de piedra. Los trabajos de construcción de la cámara son muy interesantes por su alto nivel de ejecución. El “ajuar de Toya” es característico de un príncipe ibérico y su familia, de él destacamos: las ruedas de un carro guerrero, platos, vasos, restos de una espada, un casco de hierro, cuentas de collar de plata, vidrio de colores azul marino y amarillo…. Declarado Monumento Artístico Histórico en 1918.
  • La Torre del Reloj: En el corazón del núcleo urbano destacan dos torres que formaron parte de una antigua fortaleza medieval, una de ellas, La Torre de Reloj levantada a finales del siglo XIV, se asienta sobre un zócalo de piedra, es cuadrangular, de sillería no siempre regular. Interiormente se distribuye en cuatro niveles, mantiene el almenado y también en dos de sus caras balcones con función de matacanes, en la tercera, ménsulas de matacán, y en la última se ha colocado un reloj que le da nombre. Declarada Bien de Interés cultural en 1985. 
  • La Torre Mocha: Se trata de la segunda torre de la fortaleza medieval, es de mampostería concertada en algunas de sus partes tiene esquinas reforzadas a soga y tizón y rematada con canes esquineros. Debió de construirse entre los siglos XIII y XIV, fue restaurada a finales del siglo pasado. Ha sido declarada Bien de Interés Cultural en 1985. Entre las torres queda un amplio espacio, en el que se ha establecido un Auditorium, para la celebración de actividades culturales y lúdicas al aire libre.
  • El Castillo de Toya: En Toya, cerca del sepulcro ibérico, se mantiene una impresionante torre del castillo de Toya. Tiene planta cuadrada, está desmochada y en su interior se conservan bóvedas de medio cañón que cubrían los aposentos y en su exterior la disposición de la mampostería va a soga y tizón, mostrando asimismo estructura de calicanto. Está declarado Bien de Interés Cultural desde 1949.
  • Acueducto de Hornos de Peal: En esta pedanía, se encuentra un viejo y deteriorado acueducto, considerado como de construcción romana. Desafía el paso del tiempo y la erosión provocada por el río que lo cruza por debajo.

Naturaleza

Peal de Becerro con una superficie de 147 km2, pertenece a la comarca de Sierra de Cazorla. Posee dos pedanías, Toya y Hornos de Peal, y un enclave, El Almicerán, integrado en la Sierra de Cazorla, a 55 km. del municipio.

Forma parte de la cuenca hidrográfica del Guadalquivir, río que atraviesa el municipio, así como su afluente el Guadiana Menor, el Guadalentín y otras corrientes de agua menores.

En su territorio predominan los terrenos de campiña olivarera y de manera más secundaria, al este de la comarca, una zona montañosa, incluida en el Parque Natural de las Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. 

Las tierras de cultivo se reparten entre cultivos herbáceos (trigo, cebada) y olivar en extensiones parecidas.

El enclave de El Almicerán, forma parte del límite con la provincia de Granada. En estas sierras existe una variedad grande de especies arbóreas. Hasta los 900 m. de altitud se encuentran los bosques de pino carrasco, acompañados de madroños y lentiscos. Subiendo en altitud, encontramos encinas, quejigos y zonas de pino rodeno.

En zonas más húmedas podemos encontrar milenarios tejos y ejemplares de acebos, ambos escasísimos en Andalucía. En las márgenes de los ríos aparecen fresnos, sauces, chopos… así como juncos y eneas donde se cobijan aves acuáticas y pequeños mamíferos.

El Parque Natural encierra una de las floras más ricas de toda la cuenca mediterránea.

Con la declaración del Coto Nacional de Cazorla y Segura en 1960, se introdujeron algunas nuevas especies, tales como: el muflón, jabalí o el gamo. En la actualidad hay 51 especies de mamíferos en el Parque. Entre las restantes destacan: cabra montés, ciervo, gamo, zorro, garduña y el tejón. En la fauna piscícola destaca la trucha común, trucha arco iris y el barbo. Proliferan también varios tipos de reptiles y de anfibios.

Entre los parajes de mayor interés del municipio citaremos:

  • Loma de los Castellones. Desde este abrupto enclave podremos contemplar los impresionantes acantilados rocosos y los bloques de piedra que se levantan en su entorno. Se encuentra al sur de la localidad en pleno Parque Natural de las Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas, a 19 km. de municipio.
  • Pico Grillo. Impresionante pico de 1.847 m., desde el que podremos disfrutar de espectaculares panorámicas del Parque Natural.
  • Tornillos de Gualay. Se trata de un bello paraje donde se puede observar la vegetación ribereña que rodea al arroyo Tornillos de Gualay.

Fiestas y Eventos
  • San Antón, el 17 de enero: en honor del santo protector de los animales. Se conserva la tradición de encender hogueras, la víspera por la noche.
  • La Candelaria el 2 de febrero:  La costumbre actual es llevar a los niños que han nacido y han sido bautizados el año anterior a la Iglesia para su presentación. Los pealeños portan ofrendas que son las típicas roscas y las palomitas de pan que se bendicen y acompañan a la Virgen de la Encarnación. En la procesión la imagen y el trono en vez de ir adornados con flores y cirios van adornados con los roscos de la candelaria.   
  • Fiestas de Nuestra Señora de la Encarnación: las fiestas en honor de su patrona se conmemoran dos veces en el año.  En los días próximos al 25 de marzo y entre el 17 y 21 de agosto fechas en las que se celebra la feria de Peal de Becerro con multitud de actos tanto lúdicos, como festivos entre los que destaca la suelta de vaquillas.
  • Romería dedicada a San Marcos en Toya: el último domingo de abril se celebra la romería en honor de San Marcos. En su transcurso se traslada la imagen hasta el río Toya, donde se moja como símbolo de purificación de los campos y los ganados, para que el año sea fructífero.

Gastronomía
  • Gachamigas: Cocer harina y patatas juntas, después voltear mucho en la sartén para obtener una torta dorada, se come acompañada de chorizo, panceta, unos pimientos fritos e incluso unos trozos de melón.
  •  Talarines. Sofrito de tomate, ajo, cebolla, un pimiento rojo seco y carne de caza menor, conejo o liebre.
  • Ajoharina: Elaborado con aceite de oliva, harina, patatas, pimiento verde, tomate, ajos machacados y pimentón dulce.
  • Rin-Ran:  Puré de patatas con pimientos choriceros, aliñado con aceite de oliva, vinagre, sal, ajos y comino. Este plato va decorado con huevo duro, tiras de bacalao y pedacitos de cebolla o cebolleta.

Dentro de la repostería:

  • Torta de cañamones: Del tamaño de una galleta y elaborada con una pasta de harina y agua que se amasa con aceite y cañamones que una vez fermentada se cuece en el horno.
  •  Los “retorcios”, mantecados de puñetazo para Navidad, Roscos de baño blanco para las fiestas importantes, roscos de aceite para la Candelaria….

Historia

Desde la Edad del Bronce se han documentado asentamientos en el término municipal de Peal de Becerro, con un intenso poblamiento en los cursos de los ríos Toya y Guadiana Menor.

La vinculación de la provincia de Jaén con la arqueología Ibérica es importante, pero sin duda, el municipio de Peal de Becerro ocupa un lugar excepcional. Desde el siglo V a. de C., Tugia era un centro importante en el control de las rutas que a través del Guadiana Menor ponían la Alta Andalucía en contacto con la costa levantina. Entre el siglo V y el II a. de C.  la ciudad estuvo vinculada al desarrollo de la aristocracia íbera como lo demuestra entre otros muchos restos hallados en la zona, la localización de una necrópolis de incineración presidida por una extraordinaria cámara sepulcral, la más monumental y mejor conservada que ha proporcionado   la Arqueología Ibérica, la Cámara de Toya.

De la etapa romana y visigoda se han hallado varios elementos, como una estela funeraria con relieve de togado, una estela sepulcral, un cancel, una columna visigoda y en el Cerro de la Horca una necrópolis visigoda con ocho tumbas.

En época medieval Peal no se menciona por lo que en ese periodo debió de ser una pequeña población dependiente del centro fortificado de Toya. Su castillo, según las crónicas fue arrasado en 1224 por Fernando III. Unos años después el rey otorga al arzobispo de Toledo, Quesada y Toya, que este incorporó al adelantamiento de Cazorla, pasando en 1.310 a la jurisdicción de Úbeda.

Después de la conquista castellana Peal de Becerro tomó entidad como población independiente. Los castellanos reforzaron sus defensas y levantaron las torres que actualmente conocemos como la del Reloj y Mocha. Ha pertenecido al Adelantamiento de Cazorla hasta la disolución del mismo por las Cortes de Cádiz en 1812.

Posteriormente por Real Orden del rey Fernando VII fue declarada villa en 1822.

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Orcera

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Descripción
Breve descripción

Gemeinde in der Region Sierra de Segura, innerhalb des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Überwiegend bewaldet und reich an landschaftlich reizvollen Orten.

Diese Gemeinde zeichnet sich dadurch aus, dass sie in zwei Bereiche unterteilt ist: einen im Südosten mit der Stadt Orcera und einen weiteren im Nordwesten der Region, der an die Provinz Ciudad Real grenzt.

Die landwirtschaftlich genutzten Flächen befinden sich im Westen der Gemeinde. Die Stadt schmiegt sich an die Ausläufer des Monte Peñalta und besticht durch ihren charmanten Stadtkern und ein sehenswertes mittelalterliches Zentrum. Die lokale Wirtschaft basiert auf Olivenhainen, der Olivenölproduktion, der Jagd, der Forstwirtschaft und dem Tourismus, da die Region als Tor zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas dient. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die Türme Santa Catalina, der Fontänenbrunnen Fuente de los Chorros und die Altstadt.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 480 154
Sitio web
www.orcera.es
Fax
953 480 155
Correo electrónico
ayuntamiento@orcera.es
Ubicación
Nombre
Orcera
Latitud
38.318020
Longitud
-2.661050
Distrito
Municipio
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POINT (-2.66105 38.31802)
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Información adicional
Curiosidades

C/ Joaquín Payá, s/n

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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura und Las Villas

Entfernung zur Hauptstadt (km): 151

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 797

Fläche (km²): 126

Bevölkerung: 1.894

Demonym: Orcereños

Postleitzahl: 23370

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Cultura
  • Kirche Mariä Himmelfahrt. Der Bau begann 1530 und wurde 1570 abgeschlossen. Das einschiffige Kirchengebäude ist in drei Abschnitte unterteilt, die durch dorische Halbsäulen mit halbrunden Bögen und gotischen Sterngewölben voneinander getrennt sind.
  • Die Hauptkapelle, ebenfalls mit einem Sterngewölbe versehen, ist durch einen halbrunden Bogen zugänglich. Sie besitzt Seitenkapellen. Das bedeutendste Merkmal ist ihr prächtiges manieristisches Portal, das ursprünglich aus dem ehemaligen Kloster Santa María de la Peña stammt. Der Turm, der aus dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts stammt, ist in zwei Abschnitte unterteilt: Der untere Abschnitt besitzt ein halbkreisförmiges Portal mit korinthischen Säulen und allegorischen Figuren in den Zwickeln; der obere Abschnitt enthält eine dreifache Nische. Gekrönt wird das Ganze von einem gebrochenen Dreiecksgiebel mit Fiale. Der Turm erhebt sich auf einem Wehrturm der ursprünglichen mittelalterlichen Burg. Er ist viereckig und besteht aus zwei Abschnitten und einem Glockenturm mit Binder- und Läuferverbänden an den oberen Ecken. Auf einer Seite befindet sich ein prächtiges Fenster mit einem halbkreisförmigen Bogen, der auf zwischen Kragsteinen angeordneten Laibungen ruht und von einem Dreiecksgiebel bekrönt wird. Das andere Fenster zeigt innerhalb seines halbkreisförmigen Bogens ein vollständiges Dekorationsprogramm: erhabene Reliefplatten, einen Putto im Schlussstein und halbnackte Figuren. Seitlich angeordnete toskanische Pilaster vervollständigen dieses Element. Es wurde 1985 zum Kulturgut erklärt.
  • Brunnen der Fontänen. Ein monumentaler Brunnen aus Stein und Ziegeln, vermutlich aus dem späten 18. Jahrhundert. Er besteht aus einer etwas unregelmäßigen Quadersteinfassade, in deren Mitte sich zwei Halbkreisbögen und ein dreieckiger Giebel mit einem Wappen befinden. Drei Tannenzapfen krönen den Giebel, einer an der Spitze und die anderen beiden an den Enden.
  • Die Türme von Santa Catalina. Auf der anderen Seite des Flusses Orcera befinden sich drei maurische Türme aus dem 12. Jahrhundert. Der Vormarsch christlicher Truppen machte die Verstärkung der Verteidigungsanlagen notwendig. Diese Wachtürme bildeten zusammen mit dem Turm auf dem Kirchplatz, der als Glockenturm dient, die Verteidigungslinie des Weilers. Sie wurden zum Kulturgut erklärt.
  • Altstadt. Orcera besitzt ein mittelalterliches Viertel, das die Zeit überdauert hat. Die Altstadt fügt sich harmonisch in die Umgebung ein, mit engen, verwinkelten Gassen und einem ausgeprägt islamischen Flair. Die Häuser sind aus weiß getünchtem Mauerwerk erbaut und zeichnen sich durch komplexe, asymmetrische Formen, geringe Höhe, originale Schornsteine ​​und maurische Dächer aus.
Naturaleza

Die Gemeinde Orcera umfasst 126 km² und ist insofern einzigartig, als sie in zwei Enklaven unterteilt ist:

  • Die südöstliche Enklave, in der sich das Hauptgebiet von Orcera befindet, liegt im Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas.
  • Der zweite Sektor liegt im nordwestlichen Bereich der Region und grenzt an die Provinz Ciudad Real in den Ausläufern der Sierra Morena.

 

 

Orcera bietet aufgrund seiner Lage im größten Naturpark Spaniens zahlreiche malerische Gegenden und Sehenswürdigkeiten. Zu nennen sind hier insbesondere Armujo mit seinem riesigen Flussbecken, Los Estrechos, der Wasserfall Hueta, die Lagune von Orcera und der Fluss Madera.

Das Stadtzentrum liegt 795 m über dem Meeresspiegel an den Hängen des Villares-Hügels.

Das Stadtzentrum befindet sich 795 m über dem Meeresspiegel an den Hängen des Villares-Hügels.

Das Stadtzentrum liegt 795 m über dem Meeresspiegel.

 

Das Stadtzentrum liegt 795 m über dem Meeresspiegel an den Hängen des Villares-Hügels.

 

Das Stadtzentrum liegt 795 m über dem Meeresspiegel.

  • Hauptgebiet: Der östliche Teil ist orografisch sehr zerklüftet und beherbergt die höchsten Gipfel der Gemeinde: Peña Rubia (1625 m), Engarbo (1595 m), Navalcaballo (1419 m) und Los Villares (1209 m). Mit einer Fläche von 70 km² besteht es aus Kiefernwäldern und wird vom mächtigen Fluss Madera durchflossen. Der westliche Teil ist das Talgebiet, das von den Flüssen Orcera und Trujala durchflossen wird. Die Orcera ist ein Nebenfluss der Trujala, die wiederum in den Guadalimar mündet. Dies ist das am dichtesten besiedelte Gebiet der Gemeinde; hier befinden sich das Stadtzentrum und die umliegenden Dörfer. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen konzentrieren sich hier, wobei Olivenhaine am weitesten verbreitet sind, gefolgt von Getreideanbau und Gemüsegärten. Nordwestliche Enklave: Sie liegt im Nordwesten der Region, am linken Ufer des Guadalmena, der die Grenze zwischen den Provinzen Jaén und Ciudad Real bildet. Sie umfasst eine Fläche von 50 km². Die Landschaft unterscheidet sich von der der anderen Enklave und besteht aus Buschland, Weideland, Steineichenhainen und vereinzelten Kiefernwäldern. Es handelt sich um ein tiefer gelegenes Gebiet; der höchste Punkt ist der Monte La Marañosa (846 m). Die Bevölkerung konzentriert sich im Hauptort bzw. der Gemeindehauptstadt. Die übrigen leben in kleinen Dörfern oder Weilern: La Hueta, La Marañosa, Linarejos, Los Arroyos und Valdemarín. Einige davon, wie Linarejos, sind völlig verlassen. Ein Gebiet mit einer Vielzahl von Ökosystemen, Heimat unzähliger Arten, die seine reiche und vielfältige Fauna ausmachen: von Greifvögeln und Aasfressern über Wildtiere aller Größen bis hin zu Fischen, Amphibien, Reptilien und der charakteristischen Vogelwelt der Ufervegetation entlang der Bäche und Flüsse. Zweifellos ein wahres Paradies, in dem die Natur zu schwelgen scheint. Es ist fast schon ein Muss, einige der wundervollen Landschaften zu erleben, die sich in diesem Gebiet verbergen. Hier kann man nicht nur die Vegetation und Fauna hautnah beobachten, sondern auch fantastische Panoramablicke auf die Berge und die Landschaft um Jaén genießen. Ein Gebiet mit einer Vielzahl von Ökosystemen, Heimat unzähliger Arten, die die reiche und vielfältige Fauna ausmachen.
Fiestas y Eventos
  • Lichtmess, 2. Februar. Dieses Fest wird in Orcera seit jeher gefeiert. Die Feierlichkeiten bestehen aus einem Tag, an dem sich die Gemeinde im sogenannten El Convento trifft. Der typische Snack an diesem Tag ist la Rosca de la Candelaria oder Hornazo, ein hartgekochtes Ei in der Mitte, das in verschiedenen Farben bemalt ist. Es werden auch viele beliebte Lieder gesungen und getanzt.
  • Karwoche. Der Brauch, der am Karfreitag während der Prozession mit den Festwagen des Jesus von Nazareth stattfindet, ist recht kurios. Die römischen Soldaten, die den Jesus von Nazareth eskortieren, hindern die Prozession Unserer Lieben Frau der Schmerzen am Vorbeiziehen. In diesem Moment rezitiert ein als Engel verkleidetes Kind Verse, in denen es die Soldaten bittet, abzuziehen. Der Gedenktag des Heiligen Isidor, der 15. Mai, wird seit Mitte des 20. Jahrhunderts gefeiert. Zu Ehren des Heiligen findet eine Messe statt, und im Anschluss daran ziehen die festlich geschmückten Festwagen, begleitet von allen Einwohnern von Orcera, die sich ihnen anschließen möchten, zum Ort Armujo. Traditionell wird dort „Cuerva“ (eine Weinsorte) getrunken. Die Feierlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin Mariä Himmelfahrt finden vom 10. bis 15. August statt. Sie bieten ein breites Spektrum an Aktivitäten, darunter Gottesdienste, die Eröffnungsrede, Tänze unter freiem Himmel, Konzerte, Wettbewerbe und den traditionellen „Rinderlauf“. Einer der Wettbewerbe ist „Bolos Serranos“ (Bergkegeln), ein indigenes Spiel aus der Sierra de Segura, das beinahe in Vergessenheit geraten wäre. Orcera leistete Pionierarbeit bei dessen Wiederbelebung und organisierte 1969 die „Erste Regionalmeisterschaft“.
Gastronomía

Orcera teilt die kulinarische Weisheit der Bergregion, zu der es gehört. Der Weizenanbau prägt viele seiner Gerichte.

  • Mehl-Knoblauch mit Safran-Reizker: Kartoffeln, Mehl, Safran-Reizker, Knoblauch, grüne Paprika, Tomaten, Paprikapulver, Olivenöl, Salz und Pfeffer.
  • Knoblauch-Eintopf: Kartoffeln, Salz, Knoblauch, Olivenöl, Ei und Essig.
  • Andrajos: ein Sofrito aus Tomaten, Knoblauch, Wildhase oder Kaninchen, Minze und „den zerfetzten Stücken“, hausgemachter Pasta aus Wasser und Mehl.
  • Ajopringue: ein Gericht mittelalterlichen Ursprungs, dessen Hauptzutat gekochte, gehackte Schweineleber ist, die mit Olivenöl, roter Paprika, Knoblauch, gehackter Petersilie, Tomaten und zerbröseltem Brot gewürzt und mit Paprika und Safran verfeinert wird.
Historia

Es ist belegt, dass Flusstäler wie das des Guadalimar während der Jungsteinzeit dicht besiedelt waren. Hoch gelegene Siedlungszentren wie Cerro de la Atalaya und Peñón Utrero wiesen zahlreiche befestigte Überreste auf, während tiefer gelegene Siedlungen wie Cerro de la Coja ebenfalls dicht besiedelt waren. Die frühesten Aufzeichnungen über Orcera stammen aus der Zeit vor der Bronzezeit. Während der iberischen Periode gibt es weitere Belege für eine kleine Siedlung, die sich unter römischer Herrschaft vergrößerte. Funde iberischer und römischer Überreste wurden ebenfalls gemacht. Während der islamischen Zeit war Orcera ein kleines Dorf am Fluss Orcera. Ab dem 11. Jahrhundert, angesichts der Bedrohung durch die kastilischen Armeen des 12. und 13. Jahrhunderts, errichteten Orcera und die umliegenden Dörfer Verteidigungsanlagen. Die drei Türme von Santa Catalina sind in der Gemeinde erhalten. Sie wurde 1230 von Truppen aus dem Bezirk Alcaraz in der heutigen Provinz Albacete erobert und gehörte bis 1258 zu dessen Gerichtsbarkeit. Dann wurde sie durch ein Privileg von König Sancho IV., das im Nationalen Historischen Archiv aufbewahrt wird, Teil der Gemeinde Segura und ihres Territoriums. Sie wurde später als Vorort von Segura dem Santiagoorden geschenkt, dem Segura damals gehörte. Im Gebiet „El Convento“ (Das Kloster) stand einst das Franziskanerkloster Nuestra Señora de la Peña (Unsere Liebe Frau vom Felsen). Dort trafen sich 1580 die Vertreter der Gemeinden, um die „Ordinanzen der Gemeinde Segura und ihrer Ländereien“ zu entwerfen. Diese Verordnungen sollten die Wälder von Segura schützen, erhalten und bewirtschaften. Diese Verordnungen wurden von Philipp II. bestätigt und blieben bis 1744 in Kraft, als die Seeprovinz Segura gegründet wurde. Ihr Hauptsitz und ihr Minister residierten in Orcera, das damals noch ein Vorort von Segura de la Sierra war. 1836 wurde diese Seeprovinz aufgelöst, und im folgenden Jahr, 1837, wurde Orcera von Segura de la Sierra unabhängig und somit eine eigenständige Stadt. Diese Verordnungen wurden von Philipp II. bestätigt und blieben bis 1744 in Kraft, als die Seeprovinz Segura de la Sierra gegründet wurde.

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Navas de San Juan

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Descripción
Breve descripción

Eine Stadt im Norden der Provinz, in der Region El Condado. Ihr gesamtes Gebiet liegt an den Südhängen der Sierra Morena und im Einzugsgebiet des Guadalquivir. Die Flüsse Guadalimar, Guadalén und Guarrizas durchfließen die Gemeinde.

Wie in der gesamten Region ist die Landschaft von Navas de San Juan von Olivenhainen geprägt, daneben gibt es auch Getreideanbauflächen. Brachland besteht aus Weideland für Rinder. Schweine- und Geflügelzucht spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in der Provinz.

Die Wirtschaft basiert hauptsächlich auf dem Olivenanbau, gefolgt von Viehzucht und Jagd. Pistazien werden seit Kurzem als alternative Anbaupflanze und Einnahmequelle eingeführt.
Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten zählen die Einsiedelei der Jungfrau vom Stern und die Kirche San Giovanni Battista.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 689 100
Sitio web
www.navasdesanjuan.es
Fax
953 688 012
Correo electrónico
navas@dipujaen.es
Ubicación
Nombre
Navas de San Juan
Latitud
38.183640
Longitud
-3.313750
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.31375 38.18364)
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Morena
Entfernung zur Hauptstadt (km): 86
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 732
Fläche (km²): 176
Einwohnerzahl: 5285
Bezeichnung: Naveros
Postleitzahl: 23240

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Cultura
  • Einsiedelei der Jungfrau vom Stern. Erbaut an der Stelle einer arabischen Festung aus dem 13. Jahrhundert, deren Bergfried erhalten ist. Die Weihe an den christlichen Gottesdienst begann im 15. Jahrhundert, und die Einsiedelei wurde seither mehrmals renoviert. Der Komplex besteht aus gekalktem Mauerwerk und freiliegendem Quadersteinmauerwerk und hat einen basilikaartigen Grundriss mit halbrunden Bögen auf quadratischen Säulen mit abgeschrägten Ecken.Das Ankleidezimmer der Jungfrau befindet sich im Bergfried und ist von einer halbkugelförmigen Kuppel auf Pendentifs überspannt. Von außen sind Öffnungen und Schießscharten zu erkennen, die für die Anpassung der Kuppel verschlossen wurden. 1781 wurde der Glockenturm errichtet, im letzten Jahrhundert folgte der Belfried.
  • Die Kirche San Juan Bautista wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert erbaut und vereint Elemente der Renaissance, des Manierismus und des Barock. Ihr Grundriss ist langgestreckt und besteht aus einem einzigen Kirchenschiff, das in drei ungleiche Abschnitte gegliedert ist: das Presbyterium mit einem Tonnengewölbe und Lünetten; der etwas breitere vordere Raum mit Kreuzgewölbe und seitlichen Nischenkapellen; der dritte, mittig gelegene Abschnitt mit einer halbkugelförmigen Kuppel auf Pendentifs. Das Portal im manieristischen Stil zeichnet sich durch einen schlichten Halbkreisbogen mit trapezförmigen Keilsteinen aus. Darüber befindet sich eine Nische mit dorischen Säulen, einem dorischen Gebälk und einem dreieckigen Giebel. Der Glockenturm wurde im 18. Jahrhundert erbaut und besteht aus einem quadratischen ersten und einem polygonalen zweiten Abschnitt, der von einem mit arabischen Ziegeln gedeckten Kegel bekrönt wird. Ein besonders wertvolles und bedeutendes Stück ist in dieser Kirche erhalten: ein silbernes Kreuz, verziert mit Basreliefs, die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament darstellen.
  • Der Vergao-Brunnen. Erstmals erwähnt wird er im Zensus des Marquis von Ensenada aus dem Jahr 1752. Er ist ein Beispiel für zivile Architektur für den öffentlichen Gebrauch, von denen nur noch wenige erhalten sind. Es versorgte Navas bis 1966 mit Wasser, bis das Trinkwassernetz der Gemeinde errichtet wurde.

 

Naturaleza

Die Stadt Navas de San Juan liegt im Norden der Provinz an den Südhängen der Sierra Morena, zwischen den Flüssen Montizón und Guadalimar.

Wie die übrigen Gemeinden dieser Region ist auch ihre Landschaft von Olivenhainen geprägt, umfasst aber auch Getreidefelder und Waldgebiete.

Das zerklüftetste Gebiet befindet sich im nördlichen Drittel und umfasst die Ortschaften Torrealver, Villamalo, Cerro de San Pablo und La Ballestera.

In der Gemeinde finden sich mehrere Täler: das Tal des Flusses Guadalimar entlang der südlichen Grenze, das Becken des Flusses Guadalén in der nördlichen Hälfte und das Tal des Flusses Guarrizas an der nördlichen Grenze. Die gesamte Gemeinde liegt im Einzugsgebiet des Guadalquivir und seines wichtigsten Nebenflusses, des Guadalimar. Das südliche Drittel der Gemeinde entwässert direkt in den Guadalimar, während die übrigen zwei Drittel entweder direkt in den Guadalén oder in dessen Nebenfluss Montizón entwässern.

In der Gemeinde Navas de San Juan lassen sich vier unterschiedliche Ökosysteme unterscheiden: die Berg- und Hochlagen, die Olivenhaine, die Getreidefelder sowie die Flussufer und Feuchtgebiete.

Gerade dieses letztgenannte Ökosystem mit seinen Auwäldern entlang der Flüsse verleiht der Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten, insbesondere im Herbst, einen besonderen Farbtupfer.

Die Flora umfasst: Steineichen, Korkeichen, Gall-Eichen, Pyrenäen-Eichen, mediterrane Macchia, Erdbeerbäume, Heidekraut, Mastixsträucher, Terpentinbäume, Kermeseichen und Kiefern. Aufforstungen sowie die Auwälder entlang der Wasserläufe tragen ebenfalls zur natürlichen Entwicklung bei.

Die lokale Fauna ist ebenfalls sehr vielfältig: Wildtiere aller Größen, darunter Groß- und Kleinwild, sowie geschützte Säugetiere wie Wolf, Luchs und Manguste. Auch Wasservögel und Greifvögel wie der Spanische Kaiseradler, Gänsegeier und der Uhu sind hier beheimatet. Ein idealer Ort, um den atemberaubenden Panoramablick auf die Landschaft und die Berge von Jaén zu genießen.

Fiestas y Eventos

Die folgenden Festlichkeiten werden in Navas de San Juan gefeiert:

  • Pilgerfahrt zur Jungfrau vom Stern. In den ersten drei Maitagen feiert Navas de San Juan die Pilgerfahrt zur Jungfrau vom Stern. Die Feierlichkeiten beginnen am 30. April mit einer Blumengabe am Banner der Jungfrau, gefolgt von einer Messe und der Eröffnungsverkündung. Am 1. Mai brechen die Pilger in traditionellen Trachten, geschmückten Festwagen, Reitern und Pferden zur Einsiedelei ihrer Schutzpatronin in der Ebene des Sterns auf. Dort wird eine Messe gefeiert. Feierliche Aufführungen im Auditorium und „Mayos“ (traditionelle Lieder) in der Einsiedelei finden abends statt. Am zweiten Tag begleiten die Würdenträger die Jungfrau vom Heiligtum zum Monolithen, der an ihre Erscheinung im 12. Jahrhundert erinnert. Am dritten Tag kehrt die Jungfrau nach der Messe im Heiligtum in ihre Pfarrei Las Navas de San Juan zurück, wo sie von den Einheimischen mit großer Freude empfangen und mit Rosenblättern bedeckt wird. Sie verbleibt dort bis zum ersten Samstag im September. Neben den „Mayos“, traditionellen Liedern zu Ehren der Jungfrau, bringen die Gläubigen ihrer Schutzpatronin auch breite, kunstvoll bestickte Seidenbänder dar, die um ihr Bild gelegt werden. Das Fest wurde 1985 zum nationalen touristischen Ereignis erklärt.
  • San Juan Festival Diese Feierlichkeiten werden seit 1808 zu Ehren des Heiligen Johannes des Täufers, des Schutzpatrons der Gemeinde, begangen. Am Nachmittag des 24. Juni wird die Statue des Schutzpatrons, begleitet von Pasodobles, durch die Straßen der Stadt zur Stierkampfarena getragen, um dort seinen Segen für die ihm zu Ehren vorbereiteten Veranstaltungen zu erteilen. Unter den zahlreichen Aktivitäten stechen die „Encierros“ (Stierläufe) hervor, ein seit jeher gepflegter Brauch, bei dem Kampfstiere durch die Straßen der Stadt rennen.
  • Die August-Feierlichkeiten, auch bekannt als Auswandererfest, wurden ins Leben gerufen, um all jene zu ehren, die aus beruflichen Gründen auswandern mussten und daher nicht an den San-Joan-Feierlichkeiten teilnehmen können. Sie sind eine Nachbildung der traditionellen Feierlichkeiten im Juni. Das erste Augustwochenende ist als Termin für die Feierlichkeiten festgelegt.
Gastronomía

Die Küche ist aufgrund der Nähe zu La Mancha zwar etwas von deren Küche beeinflusst, bietet aber auch viele traditionelle lokale Rezepte. Hier sind einige der am tiefsten in der lokalen Kultur verwurzelten:

  • Blumenkohl-Knoblauch-Sauce. Für die Zubereitung benötigen Sie: Blumenkohl, Zwiebel, Tomate, Paprika, Knoblauch, Petersilie und Olivenöl. Sie können auch Sardellen hinzufügen, dies ist aber optional.
  • Gachamigas, zubereitet mit Olivenöl, Mehl, Wasser und Kartoffeln. Es kann mit Chorizo, gebratenem Schweinebauch usw. gegessen werden. Ajo-harina: Kartoffeln, Mehl, Kabeljau, Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel und Paprika. Calandrajos: Olivenöl, Kaninchen oder Hase, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, getrocknete Paprika, Tomaten, Paprikapulver, Minze und Lorbeerblatt. Für die Fladenbrote: Mehl, Wasser und Salz.
  • Galianos: Sie benötigen Galianeras (ungesäuerte Fladenbrote), Kaninchen, Tomaten, grüne Paprika, Olivenöl, Wasser und Salz.

 

  • Borrachuelos:Eier, geröstetes Öl, Weißwein, Mehl, Zucker und Brandy. ... ...ul>
  • Sonstiges:Osterblumen, süßer Brei…
  • Risol:Es ist der typische Weihnachtslikör und seine Zutaten sind: süßer Anis, Kaffeebohnen, Zimt, Orange. Schale und Zucker.

 

Historia

Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. war das Gebiet von Navas de San Juan bereits deutlich besiedelt, wie die Siedlungen Castellón und La Atalaya belegen.

Die Stadt entstand vermutlich während der Iberischen Periode durch eine Kolonisation, die vom bedeutenden iberischen Handelszentrum Cástulo gefördert wurde.

Später geriet sie, wie der Rest der Provinz Jaén, unter karthagische Herrschaft. In römischer Zeit war sie ein wichtiger Knotenpunkt an der Straße zwischen Cástulo und Ilugo, wie zwei Meilensteine ​​innerhalb der Stadtgrenzen belegen. Das Gebiet war von landwirtschaftlichen Villen geprägt, von denen bisher sieben erfasst wurden, darunter die Cortijada de El Acero und die römische Villa von Cerro Prior.

Während der Al-Andalus-Zeit war Navas de San Juan vermutlich ein kleiner Bauernhof, auf dem die Muslime eine Burg und weitere Befestigungsanlagen wie die Burg Ero und den Bergfried errichteten, um den herum das Heiligtum Santa María de la Estrella erbaut wurde. Ferdinand III. eroberte diese Gebiete im Jahr 1226. Sie gerieten daraufhin unter die Herrschaft von Santisteban del Puerto. Diese Verbindung zu Santisteban bestand bis 1802, als Karl IV. dem Ort den Status einer Stadt verlieh. Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war durch ein Bevölkerungswachstum gekennzeichnet, da viele Menschen Arbeit auf dem Land suchten.

 

Ab den 1960er Jahren erlitt Navas de San Juan, wie auch andere Städte in der Provinz Jaén, aufgrund der massiven Landflucht in die Großstädte eine erhebliche Abwanderung und verlor bis zu 25 % seiner Bevölkerung.

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