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Villacarrillo

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Descripción
Breve descripción

Diese Gemeinde liegt im östlichen Teil von La Loma und Cuatro Villas, im Nordosten der Provinz, auf einer Höhe von 794 Metern. Sie weist zwei klar abgegrenzte orografische Gebiete auf: das Campiña-Gebiet mit seinen sanften Hügeln, die von einem wahren „Olivenmeer“ bedeckt sind, und das Sierra de las Villas-Gebiet, dessen Landschaft von Nadelbäumen, Buschland und niedriger Vegetation geprägt ist.

Mehrere Flüsse bewässern das Gebiet: der Guadalimar, der eine natürliche Grenze zur Region El Condado bildet; Der Guadalquivir trennt die Campiña von den Bergen und fließt mit seinen beiden Nebenflüssen, dem Aguascebas Grande und dem Aguacebas Chico, durch die Region. Die Gemeinde Villacarrillo umfasst die Ortschaften Villacarrillo, Cabeza de Mogón, La Caleruela sowie die Ortsgruppe Mogón und Arroturas. Die Wirtschaft basiert fast ausschließlich auf dem Olivenanbau; Villacarrillo ist derzeit der weltweit größte Olivenölproduzent. Das historische und künstlerische Erbe der Stadt ist umfangreich und vielfältig. Zu den bemerkenswertesten Bauwerken zählen die Mariä-Himmelfahrts-Kirche, die Kirche der Heiligen Isabella von den Engeln, das Rathaus, das Haus der Inquisition, Luftschutzbunker sowie zahlreiche Paläste und Herrenhäuser aus verschiedenen Epochen von großem künstlerischem Wert.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 440 000
Sitio web
www.villacarrillo.es
Fax
953 440 000
Ubicación
Nombre
Villacarrillo
Latitud
38.117650
Longitud
-3.079750
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.07975 38.11765)
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Curiosidades

Paseo Santo-Cristo

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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura und Las Villas

Entfernung zur Hauptstadt (km): 84,3

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 785

Fläche (km²): 239,37

Bevölkerung: 10.726

Demonym: Villacarrillenses

Postleitzahl: 23300

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Cultura

Diese Gemeinde liegt im östlichen Teil von La Loma und Cuatro Villas, im Nordosten der Provinz, auf einer Höhe von 794 Metern. Sie weist zwei klar abgegrenzte orografische Gebiete auf: das Campiña-Gebiet mit seinen sanften Hügeln, die von einem wahren „Olivenmeer“ bedeckt sind, und das Sierra de las Villas-Gebiet, dessen Landschaft von Nadelbäumen, Buschland und niedriger Vegetation geprägt ist.

Mehrere Flüsse bewässern das Gebiet: der Guadalimar, der eine natürliche Grenze zur Region El Condado bildet; Der Guadalquivir trennt die Campiña von den Bergen und fließt mit seinen beiden Nebenflüssen, dem Aguascebas Grande und dem Aguacebas Chico, durch die Region. Die Gemeinde Villacarrillo umfasst die Ortschaften Villacarrillo, Cabeza de Mogón, La Caleruela sowie die Ortsgruppe Mogón und Arroturas. Die Wirtschaft basiert fast ausschließlich auf dem Olivenanbau; Villacarrillo ist derzeit der weltweit größte Olivenölproduzent. Das historische und künstlerische Erbe der Stadt ist umfangreich und vielfältig. Zu den bemerkenswertesten Bauwerken zählen die Mariä-Himmelfahrts-Kirche, die Kirche der Heiligen Isabella von den Engeln, das Rathaus, das Haus der Inquisition, Luftschutzbunker sowie zahlreiche Paläste und Herrenhäuser aus verschiedenen Epochen von großem künstlerischem Wert.

Naturaleza

Villacarrillo mit seinem weitläufigen Gemeindegebiet weist zwei klar abgegrenzte orografische Zonen auf:

- La Campiña, die sich über den östlichsten Teil der Region La Loma erstreckt und den größten Teil des Gemeindegebiets einnimmt. Die Topografie dieser Zone besteht aus sanft abfallenden Hügeln, die fast vollständig mit Olivenhainen bedeckt sind. Die Fauna der Olivenhaine umfasst Kleinwildarten wie Hasen, Kaninchen, Rebhühner, Ringeltauben, Dachse usw. Erwähnenswert ist auch die Vogelwelt der Olivenhaine, sowohl die Vögel, die hier Schutz finden, als auch jene, die sich auf ihren Zugreisen hier ernähren. Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung insektenfressender Vögel für die Schädlingsbekämpfung in den Olivenhainen; sie fungieren als natürliche Schädlingsbekämpfer.

 

- Das Gebiet der Sierra de las Cuatro Villas ist Teil des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Zu den markantesten Merkmalen der Landschaft zählen der reiche Wasservorrat und die üppige Vegetation. Vier Flüsse durchqueren das Gebiet: der Guadalimar, der die natürliche Grenze zur Region El Condado bildet; der Guadalimar, der die Grenze zwischen La Campiña und der Sierra darstellt; sowie die Flüsse Aguascebas Grande und Aguascebas Chico, deren Wasser in den Guadalquivir münden. Diese Gewässer haben eine zerklüftete Landschaft mit steilen Klippen, tiefen Tälern, Schluchten und Felsen geschaffen. Das Wasser löst den Kalkstein auf, formt so die Landschaft und lässt Karstformationen wie Höhlen, Becken und Felsblöcke entstehen. Die Vegetation in diesem Gebiet wird von großen Korsischen und Schwarzkiefern, Eschen, Ahorn, Buchsbaum, Erdbeerbäumen und Eiben dominiert, von denen einige Tausende von Jahren alt sind. Es ist ein idealer Lebensraum für Großwildarten wie Wildschweine, Rotwild und Damhirsche. Steinadler, Habichtsadler, Mönchsgeier und Gänsegeier sind häufig auf den Klippen zu sehen oder kreisen am Himmel. Wanderungen in diesem Gebiet bieten die Möglichkeit, wahrhaft wundervolle Panoramablicke zu genießen. Man kann das Guadalquivir-Tal, den Berg El Yelmo, die Dörfer von La Loma und sogar die Sierra Nevada sehen.

Aussichtspunkt: Straße A-316, Abschnitt Torreperogil-Villacarrillo-Villanueva del Arzobispo. Dies ist nur ein Beispiel für die weitläufigen Olivenhaine, die man auf einer Reise durch die Provinz Jaén bewundern kann. Dieser Straßenabschnitt verläuft fast senkrecht zwischen den Tälern des Guadalimar und des Guadalquivir. Von hier aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf Tausende Hektar Olivenhaine, eingerahmt von der Sierra Morena auf der einen und der Sierra de Segura und der Sierra de Las Villas auf der anderen Seite.

 

In der Gegend um Villacarrillo gibt es viele Orte, an denen man die üppige Natur genießen kann. Wir möchten drei davon hervorheben: den Osera-Wanderweg, den Chorrogil-Wasserfall und den Aguascebas-Stausee. In Mogón liegt Fresnedilla, ein wunderschönes, von Bäumen umgebenes Naturschutzgebiet. Dort befindet sich das Astronomische Zentrum La Fresnedilla, das Besuchern verschiedene Techniken und Methoden der astronomischen Beobachtung näherbringt.

Fiestas y Eventos

- Karwoche. Diese tief verwurzelte Tradition in Villacarrillo reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück und zeichnet sich durch die Feierlichkeit ihrer Prozessionen, die Passionslieder und Saetas (traditionelle religiöse Lieder), die Hingabe der Mitglieder der Bruderschaften und aller Teilnehmer aus. Prozessionen finden täglich vom Karfreitag bis zum Ostersonntag statt. Die Blas- und Trommelgruppen, die die Bruderschaften begleiten, stammen aus Villacarrillo. Am Karfreitag werden die traditionellen Passionslieder aufgeführt. All dies macht dieses Fest einzigartig.

- Heiliger Isidor. Am 15. Mai wird das Bild des Heiligen Isidor in einer Prozession, begleitet von Reitern in Tracht und prächtig geschmückten Wagen, von der Kirche Mariä Himmelfahrt zur Einsiedelei am Camino del Mastizal getragen. Dort wird die Eucharistie zu Ehren des Schutzpatrons der Bauern gefeiert und die Felder werden gesegnet. Nach den Gottesdiensten verbringen die Teilnehmer einen Tag in Gemeinschaft und genießen ein gemeinsames Essen in der Umgebung der Einsiedelei. – Fronleichnam. Dies ist das wichtigste und traditionsreichste Fest in Villacarrillo. Es wird seit etwa 650 Jahren gefeiert und findet seit dem 19. Jahrhundert aufgrund einer päpstlichen Bulle (Leo XIII.) am Nachmittag statt. Die Straßen entlang der Prozessionsroute sind mit Blumentöpfen und Ginstersträuchern geschmückt, der Boden mit Teppichen aus farbigem Sägemehl und Blütenblättern bedeckt – wahre Kunstwerke – und mit Markisen und Bannern überdacht. Die gotische Silbermonstranz, in der seit dem 17. Jahrhundert der Leib Christi getragen wird, ist ein Höhepunkt. Die Prozession startet an der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die Menschenmengen während der Feierlichkeiten und die Zuschauer auf den Balkonen sind enorm. Der Nationale Poesiepreis „Fronleichnam“ von Villacarrillo, der seit 1975 verliehen wird, ist ein prestigeträchtiges Ereignis. - Jahrmärkte und Feste. Ihre Ursprünge reichen zurück bis zu den Handels- und Viehmärkten des Mittelalters. Ferdinand VII. verlieh ihnen offiziellen Status. Die Feierlichkeiten finden vom 9. bis 14. September zu Ehren der Schutzheiligen, des Heiligen Christus vom Wahren Kreuz und Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, statt. An den ersten Tagen wird traditionell der Stierlauf aus dem 18. Jahrhundert veranstaltet, der sich großer Beliebtheit erfreut. Die Stierkampfarena, in der seit 1955 führende Stierkämpfer antreten, genießt hohes Ansehen. Zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen, Konzerte und Open-Air-Tänze werden vom Rathaus organisiert. - Schutzheilige. Zu Ehren ihrer Schutzheiligen wird neben den Feierlichkeiten im September die Ankunft des Christus vom Wahren Kreuz in Villacarrillo am 3. Mai und am 7. Oktober, dem Festtag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, gesondert gefeiert. - Bowling in den Bergen. Das Bergbowling ist eine Ausdrucksform, ein traditionelles Spiel oder eine Sportart, die von den Bewohnern der Bergkette, die den heutigen Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas bildet, als Teil ihrer Identität gelebt und verinnerlicht wurde. Villacarrillo ist die Gemeinde mit den meisten Teilnehmern und verfügt derzeit über sieben aktive Bowlingbahnen.

Gastronomía

- Calandrajos.Diese werden aus Wasser, Mehl und Salz für die Waffeln zubereitet. Ein Sofrito aus Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, grüner Paprika, etwas Chili und Kaninchen, Hase oder Rebhuhn wird in einer Pfanne angebraten. Sobald das Fleisch gar ist, werden die Waffeln hinzugefügt und die Mischung köcheln gelassen. Sie werden in derselben Pfanne serviert.

- Migas.Dieses Gericht wurde früher zur Verwertung von altem Brot verwendet. Knoblauchzehen werden in einer Pfanne angebraten, und Brot wird hinzugefügt, bis es geröstet ist. Migas werden üblicherweise mit gebratenen Paprika, Schweinekrusten, Sardinen, Weintrauben und Melone serviert.

 

- Ajo Harina.Ein Sofrito wird aus Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln und Auberginen zubereitet. Getrocknete rote Paprika werden in einer Pfanne geröstet. Nach dem Anrösten die Kartoffeln mit Kreuzkümmel und Salz im Mörser zerstoßen. Anschließend Wasser und zum Schluss Mehl zum Andicken hinzufügen.

- Ajillo de Papas (Kartoffel-Knoblauch-Sauce). Dies ist ein Kartoffelpüree mit Knoblauch und einem Sofrito aus Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Pfeffer und Kreuzkümmel. Alles zusammen anbraten und warm oder kalt servieren.

- Pipirrana und Mojete, letzteres mit zerdrückten Kichererbsen und Kabeljaustreifen. Weitere: Gachamiga, Ajo de Morcilla (Blutwurst mit Knoblauch), Picadillo, Morcilla Blanca (Weiße Blutwurst) und Papajotes (eine Art Krapfen).

- Weitere: Gachamiga, Ajo de Morcilla, Picadillo, Morcilla Blanca und Papajotes.

In der Kategorie Gebäck:

- Süße Gachas. Hergestellt aus geröstetem Mehl, Brot, Milch, Zimt, Zucker, Olivenöl und Anis. Sie sind typisch für Allerheiligen.

 

- Hornazo. Hergestellt aus einem in Öl gebackenen Brot mit einem hartgekochten Ei in der Mitte. Es wird in der Karwoche gegessen.

 

- Borrachuelos. Hergestellt aus Öl, Wein, Mehl, etwas Anis und Zucker.

 

- Sobaos. Ein großer, ringförmiger Kuchen, der mit Zucker gebacken wird. Ebenfalls typisch für die Karwoche.

- Frittierte Krapfen, Pestiños, Schmalzkuchen und Shortbread, alles handgemacht.

Historia

Obwohl uns archäologische Forschungen fehlen, die das Alter der menschlichen Besiedlung in diesem Gebiet genau bestimmen können, erlauben die Qualität und Quantität der in der Umgebung gefundenen Überreste, seine Ursprünge bis in die Jungsteinzeit zurückzuverfolgen. Zu diesen Funden zählen zahlreiche Steinwerkzeuge wie jungsteinzeitliche Äxte, Grabstelen aus verschiedenen Epochen, der Schatz von Mogón (heute im Nationalen Archäologischen Museum), die vergoldete Bronzestatue des Gottes Merkur, die phönizische geflügelte Sphinx und das römische Mosaik von Teatino. Auch iberische und römische Siedlungen spielten eine bedeutende Rolle. Villacarrillo entstand in der muslimischen Ära als Festung zur Verteidigung von Iznatoraf. Nach der Eroberung durch Ferdinand III., den Heiligen, im Jahr 1226 begann seine Entwicklung. Ursprünglich war es als Dorf Mingo Priego bekannt, das der König dem Adelantamiento von Cazorla übertrug.

 

 

Das Wachstum und die Bedeutung der Stadt nahmen zu, bis der Erzbischof von Toledo, Alfonso Carrillo, ihr 1449 den Status einer eigenständigen Stadt verlieh und ihr Namen und Wappen gab. Dieser Status wurde später von König Johann II. von Kastilien und schließlich 1498 von den Katholischen Königen bestätigt.

 

Die fruchtbaren Getreidefelder ermöglichten ein rasches und anhaltendes Wachstum in den folgenden Jahrhunderten. Die Bevölkerung festigte sich und wuchs, wodurch ein regelmäßig angelegter Stadtkern mit großen, uralten Häusern entstand. Im 19. und 20. Jahrhundert erlebte die Stadt einen bedeutenden Aufschwung, der sich in den modernistischen Gebäuden widerspiegelt, die das Straßenbild prägen. Mit königlichem Dekret vom 8. März 1877 verlieh Alfons XII. ihr den Titel einer Stadt.

 

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Úbeda

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Descripción
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Diese bedeutende Stadt, hoch oben auf den gleichnamigen Hügeln gelegen, befindet sich im Herzen der Provinz Jaén und ist die Hauptstadt der Region La Loma.

Umgeben von einer Landschaft von außergewöhnlicher Naturschönheit, in der sich Getreideanbauflächen mit sanften, mit Olivenhainen bedeckten Hängen abwechseln, scheint sie das Wesen der Provinz Jaén zu verkörpern.

Innerhalb ihrer vielfältigen Wirtschaft ragt das Kunsthandwerk heraus. Zahlreiche Werkstätten fertigen Töpferwaren und Keramik, Schmiedearbeiten, Schnitzereien, Glasmalereien, Wandteppiche, Webereien aus Espartogras, Steinmetzarbeiten und vieles mehr.

 

 

Beim Schlendern durch die prachtvollen Straßen und Bewundern der Denkmäler, Kirchen, Paläste und Herrenhäuser werden wir unwillkürlich in die Zeit der historischen Pracht der Stadt zurückversetzt.

 

Úbeda ist als „Stadt der andalusischen Renaissance“ bekannt, sowohl aufgrund der Anzahl als auch der Qualität der Denkmäler aus dieser Kunstepoche.

Zusammen mit Baeza wurde sie am 3. Juli 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 779 204
Sitio web
www.turismodeubeda.com
Correo electrónico
promocion@ubeda.es
Ubicación
Nombre
Úbeda
Latitud
38.012640
Longitud
-3.371590
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.37159 38.01264)
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Curiosidades

Tourismusbüro Úbeda
Plaza Andalucía, 5, 23400 Úbeda, Jaén
http://turismodeubeda.com/index.php/es/

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Datos de interés

Touristenregion: Úbeda/Baeza
Entfernung zur Hauptstadt (km): 56
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 757
Fläche (km²): 404
Einwohnerzahl: 34.345
Bezeichnung: Einwohner von Úbeda
Postleitzahl: 23400

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Cultura

Úbeda besticht durch sein wunderschönes monumentales und kulturelles Erbe und ist daher ein wichtiges Reiseziel für alle, die sich für Renaissance-Architektur interessieren. Zu den Höhepunkten des Erbes zählen die hervorragend erhaltenen Gebäude, die noch immer Details aus jener Zeit aufweisen, wie beispielsweise genietete Holztüren, eiserne Türklopfer, Laternen und schmiedeeiserne Gitter. Es gibt so viele Denkmäler, Kirchen, Paläste und Herrenhäuser, dass es unmöglich wäre, sie alle hier aufzuzählen. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Úbeda gehören: Historisches Zentrum: Vázquez-de-Molina-Platz Heilige Grabkapelle von El Salvador del Mundo Basilika Santa María de los Reales Alcázares Basilika Santa María de los Reales Alcázares

  • Palast Vázquez de Molina oder Palast der Ketten. Er beherbergt heute das Rathaus und das Andrés-de-Vandelvira-Interpretationszentrum.
  • Palast Dean Ortega Aktueller nationaler Tourismus-Parador
  • Krankenhaus der Ehrenwerten Alten Männer von El Salvador
  • Palast des Marquis von Mancera
  • Palast Vela de los Cobos
  • St.-Peter-Kirche
  • St. Pauls Kirche. Befindet sich auf der Plaza 1º de Mayo.

Alcázar-Viertel, San Lorenzo und Santo Domingo:

  • Haus der Türme
  • Palast Medinilla
  • Kirche San Lorenzo
  • Kirche Santo Domingo

Stadtteil San Isidoro:

  • Krankenhaus Santiago
  • Palast des Marquis de la Rambla
  • Kirche St. Isidore Kirche und Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit Stadtteile San Pablo und San Nicolás: Kirche San Nicolás de Bari Kloster der Unbefleckten Empfängnis. Es beherbergt ein Museum. Casa de la Tercia – Olivenhain und Ölinformationszentrum Stadtteile San Millán und Santo Tomás: Stadtteile Valencia. Zahlreiche Kunsthandwerksbetriebe laden zum Besuch ein.
  • Kirche San Millán
  • Palast Francisco de los Cobos

Route von San Juan de la Cruz:

  • Kloster San Miguel und Oratorium San Juan de la Cruz

Neben diesen Sehenswürdigkeiten empfehlen wir Ihnen, die Stadtmauer zu besichtigen und den atemberaubenden Panoramablick zu genießen. Ansichten können von ihnen abgerufen werden.

Naturaleza

Úbeda ist das Zentrum der Region La Loma. Die Stadt liegt auf Hügeln in 750 Metern Höhe und ist von den Tälern der Flüsse Guadalquivir und Guadalimar umgeben. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Naturparks Despeñaperros, Sierra Mágina und Sierras de Cazorla, Segura und Las Villas. Die Landschaft ist einzigartig, denn sie besteht, wie der Dichter Antonio Machado schrieb, aus einem „Meer von Olivenbäumen“.

Fiestas y Eventos

Die Stadt Úbeda bietet eine Vielfalt an kulturellen Aktivitäten, Festen, Jahrmärkten und Wallfahrten. All diese Veranstaltungen sind tief in der lokalen Bevölkerung verwurzelt und gut organisiert, was Besucher aus ganz Spanien anzieht.

Besondere Erwähnung verdient die Feier der Karwoche. Sie ist eines der beliebtesten Feste Andalusiens und wurde zum nationalen touristischen Ereignis erklärt.

Am 1. Mai wird die Wallfahrt der Jungfrau von Guadalupe, der Schutzpatronin von Úbeda, gefeiert. Sie ist als „Große Wallfahrt“ bekannt. An diesem Tag wird die Jungfrau von ihrem Heiligtum in das Dorf Santa Eulalia getragen.

Ebenfalls typisch sind die Freudenfeuer des Heiligen Antonius, bekannt als „las lumbres“. Am 16. Januar werden in verschiedenen Vierteln Freudenfeuer entzündet, an denen Sardinen geröstet oder über die Glut gesprungen wird. Das Fest des Heiligen Isidor des Bauern am 15. Mai ist von besonderer Bedeutung. Der Heilige Isidor ist der Schutzpatron der Bauern und wird von Olivenhainarbeitern hoch verehrt. Das Festival für Alte Musik wird gemeinsam mit der Nachbarstadt Baeza veranstaltet. In den letzten Monaten des Jahres finden außerdem das Puppentheaterfestival und das Erzählfestival statt. Nicht zu vergessen ist die San-Miguel-Messe am 29. September, das Fest des Stadtpatrons. Im Rahmen der Messe findet das Herbsttheaterfestival statt, begleitet von hochkarätigen Musikdarbietungen und einem vielfältigen Kinderprogramm.

Weitere relevante Veranstaltungen sind das Flamenco- und Mestizenfestival „Stadt Úbeda“ und das Herbsttheaterfestival von Úbeda.

+ INFO

 

Gastronomía

Die Küche von Úbeda ist im Wesentlichen mediterran geprägt, mit Einflüssen aus La Mancha, der Levante und andalusischen Wurzeln. Auf dem Tisch finden sich Hülsenfrüchte, Wild und Produkte vom Schwein sowie natürlich natives Olivenöl extra und Tafeloliven. Zu den herausragendsten Gerichten zählen: ...

 

  • Ochío, ein Olivenölkuchen.
  • Eingelegtes Rebhuhn.
  • Eintopf mit Saubohnen und Auberginen.

Bars und Tavernen sind die traditionellen Treffpunkte der Einwohner von Úbeda. Wenn Sie die Stadt im September besuchen, können Sie das Tapas-Festival besuchen.

Auch die Renaissance Gastronomic Days sollten Sie nicht vergessen. Sie finden von Januar bis März in den bekanntesten Restaurants statt, wo sowohl Mittag- als auch Abendessen mit Unterhaltungsprogramm verbunden werden.

Historia

Jüngste archäologische Untersuchungen bestätigen, dass die ersten Siedlungen in Úbeda in die Kupfer- und Bronzezeit (3. und 2. Jahrtausend v. Chr.) datieren und sie damit zur ältesten wissenschaftlich belegten Stadt Europas machen. Auf der Suche nach Handel kamen die Griechen, später gefolgt von den Karthagern, die von den Römern besiegt wurden. Unter dem Römischen Reich, beginnend mit der Schlacht von Llipa im Jahr 206 v. Chr., wurde die antike Stadt romanisiert und als Bétula bekannt. Die Stadt gewann mit der Ankunft der Araber, insbesondere Abd ar-Rahman II., im 9. Jahrhundert an Bedeutung. Er gründete sie unter dem Namen Ubbada oder Ubbadat al-Arab (Úbeda „der Araber“) neu. Als muslimische Stadt war sie von Mauern umgeben und entwickelte sich, vor allem dank ihres Handwerks und Handels, zu einer der bedeutendsten Städte Al-Andalus. Im 11. Jahrhundert wurde sie von den Almoraviden erobert. Die endgültige christliche Eroberung erfolgte 1234 durch König Ferdinand III. Eine Kombination von Faktoren, wie ihre geografische Lage, ihr ausgedehntes und wohlhabendes Herrschaftsgebiet und die Präsenz eines zunehmend mächtigen Adels, legte den Grundstein für die Blütezeit, die Úbeda im 16. Jahrhundert erlebte. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, basierend auf Landwirtschaft und Pferdezucht, die Rodung von Wäldern, die zu einer Vergrößerung der Ackerfläche führte, und der Besitz einer eigenen Mesta (einer einflussreichen Zunft der Schafzüchter) bildeten die Grundlage für die größte Blütezeit der Stadt und führten zu einem Bevölkerungswachstum auf 18.000 Einwohner. Neben dem Adel von Úbeda und den Ritterorden gab es eine Gruppe wohlhabender Einwohner (Ärzte, Schneider, Schreiber, Apotheker usw.), aus denen später das Bürgertum hervorging. Bemerkenswert ist die Rolle von Francisco de los Cobos, Sekretär Karls I. Mit seinem Interesse an Kunst und unter der Anleitung des Architekten Andrés de Vandelvira schuf er in der Stadt zahlreiche Paläste. Die humanistischen Strömungen der Renaissance fassten in Úbeda Fuß. Juan Vázquez de Molina, Sekretär Karls I. und Philipps II., setzte die von seinem Vorgänger begonnene Planung fort. Niedergang: Das 17. und 18. Jahrhundert waren für die Stadt eine Zeit des Niedergangs, da sich Spanien in einer allgemeinen Krise befand. Missernten, die ungerechte Steuerlast zur Deckung der Kriegskosten, Korruption, die Macht des Klerus und die Vertreibung der Morisken trugen alle zum Verlust des einstigen Glanzes dieser Stadt bei.

 

Später, in den Jahren 1820 und 1836, folgten die kirchlichen Konfiskationen, die Carlistenkriege, der Bürgerkrieg und die Nachkriegszeit.

 

Wiederaufbau:
In den 1960er und 70er Jahren, dank des Baubooms, erreichte das einstige Florenz Oberandalusiens allmählich seine heutige Bedeutung und etablierte sich als regionales Zentrum, Hauptstadt der Region La Loma und als zunehmend wichtiges Industrie- und Dienstleistungszentrum.

Otra información

Bekannte Persönlichkeiten, die in Úbeda geboren wurden:

  • Antonio Muñoz Molina, Schriftsteller und Mitglied der Königlichen Akademie der Sprachen.
  • Joaquín Sabina, Singer-Songwriter.

Der heilige Johannes vom Kreuz starb am 14. Dezember 1591 in Úbeda.

 

Die Redewendung „sich verirren“ oder „in den Hügeln von Úbeda umherirren“ hat ihren Ursprung in der Eroberung der Stadt Úbeda in der Provinz Jaén von den Almohaden im Jahr 1234. Es heißt, einer der wichtigsten Heerführer König Ferdinands III., des Heiligen, sei kurz vor der Schlacht verschwunden und erst nach der Eroberung der Stadt wieder aufgetaucht. Auf die Frage nach seinem Verbleib antwortete er, er habe sich in den Hügeln von Úbeda verirrt.

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Literatura

Diese Gründe werden noch dadurch bereichert, dass San Juan de la Cruz hier starb, nachdem man ihn zur Genesung von einem leichten Fieber hierhergebracht hatte, sowie durch die Tatsache, dass es die Geburtsstadt von Antonio Muñoz Molina ist, Träger des Premio Planeta und des Príncipe-de-Asturias-Preises für Literatur.

Sie müssen nach Úbeda kommen und sich in seine Straßen und Bauwerke vertiefen, um sie mit den Augen dieser Autoren zu entdecken. Zweifellos eine andere Kunst, diese monumentale Stadt zu genießen.

Torredonjimeno

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Descripción
Breve descripción

Die Gemeinde Torredonjimeno liegt im Südwesten der Provinz Jaén, 17 km westlich der Provinzhauptstadt.

Administrativ gehört sie nicht zur Region Sierra Sur, sondern gilt als Tor zur Campiña und somit als Ausgangspunkt einer anderen Route. Ihre Geschichte und Kunst sind jedoch eng mit dem Rest der Region verbunden, stets durch den gemeinsamen Nenner des Calatrava-Ordens.

Torredonjimeno ist eine Olivenanbaustadt mit einigen Industriegebieten. Sie ist geprägt von der Landwirtschaft, wobei Olivenhaine 97 % der Anbaufläche ausmachen.

Die Industrie hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Am Stadtrand von Torredonjimeno liegt der Industriepark „Mirabueno“, in dem die meisten Betriebe der Stadt ansässig sind: Werkstätten, Polstereien, Textilfabriken und vieles mehr. Auch Bauunternehmen, insbesondere im Bereich Metallverarbeitung, Schmieden und vor allem eine Glockengießerei, haben hier ihren Sitz. Diese 1881 gegründete Gießerei ist die einzige in Andalusien, die noch traditionelle Handwerkstechniken anwendet und Glocken herstellt, die in vielen Fällen über Spanien hinaus in andere Kontinente exportiert werden. Dank der Nähe und der hervorragenden Straßenanbindung ist Torredonjimeno eng mit der Hauptstadt verbunden. Die Stadt bietet charmante Ecken, Denkmäler und Landschaften, deren Höhepunkt ein faszinierendes historisches Zentrum bildet. ...

Telecomunicaciones
Teléfono
953 571 950
Sitio web
www.tosiria.com
Fax
953 341 326
Correo electrónico
secretaria@tosiria.com
Ubicación
Nombre
Torredonjimeno
Latitud
37.765769
Longitud
-3.958760
Distrito
Municipio
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POINT (-3.95876 37.765769)
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Curiosidades

Städtisches Kulturhaus Tel.: 953 572 202 – 620 525 273 E-Mail: cultura@tosiria.com E-Mail: cultura@tosiria.com Öffnungszeiten: Winter: Montag bis Freitag: 9:00–14:00 Uhr / 16:00–21:00 Uhr E-Mail: cultura@tosiria.com

 

Sommer:

Montag bis Freitag: 9:00–14:00 Uhr / 17:00–21:00 Uhr

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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Sur und Campiña de Jaén

Entfernung zur Hauptstadt (km): 17,3

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 587

Fläche (km²): 157,68

Bevölkerung: 13.696

Demonym: Toxirianer

Postleitzahl: 23650

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Cultura

Die 2005 erfolgte Ausweisung als Historisches Denkmal begründet sich durch die zahlreichen monumentalen Gebäude in der Altstadt sowie deren mittelalterlichen Grundriss.

Folgende Denkmäler sind hervorzuheben:

Zivilarchitektur:

 

  • Burg (12. und 13. Jahrhundert). Die Burg von Torredonjimeno wurde von den Arabern zum Schutz der Bevölkerung eines kleinen Dorfes erbaut. Es handelte sich um eine mittelgroße, rechteckige Festung, die nach der Reconquista vom Calatrava-Orden umfassend renoviert wurde. Die im manieristischen Stil erbaute Festung ist eines der bedeutendsten Denkmäler des historischen und archäologischen Erbes von Torredonjimeno. Interessanterweise diente das Schloss Ferdinand III. während einer seiner Reisen als Unterkunft, und der Überlieferung nach verfasste der Kommandant des Calatrava-Ordens im Saal des ehemaligen Bergfrieds das erste bekannte Buch über die Kunst des Stierkampfs. Von diesem im 16. Jahrhundert gedruckten Buch existiert nur ein einziges Exemplar, das in der Bibliothek von Salamanca aufbewahrt wird. Gegen Ende des Mittelalters wurde das Schloss zu einer herrschaftlichen Residenz. Auf dem Gelände kann man einen Teil dieses Palastes aus dem 16. Jahrhundert bewundern, in dem mehrere Räume mit polychromen Kassettendecken im Mudéjar-Stil besonders hervorstechen. Nach seiner Restaurierung ist das Schloss zu einem Kulturzentrum geworden, in dem ein Großteil des Lebens von Torredonjimeno stattfindet. Es beherbergt auch das Interpretationszentrum für den Westgotenschatz, dessen Schatz Anfang des 20. Jahrhunderts zufällig in der Umgebung der Stadt entdeckt wurde. Als zweitwichtigstes westgotisches Erbe auf der Iberischen Halbinsel nach dem Fund in Guarrazar (Toledo) sind die Originalfragmente heute auf verschiedene spanische Museen verteilt. 1985 wurde es zum Kulturgut von besonderem Interesse in der Kategorie Denkmal erklärt (BOE 29.06.1985).
  • San-Sebastián-Brücke. Sie grenzt einerseits an das heute verschwundene Martos-Tor und andererseits an den gleichnamigen Pfeiler und überspannt den Fluss Salado.
  • Rathaus (17. Jahrhundert, Manierismus). Mit einer eleganten und wohlproportionierten Fassade, typisch für den manieristischen Klassizismus des 17. Jahrhunderts. Die Fassade ist zweigeschossig; das Erdgeschoss besitzt einen zentralen Eingang, flankiert von Doppelfenstern mit Stürzen. Das Obergeschoss weist eine Galerie mit elf halbrunden Bögen auf, die von Doppelsäulen getragen werden. Der offene Charakter der Galerie kontrastiert mit dem massiven und strengen Erdgeschoss, das an italienische Paläste erinnert. Als Kulturgut von besonderem Interesse (BIC) ausgewiesen. 1983.
  •  
  • Molino del Cubo. Diese befestigte Getreidemühle verdankt ihren Namen dem Bach Arroyo del Cubo. Sie wurde 1437 vom Calatrava-Orden erbaut und ist die größte und am besten erhaltene befestigte Mühle, die von den Ritterorden in Südspanien errichtet wurde. In diesem Gebiet, das sich bis zum Bach Arroyo del Cubo erstreckt, befindet sich ein Ort von hohem ökologischen und landschaftlichen Wert. Molino del Cubo. Diese befestigte Getreidemühle verdankt ihren Namen dem Bach Arroyo del Cubo. Sie wurde 1437 vom Calatrava-Orden erbaut und ist die größte und am besten erhaltene befestigte Mühle, die von den Ritterorden in Südspanien errichtet wurde.
  • Türme und Festungen. Die Gemeinde Torredonjimeno beherbergt zahlreiche Türme, darunter die Burg Fuencubierta, die Burg Torre Venzala und die Burg Torre Alcázar.

Religiöse Architektur:

  • Kirche Santa María. Erbaut im frühen 16. Jahrhundert im spätgotischen Stil. Es handelt sich um eine Kirche, die dem Geheimnis der Unbefleckten Empfängnis Mariens geweiht ist. Sie besteht aus einem einzigen Kirchenschiff, zwei Kapellen an jeder Seite, einer flachen Apsis und einem Turm am Fuße des Kirchenschiffs. Das Kirchenschiff ist in drei Abschnitte unterteilt, die durch gotische Sterngewölbe und Spitzbögen voneinander getrennt sind. Die Hauptfassade am Fuße der Kirche hebt sich durch den an die Wand angebauten Glockenturm vom übrigen Gebäude ab. Dieser weist eine kleine Nische auf, die von zwei Wappen des Calatrava-Ordens flankiert wird. Die erste Erweiterung der Kirche erfolgte 1671 und umfasste eine Kapelle neben dem Presbyterium, die dem Allerheiligsten Sakrament geweiht war. Die zweite Erweiterung im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts wurde der Schmerzensmutter gewidmet. Besonders bemerkenswert ist die Camarín (Ankleidekammer), die von der Sakristei aus zugänglich ist. Sie wurde zum Kulturgut von internationalem Interesse (BIC) erklärt. mit der Monument-Typologie von 2010 (BOJA 11.09.2010, Seite 50).
Naturaleza

Die 2005 erfolgte Ausweisung als Historisches Denkmal begründet sich durch die zahlreichen monumentalen Gebäude in der Altstadt sowie deren mittelalterlichen Grundriss.

Folgende Denkmäler sind hervorzuheben:

Zivilarchitektur:

 

  • Burg (12. und 13. Jahrhundert). Die Burg von Torredonjimeno wurde von den Arabern zum Schutz der Bevölkerung eines kleinen Dorfes erbaut. Es handelte sich um eine mittelgroße, rechteckige Festung, die nach der Reconquista vom Calatrava-Orden umfassend renoviert wurde. Die im manieristischen Stil erbaute Festung ist eines der bedeutendsten Denkmäler des historischen und archäologischen Erbes von Torredonjimeno. Interessanterweise diente das Schloss Ferdinand III. während einer seiner Reisen als Unterkunft, und der Überlieferung nach verfasste der Kommandant des Calatrava-Ordens im Saal des ehemaligen Bergfrieds das erste bekannte Buch über die Kunst des Stierkampfs. Von diesem im 16. Jahrhundert gedruckten Buch existiert nur ein einziges Exemplar, das in der Bibliothek von Salamanca aufbewahrt wird. Gegen Ende des Mittelalters wurde das Schloss zu einer herrschaftlichen Residenz. Auf dem Gelände kann man einen Teil dieses Palastes aus dem 16. Jahrhundert bewundern, in dem mehrere Räume mit polychromen Kassettendecken im Mudéjar-Stil besonders hervorstechen. Nach seiner Restaurierung ist das Schloss zu einem Kulturzentrum geworden, in dem ein Großteil des Lebens von Torredonjimeno stattfindet. Es beherbergt auch das Interpretationszentrum für den Westgotenschatz, dessen Schatz Anfang des 20. Jahrhunderts zufällig in der Umgebung der Stadt entdeckt wurde. Als zweitwichtigstes westgotisches Erbe auf der Iberischen Halbinsel nach dem Fund in Guarrazar (Toledo) sind die Originalfragmente heute auf verschiedene spanische Museen verteilt. 1985 wurde es zum Kulturgut von besonderem Interesse in der Kategorie Denkmal erklärt (BOE 29.06.1985).
  • San-Sebastián-Brücke. Sie grenzt einerseits an das heute verschwundene Martos-Tor und andererseits an den gleichnamigen Pfeiler und überspannt den Fluss Salado.
  • Rathaus (17. Jahrhundert, Manierismus). Mit einer eleganten und wohlproportionierten Fassade, typisch für den manieristischen Klassizismus des 17. Jahrhunderts. Die Fassade ist zweigeschossig; das Erdgeschoss besitzt einen zentralen Eingang, flankiert von Doppelfenstern mit Stürzen. Das Obergeschoss weist eine Galerie mit elf halbrunden Bögen auf, die von Doppelsäulen getragen werden. Der offene Charakter der Galerie kontrastiert mit dem massiven und strengen Erdgeschoss, das an italienische Paläste erinnert. Als Kulturgut von besonderem Interesse (BIC) ausgewiesen. 1983.
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  • Molino del Cubo. Diese befestigte Getreidemühle verdankt ihren Namen dem Bach Arroyo del Cubo. Sie wurde 1437 vom Calatrava-Orden erbaut und ist die größte und am besten erhaltene befestigte Mühle, die von den Ritterorden in Südspanien errichtet wurde. In diesem Gebiet, das sich bis zum Bach Arroyo del Cubo erstreckt, befindet sich ein Ort von hohem ökologischen und landschaftlichen Wert. Molino del Cubo. Diese befestigte Getreidemühle verdankt ihren Namen dem Bach Arroyo del Cubo. Sie wurde 1437 vom Calatrava-Orden erbaut und ist die größte und am besten erhaltene befestigte Mühle, die von den Ritterorden in Südspanien errichtet wurde.
  • Türme und Festungen. Die Gemeinde Torredonjimeno beherbergt zahlreiche Türme, darunter die Burg Fuencubierta, die Burg Torre Venzala und die Burg Torre Alcázar.

Religiöse Architektur:

  • Kirche Santa María. Erbaut im frühen 16. Jahrhundert im spätgotischen Stil. Es handelt sich um eine Kirche, die dem Geheimnis der Unbefleckten Empfängnis Mariens geweiht ist. Sie besteht aus einem einzigen Kirchenschiff, zwei Kapellen an jeder Seite, einer flachen Apsis und einem Turm am Fuße des Kirchenschiffs. Das Kirchenschiff ist in drei Abschnitte unterteilt, die durch gotische Sterngewölbe und Spitzbögen voneinander getrennt sind. Die Hauptfassade am Fuße der Kirche hebt sich durch den an die Wand angebauten Glockenturm vom übrigen Gebäude ab. Dieser weist eine kleine Nische auf, die von zwei Wappen des Calatrava-Ordens flankiert wird. Die erste Erweiterung der Kirche erfolgte 1671 und umfasste eine Kapelle neben dem Presbyterium, die dem Allerheiligsten Sakrament geweiht war. Die zweite Erweiterung im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts wurde der Schmerzensmutter gewidmet. Besonders bemerkenswert ist die Camarín (Ankleidekammer), die von der Sakristei aus zugänglich ist. Sie wurde zum Kulturgut von internationalem Interesse (BIC) erklärt. mit der Monument-Typologie von 2010 (BOJA 11.09.2010, Seite 50).
Gastronomía

Die Küche von Torredonjimeno ist eng mit den Produkten aus den eigenen Gärten, den Tieren aus der heimischen Landwirtschaft und dem Wild verbunden. Es sind einfache und schnell zubereitete Gerichte, bei denen stets natives Olivenöl extra verwendet wird. Zu den bekanntesten gehören: ...

  • Gazpacho: Es handelt sich um ein Getränk mit verschiedenen Zutaten wie Olivenöl, Essig, Wasser, Brot, rohem Gemüse, in der Regel Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch.
  • Migas und Gachas. Sie unterscheiden sich darin, dass Migas mit Brot und Gachas mit Mehl zubereitet werden. Es war das Frühstück der Arbeiter während der langen Tage der Olivenernte. Je nach finanziellen Möglichkeiten wurden Trauben, Chorizo, Blutwurst, Eier, Kabeljau usw. hinzugefügt.
  • Encebollado:Typisch für die Karwoche, Hauptzutat ist Kabeljau.
  • Handgemachte Pommes frites, ein Produkt von „Degusta Jaén“ als Zeichen und Gütesiegel. Handgemachte Pommes frites, ein Produkt von „Degusta Jaén“ als Zeichen und Gütesiegel.

Gebäck: Rosquetas, Baiser, Buñuelos, Huesos de Santo und Pestiños.

Getränke:

  • Punche: Dies ist die allgemeine Bezeichnung für eine große Auswahl an Cocktails, alkoholisch oder alkoholfrei, die Früchte oder Säfte enthalten können, sowie für andere Sommergetränke wie Cuerva, Zurra, Limonade und verschiedene Sangria-Varianten.

     

  • Coffee Resol

 

Historia

Die geografische Lage von Torredonjimeno, inmitten fruchtbaren Bodens und an einem Knotenpunkt zwischen Jaén und dem Hinterland von Córdoba gelegen, ermöglichte im Laufe der Geschichte die Ansiedlung von Menschen.

Die ältesten Aufzeichnungen belegen die Existenz einer iberischen Siedlung namens Tosiria (daher der Name der Einwohner von Torredonjimeno, „Tosirios“).

Nach der römischen Eroberung erhielt der Ort zusammen mit Martos den Status einer Kolonie unter dem Namen Augusta Gemina. Über die hispanisch-muslimische Zeit ist wenig bekannt. Bemerkenswert ist die Zugehörigkeit zu Martos.

1224 wurde Torredonjimeno Teil der kastilischen Krone. Jahre später übertrug Ferdinand III. das gesamte Gebiet dem Militärorden von Calatrava, damit dieser es wiederbesiedeln und bis weit ins 15. Jahrhundert als Grenzgebiet verteidigen konnte.

Dieser Grenzstatus führte zum Bau zahlreicher Wachtürme zur Verteidigung des Gebiets: Torre de la Foncubierta, Torre del Alcázar und der in Vénzala.

Der heutige Name, der auf die Existenz eines militärischen Außenpostens (Turm) und den Namen eines seiner ersten Gouverneure, D. Ximeno de la Raya, hinweist, stammt aus dieser Zeit.

 

Um 1369, auf dem Höhepunkt der Grenzherrschaft in der Region, besaß Torredonjimeno bereits eine Stadtmauer, die die gesamte Stadt schützte.

Um 1526, als Kaiser Karl I. nach Sevilla reiste, um Isabella von Portugal zu heiraten, residierte er im Palast von Gonzalo de Villalta.

Das Jahr 1558 sollte für die Geschichte von Torredonjimeno von entscheidender Bedeutung sein, denn in diesem Jahr verlieh Prinzessin Johanna von Österreich, Statthalterin der Königreiche der Monarchie in Abwesenheit Philipps II., der Stadt die Unabhängigkeit und trennte sie damit endgültig von der Gerichtsbarkeit von Martos.

Das 15. Jahrhundert war eine Zeit des Aufschwungs und des Wohlstands. Das 17. Jahrhundert hingegen war von Missernten, Epidemien, Hungersnöten und einem Bevölkerungsrückgang geprägt. Trotzdem begann 1637 der Bau eines der schönsten Gebäude: des Rathauses. Im 18. Jahrhundert setzte ein Aufschwung im Stil der neuen, von Karl III. geförderten Aufklärung ein. In diesen Jahren nahm die Anbaufläche zu, und vielerorts wurden andere krautige Nutzpflanzen durch Olivenhaine ersetzt.

Das 15. Jahrhundert war eine Zeit des Aufschwungs und des Wohlstands. Jahrelange Dürre und Missernten sowie Kriegszeiten und die Abwanderung in Industriestädte führten zu einem Bevölkerungsrückgang in diesen Städten. 2005 erklärte das Kulturministerium der andalusischen Regionalregierung die Stadt aufgrund ihrer historischen und städtebaulichen Bedeutung zu einem Kulturgut in der Kategorie „Historische Stätte“.

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Torredelcampo

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Descripción
Breve descripción

Torredelcampo ist eine Gemeinde, die 11 km nordwestlich der Provinzhauptstadt liegt. Sie zeichnet sich durch eine charakteristische Landschaft aus, in der die sanften Hügel der Landschaft einen Kontrast zu den steilen, zerklüfteten Bergen bilden. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von 182 km² und liegt durchschnittlich 640 m über dem Meeresspiegel. Sie ist geprägt von der typischen Landschaft der Campiña-Region mit ihren traditionellen andalusischen Bauernhäusern.

Ihre strategische geografische Lage am Rande der Autobahn A-316, die Jaén, Córdoba, Madrid und Granada verbindet, verleiht ihr eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region. Im primären Sektor sticht der Olivenanbau hervor; Torredelcampo zählt zu den zehn führenden Gemeinden der Provinz in der Olivenölproduktion. 90 % der Gemeindefläche werden landwirtschaftlich genutzt. Im Industriepark „Los Llanos“ sind wichtige Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnologie, Bekleidung, Maschinenbau, Holzverarbeitung, Polsterei und Stahlbetonbau ansässig. Viele Einwohner Torrecampos arbeiten im Baugewerbe und pendeln täglich nach Jaén. Der Dienstleistungssektor – Handel, Gastronomie, Transportwesen, Bildung und Gesundheitswesen – beschäftigt 47,9 % der Erwerbstätigen. Viele Familien der Gemeinde sind seit Generationen im Schaustellergewerbe tätig. Die Stadt zeichnet sich dadurch aus, dass ein großer Teil der Bevölkerung diesem Gewerbe nachgeht. Auch landwirtschaftlich gesehen stellen die Olivenernten eine wichtige Einnahmequelle für die Familien dar. Torredelcampo hat derzeit hervorragende Zukunftsaussichten. Zur Gemeinde gehören die beiden umliegenden Dörfer Garcíez und Megatín. Zu seinem monumentalen Erbe gehören: die Pfarrkirche San Bartolomé, die Einsiedelei Santa Ana, das Schloss Berrueco, der Torre de la Muña, der Torre Olvidada und der Torre de la Aldehuela.

Telecomunicaciones
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953 567 000
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www.torredelcampo.es
Fax
953 567 505
Correo electrónico
tcampo@dipujaen.es
Ubicación
Nombre
Torredelcampo
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37.770200
Longitud
-3.897230
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.89723 37.7702)
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Curiosidades

Informationspunkt in Torredelcampo, Jaén

Patronato de Cultura, Quinto Centenario, s/n

Telefon: 953 568 649

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Datos de interés

Touristengebiet: Jaén und Umgebung

Entfernung zur Hauptstadt (km): 11

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 640

Fläche (km²): 182

Bevölkerung: 14.565

Demonym: Torrecampeños

Postleitzahl: 23640

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Cultura
  • Cerro Miguelico. Auf dem Gelände eines antiken Oppidums und unter Nutzung einer Zyklopenmauer (9. und 10. Jahrhundert) entstand ein Weiler, der zum Ursprung der heutigen Stadt Torredelcampo wurde.Im Westen erhebt sich eine Zyklopenmauer, und im Südosten ist eine westgotische Nekropole erhalten. Die Einsiedelei Santa Ana befindet sich im Osten.
  • Kirche San Bartolomé. Sie folgt einem mittelalterlichen Baustil, der noch heute in der Sakristei und am Hauptaltar sichtbar ist. Der Großteil ihrer heutigen Gestalt stammt aus dem 16. Jahrhundert; die Architekten Francisco del Castillo „der Ältere“ und Francisco Castillo „der Jüngere“ waren an ihrem Bau beteiligt. Der Glockenturm trägt das Wappen des Bischofs der Diözese Jaén. Im Inneren befindet sich die Christusstatue vom Wahren Kreuz (16. Jahrhundert).
  • Die Gemeinde Torredelcampo ist stolz auf ihr antikes architektonisches Erbe, insbesondere auf die folgenden Stätten, die zur Archäologischen Route der Türme (Radweg) gehören.
  • Burg Berrueco Sie liegt an einer alten, strategisch wichtigen Kreuzung (Jaén-Arjona-Martos), wie die Siedlung auf dem San-Antón-Hügel belegt. Die Festung thront auf einem Felsvorsprung und ist in zwei Bereiche gegliedert. Der obere Bereich wird von zwei Rundtürmen und einem quadratischen Turm begrenzt, die alle über Innenräume verfügen.
  • Turm Muña Diese Befestigungsanlage, die auf einem kleinen Plateau liegt, stammt aus dem späten Mittelalter (14.–15. Jahrhundert). Mehrere Mauerabschnitte und ein prächtiger, quadratischer Turm aus Mauerwerk sind erhalten. Der Turm besteht aus zwei Räumen mit Spitzgewölben.
  • Turm von La Aldehuela. Eine quadratische Befestigungsanlage mit zwei Stockwerken und Spitzgewölbe. In der Nähe sind noch die Überreste eines Bewässerungssystems zu sehen.
  • Vergessener Turm. Er befindet sich in einer iberisch-römischen Siedlung an der Straße von Jaén nach Arjona. Man vermutet, dass er aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammt. Es wurde während der andalusischen Herrschaft erbaut und nach der Eroberung durch die Kastilier renoviert. Es hat eine zylindrische Form mit einem Durchmesser von 8 Metern und einer Höhe von etwa 7 Metern. Die Tür befindet sich einige Meter über dem Boden. Von hier aus genießt man einen beeindruckenden Panoramablick, Steineichen- und Galleichenhaine, Quellen und natürliche Brunnen an jeder Ecke sowie eine Vielzahl von Tierarten, die das Gebirge von Torrecampo zu einem kleinen ökologischen Paradies machen.
Naturaleza

Die Flora des Gebiets wird vom Olivenbaum dominiert, der einen Großteil der Gemeindefläche bedeckt. In den Bergregionen findet sich zudem heimische Vegetation des mediterranen Waldes mit Arten wie Steineiche, Kermeseiche, Weißer Zistrose, Terebinthe, Gall-Eiche sowie einer Fülle aromatischer Pflanzen wie Lavendel, Rosmarin und Thymian.

Die Fauna besteht hauptsächlich aus mittelgroßen und kleinen Tieren. Die großen Wirbeltiere, die einst in Wäldern und Buschland beheimatet waren, sind aufgrund der landwirtschaftlichen Umwandlung und der Verfolgung vieler Arten heute sehr selten. Die großen iberischen Säugetiere – Bär, Wolf und Luchs – sind verschwunden. Andere Arten von hohem Naturwert, wie der Steinadler und der Uhu, haben noch einige Brutpaare. Was die Kleintiere betrifft, sind neben Wirbellosen vor allem insektenfressende Vögel aufgrund ihrer ökologischen Bedeutung interessant. Vögel wie Amsel, Drossel, Rotkehlchen und Grasmücke spielen eine wichtige Rolle bei der Insektenbekämpfung und beugen so potenziell schädlichen Plagen vor.

Für Naturliebhaber bietet Torredelcampo vielfältige Möglichkeiten zum Wandern, beispielsweise auf der Vía Verde del Aceite oder im Naturschutzgebiet Bañizuela, das unvergleichliche Ausblicke auf die Campiña-Landschaft und die umliegenden Berge bietet. Für Naturliebhaber bietet Torredelcampo zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, beispielsweise auf der Vía Verde del Aceite oder im Naturschutzgebiet Bañizuela, das unvergleichliche Ausblicke auf die Campiña-Landschaft und die umliegenden Berge bietet.

 

  • Olive Oil Greenway. Er präsentiert sich als neue und attraktive Option für den Binnentourismus, basierend auf der Nutzung und Restaurierung der alten Bahnstrecke Jaén – Campo Real (Córdoba) als grüner Korridor, ideal zum Radfahren, Wandern und für andere Outdoor-Sportarten. Die zwischen 1882 und 1893 erbaute Bahnstrecke gehört zur Linie Linares–Puente Genil und wurde im 20. Jahrhundert größtenteils für den Transport verschiedener Metalle aus den Minen von Liares und insbesondere des reichlich vorhandenen Olivenöls aus der Region genutzt. Der Personen- und Güterverkehr wurde 1985 endgültig eingestellt. Er war im Volksmund als „Ölzug“ bekannt. Die Strecke beginnt am Sportzentrum „Las Fuentezuelas“ in Jaén, führt über Torredelcampo, Torredonjimeno und Martos und endet im Jaén-Abschnitt der Grünen Route an der imposanten Eisenbrücke über den Fluss Guadajoz, direkt am Ende des Stausees Vadomojón in der Gemeinde Alcaudete.
  • Bañizuela-Wald. Dieses Naturdenkmal ist ein kleiner, isolierter mediterraner Wald, der trotz seines trockenen Klimas eine Vielzahl einzigartiger und schöner Arten beherbergt: bis zu 22 Baumarten und 15 für subhumide Klimazonen typische Pilzarten, darunter sehr alte botanische Exemplare. Umgeben von Olivenhainen, zeichnet er sich durch das Vorkommen von Gall-Eichen und ein Unterholz aus, das aus Schneeball, Oleander, Kermeseiche, Gelbem Jasmin, Geißblatt und der interessanten Hülsenfrucht „Espantalobos“ (Eisenwurz) besteht. Es gibt zwar Myrtenarten, die meist strauchartig wachsen, doch dieses Exemplar im Bañizuela-Wald sticht gerade durch seine Größe und den dicken Stamm hervor, der eher einem Baum als einem Strauch entspricht. Ganz in der Nähe von Torredelcampo, westlich von Jaén, gelegen, beherbergt es kleine Reste von Auwald, wie beispielsweise die Megatín-Schlucht mit ihren Pappeln.
Fiestas y Eventos

Ein weiterer Grund für einen Besuch in Torredelcampo sind die vielen farbenfrohen Feste:

  • Wallfahrt der Heiligen Anna. Sie findet am ersten Sonntag im Mai statt und gilt als eine der beliebtesten und schönsten Wallfahrten der Provinz. An diesem Tag versammelt sich fast die gesamte Stadt auf dem Miguelico-Hügel, wo sich die Einsiedelei der Schutzpatronin befindet. Es wird eine Messe im Rocío-Stil gefeiert, und die Schutzpatronin wird in einer Prozession den Hügel hinaufgetragen. Die Wallfahrt wurde zum Fest von nationalem touristischem Interesse erklärt.
  • Das Fest zu Ehren der Heiligen Anna und der Jungfrau Maria als Kind. Es findet um den 26. Juli statt und bietet Unterhaltung und hochkarätige musikalische Darbietungen. Das Bild der Heiligen Anna und der Jungfrau Maria als Kind wird in der Morgenrosenkranzprozession zur St.-Bartholomäus-Kirche getragen. Nach der Novene wird die Jungfrau Maria als Kind zur Verehrung ausgestellt. Das Fest zu Ehren der Heiligen Anna und der Jungfrau Maria als Kind findet um den 26. Juli statt und bietet Unterhaltung und hochkarätige musikalische Darbietungen. Der Jahrmarkt zu Ehren der Heiligen Anna und der Jungfrau Maria als Kind.

Weitere Feierlichkeiten:

  • Die Migas-Nacht ist ein Fest, das nach dem Fest des Heiligen Antonius am 17. Januar stattfindet und mit dem Ende des Olivenbaumschnitts zusammenfällt. Dabei werden in den Straßen Freudenfeuer entzündet. In der Migas-Nacht versammeln sich Freunde und Familien, um Migas (ein traditionelles Gericht) über den Feuern zuzubereiten. Unter den Teilnehmern findet eine Verlosung statt, deren Preis üblicherweise ein Spanferkel ist, das vom Rathaus von Torredelcampo gespendet wird. Spaß und Unterhaltung sind garantiert.
Gastronomía

Die Küche von Torredelcampo zeichnet sich durch erstklassige Zutaten aus: natives Olivenöl extra, frisches Gemüse aus dem eigenen Garten und Wild (Damhirsch, Reh, Hase, Rebhuhn, Kaninchen usw.). Besonders hervorzuheben sind die folgenden traditionellen Gerichte:

  • Kichererbseneintöpfe, die besonders in der Karwoche beliebt sind. Sie werden oft mit Mangold, Spinat, Brötchen usw. serviert.
  • Kartoffeleintöpfe, die mit Lamm, Zicklein, Kaninchen, Hase usw. zubereitet werden. Aufgrund der Beschaffenheit des Geländes eignen sich Ziegen in dieser Gegend besser als Schafe.
  • Migas und Gachas. Sie unterscheiden sich darin, dass Migas mit Brot und Gachas mit Mehl zubereitet werden. Sie waren das Frühstück der Arbeiter während der langen Tage der Olivenernte. Je nach finanziellen Möglichkeiten wurden Trauben, Chorizo, Blutwurst, Eier, Kabeljau usw. hinzugefügt.
  • Andrajos, Calandrajos und Tallarines. Sie werden aus einem sehr dünnen Mehlteig hergestellt und können mit Hasen- oder Kabeljaufleisch zubereitet werden.
  • Verschiedene Wurstwaren: Chorizo, Morcilla und „Angelillos“ (so wird die Fleischmischung vor dem Abfüllen in Därme genannt). In der Gegend gibt es gute Fleischverarbeitungsbetriebe, die Chorizo ​​und Salchichón aus Wildfleisch herstellen, was ihnen einen ganz besonderen Geschmack verleiht.
  • Pipirrana: Tomaten, grüne Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Thunfisch aus der Dose und hartgekochtes Ei. Salz und natives Olivenöl extra aus regionaler Produktion und Verarbeitung werden hinzugefügt.

Im Gebäck: Mürbeteiggebäck, Krapfen, Mandelgebäck, Brotringe (mit und ohne Wein), Blätterteiggebäck, Biskuitkuchen, Cannoli, Marzipan, Alfajores, Sesamkrokant…

Historia

Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung im Gebiet von Torrecampo datieren laut Funden in der Nähe der Stadt in die Kupfersteinzeit.

Die bedeutendsten Funde datieren jedoch aus der iberischen Zeit, insbesondere vom Cerro Villargordo (Cerro del Pintado). Dort befindet sich ein Netzwerk befestigter Siedlungen, sogenannte „Oppidum“.

Während der römischen Besatzung blieb das iberische Siedlungsmuster erhalten. Es entstanden zahlreiche landwirtschaftliche Zentren, darunter auch sogenannte Villen, wie La Muña, Torre Olvidada, Cerro de San Antón und La Divina. Ergänzt wurde der Komplex durch Wehrtürme oder Wehranlagen (Turmanlagen), von denen ein Beispiel in Cortijo Nuevo erhalten ist.

Die Ursprünge der heutigen Gemeinde sind eng mit den alten Bewohnern des iberischen Oppidums von Cerro Miguelico verbunden. Diese Siedlung wurde nach einer schweren Krise im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. aufgegeben. Die Bevölkerung zog an den nordwestlichen Hang und zum heutigen Torredelcampo, wo sie kleine Siedlungen gründete, die sich auf die landwirtschaftliche Nutzung der bewässerten Flächen (Obstgärten) konzentrierten. Diese Situation hielt bis zur endgültigen Ansiedlung der Muslime im 8. Jahrhundert an. Während des Kalifats der Umayyaden (10. Jahrhundert) gehörte das heutige Gebiet zu zwei der wichtigsten Steuerbezirke, dem Aqalim von Martus (Martos) und Yayyan (Jaén). Dieses kleine Dorf wurde, wie auch andere, während der Almohadenzeit aufgrund seiner Nähe zur Grenze zu christlichen Gebieten befestigt und ausgebaut. Nach der Eroberung durch Ferdinand III., den Heiligen, wurde es in die königlichen Gebiete unter der Jurisdiktion von Jaén eingegliedert.

Nachdem die Grenze zum Königreich Granada Ende des 15. Jahrhunderts aufgehoben worden war, begannen einige Gemeinden, sich von der Herrschaft der großen Räte zu lösen.

Dies war der Fall in Torredelcampo, das von der königlichen Kanzlei der Katholischen Könige gezwungen wurde, unter der Jurisdiktion von Jaén zu bleiben.

Die Rechtsstreitigkeiten um die Trennung dauerten bis zum 10. Juni 1804, dem Tag, an dem Torredelcampo schließlich die Unabhängigkeit erlangte und von Karl IV. den Titel einer Stadt erhielt.

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Segura de la Sierra

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751057
Perfil de redes sociales
Facebook
https://www.facebook.com/ayuntamiento.segura/
Youtube
https://www.youtube.com/channel/UC0tAxfUQ5z6fv74Z3R6BrGg
Instagram
https://www.instagram.com/seguradelasierra_/
Descripción
Breve descripción

Segura de la Sierra ist ein wunderschönes Dorf im Herzen der Sierra de Segura im Nordosten Andalusiens. Es zählt zweifellos zu den schönsten Dörfern Andalusiens und ist daher Teil des Netzwerks der schönsten Dörfer Spaniens.

Segura ist Namensgeber eines Flusses und einer Region und eng mit der Geschichte verbunden. Bei einem Besuch können Sie in der historischen Altstadt in die Geschichte und das kulturelle Erbe eintauchen oder die Natur in ihrer ganzen Pracht in den zahlreichen Dörfern des weitläufigen Gemeindegebiets genießen.

Von der Burg, die auf muslimische Einflüsse zurückgeht, bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über die gesamte Region, die sich durch ihre imposante Bergkette und ihren immensen Natur- und Waldreichtum auszeichnet. Sie ist Teil des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas, dem größten Naturschutzgebiet Spaniens.
Diese wunderschöne Landschaft mit ihren Straßen und historischen Ecken führte dazu, dass Segura de la Sierra als historisch-künstlerisches Denkmal und malerisches Gebiet anerkannt wurde.
 

Segura de la Sierra und ihre hohen Gipfel inspirierten einige der bedeutendsten Werke der Renaissanceliteratur, darunter Jorge Manrique, den Autor von „Coplas a la muerte de mi padre“ (Strophen über den Tod meines Vaters).

Telecomunicaciones
Teléfono
953 480 280
Sitio web
www.seguradelasierra.es
Fax
953 481 012
Correo electrónico
administracion@seguradelasierra.es
Ubicación
Nombre
Segura de la Sierra
Latitud
38.298850
Longitud
-2.651870
Distrito
Ubicación en el mapa
POINT (-2.65187 38.29885)
Imágenes
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Entfernung zur Hauptstadt (km): 160
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 1145
Fläche (km²): 224
Einwohnerzahl: 1986
Bezeichnung: Segureños
Postleitzahl: 23379

Videos
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Cultura

Die Stadt hat sich den Charme vergangener Zeiten bewahrt und ihre steilen, ruhigen Gassen erhalten. Zu ihrem reichen und vielfältigen Erbe gehören unter anderem:

  • Die Burg. Dieser aus der Mudéjar-Architektur stammende, ewige Wächter thront auf dem höchsten Punkt der Stadt und ist von einer alten Mauer mit einigen Türmen umgeben. Der Bergfried ragt mit einer Höhe von 18,50 Metern besonders hervor und bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die Sierra del Segura. Im Inneren der Burg befinden sich eine Kapelle, überdachte Gänge mit Holzbalken und Giebeldächern, eine Zisterne und arabische Bäder. Die Pfarrkirche Santa María del Collado wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle der alten romanischen Kirche errichtet. Napoleonische Truppen brannten es nieder, und es wurde zwischen 1814 und 1817 wiederaufgebaut. Sein einschiffiges Kirchenschiff ist rechteckig mit einem Gewölbe. Besonders auffällig ist der gemauerte Turm. Er hat einen quadratischen Grundriss, sein erster Abschnitt weist Schießscharten auf, der zweite Abschnitt ist mit einer achteckigen Pyramide bedeckt, die von einem schmiedeeisernen Kreuz gekrönt wird. Im Laufe seiner Geschichte hat er eine reiche religiöse Ikonographie angesammelt.
  • Rathaus.Ein weiteres Renaissance-Paradigma, ehemals Jesuitenresidenz. Es öffnet sich mit einem Sturzbogen mit markanten Schlusssteinen, flankiert von Pilastern und einer dorischen Säule. Das zweite Stockwerk ist mit einem durchgehenden Balkon, einem dreieckigen, mit Blöcken verzierten Giebel und ovalen Wappen mit Federhelmen geschmückt.
  • Kaiserbrunnen.Ein Denkmal, das den Übergang zwischen Gotik und Renaissance widerspiegelt. Er wurde vor der Kirche errichtet und stammt aus dem Jahr 1517. Er verfügt über einen großen, in drei Abschnitte unterteilten Giebel, die durch ionische Säulen getrennt sind. Im Mittelteil befindet sich ein großes Wappen mit dem Wappen Karls V. Das Haus von Jorge Manrique. Die Fassade weist einen mit Pflanzenmotiven verzierten Halbkreisbogen auf, der von Pilastern flankiert und durch kleine ionische Säulen ergänzt wird. Darüber ist das Wappen der Familie Figueroa, der mütterlichen Familie von Jorge Manrique, in Stein gemeißelt. Die Jesuitenkirche. Sie wurde im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts erbaut. Ihr Renaissancedekor umfasst einen halbrunden Bogen, der mit Reliefs der Apostel verziert ist. Das Gebäude wurde umgebaut und dient heute als Auditorium und Ausstellungshalle. Die Stierkampfarena befindet sich am Stadtrand auf dem ehemaligen Exerzierplatz und den ehemaligen Stallungen. Sie ist eine der ältesten und ungewöhnlichsten Stierkampfarenen, da sie viereckig ist. Das Hammam diente nicht nur der Körperpflege, sondern auch als Treffpunkt. Es wurde von Männern und Frauen zu unterschiedlichen Zeiten genutzt. Es besteht aus drei Längsschiffen, die dem kalten (äußersten), dem warmen (innersten) und dem heißen (innersten) Raum entsprechen. Überspannt wird es von einem doppelten Hufeisenbogen und einem Tonnengewölbe mit Oberlichtern. Der Bau wird auf das 11. und 12. Jahrhundert datiert. Befestigungsanlagen und Verteidigung. Viele Abschnitte der Stadtmauer sind noch erhalten. Eines der am besten erhaltenen Bauwerke ist der Wasserturm. Er wurde so benannt, weil er eine Quelle schützte, die die Zitadelle mit Wasser versorgte. Weitere erhaltene Bauwerke sind der Dreschturm, der Schulturm und der Schneebrunnen. Letzterer diente dazu, im Winter Wasser und Schnee zu speichern und diese dann über Abflüsse am Boden abzuleiten.
  • Zugangstore. Die Festung Segura de la Sierra war durch vier Tore zugänglich: La Nueva (Das Neue Tor), La Gontar (Das Gontar-Tor), La Catena (Das Catena-Tor) und La Orcera (Das Orcera-Tor).

 

 

Naturaleza

Segura de la Sierra liegt im Herzen des gleichnamigen Gebirges. Die gesamte Gemeinde gehört zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y las Villas.

Die Flora ist aufgrund der erheblichen Höhenunterschiede innerhalb der Gemeinde sehr vielfältig: In den Hochgebirgen findet man die Korsische Kiefer mit ihrem biegsamen, harzreichen Holz und die Stechpalme; in den Mittelgebirgen die Schwarzkiefer, deren Holz sehr fäulnisresistent ist und die eine Höhe von 45 Metern erreichen kann, sowie die Eibe, die langsam wächst, aber bis zu 5.000 Jahre alt werden kann; in den tieferen Lagen gedeihen Aleppo-Kiefer, Gall-Eiche, Pyrenäen-Eiche, Steineiche, Kermes-Eiche, Olivenbäume und andere endemische und aromatische Pflanzen. Die Fauna ist, wie die Flora, ebenfalls sehr vielfältig. Hier findet man Greifvögel und Aasfresser (Adler, Gänsegeier, Schmutzgeier usw.), Großwild (Hirsche, Mufflons, Damhirsche, Wildschweine usw.) und Kleinwild (Rebhühner, Kaninchen, Hasen, Krähen, Raben, Turteltauben, Tauben und Füchse). Es ist außerdem Heimat verschiedener Fischarten wie Forellen, Barben, Iberischen Nasen usw. sowie von Säugetieren wie Fledermäusen, Wildkatzen, Steinmardern, Dachsen, Ottern, Füchsen und Ginsterkatzen. Ein Gebiet mit enormem Natur- und Waldreichtum – ein Ort, an dem man die Lebendigkeit der Natur spürt. Eine Region mit enormem Natur- und Waldreichtum, ein Ort, an dem man die Natur hautnah erlebt.

Fiestas y Eventos

Die Einwohner von Segura feiern folgende Festlichkeiten:

  • Festlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Sie finden vom 4. bis 8. Oktober statt und werden zu Ehren der Schutzpatronin gefeiert. Am 8. Oktober findet der bewegendste Höhepunkt statt: die Prozession mit der Jungfrau Maria, die von den Frauen Seguras auf den Schultern getragen wird. Während dieser Tage werden Stierkämpfe in der einzigartigen viereckigen Stierkampfarena sowie Wettkämpfe im traditionellen Kegelspiel Bolo Serrano ausgetragen.
  • Der heilige Vinzenz.Er ist der Schutzpatron der Stadt und sein Gedenktag wird am 22. Januar.Ihm zu Ehren werden Freudenfeuer vor den Stadtmauern entzündet.Es ist ein tief verwurzelter Brauch in den Bergen, während der Winterfeste Freudenfeuer zu entzünden. Dies geschieht am Fest der Unbefleckten Empfängnis (8. Dezember), am Luciafest (13. Dezember), am Heiligabend, Silvester, am Antoniusfest (17. Januar), am Vinzenzfest (22. Januar) und schließlich an Mariä Lichtmess (2. Februar). [Hier fehlt der Text, der hier nicht übersetzt werden sollte.] San Vicente. Er ist der Schutzpatron der Stadt und sein Festtag wird am 22. Januar gefeiert.
  • Die Wallfahrt des Heiligen Isidro. Er ist der Schutzpatron von Cortijos Nuevos, dem wichtigsten der vielen Weiler in Segura. Die Wallfahrt wird in der Gegend von Lomilla, neben dem Dorf El Ojuelo, gefeiert.
Gastronomía

Die Gastronomie von Segura de la Sierra ist reichhaltig und traditionsreich. Sie vereint auf gelungene Weise landwirtschaftliche Bräuche mit denen der Hirten und der Holzfäller, die in den Bergen die Kiefern fällen.

Die Vielfalt der Gerichte in der Stadt zeichnet sich durch die Verwendung regionaler Produkte aus: Olivenöl, Wild während der Jagdsaison (Wildschwein, Rebhuhn, Kaninchen, Segura-Schaffleisch) und zu bestimmten Jahreszeiten Pilze wie der Safran-Reizker (Lactarius deliciosus) oder Spargel, die in den Bergen gedeihen.

 

  • Galianos, Brot, Kuchen, Kaninchen und Gewürze.
  • Tatters, mit Mehlfladen, Fleisch und Gewürzen.
  • Migas, zubereitet mit Brot, dem Chorizo, gebratener Schweinebauch usw. hinzugefügt werden.
  • Gachamiga, zubereitet mit Mehl und Kartoffeln, serviert mit allerlei süßen und herzhaften Beilagen.
  • Schäferlamm in Knoblauchsauce, Hirteneintopf, Lamm in Knoblauch-Kohl-Sauce – bei all diesen Gerichten ist die Basis dieselbe: Schaffleisch aus Segureña.
  • Lazybones Ratatouille, zubereitet mit Ziege, Lamm oder Kaninchen, wird traditionell auf Jahrmärkten oder Totenwachen gegessen. Daher der Name „Lazybones“. 
    • Cecina, hergestellt aus gepökeltem Schaf- oder Ziegenfleisch.
    • Ajopringue, wird während der Schweineschlachtsaison verzehrt und aus gehackter Schweineleber zubereitet.

In der Konditorei sind Hornazo bekannt, eine Art Fladenbrot mit einer Olivenölfüllung und einem hartgekochten Ei in der Mitte.

Historia

Die Gastronomie von Segura de la Sierra ist reichhaltig und traditionsreich. Sie vereint auf gelungene Weise landwirtschaftliche Bräuche mit denen der Hirten und der Holzfäller, die in den Bergen die Kiefern fällen.

Die Vielfalt der Gerichte in der Stadt zeichnet sich durch die Verwendung regionaler Produkte aus: Olivenöl, Wild während der Jagdsaison (Wildschwein, Rebhuhn, Kaninchen, Segura-Schaffleisch) und zu bestimmten Jahreszeiten Pilze wie der Safran-Reizker (Lactarius deliciosus) oder Spargel, die in den Bergen gedeihen.

 

  • Galianos, Brot, Kuchen, Kaninchen und Gewürze.
  • Tatters, mit Mehlfladen, Fleisch und Gewürzen.
  • Migas, zubereitet mit Brot, dem Chorizo, gebratener Schweinebauch usw. hinzugefügt werden.
  • Gachamiga, zubereitet mit Mehl und Kartoffeln, serviert mit allerlei süßen und herzhaften Beilagen.
  • Schäferlamm in Knoblauchsauce, Hirteneintopf, Lamm in Knoblauch-Kohl-Sauce – bei all diesen Gerichten ist die Basis dieselbe: Schaffleisch aus Segureña.
  • Lazybones Ratatouille, zubereitet mit Ziege, Lamm oder Kaninchen, wird traditionell auf Jahrmärkten oder Totenwachen gegessen. Daher der Name „Lazybones“. 
    • Cecina, hergestellt aus gepökeltem Schaf- oder Ziegenfleisch.
    • Ajopringue, wird während der Schweineschlachtsaison verzehrt und aus gehackter Schweineleber zubereitet.

In der Konditorei sind Hornazo bekannt, eine Art Fladenbrot mit einer Olivenölfüllung und einem hartgekochten Ei in der Mitte.

Otra información

Wir möchten zwei tief verwurzelte Traditionen in Segura de la Sierra hervorheben:

  • Die Jota Serrana. Von allen Volkstänzen Segura de la Sierras besitzt die Jota Serrana zweifellos den unverwechselbarsten Charakter. Sie wird solo oder mit ganzen oder halben Seguidillas aufgeführt, üblicherweise auf lokalen Festen.
  • Lebender Kreuzweg. Dieser wird von den Einwohnern der Stadt an verschiedenen Orten im Ort aufgeführt und bietet einen herrlichen Blick auf die Sierra de Segura.
     
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Literatura

Diese Gemeinde könnte die Wiege des Dichterkriegers gewesen sein, da sein Vater Komtur von Segura de la Sierra war, der bedeutendste Komturei des Santiago-Ordens. Tatsächlich ist das Haus der Familie Manrique bis heute erhalten.

Segura de la Sierra ehrt den Dichter nicht nur durch die Kennzeichnung des Hauses der Familie Manrique, sondern hat auch einen Teil seines touristischen Angebots rund um Jorge Manrique aufgebaut, indem mehrere Räume der Burg als Interpretationsräume sowohl dem Dichter als auch dem Santiago-Orden gewidmet wurden.
Segura de la Sierra huldigt dem bedeutenden Schriftsteller zudem mit einem Denkmal in Form einer Statue sowie mit einem eindrucksvollen Aussichtspunkt, der sich aus sich die Weite des Naturparks direkt vom Ort aus überblicken lässt.

Der Höhepunkt der Ehrung von Jorge Manrique bildet alle zwei Jahre stattfindende Feier der Jornadas Manriqueñas, eine Veranstaltung mit akademischem und unterhaltsamem Charakter, die dazu dient, diese bedeutende Persönlichkeit zu würdigen.

Santiago Pontones

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750575
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Descripción
Breve descripción

Diese Gemeinde umfasst die Ortschaften Santiago de la Espada und Pontones mit dem Verwaltungssitz in Santiago de la Espada, wo sich auch die Behörden befinden. Bis 1975 waren dies eigenständige Gemeinden. Neben diesen Ortschaften gehören 27 weitere Siedlungsgebiete zur Gemeinde. Sie liegt im Nordosten der Provinz Jaén und gehört zur Region Sierra de Segura. Flächenmäßig ist sie die größte Gemeinde im Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas und die zweitgrößte der Provinz. Sie gilt als Herzstück der Berge mit spektakulären Schluchten, malerischen Tälern und majestätischen Gipfeln, die idyllische Landschaften bieten. Der Fluss Segura entspringt im Gebiet Fuente Segura.

Aufgrund des Klimas und der Topografie sind nur 3 % der Fläche Ackerland, das für den Anbau von krautigen Pflanzen genutzt wird. Das Klima ist das kälteste der Provinz. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind Viehzucht, vorwiegend Rinderzucht (es gibt mehrere Stierkampf-Ranchs), Forstwirtschaft, Inlandstourismus, Jagd und Fischerei. Zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten zählen die Kirche Santiago Apóstol, die historischen Stadtkerne von Santiago, Pontón Alto und Pontón Bajo sowie weitere Denkmäler in einigen der Ortschaften der Gemeinde.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 438 002 / 953 438 003
Sitio web
www.santiagopontones.es
Fax
953 438 009
Correo electrónico
ayuntamiento@santiagopontones.es
Ubicación
Nombre
Santiago Pontones
Latitud
38.118330
Longitud
-2.670260
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-2.67026 38.11833)
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Curiosidades

https://mosaicoinfinito.es/
Touristeninformation: Avda. de Andalucía s/n – Santiago de la Espada
Touristeninformationsbüro: Las Juntas, s/n – Las Juntas de Miller
Dolmetscherzentren Besucherzentrum Torre del Vinagre
Ctra. del Tranco A-319 km 48

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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Entfernung zur Hauptstadt (km): 218
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 1340
Fläche (km²): 683
Bevölkerung: 2.956
Demonym: Santiagueños oder Pontoneros
Postleitzahl: 23290

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Cultura
  • Kirche St. Jakobus des Apostels: Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle einer alten Einsiedelei erbaut und weist Einflüsse der spätlevantinischen Gotik auf. Sie besitzt ein einschiffiges, durch vier Bögen unterteiltes Langhaus, das von einem Mudéjar-Dach mit Zugbalken und halbrunden Diaphragmen getragen wird. Der Grundriss entspricht dem spätgotischen Stil der Levante und zeichnet sich durch barocke Altarbilder und einen großen Holzchor mit einer kunstvollen Kassettendecke und einem Banner aus. Das Hauptaltarbild stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist das wertvollste Kunstwerk der Kirche. Äußerlich besticht der quadratische Turm durch seine Höhe und massive Bauweise. Es musste 1763 wiederaufgebaut werden.
  • Stadtzentren von Santiago, Pontón Alto und Pontón Bajo. Die Stadtzentren dieser Dörfer bestehen aus Straßen, die an die Morphologie mittelalterlicher Stadtplanung erinnern. Diese folgte keinem regelmäßigen, geometrischen Plan, sondern wurde nach Bedarf errichtet. So entstanden enge, unregelmäßige Gassen mit typischen Berghäusern: verputzte und weiß getünchte Steinfassaden mit kleinen Fensteröffnungen, überhängenden Ziegeln zum Ableiten von Regenwasser und Schnee sowie schlanken Schornsteinen.
  • Kirche Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Sie befindet sich in Pontones und wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Die kleine Kirche besteht aus einem einzigen rechteckigen Kirchenschiff und einer schlichten Fassade mit einem Steinportal, die sich harmonisch in die umliegende Architektur einfügt.
  • El Hornillo: Ein altes Gasthaus aus dem 16. Jahrhundert. Ein hölzerner Balkon, ein typisches Beispiel für die damalige Bauweise, ist zu sehen. Seine Konsolen und Baluster sind durch die breiten Dachtraufen gut geschützt.
  • Millers befestigtes Haus, dessen Dach mit schmalen Schießscharten aus dem 13. bis 16. Jahrhundert versehen ist, diente möglicherweise als Verteidigungsbastion gegen die Almogavaren und wurde im 19. Jahrhundert während der Karlistenkriege restauriert.

Die Region beherbergt außerdem fünf Stätten von kulturellem Interesse: die Burgen von La Matea und Las Gorgollitas, die Felsunterstände von Río Frío, Cañada de la Cruz und El Engarbo, wobei die beiden letztgenannten auch zum Weltkulturerbe gehören.>
 

Naturaleza

Eingebettet in die Sierra de Segura liegt die Gemeinde Santiago-Pontones auf einer durchschnittlichen Höhe von 1.340 Metern und einer Fläche von 684 km². Damit ist sie nach Andújar die zweitgrößte Gemeinde der Provinz. Ihr zerklüftetes Gelände, das sich nicht für den Ackerbau eignet, unterscheidet sie von den anderen Gemeinden der Provinz. Olivenhaine bedecken hier fast keine Fläche. Aufgrund ihrer Höhenlage herrscht hier ein Gebirgsklima. Es ist das ganze Jahr über deutlich kälter als in den anderen Gemeinden, und Schneefall ist in Santiago-Pontones keine Seltenheit. Santiago-Pontones liegt vollständig im Naturpark Cazorla, Segura y Las Villas und stellt eines der wertvollsten Waldgebiete Spaniens dar, sowohl hinsichtlich der Baumdichte als auch der Artenvielfalt.

 

Die Hochgebirgszone ist von Aleppo-Kiefern, Wacholder, Ahorn, Stechpalmen und Weißdorn bewachsen; das Guadalquivir-Tal beherbergt Steineichenwälder sowie Schwarzkiefern, und die Übergangszone ist durch dichte Kiefernwälder und Weiden geprägt. Galeriewälder – Pappeln, Birken, Weiden usw. – wachsen entlang der Fluss- und Stauseeufer und setzen mit den wechselnden Jahreszeiten, insbesondere im Herbst, farbliche Akzente in der Landschaft.

Die Fauna ist ebenfalls sehr vielfältig. In den Wäldern kann man häufig große Säugetiere wie Wildschweine, Mufflons, Rothirsche, Damhirsche und Steinböcke beobachten; Kleinsäuger wie Haselmäuse, Otter, Ginsterkatzen und Eichhörnchen sind hier heimisch. Unter den Reptilien sticht die Valverde-Eidechse hervor, die in diesem Gebiet endemisch ist, und unter den Fischen ist die Bachforelle besonders häufig. Vögel bilden jedoch die Mehrheit, weshalb die Gemeinde zum Vogelschutzgebiet erklärt wurde. Hier kann man große Greifvögel beobachten: Gänsegeier, Mäusebussarde, Wanderfalken, Adler verschiedener Arten und sogar Bartgeier.

 

Auch andere kleinere Vogelarten wie Kleiber, Blässhuhn, Tannenmeise, Fichtenkreuzschnabel, Grünfink, Buchfink, Drossel und Buntspecht lassen sich hier leicht beobachten. In der Nähe von Flüssen und Stauseen findet man außerdem Wasseramsel, Gebirgsstelze und Seidensänger.

Die zahlreichen Naturschutzgebiete, die sich über das gesamte Gemeindegebiet verteilen, sind ideale Orte, um die Landschaft, das Gelände sowie die Flora und Fauna der Region kennenzulernen. Besonders hervorzuheben ist:

  • Banderillas-Gipfel Ein fast 2.000 m hoher Gipfel (1.993 m), von dem aus man einen wunderschönen Panoramablick auf den Naturpark Cazorla, Segura y Las Villas genießen kann.
  • Die Quelle des Flusses Segura. Innerhalb des markanten Kalksteinkamms der Sierra de Segura, auf 1.410 m Höhe, entspringt eine Quelle mit kristallklarem Wasser. Sie fließt in nordwestlicher Richtung zum Mittelmeer und nimmt dabei das Wasser der Flüsse Madera, Zumeta und Tus auf. In der Nähe befindet sich ein von einem Auwald umgebenes Naherholungsgebiet. Die Quelle liegt 22 km westlich von Santiago de la Espada.
  • Galapán-Kiefer. Sie ist ein beeindruckendes Naturdenkmal: eine 40 Meter hohe und über vier Jahrhunderte alte Korsische Kiefer. Vier Erwachsene benötigen, um ihren Stamm mit ausgestreckten Armen zu umfassen.
  • Wasserfall Los Órganos. Unweit der Quelle des Flusses Borosa liegt das Wasserkraftwerk Los Órganos inmitten einer wunderschönen Landschaft mit allen typischen Elementen des Naturparks. Besonders hervorzuheben ist die geologische Umgebung mit ihren ungewöhnlich geformten Kalksteinformationen, die Grotten und Höhlen von großer Schönheit bilden.

 

Fiestas y Eventos

In dieser Gemeinde gibt es zahlreiche traditionelle Feste, da die meisten Ortschaften ihre eigenen lokalen Feste feiern.

Während dieser Feste finden viele verschiedene Aktivitäten statt, wie zum Beispiel die Wallfahrt zu Ehren des jeweiligen Schutzpatrons, Kegelturniere in den Bergen, Tänze unter freiem Himmel, Pferderennen, Kinderspiele und vieles mehr. In Santiago de la Espada, Pontones und La Matea wird außerdem der traditionelle Stierlauf veranstaltet. Die Stiere werden vom Land auf den Marktplatz getrieben und dort am Nachmittag gegeneinander gekämpft.

Am 22. Mai wird in Santiago de la Espada die Wallfahrt der Heiligen Quiteria gefeiert. Der Brauch, an diesem Tag „Hornazo“ (eine Art herzhafte Pastete) zu essen, besteht seit dem 16. Jahrhundert.

Mitte Juni finden im Dorf El Cerezo Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligsten Herzens Jesu statt, und in den letzten Tagen des Monats werden in La Matea Feste zu Ehren der Wundertätigen Jungfrau Maria gefeiert.

Im Juli feiern viele Dörfer ihre Feste: Santa Isabel in Miller, Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel in Los Atascaderos und den Heiligen Jakobus am 25. in Coto Ríos.

Der August ist der Monat mit den meisten Festen: Casas de Carrasco zu Ehren des Heiligen Antonius, Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Pontones und ein Treffen in Pontón Alto, bei dem die Nachbarn Migas (ein traditionelles Gericht) zubereiten. Zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis werden Feste in La Toba, Los Teatinos und Santiago de la Espada gefeiert.

Im September findet in Marchena das Fest zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis statt. Dieses Fest ist wohl dasjenige, in dem die meisten Traditionen bewahrt werden. Zwischen dem 15. und 17. September findet der Viehmarkt von Santiago de la Espada statt, und den Abschluss bildet am 12. Oktober der Viehmarkt von Pontones. Im September wird in Marchena das Fest zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis gefeiert.

Gastronomía

Den Wanderhirten verdankt die Gemeinde Santiago-Pontones ihre unverwechselbare Bergküche, die mit großer Geduld zubereitet wird. Getreu dem Motto lautet das Sprichwort: „Die Migas des Bauern sind nach zwei Umdrehungen fertig, die des Hirten – je öfter, desto besser.“

  • Segureño-Lamm, das Aushängeschild der regionalen Gastronomie.
  • Segureño-Lammeintopf: Lammfleisch, rote Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Paprikapulver, Lorbeerblatt, Wasser, Weißwein, Olivenöl, Mehl, schwarzer Pfeffer, Essig und Salz.
  • Geräuchertes Fleisch:aus traditionellen Schweineschlachtungen.
  • Eintopf:Zubereitet mit Schweinefleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Gewürzen und fein gehackten Mandeln.
  • Gachamiga:Zubereitet mit Mehl, Kartoffeln, Öl oder Knoblauch.
  • Das „Cuchimani“ aus Pontones: Eine Fleischmarinade mit Knoblauch, Olivenöl, Petersilie, Gewürzen, Kräutern und Pfeffer. Das Fleisch wird mariniert und anschließend in einer Auflaufform gebacken.
  • Das „Conejo Encamisado“: Ein Gericht, das von Hirten zubereitet wird. Die Haut wird entfernt, das Kaninchen mit Schmalz, Wein, Kräutern und Gewürzen eingerieben und anschließend wieder mit der Haut bedeckt.
  • Wir erwähnen außerdem Migas, Ajoatao, Ajo Pringue, Andrajos…

Gebäck: Frittierte Krapfen, Blumen, Eierrollen…

Carrasqueño-Tresterbrand, der in den Dörfern Vites, Tobos, La Marchenica, La Muela und Miller hergestellt wird.

 

 

 

Historia

Die Gemeinde Santiago Pontones entstand 1975 durch den per Dekret vollzogenen Zusammenschluss der Gemeinden Santiago de la Espada und Pontones.

Die älteste menschliche Besiedlung der Provinz ist in der Cueva del Nacimiento (Geburtshöhle) in Fuente Segura (Pontones) mit absoluten Datierungen belegt. Es handelte sich um eine auf Verwandtschaft basierende Gemeinschaft, die von der Jagd lebte. Zu dieser ersten Besiedlungsphase gesellte sich eine weitere in der Jungsteinzeit hinzu, und der Felsunterstand Río Frío, in dem ein Kollektivgrab gefunden wurde, gehört zu einer späteren Phase.

Besonders bemerkenswert sind die Höhlenmalereien in den Höhlen Cuevas del Engarbo I und II, im Felsunterstand Río Frío und im Felsunterstand Cañada de la Cruz. Alle diese Stätten sowie alle anderen Stätten der Felskunst des spanischen Mittelmeerraums gehören zur UNESCO-Welterbeliste von 1998. + INFO In den 1940er Jahren wurde ein großer Goldschatz entdeckt, der vermutlich aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. stammt. Er umfasst über hundert Objekte, darunter ein Paar goldene Ohrringe in Form einer Weintraube, gefertigt in der Iberischen Halbinsel und mit einer geflügelten Frauenfigur. Diese Stücke zählen zu den bedeutendsten Werken iberischer Kunst und befinden sich heute im Institut Valencia de Don Juan in Madrid. Während der muslimischen Herrschaft war die Gemeinde Santiago-Pontones von zahlreichen Befestigungsanlagen und Gehöften oder kleinen Siedlungen geprägt. Innerhalb der Gemeinde sind noch heute Überreste befestigter Anlagen erhalten, darunter die Burg Miller und die Burg Gorgolillas. Dieses Gebiet wurde um 1247 vom Santiagoorden von den Muslimen erobert und in dessen Herrschaftsgebiet eingegliedert. Santiago de la Espada wurde 1525 von einer Gruppe Hirten gegründet, die ihr Vieh an diesen Ort brachten und ihn „El Hornillo“ (Der kleine Ofen) nannten. Für den Santiagoorden hieß der Ort „Puebla de Santiago“ (Stadt Santiago). 1570 wurde er von König Philipp II. zum Dorf erklärt, unterstand aber weiterhin der Gerichtsbarkeit von Segura de la Sierra. Später wurde er zur „Villa de Santiago“ (Stadt Santiago) erhoben und erhielt um 1770 seinen heutigen Namen: „Santiago de la Espada“ (Santiago vom Schwert). Pontones war zur Zeit Philipps II. ein Weiler namens „El Pontón“, der zu Segura de la Sierra gehörte. 1837 erlangte es mit einer Gemeindefläche von etwa 200 km² seine Unabhängigkeit und wurde fortan als „Pontones de Segura“ bekannt. Seine Arbeits-, Rechts- und Wirtschaftsangelegenheiten wurden ab 1580 durch die Verordnungen der Gemeinde Segura geregelt, später gehörte es zur Seeprovinz.

Pontones war zur Zeit Philipps II. ein Weiler namens „El Pontón“, der zu Segura de la Sierra gehörte. 1837 erlangte es mit einer Fläche von etwa 200 km² seine Unabhängigkeit und wurde fortan als „Pontones de Segura“ bekannt. Seine Arbeits-, Rechts- und Wirtschaftsangelegenheiten wurden ab 1580 durch die Verordnungen der Gemeinde Segura geregelt, später gehörte es zur Seeprovinz.

Das gesamte Gemeindegebiet liegt innerhalb der Schutz- und Erhaltungsgebiete der Sierra de Segura:

  • Nationales Jagdreservat, 21. Juli 1960
  • Am 30. Juni 1983 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt
  • Naturpark, 5. Februar 1986
  • Vogelschutzgebiet, das 1988 von der EWG ausgewiesen wurde
Otra información

Es besitzt mehr als zehn Gipfel mit einer Höhe von über 1.800 Metern. Bei einer Fläche von über 700 km² beträgt die Entfernung zwischen einigen Punkten innerhalb der Gemeinde mehr als 100 km.

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Santa Elena

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Descripción
Breve descripción

Eine wunderschöne Stadt im nördlichsten Teil der Sierra Morena, direkt an der Provinzgrenze zu Ciudad Real.

Der nördliche Teil ihres Gebiets liegt im Naturpark Despeñaperros. Ihre geografische Lage macht sie zum wichtigsten Übergangspunkt zwischen Andalusien und der Meseta Central, daher ihr Beiname „Tor zu Andalusien“.

Sie ist eine der wenigen Gemeinden in Jaén mit geringer landwirtschaftlicher Aktivität; Nur 1 % des Stadtgebiets wird landwirtschaftlich genutzt. Die Wirtschaft basiert hauptsächlich auf der Nutzung der umliegenden Wälder. Forstwirtschaft, Jagd, Pilzesammeln und Viehzucht, vorwiegend Rinderhaltung, sind die wichtigsten Erwerbszweige. Der Bau der Autobahn A-4 durch die Stadt hat zu einem deutlichen Anstieg des Hotelangebots geführt. Die Stadt hat zwei Vororte: Miranda del Rey und Venta Nueva. Zum historischen Erbe gehören die Pfarrkirche Santa Elena, das iberische Heiligtum Collado de los Jardines, die Altstadt und die Höhlenmalereien in Santa Elena.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 664 010
Sitio web
www.santaelena.es
Fax
953 664 253
Correo electrónico
santaelenajaen@gmail.com
Ubicación
Nombre
Santa Elena
Latitud
38.340230
Longitud
-3.539800
Distrito
Municipio
Ubicación en el mapa
POINT (-3.5398 38.34023)
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Información adicional
Curiosidades

INFORMATIONSBÜROS Besucherzentrum Llano de las Américas

  • Autobahn A4, Ausfahrt 257. Miranda del Rey Road, km. 2
  • (Geöffnet von Donnerstag bis Sonntag)
  • Tel.: 610 282 531
  • E-Mail: Puertanatura@hotmail.com
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierra Morena/Despeñaperros

Entfernung zur Hauptstadt (km): 78

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 742

Fläche (km²): 144

Bevölkerung: 1.003

Demonym: Einwohner von Santa Elena

Postleitzahl: 23213

Videos
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Cultura
  • Pfarrkirche Santa Elena: Sie wurde 1793 an der Stelle einer alten mittelalterlichen Einsiedelei errichtet, die zum Gedenken an den christlichen Sieg in der Schlacht von Las Navas de Tolosa, die in dieser Gegend stattfand, erbaut worden war und das Kreuz beherbergte, dem das Wunder zugeschrieben wurde. Die aus verputztem und bemaltem Mauerwerk errichtete Kirche besitzt eine schlichte, kleine Fassade. Eine Treppe betont den Eingang, der aus einem halbrunden Bogen auf Kämpfern besteht, der von toskanischen Säulen flankiert wird und zu einem Gebälk führt, das von einem dreieckigen Giebel und zwei Okuli, je einem auf jeder Seite, bekrönt wird. Über dem Gesims des ersten Obergeschosses erhebt sich der Glockengiebel, eine dreigeschossige Pyramidenkonstruktion mit Fialen an den Enden und halbrunden Öffnungen für die Glocken. Im Inneren befindet sich ein einschiffiges Kirchenschiff mit einem Stucktonnengewölbe und seitlichen Doppellünetten. Der Chorraum öffnet sich mit einem Triumphbogen, ist mit einem Kreuzgewölbe versehen und wird durch zwei große, okulusförmige Fenster erhellt. Die Apsis wird vom Bildnis der Schutzpatronin, der Heiligen Helena, dominiert, das zwischen dorischen Säulen ruht, welche ein Gebälk und einen geschwungenen Giebel tragen. Die Kirche wurde 2001 umgestaltet.
  • Iberisches Heiligtum von Collado de los Jardines: Im Herzen der östlichen Sierra Morena gelegen, an der wichtigsten traditionellen Verkehrsroute zwischen Oberandalusien und der Meseta Central. Für iberische Heiligtümer wählte man Orte, meist Höhlen, in der Nähe von Quellen und Wäldern, wo die Gottheit verehrt wurde und wo die Gläubigen ihre Götter verehrten, beteten und ihnen Gaben darbrachten. Diese Gaben sind als „Ex-Votos“ bekannt, kleine Statuen von acht bis zwanzig Zentimetern Höhe aus Bronze, Stein oder Ton. Im iberischen Heiligtum von Collado de los Jardines wurden zahlreiche Ex-Votos gefunden, zumeist aus Bronze, die männliche und weibliche Opfergaben, Priester, Krieger und verschiedene Gegenstände darstellen. Die Siedlung, die auf dem Hügel neben der Burg ausgegraben wurde, ist Teil des Komplexes und gibt eine Mauer, ein heiliges Gehege und eine Gießerei für metallene Ex-Votos frei. Wir betrachten hier eines der drei großen iberischen Heiligtümer der Halbinsel.
  •  
  • Stadtzentrum von Santa Elena: Aufgrund seiner geografischen Lage als wichtiger Durchgang zwischen dem Hochland und Andalusien war es Schauplatz zahlreicher historischer Ereignisse.Das bedeutendste war die Schlacht von Las Navas de Tolosa im Jahr 1212, in der König Alfons VIII. von Kastilien die Almohaden besiegte. Zum Gedenken an diese Schlacht wurde an der Stelle eine Einsiedelei zu Ehren der Kaiserin Helena errichtet, die später sowohl diesem Ort als auch der 1767 von König Karl III. gegründeten Stadt ihren Namen gab. In der Stadtplanung der Sierra Morena-Siedlung ist der große rechteckige Platz das prägnanteste Element. Von ihm zweigen Straßen nach beiden Seiten ab, an denen sich wichtige Gebäude wie die Kirche, das Rathaus und der Zehnt- und Bauernspeicher befinden. Der Rest der Stadt ist um den Platz herum angeordnet. Die Straßen zeichnen sich durch axiale Perspektiven, gleich hohe und gleich große Häuser, ein schachbrettartiges Straßennetz und eine geometrische Struktur aus. Lediglich am Rand weicht die Siedlung vom neoklassizistischen Modell ab, um Platz für die Straße zu schaffen. Sie wurde zum Weltkulturerbe erklärt. p

     

    • Felsmalereien:  Die Provinz Jaén beherbergt über vierzig Stätten mit Felsmalereien, die im Mittelmeerraum zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Einige dieser Stätten befinden sich in Santa Elena, wo in Felsunterständen der Gegend herausragende Beispiele schematischer und naturnaher Malereien gefunden wurden. Zu den bemerkenswertesten zählen die Höhlenmalereien der Cueva de las Vacas del Retamoso in der Gegend von Los Órganos, die Cueva del Santo, die Cueva de los Escolares und weitere. ... Diese Bergbauaktivitäten haben in diesen Gemeinden eine außergewöhnliche Konzentration an Überresten hinterlassen – weltweit einzigartige Zeugnisse der Industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts.
Naturaleza

Santa Elena liegt im nördlichsten Teil der Nordregion und grenzt an die Provinz Ciudad Real. Sie ist eine der wenigen Gemeinden der Provinz, deren Wirtschaft nicht primär auf Landwirtschaft ausgerichtet ist. Nur 1 % ihrer Gesamtfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Daher basiert sie auf der Nutzung der umliegenden Wälder, vor allem Forstwirtschaft, Jagd, Pilzsammlung und Viehzucht (Rinderhaltung). Der Bau der Autobahn A-4 durch die Gemeinde hat zur Entwicklung eines bedeutenden Hotel- und Gastronomiesektors geführt. Die Flüsse Despeñaperros und Campana durchfließen das Gemeindegebiet. Der nördliche Teil von Santa Elena gehört zum Naturpark Despeñaperros, einem Gebiet von großem landschaftlichem, tier- und botanischem Interesse.

 

Der Park umfasst unter anderem folgende Orte:

  • Paraje de los Órganos, ein Naturdenkmal Andalusiens. Hier erheben sich gewaltige Felssäulen, die an die Pfeifen einer Kathedralorgel erinnern. Die Schönheit dieser Landschaft wird durch den farbenprächtigen Kontrast zwischen dem Grau der Felsen und dem intensiven Gelb und Orange der verschiedenen Flechtenarten, die darauf wachsen, noch verstärkt. Auf diesen Felsen bilden Steineichen, Korkeichen und Buschland einen mediterranen Wald, der von Ginsterkatzen, Steinmardern und zahlreichen Greifvögeln bewohnt wird.
  • Abrigo de los Órganos: Dies ist eine raue Landschaft, die seit der Antike besiedelt ist, wie die hier gefundenen Höhlenmalereien belegen. Von hier aus kann man die wiederaufgeforsteten Kiefernwälder (Alpenkiefer, Schwarzkiefer und Zirbelkiefer) sowie das Unterholz aus Korkeichen, Gall-Eichen, Steineichen und Erdbeerbäumen entdecken.

    Abrigo de los Órganos: Dies ist eine raue Landschaft, die seit der Antike besiedelt ist, wie die hier gefundenen Höhlenmalereien belegen.

  • El Empedraillo: Dies sind die interessanten Überreste eines kleinen Abschnitts der Römerstraße, die Cástulo (Linares) und die Bleiglanzgruben von El Centenillo mit Toledo verband.
  • Quejigal del Collado de los Jardines: Dieser Wald, der ebenfalls im Naturpark Despeñaperros liegt, zeichnet sich durch seine Artenvielfalt aus. Zu den hier vorkommenden Pflanzenarten zählen Gall-Eichen, Korkeichen, Ahorne und andere typische Arten des mediterranen Waldes. Zu den Tieren, die in diesem Gebiet leben, zählen Wolf, Luchs, Fischotter, Spanischer Kaiseradler, Steinadler und Habicht. Was Despeñaperros aber wirklich auszeichnet, sind seine einzigartigen geologischen Formationen. Die vier Kilometer lange Despeñaperros-Schlucht entstand durch die Erosion des gleichnamigen Baches entlang einer natürlichen Verwerfung im Iberischen Massiv und ist die wichtigste Verkehrsverbindung zwischen Kastilien-La Mancha und dem Tiefland des Guadalquivir-Tals.
Fiestas y Eventos
  • Ostersonntag: Von den mitteleuropäischen Siedlern, die im 18. Jahrhundert ankamen, ist nur noch die Tradition des Bemalens von gekochten Eiern erhalten geblieben. Diese Eier werden in der Gegend um La Aliseda als Teil eines Salats gegessen. Zuvor müssen sie rituell einen Grashang hinuntergerollt werden, damit sie nicht zerbrechen. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die Feier dieses wichtigen Tages in Santa Elena als Rolahuevos bekannt ist. Ostersonntag
  • Wallfahrt zu San Isidro:Am 15. Mai begleiten die Einwohner von Santa Elena den Heiligen Isidro in geschmückten Festwagen nach La Aliseda. An diesem Ort von unvergleichlicher Schönheit wird eine Messe zu Ehren des Heiligen gefeiert, und alle verbringen einen Tag auf dem Land.
  • Festlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin: Zu Ehren ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Helena, finden vom 17. bis 21. August Festlichkeiten statt. Während dieser Tage werden zahlreiche Freizeit- und Sportaktivitäten angeboten. Am 17. August läutet das traditionelle Glockengeläut den Beginn der Feierlichkeiten ein, und drei Raketenstarts signalisieren den Start des Rindertriebs durch die Straßen der Stadt. Am Nachmittag findet eine Stierkampfvorführung statt. Wir erreichen den 18. August, den Höhepunkt des Festes. Am Morgen wird eine Messe zu Ehren des Heiligen gefeiert, und alle Besucher sind zu einem der Feststände eingeladen. Am Abend ist der Höhepunkt des gesamten Festes die Prozession des Schutzpatrons, die, begleitet von einer Blaskapelle, durch die Straßen der Stadt zieht. Am 20. und 21. August findet morgens erneut der Rindertrieb statt, gefolgt von einem Stierkampffest am Nachmittag. Das Fest endet mit einem spektakulären Feuerwerk in den frühen Morgenstunden des 21. August.
Gastronomía

Santa Elena liegt in der Sierra Morena und ist ein idealer Ort, um Wildgerichte zu genießen, ob Großwild (Hirsch, Wildschwein oder Damhirsch) oder Kleinwild (Rebhuhn, Kaninchen oder Hase).

  • Andrajos: Hergestellt aus einem Mehlteig (Andrajo), der in Hasenfleischbrühe mit einem Sofrito aus Paprika und Tomaten, verfeinert mit Minze, gekocht wird.
  • Pipirrana: Ein Salat aus gerösteten Paprika, Oliven, hartgekochten Eiern, Thunfisch und Olivenöl.
  • Hirschfleisch in Sauce: Zubereitet mit Hirschfleisch, Zwiebeln, Tomaten, Mehl, Wasser, Thymian, Rosmarin, Paprika, Olivenöl und Mandeln.
    • Safran-Knoblauchpilze: Safran-Knoblauchpilze, Olivenöl, Schinken, Knoblauch, Weißwein, Petersilie und Salz.
  • Alfonso-XIII-Omelett: Zubereitet mit Eiern, Schinken, Lammnieren, Champignons, Salz, gebratenen Tomaten und Olivenöl.

Gebäck:

  • Süßer Brei: Zubereitet mit Croutons, heißer Milch oder Honig, Mehl, Zucker, gemahlenem Zimt und Olivenöl. Traditionell zu Allerheiligen zubereitet.
  • Pestiños: Zubereitet mit Olivenöl, Wein, trockenem Branntwein, Zucker, Zimt und Mehl.
  • Fleur de Lis: Eier, Mehl, Milch, Zucker, Olivenöl, Salz und Zimt oder geschmolzener Honig zum Beträufeln.
  • Risol: Ein Getränk aus süßem Anis, Kaffee, Majoran und Wasser.
Historia

Das Gebiet ist seit prähistorischer Zeit besiedelt, wie die über fünftausend Jahre alten Höhlenmalereien in den Felsunterständen belegen. Sie wurden 1998 zum Weltkulturerbe erklärt.

Während der iberischen Zeit befand sich in der Gegend um Santa Elena eines der wichtigsten Kultstätten: das Heiligtum von Collado de los Jardines. Dort wurden zahlreiche iberische Votivgaben und die Überreste einer möglichen Siedlung gefunden, die nicht nur aus der iberischen, sondern auch aus der römischen und mittelalterlichen Zeit stammen. Das Heiligtum, auch bekannt als Cueva de los Muñecos (Puppenhöhle), wurde von den Römern für religiöse Zeremonien genutzt.

 

Im Mittelalter war die Schlacht von Las Navas de Tolosa im Jahr 1212 das bedeutendste Ereignis. Die Stadt ist eng mit dieser Schlacht verbunden; in der Nähe befindet sich das Schlachtmuseum von Las Navas de Tolosa. Das Heer der Almohaden wurde besiegt, und König Alfons VIII. von Kastilien befahl den Bau einer Einsiedelei an diesem Ort, um das Kreuz, dem das Wunder des Sieges zugeschrieben wurde, sowie ein befestigtes Gasthaus zum Gedenken an den Triumph über die Almohaden zu beherbergen. Diese Einsiedelei ist heute Teil der Route der Burgen und Schlachten.

An derselben Stelle wurde im 18. Jahrhundert eine der Neustädte der Sierra Morena gegründet, ein Projekt, das von König Karl III. gefördert wurde. Eine dieser Siedlungen war Santa Elena. Gemeinsam mit den Kolonisten, Bauern aus Mitteleuropa (Franzosen, Deutschen und Flamen), verfolgten sie das Ziel, in den dünn besiedelten Gebieten der Sierra Morena eine Bevölkerung anzusiedeln und Wohlstand zu schaffen sowie den Despeñaperros-Pass zu sichern. 1793 lag die Stadt in Trümmern, und König Karl IV. ordnete ihren Abriss und den Bau einer neuen Stadt im Kolonialstil an.

Otra información

Das Museum der Schlacht von Las Navas de Tolosa wurde kürzlich in der Gemeinde errichtet. Es zählt zu den interessantesten Stationen der Burgen- und Schlachtenroute und dient als Ausgangspunkt für die Erkundung der siebzehn Gemeinden dieser touristischen Region. In der Nähe befinden sich das Iberische Heiligtum La Cueva de los Muñecos und das Interpretationszentrum „Llano de las Américas.

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Quesada

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Breve descripción

Quesada ist eine Gemeinde in der Sierra de Cazorla im Südosten der Provinz Jaén. Der östliche und südliche Teil ihres Gebiets gehört zum Naturpark Sierra de Cazorla, Segura y Las Villas. Die Gemeinde besteht aus Quesada und den Dörfern Belerda, Don Pedro, Collejares, Los Rosales und Tíscar sowie El Cortijuelo. Sie zählt zu den schönsten und geschichtsträchtigsten Städten des Parks. Um einen Hügel herum erbaut, zeigen ihre Straßen und Plätze den geschwungenen und abwechslungsreichen Grundriss einer mittelalterlichen Stadt. Die Quelle des Guadalquivir befindet sich innerhalb der Gemeindegrenzen in La Cañada de las Fuentes. Olivenhaine prägen die Landwirtschaft. Die Region verfügt über eine Olivengenossenschaft, die Teil der geschützten Ursprungsbezeichnung „Sierra de Cazorla“ ist. Auch die Schafzucht spielt eine wichtige Rolle. Getreideanbau ist nur in geringem Umfang üblich und wurde nach und nach durch Olivenhaine ersetzt. Die Umgebung ist gespickt mit Orten von ökologischem und kulturellem Interesse, wie der römischen Villa Bruñuel und dem verehrten Heiligtum der Jungfrau von Tíscar. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche St. Peter und Paul, der Wachturm des Prinzen Heinrich, der Heiligenbogen und die Höhlenmalereien im levantinischen Stil, die zum Weltkulturerbe erklärt wurden und sich in der Spitzenklöppelhöhle befinden; außerdem das Rafael-Zabaleta-Museum, das einem in Quesada geborenen Maler gewidmet ist, und das Miguel-Hernández-Museum, dessen Frau in dieser Stadt geboren wurde.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 733 025
Sitio web
www.quesada.es
Fax
953 733 707
Ubicación
Nombre
Quesada
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37.842980
Longitud
-3.066920
Municipio
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POINT (-3.06692 37.84298)
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
Entfernung zur Hauptstadt (km): 99
Höhe über dem Meeresspiegel (m): 676
Fläche (km²): 328
Einwohnerzahl: 5.944
Bevölkerungsbezeichnung: Quesadeños
Postleitzahl: 23480

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Cultura

Aus dem reichen historischen und künstlerischen Erbe möchten wir Folgendes hervorheben:

  • Schloss Tíscar. Es wurde während der maurischen Zeit erbaut und liegt in einem felsigen, leicht zu verteidigenden Gebiet. Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses stammt aus dem Jahr 876. Es handelt sich um eine kleine Anlage mit einem kleinen Bergfried. Erbaut wurde es aus grob gestampfter Erde, mit Abschnitten aus Bruchsteinmauerwerk, wobei die Mauern direkt an den Felsen angebaut sind. In der Mitte befindet sich ein großer Felsvorsprung namens „Peña Negra“ (Schwarzer Felsen). 1949 wurde es zum Kulturgut erklärt.

    Schloss Tíscar. Es wurde während der maurischen Herrschaft erbaut und liegt in einem felsigen, leicht zu verteidigenden Gebiet.

  • Heiligtum der Jungfrau von Tíscar. Zweifellos ist es das Zentrum der Marienverehrung in der Region, sowohl aufgrund seiner Tradition als auch seiner Lage unterhalb der Burg Peña Negra. Das heutige Heiligtum der Jungfrau von Tíscar stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, bewahrt aber architektonische Überreste aus früheren Epochen, wie die große Eingangstür mit Spitzbogen und verzierten Türpfosten, Reste granadranischer Fliesen in der Sakristei aus dem 14. Jahrhundert und weitere Elemente, die es möglicherweise in die Spätgotik des 16. Jahrhunderts einordnen. Das Äußere des Heiligtums hat seine ursprüngliche Gestaltung bewahrt, und die Fassade weist einen zweistöckigen Glockengiebel auf. Über dem Haupteingang befindet sich ein Relief der Jungfrau Maria zwischen zwei Bäumen. Im Bürgerkrieg wurde es stark beschädigt, weshalb das Heiligtum restauriert wurde. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul stammt aus dem 18. Jahrhundert, ist im neoklassizistischen Stil erbaut und wurde an der Stelle einer ehemaligen gotischen Kirche errichtet, von der eine Kapelle erhalten geblieben ist. Sie hat einen kreuzförmigen Grundriss mit drei Schiffen, die von Tonnengewölben mit Lünetten überspannt werden. Besonders bemerkenswert an der Fassade sind das bronzebeschlagene Eingangsportal aus dem 18. Jahrhundert und der Glockenturm, der auf einem alten mittelalterlichen Turm errichtet wurde. Der Wachturm des Prinzen Heinrich. Der imposante, über 10 Meter hohe Zylinderturm befindet sich im Hafen von Tíscar. Er diente der Überwachung der Truppenbewegungen des Nasridenreichs von Granada. Er wurde Ende des 13. Jahrhunderts im Auftrag von Infant Don Enrique, dem Sohn Ferdinands III., erbaut. Nach seiner Restaurierung ermöglicht eine Metalltreppe den Zugang zum Inneren durch die originale, etwa drei Meter hohe Tür. Von seiner privilegierten Lage aus bietet sich ein weites Überblick über das Gelände. Der Heiligenbogen. Ein gotisches Tor aus dem 14. Jahrhundert, das den Zugang zur ummauerten Anlage ermöglichte. Die Außenfassade ziert ein Spitzbogen aus Quadersteinen mit zwei Keilsteinen, dessen rechter Pfosten eine römische Grabstele aus dem 3. Jahrhundert ist. Darunter befindet sich ein halbrunder Ziegelbogen mit Tonnengewölbe. Die heute sichtbare Doppelarkade ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass der innere Halbkreisbogen ursprünglich Teil der andalusischen Anlage war und in der christlichen Ära wiederaufgebaut wurde.
  • Römische Villa von Bruñel. Diese Villa ist ein prachtvolles Beispiel römischer Wohnarchitektur, die eng mit der Landwirtschaft verbunden war. Der außergewöhnliche Reichtum und die Größe von Bruñel machen sie zu einem seltenen Beispiel ländlicher Häuser dieser Zeit. Ursprünglich muss hier ein eher bescheidenes Gebäude gestanden haben, das im 2. Jahrhundert n. Chr. zu einem weitläufigen Komplex mit reicher Dekoration ausgebaut wurde. Es entstand ein Gebäude im urbanen Stil, das um einen großen zentralen Innenhof angeordnet ist, um den sich die Räume gruppieren. Die meisten von ihnen sind mit prächtigen Mosaiken und Stuckwänden verziert. Im 4. Jahrhundert wurde ein Teil des Hauses abgerissen, um Platz für einen Neubau mit einem Säulengang im zentralen Innenhof, einer großen Doppelhalle mit Apsisfassade im Norden und einem weiteren Flügel mit einem zentralen Innenhof im Osten zu schaffen. In dieser späteren Phase, obwohl zahlreiche Dekorationselemente erhalten geblieben sind, ist bereits ein deutlicher Wandel hin zum ländlichen Leben in der Villa erkennbar. Ihre Aufgabe und Verwahrlosung erfolgten vermutlich allmählich im 6. und 7. Jahrhundert. Die Villa wurde 2005 zum Kulturgut erklärt. Weitere Denkmäler sind: Die Kirche der Reinigung, bekannt als die Kleine Kirche, erbaut im 17. Jahrhundert mit barocken Stilelementen, und die Einsiedelei San Sebastián.
Naturaleza

Quesada, eingebettet in die Natur und umgeben von majestätischen Bergen wie dem Pico Gilillo (1899 m), dem Rayal (1884 m) und dem Magdalena (1219 m), liegt am Ufer des Guadiana Menor, dessen Hänge von Bächen durchflossen werden. Besucher sind eingeladen, die zahlreichen Wanderwege zu erkunden und die vielfältige Flora und Fauna der Region zu entdecken. Ein Teil des Gemeindegebiets gehört zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas, dem größten Naturschutzgebiet Spaniens. Dieses orografische Labyrinth aus Tälern, Kalksteinplateaus, Schluchten, Bergen und Hochebenen ist aufgrund der zahlreichen Flüsse und Bäche, die es durchziehen, von großer hydrologischer Bedeutung. Die botanische Vielfalt ist vielfältig (unter anderem Korsische Kiefer, Aleppo-Kiefer, Eibe und zahlreiche endemische Arten). Wildtiere, Jagd und Landschaft.

 

Im Quesada-Gebirge befinden sich zahlreiche Felsunterstände mit Höhlenmalereien, darunter die Höhle von Encarejo, der Felsunterstand Cerro Vitar, die Höhle von Hiedra und die Höhle von Cabrera. Neben den Höhlenmalereien wurden in diesen Unterständen auch Keramik und Steinartefakte gefunden, wodurch die erste menschliche Besiedlung dieser Gebiete auf das 3. Jahrtausend v. Chr. datiert werden kann.

Die Vielfalt der Ökosysteme bedingt eine große Artenvielfalt im Tierreich dieser Gebiete. In den höchsten und steilsten Lagen leben Großwild wie Mufflons, Rothirsche, Damhirsche und Wildschweine sowie Greifvögel und Aasfresser wie Adler, Bartgeier und Gänsegeier. In den tiefer gelegenen Gebieten leben Kleinwildarten wie Dachse, Füchse, Hasen, Kaninchen und Ginsterkatzen. Nicht zu vergessen die Fauna, die in den kristallklaren Gewässern dieser Flüsse lebt: Forellen, Barben, Otter und Salamander. Auch die Vögel, die entweder in Olivenhainen leben oder sich während ihrer Wanderungen von deren Früchten ernähren, sind hier beheimatet: Kohlmeisen, Wiedehopfe, Stieglitze, Rotkehlchen, Bussarde… Ein Ort, den man unbedingt besuchen sollte, ist die Cueva del Agua (Wasserhöhle). Sie ist eine der ersten natürlichen Höhlen mit Kalksteinformationen, die in Spanien entdeckt wurden. Hier treffen das Wasser des Flusses Tíscar und die Felsformation Monte de Caballo aufeinander. Sie ist auch als Höhle der Wunder bekannt, aufgrund ihrer spektakulären Wasserfälle während der Schneeschmelze und ihrer Stalaktitenformationen, sowie als Höhle der Jungfrau von Tíscar, da der Überlieferung nach die Jungfrau Maria dort 1391 dem Kleinkönig von Tíscar, Mohamad Abdon, erschienen sein soll. Das Heiligtum der Jungfrau von Tíscar befindet sich in der Nähe der Höhle. Der Zugang zur Höhle erfolgt durch einen etwa 10 Meter langen und 1 Meter hohen Tunnel. Aufgrund ihrer fantastischen Akustik finden hier Konzerte statt. Die Höhle liegt 13 Kilometer von Quesada entfernt. Quesada bietet außerdem folgende Naturschönheiten: Der Chorro. Seine beeindruckenden Felswände sind ein besonderes Highlight. Hier lassen sich große Aasfresser wie Gänsegeier oder Schmutzgeier hervorragend beobachten.

  • Lage: Westlich der Stadt, im Herzen des Naturparks Cazorla, Segura y Las Villas.
  • Entfernung: 11 km.
  • Mittel: Pkw.
  • Anfahrt: Folgen Sie der A-315 Richtung Peal de Becerro. Nach wenigen Kilometern biegen Sie rechts auf die A-322 Richtung Cazorla ab. Nach 1,5 km folgen Sie der JV-7107 Richtung Quelle. Anfahrt: Folgen Sie der A-315 Richtung Peal de Becerro. Nach wenigen Kilometern biegen Sie rechts auf die A-322 Richtung Cazorla ab. Nach 1,5 km nehmen Sie die JV-7107 Richtung Quelle. Zufahrt:

Quelle des Guadalquivir. Beeindruckende Landschaft im Naturpark Cazorla, Segura y Las Villas, geprägt von zahlreichen großen Felsformationen. Korsische Kiefern wachsen hier zusammen mit kriechenden Wacholdersträuchern.

  • Lage: Westlich der Stadt, neben der Cañada de Las Fuentes, im Herzen des Naturparks Cazorla, Segura y Las Villas.
  • Entfernung: 27 km.
  • Verkehrsmittel: Pkw.
  • Zufahrtsweg: Über die A-315 in Richtung
Fiestas y Eventos

Folgende Festlichkeiten werden in Quesada gefeiert:

  • San Sebastián.Zwischen dem 19. und 21. Januar finden die Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Sebastian, des Schutzpatrons von Quesada, statt. Am 19. wird die Statue des Heiligen aus seiner Einsiedelei in die Stadt gebracht. Am folgenden Tag führen die drei Fahnenträger und der Trommler in historischen Kostümen während der Nachmittagsprozession mit der Statue fünf Fahnenschwingrituale auf. Der Tag endet mit dem Entzünden eines Freudenfeuers vor dem Rathaus, wo traditionelle Schweinefleischprodukte und Wein genossen werden. Die Feierlichkeiten enden am 21. Januar. Dieser Tag unterscheidet sich vom Vortag nur dadurch, dass dreimal mit Fahnen geschwenkt wird.
  • Antoniustag. Gefeiert wird er am 17. Januar. Antonius ist Schutzpatron der Tiere. Am Vorabend werden in einigen Straßen und auf Plätzen Freudenfeuer entzündet, Migas (ein traditionelles Semmelbröselgericht) zubereitet und Blutwurst, Chorizo, Speck usw. gebraten. Die Feierlichkeiten werden stets von Tanz und Gesang der Teilnehmer sowie von Cuerva (einem lokalen alkoholischen Getränk) begleitet. Antoniustag
  • Festlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin, Unserer Lieben Frau von Tíscar. Die Sommerfestlichkeiten finden zwischen dem 23. und 29. August statt. Während dieser Tage wechseln sich verschiedene Aktivitäten ab, bis die Schutzpatronin die Kirche San Peter und San Paul verlässt, um zum Heiligtum von Tíscar zurückzukehren. Dort verbleibt sie bis zum ersten Samstag im Mai des folgenden Jahres. Dann findet erneut eine Wallfahrt statt, um sie nach Quesada zurückzubringen. Fiesta de los Cargos oder Fiesta del Dios Chico. Dieses Fest, das im Weiler Belerda gefeiert wird, hat eine Tradition, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Die Feierlichkeiten beginnen am 25. Dezember. Die fünf „Cargos“ (die Verantwortlichen): Erster und Zweiter Kapitän, Fahnenträger, Windenmann und der jüngste Offizier, begleitet vom Trommler und einem sehr frommen Gefolge, begeben sich am 26. zum Heiligtum von Tíscar, wo sie in einer Prozession mit der Jungfrau Maria verehrt werden. Auf dem Rückweg ziehen sie von Bauernhof zu Bauernhof und kosten die Produkte der Schweineschlachtung und den edlen Wein, mit dem sie bewirtet werden. Das Fest endet mit der Erneuerung der „Cargos“.
Gastronomía

Die Küche von Quesada ist bergig und daher herzhaft. Zu den Gerichten, die wir hervorheben möchten, gehören:

  • Talarines. Dies ist das einzigartigste Gericht, ähnlich wie Manchego-Gazpacho und Andrajos (eine Art Eintopf). Es besteht aus einem Fleischeintopf (Kaninchen, Hase, Schwein) mit Gemüse und Pilzen, in dem flockige Teigfladen so lange gekocht werden, bis sie zu Streifen werden, die an Stofffetzen erinnern. Daher der Name. Talarines
  • Pipirrana. Ein Salat, dessen Hauptzutaten Zwiebeln, Tomaten, grüne Paprika und Gurken sind. Migas mit Chorizo, Paprika, Speck und Weintrauben. Knoblauchmehl. Es besteht aus roter Paprika, Safran-Reizker, Naturspeck, Kartoffeln, Knoblauch, Paprika und Mehl. Manchmal wird auch Kabeljau verwendet.
  • Gachurreno. Kartoffeln, Öl, Mehl, Salz und Wasser für den Teig, der zu den frittierten Kartoffeln gegeben wird. Gachurreno

Wichtig ist auch das Gebäck, aus dem Folgendes zubereitet wird: Feigenbrotpudding, Papajotes, Floretas, Borrachuelos und Roscas de Baño.

Historia

In der Sierra de Quesada befinden sich Höhlen mit Höhlenmalereien sowie Keramik- und Steinartefakten, die es ermöglichen, die erste menschliche Besiedlung des Gebiets auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zu datieren.

Während der Bronzezeit, mit der Ankunft der ersten Argaric-Bevölkerung, wurden diese und weitere Höhlen, wie beispielsweise die Siedlung und Nekropole „Corral de Quiñones“, erneut besiedelt.

Die Villa de Bruñel ist ein eindrucksvolles Beispiel für die römische Vergangenheit. Sie besteht aus einer römischen Nekropole aus dem 1. bis 4. Jahrhundert, einer Villa aus dem 3. Jahrhundert mit Innenhöfen, Peristylen, einem Impluvium und einer interessanten Mosaiksammlung. Aus dem 4. Jahrhundert stammen die Überreste einer frühchristlichen Basilika. Neben dieser Villa wurden weitere Villen entdeckt, darunter Voladero, Aguas Calientes, Allozar und Los Rosales. Der heutige Standort des Stadtzentrums wird den Westgoten zugeschrieben, wie zahlreiche Funde in der Stadt belegen, beispielsweise die Kapitelle am Eingang zum Garten. Während der arabischen Herrschaft erlangte die Stadt Bedeutung als Bevölkerungszentrum und zählte zu den zehn wichtigsten Städten in Jaén. In den historischen Texten wird sie als Madinat erwähnt, eine Festung am Fuße eines Berges mit Märkten, Bädern, Gasthäusern und einem angrenzenden Dorf. Die in dieser Zeit hergestellten Holzteller und -becher wurden in ganz Al-Andalus und dem Maghreb verkauft. Seit der ersten christlichen Eroberung im Jahr 1157 durch König Alfons VI. wechselte die Stadt mehrmals zwischen christlicher und arabischer Herrschaft. 1310 wurde sie endgültig von Ferdinand IV. zurückerobert und 1331 Teil des Adelantamiento Cazorla, bevor sie später von König Alfons XI. an Úbeda abgetreten wurde. Im 19. Jahrhundert verlieh Königin Isabella II. der Stadt den Titel einer Stadt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besuchten Antonio Machado und Manuel Cigues Aparicio die Stadt und ließen sich in einigen ihrer Werke von Quesada inspirieren. Etwa zur selben Zeit wurde der Maler Rafael Zabaleta geboren, und 1916 kam Josefina Manresa, die Ehefrau von Miguel Hernández, zur Welt.

Otra información

Das Zabaleta-Museum 

Rafael Zabaleta wurde 1907 in Quesada geboren. Nach seinem Studium an der Kunsthochschule in Madrid reiste er nach Paris, wo er die Meister der zeitgenössischen Malerei, wie beispielsweise Picasso, studierte. 1942 hatte er seine erste Einzelausstellung und feierte von da an zahlreiche Erfolge. 1956 erhielt er den UNESCO-Preis auf der 3. Hispanoamerikanischen Biennale. In seinen Gemälden verewigte er Licht, Farbe, Alltagsgegenstände und die Landschaft Quesadas. Seine Werke hängen in vielen Museen weltweit. Er starb 1960 in Quesada.
Das Zabaleta-Museum wurde 1963 mit dem bedeutenden Nachlass der Erben des Malers gegründet. Die ausgestellte Sammlung ist von großem Interesse und stellt seine umfassendste Werkschau dar.

Miguel Hernández und Josefina Manresa Museum

Das Museum befindet sich im Erdgeschoss des Zabaleta-Museums und beherbergt einen Großteil des Nachlasses von Miguel Hernández. Es bietet eine Reise durch das Werk und Leben des Dichters und seiner Frau Josefina Manresa aus Quesada – eine Liebesgeschichte voller Leidenschaft und Emotionen.

Archäologisches Besucherzentrum Quesada, CIPAQ

Das Archäologische Besucherzentrum Quesada (CIPAQ) öffnete im September 2015 seine Pforten und bereichert das vielfältige Kulturangebot dieser malerischen Stadt in der Provinz Jaén, der Quelle des Guadalquivir. Ziel des Zentrums ist es, das außergewöhnliche prähistorische und römische Erbe Quesadas zu präsentieren. So ist das erste Obergeschoss einer der bedeutendsten Sammlungen levantinischer und schematischer Felskunst in der Provinz Jaén gewidmet, die 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Im Erdgeschoss dreht sich alles um die römische Villa von Bruñel mit einer beeindruckenden Gruppe von Mosaiken in exzellentem Erhaltungszustand. Ergänzt wird der Rundgang durch die Ausstellung interessanter Objekte, Nachbildungen, audiovisuelle Präsentationen, interaktive Exponate und ein Lernzentrum, in dem junge Besucher spielerisch lernen können.

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Literatura

Eine hervorragende Möglichkeit, eines der schönsten und geschichtsträchtigsten Dörfer dieses Naturparks kennenzulernen, ist es, den Spuren zweier bedeutender Dichter zu folgen: Antonio Machado und Miguel Hernández.

Die Verbindung von Quesada zu Antonio Machado ergibt sich daraus, dass es einer der Orte war, die der Dichter bei einigen seiner häufigen Ausflüge zu den Quellen des Guadalquivir besuchte. Sie können Machados Spuren in einem Park folgen, in dem es Keramikfliesen mit einem Gedichtausschnitt gibt, und dasselbe gilt für das Heiligtum der Virgen de Tíscar. Nutzen Sie einen Besuch dort auch für einen Abstecher zur unvergleichlichen Cueva del Agua.

Pozo Alcón

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Pozo Alcón liegt südlich des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas zwischen zwei Landschaften, die die grünen Berge mit dem trockenen Tiefland an der Grenze zu Granada verbinden.

Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig, wobei der Anbau von Oliven, Kräutern und Mandeln die bedeutendsten sind. Auch die Viehzucht spielt eine wichtige Rolle, vor allem die Schafzucht (Segureño-Lamm) und die Geflügelhaltung. Aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung an Jaén ist die Stadt enger mit Baza (Granada) verbunden als mit anderen Städten der Provinz. Die Stadt, die bis ins 18. Jahrhundert zu Quesada gehörte, zeichnet sich durch wertvolle und gut erhaltene traditionelle Architektur aus. Es ist das einzige Dorf im Naturpark, das seit dessen Gründung keinen Einwohnerverlust verzeichnet hat. Die Gemeinde hat alte Denkmäler wie die Kirche Unserer Lieben Frau von der Menschwerdung und den Rathausplatz bewahrt. Die Häuser zeugen von tiefem Respekt vor traditioneller Architektur, insbesondere in den höher gelegenen Vierteln rund um die Kirche. Der Tourismus etabliert sich zunehmend als Zukunftszweig in der sogenannten Sierra del Pozo, einem Gebiet mit zahlreichen Naturschönheiten und außergewöhnlichen Landschaften. In der Nähe des Dorfes liegt der malerische Bolera-Stausee. All dies ermöglicht vielfältige Aktivitäten, von Extremsportarten und Wandern über Sportfischen und Tier- und Pflanzenbeobachtung bis hin zu Sternenbeobachtungen.

Telecomunicaciones
Teléfono
953 738 041
Sitio web
www.pozoalcon.es
Fax
953 950 898
Correo electrónico
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Ubicación
Nombre
Pozo Alcón
Latitud
37.702010
Longitud
-2.932740
Municipio
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POINT (-2.93274 37.70201)
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Datos de interés

Touristengebiet: Sierras de Cazorla, Segura und Las Villas

Entfernung zur Hauptstadt (km): 134

Höhe über dem Meeresspiegel (m): 854

Fläche (km²): 139

Bevölkerung: 5.464

Demonym: Pocenses oder Poceños

Postleitzahl: 23485

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Cultura
  • Kirche Unserer Lieben Frau von der Menschwerdung. Erbaut Mitte der 1960er Jahre an der Stelle einer älteren Kirche mit derselben Weihe, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Ihre Fassade zeichnet sich durch einen gewölbten Eingang, ein lateinisches Kreuz und einen Giebel aus. Der Turm besticht durch seine Größe; er hat einen quadratischen Sockel und ist mit geometrischen Elementen verziert.
Naturaleza

Pozo Alcón ist eine Gemeinde in der Region Alto Guadalquivir an der Grenze zur Provinz Granada. Die nördliche Hälfte der Gemeinde gehört zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Die Landschaft verändert sich nach Süden und Südosten und fällt zu den Flüssen Guadiana Menor und Guadalentín ab. Hier vollzieht sich ein dramatischer Landschaftswandel mit ausgedehnten, stark erodierten Halbwüsten, die von Espartogras und Thymian bewachsen sind.

Pozo Alcón ist ein Naturparadies für Sportbegeisterte und Outdoor-Fans. In wenigen Kilometern Entfernung befinden sich drei Stauseen: der Portillo-Stausee in der Gemeinde Castril, der Negratín-Stausee auf dem Hochplateau von Granada und der La-Bolera-Stausee in der Gemeinde Pozo de Alcón. Das Wasser dieser Stauseen dient nicht nur der Bewässerung und Trinkwasserversorgung der Bevölkerung, sondern ermöglicht auch vielfältige Sportaktivitäten. Die Gemeinde beherbergt eine Vielzahl von Ökosystemen mit unzähligen Arten, die ihre reiche und vielfältige Fauna ausmachen: von Greifvögeln und Aasfressern über Wildtiere aller Größen bis hin zu Fischen, Amphibien, Reptilien und der charakteristischen Vogelwelt der Ufervegetation entlang der Bäche und Flüsse. Zweifellos ein wahres Paradies, in dem die Natur zu schwelgen scheint. Es ist fast schon ein Muss, einige der wunderschönen Landschaften dieser Region zu erleben. Hier kann man nicht nur die Vegetation und Fauna hautnah beobachten, sondern auch fantastische Panoramablicke auf die Berge und die Landschaft um Jaén genießen. Zu den verschiedenen Landschaften gehören unter anderem: Arroyo Frío (Kalter Bach). Dieser Nebenfluss des Flusses Guadalentín mit seinem kristallklaren Wasser ist ein wunderschöner Ort, der zum Erkunden seiner Ufer einlädt. Bewundern Sie die üppige Ufervegetation mit Pappeln, Weiden, Korbweiden und vielem mehr. Es liegt 17 km vom Stadtzentrum entfernt und gehört zum Naturpark Sierra de Cazorla. El Hornico. Dieses Gebiet beherbergt den größten Teil der Vegetation des Naturparks und ist Ausgangspunkt für Wanderwege durch die Sierra del Pozo. Es liegt 10 km vom Stadtzentrum entfernt und befindet sich innerhalb des Naturparks. El Hornico. Dieses Gebiet beherbergt den größten Teil der Vegetation des Naturparks und ist Ausgangspunkt für Wanderwege durch die Sierra del Pozo.

  • Aussichtspunkt Peña de Quesada Dieses beeindruckende, 1329 m hohe Massiv bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf den Bolera-Stausee und die Sierra del Pozo. Er liegt 10 km von der Stadt entfernt.

Aussichtspunkt Guazalamanco Dieser Aussichtspunkt ist über einen angenehmen Wanderweg erreichbar und bietet einen herrlichen Blick auf den Stausee und die Sierra del Pozo. Gipfel Cabañas Mit einer Höhe von 2038 m ist er ein Wahrzeichen, um die wunderschönen Formationen der Korsischen Kiefer zu bewundern. Der Aufstieg zum Gipfel belohnt Sie mit atemberaubenden Ausblicken. Es liegt 25 km von der Stadt entfernt.

Fiestas y Eventos

Die Einwohner von Pozo Alcón freuen sich schon sehr auf die nächsten Festlichkeiten: ... Fest und Feierlichkeiten zu Ehren der Heiligen Anna, Schutzpatronin von Pozo Alcón.

  • San Sebastián, 9. Mai. An diesem Tag findet eine besondere Wallfahrt zu Ehren des Heiligen Gregor statt. Dabei wird ein Bild des Jesuskindes, das unter den Einwohnern von Pozo als „Kind des Balls“ bekannt ist, zusammen mit einem Kreuz in einer Prozession zum „Kreuz des Heiligen Gregor“ getragen, das 1,5 km entfernt an der Straße zum Stausee La Bolera liegt.
  • Feier von „El Paso“ am Karfreitag. Im Morgengrauen dieses Tages wird ein Bildnis des Vaters Jesus von Nazareth, im Volksmund „El Paso“ genannt, in einer Prozession getragen. An einem Punkt der Prozession bilden die Bilder des Nazareners, der Schmerzensmutter und des Heiligen Johannes den vollständigen „El Paso“. Fest der Unbefleckten Empfängnis, 8. Dezember. Der Vorabend des Festes wurde früher als „Viva“-Fest gefeiert, zum Gedenken an einen Mönch, der durch die Straßen der Stadt zog und Loblieder auf die Unbefleckte Empfängnis rief. Daher der volkstümliche Name des Festes, Lobgesänge, die von den Kindern, die ihn während der Prozession begleiteten, erwidert und gesungen wurden, während er einen Sack, den er auf der Schulter trug, mit Süßigkeiten und Nüssen füllte, die ihm die Nachbarn gaben. Lebende Krippe von Fontanar (Samstag, der dem 25. Dezember am nächsten liegt).
Gastronomía

Die Küche von Pozo de Alcón hat ihre Wurzeln in den alten Feuerstellen, an denen seit Generationen die tägliche Nahrung zubereitet wird. Zu diesen Gerichten gehören unter anderem:

  • „Hachapecho“, auch Farinera genannt, war das Essen der Pegueros (Arbeiter, die durch Verbrennen von Kiefernholz Pech gewannen). Dieses Gericht besteht aus einer „Ajo Labrao“, zubereitet mit Olivenöl und Salz, zu der Kabeljaustreifen hinzugefügt wurden.
  • „Arroz con habicholones“ (Reis mit großen Bohnen): Pintobohnen werden zusammen mit Reissuppe gekocht und oft mit Kaninchenfleisch serviert. Dieses Gericht war einst ein Symbol für Weihnachten in Pozo.
  • „Migas de pan“ (Semmelbrösel). Zur Wallfahrt zu Ehren des Heiligen Gregor bereiten die Einwohner von Pozo die traditionellen „Migas“ (Semmelbrösel) zu, die mit gebratenem Schweinebauch, Chorizo, Oliven und etwas Obst serviert werden.
  • „Reisgerichte mit Fleisch“, die während der Wallfahrt zu San Gregorio am Stausee La Bolera zubereitet werden.
  • „Gebratenes Fleisch“, das ebenfalls während der Wallfahrt in der traumhaften Kulisse des Stausees La Bolera serviert wird. Dazu wird hervorragender Wein aus der Region gereicht.

    „Gebratenes Fleisch“, das ebenfalls während der Wallfahrt in der traumhaften Kulisse des Stausees La Bolera angeboten wird. Dazu wird exzellenter Wein aus der Region gereicht.

    „Gebratenes Fleisch“, das ebenfalls während der Wallfahrt in der traumhaften Kulisse des Stausees La Bolera serviert wird.

  • Kichererbsen-Mangold-Eintopf ist ein Gericht, das zusammen mit gebratenem Kabeljau traditionell in der Karwoche gegessen wird. Es ist ein tief verwurzelter Brauch in diesen südlichen Ländern.
  • „Würziger Brei“, zubereitet mit gebratenen oder eingelegten Sardellen, oder den Fladenbroten, die zur Feier des Karnevals und zum Beginn der Fastenzeit gegessen wurden. Kichererbsen-Mangold-Eintopf

In der Konditorei:

 

  • Frittierte Früchte sind typisch für die Karwoche. Dazu gehören beispielsweise „frittierte Krapfen“ und „Pestiños“.

     

 

Historia

Die erste schriftliche Erwähnung dieses Ortes stammt aus dem Jahr 1331. Darin wird er als „Pozuelo“ innerhalb der Grenzen des Bezirks Cazorla erwähnt, jedoch ohne Einwohner. Nach der Reconquista wurde das Gebiet besiedelt und als „El Pozo de Campo Cuenca“ bekannt.

Im Jahr 1529 rodeten die Bewohner das Land und begannen, die brachliegenden Felder zu bestellen, was zu einem Bevölkerungswachstum führte. Bereits 1618 gab es dort die Einsiedelei Santa Ana und die Kirche der Inkarnation.

Am 12. Juli 1648 trennte König Philipp IV. das Dorf El Pozo von der Stadt Quesada ab und erhob es zu einer königlichen und unabhängigen Stadt. Um dies zu erreichen, mussten einige Einwohner eine Abfindung zahlen. 5.000 Dukaten.

 

Nach Erlangung der Unabhängigkeit erlebte die Gemeinde einen allmählichen Bevölkerungszuwachs und zählte Mitte des 18. Jahrhunderts 2.227 Einwohner, eine Pfarrkirche, zwei Einsiedeleien, einen Getreidespeicher und ein Krankenhaus.

Die Stadt produziert Weizen, Gerste, Roggen, Olivenöl, Wein, Kreuzkümmel und Anis.

 

Zu den Haupterwerbszweigen der Einwohner gehörte der der Maultiertreiber. Diese zogen mit Waren auf Eseln von Stadt zu Stadt, um zu verkaufen, was sie konnten.

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Porcuna

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Entre extensas llanuras de olivos verdes se vislumbra una noble atalaya en la que se encuentra Porcuna, un universo en piedra labrado a través de sus seis mil años de historia.

Canteros de todas las épocas grabaron en sus muros la huella de un pasado ilustre, dejando para la eternidad el eco de su maestría. En ella se modeló el conjunto escultórico de Cerrillo Blanco; se alzaron los sólidos cimientos de la romana Obulco; sirvió de custodia de un baluarte andalusí y fue emplazamiento de maestres y comendadores calatravos.

Su dorada piedra esculpida a mano luce con majestuosidad en monumentos y plazas que se abren al asombro de quienes la contemplan

Nuestra tierra, cambiante en apariencia, pero inalterable espíritu, ha viajado a través del tiempo envuelta en nombres que narran una misma esencia: Ipolca, Obulco, Bulkuna… Porcuna.

Hoy, Porcuna te invita a adentrarte en sus encantos, a perderte por sus calles serenas, a sentir la cercanía de su gente y a saborear, sin prisas, la verdad de su gastronomía. Porque aquí, cada piedra cuenta una historia y cada historia te espera.

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Curiosidades

Oficina de Información Turística

Plaza de Andalucía, 3

Tlf.: 953 545 130

oficinaturismo@porcuna.es

 

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Porcuna
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Datos de interés

Zona turística: Sierra Sur y Campiña de Jaén

Distancia a la capital (km): 42

Altitud sobre el nivel del mar (m): 427

Extensión (Km²): 174,5

N° de Habitantes: 7.055

Gentilicio: Porcunenses

Código postal: 23790

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Cultura

Yacimiento Íbero de Cerrillo Blanco

La pálida tonalidad de sus rocas da sentido al nombre de este pequeño cerro situado a dos kilómetros y medio del núcleo urbano de Porcuna: Cerrillo Blanco.  

Intervenido arqueológicamente durante los años 70 del pasado siglo, se delimita el proceso de utilización humana del yacimiento en tres momentos.

En primer lugar, durante el período tartésico, se distingue una necrópolis de inhumación fechada en torno al siglo VII a.C. En ella aparecen veinticuatro tumbas individuales y una sepultura de cámara doble.

De una segunda época, alrededor del siglo V a.C., es el mayor conjunto escultórico íbero del territorio nacional. Mil trescientos fragmentos entre los que se encuentran más de una treintena de esculturas. Destaca el guerrero de la doble armadura, símbolo por antonomasia del mundo íbero en general.

Por último, la necrópolis siguió utilizándose para tales fines desde el siglo V a.C. hasta el siglo I a.C., cambiando el primigenio rito de inhumación por el rito de incineración. 

Anfiteatro Romano de Obulco 

El Anfiteatro Romano de Obulco fue uno de los mayores edificios de espectáculos de la Hispania Romana, ejemplo de la enorme magnitud que alcanzó la antigua polis de Ibolca-Obulco. Fue la mayor de las ciudades de la Iberia protohistórica y romana en época de Julio César.

Este anfiteatro muestra la imponente realidad arqueológica del Municipium Pontificiensis Obulconensis en el siglo I a.C., momento en el que fue levantado a unos quinientos metros de las murallas.

Tras la última gran intervención de este anfiteatro colosal, sus monumentales restos, de más de una hectárea de superficie, se han conseguido dimensionar e integrar en armonía con el barrio existente, permitiendo a sus visitantes pasear por un gran tramo de la fachada sur con sus imponentes contrafuertes de sillares almohadillados al estilo helenístico, ver las puertas y vomitorios, las vías de acceso exteriores y los grandes derrumbes de bloques ciclópeos, para después poder entrar a las cáveas o gradas, y bajar desde el muro del podio al espacio de la arena y carcer, donde apreciar las dimensiones y panorama que vieron  los antiguos gladiadores que combatieron en los munera o juegos.

Cisterna Romana de La Calderona 

La Cisterna Romana de La Calderona es un colosal complejo hidráulico subterráneo del Municipio Pontificiense de Obulco, destinado a almacenar agua, que lleva más de dos milenios en uso y que ha llegado hasta nuestros días en excepcional estado de conservación.

Fue redescubierta accidentalmente por uno de los vecinos de las tres viviendas contemporáneas que se disponen sobre ella y destinada a refugio antiaéreo en la Guerra de España de 1936. En origen fue un gran depósito de agua público con varios caños de recogida de aguas pluviales y tres pozos de captación.

El proyecto se ha completado construyéndose un edificio contemporáneo de acceso mediante rampas al complejo y con la excavación de aproximadamente 500 m² del extenso barrio romano de poniente, donde se han exhumado parte de una calle enlosada transversal, tres casas organizadas en torno a patios, una tienda y un matadero-carnicería, que permiten calificar esta manzana del barrio, como un sector artesanal y comercial de la ciudad.

Torre de Boabdil 

En una época de invasiones y conquistas, durante el Medioevo, dos nombres expresan una misma realidad. La musulmana Bulkūna y la cristiana Porcuna conviven y comparten un mismo territorio.

Sobre los restos de un baluarte andalusí, que a su vez se erigía sobre vestigios romanos, se fortifica el Castillo de Porcuna con nuevas defensas para ser convertido en alcázar cristiano.

Diez son las torres que componen el recinto amurallado del castillo y una de ellas, la última en construirse, la que se mantiene hasta nuestros días. La Torre Nueva fue levantada durante la primera mitad del siglo XV por precepto del caballero calatravo don Luis de Guzmán.

Es llamada, también, Torre de Boabdil por lo acaecido en 1483 cuando el último sultándel Reino Nazarí de Granada, Boabdil, es trasladado como prisionero a dicha torre tras ser apresado en la Batalla de Lucena.

La torre es de base octogonal, alcanza los 28 metros de altura y tiene forma ochavada. Su interior, de dos plantas y una terraza, albergará las salas de época medieval del Museo Arqueológico Municipal Obulco.

Iglesia de Santa Ana 

Los primeros datos que se poseen de la ermita de Santa Ana son de finales del siglo XV aunque se desconoce su origen exacto, pudiéndose remontar a finales del siglo XIII.

Santa Ana se traza como una ermita de una nave, con varias dependencias anejas como la casa de la santera y algunos corrales. Durante los siglos posteriores seamplia y consolida el conjunto hasta que en el siglo XIX se cierra al culto. En el siglo XX, el inmueble es vendido a la familia Juárez para su uso como horno de pan.

La reciente intervención llevada a cabo por el Ayuntamiento de Porcuna ha supuesto la restauración y recuperación volumétrica del edificio original. Estos trabajos han sacado a la luz importantes hallazgos: unos pavimentos singulares, numerosos enterramientos o pinturas murales en la zona del altar.

Actualmente, la antigua iglesia de Santa Ana se ha convertido en Centro de Recepción de Visitantes. 

Carnicerías Reales 

Se trata de uno de los edificios, el más modesto, que aparece mencionado ya en el siglo XV junto a la organización de la plaza: las carnicerías de la villa, la Iglesia Mayor y el Cabildo.

Las Carnicerías Reales, denominadas así por el control que tenía la Corona sobre la carne, abastecieron de vacuno y ovino a la población durante más de quinientos años, desde la Edad Media hasta la Segunda República.

A partir de este momento se ubica en el edificio la biblioteca de la ciudad y, además, se realizan allí las funciones de bolsa de trabajo, para ser, antes de su restauración, Juzgado Comarcal.

En 2015 fue inaugurado este espacio tras la rehabilitación y puesta en valor que el Ayuntamiento de Porcuna llevó a cabo, albergándose, allí, los servicios municipales de Archivo Histórico y Oficina de Información Turística.

Pozos íberos, atarjeas romanas, pavimentos de las carnicerías o una de las torres del Castillo de Porcuna, son algunos de los vestigios que pueden apreciarse en el interior del edificio. Merece, además, la atención detenerse a observar su fachada inclinada testimonio del terremoto de Lisboa de 1755.

Pósito Real de Carlos IV. Ayuntamiento 

En la plaza de Andalucía fue construido en plena Ilustración por orden del rey Carlos IV en 1798 el Pósito Real, es decir, un almacén público de grano para el consumo y la siembra. Se trata de un edificio funcional de fachada de sillería con hermosa portada clasicista, el cual consta de tres naves, una central principal y dos laterales, separadas por arcadas de piedra sobre las que descansa la cubierta. Al edificio se accede tras ascender por una escalinata, elemento que permite poder generar un nivel inferior o galería de ventilación.

Tras la contienda de la Guerra Civil el edificio quedó arruinado por lo que hubo que realizar una importante reforma. Si bien las obras fueron dirigidas por Ramón Pajares Pardo, el proyecto se debe al arquitecto y Premio Nacional de Arquitectura José Luis Fernández del Amo, siendo este el primer proyecto que firmó.

En la actualidad, el edificio acoge la sede del Ayuntamiento de Porcuna. Destaca especialmente el amplio “patio de cristales”, un espacio luminoso que actúa como distribuidor de toda la planta baja y funciona, además, como sala principal de atención al público.

Galerías del Pósito Real de Carlos IV. Museo Arqueológico Municipal de Porcuna

Se trata de un espacio ubicado bajo el edificio del Pósito Real, actual Ayuntamiento. En su día fueron las galerías de ventilación y evitaban que la humedad alcanzase la cota del almacén de grano. En origen no tenían acceso directo desde el exterior, únicamente una trampilla de registro. Con el tiempo se abrieron varias puertas de entrada, lo que permitió que este lugar adoptara distintos usos, desde almacén de materiales de construcción hasta calabozo o taller de herrería.

Tras la importante reforma llevada a cabo en 2017, el espacio fue restaurado y abierto al público. Durante la intervención salieron a la luz restos arqueológicos de época romana y medieval, hoy integrados en el recorrido. Destaca especialmente el sistema de bóvedas empleado en su construcción.

En 2023 se incorporaron al conjunto dos salas museísticas que enriquecen notablemente la comprensión del pasado de Porcuna: una dedicada al mundo túrdulo y otra al periodo romano. Ambas ofrecen un recorrido claro y accesible por las culturas que dejaron una huella profunda en la antigua Obulco.

Parroquia Ntra. Sra. de la Asunción

La Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción de Porcuna, concluida a comienzos del siglo XX gracias a una suscripción popular, se levanta sobre el solar de la antigua Iglesia de Santa María la Mayor. El edificio, amplio y luminoso, presenta un estilo neorrománico-bizantino y se articula en tres naves cubiertas con bóvedas de crucería. La sacristía, adosada a la cabecera, pertenece al templo del siglo XVII y se conecta con la casa rectoral, que alberga la residencia del párroco, el archivo, el despacho y el salón parroquial.

Tras terminar la construcción del nuevo templo, se encargó a Julio Romero de Torres la pintura de la bóveda del ábside, donde el artista representó la Asunción de la Virgen, rodeada de un coro de ángeles. La obra impresionó tanto que se le solicitaron dos nuevos murales para las capillas del crucero. En una de ellas plasmó La Santa Cena, mostrando a los apóstoles atentos al momento en que Jesús instituye la Eucaristía. En la otra, representó a La Sagrada Familia en un sereno atardecer, con el Niño Jesús en brazos de María y la presencia silenciosa de San José. Además, el templo conserva cinco obras más del pintor: un óleo de San Juan Bautista en oración y cuatro lienzos de los evangelistas situados en las pechinas del crucero.

Casa de la Piedra 

Resumen de la artesanía milenaria de la piedra en Porcuna. El cantero y marmolista Antonio Aguilera Ruedas (1896-1980) la construyó a mitad del siglo XX durante 30 años con considerable esfuerzo personal y firme maestría.

Su extravagante y ecléctica combinación de soluciones, técnicas y decoraciones exaltan el trabajo de la piedra. Llaman la atención sus personales e inusuales explicaciones que retratan de manera insólita la compleja trayectoria paralela entre edificio y autor.

En agosto de 2018 fue reinaugurada tras las reformas que el Ayuntamiento de Porcuna realizó. Después de un importante trabajo de limpieza y restauración de la piedra se elige un sofisticado sistema de iluminación para sacar toda la belleza a la artesanía de la piedra. Paralelamente, un extenso juego de rampas, construidas en hormigón de mármol, da acceso a un ascensor de cristal, único elemento disonante pero que permitirá la accesibilidad a la totalidad del inmueble.

Naturaleza

El entorno natural de Porcuna conforma un patrimonio medioambiental singular, modelado por miles de años de historia, por un clima mediterráneo marcado y por la presencia constante del olivar como elemento identitario del paisaje.

Descripción geológica

El municipio se asienta sobre amplias formaciones margosas del Mioceno Medio-Superior, configurando un relieve homogéneo y suavemente ondulado, caracterizado por lomas y colinas redondeadas. De manera puntual afloran espolones y salientes rocosos de litología areno-calcárea, más resistentes a la erosión.

Edafología

Los suelos del término municipal son, en su mayoría, calizos y poco o medianamente evolucionados. Predominan las margas claras, con perfiles poco profundos pero fértiles, y un pH ligeramente básico que favorece el desarrollo de cultivos característicos de la Campiña.

Climatología 

El clima de Porcuna es mediterráneo continental-templado. La temperatura media anual ronda los 17°C y la precipitación alcanza los 563 mm, con marcadas irregularidades interanuales y prolongados periodos de sequía. Los inviernos son templados, con máximas diurnas cercanas a los 13 °C, mientras que en verano se alcanzan fácilmente los 40 °C, con lluvias escasas.

Hidrogeología e hidrología

El municipio se asienta sobre dos acuíferos: el acuífero de Porcuna, que ocupa casi toda la extensión municipal, y el acuífero Aluvial del Guadalquivir, localizado al norte. El término se integra en la cuenca hidrográfica del Guadalquivir, y sus cauces principales son el arroyo Salado, que cruza el municipio de suroeste a noroeste hasta desembocar en el Guadalquivir, y el arroyo del Saladillo, su principal afluente.

Flora y vegetación

Porcuna se integra en la región Mediterránea, y presenta un clima seco con temperaturas suaves en invierno y veranos calurosos.

El olivar constituye hoy el agrosistema dominante y un verdadero monocultivo que ocupa prácticamente todo el territorio, aunque también persisten áreas con especies herbáceas de carácter natural. Porcuna alberga, además, cuatro especies endémicas de gran valor biológico: Hispalense, Bético, Mediterráneo Iberoatlántico-Magrebí y Bético-Magrebí.

Fauna

La actividad agrícola condiciona la disponibilidad de hábitats, pero el olivar ofrece una cubierta vegetal que permite la presencia de una fauna diversa. Aves, pequeños mamíferos, reptiles e invertebrados encuentran en este ecosistema un espacio propicio para su alimentación y refugio.

En él podemos observar especies como: el verdecillo y el verderón; y en invierno la curruca capirota, el petirrojo y el zorzal común.

La biodiversidad del olivar aumenta mucho cuando junto a él aparecen arroyos con bosques de ribera o linderos de matorral mediterráneo, constituidos por carrizos, adelfas y tarajes. Y así nos encontramos con: gorriones, pinzones, jilgueros, ruiseñores, cogujadas, codornices y cornejas. Anfibios: sapo común, rana verde, salamandra; reptiles: culebra bastarda, lagarto y lagartijas; mamíferos: liebres, conejos, zorros, tejones, jinetas…

 

Muy recomendables algunos parajes en los que contemplar la naturaleza que hemos descrito en ese apartado:

  • Paseo de Jesús. Estamos ante el gran jardín de Porcuna. Se trata de un extenso parque público con una gran arboleda construido a finales del siglo XIX. Es el centro de la vida lúdica y social de la ciudad ya que en él se dan cita las importantes fiestas de Porcuna, desde la Feria Real hasta la Feria del Aceite. Este importante espacio verde con innumerables especies botánicas está poblado de monumentos o elementos singulares del patrimonio de la ciudad, tales como la iglesia de Jesús, la casa de la Piedra o el importante mirador de la redonda, un lugar desde el cual se pueden divisar el bellísimo paisaje del olivar, así como diversos pueblos vecinos de la campiña hasta la sierra Subbética de Córdoba y Jaén.
  • Llano de Alharilla. La aldea de la Alharilla situada a tan solo 4 km de Porcuna se caracteriza por un amplio llano rodeado de antiguas caserías de olivar, muchas de ellas hoy convertidas en acogedoras casas de recreo. Una frondosa arboleda ofrece sombra y frescor, creando un entorno ideal para el descanso y la convivencia. Además, el espacio cuenta con un merendero, lo que lo convierte en un lugar idóneo para el esparcimiento familiar o para disfrutar de una jornada de campo en plena naturaleza.
  • Pilares y aljibes. Los actuales pilares tienen su origen en las fuentes o manantiales cuyas aguas fueron canalizadas en tiempo y fecha antiquísima, quizás protohistórica, para recogerla en receptáculos, los pilares, a fin de tenerla disponible para que los ganados pudieran abrevar con facilidad, para utilizarla en lavaderos o en albercas para el riego de las numerosas huertas que en su cauce se establecieron. Tomando como hilo conductor los pilares y fuentes, se puede realizar una ruta senderista recorriendo y visitando: el pilar de La Galga, María Cotilla, la Fuente Grande, la Fuente Chica, el Tío Pavo y la Fuencaliente, entre otros.

 

Fiestas y Eventos

Cabalgata de Reyes (5 enero). La noche del 5 de enero, las calles de Porcuna se llenan de magia e ilusión por la venida de Sus Majestades los Reyes de Oriente. Una diversa variedad de carrozas, desfiles y música hacen brillar, aún más si cabe, esta noche tan especial.

Día de Andalucía (28 febrero). El Día de Andalucía, fiesta autonómica, se celebra en Porcuna un acto institucional en el que el Ayuntamiento realiza la Concesión de Honores y Distinciones a distintas personalidades relacionadas con esta ciudad.

Carnaval (febrero). Su tradición en esta localidad se remonta a los albores del siglo XX, aunque ha sido más recientemente cuando ha cobrado especial relevancia. Por un lado, en el Cine-Teatro “María Bellido” tiene lugar una Gala de Carnaval en la que las letras y acordes de diferentes agrupaciones carnavaleras se entremezclan con los ritmos de tres por cuatro de las murgas locales. Por otro, durante la tarde del sábado de carnaval, se realiza un espectacular pasacalle en el que cientos de personas se dan cita para mostrar el elaborado trabajo llevado a cabo durante meses. El color, la música y el baile lo inundan todo, y la diversión se apodera de todos aquellos que se animan a contemplarlo.

San Benito, Patrón de Porcuna (21 marzo). La devoción a San Benito en Porcuna se remonta al siglo XIII y tenemos constancia de que tal día se realizaban funciones religiosas desde el siglo XVI. Por tanto, no es de extrañar, que la veneración al Santo Patrón esté tan arraigada entre sus vecinos. El 21 de marzo de cada año, se lleva a cabo una solemne celebración de la eucaristía en su honor y posterior procesión de la imagen, la cual está acompañada por las bandas de música locales.

Semana Santa. Durante la cuaresma, Porcuna se llena de tradición y solemnidad. Las calles de Porcuna conforman un marco excepcional para el procesionar de sus cofradías que, con su saber estar, nos trasladan a un ambiente único de sobriedad, devoción y belleza. Diez son las cofradías y hermandades que procesionan en Porcuna desde el Domingo de Ramos hasta el Domingo de Resurrección.

San Marcos (25 abril). En honor a este evangelista, se celebra una fiesta religiosa y posterior procesión para finalizar con una verbena popular del mismo barrio al que da nombre. Cabe destacar la curiosa tradición de los “Chiscos de San Marcos”. Se trata de la realización de hogueras que tradicionalmente se encendían en plazas y altozanos, con maderas y enseres viejos que se desechaban y que los más jóvenes apilaban para su posterior quema. Esta tradición se realizaba con la finalidad de invocar a San Marcos Evangelista para que trajera lluvias beneficiosas para la agricultura. En la actualidad, junto a la ermita se sigue realizando una de estas hogueras.

Cruces de Mayo (primer fin de semana de mayo). En diversas plazas, calles y barrios del pueblo, engalanados con esmero para la ocasión, se alzan las tradicionales Cruces de Mayo, una festividad que inunda cada rincón con un aire festivo y lleno de color. Las calles se visten de motivos florales y detalles costumbristas, auténticos reflejos de la vida y las tradiciones del lugar, mientras los vecinos, con dedicación y orgullo, compiten por crear la cruz más hermosa y llamativa.

Romería de Alharilla. Fiesta de Interés Turístico de Andalucía.  El segundo domingo de mayo tiene lugar en Porcuna una de las romerías más importantes de Andalucía, la que se celebra en honor a la Santísima Virgen de Alharilla, Patrona y Alcaldesa Perpetua de la localidad. La semana previa, el municipio se engalana y sus calles se llenan de gente para festejar la festividad en honor de su patrona. Destacan, entre otros, el espectacular paseo de caballos, en la tarde del sábado, con jinetes y carruajes que desfilan por las calles principales. El domingo, día grande, miles de devotos y romeros se congregan para vivir un día de profunda fe, culminado con la ansiada procesión de la Virgen, llevada en andas entre pétalos y plegarias.

Bervena de San Benito (11 julio). San Benito de Nursia, patrón de Porcuna y de Europa, cuenta con una segunda festividad en julio en la cual, tras la fiesta religiosa, tiene lugar una verbena popular en el barrio con su mismo nombre.

MiaqueFest (primer fin de semana de agosto). Se trata de uno de los mayores festivales musicales de la provincia de Jaén. Con un espíritu abierto y diverso, el festival no se centra en un estilo musical concreto, sino que da cabida a un amplio abanico de géneros en el que se conjugan figuras consolidadas del panorama musical nacional con otras que empiezan a despuntar.

San Lorenzo (10 agosto). Tras la celebración de la Santa Misa tiene lugar la procesión de San Lorenzo por las principales calles de la localidad. Posteriormente se celebra una de las verbenas populares con más raigambre de Porcuna.

Feria Real (septiembre). La llamada "Feria Real" unió la devoción por San Benito y la Virgen de la Soledad, intercesores milagrosos ante una gran tormenta, con la tradición de celebrar una feria de ganado anual otorgada por la reina Isabel II al Ayuntamiento de Porcuna. En la actualidad, se celebran estas fiestas en los primeros días del mes de septiembre y cabe destacar su Besana Flamenca, Porcuna Electronic Night, la noche joven con actuaciones musicales o el desfile de gigantes y cabezudos.

Feria del Aceite (último fin de semana de octubre). Se trata de una festividad celebrada en torno al aceite de oliva, principal motor económico de la localidad, que tuvo su orien en el año 2007. En la Feria del Aceite de Porcuna se encuentra una amplia exposición de maquinaria agrícola, numerosos puestos donde degustar la gastronomía típica, puestos de artesanía, conferencias, catas de aceite... Todo ello clausurado el domingo con la degustación del tradicional hoyo de pan con aceite de oliva virgen extra y aceituna cosechadas en nuestra tierra.

 

Gastronomía

A caballo entre Jaén y Córdoba, Porcuna reúne en su cocina lo mejor de cada una de estas provincias, siempre con su ingrediente estrella: el aceite de oliva virgen extra. Este oro líquido, fruto de los extensos olivares que rodean el municipio, no solo impregna sus recetas de un sabor inconfundible, sino que también se convierte en el símbolo de una tradición que define su esencia culinaria.

En la mesa de Porcuna conviven las pipirranas y los cardillos esparragados jiennenses con los flamenquines y el salmorejo cordobeses, en un perfecto equilibrio que enriquece su patrimonio gastronómico. Sin embargo, es en sus recetas autóctonas donde se encuentra la verdadera esencia de esta tierra.

Entre sus platos más peculiares destacan los violetes, un pequeño pastel cuadrado que se forma doblando una oblea sobre un relleno de carne picada especiada. Este plato, de elaboración artesanal, se convierte en un imprescindible para quienes buscan degustar algo único y auténtico.

Por otro lado, la gallina en leche sorprende tanto por su nombre como por su historia. Este dulce típico, de sabor semejante al mazapán y al alfajor, evoca con su aroma a almendra un pasado andalusí que ha quedado grabado en la memoria gastronómica de Porcuna.

Para los amantes de la buena mesa, la visita a Porcuna no estaría completa sin probar estas especialidades, que representan un puente entre el pasado y el presente, entre la tradición y la innovación. Además, los restaurantes y bares locales ofrecen la oportunidad de disfrutar de estas delicias en un ambiente acogedor, rodeado de la hospitalidad que caracteriza a los porcunenses.

 

Historia

Los orígenes de Porcuna se remontan a un grupo de aldeas del Neolítico Final localizadas en su entorno. En la Edad del Cobre (III milenio a.C.) la zona se convierte en un centro nuclear de la Campiña. Las investigaciones arqueológicas han descubierto en el cerro de los Alcores una de las fortificaciones más antiguas documentadas en el Alto Guadalquivir, con doble cerco amurallado rodeado cabañas circulares. Otro poblado similar se encuentra en el cerro de Albalate y ambos se mantuvieron durante la Edad del Bronce (II milenio a.C.).

En los siglos VII y VI a.C. se conformó la cultura ibérica en estas tierras y así, en el cerro de los Alcores, aparece una nueva ordenación urbana, de trazado geométrico, con casas rectangulares de paredes de adobe que se alzan sobre zócalos de piedra, a veces estucados con barro. La zona mantuvo su condición de gran centro de la campiña y en esta época ibérica emergió una aristocracia con modelos políticos heroicos, al igual que otras regiones mediterráneas. Esta élite, para perpetuar su estirpe, representó sus hazañas y sus orígenes, legándonos de paso el maravilloso conjunto escultórico de los guerreros de Cerrillo Blanco, que ya son emblema de esta cultura. Estas esculturas estaban en un recinto sacro del cerro de los Alcores, pero poco después de su erección fueron enterradas en la necrópolis de Cerrillo Blanco.

La Obulco romana fue el origen de la actual Porcuna, confirmado por los hallazgos epigráficos y los textos de Plinio, Ptolomeo y Estrabón. Durante la república y el primer Imperio la ciudad tuvo gran importancia y disfrutó de cierta autonomía, ya que acuñaba su moneda.

Cuando la segunda guerra civil entre César y Pompeyo estaba a punto de concluir, estalló en la Península una sublevación encabezada por los hijos de Pompeyo. Ante esta situación, César se vio obligado a movilizar con rapidez a sus legiones hacia las zonas rebeldes. Las crónicas relatan que tardó tan solo 27 días en recorrer la distancia entre Roma y Obulco, un ejemplo de la impresionante capacidad logística del general.

Una vez en Obulco, César reorganizó y concentró allí a sus tropas antes de marchar hacia Córdoba, donde tendría lugar la célebre batalla de Munda. El triunfo en este enfrentamiento consolidó definitivamente su poder.

Otra información

Huella del Agua

La Huella del Agua es una ruta senderista por Porcuna y sus inmediaciones cuyo hilo conductor es el agua, es decir, el sistema hídrico en Porcuna desde tiempos pretéritos hasta la actualidad. Se propone, por tanto, un recorrido por el desaparecido depósito de agua de San Cristóbal y el actual de la calle Cabeza; las diferentes fuentes que aún se conservan (a las cuales se acudía para llenar los cántaros de agua) situadas en la Carrera de Jesús, en San Juan, en el llamado llanete Cerrajeros o en la plaza de la Cruz; la denominada calle El Albercón; María Bellido y su papel en la Batalla de Bailén (1808); la Cisterna Romana de la Calderona, así como los distintos pilares y aljibes ubicados, estos ya, fuera del casco urbano: la Fuencaliente, el Pilar del Tío Pavo, Fuente Chica y Fuente Grande, Lavaderos, el Pilar de María Cotilla, el Pilar de la Galga, el Pilar de los Camineros, el Vélez y el Pilar y arcón del Comendador.

Ruta de la Piedra

La Ruta de la Piedra propone un recorrido por uno de los elementos más singulares y definitorios de Porcuna: su piedra arenisca dorada. Esta roca, extraída de las canteras locales desde hace más de 6.000 años, ha sido el hilo conductor de la historia del municipio, pues con ella se han levantado los monumentos más emblemáticos desde época íbera hasta la actualidad.

La cantería en Porcuna es un oficio milenario que nunca se ha interrumpido. Ya los íberos de la antigua Ipolca–Obulco utilizaron esta piedra para sus esculturas, como las conocidas piezas del conjunto de Cerrillo Blanco, que muestran un dominio técnico extraordinario. En época romana, la arenisca local volvió a ser protagonista en edificios públicos, cimentaciones, elementos decorativos y conducciones hidráulicas. Más tarde, durante la Edad Media y la Modernidad, siguió empleándose en murallas, iglesias, casas nobles, espacios civiles y obras hidráulicas, convirtiéndose en la identidad material de la ciudad.

La ruta invita a conocer las canteras históricas, donde todavía hoy se extrae la piedra de manera artesanal, manteniendo técnicas que han pasado de generación en generación. Allí se puede observar cómo se corta, se talla y se prepara este material que ha dado forma a Porcuna durante milenios.

 

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Porcuna
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