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Mengíbar

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Mengíbar liegt nördlich von Jaén, zwischen den Flüssen Guadalquivir, Guadalbullón und Guadalimar, in einer Gegend mit Olivenhainen, Getreidefeldern und Obstbäumen. Die Lage an der E-902 bzw. A-44 (Bailén-Motril) ermöglichte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen. Bei Mengíbar verlangsamt sich der Fluss des Guadalquivir und fließt in einem ruhigen Mittellauf, was ein besseres Wassermanagement ermöglicht. Dank seiner günstigen geografischen Lage war Mengíbar ein bedeutender Flusshafen am Guadalquivir, insbesondere für den Holztransport aus der Sierra de Segura. Das Stadtzentrum, eingebettet in einen sanften Hügel fruchtbaren Landes mit teils trockenen, teils bewässerten Flächen, birgt sehenswerte Gebäude und Denkmäler, darunter die Renaissancekirche, die dem Apostel Petrus geweiht ist, einen eleganten, schlanken christlichen Turm, das Rathaus und das Palastgebäude. In der Nähe wurden auf dem Cerro La Muela das iberische Oppidum Iliturgi und auf dem Cerro Maquiz die berühmte römische Stadt Iliturgi entdeckt. Das Zentrum von Mengíbar, mit seinem unregelmäßigen Grundriss und arabischen Einflüssen, dehnte sich nach Osten, Westen und Norden aus und bildete so ein weitläufiges, geradliniges Straßennetz mit großen Häuserblöcken in der Nähe der Altstadt und kleineren Blöcken am Rand des Stadtzentrums.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 370 025
Sitio web
www.aytomengibar.com
Fax
953 372 535
Correo electrónico
info@aytomengibar.es
Ubicación
Nombre
Mengíbar
Latitud
37.968410
Longitud
-3.809080
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.80908 37.96841)
Imágenes
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Telefonisch: 677 222 285

Per E-Mail:

turismo@aytomengibar.com

https://mengibarturismo.com/

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Datos de interés

Touristenregion: Campiña und Jaén
Entfernung zur Hauptstadt (km): 25
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 315
Fläche (km²): 62,3
Einwohnerzahl: 10.068
Bezeichnung: Mengibares oder Mengibeños
Postleitzahl: 23620

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Cultura

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Mit eigener Gerichtsbarkeit. Der Ursprung der Pranger geht auf das Jahr 1574 zurück, als die Stadt ihre Unabhängigkeit von Jaén erlangte. Der von Philipp II. verliehene Titel ermöglichte ihr die volle Gerichtsbarkeit, was durch die Anwesenheit von Prangern und Auspeitschungspfählen symbolisiert wird. Während die Pranger den neuen administrativen und rechtlichen Status widerspiegeln, dienten die Auspeitschungspfähle der Bestrafung der Gefangenen. Die Nischen hingegen ähneln in Mauern eingelassenen Vertiefungen und werden von einem Segmentbogen gekrönt. In ihnen wurde ein Votivbild angebracht, das die Volksfrömmigkeit der Stadtbevölkerung demonstriert. Das Palacio ist ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert im Zentrum des historischen und künstlerischen Komplexes, neben dem Bergfried. Das Anwesen war nicht immer ein einzelnes Haus. Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe der Burgmauer errichtet. Dies bildete eine kleine Befestigungsanlage um den großen Turm innerhalb der Mauer. Im Laufe der Jahrhunderte hatte das Palacio bedeutende Besitzer und war Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse. Ebenso diente das Gebäude nicht nur Wohnzwecken. Heute beherbergt es ein Hotel. Einer der ersten, der an der Stelle des heutigen Casa Palacio ein Haus errichten ließ, war Don Pedro Méndez de Sotomayor, Herr von Mengíbar und Ratsherr von Jaén. Er nutzte es zur Lagerung seines Viehs und seiner Getreideernte. Heute ist es das Hotel Palacio de Mengíbar mit einem einzigartigen Spa, das in einer arabischen Zisterne untergebracht und im römischen Stil gestaltet ist.

  • Das interaktive Museum Terra Oleum für Olivenöl und Nachhaltigkeit bietet einen modernen Ausstellungsraum mit einzigartigen architektonischen Elementen, allen voran der „Goldenen Box“, und liegt inmitten eines naturnahen Hains mit jahrhundertealten Olivenbäumen. Es widmet sich der Verbreitung von Wissen über den Olivenanbau, die Olivenölherstellung und die mediterrane Ernährung. Es wurde von der Europäischen Union als Referenzzentrum zur Förderung der Olivenölkultur ausgewählt. Das Terra Oleum Museum erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 11.000 Quadratmetern. Es ist das größte geplante Wissenszentrum für ein Lebensmittel im Mittelmeerraum.
Naturaleza


Die Gemeinde Mengíbar ist landwirtschaftlich geprägt von Ackerbau und Olivenhainen. Fast die gesamte Fläche wird bewässert, insbesondere die Flusstäler des Guadalquivir und Guadalbullón.

Die wichtigsten Anbauprodukte sind Olivenhaine, Sonnenblumen, Baumwolle und Getreide (Weizen, Gerste und Mais). Die malerische Landschaft um Mengíbar wird im Norden von der Sierra Morena und im Süden von der Sierra Mágina und der Provinz Jaén begrenzt. Der Rest des Gebiets ist von sanften Hügeln ohne nennenswerte Erhebungen geprägt. Die Auwälder entlang der drei Flüsse, die die Gemeinde durchqueren – des Guadalquivir und seiner beiden Nebenflüsse Guadalbullón und Guadalimar – tragen zusätzlich zu dieser Schönheit bei. Im Herbst tauchen die Laubbäume die Landschaft in ein leuchtendes Farbenmeer.

 

Die Gegend um Mengíbar bietet Reisenden zahlreiche Naturschönheiten. Dazu gehört der Cerro Albariza, ein Aussichtspunkt mit herrlichem Blick auf das Guadalquivir-Tal und das Guadalbullón-Delta. Er liegt neben der Cañada Real de Torreblascopedro (Königliche Viehtriebstraße von Torreblascopedro), etwa drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Seine üppige Ufervegetation macht ihn auch botanisch interessant. Der Mengíbar-Staudamm am Guadalquivir, 1916 von König Alfons XIII. eingeweiht, setzt einen farblichen Akzent in der Landschaft. Olivenhaine prägen das Bild, doch entlang der Flussufer findet man auch Silberpappeln, Weiden, Tamarisken, Schwarzpappeln und andere Straucharten. Die Tierwelt ist typisch für die Landschaft um Jaén: Hasen, Kaninchen, Rebhühner, Rehe, Luchse, Wildschweine, Füchse, Wachteln… Störche und eine Vielzahl von Greifvögeln lassen sich ebenfalls leicht beobachten. Und nicht zu vergessen die Vögel, die an den Flussufern und in der Nähe des Stausees leben.

 

Fiestas y Eventos


In Mengíbar, wie auch in anderen Städten Andalusiens, fiebern die Menschen den lokalen Festen entgegen, denn sie wissen, dass sie Tage voller Freude und Spaß für Einheimische und Besucher gleichermaßen sein werden. Neben Weihnachten, Karneval und der Karwoche feiert Mengíbar die folgenden Feste:

  • San Antón, das am 17. Januar gefeiert wird. Am Vorabend sind die Straßen voller Freudenfeuer, um die herum die Menschen singen und Würstchen, Koteletts und Sardinen grillen.
  • Die Karwoche in Mengíbar umfasst Höhepunkte wie den Gründonnerstag mit seinen Proklamationen und den Ostersonntag.
  • Das Fest des Heiligen Kreuzes wird am 3. Mai gefeiert. An diesem Tag erstrahlt Mengíbar in festlichem Glanz; Straßen und Viertel sind mit Kreuzen, Blumen, Lichtern und Farben geschmückt. Jedes Jahr kommen mehr Besucher, um die Feierlichkeiten mitzuerleben.
  • „La Malena“-Wallfahrt. Zu Ehren der Heiligen Maria Magdalena, der Schutzpatronin von Mengíbar, wird sie am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. Das Bildnis wird an diesem Tag von Pilgern zu Fuß, in Kutschen oder zu Pferd zu ihrer Einsiedelei getragen.
  • „La Malena“-Jahrmarkt und -Festival. Vom 22. bis 25. Juli findet das Fest zu Ehren der Schutzpatronin statt. Die Hitze dieser Tage wird durch die Freude der Feierlichkeiten abgelöst. Neben religiösen Veranstaltungen gibt es ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen.
  • Morgenrosenkranz. In Mengíbar wird sonntags vom letzten Sonntag im August bis zum ersten Sonntag im Oktober im Morgengrauen der Rosenkranz gesungen. Dieser Brauch geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Die Mitglieder jeder teilnehmenden Bruderschaft rufen ihre Mitglieder auf, am jeweiligen Sonntag aufzustehen und den Rosenkranz zu beten. Am Nachmittag dieses Tages findet die Prozession des Schutzpatrons der Bruderschaft statt. Am ersten Sonntag wird die Jungfrau von Fatima in einer Prozession getragen; an den darauffolgenden Sonntagen im September die Jungfrau von Cabeza, Jesus von Nazareth, die Schmerzensmutter und die Jungfrau vom Berge Karmel. Die Feierlichkeiten enden mit der Prozession der Jungfrau vom Rosenkranz. Morgenrosenkranzgebet Historische Nachstellung des Trauerzugs von Isabella I. von Kastilien, der Katholischen. Am 26. November 1504 starb die Königin in Medina del Campo (Valladolid). Ihrem Wunsch entsprechend zog der Trauerzug in die Alhambra, wo sie beigesetzt werden sollte. Am Ufer des Guadalquivir, in Mengíbar, zwang ein Sturm den Trauerzug, von seiner Route nach Granada abzuweichen und in der Kirche San Pedro Apóstol Zuflucht zu suchen. Seit 2015 wird dieses Ereignis am dritten Samstag im November mit einer historischen Theateraufführung begangen. Es sind über 220 Personen beteiligt (darunter berittene Wachen, königliche Gardisten, Trommler, Franziskanermönche, Adlige, Wagen mit Versorgungsgütern und das einfache Volk).
Gastronomía


Die kulinarische Kultur von Mengíbar ist von zwei Aspekten geprägt: Olivenöl und die Verwendung regionaler Produkte, die fester Bestandteil der Gerichte sind. Aus der vielfältigen Gastronomie möchten wir Ihnen folgende Gerichte vorstellen:

  • Pipirrana, zubereitet mit Paprika, Tomaten, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Olivenöl. Ein erfrischendes Gericht, das im Sommer ein Muss ist.
  • Semmelbrösel mit Chorizo, Radieschen, Hering und Kabeljau.
  • Ratatouille mit Tomaten und Paprika (typisch für Jahrmärkte).
  • Kabeljau-Bällchen, ein typisches Fastengericht.
  • Panaceite, Olivenöl wird auf eine Scheibe Brot geträufelt und kann mit Tomaten und Kabeljau serviert werden.
  • Unter ihren Backwaren stechen Köstlichkeiten wie Weinkrapfen, Honigkrapfen, Pestiños (in Honig getauchte Krapfen) und Bienmesabe (ein süßes Mandeldessert) hervor.
Historia

Die Geschichte von Mengíbar beginnt vor etwa 6.000 Jahren, in der Jungsteinzeit, am Ufer des Guadalquivir. Spuren aus dieser Zeit entsprechen der Siedlung Vega Baja. Die bedeutendste iberische Besiedlung innerhalb der Gemeinde Mengíbar ist das Oppidum Iliturgi mit seinen verschiedenen Nekropolen, die mit diesem wichtigen Bevölkerungszentrum verbunden sind.

Bis vor Kurzem nahm man an, diese Siedlung habe sich in der Gegend von Cerro Maquiz oder Las Torres befunden, in unmittelbarer Nähe des Zusammenflusses von Guadalbullón und Guadalquivir. Jüngste archäologische Ausgrabungen haben den genauen Standort der iberischen Stadt an der Stätte „Plaza de Armas del Cerro de la Muela“ freigelegt.

Diese Stätte wurde später vom römischen Feldherrn Publius Cornelius Scipio Africanus belagert. Livius berichtete, wie die Stadt angegriffen, niedergebrannt und ihre Bevölkerung massakriert wurde. Im 2. Jahrhundert v. Chr. gründete Rom ein neues Iliturgium in Cerro Maquiz, einer Enklave am gegenüberliegenden Ufer des Guadalbullón, 700 Meter vom antiken iberischen Oppidum entfernt. Aus der Almohadenzeit sind in Mengíbar nur wenige Überreste erhalten. 1225 eroberte Ferdinand III., der Heilige, Mengíbar, übertrug das Land von Maquiz dem Santiagoorden und unterstellte es der Gerichtsbarkeit von Jaén. Der Name „MENXIBAR“ taucht erstmals im Zusammenhang mit der Eroberung von Jaén auf und belegt, dass dort eine von christlichen Truppen besetzte Festung existiert haben muss. Nach der Eroberung von Jaén annektierte der König die Stadt, der sie bis 1574 unterstand. In diesem Jahr verlieh Philipp II. ihr gegen eine Zahlung von 22.500 Dukaten den Status einer Stadt. Am 16. Juli 1808 ereignete sich in Mengíbar ein glorreiches Ereignis: die Niederlage der französischen Truppen, die nach Bailén flohen, wo sie Tage später von General Castaños besiegt wurden. Am 16. Juli 1808 ereignete sich in Mengíbar ein glorreiches Ereignis: die Niederlage der französischen Truppen, die nach Bailén flohen, wo sie Tage später von General Castaños geschlagen wurden. Am 16. Juli 1808 ereignete sich in Mengíbar ein glorreiches Ereignis: die Niederlage der französischen Truppen, die nach Bailén flohen, wo sie Tage später von General Castaños besiegt ... ein glorreiches Ereignis: die Niederlage der französischen Truppen, die nach Bailén flohen, wo sie Tage später von General Castaños besiegt wurden. Am 16. Juli 1808 erlittene Niederlagen erlitten durch Philipp II. gegen eine Zahlung von 22.500 Dukaten den Status einer Stadt.

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Martos

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Martos liegt im nördlichen Teil der Sierra Sur und ist die größte und bevölkerungsreichste Gemeinde der Region. Zu Martos gehören außerdem die Ortschaften Monte Lope Álvarez, Las Casillas, La Carrasca und Villarbajo. Das Gemeindegebiet ist überwiegend vom Olivenanbau geprägt; Olivenhaine bestimmen das Landschaftsbild und erstrecken sich so weit das Auge reicht. Aufgrund der großen Menge und der hohen Qualität des in Martos produzierten Olivenöls wird die Stadt auch als „Wiege der Olivenhaine“ bezeichnet. Um Martos herum hat sich eine bedeutende Olivenölindustrie entwickelt, die zusammen mit der Automobilindustrie und ihren Zulieferbetrieben die wichtigste Triebkraft für Beschäftigung und Wohlstand in der Gemeinde und der umliegenden Region darstellt. Das Gemeindegebiet ist überwiegend vom Olivenanbau geprägt; Olivenhaine prägen die ländliche Landschaft und erstrecken sich bis zum Horizont.

 

 

Die Stadt besitzt ein bedeutendes historisches Erbe mit Denkmälern wie dem Alten Gefängnis und Rathaus, den Burgen La Peña und La Villa, der Römischen Brücke, der Stadtmauer, der Burg La Encomienda und dem Brunnen Pilar de la Fuente Nueva. Zu den sakralen Bauwerken zählen die Königliche Pfarrkirche Santa Marta, das Heiligtum María Santísima de la Villa, das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit, die Einsiedelei San Bartolomé, die Pfarrkirchen San Amador und Santa Ana und weitere.

 

Aufgrund des kulturellen Reichtums und der Schönheit des historischen Zentrums genießt es seit 2003 den Status eines Kulturguts.

 

Telecomunicaciones
Teléfono
953 210 000
Sitio web
https://turismo.martos.es/
Fax
953 553 309
Correo electrónico
turismoycomercio@martos.es
Ubicación
Nombre
Martos
Latitud
37.722260
Longitud
-3.970320
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.97032 37.72226)
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Datos de interés

Touristenregion: Sierra Sur und Jaén
Entfernung zur Hauptstadt (km): 24
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 753
Fläche (km²): 259
Einwohnerzahl: 24.520
Bezeichnung: Marteños
Postleitzahl: 23600

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Cultura

Ehemaliges Gefängnis und Rathaus. Das im 16. Jahrhundert erbaute Gebäude gilt als Meisterwerk des spanischen Manierismus. Es beherbergt heute das Rathaus der Stadt.

Seine imposante Hauptfassade besticht durch gewaltige dorische Säulen mit rustizierten Steinbändern, Skulpturen der Justitia und der Klugheit (beide enthauptet), große Türen mit bronzenen Türklopfern und ein großes Wappen der Habsburger, das das Ensemble krönt. 1931 wurde es zum Nationalen Historischen Denkmal erklärt. Unterhalb des Rathauses befindet sich das Kloster der Trinitarierinnen, ein Gebäude aus dem späten 16. Jahrhundert, und in derselben Straße, jedoch in entgegengesetzter Richtung, das Hospital San Juan de Dios, ein Barockbau aus dem 18. Jahrhundert. Dieser gesamte obere Teil der ummauerten Altstadt ist unglaublich malerisch und bietet atemberaubende Panoramablicke.

  • Die Pfarrkirche Santa Marta wurde im 13. Jahrhundert, in den Jahren nach der Eroberung der Stadt durch Ferdinand III., den Heiligen, an der Stelle einer arabischen Moschee erbaut. Sie ist der Schutzpatronin der Stadt geweiht und trägt seit 1617 den Titel „Königliche Kirche“. Sie ist im Mudéjar-Gotikstil gehalten. Später wurden das Baptisterium und die Hauptkapelle errichtet und die Kirche mit Rippengewölben im Tierceron-Stil und einem prächtigen Portal im isabellinischen Stil verziert. Im 16. Jahrhundert wurde der Innenraum erweitert und umgestaltet, wobei große toskanische Säulen hinzugefügt und der ursprüngliche dreistöckige Glockenturm errichtet wurden. Der Pilar de la Fuente Nueva (Neue Brunnensäule) ist ein Zierbrunnen im Stadtpark Manuel Carrasco. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und spiegelt die innovativsten und bedeutendsten Aspekte der manieristischen Architektur wider. Das Ensemble besticht durch seine monumentale Schönheit und Schlichtheit. Es besteht aus einer Tränkesäule und einer kleineren, aus der zwei Löwen als Wasserspeier sprudeln. In der Mitte befindet sich das Wappen der Habsburger, flankiert von den Wappen von Martos und des Gouverneurs Aboz Enríquez. Die Einsiedelei San Bartolomé liegt an den Hängen der Peña de Martos, stammt aus dem 14. Jahrhundert und beherbergt das verehrte Bildnis der María Santísima de la Victoria, Königin und Herrin der Peña. Die römische Brücke von Martos ist ein bedeutendes Bauwerk aus römischer Zeit, das den Bach Salado bei Martos überspannt und die Verbindung zwischen den beiden Ufern erleichtert. Das Heiligtum Unserer Lieben Frau von der Stadt ist eine Kirche, in der die Jungfrau von der Stadt, bekannt als „La Labradora“, verehrt wird. Sie wurde etwa zur Zeit der Kapitulation von Martos gegenüber dem Königreich Kastilien erbaut. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche umgebaut und ein Glockenturm hinzugefügt. Dieses Heiligtum brannte während des Spanischen Bürgerkriegs nieder und wurde zerstört. Das heutige Gebäude wurde in den 1940er Jahren im neobarocken Stil wiederaufgebaut. Der Glockenturm stammt aus dem 16. Jahrhundert, steht separat vom Hauptgebäude und ist das einzige erhaltene Originalelement des alten Heiligtums. Er hat einen quadratischen Grundriss mit halbrunden Bögen. Die Ruinen der Burg La Peña, die wir heute kennen, stammen nicht von den Muslimen, sondern entsprechen der Festung, die der Calatrava-Orden ab 1340 errichtete. Der Grundriss der Burg ist trapezförmig und an die Oberfläche des Plateaus angepasst, auf dem sie steht. Ihr Eingang folgte aus Sicherheitsgründen einem Zickzackmuster. Die Anlage war in einen Bergfried und einen von einer Mauer geschützten Exerzierplatz unterteilt. Der Bergfried, auf dem der Festungsturm steht, profitiert von einem natürlichen Podium, das ihn etwa drei Meter über den Exerzierplatz erhebt. Von diesem trennt ein breiter, ebenfalls natürlicher Graben die beiden Bereiche.
    • Stadtburg. Es handelte sich um eine Alcazaba oder Zitadelle, umgeben von Abschnitten einer Zinnenmauer sowie Gängen und Türmen. Der zentrale Raum blieb für den Bau von Verwaltungs- und Sakralbauten frei: die Kirche Santa Catalina, der Regierungssitz, Ställe, Bäckereien, Weinpressen, Zisternen usw. Dies geht aus den Berichten einer Inspektion hervor, die die Visitatoren des Calatrava-Ordens im 16. Jahrhundert durchführten, um die Mängel der Unteren Festung zu beheben.
Naturaleza

Die Topographie der Gemeinde Martos ist durch ihr zerklüftetes Gelände mit zahlreichen Gebirgszügen, insbesondere im Süden, geprägt. Im Gegensatz dazu besteht der nordwestliche Teil aus sanften, flachen Landschaften, die typisch für die Guadalquivir-Senke sind, welche sich westlich und nördlich von Martos erstreckt.

Zu den höchsten Gipfeln zählen die Sierra de la Caracola (1340 m) im Süden und die nördlich gelegene Sierra de La Grana (1254 m), ein Ausläufer der Sierra de Jabalcuz. Erwähnenswert ist auch die bekannte Peña de Martos (1003 m), an deren Hängen die Stadt Martos liegt.

 

 

Das Gewässernetz besteht aus einer Reihe von Flüssen und Bächen, die durch zahlreiche Gebiete der Gemeinde fließen und sowohl der Trinkwasserversorgung als auch der Bewässerung dienen.

Zwei Hauptflüsse durchqueren die Gemeinde: der Río Eliche, der in der Nähe der Sierra de la Grana entspringt, und der Río Víboras, der in der Gemeinde Valdepeñas de Jaén entspringt. Das Wasser des Río Víboras speist den gleichnamigen Stausee nahe des Weilers Las Casillas.

Die Flora der Gemeinde wird von Olivenbäumen dominiert, die einen Großteil der Fläche bedecken. In den Bergregionen findet sich zudem die typische Vegetation des mediterranen Waldes mit Arten wie Steineiche, Kermeseiche, Weißer Zistrose, Gall-Eiche und einer Vielzahl aromatischer Pflanzen wie Lavendel, Rosmarin und Thymian. An den Ufern des Flusses Víboras gedeihen verschiedene Uferpflanzen wie Weißpappeln, Eschen, Oleander, Ulmen, Brombeersträucher und Schilf. Die Fauna ist unglaublich vielfältig und reicht von tag- und nachtaktiven Greifvögeln über Wasservögel, Singvögel, Reptilien und Amphibien bis hin zu kleinen Wildsäugetieren. Für Naturliebhaber bietet Martos eine Vielzahl an Wanderwegen, darunter die Besteigung des Gipfels Peña, von dem aus man einen unvergleichlichen Blick auf die umliegende Landschaft und die Bergketten genießt. Weitere reizvolle Routen führen in die Sierra de la Grana, die Sierra de la Caracolera und in das Gebiet um den Stausee des Flusses Víboras und die Burg von Víboras.

Fiestas y Eventos

Zu den wichtigsten Festen in Martos gehören:

  • Die Wallfahrt zu Ehren der Jungfrau von Siege. Sie findet am letzten Maiwochenende statt. Die Feierlichkeiten beginnen am Freitag mit der Prozession des Gnadenbildes von der Einsiedelei San Bartolomé zur Kirche Santa Marta. Die Straßen entlang der Route sind mit Fahnen, Schilf, Ginster, Altären und Pilgern in Tracht geschmückt. Am folgenden Tag verlässt die Jungfrau die Pfarrkirche und wird zur Einsiedelei der Jungfrau von La Peña gebracht, gefolgt von Wagen, Festwagen und Reitern. Am Sonntag, dem Wallfahrtstag, kehrt die Jungfrau Maria in einem von Ochsen gezogenen Wagen, begleitet von mit Blumen und Dekorationen geschmückten Festwagen, zu ihrer Einsiedelei zurück. Während der Prozession herrscht eine lebhafte und fröhliche Atmosphäre. Es werden Lieder gesungen und Käse, Schinken und Rebujito (ein Sherry-Cocktail) verzehrt. In La Peña angekommen, wird eine feierliche Messe gefeiert, und anschließend bereiten sich die Pilger auf das Essen in der Umgebung der Einsiedelei vor. Dieses Fest ist als touristisches Ereignis von andalusischem Interesse anerkannt. Jahrmarkt und Festlichkeiten zu Ehren des Heiligen Bartholomäus. Ende August bereitet sich Martos auf sein größtes Fest vor. An den Tagen vor und während des Jahrmarkts finden zahlreiche verschiedene Aktivitäten statt, darunter Konzerte, Theateraufführungen, Kultur- und Sportveranstaltungen, Paraden, Straßenaufführungen und Stierkämpfe (der traditionelle „Torillo del Aguardiente“, der „kleine Stier mit Schnaps“). Die Feierlichkeiten beginnen mit der offiziellen Beleuchtung des Eingangstors. Das bunte Treiben konzentriert sich auf die Buden des Jahrmarkts, wo ein vielfältiges musikalisches Programm geboten wird.
  • Das Olivenfest ist ein typisches Fest auf Martos, das den offiziellen Beginn der Olivenernte symbolisiert und den Olivenpflückern, die während der Saison arbeiten, Anerkennung zollt. Es findet über mehrere Tage im Dezember statt und bietet zahlreiche kulturelle Aktivitäten rund um die Olivenhaine. Der Höhepunkt ist der 8. Dezember mit einem Empfang für die Würdenträger im Rathaus, gefolgt von einer Blumenniederlegung am Denkmal der Olivenbauern und der Einladung der Gäste zu einem traditionellen Olivenfest (Brot, Öl, Kabeljau und Oliven). Zum Abschluss der Feierlichkeiten pressen die erfahrenen Olivenmühlenmeister von Martos das erste Olivenöl des Jahres. Das Fest wurde als touristisches Ereignis von Andalusien anerkannt. Die Karwoche ist eines der wichtigsten Volks- und Religionsfeste auf Martos. Es gibt Belege für die Existenz von Bruderschaften im 16. Jahrhundert. Ein Teil ihres spektakulären Charakters liegt in den engen, gewundenen und steilen Gassen, durch die die Prozessionen ziehen. All dies, kombiniert mit der unvergleichlichen Kulisse der antiken Stadt La Peña und der Schönheit der religiösen Bilder und Throne, macht dieses Ereignis zu einem ganz besonderen Erlebnis. Es wurde 2002 zum Festival von touristischem Interesse Andalusiens erklärt.
Gastronomía

In Martos' Küche ist natives Olivenöl extra eine Grundzutat.

  • Hoyo ist Brot mit Olivenöl.

Es werden zwei Salate mit Ursprung in der arabisch-andalusischen Küche zubereitet: Orangen-Relish und Granatapfelsalat, bei dem anderes Gemüse mit Orange oder gewürzten Granatapfelkernen serviert wird.

 

  • Eintopf mit Saubohnen und Auberginen.

Fleischgerichte:

  • Kaninchen mit Oliven, zubereitet im Dorf Las Casillas, dessen Nachbildung es in Nordafrika gibt. Zubereitet im Dorf Las Casillas, dessen Rezeptur in Nordafrika existiert.

Gerichte, die mit dem Festzyklus verbunden sind:

  • Karnevalsfüllung, Encebollados aus der Karwoche, der süße Brei, typisch für Allerheiligen.

Besonders hervorzuheben ist das Gebäck der Trinitarierinnen, wie zum Beispiel Costrada oder Perrunillas.

Besonders hervorzuheben ist das Gebäck der Trinitarierinnen, wie zum Beispiel Costrada oder Perrunillas.

 

Zahlreiche traditionelle Gerichte aus Martos sind fester Bestandteil der Gastronomie von Jaén, wie zum Beispiel Migas, Gazpacho, Pipirrana, Ajoblanco…

 

Historia

Die Ursprünge von Martosreichen bis in die Vorgeschichte zurück. Seine strategische Lage, das Vorhandensein von Quellen und die natürlichen Verteidigungsanlagen trugen zur Besiedlung des Gebiets durch den Menschen bei.

Es gibt Belege für verschiedene Steinartefakte aus der Altsteinzeit; die ältesten dokumentierten Aufzeichnungen stammen jedoch aus der Jungsteinzeit. Überreste aus dieser Zeit wurden in „El Molinillo“, „Huertas Viejas“ und „La Alberquilla“ gefunden. Es handelt sich dabei um unterirdische Strukturen, die als Wohnstätten, Gräber und Verteidigungsanlagen dienten.

Die Stadt ist seit der Antike bekannt. Die Iberer nannten sie Tucci, und ein bedeutendes iberisches Oppidum im oberen Teil der Peña wird in den Werken des Ptolemäus erwähnt. Um Martos gab es zahlreiche Siedlungen, darunter Castillejo de Belda, La Atalaya und El Alamillo. Die iberische Stadt Tucci wurde während der römischen Besatzung zur Kolonie Augusta Gemella Tuccitana. Zahlreiche Überreste aus dieser Zeit sind erhalten, darunter Mosaiken, Münzen, Keramik, Waffen, Marmorporträts usw. Die bedeutendste ist die Sammlung römischer Grabsteine ​​an der Fassade des Rathauses von Martos. Aus der westgotischen Zeit ist der frühchristliche Sarkophag im Provinzmuseum das wichtigste archäologische Fundstück der Stadt. Im Jahr 711 endete die westgotische Monarchie auf der Iberischen Halbinsel mit der Ankunft der Muslime. Ab dem 9. Jahrhundert war Martos eine hart umkämpfte Grenzstadt. Die Burg La Peña, die Stadtmauer und die Türme der Burg La Villa stammen aus dieser Zeit. 1225 wurde Martos Teil des Königreichs Kastilien, das König Ferdinand III. dem Calatrava-Orden verlieh. Ab dem 13. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Blütezeit, die durch König Ferdinand den Katholischen und die Ankunft von Siedlern aus Kastilien und Morisken aus den Alpujarras noch verstärkt wurde. Das 16. Jahrhundert war geprägt von wirtschaftlichem und sozialem Aufschwung und einem tiefgreifenden Wandel der Stadt durch den Bau neuer Gebäude, die Sanierung bestehender und die Erweiterung des Stadtzentrums. Im 20. Jahrhundert führten die Entwicklung der Olivenhaine und der Bau von Eisenbahn und Straße zu einem deutlichen Bevölkerungswachstum, das sich in den 1950er und 60er Jahren aufgrund von Auswanderung verlangsamte.

Die städtebauliche, soziale und demografische Entwicklung der Stadt hat sich mit der Industrialisierung beschleunigt, und sie gilt als eines der wichtigsten Industriezentren Andalusiens.
 

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Marmolejo

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Descripción
Breve descripción

Marmolejo ist eine Stadt in der Region Campiña in Jaén. Sie liegt im Westen der Region, an der Grenze zur Provinz Córdoba, am Ufer des Guadalquivir.

Die nördliche Hälfte des Gemeindegebiets ist gebirgig (Sierra Morena), und ein Teil dieses Gebiets gehört zum Naturpark Sierra de Andújar.

Im südlichen Teil befindet sich die Die Anbauflächen konzentrieren sich, vorwiegend Olivenhaine, obwohl auch bewässerte Nutzpflanzen wie Mais, Baumwolle, Luzerne und eine Vielzahl von Gartenbauprodukten im Guadalquivir-Tal eine wichtige Rolle spielen. Die lokale Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft, Viehzucht, Forstwirtschaft und Jagd sowie dem Gastgewerbe, das vom Passagierverkehr der nahegelegenen Autobahn A-4 profitiert. Zu den bekanntesten Festen zählen Fronleichnam, der Karneval von Marmolejo, die Karwoche, die Wallfahrt zur Jungfrau von La Cabeza und die Feierlichkeiten zu Ehren der Schutzheiligen Unserer Lieben Frau vom Frieden und des Heiligen Julian. Neben den Festlichkeiten sind auch Sportveranstaltungen wie der Cross-Duathlon Villa de Marmolejo sowie andere Veranstaltungen wie die Studentenmesse und die Weihnachtsbeleuchtung hervorzuheben.

Das Spa Marmolejo und das Museum für zeitgenössische Kunst Mayte Spínola sind absolute Höhepunkte.

Marmolejo ist berühmt für sein Heilwasser, aus dem ein renommiertes Spa entstanden ist, das unter anderem von Palacio Valdés in seinem Roman „Die Schwester von San Sulpicio“ verewigt wurde.

Telecomunicaciones
Teléfono
618 552 056
Sitio web
www.marmolejo.es/home
Fax
953 540 151
Correo electrónico
info@ayuntamientodemarmolejo.es
Ubicación
Nombre
Marmolejo
Latitud
38.045600
Longitud
-4.171100
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-4.1711 38.0456)
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Datos de interés

Touristengebiet: Naturpark Sierra Morena/Sierra de Andújar
Entfernung zur Hauptstadt (km): 63
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 248
Fläche (km²): 178
Einwohnerzahl: 7.099
Bezeichnung: Marmolejeños
Postleitzahl: 23770

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Cultura

Zu seinem künstlerischen Erbe möchten wir Folgendes hervorheben:

  • Das Thermalbad Marmolejo.  Das Wasser des Thermalbads Marmolejo wurde in Spanien seit der Römerzeit genutzt, bis Ende des 19. Jahrhunderts das heutige Thermalbad mit seinen drei Quellen San Luis, Buena Esperanza und Fuente Agria errichtet wurde. Diese Quellen wurden 1816 als öffentliche Quelle und 1869 als Heilquelle anerkannt. Sie sind der bekannteste Kurort der Provinz und wurden auf den Weltausstellungen in Paris, London und Chicago ausgezeichnet. Bedeutende Persönlichkeiten Spaniens wie Armando Palacio Valdés, Ramón y Cajal und Charles Chaplin besuchten sie regelmäßig. Das Wasser ist eisenhaltig und reich an Biokarbonat und wird bei Erkrankungen der Leber, des Verdauungssystems und der Nieren eingesetzt. Die Blütezeit dieses Juwels von Marmolejo lässt sich im beliebten „Doktorhaus“ erkunden, das heute ein Besucherzentrum ist. Dieses Denkmal und seine Gärten sind als historische Stätte und Kulturerbe anerkannt.
  • Göttin Hygieia – Nereide von Mathurin Moreau. Dies ist zweifellos die bedeutendste und emotional wertvollste Skulptur im künstlerischen Erbe von Marmolejo. Sie stammt aus der Gießerei Val d’Osne in Frankreich und wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Mathurin Moreau geschaffen. Diese Bronzeskulptur ist allgemein als Göttin Hygieia bekannt. Sie befindet sich in den Gärten des Kurortes Marmolejo.
    • San-Bartalomé-Brücke. Ein prächtiges Renaissance-Bauwerk über den Guadalquivir. Sie ist ein Werk von Benito del Castillo und eine der spektakulärsten Brücken über diesen Fluss. Erbaut zwischen 1550 und 1587, besteht sie aus sieben halbrunden Bögen, die Tonnengewölbe tragen. Diese werden von Pfeilern gestützt, die durch halbrunde Wellenbrecher mit konischen und dreieckigen Zierelementen verstärkt sind. Im 19. Jahrhundert wurde die Brücke umgebaut, wobei die drei größten Bögen des Bauwerks aus dem 16. Jahrhundert erhalten blieben. Als Kulturgut von besonderem Interesse (BIC) anerkannt.
    • Pfarrei Unserer Lieben Frau vom Frieden. Sie ist das bemerkenswerteste Gebäude im historischen Zentrum. Das Gebäude, in dem sich die Pfarrkirche befindet, wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Das Querschiff wurde im 15. und 16. Jahrhundert hinzugefügt, die beiden Portale im 18. Jahrhundert. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche ist jedoch das Ergebnis einer Renovierung Ende des 19. Jahrhunderts durch den Architekten Justino Flores Llamas. Im Inneren ist der barocke Mittelaltar aus dem 18. Jahrhundert, der aus einem Dominikanerkloster in Benamente (Zamora) stammt, besonders bemerkenswert.
    • Kirche Jesu. Die Einsiedelei Jesu stammt aus dem Barock und war einst eine von vielen in der Stadt. Dank der Rekonstruktion von 1887 ist sie heute die einzige erhaltene. Ihren Namen verdankt sie der Skulptur des Vaterunsers Jesus von Nazareth, die sich im Inneren befindet, zusammen mit der größten Anzahl an Prozessionsbildern, die in Marmolejo während der Karwoche verwendet werden, und der Jungfrau vom Haupt. ... Es liegt an der Grenze zwischen Jaén und Córdoba im Guadalquivir-Tal, nahe einem der Abzweige der römischen Straße, die dem Fluss folgte. Der Bau lässt sich in zwei Phasen unterteilen: die erste, muslimischen Ursprungs, in der das Berberfort errichtet wurde, und die zweite, christlichen, in der der Bergfried der ländlichen Burg anstelle des Forts entstand. Dieser Turm kann auf das späte 13. Jahrhundert oder später datiert werden.Anfang des 14. Jahrhunderts. 1985 wurde es von der Regionalregierung Andalusiens zum Kulturgut erklärt.
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    • Mayte-Spínola-Museum für zeitgenössische Kunst. Es wurde 2004 auf der Grundlage von Schenkungen von Künstlern der Gruppe „Proarte y Cultura“ gegründet, die von der Künstlerin und Mäzenin Mayte Spínola ins Leben gerufen wurde und der regelmäßig weitere Schenkungen hinzugefügt werden. Der Vorstand dieses Museums steht unter dem Vorsitz des Bürgermeisters von Marmolejo, Manuel Lozano Garrido. Es beherbergt eine vielseitige Sammlung, die die unterschiedlichen Strömungen der zeitgenössischen Kunst des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts widerspiegelt. Aktuell umfasst die Sammlung über 300 Werke nationaler und internationaler Künstler und stellt eine Oase der Kunst in der Provinz Jaén dar, da es das einzige Museum seiner Art in der Region ist.
    • Einsiedelei des Heiligen Christus Ein kleines, eingeschossiges Gebäude aus dem Jahr 1910 am Ende der Calvario-Straße, an der Promenade, die das Stadtzentrum von Marmolejo mit dem Kurort verbindet.
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    • Großmarkt San José. Dieser lokale Markt, erbaut von Ramón Pajares und 1953 im Rahmen des Programms für die verwüsteten Regionen eröffnet, bietet nach wie vor überwiegend Obst und Gemüse aus der Region Marmolejo an.
    • La Pepa. Skulpturenensemble zur Verfassung von 1978, im Volksmund „La Pepa“ genannt, geschaffen vom Künstler Miguel Fuentes del Olmo. Die Skulptur in Frauengestalt weist den richtigen Weg, und die physische Karte Spaniens ist auf ihrem Rock zu sehen.
    • Ecke Solís. Dies ist einer der bekanntesten und ältesten Orte in Marmolejo. Das Gebäude an dieser Ecke ist aus Zuckerrohrstein erbaut. Sein Name stammt vom Spitznamen der Besitzer des dortigen Ladens, dem Solís-Basar, der genau so erhalten ist, wie er in Marmolejos Blütezeit war. In der Gemeinde gibt es einen typischen Ausdruck, der sich auf diesen Ort bezieht: „Du bist älter als die Ecke Solís.“
    • Paseo de la Libertad (Freiheitspromenade). Dies ist die größte Grünanlage und das größte Erholungsgebiet in Marmolejo und stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie erstreckt sich von der Skulptur „La Pepa“ bis zum Wasserturm, besser bekannt als „La Torre“ (Der Turm). Im Zentrum befindet sich der markanteste Zierbrunnen des Ortes, in dem das Wort „Freiheit“ in über vierzig Sprachen geschrieben steht.
    • Rathaus von Marmolejo. Im Jahr 1929 baute Luis Berges, der Architekt des Provinzrats von Jaén, das alte, einstöckige Rathaus um und erweiterte es um ein weiteres Stockwerk. Das heutige Gebäude hat seine Struktur von 1929 bewahrt, obwohl es mehrfach renoviert wurde, unter anderem 1989 und 2014.
    • Plaza del Castillo San Lorenzo. Um die Geschichte der alten Burg „San Lorenzo“ auf der ehemaligen Plaza Juan XXIII wiederzuentdecken,Es lohnt sich, einen Teil der Mauer der Burg San Lorenzo, die sich in der Nähe befand (römischen Ursprungs und sukzessive angepasst, zunächst in der hispanisch-arabischen Zeit und später nach der kastilischen Eroberung), sowie den gefundenen Brunnen zu rekonstruieren und dem kleinen Platz so einen historischen und kulturellen Wert zu verleihen.
    • Boulevard der Kurliebhaber. Ein barrierefreier Weg, der zum Kurort führt. Hier können Besucher in Form von Wandmalereien das Buch „Das Leben des Wasserliebhabers in der berühmten Stadt Marmolejo“ von Dr. Thebussem (erschienen 1893) lesen. Diesen Weg haben Tausende von Kurliebhabern im Laufe der Jahrhunderte beschritten, die in unserem Kurort Linderung ihrer Beschwerden in den wohltuenden Wassern suchten. Heilquellen.

Natur

Marmolejo liegt am Fuße der Sierra Morena, von der der Fluss Guadalquivir sie trennt. Der Ort ist im Volksmund als „Stadt der drei Ernten“ bekannt, da hier Oliven, Obst, Gemüse und Baumwolle angebaut werden. Die üppige Landschaft ist reich an Mineralquellen. Viele der Quellen gelten als Heilquellen und besitzen starke therapeutische Eigenschaften. Diese Gemeinde liegt im Herzen der Sierra Morena, zwischen zwei Naturparks: dem Naturpark Sierra Andújar und dem Naturpark Sierra de Cardeña y Montoro. Drei große Flüsse durchfließen das Gemeindegebiet: der Guadalquivir, der Río Jándula, der die Grenze zwischen Marmolejo und Andújar bildet, und der Río Yeguas, der gleichzeitig die Grenze zur Provinz Córdoba darstellt. Der 1989 eingeweihte Stausee am Río Yeguas versorgt die Ortschaften mit Wasser zur Bewässerung und zur Stromerzeugung. In der Gemeinde Marmolejo wird derzeit ein weiterer Stausee am Guadalquivir gebaut. Im nördlichen Teil der Gemeinde, im Herzen der Sierra Morena gelegen, finden sich natürliche Ökosysteme wie die Dehesas (Weideflächen), wo das Buschland gerodet wurde und nur noch vereinzelte Bäume, zumeist Steineichen und/oder Korkeichen, sowie krautige Pflanzenarten, die sich hervorragend für die Viehhaltung eignen, übrig geblieben sind. Weitere Vegetationsformen sind Steineichen- und Korkeichenwälder, durchsetzt mit Gall-Eichen. Bemerkenswert ist auch das Vorkommen aromatischer Pflanzen wie Lavendel, Rosmarin, Thymian und Majoran. Entlang des Ufers des Flusses Yeguas erstrecken sich Galeriewälder mit Weidenhainen, Eschenhainen, Tamarisken und Lorbeersträuchern. style="margin-bottom:13px;"> Die Fauna ist ebenfalls sehr artenreich und artenreich. Besonders hervorzuheben sind die Greifvögel: Steinadler, Zwergadler, Schlangenadler, Schwarzmilan, Rötelfalke und Turmfalke sowie eine Vielzahl kleiner Vögel.

Unter den Marmolejo bietet dank des Yeguas-Stausees hervorragende Angelmöglichkeiten. Zu den dort vorkommenden Fischarten zählen Schwarzbarsch, Karpfen und Iberische Barbe.

 

Feste und Veranstaltungen

Fest Unserer Lieben Frau vom Frieden. Am Nachmittag des 24. Januar wird das Bild der Jungfrau Maria von den Jugendlichen der Stadt in einer Prozession getragen.

  • Lichtmess. Es wird am Wochenende um den 2. Februar gefeiert, einem Feiertag, an dem...In ganz Marmolejo entzünden die Bewohner verschiedener Viertel Freudenfeuer.
  • Karneval. Er ist eines der fröhlichsten und beliebtesten Feste in Marmolejo und hat sich mit seinem Programm einen festen Platz in der Provinz Jaén erobert.
  • Die Karwoche in Marmolejo ist reich an Traditionen und erfreut sich großer Beliebtheit. Ihren Höhepunkt erreicht sie mit der Prozession am Gründonnerstag, dem Tag des Vaterunsers von Nazareth. Es ist ein wahres Fest der Inbrunst und Tradition, das die Straßen der Stadt mit dem Duft von Weihrauch und Kerzenwachs erfüllt. Die Karwoche in Marmolejo ist reich an Traditionen und erfreut sich großer Beliebtheit. data-list-item-id="e0601c0b11e8be9419b8f72cb0778f760"> Die Wallfahrt zur Jungfrau vom Haupt. Sie ist vermutlich die älteste Wallfahrt Spaniens und findet am letzten Sonntag im April statt. Am Sonntag vor der Karwoche wird das Bildnis von der Einsiedelei Jesu zur Pfarrkirche Unserer Lieben Frau vom Frieden gebracht. Am Samstagmorgen füllen sich die Straßen mit Farben, Gesang und Freude, wenn Pilger, Pferde und Wagen zum Heiligtum der Jungfrau vom Haupt hinaufziehen, das im Herzen der Sierra Morena liegt.
  • San Isidro, das am Wochenende um den 15. Mai gefeiert wird. Die Einwohner von Marmolejo reisen dann in den Weiler San Julián, wo eine Messe gefeiert und auf dem Dorfplatz Paella und Cascaflote serviert werden.
  • Das Fronleichnamsfest findet sechzig Tage nach Ostersonntag statt, wobei Marmolejo die Feierlichkeiten auf den darauffolgenden Sonntag verlegt. Die Straßen von Marmolejo sind mit traditionellen Teppichen aus gefärbtem Sägemehl, Altären und Balkonen mit typischen Wandbehängen geschmückt, um den Herrn willkommen zu heißen, der an diesem Tag durch die Straßen zieht.
  • Marmolejo Jahrmarkt und Feste. Sie finden am dritten Augustwochenende statt. Während dieser Tage wird eine Vielzahl von Sport-, Kultur-, Unterhaltungs-, Musik- und traditionellen Aktivitäten organisiert, die die Stadt zum Leben erwecken.
  • Fest des Heiligen Julian (San Julián ist ein Weiler, 7 km von Marmolejo entfernt). Es findet am Wochenende um den 5. September statt. Das Bild des Heiligen wird in einer Prozession von der Pfarrkirche zur Einsiedelei des Heiligen Julian getragen. Die Prozession wird von einem Maultier gezogen und jedes Jahr von den ältesten Mitgliedern der Bruderschaft und den frommen Pilgern begleitet.
  • Tag Unserer Lieben Frau vom Pfeiler und Allerheiligen. An den Wochenenden um den 12. Oktober und den 1. November strömen die Einwohner von Marmolejo in Naturgebiete wie La Centenera, La Dehesilla, El Balneario, El Baldío oder das Naherholungsgebiet Fuente de Los Socialistas.
Naturaleza

Marmolejo liegt am Fuße der Sierra Morena, getrennt durch den Fluss Guadalquivir. Der Ort ist als „Stadt der drei Ernten“ bekannt, da hier Oliven, Obst, Gemüse und Baumwolle angebaut werden.

In der üppigen Landschaft von Marmolejo befinden sich zahlreiche Mineralquellen. Viele dieser Quellen gelten als Heilquellen und besitzen starke therapeutische Eigenschaften. Diese Gemeinde liegt im Herzen der Sierra Morena, zwischen zwei Naturparks: dem Naturpark Sierra Andújar und dem Naturpark Sierra de Cardeña y Montoro. Drei große Flüsse durchfließen das Gemeindegebiet: der Guadalquivir, der Río Jándula, der die Grenze zwischen Marmolejo und Andújar bildet, und der Río Yeguas, der gleichzeitig die Grenze zur Provinz Córdoba darstellt. Der 1989 eingeweihte Stausee am Río Yeguas versorgt die Ortschaften mit Wasser zur Bewässerung und zur Stromerzeugung. In der Gemeinde Marmolejo wird derzeit ein weiterer Stausee am Guadalquivir gebaut. Im nördlichen Teil der Gemeinde, im Herzen der Sierra Morena gelegen, finden sich natürliche Ökosysteme wie die Dehesas (Weideflächen), wo das Buschland gerodet wurde und nur noch vereinzelte Bäume, zumeist Steineichen und/oder Korkeichen, sowie krautige Pflanzenarten, die sich hervorragend für die Viehweide eignen, übrig geblieben sind. Weitere Vegetationsformen sind Steineichen- und Korkeichenwälder, durchsetzt mit Gall-Eichen. Bemerkenswert ist auch das Vorkommen aromatischer Pflanzen wie Lavendel, Rosmarin, Thymian und Majoran. Entlang des Ufers des Flusses Yeguas erstrecken sich Galeriewälder mit Weidenhainen, Eschenhainen, Tamarisken und Lorbeersträuchern. Auch die Fauna ist sehr vielfältig und artenreich. Zu den bemerkenswertesten Arten zählen Greifvögel wie Steinadler, Zwergadler, Schlangenadler, Schwarzmilan, Rötelfalke und Turmfalke sowie zahlreiche Kleinvögel. ... Zweifellos ist dies ein ideales Terrain zum Wandern auf den zahlreichen Pfaden, die das Gebiet durchziehen. Hier kann man die malerischen Muladas genießen – Maultier- oder Reitausflüge, die in Gruppen von Freunden oder Vereinen unternommen werden. Die Hauptroute und beliebteste Route führt durch das Herz der Sierra Morena und den Naturpark Sierra de Andújar zur Wallfahrtskirche Virgen de la Cabeza. Dieser Abschnitt gehört zum Fernwanderweg GR48, der von Portugal nach Santa Elena (Jaén) verläuft. Er kann auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.Vorbei am Aussichtspunkt Cristóbal Relaño und dem Aussichtspunkt Virgen de la Cabeza. ... Marmolejo ist Teil des Naturschutzgebiets Starlight und ein beliebtes Touristenziel. Es gilt als einer der Orte in Europa mit dem klarsten Nachthimmel für Sternenbeobachtungen. Neben diesem wunderbaren Erlebnis können wir uns auch jedes Jahr von einem der majestätischsten Naturschauspiele der Sierra überraschen lassen: der Brunftzeit der Hirsche. Die Jagd ist eine der wichtigsten Einnahmequellen von Marmolejo. Im südlichen Teil, im Herzen der nördlichen Landschaft um Jaén, wird Niederwild (Kaninchen und Rebhühner) gejagt, im nördlichen Teil, der zum Park gehört, Großwild (Wildschweine und Hirsche). Marmolejo bietet dank des Stausees Yeguas hervorragende Angelmöglichkeiten. Zu den dort vorkommenden Fischarten gehören Schwarzbarsch, Karpfen und Iberische Barbe. Marmolejo bietet dank des Stausees Yeguas hervorragende Angelmöglichkeiten. style="margin-bottom:13px;">

Fiestas y Eventos

Der Festkalender ist geprägt von religiösen Feierlichkeiten. Zu den traditionsreichsten Festen der Gemeinde gehören:

  • Der Dreikönigenumzug. Er zählt zu den kreativsten Festen der Gemeinde. Farbenfroh der Provinz
  • Fest Unserer Lieben Frau vom Frieden. Am Nachmittag des 24. Januar wird das Bild der Jungfrau Maria von den Jugendlichen der Stadt in einer Prozession getragen.
  • Lichtmess. Dieser Feiertag wird am Wochenende um den 2. Februar gefeiert. An diesem Tag entzünden die Bewohner verschiedener Viertel in ganz Marmolejo Freudenfeuer.
  • Karneval. Er ist eines der fröhlichsten und beliebtesten Feste in Marmolejo und hat sich mit seinem Programm einen prestigeträchtigen Platz in der Provinz Jaén erobert.
  • Die Karwoche in Marmolejo ist reich an Traditionen und erfreut sich großer Beliebtheit. Ihren Höhepunkt erreicht sie mit der Prozession am Gründonnerstag, dem Tag des Vaterunsers von Nazareth. Es ist ein wahres Fest der Inbrunst und Tradition, das die Straßen der Stadt mit dem Duft von Weihrauch und Kerzenwachs erfüllt. Die Karwoche in Marmolejo ist reich an Traditionen und erfreut sich großer Beliebtheit. data-list-item-id="e5374a5b88034bacab5ae2a4a713c4cb8"> Die Wallfahrt zur Jungfrau vom Haupt. Sie ist vermutlich die älteste Wallfahrt Spaniens und findet am letzten Sonntag im April statt. Am Sonntag vor der Karwoche wird das Bildnis von der Einsiedelei Jesu zur Pfarrkirche Unserer Lieben Frau vom Frieden gebracht. Am Samstagmorgen füllen sich die Straßen mit Farben, Gesang und Freude, wenn Pilger, Pferde und Wagen zum Heiligtum der Jungfrau vom Haupt hinaufziehen, das im Herzen der Sierra Morena liegt.
  • San Isidro, das am Wochenende um den 15. Mai gefeiert wird. Die Einwohner von Marmolejo reisen dann in den Weiler San Julián, wo eine Messe gefeiert und auf dem Dorfplatz Paella und Cascaflote serviert werden.
  • Das Fronleichnamsfest findet sechzig Tage nach Ostersonntag statt, obwohl Marmolejo die Feierlichkeiten auf den darauffolgenden Sonntag verlegt. Die Straßen von Marmolejo sind mit traditionellen Teppichen aus gefärbtem Sägemehl, Altären und Balkonen mit typischen Wandbehängen geschmückt, um den Herrn willkommen zu heißen, der an diesem Tag durch die Straßen zieht.
  • Marmolejo Jahrmarkt und Feste. Sie finden am dritten Augustwochenende statt. Während dieser Tage werden zahlreiche Sport-, Kultur-, Unterhaltungs-, Musik- und traditionelle Aktivitäten organisiert, die die Stadt zum Leben erwecken.
  • Fest des Heiligen Julian (San Julián ist ein Weiler, 7 km von Marmolejo entfernt). Es findet am Wochenende um den 5. September statt. Das Bild des Heiligen wird in einer Prozession von der Pfarrkirche zur Einsiedelei des Heiligen Julian getragen. Die Prozession wird von einem Maultier gezogen und von den ältesten Mitgliedern der Bruderschaft sowie den frommen Pilgern begleitet.
  • Tag Unserer Lieben Frau vom Pfeiler und Allerheiligen. An den Wochenenden um den 12. Oktober und den 1. November strömen die Einwohner von Marmolejo in Naturgebiete wie La Centenera, La Dehesilla, El Balneario, El Baldío oder das Naherholungsgebiet Fuente de Los Socialistas.
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Mancha Real

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Descripción
Breve descripción

Die Stadt Mancha Real liegt östlich der Hauptstadt, in den Ausläufern der Sierra Mágina, genauer gesagt am Fuße des Gipfels Peña del Águila. Sie ist nur 19 km entfernt. der Stadt Jaén.

Ihr Gemeindegebiet, ein langer Landstreifen, ist eine der am stärksten industrialisierten Gemeinden der Provinz und erstreckt sich von den Ausläufern der Sierra Mágina im Süden bis zum Fluss Guadalquivir im Norden.

Südlich des Gemeindegebiets erstrecken sich die Waldgebiete bis hinunter zum Fluss Guadalquivir und gehen dort in Olivenhaine über.

Auch die Stadt Sotogordo gehört zu Mancha Real.

Neben einer langen Tradition im Olivenanbau war sie eines der wichtigsten Industriezentren der Provinz, insbesondere in der Holz- und Computerbranche, wo Computer und andere Produkte hergestellt wurden. Die Region ist geprägt von der Herstellung von landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen. ...

Telecomunicaciones
Teléfono
953 350 157
Sitio web
www.manchareal.es
Fax
953 350 539
Correo electrónico
ayuntamiento@manchareal.es
Ubicación
Nombre
Mancha Real
Latitud
37.786400
Longitud
-3.612540
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.61254 37.7864)
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Mágina

Entfernung zur Hauptstadt (km): 19

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 770

Fläche (km²): 97

Bevölkerung: 11.264

Demonym: Manchegos oder Mancharealeños

Postleitzahl: 23100

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Cultura
  • Die Pfarrkirche San Juan Evangelista ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt. Sie wurde 1983 zum Kulturgut erklärt und in mehreren Bauphasen zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert errichtet. Ihr Entwurf und Bau sind mit den Namen der renommiertesten Architekten verbunden, darunter Andrés de Vandelvira, der Baumeister der Kathedrale von Jaén. Die Kirche verfügt über drei Schiffe mit einer flachen Apsis, Säulen und einer Sakristei. Die Seitenschiffe sind mit Kreuzgewölben, das Mittelschiff mit einem Halbkugelgewölbe versehen. Besonders hervorzuheben ist das Hauptportal mit seiner außergewöhnlichen Handwerkskunst und der wunderschönen manieristischen Komposition. Es ist aus Stein gehauen und wie ein Altarbild gestaltet. Seine markantesten Elemente sind der halbrunde Bogen am Eingang, die ihn flankierenden Doppelsäulen in Entasis, die ornamentalen Motive wie Rauten und die Bauelemente wie Pilaster und gebrochene Halbkreisgiebel. Der Turm hat einen quadratischen Sockel und einen schmucklosen ersten Abschnitt, der von kräftigen Strebepfeilern getragen wird. Der zweite Abschnitt weist Balkone mit Halbkreisbögen auf Kämpfern, kassettierte Pilaster und Dreiecksgiebel mit einem Wappen im Tympanon auf. Der Glockenturm besitzt an den vier Ecken Vasen, auf denen sich der achteckige Aufbau erhebt, der wiederum eine pyramidenförmige Spitze trägt. Das Kloster der Unbeschuhten Karmeliten von Mancha Real. Von diesem Kloster, das 1586 von Johannes vom Kreuz gegründet wurde, ist nur noch ein kleiner Teil der Fassade erhalten: ein durch Pilaster in drei Abschnitte gegliederter Bereich, wobei die Seitenabschnitte schlicht sind und der Mittelabschnitt den Eingang enthält. Es besteht aus einem halbrunden Bogen auf Kämpfern mit einem markanten Schlussstein und auf dem Sockel ruhenden Gesimsen. Die Achse der Pilaster wird von pyramidenförmigen Fialen bekrönt.
  • Risquillo-Turm. Dies sind die Überreste eines spätmittelalterlichen Turms (des Bergfrieds der alten Burg), vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, der noch eine Höhe von 4 m aufweist und sich auf einem kleinen Hügel wenige Meter vom Bauernhaus Risquillo entfernt befindet.
  • Burg Ríez. Sie ist in das Landgut Ríez integriert und eine sehr alte Festung in der Landschaft von Auringi. Sie stand an der Römerstraße von Guadix nach Cástulo. Die Festung wurde von den nordenglischen Barbaren zerstört, die nur die Fundamente zurückließen. Zur Zeit Ferdinands III., des Heiligen, wurde sie von den Arabern wieder aufgebaut, die sie später plünderten und niederbrannten. Sie schützte die Straße, die Baeza mit Jaén verband. Am Fuße der Überreste der Befestigungsanlage befinden sich verschiedene archäologische Fundstücke, darunter ein Mühlstein und ein Katapultgeschoss. Sie wurde zum Kulturgut erklärt. Schloss Ríez ist als Kulturstätte von besonderem Interesse anerkannt.
Naturaleza

Die Gemeinde Mancha Real umfasst 98,78 km² und liegt 757 m über dem Meeresspiegel. Sie ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt und liegt an der Grenze zwischen der Sierra Mágina und der Region Campiña Sur in Jaén. Hier dominieren sanfte Hügel, die mit Nutzpflanzen, vorwiegend Olivenhainen, bewachsen sind.

Die höchsten Erhebungen befinden sich im Süden der Gemeinde, am Fuße der Sierra Mágina. El Morrón (1540 m) und El Mojón Blanco (1495 m) sind die höchsten Punkte der Gemeinde. Innerhalb von Mancha Real lassen sich vier Ökosysteme unterscheiden: Wälder, landwirtschaftliche Nutzflächen, Flüsse und Feuchtgebiete sowie veränderte Ökosysteme. Das Waldökosystem befindet sich im südlichen Teil der Gemeinde, wo Kiefern, Steineichen, Eichen und Gall-Eichen vorherrschen. Im Agrarökosystem ist der Olivenbaum die dominierende Art, neben anderen krautigen Pflanzen und Getreidearten. Die Feuchtgebiete in der Nähe der Flussbecken in Mancha Real sind klein und liegen im Norden, nahe dem Guadalquivir. Veränderte Ökosysteme umfassen Gebiete, in denen die einheimische Vegetation entfernt wurde, um sie für Olivenhaine oder Erholungsgebiete zu nutzen. Die Fauna des Gebiets umfasst Kleinwildarten wie Hasen, Ringeltauben, Kaninchen, Rebhühner und Dachse. Vogelwelt des Olivenhains: Kohlmeisen, Wiedehopfe, Grasmücken, Eulen, Turmfalken, Falken…; und Reptilien: Eidechsen, Stumpfnasenottern, Geckos und Schlangen…

Peña del Águila, ein Gebiet von ökologischer Bedeutung:

Obwohl die Bergkette Peña del Águila außerhalb der Grenzen des Naturparks liegt, kann sie als Tor zum Naturpark Sierra Mágina betrachtet werden.

Dank der kürzlich ausgebauten Zufahrtsstraßen und Wege bietet sie die Möglichkeit einer Rundwanderung, die fantastische Panoramablicke auf viele Orte der Provinz ermöglicht und gleichzeitig die für dieses Gebiet typische Vegetation erlebbar macht.

Auf dem Aufstieg besteigen wir den El Morrón und den El Mojón Blanco, von wo aus wir den El Almadén und den El Aznaitín, markante Gipfel der Sierra Mágina, sehen können. Ein Besuch des Erholungsgebiets ist empfehlenswert, da man von dort aus einen spektakulären Blick auf die Gemeinde Mancha Real genießt.

Fiestas y Eventos

Der Festzyklus von Mancha Real ist umfangreich und einzigartig. Zu den Höhepunkten zählen die folgenden Feierlichkeiten:

  • Tag des Heiligen Josef, 19. März. Die Bedeutung der Holzindustrie zeigt sich in der Feier des Tages des Heiligen Josef, des Schutzpatrons der Zimmerleute, mit der Errichtung einer monumentalen Falla im levantinischen Stil. Dieses Fest gilt als regionale touristische Attraktion.
  • Karwoche. Während der Karwoche ziehen die vier Bruderschaften der Stadt in einer Prozession durch die Straßen von Mancha Real und gedenken der Passion Jesu.
  • Heiliger Markus, 25. April. Schutzpatron von Mancha Real.
  • Die Moniduras werden am 2. und 3. Sonntag im September gefeiert. Diese Festlichkeiten haben eine lange Tradition und beinhalten eine Prozession. Am Vorabend versammeln sich die Menschen auf dem Marktplatz und ziehen singend durch die Stadt, um alle zur Teilnahme an den Feierlichkeiten am folgenden Tag einzuladen. Heiliger Markus, 25. April. Schutzpatron von Mancha Real.

    Die Moniduras werden am 2. und 3. Sonntag im September gefeiert. Diese Festlichkeiten haben eine alte Tradition und beinhalten eine Prozession. Am Vorabend versammeln sich die Menschen auf dem Marktplatz und ziehen singend durch die Stadt, um alle zur Teilnahme an den Feierlichkeiten am folgenden Tag einzuladen. Heiliger Markus

  • Pilgerfahrt und Jahrmarkt zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Die Pilgerfahrt, die kein festes Datum hat, wird an einem Wochenende gefeiert. Die Einwohner wandern zur Einsiedelei und zelten das ganze Wochenende in der Umgebung des Marienheiligtums, um sie zu begleiten. Am Samstag wird im Heiligtum die Messe gefeiert, an der alle Pilger teilnehmen. Am Sonntag wird das Bildnis vom Heiligtum zur Stadtkirche getragen. Nach der Pilgerfahrt findet in den folgenden Tagen, um den 7. Oktober, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, der Jahrmarkt statt. An diesen Tagen wird es weder den traditionellen Morgenwecker noch ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm für alle Altersgruppen geben. Die Unbefleckte Empfängnis Mariä wird am 8. Dezember gefeiert. Sie ist die Schutzpatronin von Mancha Real.
Gastronomía

Die Wurstherstellung prägt die Gemeinde, in der seit Generationen Naturprodukte in Öl eingelegt werden. Eine der beliebtesten Wurstsorten ist Morcilla (Blutwurst). Die Grundzutaten sind: Schmalz, Zwiebeln und Schweineblut; die wichtigsten Gewürze sind: Paprikapulver, Zimt, Muskatnuss, Nelken, Kümmel, Salz, Oregano und optional Thymian. Die typischen Gerichte entsprechen denen der Sierra Mágina und basieren alle auf Olivenöl: ... Ein Sofrito aus Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, grüner Paprika, etwas Chili und Kaninchen-, Hasen- oder Rebhuhnfleisch wird in einer Pfanne angebraten. Sobald das Fleisch gar ist, werden die Waffeln hinzugefügt und kurz köcheln gelassen. Anschließend wird das Gericht in derselben Pfanne serviert. Migas. Dieses Gericht wurde ursprünglich zubereitet, um altes Brot zu verwerten. Knoblauchzehen werden in einer Pfanne angebraten, dann wird das Brot hinzugefügt und geröstet. Migas werden üblicherweise mit gebratenen Paprika, gebratenem Schweinebauch, Sardinen, Weintrauben und Melone serviert.

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Migas. Dieses Gericht diente ursprünglich dazu, altes Brot zu verwerten.

  • Pipirrana: Ein Salat aus gehackten Tomaten, hartgekochten Eiern, grünen Paprika, Frühlingszwiebeln, Thunfisch…
  • Gazpacho: Enthält praktisch die gleichen Zutaten wie Pipirrana, ist jedoch püriert und hat eine flüssige Konsistenz.

In der Konditorei:

  • Süßer Brei. Zubereitet aus geröstetem Mehl, Brot, Milch, Zimt, Zucker, Olivenöl und Anis. Traditionell wird er an Allerheiligen gegessen.
  • Hornazo. Zubereitet mit einem in Olivenöl gebackenen Brot und einem hartgekochten Ei in der Mitte. Es wird in der Karwoche gegessen.
  • Die Trunkenbolde. Öl, Wein, Mehl, etwas Anis und Zucker.
  • Sonstiges:Donuts, Würmer...
Historia

Die ersten Spuren menschlicher Anwesenheit im Gebiet der Mancha Real datieren aus der Altsteinzeit (Paläolithikum) und der Siedlung El Soguero. Während des Neolithikums (5. und 4. Jahrtausend v. Chr.) und der Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) entstanden zahlreiche Siedlungen in der Region, darunter Piedras Gil, Cerro Moreno, Cerro Alcalá und Peñaflor.

Die Siedlungen El Toril und Las Casicas belegen die iberische Zeit. Die römische Stätte Ossigi Latonium befindet sich auf Cerro Alcalá.

In islamischer Zeit war das Gebiet von kleinen Dörfern und Weilern besiedelt. Eine davon war Peñaflor mit 20 bis 30 Wohnhäusern. Nach der christlichen Eroberung blieb diese verstreute Siedlung bestehen, deren Zentrum Wachtürme bildeten, darunter die von Peñaflor, Risquillo, Torre del Sordo usw. Das heutige Stadtzentrum wurde 1537 von Karl V. gegründet. Die Stadt erhielt den Namen La Manchuela de Jaén, da sie der Stadt Jaén unterstellt wurde. Ihre Gründung war Teil der Wiederbesiedlung des Gebiets nach der Reconquista, die der Verteidigung der Straßen diente. Der Aufstieg und die Festigung der Siedlung prägten den Kampf um die Unabhängigkeit Jaéns. Philipp II. verlieh ihr 1557 das Stadtrecht und damit die Unabhängigkeit von Jaén, jedoch erst nachdem die Einwohner 58.000 Reales gezahlt hatten.

Die Bedeutung von La Manchuela de Jaén zeigt sich im Besuch Philipps IV. im Jahr 1653. Aus Dankbarkeit gegenüber dem König beschlossen die Juristen der Stadt, den Ort fortan Mancha Real zu nennen. Die Bevölkerung wuchs stetig und erreichte schließlich 11.264 Einwohner. Heute ist La Manchuela dank seiner Industrie und Landwirtschaft eine Stadt mit vielversprechender Zukunft.

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Los Villares

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Descripción
Breve descripción

Eine Gemeinde im Nordosten der Sierra Sur, in unmittelbarer Nähe von Jaén. Dank des reichlichen Wasservorkommens und des milden Sommerklimas ist sie ein idealer Ort für Erholung in den Sommermonaten.

Das Ortszentrum liegt in einem Tal nahe dem Zusammenfluss von Eliche und Frío. Diese Flüsse durchfließen zusammen mit zahlreichen Bächen das Gemeindegebiet und speisen den Stausee Quiebrajano, ein ökologisch bedeutendes Gebiet. Die geografische Lage bietet der Gemeinde eine malerische Landschaft.

Die Wirtschaft der Gemeinde basiert hauptsächlich auf dem Olivenanbau im Trockenland. Die Korbflechterei ist die zweitwichtigste Einnahmequelle. Erwähnenswert sind außerdem die Herstellung von Wurstwaren, Kunsthandwerk aus Espartogras und anderen Pflanzenmaterialien sowie seit einigen Jahren die Abfüllung von Mineralwasser an der Quelle des Río Frío. Das Ortszentrum liegt in einem Tal nahe dem Zusammenfluss von Eliche und Frío. Diese Flüsse durchfließen zusammen mit zahlreichen Bächen das Gemeindegebiet und speisen den Stausee Quiebrajano, ein ökologisch wertvolles Gebiet. Zu den historischen und künstlerischen Sehenswürdigkeiten zählen die Kirche San Juan Bautista aus dem 15. Jahrhundert, die Kapitelsäle des Rathauses (eingeweiht 1775) und der Palast des Vizegrafen.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 320 005
Sitio web
www.losvillares.com/
Fax
953 321 160
Correo electrónico
ayuntamiento@losvillares.com
Ubicación
Nombre
Los Villares
Latitud
37.687710
Longitud
-3.818200
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.8182 37.68771)
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Rathaus
Fernando-Feijoo-Platz, 1

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Datos de interés

Touristenregion: Jaén und Sierra Sur
Entfernung zur Hauptstadt (km): 13
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 521
Fläche (km²): 89
Einwohnerzahl: 4860
Name des Einwohners: Villariegos
Postleitzahl: 23160

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Cultura

Von ihrem historischen und künstlerischen Erbe möchten wir Folgendes hervorheben:

  • Pfarrkirche San Juan Bautista. Die ursprüngliche, sehr kleine Kirche wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut und musste im 18. Jahrhundert erweitert und renoviert werden. Weitere Renovierungen waren im 19. Jahrhundert notwendig. Während des Spanischen Bürgerkriegs wurde die Pfarrkirche beschlagnahmt und abgerissen, wodurch ihre kleine, aber interessante Sammlung an Einrichtungsgegenständen verloren ging. Im Allgemeinen hat sie ihren ursprünglichen Grundriss bewahrt, der typisch für die manieristische Architektur ist. Sie besteht aus einem einzigen Kirchenschiff mit kleinen Nischen in den Wänden, einem kurzen Querschiff mit einer halbkugelförmigen Kuppel, einer Seitenkapelle und einem Chor im Fuße des Kirchenschiffs. Die Hauptfassade ist sehr schlicht. Es beherbergt eine kleine, aber erlesene Sammlung von Gold- und Silberarbeiten. Das Haus des Vizegrafen, oder Casa Grande, wie es die Einheimischen nennen, ist das bedeutendste Gebäude des Dorfes. Ein Herrenhaus, das den ländlichen Renaissance-Vorbildern Kastiliens und Oberandalusiens folgt. Die Fassaden bestehen aus exzellentem Quadersteinmauerwerk. Über dem Haupteingang befindet sich der traditionelle, stattliche Balkon, und die Fassade wird von der typischen Sonnenvorhalle mit acht halbrunden Bögen und einem eleganten Dachvorsprung gekrönt. Im Inneren ist der zentrale Innenhof, der das Gebäude gliedert, ebenso erhalten wie das stattliche Treppenhaus mit Gewölbe und einigen Konsolen und Auskragungen aus geschnitztem Holz sowie Reste von Gemälden und Kassettendecken.
  • Rathaus, Kapitelsaal Das im 18. Jahrhundert erbaute Gebäude zeichnet sich durch seine schlichte und strenge Architektur aus, die den Richtlinien der Königlichen Akademie der Schönen Künste von San Fernando folgt. Es wurde 1775 eingeweiht und kürzlich restauriert, wobei sein ursprünglicher Charakter aus dem 18. Jahrhundert erhalten blieb.
Naturaleza

Die gesamte Gemeinde Los Villares liegt im Gebiet der sogenannten Subbetischen Berge.

Geomorphologisch besteht das Gebiet aus einer Abfolge von Bergrücken und Tälern unterschiedlicher Größe. Das Stadtzentrum liegt in einer großen Senke, die im Norden von der Sierra de Jabalcuz, im Süden von der Sierra de la Pandera, im Westen vom Cerro del Viento und im Osten von den Cimbras begrenzt wird.

Die zahlreichen Schluchten und saisonalen Bäche, die in den höher gelegenen Gebieten entspringen, vereinen sich zu zwei Hauptflüssen: dem Río Eliche und dem Río Frío. Beide entspringen innerhalb der Gemeinde Los Villares.

Die beiden Flüsse fließen außerhalb der Gemeindegrenzen zusammen und verlassen Los Villares durch das Gebiet Los Cañones an der Grenze zur Gemeinde Jaén.

Die Vegetation hat sich im Laufe der Geschichte stark verändert: Der größte Teil des Gebiets ist heute von Trockenolivenhainen bedeckt. Die ursprüngliche Vegetation bestand aus Steineichenwäldern, Auwäldern entlang der Flüsse, Buschland und Bergweiden in den höher gelegenen, felsigeren Gebieten.

Obwohl die ursprüngliche Vegetation nur noch an wenigen Orten zu sehen ist, gibt es noch einige Beispiele:

 

  • Steineichen- und Kermeseichenhaine im Hochland von Jabalcuz.
  • Uferwälder entlang der Flüsse Eliche und Frío.
  • Steineichen- und Galleichenhaine in den Gebieten El Espinar und Puerto Viejo.

Die Fauna besteht hauptsächlich aus mittelgroßen und kleinen Tieren. Die großen Wirbeltiere, die einst in Wäldern und Buschland heimisch waren, sind aufgrund der landwirtschaftlichen Umwandlung und der Verfolgung vieler Arten heute sehr selten. Die großen iberischen Säugetiere – Bär, Wolf und Luchs – sind verschwunden. Andere Arten von hohem Naturwert, wie der Steinadler und der Uhu, haben noch einige Brutpaare.

Was die kleinere Fauna betrifft, so sind neben Wirbellosen vor allem die insektenfressenden Vögel aufgrund ihrer ökologischen Bedeutung interessant. Vögel wie Amsel, Drossel, Rotkehlchen und Grasmücke spielen eine wichtige Rolle bei der Schädlingsbekämpfung in Olivenhainen.

 

  • Quelle in Riofrío. Dies ist ein voll ausgestattetes Erholungsgebiet, in dem Sie das typische Flussufer-Ökosystem mit seinem reichlichen Wasser und der Vielzahl an Pflanzen- und Vogelarten genießen können. Man erreicht den Ort, indem man der Straße Richtung Valdepeñas de Jaén folgt und nach etwa 5,5 km links auf einen Feldweg abbiegt, der direkt dorthin führt.
  • Puerto de la Hoya. Nur wenige Kilometer vom Dorf entfernt befindet sich eine kleine Grotte mit Stalaktiten und Stalagmiten. In diesem Teil der Sierra überrascht die üppige Vegetation auf der anderen Seite des Puerto del Aire-Passes.
  • Las Cimbras und La Cerradura.
  • Der Gipfel des Jabalcuz (1.614 m ü. d. M.): Von hier aus hat man einen Panoramablick auf die drei morphologischen Einheiten der Provinz Jaén. Im Hintergrund im Norden erhebt sich die Sierra Morena; zu unseren Füßen erstrecken sich das Guadalquivir-Tal und die umliegende Landschaft; und der Boden unter unseren Füßen bildet die erste Formation des Betischen Systems. Der Gipfel ist von Osten (Straße von Los Villares nach Jaén) oder von Westen über Torredelcampo leicht zu erreichen. Beide Routen sind mit dem Fahrrad über einen separaten Radweg befahrbar.
Fiestas y Eventos

Neben Weihnachten, Karneval und der Karwoche feiert Los Villares auch die folgenden Feste:

  • Festlichkeiten zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, der Schutzpatronin von Los Villares seit 1781. Sie finden vom 6. bis 10. Oktober statt. Am 6. Oktober gibt es einen Festwagenwettbewerb, bei dem die Einwohner ihre Festwagen durch die Hauptstraßen der Stadt ziehen. Der wichtigste Tag, der „Große Tag“, ist der 7. Oktober. An diesem Tag zieht eine Prozession mit der Schutzpatronin durch die Straßen des Stadtzentrums. Während dieser Tage finden kulturelle Veranstaltungen, Sportwettkämpfe, Tanzwettbewerbe und stimmungsvolle Abendfeste statt.
  • San-Johann-Fest. Das Fest findet vom 23. bis 26. Juni statt. Die Bewohner schmücken die Straßen ihrer Viertel das ganze Jahr über. Am 23., dem Vorabend des Johannistages, wird das traditionelle Freudenfeuer entzündet, um das sich die Nachbarn zum Essen, Trinken und Feiern versammeln. Am darauffolgenden Tag, dem 24., dem Johannistag, findet eine Prozession durch die Straßen des Viertels statt, und am Ende wird die Statue des Heiligen in einem der Häuser aufgestellt.
  • Am Sonntag nach dem Fest findet die traditionelle Wallfahrt mit dem Bildnis des Heiligen Johannes statt, das zu seiner Einsiedelei in Cerro Viejo getragen wird. Die Dorfbewohner pilgern zur Einsiedelei des Heiligen Johannes und verbringen dort einen Tag auf dem Land.
Gastronomía

Zu den typischsten Gerichten der Stadt gehören:

  • Atascaburra ist ein Salat aus gekochten Kartoffeln, Kabeljau, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, hartgekochten Eiern und Thunfisch.
  • Pipirrana villariega besteht aus zerdrücktem Knoblauch, grünen Paprika, reifen und geschälten Tomaten, einem halben Glas Olivenöl und Salz.
  • Choto de Los Villares.

Zu den Gebäckspezialitäten gehören:Dulce de Patas de Cabra (mit Sahne und Biskuit),Alfajor casero (mit Zucker und Mandeln),Pan de Higo (mit getrockneten Feigen und Mandeln).

Historia

Vor der Gründung von Los Villares, wie wir es heute kennen, deuten Funde innerhalb der Gemeinde darauf hin, dass iberische, römische, arabische und andere prähistorische Zivilisationen dieses Gebiet durchquerten. Einige dieser Funde – Münzen, Schmuck, Artefakte, Werkzeuge usw. – werden im Archäologischen Museum von Jaén aufbewahrt.

Los Villares, wie wir es heute kennen, wurde von der Krone von Kastilien im Rahmen ihrer Politik der Wiederbesiedlung der Grenzgebiete zum Königreich Granada gegründet, um die Straßen zu schützen und zu verteidigen.

Im Jahr 1508 beauftragte der Stadtrat von Jaén Königin Johanna mit der Wiederbesiedlung mehrerer Orte in den Bezirken und Gebirgszügen unter seiner Herrschaft.

Per königlichem Dekret stellte die Königin alles Notwendige für die Gründung dieser Siedlungen bereit und betonte gleichzeitig die Notwendigkeit, diese Orte und ihr Eigentum zu schützen, damit sie bewohnt werden konnten. Da es sich um ein wasserreiches Gebiet handelte, gab es dort Obstgärten und Getreidemühlen.

Die Gründung erfolgte nicht sofort. Die Stadtentwicklung begann 1538, nachdem das Land verteilt und der Stadtplan erstellt worden war. In Los Villares, wie auch in den anderen wiederbesiedelten Siedlungen, wurde ein hippodamischer Kolonialstadtplan umgesetzt, der von römischen Kastellen übernommen worden war.

 

Die ersten Einwohner waren Bauern aus der Stadt Jaén sowie Soldaten der kaiserlichen Garde.

Mitte des 18. Jahrhunderts war die Bevölkerung gewachsen, und neben der Landwirtschaft hatten sich Handwerk, Viehzucht und Handel entwickelt. Im 19. Jahrhundert wurden in Los Villares bedeutende Mengen an Getreide, Obst, Weintrauben und Oliven produziert, wobei letztere die wichtigste Zutat waren. Auch die Viehzucht spielte eine wichtige Rolle. Die Industrie der Stadt war bedeutend, mit mehreren Mehl- und Ölmühlen sowie zwei Töpfereien.
 

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Lopera

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Eine Gemeinde im Nordwesten der Provinz Jaén, in der Region Campiña. Sie ist das westlichste städtische Zentrum der Provinz und grenzt im Westen an Städte in Córdoba.

Geografisch zeichnet sie sich durch eine sanfte Topografie aus, typisch für die Olivenanbaugebiete. Die Wirtschaft basiert auf der Landwirtschaft, wobei Olivenhaine die wichtigste Rolle spielen. Auf den fruchtbaren Ebenen entlang des Baches Salado werden jedoch auch andere Feldfrüchte wie Baumwolle, Sonnenblumen, Zuckerrüben und Mais angebaut. Es gibt noch einige Überreste von einst bedeutenden Weißweinreben und Getreideanbauflächen. Die Gemeinde blickt auf eine lange Weinbautradition zurück, doch heute sind nur noch wenige Hektar mit Reben bepflanzt.

Ergänzt wird die Wirtschaft unter anderem durch die Holzmöbelindustrie, den Dienstleistungssektor und das Baugewerbe.

 

Der Guadalquivir durchquert die Gemeinde im Norden, und sein Nebenfluss, der Salado, fließt mit geringer Wassermenge von Norden nach Süden.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die Burg von Lopera, die Pfarrkirche der Unbefleckten Empfängnis, das Haus der Tercia, das Rathaus sowie die Einsiedeleien von Jesus von Nazareth, Christus von Humilladero und dem Heiligen Rochus.

Telecomunicaciones
Teléfono
692 190 335
Sitio web
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Fax
953 516 275
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Ubicación
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Lopera
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37.945550
Longitud
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Touristische Region: Umland von Jaén
Entfernung zur Hauptstadt (km): 54
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 276
Fläche (km²): 67
Einwohnerzahl: 4.028
Bezeichnung: Loperanos
Postleitzahl: 23780

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Cultura

Von den alten Handwerksberufen, die einst in Lopera existierten, haben sich bis heute nur zwei Holzbearbeitungszweige erhalten: der Stuhlbau und das Drechseln. Beide Arbeiten folgen einem klassischen spanischen Stil mit Renaissance-Einflüssen und erinnern an die Möbel, die Granada in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten. Unter den verschiedenen verwendeten Hölzern stechen Buche und Kastanie hervor. Andere Handwerkskünste, die heute nur noch als Hobby ausgeübt werden, sind nach wie vor präsent. So sind beispielsweise „Aguarines“ aus Olivenzweigen zu finden, mit denen früher Wasserkrüge oder landwirtschaftliche Geräte auf Tierrücken transportiert wurden, oder die Arbeit mit Binsen, insbesondere für die Sitzkissen traditioneller Stühle. Auf der Plaza Mayor von Lopera treffen die drei faktischen Machtzentren aufeinander: die militärische Macht, repräsentiert durch die Burgfestung des Calatrava-Ordens; Religiöse Macht, repräsentiert durch die Kirche der Unbefleckten Empfängnis, und weltliche Macht, repräsentiert durch das Rathaus.

  • Schloss von Lopera. Das Schloss befindet sich im Zentrum der Stadt. Es wurde vom Calatrava-Orden erbaut, dem die Stadt nach ihrer Eroberung im Jahr 1242 übergeben wurde. Es hat einen unregelmäßigen fünfeckigen Grundriss und schützt seine Ecken mit zylindrischen und prismenförmigen Türmen oder Bastionen. Im Inneren der Festung befindet sich ein großer Exerzierplatz mit einem prächtigen, nahezu rechteckigen Bergfried in der Mitte. Dieser besteht aus zwei Türmen, die durch zwei Mauerabschnitte verbunden sind und so eine breite, zinnenbewehrte Brüstung bilden, die von halbrunden Bögen auf Strebepfeilern getragen wird. Der Turm San Miguel, der das Haupttor bewacht, beherbergt zwei Gewölbekammern. Eine davon wurde später in einen ungewöhnlichen Taubenschlag umgewandelt, wie die Dutzenden von Keramiktauben an seinen Wänden belegen. Der Turm Santa María hat einen rechteckigen Grundriss mit zwei übereinanderliegenden Kammern. Die im Erdgeschoss gelegene Kammer wurde 1535 im Zuge der Bauarbeiten von Kommandant Juan Pacheco für ein Oratorium, eine kleine Kapelle, vollständig umgestaltet. Diese Arbeiten vollendeten den umfassenden Umbau des Schlosses zu einer Adelsresidenz. Auch die Plattform zwischen den beiden Türmen wurde im Zuge dieser Umgestaltung zum Palasthof umgestaltet. Das Schloss Lopera ist in der Promojaen-Datenbank verzeichnet und verfügt über ein ausführliches Informationsblatt.
  • Der Turm Santa María, auch Bergfried genannt, beherbergt die Überreste einer gotischen Kapelle aus dem 16. Jahrhundert, als das Schloss zu einer Adelsresidenz wurde. Heute befindet sich dort ein Besucherzentrum, das dem Calatrava-Orden gewidmet ist.
  • Unsere Liebe Frau von der Unbefleckten Empfängnis. Das genaue Baudatum ist unbekannt; einige Historiker datieren den Baubeginn auf das frühe 14. Jahrhundert. Es lässt sich eine deutliche Abfolge von Stilen erkennen, die von der für den Calatrava-Orden typischen Gotik bis zum Barock reicht. Der Grundriss der Basilika ist in drei Schiffe unterteilt, wobei das Mittelschiff breiter und höher als die Seitenschiffe ist. Die Schiffe werden durch zylindrische Säulen getrennt, die die spitzbogigen, mehrrippigen Gewölbe des Daches tragen. Der Altaraufsatz ist im neoklassizistischen Stil gehalten. Das Äußere zeichnet sich durch seinen quadratischen Turm aus, auf dem ein achteckiger und ein runder Aufsatz mit vier Öffnungen und halbrunden Bögen für die Glocken ruht. Gekrönt wird er von einem spitzbogigen, polygonalen Turmhelm, der mit glasierten Ziegeln gedeckt ist. Casa de la Tercia. Dies war der alte Getreidespeicher, heute bekannt als „Casa de la Tercia“. Das Gebäude, vermutlich im 16. Jahrhundert errichtet, besitzt dicke Ziegelwände im Inneren und dicke Stampflehmwände außen, deren Ecken mit behauenen Steinen verstärkt sind. Es weist bis auf zwei Kreuze auf dem Dachfirst keine dekorativen Elemente auf. In der Frühen Neuzeit diente es als Getreidespeicher und in der Gegenwart als Weinkeller. Miguel de Cervantes reiste hier entlang, um Geld für die Spanische Armada zu sammeln.
  • Die Einsiedeleien. Lopera beherbergt mehrere sehr interessante Einsiedeleien, darunter: Die Einsiedelei Christi von Humilladero aus dem 18. Jahrhundert im Barockstil; Die Einsiedelei des Heiligen Rochus aus dem 16. Jahrhundert, ebenfalls im Barockstil; Die Einsiedelei Jesu von Nazareth mit ihrem Portal aus dem 17. Jahrhundert.Und es wird wieder barock.
Naturaleza

Lopera liegt in der Region der unteren Campiña und des Andújar-Tals und ist die westlichste Stadt der Provinz Jaén. Der Guadalquivir fließt im Norden durch das Gemeindegebiet, während der Salado, ein Nebenfluss des Guadalquivir, sich von Süden nach Norden schlängelt und fruchtbare Ebenen bildet.

Das Gelände ist sanft hügelig, typisch für Olivenanbaugebiete. In den tiefer gelegenen Ebenen des Salado werden außerdem andere bewässerte Nutzpflanzen wie Baumwolle, Sonnenblumen, Mais und Zuckerrüben angebaut.

Die Vegetation, deutlich dominiert von Olivenbäumen, ist geprägt von sogenannten Galeriewäldern entlang der Flussufer: Weiden, Eschen, Tamarisken, Korbweiden, Silber- und Schwarzpappeln.

 

 

Die Fauna umfasst unter anderem Greifvögel: Schlangenadler, Schwarzmilan, Turmfalke; Raubtiere: Fuchs, Kaninchen, Hase, Wiesel, Steinmarder, Ginsterkatze, Dachs; Reptilien: Eidechse, Schlangen; sowie die für Auwälder typischen Vögel: Purpurreiher, Nachtreiher und Rohrweihe.

Lopera ist mit seiner sanften Topografie ein idealer Ort für Wanderungen in unmittelbarer Naturnähe. Zu den landschaftlich reizvollen Gebieten der Region zählt insbesondere das Gebiet Pilar Nuevo.

 

Nur einen Kilometer von Lopera entfernt, am Camino de las Espinillas, liegt Pilar Nuevo, eine wahre Oase der Natur in dieser Region. Hier befinden sich ein Wassertrog und eine Säule aus dem Jahr 1875 sowie eine mit Bäumen bewachsene Wiese, über der die Einsiedelei des Heiligen Isidro Labrador, des Schutzpatrons der Bauern, thront. Zweifellos ein idealer Ort für einen Tagesausflug aufs Land.

Fiestas y Eventos

Lopera feiert das ganze Jahr über viele verschiedene Feste, von denen wir folgende hervorheben möchten:

  • Das Lichterfest (Marien) wird seit dem 17. Jahrhundert in der Nacht zum 1. Februar mit traditionellen Olivenzweigfeuern gefeiert, die von den Nachbarn in ihrer Nachbarschaft entzündet werden. Um diese Feuer herum finden Spiele, Lieder und Tänze statt.
  • Die Wallfahrt der Jungfrau vom Haupt. Am vorletzten Sonntag im April wird das Bildnis in einer Prozession durch die Straßen der Stadt getragen. Am darauffolgenden Wochenende reisen die Pilger nach Cerro del Cabezo (Andújar), um an der Wallfahrt zur Jungfrau vom Haupt teilzunehmen. Wallfahrt des Heiligen Isidro. Am 15. Mai wird in der Gegend namens „Pilar Nuevo“, wo sich die Einsiedelei des Heiligen befindet, dieses traditionsreiche Bauernfest gefeiert. Das Bildnis wird in einer Prozession getragen, gefolgt von geschmückten Wagen und angespannten Pferden – ein farbenprächtiges Spektakel voller Gesang und Freude. Maifeiertagsfeier. Dabei wird ein hölzernes Gestell auf einem Podest aufgestellt, das mit buntem Papier, Bändern, Blumen und Girlanden geschmückt ist. In der Mitte des Gestells befinden sich zwei oder mehr Etagen, auf denen Biskuitkuchen platziert werden. Der Maibaum wird zu Ehren eines Kindes oder Erwachsenen an dessen Geburtstag oder Namenstag aufgestellt. Er wird zum Haus des Geehrten getragen, begleitet von Liedern. Nach der Prozession genießen alle gemeinsam die Girlanden und Süßigkeiten. Der Lopera-Tuna-Wettbewerb ist eines der am meisten erwarteten Ereignisse für die Einwohner von Lopera. Er findet am letzten Juliwochenende statt. Tunas (Studentenmusikgruppen) mit jungen und junggebliebenen Menschen aus aller Welt nehmen daran teil. An diesen Tagen herrscht ausgelassene Stimmung, fröhliches Beisammensein und Ständchen – eine Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Zu Fronleichnam schmücken die Einwohner von Lopera ihre Straßen mit Blumentöpfen, kleinen Altären, Fahnen, Blumen und Binsen, die den Boden bedecken. Kinder, die in diesem Jahr ihre Erstkommunion empfangen haben, nehmen teil und sammeln nach der Prozession die Binsen ein, um daraus kleine Peitschen zu binden. Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Rochus. Der Heilige wurde 1644 zum Schutzpatron von Lopera ernannt. Die Feierlichkeiten finden vom 14. bis 16. August statt, wobei der 16. August der Haupttag ist. Dieser Tag beginnt mit einem großen Weckruf, angeführt vom Trommler- und Pfeiferkorps. Der Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons findet in der Pfarrkirche statt, und Brotringe werden gesegnet und an die Gläubigen verteilt. Besonders beeindruckend ist jedoch, dass die Kinder den Heiligen Rochus mit Laternen aus ausgehöhlten Wassermelonen und Melonen schmücken.
  • Feria de los Cristos. Fiesta Mayor, Fiesta Real oder Feria Grande sind allesamt Bezeichnungen für dasselbe Fest: die Feria de los Cristos, die nach mehreren Terminänderungen und einem Volksentscheid am vorletzten Sonntag im August stattfindet. In Lopera werden zwei gekreuzigte Christusfiguren verehrt: der Christus vom Wahren Kreuz, auch Großer Christus genannt, und der Christus von Humilladero, auch Kleiner Christus genannt. Diese Namen verweisen auf die Größe der Statuen des Göttlichen. Am Sonntag wird das Bild des Großen Christus, der als erster verehrt wird und dessen Bruderschaft bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, in einer Prozession getragen. Am darauffolgenden Tag findet die Prozession des Kleinen Christus statt: Die Mitglieder der Bruderschaft feuern bei Sonnenaufgang Salutschüsse ab. Das religiöse Fest endet am Dienstag mit der Prozession des Christusbildes von Humilladero, begleitet von seinen Soldaten, einer im 18. Jahrhundert gegründeten Gruppe. Zu den Höhepunkten der Feierlichkeiten in dieser für ihren Amontillado-Wein bekannten Stadt zählen: das Windhundrennen (eine wiederbelebte Tradition), der Stierkampf mit zwei Färsen täglich, deren Fleisch am letzten Festtag auf dem Paseo de Colón verkostet wird, und die ausgelassene Stimmung im Festzelt mit einem Straßenfest, das bis in die frühen Morgenstunden dauert. Der Mittelaltermarkt findet seit einigen Jahren im Schloss im Rahmen der Burgen- und Schlachtenroute statt.
Gastronomía

Die Küche von Lopera folgt dem gemeinsamen Nenner der Städte in der Region: In allen Gerichten wird natives Olivenöl extra verwendet, und es werden lokale Produkte wie Gemüse, Obst und Wild verarbeitet.

Zu den traditionellsten Gerichten zählen:

  • „Trigo Pelao“, ein Gericht aus verschiedenen Gartengemüsen wie Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch, zusammen mit Sardellen, Venusmuscheln und Weizenkörnern. Der Weizen muss zunächst in Wasser eingeweicht, geschält und etwa 20 Minuten gekocht werden, bevor er zu den anderen Zutaten gegeben wird.
  • Kichererbseneintopf, dem Kabeljau und Spinat hinzugefügt werden.
  • Brötchen. Gehackte Petersilie wird mit Knoblauch, Ei und Semmelbröseln vermischt, zu Bällchen geformt und anschließend gebraten.
  • Forelle nach Molinera. Die Forelle muss zunächst einige Stunden in Milch eingelegt, dann herausgenommen, in Mehl gewendet und gebraten werden. Maimones. Milch, Zucker und Brotstücke sind die Grundzutaten dieses Gerichts. Rebhuhn in Doraillo. Zuerst wird ein Sofrito aus Gemüse zubereitet, dem das gehackte Rebhuhn hinzugefügt wird. Aus der Kategorie Gebäck: Ein Gericht mit langer Tradition in Lopera: Cordiales, hergestellt aus Eiweiß, Mandeln, Wasser und Zucker. ...
Historia

Die frühesten Zeugnisse datieren aus der Bronzezeit und basieren auf Überresten, die in einigen Bauernhäusern gefunden wurden. Innerhalb der Gemeinde befinden sich mehrere Stätten aus iberischer Zeit, wobei der Cerro de San Cristóbal zu den bedeutendsten in Oberandalusien zählt.

Überreste aus römischer Zeit finden sich in verschiedenen Gebieten der Gemeinde. Der Name der Stadt war Polesi. Viele der römischen Siedlungen blieben während der Westgotenzeit bewohnt. Die am besten erforschte Stätte ist die römisch-westgotische Stadt „Los Morrones“, zu der auch eine westgotische Basilika gehörte.

Das heutige Stadtzentrum entstand vermutlich im 10. und 11. Jahrhundert aus einem kleinen Weiler, der sich allmählich zu einer größeren Siedlung entwickelte. 1240 eroberte Ferdinand III., der Heilige, Lopera von den Muslimen. Von da an bis ins 16. Jahrhundert stand der Ort unter der Herrschaft des Calatrava-Ordens. 1559 erklärte Philipp II. Lopera zur eigenständigen Stadt, was durch Zahlungen der Einwohner an die königliche Schatzkammer formalisiert wurde. Im 19. Jahrhundert vermehrte das Bürgertum durch die Konfiszierung von Kirchenbesitz seinen Reichtum. Der Kauf der Burg durch einen Abgeordneten und Bürgermeister von Lopera ist bemerkenswert. Einst war Lopera ein bedeutendes Weinbauzentrum mit bis zu zehn Weingütern. Heute existiert nur noch eines. Während des Spanischen Bürgerkriegs fand vom 27. bis 29. Dezember 1936 in der Gemeinde die Schlacht von Lopera zwischen den Nationalisten und der XIV. Internationalen Brigade statt. Als Folge dieses historischen Ereignisses sind heute noch zwei bedeutende Maschinengewehrnester, im Volksmund als „Schützengräben“ bekannt, erhalten. Im Turm von San Miguel befindet sich ein Museum zum Bürgerkrieg, und auf dem Pilar Viejo steht ein Denkmal für die Internationalen Brigaden. Die Stadt gedenkt der Schlacht am dritten Aprilwochenende mit einem „lebendigen Museum“ im Burghof, einer Militärparade durch die Stadt und einem historischen Tanz auf dem Marktplatz. Die Stadt gedenkt der Schlacht am dritten Aprilwochenende mit einem „lebendigen Museum“ im Burghof, einer Militärparade durch die Stadt und einem historischen Tanz auf dem Marktplatz.

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Literatura

Entdecken Sie Lopera durch die Augen von Miguel Hernández: Besuchen Sie den dem Dichter gewidmeten Raum und nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über die epische Schlacht von Lopera zu erfahren, eine der bedeutendsten Auseinandersetzungen des Bürgerkriegs in Andalusien, deren Kenntnis das Werk des Dichters stark beeinflussen sollte.

La Iruela

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Descripción
Breve descripción

La Iruela ist eine kleine, malerische Stadt im Nordosten der Sierra de Cazorla. Ihr westlicher Teil besteht aus Ackerland, während der Rest der Gemeinde von einem mit Kiefernwäldern bewachsenen Berggebiet geprägt ist. Sie gehört zum Naturpark Sierra de Cazorla und Las Villas und dient als dessen wichtigstes Tor.

Die Gemeinde La Iruela setzt sich wie ein Puzzle aus zahlreichen Dörfern zusammen; sie besteht aus 17 Weilern. Diese sind: Burunchel, El Palomar, El Burrueco, Arroyo Frío, Fontanares, La Estrella, Mortalejos, Tramaya, El Pocico, San Martín, Pasada Barrero, Los Tíscares, Arroyos de Plaza, Juntas de Muriel, Nubla, Cortijo Enroque und Cañamares.

 

Die Wirtschaft der Gemeinde ruht auf zwei Säulen: dem Olivenanbau und dem Naturtourismus, wobei die Forstwirtschaft ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Zu ihrem historischen Erbe zählen die mittelalterliche Burg, die Ruinen der Kirche Santo Domingo de Silos und das Rathaus.

La Iruela wurde 1985 zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 720712
Sitio web
www.lairuela.es
Correo electrónico
info@ayuntamientolairuela.es
Ubicación
Nombre
La Iruela
Latitud
37.920350
Longitud
-2.994140
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-2.99414 37.92035)
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Entfernung zur Hauptstadt (km): 106
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 954
Fläche (km²): 123
Einwohnerzahl: 1.899
Bezeichnung: Iruelenses oder Firuqueños
Postleitzahl: 23476

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Cultura
  • Schloss La Iruela. Das imposante Schloss erhebt sich auf einem steilen Felsen, und zu seinem Fuß liegt ein mittelalterliches Viertel von unbestreitbarem architektonischem Wert. Es ist almohadischen Ursprungs und wurde auf vorberberischen Fundamenten errichtet. Im 8. Jahrhundert wurde La Iruela von Muslimen besiedelt, die zur Bewirtschaftung des Landes Gehöfte anlegten, später Mauern zur Verteidigung gegen Feinde errichteten und im 12. Jahrhundert die erste der drei heute existierenden Festungsanlagen bauten. Die zweite, ebenfalls ein Werk der Almohaden, war ein Exerzierplatz, umgeben von einer Reihe von Wehrtürmen, die durch dicke Mauerabschnitte miteinander verbunden waren. Innerhalb des Exerzierplatzes befinden sich die Überreste einer großen Zisterne. Als Ferdinand III. dieses Gebiet eroberte, renovierten die Christen das Schloss und errichteten den Bergfried auf dem höchsten Punkt des Felsens. Zwischen der Burg und dem Felsen befindet sich heute ein Auditorium, in dem künstlerische und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Es wurde 1985 zum historischen Denkmal erklärt.
  • Ruinen der Kirche Santo Domingo. Eine Renaissancekirche aus dem 16. Jahrhundert, erbaut innerhalb der Burgmauern. Die Kirche bestand aus drei Schiffen, wobei das Mittelschiff breiter war und das Presbyterium beherbergte, während in den Seitenschiffen Kapellen untergebracht waren. Ein Anbau der Kirche gilt als der alte Torturm aus der muslimischen Ära, der den Zugang zum Inneren der Almohadenfestung ermöglichte und von den Christen als Glockenturm wiederverwendet wurde. Während der französischen Invasion wurde La Iruela angegriffen und durch Brände beschädigt; bei einem dieser Brände (1810) wurde das Gebäude schwer beschädigt. Heute sind einige seiner elegantesten Teile erhalten geblieben. Rathaus. Dieses im Mudéjar-Stil erbaute Gebäude, ursprünglich ein Getreidespeicher, stammt aus dem späten 15. Jahrhundert. Es wurde während des Unabhängigkeitskrieges geplündert und niedergebrannt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es zum Rathaus von La Iruela umgebaut. Eine Renovierung Ende des 20. Jahrhunderts verlieh ihm sein heutiges Aussehen.

     

Naturaleza

La Iruela liegt am Fuße der Sierra de Cazorla, die das Guadalquivir-Tal krönt. Mit 932 Metern über dem Meeresspiegel ist sie die höchstgelegene Gemeinde der gesamten Region und beherbergt den größten Teil des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Was die Gegend auszeichnet, ist die Vielfalt ihrer Landschaften und Ökosysteme. Die Höhenlagen reichen von 2.100 Metern in der Sierra de la Cabrilla bis zu 360 Metern nahe der Brücke Puente de la Cerrada. Die Region ist geprägt von Landschaften, in denen hohe Gipfel mit tiefen Schluchten, sanften Hängen und weiten Tälern, Wäldern, Olivenhainen und Hochgebirgsweiden, Obstgärten sowie feuchten, trockenen und ariden Zonen verschmelzen. Die Höhe steigt von West nach Ost an, jedoch nicht kontinuierlich. Es bildet vielmehr ein sägezahnartiges Muster mit zunehmend ausgeprägteren Gipfeln und Tälern, die sich mit Flussläufen und Bergrücken abwechseln. Traditionell wurden diese Gebiete hauptsächlich für die Viehweide, Forstwirtschaft, den Anbau kleinerer Flächen mit traditionellen Nutzpflanzen (Olivenhaine, Getreide, Gemüsegärten), die Jagd, die Fischerei, das Sammeln von Pilzen, Wildfrüchten sowie Espartogras und Weidenruten für verschiedene Handwerkskünste genutzt. Diese traditionellen Nutzungen sind neuen Wirtschaftszweigen gewichen, vorwiegend Dienstleistungsunternehmen, insbesondere dem Tourismus, im Naturparkgebiet. Heute verfügt La Iruela über eine umfangreiche touristische Infrastruktur, die zusammen mit der der Städte Úbeda und Baeza die bedeutendste in der Provinz Jaén ist. Heute haben Olivenhaine andere Nutzpflanzen weitgehend verdrängt. Die Hänge sind von einem Meer aus Olivenbäumen bedeckt, vereinzelt durchsetzt mit Obstgärten, alles eingerahmt von den umliegenden Gebirgsketten. In den trockeneren, kargeren Gebieten schmücken Mandelbäume im Frühling die Landschaft mit weißen Blüten.

 

Ein Gebiet mit einer Vielzahl von Ökosystemen, Heimat unzähliger Arten, die seine reiche und vielfältige Fauna ausmachen: von Greifvögeln und Aasfressern über Wildtiere aller Größen bis hin zu Fischen, Amphibien, Reptilien und der charakteristischen Vogelwelt der Ufervegetation entlang der Bäche und Flüsse.

Zweifellos ein wahres Naturparadies zum Genießen. Es ist fast schon ein Muss, die wunderschönen Landschaften dieses Gebiets selbst zu erleben, wo man neben der Beobachtung von Vegetation und Fauna auch fantastische Panoramablicke auf die Berge und die Landschaft um Jaén genießen kann. Der größte Teil des Landes in La Iruela gehört zum öffentlichen Wald Guadahornillos und umfasst etwas mehr als 6.740 Hektar.

In der Gemeinde La Iruela stechen folgende Einrichtungen zur öffentlichen Nutzung hervor:

  • Naturklassenzimmer „El Cantalar“.
  • Erholungsgebiet „Tejerina“.
  • Aussichtspunkt Paso del Aire
  • Borosa River Wanderweg (teilweise)
  • Arroyo Frío nach Cerrada de Utrero Wanderweg (teilweise)
  • Aussichtspunkt am Flussufer des Guadalquivir, gelegen am Wanderweg Arroyo Frío nach Cerrada de Utrero.
  • Mehrere Abschnitte des GR-247 Bosques del Sur (Südliche Wälder). Etappe 10 „Refugio CF La Zarza – La Iruela“ und die Zweigetappe „Puerto de las Palomas – Arroyo Frio“.
  • Der größte Teil des GR-7 „Coto Ríos nach Vadillo Castril“ und einige Abschnitte der Route Vadillo Castril – Quesada.

 

Fiestas y Eventos

Der Festzyklus von La Iruela beginnt im Januar:

  • San Antón am 17. Januar. Traditionell werden Freudenfeuer entzündet und die Tiere gesegnet, damit der heilige Antonius Abt sie das ganze Jahr über beschützt.
  • San Blas am 3. Februar. Traditionelle Krapfen werden verteilt und eine Wohltätigkeitsverlosung mit von den Einwohnern gespendeten Produkten veranstaltet. Einige Tage vor dem Fest wird das Bild des heiligen Blasius aus seiner Einsiedelei in Nubla geholt. Während der Prozession wird der Heiligen zahlreiche Opfergaben dargebracht, um für empfangene Gnaden zu danken.
  • Festlichkeiten zu Ehren Unserer Lieben Frau der Verlassenen und des Heiligen Dominikus von Silos. Sie finden in den letzten Augusttagen statt. Es gibt viele verschiedene Aktivitäten: Feuerwerk, Tauschwettbewerbe, traditionelles Kegeln, Dominoturniere, Wettbewerbe für regionale Produkte und Speisen, Kindertheater, Umzüge, Konzerte und Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel. Die Jungfrau wird von ihrer Einsiedelei in La Heredad zur Pfarrkirche gebracht, wo sie bis zum Herbst verbleibt, bevor sie dorthin zurückkehrt.
  • Heiliger Martin und Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Wallfahrt am ersten Oktoberwochenende seit jeher im Weiler San Martín.
  • Fest Mariä Himmelfahrt. Es wird vom 13. bis 15. August in den Weilern Arroyo Frío und El Palmar begangen.
  • Feierlichkeiten zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis und des Heiligen Julian. Diese Feierlichkeiten finden vom 22. bis 25. August im Weiler Burunchel statt. Das Bildnis des Heiligen wird von der Einsiedelei des Heiligen Julian nach Burunchel getragen, wo eine Prozession abgehalten wird.
     
Gastronomía

Comparte su gastronomía con la propia de la comarca serrana donde se enclava. En general los guisos están elaborados con productos de la tierra. Entre los más característicos, destacan los siguientes:

  • Gachamiga, que se elabora con aceite de oliva, harina, agua y patatas. Se puede comer con chorizos, torreznos…
  • Gachas de harina con caldo, que se elaboran con pasta dura.
  • Tallarines. Consiste en un guiso de carne, verduras y setas en el que se cuecen obleas de masa que quedan hechas pedazos.
  • Rin-Ran. Lleva carne de pimiento rojo, cebolla, patatas, bacalao, aceitunas negras y aceite de oliva.
  • Huevos serranos. Suelen servirse en cacerola con productos de cerdo, como chorizo, tocino rayado y carne de animales de caza.
  • Otros: En Semana Santa son tradicionales los platos elaborados con bacalao y las alcachofas fritas.

Die Gastronomie der Region ist eng mit der ihrer Berglandschaft verbunden. Die Eintöpfe werden in der Regel mit regionalen Produkten zubereitet. Zu den charakteristischsten Gerichten zählen:

  • Gachamiga, zubereitet mit Olivenöl, Mehl, Wasser und Kartoffeln. Dazu passen Chorizo, Torreznos (gebratener Schweinebauch) usw.
  • Gachas de harina con caldo, zubereitet mit Hartweizennudeln.
  • Tallarines. Dieses Gericht besteht aus einem Eintopf mit Fleisch, Gemüse und Pilzen, in dem Teigfladen so lange gekocht werden, bis sie zerfallen.
  • Rin-Ran. Dieses Gericht enthält rote Paprika, Zwiebeln, Kartoffeln, Kabeljau, schwarze Oliven und Olivenöl.
  • Huevos serranos. Sie werden üblicherweise in einem Auflauf mit Schweinefleischprodukten wie Chorizo, geriebenem Speck und Wildfleisch serviert.
  • Sonstiges: Während der Karwoche sind Gerichte mit Kabeljau und gebratenen Artischocken traditionell.

Gebäck:

  • Fleur-de-lis. Diese werden aus einem sehr flüssigen Mehlteig hergestellt und in einer heißen Eisenpfanne gebacken.
  • Frittierte Milch-Zucker-Donuts.

 

Repostería:

  • Flores de lis. Que están hechas con una masa muy líquida de harina y pasadas por la sartén en molde hierro caliente.
  • Leche frita y roscos de azúcar.

 

Historia

Die ersten Spuren menschlicher Anwesenheit in der Gegend um La Iruela datieren aus der Kupferzeit, wobei die Besiedlung bis in die Bronzezeit anhielt. Danach wurde das Gebiet aus bis heute ungeklärten Gründen entvölkert, da im Laufe der Zeit zahlreiche Siedlungen entstanden. Eine davon ist Nubla mit seinen Befestigungsanlagen, das von der iberischen Zeit bis ins Mittelalter bewohnt war. Ähnliches geschah in römischer Zeit; die Molino-Brücke über den Fluss Cañamares wird dieser Periode zugeschrieben.

Es heißt, die Karthager hätten die Stadt gegründet, sie sei in römischer Zeit dicht besiedelt gewesen und die Araber hätten sie zerstört, um sie später wieder zu besiedeln und wieder aufzubauen.

Während der islamischen Zeit dürfte es sich um einen der Höfe gehandelt haben, die die Region besiedelten. Um das 11. Jahrhundert wurde die Stadt ummauert, und das Vorgebirge diente als Zufluchtsort.

Während der Herrschaft König Ferdinands III. wurden dank der Truppen des Erzbischofs von Toledo die Burg und der Rest der Gemeinde erobert. Aus Dankbarkeit gewährte ihnen der König die Gerichtsbarkeit über diese Ländereien innerhalb des Bezirks Cazorla. Ende des 13. Jahrhunderts wurde ihnen La Iruela als Dorf zugesprochen, um das Gebiet von Cazorla zu stärken. La Iruela lehnte dieses Privileg jedoch ab. Einige Male erhielten sie das Stadtrecht, jedoch nur für sehr kurze Zeit. Francisco de los Cobos, Sekretär Karls I., erreichte, dass der Monarch ihm die Stadt abtrat, zum Nachteil des Erzbischofs von Toledo, der so lange prozessierte, bis er sie 1606 zurückerhielt. In dieser kurzen Zeit gab die Familie Cobos, die die Ländereien ihrer Herrschaft großzügig förderte, den Bau der Kirche Santo Domingo de Silos auf dem Burggelände in Auftrag. Die Erzbischöfe von Toledo behielten die Stadt bis 1811 im Besitz, als die Cortes von Cádiz die territoriale Jurisdiktion des Erzbistums Toledo aufhoben. Die geistliche Jurisdiktion über dieses Gebiet bestand bis 1958, als sie an Jaén überging.

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La Guardia de Jaén

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Descripción
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La Guardia ist eine kleine Gemeinde im Westen der Sierra Mágina, nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Das Stadtzentrum, am östlichen Rand des San Cristóbal-Hügels mit Blick auf den Fluss Guadalbullón gelegen, hat sich den traditionellen Charakter seiner weißen Häuser und steilen, engen Gassen bewahrt.

Zu den Naturschönheiten von La Guardia zählen der San Cristóbal-Hügel, dessen Gipfel mit Kiefern bewaldet ist, und das Tal des Guadalbullón selbst, das noch immer eine üppige Ufervegetation aufweist.

La Guardia bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad, beispielsweise zur Cañada del Santo (Heiliger Viehpfad) oder entlang des Ufers des Guadalbullón. Archäologisch interessant sind die Siedlungen von Guadaola (Emiratszeit), die römische Villa La Yuca und die verschiedenen iberisch-römischen Nekropolen von Las Eras de San Sebastián und Barranquillo.

Die Burg arabischen Ursprungs, die im 14. und 15. Jahrhundert von der Familie Messia zu einer Palastzitadelle umgebaut wurde, ist neben der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, das ursprünglich ein Dominikanerinnenkloster war, das architektonische Prunkstück der Stadt.

Die Burg arabischen Ursprungs wurde im 14. und 15. Jahrhundert von der Familie Messia zu einer Palastzitadelle umgebaut.

Die Kirche Mariä Himmelfahrt, ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, war ursprünglich ein Dominikanerinnenkloster.

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Nombre
La Guardia de Jaén
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Longitud
-3.695140
Distrito
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POINT (-3.69514 37.74297)
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Datos de interés

Touristische Region: Jaén und Umgebung
Entfernung zur Hauptstadt (km): 10
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 645
Fläche (km²): 38
Einwohnerzahl: 4465
Bezeichnung: Guardeños
Postleitzahl: 23170

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Cultura

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in La Guardia sind:

  • Die Burg La Guardia de Jaén. Sie ist eine imposante Festung, die auf iberischen Ruinen errichtet wurde. Der Großteil ihrer Verteidigungsanlagen entstand während der Al-Andalus-Zeit und wurde später, vor allem der Alcázar (die Zitadelle), renoviert, um im 15. und 16. Jahrhundert als repräsentativer Wohnsitz zu dienen. Vom Bergfried aus bietet sich ein beeindruckender Panoramablick auf die Sierra Mágina, die Sierra Morena und die Felder von La Loma. Die Burg La Guardia de Jaén.
  • Ehemaliges Kloster Santo Domingo. Die Kirche ist das am besten erhaltene Gebäude des ehemaligen Klosters Santo Domingo in La Guardia. Die übrigen Gebäude sind entweder stark verfallen oder durch Umbauten des letzten Jahrhunderts, als dort eine Olivenölmühle untergebracht war, verdeckt. Nach der Konfiszierung des Kirchenbesitzes und der Aufgabe der Kirche Santa María innerhalb des Schlossgeländes wurde die Klosterkirche in die Pfarrkirche Unserer Lieben Frau von der Himmelfahrt umgewandelt. Dekorativ präsentiert sich die Kirche im reinen klassizistischen Stil, typisch für Vandelvira aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, der 1542 von den Dominikanern mit dem Entwurf und Bau beauftragt wurde. Mit einem Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes und einem einzigen Kirchenschiff, ganz im Stil des Dominikanerordens, besticht die Apsis mit der eingravierten Jahreszahl 1556. Das Renaissance-Werk von großer Schönheit wurde 1975 zum Historisch-Künstlerischen Denkmal erklärt und als Kulturgut geschützt.
  • Öffentliches Waschhaus der Zweiten Republik. Ein Ort mit besonderem Charme, an dem Besucher noch heute die Atmosphäre spüren, die die Menschen dort täglich bei ihrer Körperpflege schufen. Die von Anwohnern gespendeten Utensilien sind noch heute zu sehen. Im ersten Stock befindet sich das Fluente Lavadero Museum.

Plaza Isabel II Komplex. Es ist eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit in La Guardia. Der historische Komplex wurde errichtet, um die Pracht der Markgrafschaft zu veranschaulichen, die König Philipp II. 1556 dem ersten Markgrafen von La Guardia, Gonzalo Messia Carrillo de Fonseca, verlieh.

Auf dem Platz befinden sich mehrere Denkmäler aus dem 16. Jahrhundert und der Renaissance:

  • Der Brunnen der fünf Ausläufe, der aus Bronze gefertigt ist und mit Wasser aus einer örtlichen Quelle gespeist wird.

Der Brunnen der fünf Ausläufe, der aus Bronze besteht und mit Wasser aus einer örtlichen Quelle gespeist wird. ... Der Brunnen der fünf Ausläufe, der aus Bronze

  • Der Maria-Magdalena-Brunnen, ein zentraler Brunnen mit einer sitzenden Marienstatue, der zum ehemaligen Dominikanerinnenkloster gehörte.
  • Das Herrenhaus der Familie Ochoa, erbaut 1813, scheint den Platz zu überragen.
Naturaleza

La Guardia de Jaén ist ein Ort, eingebettet zwischen der Sierra Sur und der Sierra Mágina.

Von seiner privilegierten Lage auf 635 m ü. d. M. bietet sich ein herrlicher Blick auf den Fluss Guadalbullán, der in den Guadalquivir mündet, die Sierra Morena und die Sierra Mágina sowie die Felder der Region La Loma, die größtenteils mit Olivenhainen bedeckt sind.

Die Vegetation im oberen Bereich, an den Hängen und auf dem Gipfel des Cerro San Cristóbal, ist typisch für raues und steiles Gelände. Besonders auffällig sind die wiederaufgeforsteten Kiefern auf dem Gipfel und an den Hängen, neben Buschland und aromatischen Pflanzen. Der Rest des Landes ist mit Olivenhainen bedeckt, mit Ausnahme der Guadalbullón-Aue, wo auf fruchtbarem Boden Obstbäume, Getreide, Mais und Gemüse gedeihen.

Die Tierwelt ist geprägt von Niederwild wie Hasen, Kaninchen, Rebhühnern, Füchsen und zahlreichen Greifvögeln, die in den steilen Felsen des Hügels nisten. In der Nähe des Flussufers findet man die typische Vogelwelt der Auwälder.

Am besten erkundet man diese Gegend und ihre lebendige Natur auf einer der vielen Wanderwege, die sich durch das Gemeindegebiet schlängeln. Einer der bekanntesten Wege, der die schönsten Panoramablicke der Region bietet, ist der „San Cristóbal Hill Trail“.

Der Weg führt durch das Gebiet des Monte Prieto hinauf und hinunter in der Nähe des San Cristóbal-Felsens. Start- und Zielpunkt ist die Stadt La Guardia. Unterwegs liegt die beeindruckende Felshöhle Cueva Culebrera mit Spuren menschlicher Besiedlung aus der Jungsteinzeit. Auf dem flachen Gipfel des San Cristóbal-Hügels lässt sich ein angenehmer Spaziergang zwischen den Pinienbäumen genießen. Die Nord- und Südhänge bieten spektakuläre Ausblicke und dienen als natürliche Aussichtspunkte mit Blick auf die südlichen Berge und die Provinz Jaén.

Fiestas y Eventos

Die Einheimischen teilen die verschiedenen Feste in La Guardia in zwei Kategorien ein: die Hauptfeste (San Sebastián und Divina Pastora) und die übrigen Veranstaltungen und Feierlichkeiten. ... Festlichkeiten zu Ehren des Heiligen Sebastian.

  • Fest und Markt Unserer Lieben Frau von der Göttlichen Hirtin Es wird am 10. August gefeiert und hat seinen Ursprung in der Landwirtschaft und der Segnung der Ernte.
  • Fest und Markt unserer Schutzpatronin, Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz Diese Feierlichkeiten finden um den ersten Sonntag im Oktober statt und sind geprägt von einer der ältesten Traditionen: dem Lied der Morgenröte, kurz La Aurora. Es besteht aus einer Gruppe von Menschen, den „Auroros“, die, begleitet von Musikinstrumenten, im Morgengrauen singend durch die Straßen von La Guarda ziehen, um die Mitglieder der Bruderschaft zum Gebet zu rufen. Die Wallfahrt zu Ehren des Heiligen Sebastian findet am dritten Sonntag im Mai zu Ehren des Schutzpatrons statt – eine Tradition von über vier Jahrhunderten. Sie wird im Naturschutzgebiet und Erholungsgebiet „Allanadas del Santo“ gefeiert. Die Wallfahrt beginnt mit der Überführung des Heiligenbildes zu seiner Einsiedelei in diesem Gebiet. Morgens wird eine Messe gefeiert, und nachmittags wird das Bildnis des Heiligen in einer Prozession um die Einsiedelei getragen.
Gastronomía

Die Gastronomie von La Guardia besticht durch eine große Vielfalt an Aromen, Texturen und Zutaten, deren Geheimnis in den arabischen Einflüssen traditioneller Rezepte liegt. Es ist ein kulinarisches Mosaik, das im Laufe der Geschichte bis heute bereichert wurde.
Zu den typischsten Gerichten zählen:

  • Guiñapos: ist ein Eintopf aus Weizenfladenbrot, Venusmuscheln, Sardellen, Fleisch und verschiedenen Gemüsesorten.
  • Bacalao encebollado, ein typisches Gericht, das besonders in der Karwoche gegessen wird.
  • Gachas migas, das Brot wird mit Chorizo, Schinken, Paprika und anderen Zutaten zubereitet, die je nach Jahreszeit variieren.
  • Migas mit Granatapfel.

Sie stellen auch Süßigkeiten her, die typisch für diese Stadt sind:

  • Kürbisbrötchen,das typische Dessert von La Guardia. Es wird mit Kürbis, Paprika und Zucker zubereitet.
  • Gusanillo, eine typische Süßspeise aus der Guardeña-Konditoreitradition.
  • Süßer Brei, der am Allerheiligentag, dem 1. November, gegessen wird.
  • Weitere: frittierte Donuts und Pfirsichpunsch
Historia

Der Hügel von San Marcos, auf dem La Guardia liegt, ist eine strategisch wichtige Enklave und ein stummer Zeuge der verschiedenen Völker und Kulturen, die diesen Ort durchquert haben. Die dort gefundenen Überreste belegen dies von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart. Aus diesem Grund ist La Guardia als das „Tor der Kulturen“ bekannt.

Neben seiner wichtigen Rolle als Grenzstadt zwischen Kastilien und Granada zeichnet sich La Guardia vor allem durch die Lage einer alten und bedeutenden Siedlung aus, die jahrhundertelang an ihrem heutigen Standort existierte. La Guardia war um 1500 v. Chr. ein wichtiges iberisches Oppidum namens Mentesa Bastia.

Während der Römerzeit erlebte die Stadt ihre Blütezeit. Sie war als die Große Mentesa bekannt, eine wirtschaftlich, sozial und politisch starke Stadt. Mit bis zu 5.000 Einwohnern bewirtschaftete Mendes das Gold seiner Minen, dessen Vorkommen bis nach Rom reichten, und prägte sogar Münzen. Im 8. Jahrhundert wurde die Stadt durch die muslimische Invasion geplündert und niedergebrannt. In diesem Jahrhundert begann der Bau der Wehranlagen der Burg. 1244 eroberte Ferdinand III., der Heilige, die Stadt zurück, und sie wurde erneut zu einer wichtigen Verteidigungsbastion Kastiliens im Guadalbullón-Tal, bis zur Eroberung Granadas. Mit dem Fall Granadas und dem Verlust ihrer strategischen Bedeutung begann für Mendes eine friedliche Zeit und die Moderne. Die Familie Messia ließ sich im 16. Jahrhundert hier nieder, baute die Burg zu einem prunkvollen Wohnsitz um und nutzte den bestehenden Turm als Kirche, die der Heiligen Anna geweiht war. Darüber wurde der Glockenturm errichtet, der bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Pfarrkirche diente.

Ebenfalls im 19. Jahrhundert ließ sich die Familie Ochoa in der Gemeinde nieder und beschloss, neben dem Brunnen Pilar de los Messia ein Herrenhaus zu errichten.

Von Mentesas einstigem Glanz ist nur noch wenig erhalten, da die Haupteinnahmequelle ab dem 19. Jahrhundert die Landwirtschaft sowie Öl- und Getreidemühlen waren – eine Wirtschaftsweise, die in der Nachkriegszeit zu Abwanderungen führte.

Heutzutage hat die Nähe zur Hauptstadt zur Wiederbelebung der Gemeinde beigetragen.

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Jimena

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Descripción
Breve descripción

Jimena ist eine Stadt im Süden der Provinz, an den Nordhängen der Sierra Mágina, eingebettet in eine Landschaft, die sich mit Olivenhainen, Obstgärten und Gemüsegärten sowie Berggebieten abwechselt.

 

Die Gemeinde ist unter anderem für ihren Feigenanbau bekannt, insbesondere für ihre frühen Feigen (Brebas).

Das Gemeindegebiet lässt sich in zwei Bereiche unterteilen: Der südöstliche Teil mit seinem bergigen Terrain gehört zum Naturpark Sierra Mágina; der Rest besteht aus Ackerland, auf dem Olivenhaine vorherrschen.

Die Wirtschaft basiert auf dem Anbau und der Verarbeitung von Oliven, ergänzt durch den Feigenanbau zur Produktion von Feigen und frühen Feigen (Brebas).

Besonders hervorzuheben sind die Höhlenmalereien der Cueva de la Graja (Höhle von Graja) im schematischen levantinischen Stil. Erwähnenswert sind auch die Burg, die im späten Mittelalter erbaut und 1434 dem Calatrava-Orden übergeben wurde, sowie die gotische Pfarrkirche Santiago el Mayor, die 1960 wiederaufgebaut wurde.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 357 001
Sitio web
www.jimena.es
Fax
953 357 002
Correo electrónico
ayuntamientodejimena@gmail.com
Ubicación
Nombre
Jimena
Latitud
37.840910
Longitud
-3.476520
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.47652 37.84091)
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Información adicional
Curiosidades

Informationsstelle des Naturparks Sierra Mágina:

Burg Jimena. C/ Audiencia, 5
Montag bis Freitag, 9:00 bis 14:00 Uhr.
Samstag und Sonntag, 10:00 bis 14:00 Uhr.

Die Stadtverwaltung von Jimena hat ein modernes Tourismusportal erstellt, um die Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zu präsentieren.

https://jimenaturismo.grupofortalezas.com/

Diese Aktivität wird vom Provinzrat Jaén gefördert. Digitale Tools zur Tourismusförderung (Geschäftsjahr 2022)

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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Mágina
Entfernung zur Hauptstadt (km): 38
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 606
Fläche (km²): 48
Einwohnerzahl: 1.675
Bezeichnung: Jimenatos oder Jimenenses
Postleitzahl: 23530

Videos
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Cultura
  • Kirche Santiago el Mayor. Sie besitzt drei Schiffe, wobei das Mittelschiff das markanteste ist, und verdankt ihren Namen dem Tag, an dem Ferdinand III. 1234 Jimena von den Arabern eroberte. Der ursprüngliche Bau der Kirche ist gotisch, mit bedeutenden Elementen wie den Kapitellen mit Pflanzenmotiven, dem spitzbogigen Chorbogen, der den Blick auf die Hauptkapelle freigibt, und dem darüberliegenden Sterngewölbe. Ihr erstes Dach war im Mudéjar-Stil gehalten, und das erste Portal mit einem halbrunden Bogen, segmentierten Laibungen und breiten Keilsteinen mit einem Kragstein am Schlussstein sowie die Strebepfeiler und die rustizierten Traufen weisen Spuren der Renaissance auf, die einen Kontrast zum Gesims bilden. Die gotische Außenfassade der Apsis. Das heutige Dach, die drei Altarbilder in der Apsis, die Darstellung der Rosenkranzkönigin und der quadratische Turm stammen aus dem Wiederaufbau von 1960. Einsiedelei Unserer Lieben Frau der Heilmittel. Diese kleine Kirche besticht durch harmonische Architektur, einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes und eine Nische für die Schutzpatronin. Sie wurde 1910 erbaut. Burg. Ihr Bergfried, der als einziger Teil vollständig erhalten ist, zeugt von ihrer einstigen Bedeutung. Die mittelalterliche Bauweise dieser Burg, zusammen mit der von Bedmar, verstärkte die Grenzlinie. Sie trägt Wappen, die die Macht der Markgrafen von Camarasa, der Nachfolger der Familie Cobos, bezeugen. Karl I. übertrug die Burg, nachdem er sie dem Calatrava-Orden entzogen hatte. 1985 wurde sie zum Kulturgut erklärt. Höhle von Graja. Dies ist ein kleiner Felsüberhang mit Höhlenmalereien, in denen bis zu sieben Figurengruppen im schematischen Stil mit Rottönen entdeckt wurden. Es wird der Jungsteinzeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zugeschrieben.

 

Naturaleza

Jimena liegt im Zentrum der Provinz Jaén und umfasst eine Fläche von 48,04 km² bei einer durchschnittlichen Höhe von 774 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt befindet sich im Nordwesten der Sierra Mágina, deren südöstlicher Teil gebirgig ist und zum Naturpark Sierra Mágina gehört. Der Rest des Gebiets besteht aus Ackerland, vorwiegend Olivenhainen. Die Wirtschaft basiert auf dem Olivenanbau und der Olivenverarbeitung, ergänzt durch den Feigenanbau zur Produktion von Früh- und Vollkornfeigen. Um Ihnen eine Vorstellung vom Umfang der Frühfeigenproduktion zu geben: Im Jahr 2013 wurden rund 60.000 kg Frühfeigen geerntet. Von der Gesamtproduktion werden etwa 10 % in der Provinz Jaén vertrieben, 25 % erreichen Märkte in Andalusien und der Rest wird nach Barcelona, ​​Madrid und Valencia exportiert.

In unmittelbarer Umgebung befinden sich die folgenden Gipfel: Aznaitín (1794 m), Cuevas del Aire (1364 m) und Atalaya (760 m).

Die Vegetation ist geprägt von Steineichenhainen, Galleichenwäldern, Aleppo-Kiefern und Weiden. Der Olivenbaum ist zudem das Wahrzeichen der Gemeinde.

 

In der Gemeinde Jimena ist die Tierwelt sehr vielfältig und umfasst viele symbolträchtige Arten wie den Wiedehopf, den Ziegenmelker, den Habichtsadler, den Schlangenadler, die Haubenmeise, den Wanderfalken, die Felsenschwalbe, die Steppenweihe, den Steinadler, den Uhu, den Dachs, den Fuchs, das Wildschwein, die Ginsterkatze, den Damhirsch, den Rothirsch, die Leiterotter und die Viper…

Eine der besten Möglichkeiten, einen herrlichen Panoramablick auf die Gemeinde zu genießen, ist der Besuch eines der zahlreichen Aussichtspunkte in der Umgebung. Zu den beliebtesten gehören: ...

Fiestas y Eventos

Neben den traditionellen Weihnachts- und Osterfeierlichkeiten begeht die Gemeinde Jimena auch folgende Feiertage:

  • Das Luciafest findet am 13. Dezember statt. Am Vorabend werden Freudenfeuer entzündet, um die herum Popcorn und Wein gegessen werden, begleitet von Gesang und Tanz.
  • Markusfest findet am 25. März statt. Der Heilige wird, wie in vielen anderen Gemeinden der Sierra Mágina, verehrt, weil er die Stadt vor einer Heuschreckenplage bewahrt hat, die die Ernte zu vernichten drohte. Fronleichnam. Es gibt Hinweise darauf, dass während dieses Festes ein „Toro de Maroma“ (Stier am Strick) stattfand, der heute besser als „Toro Ensogado“ (Stier am Strick) bekannt ist und ein Vorläufer des heutigen „Toro de Fuego“ (Feuerstier) der Feierlichkeiten zum Schutzpatron ist. Kreuzweg, 3. Mai. Ein Fest mit einem religiösen Bestandteil, bestehend aus der Prozession zu den Feldern des Vaterunsers Jesus, der das Kreuz trägt. Und einem weltlichen Bestandteil, den „Onkeln von Ricia“. Dabei handelt es sich um Strohpuppen aus alten, mit Papier ausgestopften Kleidern mit Tontöpfen oder -pfannen als Köpfen. Diese in humorvollen Posen aufgestellten Puppen werden mit Schildern, die scherzhaft auf Ereignisse im Dorf anspielen, durch die Straßen gezogen. Sie werden schließlich geschlagen oder verbrannt. Fest zu Ehren Unserer Lieben Frau der Heilmittel. Es findet vom 7. bis 10. September statt. Am 7. September wird das Bildnis von seiner Einsiedelei nach Jimena gebracht, wo es bis zum 10. verbleibt. An diesem Tag wird es zurück in sein Heiligtum in Cánava am Fuße der Berge gebracht. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten werden mehrere „Feuerstiere“ freigelassen. Dabei handelt es sich um metallene Vorrichtungen, die auf den Rücken der Träger platziert werden und Funken, Leuchtraketen und kleine Knallkörper versprühen, was bei den Zuschauern für große Heiterkeit sorgt.
Gastronomía

Die frühen Feigen aus Jimena sind seit Langem berühmt und spielen nicht nur eine wichtige Rolle in der lokalen Wirtschaft, sondern sind auch Bestandteil einiger regionaler Gerichte.

Zu den traditionellsten Gerichten zählen:

  • „Weizen“ ist das bekannteste Gericht der Jimenanischen Küche. Es handelt sich um einen aufwendigen Eintopf, bei dem die Weizenkörner zunächst in einem Steinmörser zerstoßen und geschält werden. Nach dem Entfernen der Spelzen werden sie eingeweicht und am nächsten Tag mit gehackten Zwiebeln, einer roten Tomate, grünen Bohnen und etwas Kabeljau oder Sardellen gekocht.

     

  • „Borullos“ ist ein stärkehaltiges Gericht, das in der traditionellen Küche einiger Gegenden von Mágina weit verbreitet ist und dort „Talarines“ genannt wird. Es besteht aus einer Brühe, in der Gemüse und Hasenfleisch mit einem Teig aus geknetetem Mehl gekocht werden.
  • „Morococo“ ist ein Gericht, das nicht nur in den Küchen von Mágina, sondern auch in denen von La Loma zu finden ist. Es wird aus sehr stark pürierten, gekochten Kichererbsen zubereitet, denen Brühe, ein großzügiger Schuss Olivenöl und gebratene Paprika hinzugefügt werden. Das Ganze lässt man köcheln, bis ein Püree entsteht, manchmal mit Zugabe von gehackten Zwiebeln.
  • Weitere Gerichte: Pipirrana und Papajotes.

Bei den Gebäcksorten: Roscos (in der Pfanne gebraten), Alfajores (Feigenbrot), Brevas-Käse…
 

Historia

Jimena blickt auf ein reiches prähistorisches Erbe zurück, darunter eine Gruppe von Höhlenmalereien in der Höhle La Graja, die die Existenz von Hirtenvölkern belegen, die zwischen dem 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. die südlichen Berge bewohnten. Eine weitere Siedlung aus dieser Zeit ist Cerro Alcalá, ein wichtiger Bezugspunkt für die Vorgeschichte und Antike dieser Stadt. Während der iberischen Zeit wurde Cerro Alcalá zu einer der Oppida, die über Jahrhunderte bis in die Römerzeit besiedelt blieben.

 

Während der arabischen Zeit war das Gemeindegebiet von Jimena dicht mit kleinen ländlichen Siedlungen und Weilern besiedelt.

In diesem Gebiet gab es mehrere befestigte Zufluchtsorte, wie beispielsweise Fuente del Moro, Cerro Alcalá und San Estabín. Jimena (Xemena) könnte eine dieser Burgen oder ein befestigter Weiler nach der Eroberung Granadas gewesen sein.

Die Gemeinde Jimena wurde 1234 am Jakobstag von Ferdinand III. erobert und dem Gebiet des Rates von Baeza angegliedert. Nach mehreren Besitzerwechseln übertrug König Johann II. die Gemeinde 1434 dem Calatrava-Orden, der die Encomienda Torres, Canena, Jimena und das Gut Recena gründete. Im 16. Jahrhundert beteiligte sich Jimena, verbündet mit Baeza, am Aufstand der Comuneros in Kastilien unter Karl V. und diente den Rebellen sogar als versteckte Festung. Jahre später verkaufte Karl V. die Stadt an seinen Sekretär Francisco de los Cobos. Von da an blieb Jimena die Herrschaft von Francisco de los Cobos und später von dessen Nachkommen, den Markgrafen von Camarasa, bis zur Abschaffung der Feudalprivilegien im Jahr 1812.

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Jamilena

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Descripción
Breve descripción

Jamilena ist eine kleine Stadt in der Provinz Jaén, westlich der Hauptstadt gelegen, am Fuße der Gebirgszüge Sierra Sur und Sierra de la Grana, an den Hängen des Kalksteinmassivs von Jabalcuz, inmitten von Olivenhainen, die das Landschaftsbild prägen.

Die Hauptzufahrtsstraße zur Stadt ist die Landstraße JV-2211, die im Abschnitt Jaén-Martos an die Autobahn A-316 anschließt.

Das Gemeindegebiet ist mit 8,99 km² das kleinste der Provinz und teilt sich in zwei Hälften: eine gebirgige, als Weideland genutzte Hälfte und eine mit Olivenhainen bedeckte Hälfte. Der Olivenanbau ist der wichtigste Wirtschaftszweig in Jamilena. Das andere Hauptprodukt ist Knoblauch, der jedoch nicht in der Stadt selbst, sondern in anderen Teilen der Provinz oder im Rest des Landes angebaut wird. Die Konservierung, Verarbeitung, Verpackung und Vermarktung des Knoblauchs finden aber in Jamilena statt und stellen neben der Metall- und Bauindustrie einen der wichtigsten Erwerbszweige dar. Es gibt auch mehrere Bergbaubetriebe, allen voran den Zementsteinbruch.

Hinter dem Gebirgszug, auf dem die Stadt liegt und der als Peña oder Pecho de la Fuente bekannt ist, befinden sich der Cerro Miguelico und das Naturschutzgebiet des Bañizuela-Waldes.

Zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten zählt insbesondere die Pfarrkirche Unserer Lieben Frau von der Geburt aus dem 16. Jahrhundert.

Sie wurde 1994 zum historischen Denkmal erklärt.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 566 001
Sitio web
www.jamilena.es
Correo electrónico
jamilena@dipujaen.es
Ubicación
Nombre
Jamilena
Latitud
37.746704
Longitud
-3.912450
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Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.91245 37.746704)
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Sur und Campiña de Jaén

Entfernung zur Hauptstadt (km): 16

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 765

Ausdehnung (km²): 8,99 km

Einwohnerzahl: 3.293

Gentilicio: Jamilenuos oder Jamilenudos

Postleitzahl: 23658

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Cultura
  • Die Pfarrkirche Unserer Lieben Frau von der Geburt wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf ausdrücklichen Wunsch von Kaiser Karl V. erbaut. Die ersten Pläne und Bauarbeiten wurden von dem angesehenen, in Italien ausgebildeten Architekten Francisco del Castillo „El Mozo“ ausgeführt. Sie wurde an der Stelle der ehemaligen Einsiedelei Unserer Lieben Frau vom Stern errichtet. Sie hat ein einziges Kirchenschiff mit rechteckigem Grundriss und einer kastenförmigen Struktur, die mit falschen Tonnengewölben und Holz verkleidet ist. Sie verfügt über immerwährende Nischenkapellen, in denen mehrere Altäre untergebracht sind. Ihr Äußeres strahlt trotz seiner schlichten Konstruktion eine bewundernswerte Würde und Einzigartigkeit aus. Der Haupteingang erhebt sich über einer kleinen Treppe und wird durch den Glockenturm im ersten Stockwerk betont. Der Entwurf ist traditionell: ein Halbkreisbogen mit Kämpfern, eingefasst von korinthischen Säulen. Gekrönt wird er von einem dreieckigen Giebel mit vorspringenden, von Kragsteinen getragenen Elementen. Das markanteste Merkmal ist das manieristische Bucranium im zweiten Turmgeschoss, eine Art ornamentale Maske mit Girlanden, inspiriert von den Zeichnungen des italienischen Architekten Serlio. Im dritten Geschoss befinden sich die Glocken, und der Turm schließt mit einer Turmspitze ab.
  • Die Einsiedelei San Francisco liegt in Richtung der Berge. Es handelt sich um eine zeitgenössische Einsiedelei, erbaut um 1920, ein stilistisch historisierender Tempel, der sich durch den Kontrast zwischen dem roten Backstein des Eingangs und dem Weiß der Fassade auszeichnet.
Naturaleza

Jamilena ist mit einer Fläche von nur 8,99 km² die kleinste Stadt der Provinz Jaén. Eingebettet in die Sierra de la Grana mit einer maximalen Höhe von 1240 m, lässt sie sich über zahlreiche Wanderwege erkunden. Sie liegt 16 km von der Hauptstadt Jaén entfernt auf einer Höhe von 765 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet gliedert sich in zwei deutlich unterschiedliche Hälften: das bergige Weideland und die Olivenhaine.

Die Vegetation hat sich im Laufe der Geschichte stark verändert: Heute wird der Großteil des Gebiets für den Trockenanbau von Oliven genutzt. Ursprünglich bestand die Vegetation aus Steineichenhainen, Buschland und Bergweiden in den höheren Lagen. Daher kann man sagen, dass die ursprüngliche Vegetation praktisch nicht mehr vorhanden ist. Es gibt in dieser Gegend keine Flüsse und so gut wie keine Feuchtgebiete.

Die Flora der Region wird vom Olivenbaum dominiert, der einen Großteil der Gemeindefläche bedeckt. In den Bergregionen findet sich zudem einheimische mediterrane Waldvegetation mit Arten wie Steineiche, Kermeseiche, Weißer Zistrose, Terebinthe, Gall-Eiche und zahlreichen aromatischen Pflanzen wie Lavendel, Rosmarin und Thymian.

Die Fauna besteht überwiegend aus kleinen bis mittelgroßen Tieren. Die große Wirbeltierfauna, die einst in Wäldern und Buschland beheimatet war, ist aufgrund der landwirtschaftlichen Umwandlung und der Verfolgung vieler Arten stark zurückgegangen. Große iberische Säugetiere wie Bär, Wolf und Luchs sind vom Aussterben bedroht. Andere Arten von hohem Naturwert, wie Steinadler und Uhu, weisen noch einige wenige Brutpaare auf. Das Gebiet bietet einigen Säugetierarten, wie Dachs, Feldmaus und Wildschwein, Schutz.

Neben Wirbellosen sind vor allem insektenfressende Vögel aufgrund ihrer ökologischen Bedeutung von Interesse. Vögel wie Amsel, Drossel, Rotkehlchen, Grasmücke, Girlitz und Stieglitz spielen eine wichtige Rolle bei der Schädlingsbekämpfung in Olivenhainen.

Für Naturliebhaber bietet Jamilena eine Vielzahl interessanter Naturgebiete zum Wandern, beispielsweise die Route „La Cueva Palomera und Pecho de la Fuente“. Diese Route führt zum Gipfel des Peña de la Fuente und zur Cueva de la Palomera, einem touristischen Highlight. Der kürzlich renovierte Wanderweg ist etwa 2 Kilometer lang (einfache Strecke), mittelschwer und die Gehzeit beträgt ca. 1 Stunde und 30 Minuten. Entlang des Weges verläuft ein Steineichen-Kiefernwald, und vom höchsten Punkt aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick.

Eine weitere Möglichkeit für Naturliebhaber bietet sich ein Besuch des Naturschutzgebiets Bañizuela an, das unvergleichliche Ausblicke auf die Landschaft der Campiña und die umliegenden Gebirgsketten bietet.

Fiestas y Eventos

Der Festzyklus von Jamilena ist tief in der bäuerlichen Volkskultur verwurzelt. Zahlreiche Bezüge zum Landleben und seinen landwirtschaftlichen Praktiken finden sich in den Traditionen und Legenden. Zu den Höhepunkten dieses Festzyklus gehören:

  • Der heilige Antonius wird am 17. Januar gefeiert. Die Feierlichkeiten beginnen mit dem Entzünden von Freudenfeuern zu seinen Ehren. Manche behaupten, der Brauch des Antonius-Schweins, eines Schweins, das von allen Einwohnern aufgezogen und an seinem Festtag verlost wird, wobei der Erlös der Bruderschaft oder der Pfarrei zugutekommt, habe seinen Ursprung in Jamilena. Das Schwein des heiligen Antonius, das von allen Einwohnern aufgezogen und an seinem Festtag verlost wird, wobei der Erlös der Bruderschaft oder der Pfarrei zugutekommt, soll seinen Ursprung in Jamilena haben.
  • Der heilige Isidor wird am 15. Mai gefeiert und ist der Schutzpatron der Landwirte. Die Feierlichkeiten beginnen am 13. Mai, wenn der Heilige von seiner Einsiedelei zur Kirche Unserer Lieben Frau von der Geburt Christi gebracht wird. Am folgenden Tag wird er in einem Wagen zurück zu seiner Einsiedelei gefahren, und die festliche Stimmung hält die ganze Nacht bis zum 15. Mai an. Dann wird er in einer Prozession durch die Felder getragen, um sie zu segnen.

    Der heilige Isidor wird am 15. Mai gefeiert und ist der Schutzpatron der Landwirte. Die Feierlichkeiten beginnen am 13. Mai, wenn der Heilige von seiner Einsiedelei zur Kirche Unserer Lieben Frau von der Geburt Christi gebracht wird. Am folgenden Tag wird er in einem Wagen zurück zu seiner Einsiedelei gebracht, und die festliche Stimmung hält die ganze Nacht bis zum 15. Mai an. Dann wird er in einer Prozession durch die Felder getragen, um sie zu segnen.

    Der heilige Isidor wird am 15. Mai gefeiert und ist der Schutzpatron der Landwirte. San Isidro San Isidro Am 14. September feiern die Einwohner von Jamilena das Fest ihres Schutzpatrons, des Heiligen Vaters Jesus von Nazareth. Dessen Verehrung geht auf das 17. Jahrhundert zurück, als sich ein erstaunliches Ereignis zutrug, das die Verehrung des Schutzpatrons begründete. Ein Bauer aus der Gegend soll ein Gemälde mit dem Bildnis Jesu von Nazareth erworben und mit nach Hause genommen haben. Aufgrund der Wunder, die es vollbrachte – es soll sogar Blut geschwitzt haben –, wurde es in die Pfarrkirche gebracht. Noch heute, am 14. September, hält die Prozession, begleitet von Einheimischen mit Kerzen, vor dem Haus inne, in dem das Gemälde einst hing. Während der fünftägigen Feierlichkeiten organisiert das Rathaus Sportwettkämpfe, musikalische Darbietungen und traditionelle Abendtänze.

  • Augustfest und Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Maria. Die Feierlichkeiten zu Ehren der Stadtpatronin finden am 14. und 15. August im sogenannten Neuen Viertel statt. An diesen Tagen werden musikalische Darbietungen, Tänze und Sportwettkämpfe geboten. Das religiöse Fest ist am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, mit einer Prozession des Bildes der Schutzpatronin durch die Straßen der Stadt.
  • Internationaler Musikkurs und Festival „Stadt Jamilena“: Über 200 Schüler nehmen an 22 Kursen teil. 16 davon behandeln verschiedene Musikinstrumente, 6 weitere ergänzende Techniken wie eine Einführung in Jazz oder Internetrecherche für Musiker. Im Rahmen des Festivals findet der traditionelle Internationale Hornwettbewerb „Miguel Ángel Colmenero“ statt. Er wird im August ausgetragen. Fronleichnam: Die Einwohner von Jamilena schmücken die Straßen entlang der Prozessionsroute zum Allerheiligsten. ... Internationaler Musikkurs und Festival „Stadt Jamilena“: Über 200 Schüler nehmen an 22 Kursen teil. 16 Kurse behandeln verschiedene Musikinstrumente, 6 weitere Kurse vermitteln ergänzende Techniken, beispielsweise eine Einführung in Jazz oder Internetrecherche für Musiker. Im Rahmen des Festivals findet der traditionelle Internationale Hornwettbewerb „Miguel Ángel Colmenero“ statt.
Gastronomía

Wie der Festtagszyklus ist auch die Gastronomie eng mit dem festlichen und religiösen Zyklus verbunden. Zu den traditionellsten Gerichten gehören:

  • Reiseintopf mit Kaninchen. Ein Festtagsgericht, das im September zu Ehren der Schutzheiligen Unserer Lieben Frau von der Geburt und Unserer Lieben Frau von Nazareth serviert wird.
  • „Relleno“ wird aus einem Schweinemagen zubereitet, der zusammen mit dem Schinken gesalzen und nach dem Reinigen mit gehacktem Schinken und Chorizo ​​gefüllt wird. Ein köstliches Gericht, das nach Brühe und Kichererbsen als dritter Gang auf dem Tagesmenü serviert wird. Es ist ein traditionelles Gericht, das während des Karnevals gegessen wird.
  • „Albondigón“ ist dasselbe Gericht wie Relleno, wird aber nicht in den Schweinemagen gefüllt. Stattdessen wird es wie eine einfache Fleischbällchen zubereitet, nur größer.
  • „Kabeljau-Kartoffel-Eintopf“ wird während der Fastenzeit gegessen und ist der gleiche Fleischeintopf, nur mit Kabeljau anstelle von Rindfleisch.

Es wird am Karfreitag und an den anderen Tagen der Fastenzeit gegessen.

  • „Öl und Essig“ oder „püriert“ ist eine besondere Pipirrana, zubereitet mit pürierten Tomaten, Paprika, Orangenspalten, Semmelbröseln, Knoblauch, Salz, Olivenöl, Essig, Thunfisch, hartgekochten Eiern und manchmal Saubohnen. Die Orangen in diesem Gericht erinnern an den „Remojón“ (einen Salat) maurischen Ursprungs. „Pan Castigao“ (eine Art Brotsuppe) bezeichnet die traditionellen Knoblauchsuppen, die früher zum Aufwärmen an Wintertagen gegessen wurden. Vielleicht heißt es so, weil es aus altem, übriggebliebenem Brot zubereitet wurde, was dem sehr würzigen Knoblauch der Region seine typische Konsistenz verleiht.

In der Konditorei:

  • Roscos: Ein Teig wird aus Mehl, Ei, Milch und Zimt hergestellt und anschließend in einer Pfanne gebacken.
  • Hornazo: Ein charakteristisches süßes Brot mit einem hartgekochten Ei in der Mitte.
Historia

Aufgrund der archäologischen Funde in der Gegend von La Dehesa sowie in El Calvario (Nekropole, Gräber, Pfeilspitzen usw.) befand sich hier eine Siedlung, die entweder der Eisenzeit vorausging oder später, aber nicht iberisch war.

Die Geschichte berichtet, dass der lusitanische Anführer Viriathus in den Bergen von Jamilena gegen den Konsul Servilianus kämpfte und eine schwere Niederlage erlitt.

Die Siedlungen, die bereits bei der Ankunft der Muslime existierten, wurden weiterhin bewohnt und entwickelten sich zu Weilern, die die zahlreichen Quellen der Gegend nutzten.

 

 

Das markanteste Überbleibsel der muslimischen Besatzung von Jamilena ist heute die im 13. Jahrhundert erbaute und heute verschwundene Burg.

 

Die Burg erfüllte einen doppelten Zweck: Zum einen bot sie der Landbevölkerung im Falle eines Angriffs Zuflucht und Schutz; zum anderen kontrollierte und überwachte sie die Straße zwischen Martos und Jaén. Die Burg ging in den Besitz des Calatrava-Ordens über, nachdem König Ferdinand III., der Heilige, Martos und sein Gebiet an den Orden abgetreten hatte.

 

1525 beabsichtigte Kaiser Karl V., aus den Steinen der abgerissenen Burg ein Kloster für Nonnen zu errichten. Später wurde es zur Pfarrkirche Unserer Lieben Frau von der Geburt Christi.

 

 

Während der gesamten Neuzeit war das Leben in der Stadt, abgesehen von ihrer Mitgliedschaft im Calatrava-Orden und dem langsamen und mühsamen Bau der Kirche, von einer Subsistenzwirtschaft und Hungersnöten geprägt.

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Wirtschaft einen Aufschwung durch die Wiederinanspruchnahme von Ackerland und die allmähliche Anpflanzung von Olivenhainen. Dieser wirtschaftliche Aufschwung ging mit einem parallelen Bevölkerungswachstum und einer Konsolidierung der Bevölkerung einher, die 1940 insgesamt 4.030 Einwohner zählte.

Die Nachkriegszeit, Missernten und die harte Arbeit in der Landwirtschaft veranlassten viele Menschen, das Land zu verlassen und in Industriestädte in Spanien sowie in andere Länder zu ziehen. Die Auswanderung forderte ihren Tribut von der Bevölkerung der Region. Die Einwohnerzahl von Jamilena betrug im Jahr 2019 3.300.

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